Apples Steuervermeidungs-Tricks: Es geht noch krasser als in Irland

Die Steuervermeidungs-Strategien Apples nehmen in einigen Regionen noch weitaus heftigere Züge an, als es in der EU der Fall ist. Das zeigen aktuelle Recherchen von der anderen Seite der Welt. In Neuseeland soll der Staat über Jahre hinweg schlicht ... mehr... Apple, Tokio, applestore Bildquelle: d. FUKA / Flickr Apple, Tokio, applestore Apple, Tokio, applestore d. FUKA / Flickr

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Das ist einer der größten Probleme überhaupt, nicht die Flüchtlinge, sondern die Sozialschmarotzer wie Apple oder Amazon die echt fast nix an Steuern zahlen und trotzdem alle möglichen Leistungen in Anspruch nehmen die der Staat bietet und möglich macht. Da muss echt mal ein Riegel vorgeschoben werden.
 
@kingstyler001: Träum weiter, sag mal wo lebst du denn, auf diese Welt herrscht reiner Kapitalismus da ist für soziales geschwafel kein Platz, noch nie gehört von den einen 1% wo alles besitzt, traurig aber wahr, wir sind nur Konsumentenvieh
 
@Wlimaxxx: In Nordkorea herrscht kein Kapitalismus.
 
@crmsnrzl: Von den Raketen und möglichen Atomwaffen, mit denen Nordkorea immer wieder rumfuchtelt mal abgesehen, spielt Nordkorea wirtschaftlich in der Welt keinerlei Rolle.
 
@dodnet: Ob da ein Zusammenhang besteht?
 
@crmsnrzl: Nee, ganz bestimmt nicht...
 
@crmsnrzl: Nordkorea tut alles richtig machen: alleine schon , dass sie peinlichst genau drauf achten, dass ihre Mitbürger nicht fett werden und somit die Krankenversorgung verteuern. Auch wehren sich die Nordkoreaner gegen Konsumgesellschaften wie die unsrige. Im Prinzip müsste sich NK vor Zuwanderern kaum retten können. Zumindest ein Großteil der WF-Kommentatoren müsste dort wahnsinnig schnell ihr Glück finden.
Man hat ja mal probiert, ähnliches im Osten Europas aufzubauen, aber die Bürger waren noch nicht reif genug dafür und haben sich lieber wieder zurück in den blöden kapitalismus revolutioniert.
 
@crmsnrzl: China und Russland auch nicht und beide Fahren eigentlich sehr gut damit.
Aber Kommunismus ist auch keine Lösung denn auch dort gibt es das berühmte eine Prozent was alles hat.
 
@Freddy2712: Also ehrlich gesagt macht China gerade vor, wie Kapitalismus im Kommunismus funktioniert.
 
@Wlimaxxx: Ja aber..... wie belegt nun Dein kommentar, dass an kingstyler001 Ansicht was nicht stimmt bzw. dass das Träumerei ist? Verstehe ich nicht! Denn Du bestätigst ja seine Ansicht mit Deinen Worten "...auf diese Welt herrscht reiner Kapitalismus da ist für soziales geschwafel kein Platz...". Nichts Anderes hat er geschrieben!
 
@Wlimaxxx: Wir sind kein Konsumentenvieh, sondern Bürger in einer Gesellschaft, in denen es Firmen gibt. Und diese Firmen bieten etwas an, wobei niemand gezwungen wird, diese Waren zu kaufen. Andererseits kannst Du in diesem bösen Kapitalismus selber etwas anbieten. Und je nachdem, wie erfolgreich Du damit bist (dazu muss man nur etwas anbieten, was andere dazu bringt, es zu kaufen), kannst Du durchaus selber zu diesen 1% gehören.

Was stimmt eigentlich mit Leute wie Dir nicht, Frust, Burnout oder Depressionen?
 
@New_world_disorder: Stockholm-Syndrom?
 
@Smedi: Nein, nur nicht Berufsjammerlappen mit zuviel Zeit, um darüber nachzudenken, wie schlecht es mir eigentlich gehen müsste.
 
@New_world_disorder: Du: "...Was stimmt eigentlich mit Leute wie Dir nicht.....". Meine Antwort dazu an Dich: Er hat schlichtweg eine andere Ansicht als Du! Frage: Oder darf er das nicht haben nach Deiner Ansicht?

"...Was stimmt eigentlich mit Leute(n!) wie Dir (New_world_disorder) nicht, Frust, Burnout oder Depressionen? Oder warum dürfen Andere keine andere Meinung haben?!
 
@Kiebitz: Ich habe ihm seine Meinung nicht aberkannt, sondern lediglich versucht zu ergründen, warum man seine Zeit damit vergeudet, stets und ständig darüber nachdenken zu müssen, wie schlecht es einen gehen müsste. Dieses Gemecker über den pöhsen Kapitalismus, obwohl dieser mehr Wohlstand schafft, als es jede bisher praktizierte Wirtschaftsform je erbracht hat, will mir einfach nicht einleuchten.
Natürlich sind alle im Kapitalismus Konsumenten, natürlich will jeder, der ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietet, Geld verdienen. Aber das ist doch das Schöne daran, man kann mitmachen und davon profitieren, man kann sich enthalten und einfach sein leben genießen oder man kann darüber grübeln und philosophieren. Letzteres ist auf einer niveauvollen Ebene durchaus interessant. Nur kommt von diesen Berufsmeckerern nie eine Antwort.
 
@kingstyler001: also mir sind Steuerhinterzieher lieber als Messerstecher. Nur mal so nebenbei.
 
@Tomato_DeluXe: Weil alle Flüchtlinge Messerstecher sind? Dümmster Kommentar ever.
 
@New_world_disorder: Sagt doch gar niemand, du interpretierst da wieder ZDFmässig was rein. Sind ja auch nicht alle Unternehmer Steuerhinterzieher. Aber Steuern hinter ziehen tut mir einfach weniger weh als Treppentritt oder Messer im Bauch von einem Einzeltäter. So sind halt die Prioritäten verschieden.
 
@Tomato_DeluXe: Ein "Messerstecher" ruiniert im schlimmsten Fall das Leben eines Menschen, ein Steuerhinterzieher, der Millionen hinterzieht, das Leben von zig Hunderten, wenn nicht Tausenden. Ja, Steuerhinterzieher sind so viel besser.
 
@dodnet: KLar, würd ich auch so sehen wenn ich 12 wär. Aber als Vater von Kindern wirst du einige Dinge gaanz anders sehen.
 
@Tomato_DeluXe: Als Vater von Kindern, die keinen Kindergartenplatz bekommen, keine vernünftige Schulausbildung u.a., weil eben das Geld wegen Schmarotzern wie Hoeneß fehlt, sieht man die Dinge auch anders. Vielleicht mal nachdenken...
 
@Tomato_DeluXe: Woher wußtest Du beim Schreiben von Deinem [re:1] Tomato_DeluXe, dass dodnet keine Kinder hat?
 
@dodnet: Also du würdest deinen Kindern lieber ein Messer in der Brust wünschen als einen fehlenden Kindergartenplatz? Ich denke da hast du deine Prioritäten wirklich falsch gesetzt! Klar Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt jedoch ist finanzieller Schaden niemals mit Körperlicher Gewalt auf eine Stufe zu stellen!!!
 
@SimpleAndEasy: Ich wünsche weder das eine noch das andere. Ich wollte nur einfach klarstellen, dass eine Aussage wie "mir sind Steuerhinterzieher lieber als Messerstecher" sehr kurzsichtig gedacht ist.
 
@SimpleAndEasy: Finanzieller Schaden, der bewußt herbeigeführt wurde, hat schon sehr oft Opfer dieses Schadens in den Tod getrieben"
 
@SimpleAndEasy: Das Unternehmen und einige der 1% Steuern hinterziehen oder Tricks nutzen, welche sich im rechtlichen Rahmen befinden ist eine Tatsache. Wir lesen und hören davon in nicht unerheblichem Maße. Die Summen sind teils auch beträchtlich. Gehen wir von den geschätzten 350 Apple Millionen aus. Und das ist jetzt nur das Beispiel aus diesem Artikel (da könnte auch MS oder Google stehen). Faktisch fehlt dem Staat Geld um es in sozialen Ausgaben zu reinvestieren. Folglich holt sich der Staat das Geld woher? Von Dir, mir oder Mr. X. Oder das Sozialsystem verrottet. So wie die Rentensysteme. In Folge können unsere Nachkommen oder ggf. noch wir dieses Schmarotzertum ausbaden. Ja es ist wichtig gesunde Unternehmen zu haben. Aber auch diese müssen ihren Teil dazu betragen, dass es der Gesellschaft abseits der Ehre für die Unternehmen zu arbeiten, gut geht. So und nun zu den Flüchtlingen. Der Zusammenhang zwischen Einzeltaten von Messern, Treppenschubsern und sich um die soziale Verantwortung drückenden Unternehmen erschließt sich mir nicht. Schon gar sehe ich da keine Relation. Bist Du von einem Flüchtling in besagter Weise angegangen worden? Mit Sicherheit treffen Dich aber die Konsequenzen der Stsuertricksereien.
 
@Lostinhell78: Ehm sorry aber les bitte das Kommentar nochmal hier wird zum einen von einem "Messerstecher" gesprochen ohne Bezug auf Flüchtlinge zu nehmen. Also ich Frage mich wieso hier direkt wieder auf Flüchtlinge geschlossen wird? Leichter rassistischer Hintergrund? Zum anderen wurde auch nur ein Steuerhinterzieher also eine Einzelperson wie z.B. Uli Hoeneß erwähnt daher weis ich wiederum nicht wieso du jetzt von Unternehmen sprichst - auch wenn es im Artikel hierum geht - jedoch nicht in dem erwähnten Kommentar! Dass Steuerhinterziehung nicht schönes ist habe ich auch erwähnt aber lieber habe ich 100 Manager bei Google welche Steuern hinterziehen also 100 Manager bei Google welche Kinder mit Messern bedrohen bzw. verletzten oder ermorden! Und sofern diese Gesetzeslücken bestehen sollte es auch Aufgabe des Staates sein diese zu schließen da hierfür der Gesetzgeber verantwortlich ist welcher im übrigen auch für die Rentenkasse zuständig ist!
 
@SimpleAndEasy: Gesetzt den Fall ich hätte ein rassistischen Hintergrund, so hätte ich keine Frage gestellt zu Messerstechereien. Eher hätte ich das anders formuliert. Zu den Unternehmen. Wie komme ich bei einem Artikel zu Unternehmersteuertricks nur auf den Brückenschlag zu Unternehmen? Aber vermutlich reden wir aneinander vorbei. Ich komme mit Deiner Beispielformulierung nicht zurecht und Du nicht mit meiner Ausführung. Auch gut. Schönen noch.
 
@Tomato_DeluXe: Äääh? Wie jetzt Messerstecher? Wer sollen die sein aufgrund des Textes von kingstyler001 ? Als Personen / Personengruppe nennt er nur die Flüchtlinge! Siehe die Worte bei ihm "...größten Probleme überhaupt, nicht die Flüchtlinge..." ! Meinst Du die mit Messerstecher? Drück Dich mal ruhig deutlicher aus!
 
@kingstyler001: Als "Flüchtlinge" keine Sozialschmarotzer sind und keine Leistungen des Staats in Anspruch nehmen, dagegen geben die firmen viel zurück in form von Arbeitsplätzen und co....zu guter letzt werden sie eben nicht kriminell und senken die allgemeine sicherheit

Nicht dass, das vorgehen der unternehmen i.O. ist aber "Flüchtlinge" dagegen aufzuwiegen ist ein witz
 
@kingstyler001: Man sollte sich Fragen, ob das Steuersystem zu dem taugt wie es "eigentlich" gedacht ist!? Mit erlaubten Tricks Steuern sparen, das tun auch und gerade diejenigen, wo nun mit der Schaufel in der Hand auf Apple zeigen.

Gier und Geiz, das sind die Worte des Kapitalismus. Wenn nicht generell, soll mir einer sagen was daran falsch ist!?
 
@kingstyler001: da kannst noch so ziemlich jedes große Unternehmen aus Deutschland dazu zählen. Als Folge der Globalisierung sitzen Unternehmen mittlerweile am längeren Hebel und können einen (jeden) Staat damit erpressen einfach auszuwandern. Was denkst du wie viele Arbeitsplätze allein auf die Autobauer fallen? Wenn man da noch die ganzen Zulieferer und sonstige Gewerbe dazu zählt die von denen abhängig sind dann kommt da ein gewaltiger Anteil dabei raus. Denkst du ich würde mir als Vorstand von irgendwelchen Ministern irgendwas sagen lassen? Die könnten froh sein wenn sie es bis zur Sekretärin schaffen
 
och kommt schon bevor hier sich alle wieder üner apple aufregen.wenn wir könnten würden wir es genauso machen.oder würdet ihr freiwillig mehr geld geben als ihr unbedingt müsstet
 
@x81Reaper: Klar aber wenn man auf solchen Geldbergen wie Apple sitzt, hat das einen leicht faden Beigeschlack. Solange diese 'Tricks' aber eh nicht illegal sind, kann eh nicht viel gemacht werden.
 
@x81Reaper: genau genommen ist Apple in der Verpflichtung genau das zu tun, was sie machen. Zumindest aus unternehmerischer Sicht. Das Problem sehe ich hier nicht bei Apple, sondern in den Gesetzen
 
@Wuusah: Schöner Blödsinn den du da schreibst.
 
@mulatte:
In gewisser weise hat Wussah schon recht. Aus unternehmerischer Sicht muss Apple dies tuen. Sie stehen im Wettbewerb zu anderen Unternehmen. Um Konkurrenzfähig zu bleiben müssen sie die selben Steuertricks anwenden wie die anderen, sonst würden sie den Wettbewerb verlieren.

Um hier richtig entgegenzuwirken ist vor allem der Staat in der Verantwortung.
 
@mulatte: ist kein Blödsinn, sondern etwas was man in Wirtschaftswissenschaft Grundkursen lernt. Steuerzahlungen hat man zu minimieren soweit wie gesetzlich möglich. Wie sozial akzeptabel das ist, ist erstmal vollkommen egal.
Solange man sich im gesetzlichen Rahmen bewegt, macht man alles genau richtig. Man sollte nicht mit dem Finger auf Apple zeigen, sondern auf die Gesetze, die sowas ermöglichen.
 
@mulatte: Kein Blödsinn sondern die Verantwortung gegenüber den Shareholdern (Geldgeber, Angestellte, etc.)
 
@Lostinhell78: Bleibt trotzdem Blödsinn wenn man die Gewinne von Apple sieht. Die könnten sich hinstellen, den Saubermann spielen und ein paar Milliarden weniger an Profit machen. Das wäre kein Problem. Lustig wie ihr Apples Scheiße rechtfertigt.
 
@mulatte: Das ist keine Rechtfertigung sondern eine Wiedergabe von Tatsachen. Egal ob ich eine Tatsache gut finde oder nicht ist dieser Grundsatz betriebswirtschaftlichen Handels zwingend in der Verantwortung jeder Firma, welche Fremdkapital des Marktes verwaltet. Different davon steht meine eigene Meinung, welche konform mit der Deinigen ist. Mit dem Unterschied, dass ich da nicht nur Apple in die Pflicht nehme.
 
@Lostinhell78: Da gibt es also einen Grundsatz Steuern zu hinterziehen mit der Ausnutzung jedes Schlupfloches. Sry das ist ausgemachter Blödsinn. Apple ist und bleibt nicht besser als andere Steuerschmarotzer.
 
@mulatte: Per se ist Steuerhinterziehung in diesem Fall nicht gegeben. Die legalen Verhältnisse geben diese Art des Steuersparens her. Außerdem solltest Du Deine Abneigung gegen Apple einmal überdenken. Andere Unternehmen nutzen aus der angesprochenen Verpflichtung ihren Anlegern gegenüber genau die selben Schlupflöcher. Mehr als die Differenzierung zwischen meinem persönlichen Empfinden zur sozialen Verantwortung von Unternehmen und ihrer Kapitalmarktverpflichtung kann ich Dir nicht bieten. Da scheint es an was auch immer zu scheitern.
 
@mulatte: solange es legal ist, ist es keine Steuerhinterziehung. Deswegen sage ich ja, zeigt nicht auf Apple, zeigt auf die Gesetze
 
@mulatte:
Hier wird nicht Apple verteidigt. Sondern deren Vorgehensweise. Und das nach logisch und nachvollziehbaren Gründen.

Ich selber kann Apple nicht leiden, habe nie und werde nie einer Ihrer Produkte kaufen.

Mann kann durchaus eine Vorgehen nachvollziehen und verstehen. Ob man dies am Ende gutheißt oder nicht ist eine ganz andere Frage.
 
@x81Reaper: das problem ist aber "die Mittel" haben um das zu können. Und hier werden "die kleinen" Unternehme oder sogar die kleinen Bürger verarscht welche (trotz Kilometeraufrundungen und diversen Steuertricks) kräftig zahlen und die Reichen und Großen alles UMGEHEN.

> Es geht hier nicht darum Apple Vorwürfe zu machen... solange es LEGAL ist ist es LEGAL und Okay... aber solche legalen Schlupflöcher gibt es eben NUR für die Großen - und da ist der Punkt.
 
@bear7: Genau so ist es! Nicht jedes kleine / mittlere Unternehmen, geschweige denn Privatpersonen, können mal ebenso von Steuerparadies zu Steuerparadies hin und her wandeln!
 
@Kiebitz:
Dementsprechend hat der Staat die Aufgabe den Wettbewerb so Fair wie möglich zu gestalten, was aktuell einfach nicht der Fall ist. Wir haben keinen fairen Wettbewerb.

Nach meine Ansicht haben wir um Grunde sogar eine Subventionierung von Großunternehmen, da ihnen ganz andere Möglichkeiten von Steuerersparnissen zur Verfügung stehen.

Für mich vor allem ein Versagen der Regierungen.
 
@Andy2019: Da stimme ich Dir zu!
 
@x81Reaper: sehe ich genauso, dem Staat gehen jedes Jahr Milliarden flöten wegen den ganzen kleinen Heinis, die jetzt hier einen auf Moralapostel machen.
 
@x81Reaper: Ich könnte bei der Steuererklärung wie manche Kollegen von mir auch Friseurbesuche, Klamotten etc. absetzen. Tue es aber nicht, weil das zwar evtl. durchgeht, aber ich weiß, dass es eigentlich nicht so gedacht ist. Nur weil du nimmst, was du kriegen kannst, solltest du nicht verallgemeinern.

Der Staat sollte natürlich Apple zur Kasse bitte und auch allgemein Steuervermeidung entgegenwirken. Allerdings muss man auch bei Apple sagen: Nur weil etwas über Umwege möglich ist, wird es dadurch nicht legitimer.
 
@x81Reaper: wer kann der macht, richtig macht es das ganze trotzdem nicht was auch ein generelles Problem in der Gesellschaft ist...wenn das eigene handeln kritisiert wird (autobeispiel die "abzockerblitzer") ist man praktisch nie schuld.
 
Klar, und wenn der kleine Kiosk Besitzer von nebenan keine Steuern zahlt, wird er geschätzt und richtig abgezockt. Wenn sich da nicht schnellstens was tut, bricht der Sozialismus wirklich wieder aus
 
@Trabant: Du setzt illegal und legal gegenüber. Warum machst Du das?
 
@New_world_disorder: Ich dachte immer legal ist das Gegenteil von illegal und umgekehrt! Gibt ja auch noch den Spruch "legal, illegal, scheißegal"!

Aber das meinst Du wohl nicht. Darum die Antwort auf Deine Frage: Es gibt auch noch so etwas wie Moral und Ethik und Verantwortung! Und nicht nur raffen, ausbeuten, Kapitalmaximierung, Rücksichtslosigkeit.... usw....!
 
@Kiebitz: Wie ich dieses Gelaber nicht mehr hören kann. In dieser Gesellschaft tut jeder (außer einer Minderheit) alles, mit dem Ar*** an die Wand zu kommen, seine Situation zu verbessern. Jeder gibt bei der Steuer nur das an, was er angeben muss (und das nicht selten sogar mit geschönten Angaben). Aber alle Verlangen, dass gefälligst andere sich in Moral und Ethik üben sollen. Diese Heuchelei ist unerträglich.
 
@New_world_disorder: Mal deutlich: Wie ich so ein Gelaber wie Deinen Kommentar nicht mehr sehen kann. Aus zwei Gründen: 1.Wegen der inhaltlichen Aussage, da ja so alles und jedes Tun und Handeln entschuldigt / entschuldigen kann! UND 2.Anderer Leute Kommentar als Gelaber zu bezeichnen, ist ja wohl auch nur, höflich geschrieben, Gelaber!!!
 
@Kiebitz: Was war denn inhaltlich auszusetzen, besonders, da es nicht falsch ist? Was habe ich denn damit zu entschuldigen versucht?

Mal davon abgesehen, das Trabant hier 2 völlig verschiedene Sachverhalte verglichen hat.
 
@New_world_disorder: Es ist falsch bzw. NICHT allgemeinzutreffend! Darum ist es inhaltlich sooo nicht richtig.
 
@Kiebitz: Ist es nun "falsch" oder nur nicht "allgemein zutreffend"?
 
@New_world_disorder: Es wird albern!
 
@Kiebitz:

'Es gibt auch noch so etwas wie Moral und Ethik und Verantwortung! Und nicht nur raffen, ausbeuten, Kapitalmaximierung, Rücksichtslosigkeit.... usw....!'

Ethik und Moral sind jedoch keine allgemeine Wahrheiten und nicht einfach in Richtig oder Falsch einzuordnen. Und wenn selbst eine Gesellschaft für sich genommen die Ethik und Moral festlegt wo wird die Grenze gezogen. Was ist erlaubt und was verboten? Huh ja das sind die Gesetzt und Vorschriften.

Nicht die Ethik und die Moral ist das Problem sondern die Gesetzte und Vorschriften.
 
@Andy2019: Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass unabhängig vom Land / Staat, Nation, Abstammung, Hautfarbe, Zivilisation usw. die Werte in Ethik und moral ziemlich ähnlich sind.

Ethik und Moral mögen keine allgemeinen Wahrheiten sein, aber sie beruhen schon auf einen mehrheitlichen gesellschaftlichen Konsenz.

Und eigentlich ist auch anerkannt, dass der Weg von sich entwickelten allgemeinen Ansichten / Vorstellungen usw. zu Werten führt, die sich in Ethik und Moral widerspiegeln. Und erst daraus ergeben sich feste / festgeschriebene Regeln, eben Gesetze. Man sieht es ja auch daran, dass Gesetze immer wieder den sich ändernden gesellschaftlichen Umständen anpassen müssen bzw. angepasst werden.
 
@Kiebitz:
"...die Werte in Ethik und moral ziemlich ähnlich sind."
Es gibt viele Untersuchungen, die genau das gegenteilige bestätigen. Urvölker die abgeschoteten sind/waren haben teils gravierende Unterschiede in der Vorstellung der Ethik und der Moral.
Aber auch in unsere Westlichen Welt gibt es teils gravierende Unterschiede in dessen Grundzügen.

"...Und erst daraus ergeben sich feste / festgeschriebene Regeln, eben Gesetze."
Korrekt. Aber handeln dann nicht alle, die gesetzeskonform sind, nicht zugleich moralisch? Ich persönlich empfinde die Frage so gut wie nicht zu beantworten. Jedenfalls nicht für eine Gruppe von Individuen. Aber man kann relativ leicht beantwortet ob das was er getan hat gegen das Gesetzt war oder nicht.

Wenn eine Gesellschaft die Machenschaften eines Unternehmen wie Apple nicht gefällt und diese aus welchen Gründen auch immer ablehnt (Ethik und Moral) sollte sie als erstes dafür sorgen diese diese Vorstellung auch in Gesetzte und Vorschriften ummünzt.
 
@Andy2019: Es gibt ganz sicher Grundfesten / Grundregeln, auf die jede Gesellschaft baut: etwa das Verbot zu töten, zu betrügen oder zu rauben. Übrigens erhielt die Suche nach einem natürlichen "Moralinstinkt" in jüngerer Zeit neuen Auftrieb durch Ergebnisse der Hirnforschung, auch experimentell untersucht (außer Kontrolle geratener Zug z.B. >>> Philosophen Joshua Greene, der heute an der Harvard University).

Die Moral gilt als das funktionale System (das "Immunsystems"), so Wissenschaftler (Aunger von der London School of Hygiene and Tropical Medicine u..a.), die das Gemeinwesen intakt hält. Immunsystem im Sinne von dem "Kitt", der die Gesellschaft zusammenhält.

Und dieser "Kitt" manifestiert sich dann irgendwann in festgelegten Regeln wie Religionsregeln oder eben Gesetze.

Und ich denke schon, dass Leute, die nach dem Gesetz handeln, in der Regel von der Gesellschaft in der sie leben, als moralisch angesehen werden, und die, die nicht so handeln, eben als amoralisch odert asozial.

Und wir sprechen hier ja nicht von irgendeiner Gruppe wild zusammengewürfelter Individuen, sondern von EINER Gesellschaft, einem Staat, einer Nation. Und hier gelten dann wohl doch gewisse einheitliche / mehrheitliche Wertvorstellungen.

Zum letzten Absatz: Siehe bitte weoiter unten bei mir >>> [re:3] Kiebitz am 20.03.17 um 14:34 Uhr
 
@Kiebitz:
"auf die jede Gesellschaft baut: etwa das Verbot zu töten, zu betrügen oder zu rauben"

Das Stimmt so nicht. Dies trifft nicht auf jede Gesellschaft zu. So gibt es ein Urvolk, kenne den Namen nicht ist ewig her als ich davon lass, wo der älteste Sohn seinen Vater, bei einen bestimmten Alter, in einem feierlichen Prozess getötet hat. Es war kein Zwang. Sohn und Vater haben diesen Prozess als eine große Freude und Ehre empfunden.

Es gibt höchsten Moralvorstellungen die weit verbreite sind. Aber keine davon ist universal!

'Und ich denke schon, dass Leute, die nach dem Gesetz handeln, in der Regel von der Gesellschaft in der sie leben, als moralisch angesehen werden, und die, die nicht so handeln, eben als amoralisch odert asozial. '

Wenn du das schreibst, wie erklärst du dann deinen anderen Satz?

'Es gibt auch noch so etwas wie Moral und Ethik und Verantwortung! Und nicht nur raffen, ausbeuten, Kapitalmaximierung, Rücksichtslosigkeit.... usw....!'

Wenn sie doch gesetzeskonform handelt handelt sie doch nach Moral und Ethik. Ich kann so deiner Argumentationskette nicht folgen, da sie sich gegenseitig ausschließt.

"Und wir sprechen hier ja nicht von irgendeiner Gruppe wild zusammengewürfelter Individuen, sondern von EINER Gesellschaft, einem Staat, einer Nation. Und hier gelten dann wohl doch gewisse einheitliche / mehrheitliche Wertvorstellungen."

Ich sage nichts anderes und sehe das hier genau so wie du. Wobei Leider Gesetzte häufig den Wertvorstellungen zu weit hinter her hinken.
 
@Andy2019:
"Ethik und Moral sind jedoch keine allgemeine Wahrheiten und nicht einfach in Richtig oder Falsch einzuordnen."

Und Wirtschafts*hust*wissenschaften sind allgemeine Wahrheiten?
 
@Andy2019: "Nicht die Ethik und die Moral ist das Problem sondern die Gesetzte und Vorschriften."

Gesetzte und Vorschriften werden von wen Verfasst? Genau. Von Menschen die mehr oder weniger von Ethik und Moral verstehen / wollen.
 
@spackolatius:

"Und Wirtschafts*hust*wissenschaften sind allgemeine Wahrheiten?"
Wissenschaften in ihrer Daseinsberechtigung versuchen die allgemeine Wahrheiten herauszufinden.
Und ja es gibt allgemeine Wahrheiten. Wie z.b. das 1+1=2 ist, die Erde rund ist und um die Sonne kreist.

"Gesetzte und Vorschriften werden von wen Verfasst? Genau. Von Menschen die mehr oder weniger von Ethik und Moral verstehen / wollen."
Nirgendwo behaupte ich das Gegenteil. Nur komischerweise erkennen nur wenige den Widerspruch in dieser Aussage und zu ihren getätigten, siehe Kiebitz.

Zu einem wirft er den Unternehmen schlechte Moral vor, zeitgleich aber Gesetzte und Vorschriften aus der Moral und Ethik herleitet. Also ist dann nicht eigentlich die zwingende Schlussfolgerung das alle die nach Recht und Gesetzt handelt nicht automatisch auch moralisch sind?

Wenn Apple also nichts illegales tut, wie kann man denen verwerfliche Moral vorwerfen?

Ich erkenne den Widerspruch und kann somit Apple nicht mit Moral und Ethik argumentieren, solange diese nichts illegales tuen. Mit angepassten Gesetzten und Vorschriften kann aber die Moralvorstellung einer Gesellschaft dem Unternehmen aufgezwungen werden.

Anstatt also auf Apple zu schimpfen, schimpfe ich deshalb auf Staat und Gesellschaft. Denn nach meiner persönlichen Moral und Ethik bezüglich der Steuergerechtigkeit, gerade in Großunternehmen, ist hier in der Gesetzgebung enormer Handlungsbedarf vorhanden.
 
@Andy2019: Zu Absatz 2 mit "...das stimmt so nicht.....": Das Urvolk, wenn es denn das so gibt, wertet dieses wohl nicht als Tötung sondern als moralisches Tun, warum auch immer. Z.B. früher Eskimos alte Leute aussetzen um das überleben des eigenen Volkes zu sichern (mehr Nahrung, keine Nahrungsverschwendung an "unproduktive, belastende" Personen). Das war für die Gesellschaft (der Eskimos!) keine Tötung. Und die alten Leute taten dies aus der damaligen gesellschaftlichen Ansicht heraus teils sogar freiweillig!

UND BEACHTE übrigens, ich habe jeweils konkrete und belegbare Studien mit Namen der Wissenschaftler und institute angegeben. UND nicht sowas wie Du gemacht, von wegen Urvolk, dessen Namen Du nicht mehr weißt, gelesen früher irgendwann mal ohne Angabe wann und wo. Also im Gegensatz zu meinem Kommentar nix nachprüfbar, nur Behauptung!

Du: "...Wenn sie doch gesetzeskonform handelt handelt sie doch nach Moral und Ethik. Ich kann so deiner Argumentationskette nicht folgen, da sie sich gegenseitig ausschließt...". NUN kann ich Dir nicht folgen! Und ich sehe da auch keinen Widerspruch! Den konstruierst Du da hinein.

Und DU: "...Ich sage nichts anderes und sehe das hier genau so wie du. Wobei Leider Gesetzte häufig den Wertvorstellungen zu weit hinter her hinken....". Eben ! Eben! Siehe meinen Kommentar [re:1] Kiebitz am 20.03.17 um 15:23 Uhr !
 
@Andy2019: UND beachte übrigens: Ich schrieb nie nur über Apple (allein) sondern ausdrücklich immer von (auch anderen) globalen Unternehemen!
 
@Kiebitz:

Es mag sein das sie die Tötung nicht als solche verstanden haben. Aber du kannst doch nicht leugnen das es am ende eine Tötung war. Dein Beispiel mit dem Eskimos unterstützt meine These. Moralische Vorstellungen sind nicht universal.
Ich möchte hier kein wissenschaftlichen Diskurs führen sondern einfach nur das Verständnis, das deine Moral oder meine Moral oder die Moral irgendjemand anderes nie den Anspruch von Allgemeingültigkeit erheben kann, zu fördern.

Mein Anmerkung bezüglich des Urvolkes soll kein wissenschaftlicher Fakt sein, sondern ein Beispiel dafür das moralische Vorstellungen nun mal unterschiedlich sein können. Selbst wenn das Beispiel als Unwahr bewiesen werden können, dient es dazu zu zeigen das nun mal nicht alle Menschen gleich sind. Viele Menschen unter unterschiedlichsten Bedingungen leben. Und sich daraus, ums Überlebenswillen, sehr unterschiedliche moralische Vorstellungen etablieren. Sei es das Töten von den schwächsten um die Gruppe zu stärken, oder irgendwelche Opfergaben in alten rieten oder gar Rassenverfolgung durch bestimmte Ideologien. Verfolgungen und Kriege aus dem Glauben heraus. Diese beinhalteten alle unterschiedlichste moralische Vorstellungen, die in der regel von den Personen als auch die universelle Verstanden wird.

Ich empfinde es als verwerflich, seine eigene Moral als die überlegende Moral anzusehen. Welche leider viel zu oft von Personen angenommen wird. Ich habe meine Moral, meine Gesellschaft hat eine Moral, die sich im optimal mit meiner möglichst gut deckt. Mein Verhalten ist ausdruck meiner moralischen Vorstellungen. Ob dies am Ende die überlegende Moral ist, steht auf einem ganz anderem Blatt und kann wird wahrscheinlich ist von kommenden Generation halbwegs beurteilt werden können.

"NUN kann ich Dir nicht folgen! Und ich sehe da auch keinen Widerspruch! Den konstruierst Du da hinein."

Deine Aussagen:
" Es gibt auch noch so etwas wie Moral und Ethik und Verantwortung! Und nicht nur raffen, ausbeuten, Kapitalmaximierung, Rücksichtslosigkeit.... usw....!" als Vorwurf gegen Großunternehmen
und
"Und eigentlich ist auch anerkannt, dass der Weg von sich entwickelten allgemeinen Ansichten / Vorstellungen usw. zu Werten führt, die sich in Ethik und Moral widerspiegeln. Und erst daraus ergeben sich feste / festgeschriebene Regeln, eben Gesetze"
und
"Und ich denke schon, dass Leute, die nach dem Gesetz handeln, in der Regel von der Gesellschaft in der sie leben, als moralisch angesehen werden, und die, die nicht so handeln, eben als amoralisch odert asozial. "

Mir ist schleierhaft das du diesen Widerspruch nicht erkennst. Wie kann der von dir gesetzte Vorwurf der Moral und Ehtik hinsichtlich von Großunternehmen getätigt werden, wenn diese legal handelt. Den Gesetzte und Vorschriften ist das Resultat der moralischen Vorstellung einer Gesellschaft, welches du ja auch bestätigst und anerkennst (so wie ich auch). Denn nach dieser Logik kann das Unternehmen garnicht unmoralisch handeln, solange sie nichts illegales tuen.
So komplex ist dieser Widerspruch nun ehrlich nicht.
Würdest erwähnen, das es zwischen deiner und der Gesellschaft eine moralische Diskrepanz gibt und der Vorwurf auf deiner persönlichen Moral basiert, ist es nachvollziehbar. Wenn du zusätzlich behaupten würdest das es immer einen zeitlichen Gab zwischen Moral und Umsetzung des Gesetztes gibt., dann verständlich. Oder oder. Aber so wie es da steht ist es ein Widerspruch.

"Und DU: "...Ich sage nichts anderes und sehe das hier genau so wie du. Wobei Leider Gesetzte häufig den Wertvorstellungen zu weit hinter her hinken....". Eben ! Eben! Siehe meinen Kommentar [re:1] Kiebitz am 20.03.17 um 15:23 Uhr !"

Du bist mir ein absolutes Rätsel. Mein Kommentare "Wobei Leider Gesetzte häufig den Wertvorstellungen zu weit hinter her hinken" wird in keinster weise in deinem zitierten Kommentare aufgenommen. Ka. was du mir damit sagen willst :/
 
@Trabant: Der Kleine Kioskbesitzer von nebenan beliefert aber auch nicht aus einem nachbarland.
 
@Trabant: Nur solange der Kioskbesitzer nicht Hoeneß oder Zumwinkel heißt.
 
@Trabant: Was auch eine ganz andere Situation ist, womit sich dein "Vergleich" auch in Luft auflöst. Wenn jemand keine Steuerklärung "abgibt" (und dann in der Folge geschätzt wird), ist das was anderes, als wenn jemand eine Erklärung abgibt, dabei aber ein zu versteuerndes Einkommen von 0,00 Euro hat, soweit dieses rechtskonform ermittelt wurde.
Eine ganz andere Frage ist es, ob das rechtliche Rahmenwerk dann tatsächlich nicht verbesserungsfähig ist.
 
Ich finde es immer wieder erstaunlich das man lieber auf ein Unternehmen rumhackt, was Gesetzeslücken ausnutzt und NICHT auf den Staat / Land rumhackt, welches das zulässt. Es gehören immer 2 Seiten der Medaille betrachtet. Jede andere Firma (wird) würde das genau so (aus)nutzen, wenn sie könnte.
 
@Rumpelzahn: Würde nicht wegen diesen Lücken auf dem Staat rumhacken sondern wegen seiner Verschwendung
 
@Rumpelzahn: Nein den Firmen schreiben sich immer Ethik und Moral groß auf die Fahne, aber wenn es um Geld geht isses das Papier nicht wert.
 
@mulatte: jedes großes Unternehmen ist Gewinnorientiert, zeige mir ein solches Unternehmen welches freiwillig mehr zahlt, als es vom Gesetzgeber verlangt wird? Ethik und Moral sehe ich hier nicht in Gefahr.
 
@Rumpelzahn: Hast recht - ALLE Unternehmen zahlen maximal den Mindestlohn, verlegen ihre Produktionsstätten ins billigste Ausland, nutzen alle Grenzwerte für Emissionen maximal aus, ....

Es gibt einen Unterschied zwischen "gewinnorientiert" und "unmoralisch".
 
@gettin: das sind jetzt mindestens 4 Paar verschiedene Schuhe ...
 
@Rumpelzahn: Ich schon und zwar immer wenn es darum geht den Profit zu maximieren. Gewinnorientiert ist jedes Unternehmen, aber Apple treibt das unmoralisch weit. Der Saubermann der Branche sind die auf keinen Fall, eher einer der ganz üblen.
 
@mulatte: "Nein den Firmen schreiben sich immer Ethik und Moral groß auf die Fahne, aber wenn es um Geld geht isses das Papier nicht wert."

Interessant! Bist du dir denn wirklich sicher, dass du selbst auch immer erst mal über Ethik und Moral sinnierst, bevor du auf Angebote zurückgreifst, die dir zu einem finanziellen Vorteil verhelfen. ;)
 
@KoA: Nichts ist unsinniger als unmoralische Handlungen mit anderen unmoralischen Handlungen zu rechtfertigen um dafür Verständnis zu haben. Kenn ich von den ProGEZlern mehr als genug.
 
@mulatte: "Nichts ist unsinniger als unmoralische Handlungen [...]"

Nun ja, wirklich unsinnig ist, hier großartig mit Moral argumentieren zu wollen, jedoch das eigene Handaln selbst nicht stets und ständig nach moralischen Aspekten auszurichten. :)
 
@Rumpelzahn: Deine Aussage trifft den Kern des Problems nicht! Denn wenn EIN Staat die Lücken abschafft bzw. wie hier höhere Steuern haben will, dann geht so ein globales Unternehmen eben zum nächsten Staat, wo weniger Steuern anfallen. Es geht immer dahin wo es am vorteilshaftesten ist. Und wenn der nächste Staat dann die Lücken abschafft bzw. höhere Steuern haben will, dann geht so ein globales Unternehmen eben nochmal weiter zum nächsten Staat, wo weniger Steuern anfallen. Merkst Du etwas?! Und alle Staaten werden niemals weltweit die gleiche Steuerpolitik haben. Somit kann sich ein solches Unternehmen immer günstigere "Alternativen" suchen bzw. Staaten regelrecht mit dem angedrohten Weiterzug erpressen. Ist nun mal so!"
 
@Kiebitz: Das ist wie mit Supermärkten: Stimmt der Preis nicht, gehen die Kunden woanders hin.
 
@New_world_disorder: Aber der Kunde bezahlt für seine Ware, Apple oder andere globale Firmen bezahlen eben nicht für die Ware die sie erhalten. Ware hier im übertragenen Sinn für Steuervorteile, für Investitionszulagen, für verbilligte Staatskredite, für Resourcenüberlassungen und... und...und...!

Insofern stimmt Dein Vergleich bezüglich Kunden - Supermarkt eben nicht!
 
@Kiebitz: Der Kunde nimmt das in Anspruch, was ihm geboten wird. Das Bezahlen bleibt bei der Betrachtung außen vor. Obwohl, wenn der Kunde etwas geschenkt bekommt (kauf 2, zahl1) , nimmt er dieses Angebot an.

Der Vergleich stimmt insofern, dass der Kunde dahin geht, wo es für ihn Vorteile verspricht, genau wie global agierende Firmen.
 
@New_world_disorder: Das Bezahlen kann nicht außen vor bleiben. Denn es ist der Punkt um den gestritten / diskutiert wird. Nämlich im Sinne von bezahlen gleich Steuer entrichten! Siehe zuvor bei mir"!

Zu "... wenn der Kunde etwas geschenkt bekommt..." noch etwas. Auch hier: Der Kunde kauft und bezahlt und bekommt noch was dabei. Er nimmt sich NICHT das "Geschenk" einfach von selbst. Er bekommt es als Leistung für Kauf und Zahlung, quasi Bonus. Und nochmal: Apple oder andere globale Firmen bezahlen eben nicht für die Ware die sie erhalten. Ware hier im übertragenen Sinn für Steuervorteile, für Investitionszulagen, für verbilligte Staatskredite, für Resourcenüberlassungen und... und...und...!

Ansonsten siehe bitte auch noch Stückchen weiter unten bei mir: [re:1] Kiebitz am 20.03.17 um 15:37 Uhr
 
@Kiebitz: Du scheinst die Metahper nicht verstanden zu haben. Es ging lediglich darum, etwas Angebotenes anzunehmen. Im Falle der Firmen sind das legale Möglichkeiten, die Steuerlast zu verringern und im Fall des Supermarktkunden eben die Möglichkeit, seinen Einkauf kostengünstiger zu gestalten. Da brauchst Du nichts auseinanderzufantasieren. Firmen gehen da hin, wo es weniger wehtut, Kunden gehen dahin, wo es weniger kostet. Eigentlich ganz einfach und exakt das selbe Verhalten. Im Falle von absoluter Steuervermeidung ist das eben das Selbe, wie eine Gutscheinaktion, wo der Kunde etwas kostenfrei erhält.
In beiden Fällen liegt das selbe Verhaltensmuster zugrunde.
 
@New_world_disorder: Nun also wieder der alte Stil?! "...Du scheinst die Metahper nicht verstanden zu haben..." UND "...Du nichts auseinanderzufantasieren...?! Hatten wir das nicht schon in Bezug auf "Gelaber"?! Habe weiter keinen Bock mehr in diesem Stil zu "diskutieren". Ende!
 
@Kiebitz:
Sorry das was du schreibst entspricht nur die Hälfte der Wahrheit. Natürlich ja wir sind auf einem globlen Markt und gerade Großunternehmen können einfach von einem Steuerparadies zum anderen hüpfen.

Aber du tust so als ob der Staat keine weiteren Mittel dagegen hat. Solange das Unternehmen in seinem Markt die Ware verkaufen hat der Staat alle Möglichkeiten dem entgegenzuwirken. Was bringt es Apple seine Gewinne in Neuseeeland zu parken wenn er in Europa nicht verkaufen darf?

Der einfachste Weg diesem Steuerparadies Bunnyhüpfen entgegenzuwirken sind Zolle. Wenn sie schon die Steuern im Land für den Umsatz nicht zahlen wollen, kann es sich der Staat über Umwege einholen.
 
@Andy2019: Oha!? Du bist für Trumps Wirtschaftspolitik? Von wegen Strafzölle usw.?

Zum 2. Absatz: Übersiehst Du da nicht etwas? Den Internethandel. Dann bietet Apple (oder andere globale Unternehmen) eben die Ware nicht vor Ort in dem Land an, das seinen Markt hierfür sperrt, sondern übers Internet. Oder der Handel geht über Drittländer (Firmenstandort Neuseeland >>> Australien oder irgendein anderes Land >>> nach Europa). Zusätzliche Möglichkeit wäre noch Umfirmierung, beides für sich oder kombiniert!

Tja! Die Zölle! Beliebtes Kampfmittel von Staaten untereinander. Belegst Du Waren aus meinem Land mit (höheren) Zöllen, belege ich deine ebenso oder noch höher. Hilft beiden staaten nicht, hilft denUnternehmen nicht und den Bürgern / Konsumenten auch nicht. SAlso auch keine wirkliche Lösunmg.
 
@Kiebitz:
'Oha!? Du bist für Trumps Wirtschaftspolitik? Von wegen Strafzölle usw.?'
Wie wärs mit mehr Lesen und weniger irgend etwas zu schreiben was ich nicht geschrieben habe. Wo erwähne ich das ich für Trump Wirtschaftspolitik bin? Und warum erwähnst du den Begriff Strafzölle? Habe ich von Strafzöllen gesprochen? Aus welchem Grund Zolle eingeführt werden, wurde im meinem Kommentare nicht thematisiert. Gründe dafür können vielschichtig sein. Von absolute banal bis nachvollziehbar und richtig. Es ist aber ein Werkzeug eines Binnenmarktes was eingesetzt werden kann.

'Übersiehst Du da nicht etwas? Den Internethandel.'
Dann kaufe doch mal bitte was über das Internet in den USA ein und stelle selber fest ob Zölle dafür erhoben werden oder nicht....

' Hilft beiden staaten nicht, hilft denUnternehmen nicht und den Bürgern / Konsumenten auch nicht. SAlso auch keine wirkliche Lösunmg.'
Aber dem Unternehmen null Steuern abzuknüpfen, ja das hilft ja so vielen.

Der Staat und die Gesellschaft müssen entscheiden welche Höhe der Abgaben gerechtfertigt sind oder nicht. Entzieht sich das Unternehmen dieser Gesetzgebung kann der heimische Markt mit unterschiedlichsten Werkzeugen darauf reagieren und MUSS NICHT!!!! sich dem Unternehmen beugen, hautpsache er bleibt im eigenem Land.
 
@Andy2019: Wie war das mit "...Wie wärs mit mehr Lesen und weniger irgend etwas zu schreiben was ich nicht geschrieben habe..."!?

Wo bitte habe ich was von "...Aber dem Unternehmen null Steuern abzuknüpfen, ja das hilft ja so vielen..." geschrieben? Richtig! Nirgends!

UND mein "...Hilft beiden Staaten nicht..." bezog sich eindeutig auf Zölle und NICHT auf Steuern! Auch da bitte gilt "...Wie wärs mit mehr Lesen und weniger irgend etwas zu schreiben was ich nicht geschrieben habe..."!

Du: "...Markt mit unterschiedlichsten Werkzeugen darauf reagieren und MUSS NICHT!!!! sich dem Unternehmen beugen, hautpsache er bleibt im eigenem Land..." ? UND wenn er NICHT im eigenen Land bleibt sondern dahingeht, wo er weniger Verpflichtungen (Steuern usw.) hat bzw. den Staat mit diesem Schritt droht? Wo bleiben dann die Möglichkeiten des Staates?

UND noch zum letzten Absatz: Du schreibst von "...kann der heimische Markt mit unterschiedlichsten Werkzeugen...". Es geht hier NICHT um den Markt. Es geht hier um den Staat, den Verpflichtungen gegenüber dem Staat, die Steuern! Das hat vorrangig mit dem heimischen Markt nichts zu tun.
 
@Kiebitz:
"Wo bitte habe ich was von "...Aber dem Unternehmen null Steuern abzuknüpfen, ja das hilft ja so vielen..." geschrieben? Richtig! Nirgends! "
Ja da hast du recht. Hier bitte ich um Entschuldigung. Dies hast du so nicht geschrieben. Ich habe dies als Extremstellung für deine These deines Vorkommentars genommen 'So ist es eben'. Mein Aussage hierzu spiegelt dies nicht so wieder wie ich es gedacht habe.

"UND mein "...Hilft beiden Staaten nicht..." bezog sich eindeutig auf Zölle und NICHT auf Steuern! Auch da bitte gilt "...Wie wärs mit mehr Lesen und weniger irgend etwas zu schreiben was ich nicht geschrieben habe..."! "
Du wirst eine verallgemeinerte Aussage wie das dies keinem von Beiden Hilft. Das wäre so wie ich behaupten würde das Steuern weder dem Staat noch dem Bürger hilft. Und wir beiden wissen das dies Blödsinn ist. Beides ist ein Hilfsmittel und lässt sich einfach nicht in so eine allgemeine Aussage wie, es hilft keinem , beschrieben.
Ich persönliche würde lieber Zölle auf Waren sehen als Unternehmen die Steuerfrei und extrem Steuerbegünstigt davon kommen. Und ja in diesem Fall helfen die Zölle enorm und zwar dem Staat und den Bürger!

"Wo bleiben dann die Möglichkeiten des Staates? "
Wovon rede ich den die ganze Zeit? Solange das Unternehmen seine Waren in diesem Lang verkaufen will hat der Staat eine reihe von Möglichkeiten. Wie z.B. den Zoll. Ich verstehe nicht was an der Logik so schwer ist. Ab dies am Ende Sinnvoll ist oder nicht möchte ich nicht verallgemeinern, darum geht es auch nicht. Dies Möglichkeit des Zolls hat aber ein Staat und so gut wie jeder Staat verwendet diesen auch.

"Es geht hier NICHT um den Markt. Es geht hier um den Staat, den Verpflichtungen gegenüber dem Staat, die Steuern! Das hat vorrangig mit dem heimischen Markt nichts zu tun."
Soll das ein scherz sein? Wer bitte definiert die Gesetzte und Vorschriften für diesen Markt? Wer beschreibt die Regeln wie externe Güter in diesen Markt eingebunden werden? Der Staat bzw. die übergeordnete Gesetzgebung.

Also mir wäre es neu das z.B. iranische Staatsverterter bestimmen wie hoch in Deutschland die Steuern oder Zölle auf bestimmte Waren sind.

Sicherlich Ist so ein heimischer Markt oder Binnenmarkt nicht so einfach so klassifizieren wie ich das gerade tue. Man hat hier den deutschen Binnenmarkt den europäischen und mehrfache Abkommen mit weiteren Staaten. Aber alle diese haben etwas gemeinsam. Es gibt Menschen die Regel für diesen Markt bestimmten und das sind nicht die die von Außen kommen, sondern von dennen den der Beschloss oder geschaffene Markt einbindet.
 
@Andy2019: Zu deinem vorletzten Absatz mit "...Es geht nicht..... bis ....Staat bzw. die übergeordnete Gesetzgebung...": Es ist wohl richtig, der Staat definiert die Gesetze, Vorschriften, Regeln FÜR !!! den Markt. Damit bestimmt er die Art / Form der (verschiedenen) MARKTWIRTSCHAFT (z.B. soziale). Aber der Markt ist NICHT der Staat sondern das Handels- / Wirtschaftsgeschehen, das sich NACH diesen Regeln abspielt. Wissenschaftlich definiert ist ein Markt ein Mechanismus, mit dessen Hilfe Käufer und Verkäufer miteinander in Beziehung treten, um Preis und Menge einer Ware oder Dienstleistung zu ermitteln. ODER: Ein Markt besteht aus allen tatsächlichen und potenziellen Abnehmern mit einem spezifischen Bedürfnis, welches die Unternehmung mit ihrem Produkt zu befriedigen versucht.

UND daraus ergibt sich, der Staat ist eben NICHT der Markt! UND darum ging es auch nicht um den Markt sondern um den Staat. UND speziell um Steuern (siehe News!). UND Steuern erhält der Staat und eben nicht der Markt! UND eben auch deshalb ging es um den Staat uund NICHT um den Markt.

UND zu Deinem 2. Absatz: Du schriebst weiter oben "...Der einfachste Weg diesem Steuerparadies Bunnyhüpfen entgegenzuwirken sind Zolle...." !

Daraufhin schrieb und bezog ich mich bei meinen Worten "...Belegst Du Waren aus meinem Land mit (höheren) Zöllen, belege ich deine ebenso oder noch höher. Hilft beiden Staaten nicht, hilft den Unternehmen nicht und den Bürgern / Konsumenten auch nicht. Also auch keine wirkliche Lösung..."

Weil dies eben (in aller Regel) zu einem "Zollkrieg" führen kann / wird. Erst erhöht der eine Staat die Zölle dann wiederum der andere usw.

Zu "...Das wäre so wie ich behaupten würde das Steuern weder dem Staat noch dem Bürger hilft....". ABER Achtung! Steuern sind etwas Staatsinternes, innerhalb eines Staates. Der Staat belegt etwas innerhalb mit Steuern.

Zölle belegen etwas Externes, was von Außen nach Innen in den Staat kommt, mit "Abgaben". Das ist Zweierlei und Unterschiedliches. Mit Zöllen wird immer etwas belegt was von Außen, von einem anderen Staat (bzw. besser seiner Wirtschaft) kommt und damit wird dieser andere Staat (bzw. besser seine Wirtschaft) betroffen.

UND da Steuern und Zölle also etwas Unterschiedliches sind (siehe vor), und ich mich eindeutig auf Zölle bezog. UND deshalb stimmt Dein Hinweis "...Das wäre so wie ich behaupten würde das Steuern weder dem Staat noch dem Bürger hilft..." eben nicht!
 
@Kiebitz:
"Aber der Markt ist NICHT der Staat"
Das habe ich auch nirgends geschrieben sondern nur das der Staat die Rahmenbedingungen für den Markt definiert.

Die Diskussion mit dir ist mir zu anstrengend. Dein halber Text dreht sich um 'Staat und NICHT Markt'. Über so ein nonsens den ich nicht mal geschrieben habe muss ich mir nicht ergehen lassen. Was soll ich den schreiben das du recht hast, dass der Staat nicht der Markt ist. Nur lustigerweise schreibe ich ja nirgends das Gegenteilige. Es ist so als ob ich schreibe warum Schwarz die beste Farbe für das Auto ist und du mir einen Roman hinterlegts indem erläutert wird warum ein Auto 4 Räder haben muss.

"Weil dies eben (in aller Regel) zu einem "Zollkrieg" führen kann / wird. Erst erhöht der eine Staat die Zölle dann wiederum der andere usw."
Zolle sind Werkzeuge die verwendet werden können. Mehr sage ich doch nicht. Diese werden auch schon verwendet und zwar zahlreich. Und befinden wir uns in eine globalen stagnierenden Wirtschaft? Du beschreibst ja das Zölle zwangsläufig auf einen Zollkrieg hinauslaufen, das ist absoluter Schwachsinn. Ja die Gefahr besteht, mehr aber auch nicht.

"Zölle belegen etwas Externes, was von Außen nach Innen in den Staat kommt, mit "Abgaben". Das ist Zweierlei und Unterschiedliches. Mit Zöllen wird immer etwas belegt was von Außen, von einem anderen Staat (bzw. besser seiner Wirtschaft) kommt und damit wird dieser andere Staat (bzw. besser seine Wirtschaft) betroffen."
Habe ich etwas anderes behauptet?
 
@Rumpelzahn: Hier gehts nicht um irgendein Unternehmen sondern um Apple. Nur das ist das Problem für manche.
 
"Illegal handelt Apple natürlich auch hier nicht". Das ist der einzige sinnvolle Aspekt in dem Artikel, alles andere ist irrelevant.
 
Eine Steuerberatungsfirma bekommt von einem Konzern den Auftrag, die Steuern so gut wie möglich legal zu optimieren. Gesagt, getan. Denke nicht, dass sich die Konzern-Chefs im klaren sind wie man zu so wenig Steuer-Zahlung kommt, aber wenn es legal ist, wird ja nicht nachgefragt.

Würde jeder von uns genau so machen!

... wegen der Moral, bei Geld gibt es "leider" keine Moral, bin ja kein Träumer sondern Realist.
 
Ich zitiere mal:

"Doch unter Neoliberalismus versteht man heute etwas anderes als vor 70, 60 oder 50 Jahren. Innerhalb eines halben Jahrhunderts wurde eine wirtschaftspolitische Idee auf den Kopf gestellt. Der Neoliberalismus hat nur noch Gegner, und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb hat sich das kleine Wörtchen "neoliberal" in den letzten Jahrzehnten zu einer politischen Allzweckwaffe, ja zu einem Kampfbegriff entwickelt. Neoliberale gelten als kalt, unsozial und profitgeil. Sie drücken die Löhne, privatisieren den Staat und zerstören das Gemeinwesen. Kurzum: Alle Übel der Welt im Kapitalismus sind irgendwie neoliberal motiviert."

Quelle:
http://www.tagesspiegel.de/politik/geschichte/neoliberalismus-die-achillesferse-des-systems/1214916.html

Wenn einer heute den Begriff "Neoliberalismus" ausspricht, aber die Bedeutung des selben von vor 50 Jahren meint, sollte er sagen:
"Im Sinne der Definition des Begriffes Neoliberalismus in dessen Ursprung", was natürlich wie durch den Quark gerührtes Amtsdeutsch klingt.

Ist aber so.
 
Diese gebashe gegen Unternehmen die legale steuerliche Vorteile nutzen werde ich nie begreifen.
Wer diese steuerlichen Vorteile nicht ausschöpft hat doch selber schuld.
Anprangern muss man die Staaten die solche Steuerschlupflöcher nach bekannt werden nicht umgehend stopfen. Und nur gegen die macht es Sinn zu bashen.
 
Ich sags mal so: Ein Unternehmen das nicht alle Steuervorteile konsequent ausnutzt ist ein dummes Unternehmen. Warum sollten Apple, Amazon und co. Steuern zahlen wenn es die Gesetze zulassen das es auch ohne geht? Das hat abslut nichts mit Moral zu tun.
 
Solange Länder gegeneinander im Wettbewerb stehen, werden Gesetzte unterschiedlich ausfallen. Solange die Gesetze unterschiedlich ausfallen, können diejenigen, die es sich leisten können ihr Geld so durch die Gegend Routen wie es ihnen am liebsten passt.
 
Die Firmen haben dennoch schuld denn ohne ihren Lobbyismuss wären die lücken in den Gesetzen gar nicht da.
 
Es ist durchaus "ethisch", alle legalen Steuersparmöglichkeiten auszuschöpfen und prinzipiell sogar Pflicht. Schließlich gibt es Aktionäre, die sind die Besitzer und die wollen Cash. Wer nicht genug Steuern spart, wird ersetzt. So schließt sich der Kreislauf von Staat und Privat. Rumzumosern hilft wenig, denn die Steuergesetze erlauben das Sparen im großen Stil bis hin zur Minus-Steuer, wo der Konzern gar eine Gutschrift vom Staat erhält. Steuern sparen ist im Prinzip einfach, man muß nur wissen wie. Man kann z.B. eine Tochtergesellschaft Gründen, dieser einen Kredit gewähren, diese Summe als Verlust abschreiben. Noch viel geiler aber ist es z.B. seine Produktion von Deutschland nach China zu verlagern und die Kosten dafür abzuschreiben. Ein fantastischer Selbstbedienungsladen!
 
@Lord Laiken: Pflicht auch wegen den Arbeitnehmern.
 
Meine Empfehlung an alle Kommentatoren und dem Verfasser des Artikels ist mal ein Buch zu lesen, mit Namens "Jens Berger - Wem gehört Deutschland" (Auch als Hörbuch erhältlich (unter den Top10 der Hörbuchcharts!))! Sehr gut recherchiert, aber staubtrocken und nicht leicht zu verstehen. Wenn die Buchhalter und Steuerberater eben nicht alle bekannten Steuertricks ausnutzen, machen die sich sogar gegenüber den Aktionären strafbar! Der Gesetzgeber ist in der Pflicht, aber die Superreichen machen die Gesetze, also NoWay! Die Superreichen sind im Besitz der Medienhäuser (Mohn, Springer, Mattsack und Funke um mal einige Milliardäre zu nennen) und sagen dem Volk schon wie die Wirtschaft funktioniert, seit Jahrzehnten. Noch eines, Sozialismus hat nichts mit Kommunismus zu tun, in Kombination geht natürlich auch, aber das ist es was keiner will!
 
@Roger_Tuff: Es macht sich keiner strafbar, es ist der Job der Steuerberater und Anwälte. Die werden daran beteiligt und das alles geht nur mit einer Mindestmenge Kohle die der kleine Mann nie haben wird.
 
@mulatte: Welchen Teil des Kernsatzes "Wenn die Buchhalter und Steuerberater eben NICHT alle bekannten Steuertricks ausnutzen, machen die sich sogar gegenüber den Aktionären strafbar!" hast du denn nicht verstanden? Gut, vieleicht sind da auch Anwälte dabei.
 
Sollen doch einzelne Staaten Apple von Steuern befreien dürfen. Gerne! Es müssen nur alle anderen Staaten Apple verpflichten den im Land erziehlten Umsatz komplett zu versteuern. Egal ob der Erwerb in einem Online-Shop oder im Online-Store stattfand. Apple hat einem Einwohner des Landes X etwas verkauft = Apple bezahlt Y an Steuern, gemäß des Steuersatzes des Landes in welchem der Einwohner lebt. Nun noch "Apple" durch JEDES Unternehmen ersetzen und fertig.

Ich vermute nur, dass ich an dieser Stelle zu einfach denke.
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