Google: Ermittler wollen Logs zu allen Usern hinter einer Suche

Die Rechtsabteilung Googles muss sich wohl mit einer der bisher merkwürdigsten gerichtlichen Verfügungen auseinandersetzen. Diese verpflichtet das Unternehmen, alle Daten zu Nutzern herauszugeben, die über Wochen hinweg bestimmte Suchanfragen ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Google, Internet, Logo, Suchmaschine Google, Internet, Logo, Suchmaschine Google

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Ermittler tun also ihre Arbeit und ermitteln in alle Richtungen. Ich kann da jetzt nichts Schlimmes dran sehen. Erschreckend ist eher, dass Google offenbar unfangreich Daten liefern kann bzw könnte.
 
@iPeople: Den Sucherverlauf kann man sogar selbst sehen, wenn man eingeloggt ist.
 
@Niyo: Kann man ihn auch selbst löschen?
 
@New_world_disorder: https://support.google.com/accounts/answer/465?co=GENIE.Platform%3DDesktop&hl=de Zumindest so. Sonst muss man wohl google Serveradmin werden ;)
 
@New_world_disorder: Alternativ kann man auch mittels https://www.startpage.com/ googlen. Die anonymisieren die Suchanfrage und liefern die gleichen Ergebnisse wie Google, da sie die Google-Suche nutzen.

So gesehen, wünsche ich den Ermittlern viel Spass ^^
 
@iPeople: erschreck dich aber bitte nicht noch mehr wenn du irgendwann feststellst das nicht nur Google umfangreiche Daten liefern kann. ;-).
Mich verwundert es immer wieder das sich heute noch Leute erschrecken wenn sie merken das es den "gläsernen Menschen" zu Teil schon längst gibt.
 
@BigTHK: und sich dann versuchen zu verstecken mit so einem Quatsch wie "ich nutze kein Whatsapp, Facebook blablabla aus den und den Gründen"... die Daten bekommen die entsprechenden Firmen dann über alle anderen User. Selbst der Arbeitgeber hat die Möglichkeit alles mögliche auszuwerten... Ich sag nur Big Data und Daniel Kriesel... Aufklärung ist hier angebracht...
 
@Cosmic7110: sehe ich ganz genauso und deshalb finde ich diese Google ist böse und ich nutze das alles nicht aber MS ist gut weil die wollen meinen Daten nur weil sie mich so gern haben so schwachsinnig.
Und wir stehen gerade erst am Anfang der Big Data Ära.
Gerade eben erst einen Artikel gelesen wie das zukünftige Einkaufen in Supermärkten mal werden soll, an Hand von Gesichtserkennung und automatisierten Kassen mit mobile Payment.
Bin gespannt ob dann alle "ich nutze kein Whatsapp, Facebook blablabla aus den und den Gründen".. verhungern weil sie nicht mehr einkaufen können ohne das sie ihre Daten preis geben.
 
@BigTHK: Das Problem hierbei ist einfach: Wenn ich google meine Daten gebe, werden die Suchergebnisse besser. Seit ich das nicht mehr tue, sind die Ergebnisse absolut grausig, dafür haben sich die von bing/cortana erheblich verbessert.

Die frage ist also nur, wem man seine Daten anvertraut. Ich fühle mich bei MS wesentlich wohler, seit google sein anfängliches "don't be evil" aufgegeben hat.
 
@Bautz: Und warum haben sich die Ergebnisse bei Bing/Cortana verbessert?
Weil du jetzt MS deine Daten lieferst und MS wertet diese Daten aus um eben die Ergebnisse zu verbessern.
Das Problem das du bei Google siehst verlagerst du lediglich zu einem anderen Anbieter.
Wenn du dich bei MS besser aufgehoben fühlst ist das ja OK aber das ist kein Argument das Google schlechter ist.
Egal wem du deine Daten aushändigst, sie werden immer ausgewertet um dein Nutzungserlebnis zu verbessern und um dem Konzern möglichst viel Geld in die Kasse zu spülen.
Nicht um sonst gibt es auch bei MS Werbeeinstellung und man bekommt ungefragt einen Skype Account und einen Xbox Account auch wenn man diese nicht benötigt. Man kann sie nicht einmal löschen. Eine Praxis die ich fragwürdiger finde als so manches bei Google.
Jeder soll das nutzen was ihm persönlich am meisten zusagt, aber bitte, bitte nicht immer wieder diese unnütze Argumentation das andere in Sachen Datennutzung schlimm sind und MS nicht. Das ist schlicht weg Unsinn, weil sie ALLE an unseren Daten interessiert sind und diese auswerten wo immer es geht.
 
@BigTHK: Was anderes habe ich nie behauptet.
 
@iPeople: dem kann ich beipflichten... "Fraglich ist nicht, dass Behörden zum Schutze aller Daten verwenden sondern fraglich ist, dass Unternehmen sämtliche Daten speichern und verknüpfen (BigData)" <- wenn auch die Erklärung dafür sehr einfach ist.
Ich selbst arbeite in einem Unternehmen welches sich stark mit BigData beschäftigt und anders hat man am Markt auch keine Chancen mehr... dennoch habe ich mal vor Jahren gehört, eine Aussage vom Verbraucherschutz "eine Email" oder "ein Fax" sollte reichen um Sämtliche PRIVATE Daten löschen zu lassen. Irgendwie fände ich es mal Spannend, wenn ich so ne Email an Google schreib... und ob die Wohl dann n Datenzentrum abbauen könnten??? :D *spaß*
 
@iPeople: Was meinst du woran Google denn verdient?
 
@iPeople:
Das Google diese Daten unbegrenzt speichert und somit auch liefern kann ist überhaupt nicht überraschend und sollte daher heute auch niemanden mehr erschrecken können. Es ist schlichtweg Googles Geschäftsmodell alle Suchanfragen der Nutzer mit deren IP-Adresse, Browserkennung, Wohnort, personalisierten Cookies im Browser des Nutzers etc. zum einzelnen Nutzer zurückzuverfolgen und dessen Interessen so detailliert wie möglich mitzuloggen.

Das personalisierte Speichern von "Nutzungsdaten" ist der zentrale Baustein in Googles Geschäftsmodell, denn diese Daten werden sowohl dazu genutzt den Nutzern personalisierte, d. h. auf jeden einzelnen Nutzer und dessen individuelle Konsumgewohnheiten zugeschnittene Werbung zu liefern als auch detaillierte, psychometrisch auswertbare Nutzerprofile zu erstellen und diese an die Werbetreibende Industrie zu verkaufen, so dass diese ihre Zielgruppe mit psychometrischen Methoden durchleuchten und gezielter zum Kauf "überreden" kann.

Noch mehr Daten über die Nutzer in Erfahrung zu bringen ist auch der einzige Grund weshalb Google freiwillig die Entwicklungskosten für den Chrome-Browser zahlt und zudem die Mozilla-Foundation bei der Entwicklung des Firefox unterstützt. Wo Microsoft nämlich die Alternative hat über Windows als Betriebssystem die kostbaren Daten der Nutzer zu sammeln, kommt Google bei Windows-PC-Nutzern nur über auf den PCs installierte Anwendungssoftware über die Google die Kontrolle hat an die gewünschten Nutzerdaten.

Bei Smartphones und Tablets hat Google dazugelernt und mit dem absichtlich für die Benutzung durch DAUs/Anfänger ohne IT-Kenntnisse simplifizierten, um nicht zu sagen verkrüppelten Linux-System Android gleich die derzeit im Markt vorherrschende Betriebssystemplattform geliefert, was die Nutzerüberwachung stark vereinfacht. Das war schon von daher ein sehr intelligenter Schachzug von Google, als das Smartphones und Tablets, ganz anders als PCs, normalerweise nur von einer einzigen Person genutzt werden und zudem Positionsdaten, Kontakt- und Verbindungsdaten und sogar biometrische Merkmale wie Fotos, Fingerabdrücke und über Mikrofone und Bewegungssensoren im Gerät sogar individuelle Eigenarten des Nutzers in Herzschlag, Sprach- und Bewegungsverhalten enthalten bzw. erheben und an Google übertragen können. Die Daten sind also mit viel höherer Sicherheit auf eine einzige Person personalisierbar als bei einem Windows-PC, den möglicherweise innerhalb einer Familie oder Firma mehrere Personen nutzen und der keine Möglichkeit hat diese anhand von biometrischen Merkmalen voneinander zu unterscheiden.

Mit dem HTML5-Standard, auf dem nur eine einzige Person, namentlich Ian Hickson, welcher ganz "zufällig" auf der Gehaltsliste von Google steht, Schreibrecht hatte, schlägt Google den nächsten Nagel zur noch detaillierteren Nutzerüberwachung/detaillierterem Nutzertracking durch Webseitenbetreiber ein. Wo bisher Technologien, die es Webseitenbetreibern ermöglichten erweiterten Zugriff auf die Internetgerätschaften des Nutzers zu nehmen, also etwa Flash- und Java-Applikationen, durch den Nutzer durch Deinstallation der zugehörigen Browsererweiterungen für die datensammelnden Webseitenbetreiber einfach unbrauchbar gemacht werden konnten, hat Google im HTML-5-Standard diese Technologien fest im Browser verankert, so dass sie der Nutzer nicht mehr entfernen kann, wenn er sie nicht nutzen bzw. die Kontrolle seines Rechners durch Webseitenbetreiber begrenzen möchte. Diese Technologien sind in Googles Chrome Browser und Co. nun fest integriert und ein Nutzer ohne tiefere Kenntnisse der Materie (und das sind sicherlich über 99% der Nutzer weltweit) kann sie weder deinstallieren noch sicher ausschalten, wenn Google und andere Browserhersteller das nicht möchten.

Dieser maßgeblich von Google bestimmte HTML5-Standard ist von Google und seinen Industrie- und Werbepartnern dem bis dahin demokratisch funktionierenden W3C-Normungsgremium zur Verabschiedung aufgezwungen worden (http://blog.halindrome.com/2009/07/w3c-you-ignorant-slut.html), obwohl das W3C an einem eigenen, XML-basierten Nachfolger für HTML4 arbeitete. Weil letzterer noch nicht fertig war und Google und Co. eben auf einen neuen HTML-Standard drängte (http://molily.de/html5-prozess/).

Ich bleibe aus diesem Grunde bei meinem einige Jahre alten Browser ohne HTML5-Funktionalitäten und Geräte mit Windows 7-10, iOS und Android rühre ich privat nicht an, außer wenn ich Bekannten solche Geräte konfigurieren oder reparieren soll. Selbstverständlich benutze ich die Google-Suchmaschine niemals direkt und auch andere Suchportale nur mit Anon-Browser bzw. Anon-Proxy mit einem Rechner auf dem ich niemals auch nur meinen Klarnamen eingetippt habe und auf dem keine einzige unverschlüsselte E-Mail von mir oder meinen Bekannten zu finden ist. In meinem Browser läuft zudem ein Script, dass alle Cookies nach 20 Minuten löscht und den User-Agent-String des Browsers und gleichzeitig die Server der Anon-Mixkaskade rotiert um bei den Datensammlern einen Haufen Einträge von Browseridentitäten zu erzeugen aus denen sich kein sinnvoller Bezug zu einem realen Browsernutzer herstellen lässt. Werbung habe ich in einem meiner Browser ohnehin schon seit über 10 Jahren nicht mehr gesehen. Seit ich damals mitbekam, das Malware per JPEG- oder GIF-Werbebanner ausgeliefert wurde, lasse ich keine Werbeeinblendungen mehr zu und hatte in meinen über 2 Jahrzehnten am Internet auch noch nie eine durch mich oder einen Virenscanner erkennbare Malware auf einem meiner Rechner, während ich bei Bekannten in dieser Zeit sicher einige hundert Male Malware von deren Geräten entfernen musste. Insofern scheine ich irgendwas richtig zu machen. ;-)

Fazit: Bei den Anstrengungen die Google, Facebook, Microsoft, Apple und Co. unternehmen um an die Daten der Nutzer ihrer Software zu kommen und diese zu Geld zu machen, ist es immer wieder erstaunlich wenn teils jahrzehntelange IT-Nutzer davon nach etlichen Datenskandalen in der Presse immer noch keinen blassen Schimmer zu haben scheinen und darüber geradezu überrascht/erschreckt zu sein scheinen, dass Google die Möglichkeit hat alle ihre Suchbegriffe nachzuvollziehen. Google zeigt einem doch in seiner Suchmaschine und auch in Youtube bzw. den "Googlevideos" seine eigene Such- und Videohistorie an und das nicht nur bei angemeldeten Benutzern. Wie kann man da glauben, dass dies ohne Identifizierung und Tracking des jeweiligen Nutzers und Speicherung von dessen Daten passieren könnte? Wie naiv muss man sein zu glauben, dass Google das alles leisten könnte, ohne für jeden seiner Nutzer individuell die entsprechenden Daten zu speichern und diese auch über Jahrzehnte gespeichert zu halten? Das geht schon rein technisch nicht. Google kann nicht auf eine Suchwort- oder Videohistorie zurückgreifen wenn der Nutzer sich diese ansehen möchte, wenn es den einzelnen Nutzer nicht exakt identifizieren könnte und die Historie nie gespeichert hätte. Auch das Google diese Daten an andere Unternehmen und Behörden weltweit weitergibt ist kein Geheimnis. Damit Google diese Daten möglichst nicht erhält und sie kontrollierbar im eigenen Land bleiben muss man es so machen wie die chinesische Regierung: China hat mittlerweile seine eigene große Suchmaschine, seinen eigenen eBay-Klon und auch seine eigenes großes soziales Netzwerk. Das tut China nicht aus Spass, sondern damit ausländische Unterehmen eben nicht so leicht an die Daten der eigenen Bevölkerung kommen.

Erschreckend ist somit nicht, dass Google diese Daten liefern kann, sondern die Naivität der Nutzer immer noch zu glauben sie könnten das nicht und sich weiterhin so zu verhalten als könnte Google das nicht.
 
@iPeople: frag mal Google Assistent: bist du die NSA
... Sie sagt nicht Nein!
 
seit wann kann man etwas aus dem Internet Selber wirklich Vollständig Löschen?
 
@timeghost2012: Ich kann Dinge von meinem Root-Server vollständig löschen. Daten, die nie direkt ausgegeben worden sind, sondern indirekt verwendet wurden, können dann auch in keiner Wayback Machine oder irgendetwas anderem sein. Sie sind weg.
 
ist doch ok. kriminalität beschränkt sich eben nicht nur auf das echte leben sondern betrifft im hohen maß auch auf das internet. ich persönlich hatte noch nie was dagegen wenn meine daten genutzt werden. Privatsphäre ist ja schön und gut aber sie darf auf keinen fall bei ermittlungen im weg stehen. ich nehm da gern die brennenden autos aus berlin als beispiel was es vor 3 oder 4 jahren gab wo die daten der sendemaste ausgewertet wurden. es mag nicht viel bringen aber weiß man das vorher. und in einem anderen fall kann es durchaus tatsächlich von nutzen sein. ich will auch nicht das meine fotos im netz laden oder unterhaltungen bei whatsapp öffentlich sind... aber das sind sie ja auch nicht ;) wenn irgendeine behörde oder sogar nur ein bot über meine daten fliegt ist mir das doch total rille. wenn es hilft jemanden aufzuspühren der sein unwesen treibt egal in welcher hinsicht dann bin ich damit voll einverstanden.
 
@Tea-Shirt: sehe ich ähnlich.
Wenn es mir tatsächlich ein sichereres Land garantiert bin ich bereit zu akzeptieren das man unsere Daten bis zu einem gewissen Grad überwacht, solange das hilft Kriminalität zu verhindern oder irgendwelche Fälle aufzuklären.

Für alle die das mit einem Minus quittieren:
Es gab schon mal Zeiten in unserem Land da musste man nicht überall damit rechnen weggebombt, erschossen, erstochen, zusammengeschlagen zu werden usw.
Ich durfte diese angenehmen Zeit noch genießen und hätte diese gerne wieder und zahle dafür als Preis gerne mit meinen Daten wenn es sein muss.
Wer das nicht versteht ist entweder zu jung um zu wissen wie schön eine gewisse Sicherheit ist oder hängt nicht besonders an seiner Gesundheit und/oder seinem Leben.
 
@BigTHK: "Es gab schon mal Zeiten in unserem Land da musste man nicht überall damit rechnen weggebombt, erschossen, erstochen, zusammengeschlagen zu werden usw." < Dein ernst? Ich glaube eher dein Focus hat sich mit den Jahren etwas verschoben. Kriminalstatistiken helfen deine Ängste in den Griff zu bekommen.
 
@ThreeM: Krminalstatistilen zeigen leider weder die Realität in der Stadt in der ich gerade wohne und auch noch in der Stadt in der ich aufgewachsen bin.
Immer mehr Menschen gehen dort im Dunkeln nicht mehr vor die Tür weil es wöchentlich mehrere gewalttätige Übergriffe gibt. Das ist leider Realität und keine geänderte Wahrnehmung.
Und dabei handelt es sich nicht um soziale Brennpunkte.
 
@BigTHK: dann würde ich wohl umziehen. tu hast schon mehr oder weniger recht. heute wird sowas aber schnell an punkten fest gemacht die nichts damit zu tun haben. nur weil man politische meinungen vertreten will. aber sei es drum lass sie hier minus klicken man redet eh nur gegen die wand. jeder will möglichst viel geheim halten. das es dann auch anderen in die hände spielt evtl echt schaden anrichten könnten ist den leuten egal. egal wie gering die chance ist das es ZUM BEISPIEL ein terror anschlag in berlin gibt. wäre es das nicht wert ZUM BEISPIEL auf eine ende zu ende verschlüsselung zu verzichten wenn so evtl etwas verhindert werden KÖNNTE? ich würde sagen ja das tut es. scheiß auf meine daten solange es nur leute sehen die ich niemals sehen werde. MINUS
 
@BigTHK: Kriminalstatistiken zeigen die Realität in dem Land in dem du lebst. Wenn du behauptet es ist in deiner Stadt grundlegend anders ist, belege das doch bitte mal.
Um bei den gefühlten Fakten zu bleiben:
Ich bin in meiner Stadt rein berufsbedingt (selbstSTÄNDIG) jede Woche 5-6 Tage 50 von 52 Wochen im Jahr nachts quer durch meine rund 350.000 Einwohner Stadt unterwegs, da passiert herzlich wenig, damals vor 23 Jahren und heute noch weniger.
 
@Tea-Shirt: Wenn dadurch Millionen gerettet werden, gerne. Aber solange es "nur" 12 Opfer in diesem konkreten Fall bedeutet, wäre es völlig unverhältnismäßig. Wenn man das ganze weiter spinnt dürfen sie bald nur noch auf Antrag ihr Haus verlassen, und wenn, dann nur mit zwei Drohnen die 1 Meter hinter einem Schweben und alles was man sagt/tut aufzeichnet weil sie ja potentiell in der Lage sind das öffentliche Leben zu stören. Und falls sie später mal politisch unbeliebt werden (Man stelle sich vor wir bekommen eine AFD Regierung... die wird bei den linken/grünen ähnlich durchgreifen wie Erdogan unter den Putschisten) hat man sofort was gegen sie in der Hand. Denk mal drüber nach.
 
@Orka: ähm, Statistiken zeigen in der Regel das was sie zeigen sollen.
Mit Realität hat das in den Meisten Fällen rein gar nichts zu tun.
Dazu empfehle ich mal folgendes Filmchen zu schauen:
https://www.youtube.com/watch?v=0obDIkEDUtU - Land der Lügen
Sehr interessant und informativ für alle die sich mit Statistiken erstellen nicht auskennen.

"Um bei den gefühlten Fakten zu bleiben:
Ich bin in meiner Stadt rein berufsbedingt (selbstSTÄNDIG) jede Woche 5-6 Tage 50 von 52 Wochen im Jahr nachts quer durch meine rund 350.000 Einwohner Stadt unterwegs, da passiert herzlich wenig, damals vor 23 Jahren und heute noch weniger."
Freu dich das es dort so ist.
In Köln, Düsseldorf, Land Bremen sieht es leider komplett anders auch obwohl die Statistiken das Gegenteil behaupten.
Bis vor 2 Jahren ist bei uns fast gar nichts passiert, inzwischen vergeht keine Woche ohne Zwischenfälle.
 
@BigTHK: Ich sehe schon, es hat keinen Sinn. Die Kriminalstatistik wird Jahr für Jahr vom BKA herausgegeben. Aber plötzlich wird sie gefälscht oder anders gefälscht. Es gibt aber meines Wissens zu diesem Thema keine fundierte Diskussionsgrundlage, außer gefühlte Fakten. Wenn ja, möchte ich diese Grundlage bitte sehen. Übrigens wohnen gute Freunde in Köln, die gehen genau so häufig aus abends wie immer.
 
@Orka: Stimmt es hat keinen Sinn weil du nicht verstehen willst.
Ich habe mit keinem Wort gesagt das die Statistiken gefälscht werden.
Schau dir einfach den Beitrag den ich verlinkt habe an, dann verstehst du endlich worum es geht.
Statistiken sagen immer das aus was der Auftraggeber möchte, nicht weil sie gefälscht sind, sondern weil man das Ergebnis durch Auswertungskriterien entsprechend beeinflussen kann.
 
@Speggn: wie du wohl über diese "nur" 12 Opfer denkst wenn es mal deine Familie betrifft würde mich mal brennend interessieren.
 
@BigTHK: Welches Auswertungskriterium soll bitte schön die BKA Statistik beeinflussen (fälschen)? In der wird die Zahl der verschiedenen Vergehen von Bagatelle bis Tötungsdelikten aufgelistet. Fertig. Dabei ist dann einsehbar das insbesondere alle Arten der Gewalt Delikte seit Jahren fast jedes Jahr gegenüber dem jeweiligen Vorjahr zurückgehen.
 
@BigTHK: Leute wie du müssen endlich mal verstehen, dass nicht der Schutz der Bürger der Grund ist, Daten zu sammeln. Es war schon immer so, dass dem Volk erzählt wird, dass gewisse Dinge zu seinem Schutz geschehen, und schon wird es akzeptiert. Aber das Thema würde jetzt hier zu weit gehen.

Wenn wir bei deinem Beispiel bleiben, solltest du auch hier mal verstehen lernen, dass Ermittlungsbehörden erst dann Daten wie Videos oder Standortdaten von Mobilfunkgeräten auswerten, NACHDEM etwas passiert ist. Du wurdest also bereits erstochen, erschossen oder weggebombt, wenn Ermittler anfangen, Daten auszuwerten. Die vielen gesammelten Daten helfen dir also gar nicht weiter, denn du bist dann ja schon tot.
Und das ist eben das große Problem an dem ganzen Sammelwahnsinn. Verbrechen werden dadurch in keinster Weise verhindert. Studien in Englang zeigen ja mehr als deutlich, dass z.B. Videokameras an jeder Ecke überhaupt nicht dazu beitragen, Verbrechen zu verhindern. Und bei der Aufklärung helfen sie wohl auch nicht weiter.
Gesammelte Daten können dir auch zum Verhängnis werden. Angenommen, du gehst im Wald spazieren. Du hast dein Handy in der Tasche, dein Netzbetreiber speichert die Daten, wann du dort unterwegs warst. Kurz danach wird im Wald jemand umgebracht. Der Täter war so schlau und hatte kein Handy dabei. Aber deine Daten zeigen, dass du am Tatort warst. Das ist nur ein Beispiel, bei dem du unter Umständen in Erklärungsnöte gerätst.

Und wenn du wirklich der Meinung bist, dass du jederzeit damit rechnen musst, dass man dir Gewalt antut, dann wird es Zeit, dass du mal den Fernseher auslässt und vielleicht mal einen Arzt aufsuchst. Denn das ist nicht normal!

Das Leben in Städten war auch schon immer gefährlicher, als anderswo. Das dort die Kriminalitätsraten ansteigen, liegt ja auch daran, dass die Einwohnerzahlen und die Armut immer weiter ansteigen. Außerdem werden viele Gewaltdelikte Nachts von Besoffenen begangen oder eben nicht von Deutschen.
 
@Mavig: Lass dir versichern Leute wie ich begreifen deutlich mal als Leute wie du wie dein Kommentar mehr als deutlich zeigt.

"Wenn wir bei deinem Beispiel bleiben, solltest du auch hier mal verstehen lernen, dass Ermittlungsbehörden erst dann Daten wie Videos oder Standortdaten von Mobilfunkgeräten auswerten, NACHDEM etwas passiert ist. Du wurdest also bereits erstochen, erschossen oder weggebombt, wenn Ermittler anfangen, Daten auszuwerten. Die vielen gesammelten Daten helfen dir also gar nicht weiter, denn du bist dann ja schon tot. "
Siehst du verstehst nichts.
Es geht doch darum solche Daten auch vorher schon auszuwerten. Und auch wenn das alles keine Garantie ist etwas zu verhindern ist die Wahrscheinlichkeit um ein vielfaches höher die Täter zu ermitteln wenn Daten vorliegen. Ohne Daten wird das nämlich ziemlich schwierig.

"Du hast dein Handy in der Tasche, dein Netzbetreiber speichert die Daten, wann du dort unterwegs warst. Kurz danach wird im Wald jemand umgebracht. Der Täter war so schlau und hatte kein Handy dabei. Aber deine Daten zeigen, dass du am Tatort warst. Das ist nur ein Beispiel, bei dem du unter Umständen in Erklärungsnöte gerätst."
Nehmen wir mal diesen unwahrscheinlichen Fall an, was genau soll mir dann passieren?
Es gibt bei der Leiche nichts was mit mir in Verbindung gebracht werden könnte. Weder Fingerabdrücke noch Fußabdrücke, DNA. usw., usw.
Hier irgendwelche abstrusen Fantasien zu entwickeln hilft nicht ernsthaft weiter.

"Und wenn du wirklich der Meinung bist, dass du jederzeit damit rechnen musst, dass man dir Gewalt antut, dann wird es Zeit, dass du mal den Fernseher auslässt und vielleicht mal einen Arzt aufsuchst. Denn das ist nicht normal!"
Oh, ich muss dich enttäuschen ich bin sehr normal, was man dir bei deinem Äußerungen wohl eher absprechen könnte.
Die Straftaten auf die ich mich beziehe sind real geschehen, wurden aber komischerweise selten im TV oder anderen Medien erwähnt.

"Außerdem werden viele Gewaltdelikte Nachts von Besoffenen begangen oder eben nicht von Deutschen.
Oha, hört, hört, die Gewaltdelikte werden überwiegend von Besoffenen oder nicht von Deutschen, also Ausländern begannen.
Jetzt keimt in mir doch gleich der Verdacht auf das du ebenfalls dem Alkohol nicht abgeneigt bist oder schwingt da eine gewisse Fremdenfeindlichkeit mit.

Auf jedem Fall steht eins fest nach deinem Kommentar, ernst nehmen darf man dein haarsträubenden Gesabbel definitiv nicht. Man sollte dich eher bedauern.
 
@BigTHK: Es gab mal eine Zeit - die durftest Du genießen und andere sind zu Jung...

Wie war das 1977 nochmal?
 
@Paradise: Im Oktober 1977 überdurchschnittlich warm oder was genau wolltest du jetzt wissen?
Dein Kommentar bzw. die Fragestellung ist doch etwas dürftig um zu verstehen was genau du möchtest.
 
Tracken lassen sich sowiso nur die unschuldigen User.
 
Dieser Fall scheint völlig irrelevant und ich vermute, dass Google hier keinerlei Zwang hat.
Bei entsprechender Vorgabe: Muss Google als amerikanische Firma in Anlehnung an den Freedom Act Daten dieser Art nicht so oder so "freiwillig" herausgeben? Also völlig unabhängig, wie gut die es dem Nutzer verkaufen und sich Hollywood-reif dagegen auflehnen?
 
Falsches (ur-altes) Google Logo !
 
ähhh, so ein Aufriss für 28.000 $ Schaden ?
Jeden Tag werden tausende Autos geklaut, die mehr wert sind, ohne dass sich jemand groß drum kümmert.
 
@Firefly: 28000€ Schaden bei jemanden, der noch 5 nullen mehr besitzt. So einfach ist das. Es kann doch nicht sein, das es der Pöbel Wagt dem Adel die Brotkrümel vom Teller zu stibizen... Das geht gar nicht, und dafür müssen dann halt auch mal Millionen von Google Nutzern her halten. Deren Rechte spielen keine Rolle, weil Pöbel. Hauptsache Mr. Millionär bekommt seine Genugtuung (denn das bisschen Geld kann ihm egal sein).
 
So kann es gehen, wenn die private und die staatliche Vorratsdatenspeicherung Hand in Hand geht.

Es war doch klar, dass solche Anfragen kommen werden und es werden in Zukunft noch viel mehr werden.
 
Wird auch gegen die Bank ermittelt, da jene die Identität offenbar nicht ausreichend geprüft hat? Kennt man in den USA sowas wie Post-Ident nicht? Wenn denen schon eine KOPIE ausreicht... na dann gute Nacht. Das schreit ja geradezu nach Mißbrauch.
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