Telegram weist Vorwürfe über 'verwirrende' Lücke schärfstens von sich

Gestern hat ein bekanntes Sicherheitsunternehmen eine Lücke in zwei Messengern aufgedeckt bzw. hat behauptet, dass es diese gegeben habe und diese Schwachstellen bereits geschlossen worden sind. WhatsApp hat das auch bestätigt, Mitbewerber Telegram ... mehr... App, Messenger, Chat, Instant Messenger, Telegram Bildquelle: Telegram App, Messenger, Chat, Instant Messenger, Telegram App, Messenger, Chat, Instant Messenger, Telegram Telegram

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was macht telegram den besser als whatsapp (im allgemeinen) whatsapp = facebook/usa telegram = (macher von) russischem facebook
aussehen tuen sie doch beide fast gleich.
warum nicht mal etwas deutschem vertrauen wie zb sims me ;)
oder wenigstens estwas aus dem näheren umfeld davon wie threema ?
 
@x81Reaper: Telegram ist als App viel schneller, es gibt die Möglichkeit Dritt-Apps zu entwickeln/nutzen und man kann mit mehreren Geräten gleichzeitig Online sein.
 
@x81Reaper: Sie machen alles Besser. WA speichert alle Daten auf Servern, das heißt wenn mal der Staat darauf zugreifen will ist das kein Problem. Telegramm speichert alles in einer Cloud, die sich jede Nacht resetet, das heißt die Nachrichten existieren nur noch auf den Endgeräten. Wenn du sie loschst sind sie für immer im Nirvana verschwunden.
 
@patty1971: Ich weiß nicht ob man das blauäugig glauben sollte, ist genauso das die Leute denken weil sie Snapchat benutzen, das die Nachrichten dann kurze Zeit später nicht mehr existieren.
 
@L_M_A_O: Mit XPOSED unter Android kannst du jedes Snapshat Bild speichern, gar kein Problem ;)
 
@BartHD: Mir ging es vielmehr darum, das die Daten weiterhin auf dem Snapshat Server existieren und der Gedanke ad absurdum ist, das die Nachricht so nur temporär und "sicher" ist.
 
@L_M_A_O: Ich habe einen bekannten der ist Rechtsanwalt, er sagte er ist Erschrocken wie einfach die Polizei an Nachrichten von WA herankommt um Fälle aufzuklären, im Gegensatz zu Telegramm. Er selbst benutzt seitdem kein WA mehr sondern nur noch Telegramm.
 
@patty1971: Für die deutschen Behörden mag das vielleicht so sein, bei den Amerikanern oder den Russen ist das wieder was anderes ;)
 
@patty1971: Was ist denn der Unterschied zwischen einem Server und einer Cloud?
 
@sepp_330: "...in einer Cloud, die sich jede Nacht resetet..." - Beachten Sie den zweiten Teilsatz! Hier liegt nämlich der Unterschied.
 
@Der Lord: Vlt. backupen sie es auf einen dritten Server. Heutzutage weiß man nie. ^^ Finde Telegram aber weitaus besser als den Rest
 
@wertzuiop123: "Vlt. backupen sie es auf einen dritten Server. Heutzutage weiß man nie. ^^" - Wer kann das schon ausschließen? Darf man Beteuerungen des Betreibers wirklich glauben? Was ist, wenn die NSA die Daten VOR dem Reset abgreift? So ganz vorsorglich.

Ja, wir leben in einer Zeit der Skepsis und der Paranoia und niemand kann sicher sein, dass nicht alles eine Verschwörung des Tal Shiar ist. :D

Ob Telegram besser ist oder nicht, kann ich nicht objektiv beurteilen. Aber wie "sowas" so schön bemerkte: Was nutzt mir der bessere Messenger, wenn ihn keiner (in meinem Umfeld) nutzt?

Außer vielleicht, dass mein Leben ruhiger ist, weil mir niemand ständig sinnlose Bilder schickt. ;)
 
@Der Lord: im letzten Satz hast du eig. das Wesentliche genannt. Ich hatte vor gut 2 Jahren über 200 WA Kontakte und jetzt noch c.a. 20 bei Telegram - und ich vermisse niemanden. Und Alternativen mich zu kontaktieren gibt es sonst noch genug.
 
@x81Reaper: Telegram bietet soviel mehr als WhatsApp. Es gibt Bots, die mir jeden Tag die Wettervorhersage schicken. Ich kann mit einem Bot sogar Fremdsprachen lernen. Es gibt Themes, man kann Telegram viel bequemer auf dem PC nutzen. Es hat eine schnelle Volltextsuche und man kann ohne Probleme Dateien mit mehren GBs an zig Freunde gleichzeitig schicken. Ich kann ein Foto schicken und sonst entscheiden ob es komprimiert oder als Original versendet wird. Ich kann Nachrichten nachträglich löschen, es gibt einen Selbstzerstörungstimer. Wenn ich will kann ich entscheiden, ob meine Dateien oder Chats auf telegram Servern gespeichert werden oder nicht. Das wichtigste ist jedoch, dass es benutzt wird. Was bringt mir eine Chatclient wenn es kaum einer benutzt (wie bei Threema). An den Unis wird fast nur noch Telegram genutzt, wo damals eher auf den Facebook Manager ausgewichen wurde.
 
@sowas: 1,5GB ... :D <- oder hat sich das kürzlich geändert?

aber ja...
> Mein Hauptargument für Telegram ist, dass ichs überall nutzen kann und dass ich dafür nicht ein Handy gekoppelt haben muss...
 
@bear7: Ja Nachrichten aufm PC, Tab und Handy gleichzeitig. Und schreiben am PC ist eh viel angenehmer.
 
@sowas: Ich bin auch ein Fan von Telegram und habe meine wichtigen Kontakte rübergezogen. Benutze aber Whatsapp und Telegram auf allen meinen Smartphones, Tablets und Rechnern parallel. Das funktioniert prima. Man könnte sagen: Whatsapp für die entfernteren Bekannten, Telegram für die Freunde und Kollegen. Und dann sind da ja auch noch Hangouts und Skype für den Notfall ... Facebook Messenger scheidet bei mir aus.
 
@x81Reaper: Ein großer Punkt: Du musst niemandem deine Nummer geben.
 
@Paradise: Problem ist dann aber, man kann die Leute die in einer Gruppe sind, wo man die Nummer aber nicht hat, nicht anrufen^^
 
@L_M_A_O: Ich will auch gar nicht das jeder mich anruft. Wenn es nötig ist das jemand meine Nummer hat dann bekommt er sie so.
Auch schreibt man ab und zu mit Fremden ausm Web.
 
@x81Reaper: ich bekomme hier ehrlich ein Minus reingedrückt ?! Für eine ordentliche frage auf einer Technik Seite??! Oh also lesen und meckern ja.fragen nein ;) alle anderen danke für eure antworten.doch nicht eine Frage wo ist denn der unterschied zwischen Servern bei WhatsApp und die cloud bei telegram.ist das nicht irgendwie das selbe ?
 
@x81Reaper: Telegram hat definitiv das schönere Icon auf dem Homescreen.
 
@x81Reaper: alles. Telegramm ist praktisch iMessage für alle. Während iMessage nur für Applegeräte vorgesehen ist und WA normalerweise eine Telefonnummer benötigt, vereint Telegram beide Vorzüge und merzt die Nachteile aus.
 
Die Telegramverantwortlichen haben Recht!

Ich kann nicht entscheiden, wie scherwiegend die jeweiligen Lücken waren, aber eins kann ich sehr wohl unterscheiden das beide Lücken nichts miteinander zu tun haben, somit auch nicht vergleichbar sind und auch nicht in einen "Atemzug" zusammen gebracht werden dürfen.

Das Problem ist, um es mal in aller Deutlichkeit zu benennen, das Medien um "Populär" zu bleiben schnell sein wollen, Schnelligkeit geht immer mit Ungenauigkeit und Fahrlässigkeit einher!
Fehlende Recherche, Wissen und das Blinde übernehmen von Meldungen, insbesondere wenn es die Persönliche Meinung wiederspiegelt, die ja zu oft mittranzportiert wird, tragen Massiv zum Eindruck der "Lieblingspresse" bei!

Das ist keine Entschuldigung oder ein Relativieren, den Anständiger Objektiver Journalismus bedingt ein Höchstmaß an Sachlicher und Neutraler Betrachtung einer Meldung!
Wenn also Check Point Security für eher Reißerische Meldungen bekannt ist, sollte das jeder der das weitergibt auch dem Leser mit vermitteln!
 
@Kribs: schlägt checkpoint wirklich häufig bei ihren meldungen über die stränge?
 
@0711:
Wenn man sich deren "Meldungen" mal durchliest, haben die alle einen Sehr reißerisch subjektiven Klang.
Bei einer Sicherheitsfirma bin ich eher Objektivere und Sachliche Formulierungen gewohnt.
http://blog.checkpoint.com/2017/03/
 
@Kribs: Das ist eine zu pauschale Behauptung, finde ich. Ich fand die Reaktion von Telegram alles andere als souverän, dieser Rundumschlag gegen Medien und Journalisten und auch Sicherheitsforscher ist mMn nicht in Ordnung.
Woraus schließt du, dass Check Point für "reißerische Meldungen" bekannt ist? Das behauptet Telegram, aber ist das objektiv beweisbar? Du fällst hier auf die Meinung oder Behauptung von Telegram rein (das meine ich jetzt aber nicht "böse").
Das, was Telegram hier macht, ist das gleiche wie es Populisten zuletzt immer wieder versuchen: Man diskreditiert Journalisten und unterstellt ihnen Fahrlässigkeit. Aber im Fall Telegram ist und bleibt das deren eigene PR. Denn es stand fast überall, dass die Lücke bei Telegram wesentlich schwerer auszunützen sei, aber der "Spin" bei Telegram ist jetzt ein anderer.
Und last but not least würde ich sagen, dass Telegram auch durchaus im Glashaus sitzt und den Stein zumindest in der Hand hat. Gib mal bei Google die Stichworte "Telegram" und "Kritik" ein...
 
@witek: "Du fällst hier auf die Meinung oder Behauptung von Telegram rein ... ."
Find ich nicht, denn die Meldung von Check Point Security verknüpft in unzulässiger Weise und in einer für mein Empfinden reißerischen Form, vergleichend zwei nicht miteinander in Zusammenhang stehende Zustände.

http://blog.checkpoint.com/2017/03/15/check-point-discloses-vulnerability-whatsapp-telegram/

Genau deshalb sind sie Wütend, zurecht wie ich meine, inklusive auf eine Presse die das ungeprüft und undifferenziert weitergibt.
Das Telegam Sicherheitsprobleme hat bleibt ja unbestritten, wie man die gewichtet kann ich nicht beurteilen.

Auch bleib ich weiterhin dabei, das jeder/jede der mit Journalistischen Anspruch ungeprüft Meldungen verbreitet, mit der Verbreitung eine Mitverantwortung trägt.
 
@Kribs: Telegram wirft aber den Beteiligten letztlich etwas anderes vor: Nämlich überhaupt darüber berichtet zu haben. In fast allen Berichten (auch bei uns) stand nämlich, dass die Telegram-Lücke wesentlich schwieriger auszunützen war. Und das entspricht auch der Wahrheit.
Von "undifferenziert und undifferenziert" kann also keine Rede sein, denn überall stand auch, dass diese Lücke schon gepatcht worden ist.
Es ist schlichtweg so, dass es Telegram nicht passt, dass über eine Lücke berichtet wird. Und das ist bei gutem Journalismus genauso wichtig: Nämlich sich nicht von Unternehmen und ihren kommerziellen Interessen unter Druck setzen zu lassen.
Ich hab das schon oftmals gesagt. Die wenigsten Anbieter im IT-Sektor machen etwas aus Nächstenliebe, es geht fast immer ums Geld. Da muss jeder selbst entscheiden, ob es angebracht ist, ein Fan zu sein. Für Journalisten darf es aber keine Rolle spielen.
 
Wenn man zwei Dinge miteinander vergleichen will, sollten beide auch Physisch und oder Technisch auf den gleichen Level sein, das sind sie eindeutig nicht.

Zitat Telegram Blog:
"Why the skewed reporting then?
Many media wrongly reported that Telegram had the same issue as WhatsApp. The reason they did this is because Check Point chose to write their post in a way to maximize its PR impact. This is not unusual for a security company seeking recognition. Still it's surprising that they were not satisfied with merely cashing in on the WhatsApp issue and included inaccurate statements about Telegram. For example:
Once the user clicks to open the malicious file, it allows the attacker to access WhatsApp's and Telegram's local storage, where user data is stored. From that point, the attacker can gain full access to the user's account and account data.
The part about Telegram in this statement is not true. Sadly, it is now part of a barrage of articles written by mislead journalists all over the globe. So if you see a headline like "How one photo could have hacked your WhatsApp and Telegram accounts", feel free to tell the author that they've been duped by an irresponsible security company."

Dabei gehts eindeutig NUR um die unrichtige verknüpfende Darstellung der Medien!
Mit anderen Worten (meinen) der undifferenzierten Darstellung der Sachverhalte!

Auch hat, so verstehe und interpretiere ich das, Telegram gleichzeitig mit der Presse bzw. durch die Presse die>>Konkrete<< Information von Check Point Security bekommen, was ja besonders "Nett" wäre.

Das Telegram zusätzlich angepisst ist, das darüber überhaupt berichtet wurde, geschenkt, darüber gabs genug andere Berichte mit anderen Beteiligten und anderen Konstellationen, da hat es ja schon genug Diskusionen gegeben, wie Sinnig es ist eine Lücke zu veröffentlichen wenn sie noch nicht gefixt ist.

"Und das ist bei gutem Journalismus genauso wichtig: Nämlich sich nicht von Unternehmen und ihren kommerziellen Interessen unter Druck setzen zu lassen."
Volle Zustimmung (Wortlaut), der Druck den sich ein Journalisten selbst aussetzen sollte, ist aber eine Schadensabwägung, ob durch seine Berichterstattung nicht ein Größerer Schaden entsteht bzw. unbeteiligte Dritte zu Schaden kommen.
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