Steam akzeptiert bzw. wertet nur noch Reviews von zahlenden Kunden

Valve führt immer wieder Änderungen am Wertungssystem von Steam durch, dieser Tage gibt es beim Betreiber der größten Distributionsplattform für PC-Spiele wieder eine signifikante Anpassung: Denn ab sofort können auf Steam nur noch jene Nutzer ... mehr... Steam, Valve, Spieleplattform Bildquelle: Valve Steam, Valve, Spieleplattform Steam, Valve, Spieleplattform Valve

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Genau der richtige Schritt, als nächstes bitte ein ähnliches System bei Amazon.
 
@terminated: Gibt es doch schon lange. Dort steht dann "verifizierter Kauf". Aber auch das bedeutet nicht unbedingt, dass die Bewertung kein Fake ist.
 
@Smedi: Das Problem ist dabei aber: in die Sternbewertung fließen sämtliche Bewertungen rein und nicht nur die mit "verifizierter Kauf".
 
@terminated: Stimmt - dann hast du natürlich Recht.
 
@terminated: Hi wenn ich ein Spiel verschenke wieso sollte derjenige es nicht wertungsrelevant bewerten dürfen kann so nicht richtig sein.
 
@Es gibt sie doch: Weil jemand, der etwas geschenkt bekommen hat, anders darüber urteilt als jemand der (viel) Geld dafür ausgeben würde ...
 
@Brudi: so einen quatsch habe ich ja noch nie gehört. nur jemand der sachen nicht wertschätzt kann so etwas von sich geben. ich geh mal davon aus das du jemand bist der von seinen eltern zu sehr verwöhnt worden ist.
 
@Es gibt sie doch: Du kannst von was immer du willst ausgehen aber Sachen die man sich hart verdient hat schätzt man eher wert bzw bewertet Fehler kritischer als Dinge die einem geschenkt wurden.
 
@Es gibt sie doch: Dazu kommt, dass ein Entwickler tausende keys "verschenken" könnte und somit immer noch Fake reviews erstellen kann.
Für ein kleineres Spiel sind die Steam reviews teilweise entscheidend.
Und wenn man nun als entwickler hin geht und 10.000 Keys verschenkt um damit gute Reviews zu erhalten ist das, zumindest in meinen Augen, auch betrug.
 
@sunrunner: nur wie Unterscheidet man nen Key der vom Entwckler verschenkt wurde und einen der von nem Drittanbieter gekauft ist? Letzendlich sind beides Keys die zuerst mal vom Entwickler generiert wurden.

Auch wäre deshalb die Frage ob nur Steamgifts ausgeschlossen sind oder eben auch Keys. Ersteres würde die verschenkten Keys nicht ausschließen. Letzere Auch Keys die bei Drittanbietern gekauft wurden.
 
Ich dachte, dass das eigentlich selbstverständlich ist, dass man das Spiel selbst besitzen muss. Einzig bedauerlich finde ich, dass man als Beschenkter den geschenkten Gaul nicht mehr bewerten darf.
 
@Memfis: du kannst ihn weiterhin bewerten. Deine Bewertung wird nur nicht mehr zusammengefasst mit denen, die es bezahlen mussten.
Wäre interessant, wenn alle, die es geschenkt bekommen in ihrer eigenen Gruppe zusammengefasst werden, sodass man zwei Wertungen hat "die, die es gekauft haben geben dem Spiel ein Rating von X" und "die, die es geschenkt bekommen haben, geben dem Spiel ein Rating von Y".
Wäre mal interessant zu sehen, wie stark da die Diskrepanz ist.
 
Beschenkte und Demospieler, die von einem Kauf abgesehen haben, tendieren vermutlich eher zu negativer Kritik als Käufer und huldigende Fanboys. Scheint somit eine Maßnahme zur Verfälschung der Meinung über die Produkte zu sein.
 
@Lord Laiken: Jop, man stelle sich mal vor nur noch Menschen die täglich ein iPhone nutzen, dürften dieses auch bewerten. Wieso sollte dann jemand freiwilligen sein iPhone negativ bewerten wenn er es doch sowieso täglich nutzt. Macht ja kein Sinn :D
 
@BartHD:
Sehe ich auch so. Man sollte zumindest davon ausgehen, daß man wenigstens ungefähr weiß, was man kauft. Ich z.B. lese Reviews und Tests., bevor ich was kaufe. Einmal habe ich eine Ausnahme gemacht und hab mir blind NfS Hot Pursuit gekauft - dachte es wäre so wie NfS 3. Ganz übel aufs Maul gefallen mit dem Datenmüll. CCleaner löscht sowas, glaub ich, lol.
 
@BartHD:
Doch.
Wenn man etwas täglich benutzt kann man die wirklichen Probleme kritisieren.
Ohne Nutzung gibt es meist nur äußerliche Kritik.

Imho ist kein Produkt perfekt.
Deshalb arbeiten viele Entwickler (inkl mir) täglich daran Produkte zu verbessern.
 
@Lord Laiken: ist es nicht eher genau andersrum? Die, die nix bezahlt haben, neigen eher dazu es besser zu bewerten, weil bei ihnen der "ob das 60€ wert ist" Gedanke nicht unbedingt aufkommt.
Das ist so ein bisschen wie wo damals Overwatch und Battleborn rausgekommen sind und die Kritiker dann meinten "das sind komplett unterschiedliche Spiele. Man kann sie nicht miteinander vergleichen. Ihr könnt beides spielen". Sowas kann man auch nur sagen, wenn man kein Geld für diese Spiele bezahlt (oder mit den Reviews Geld verdient).
 
@Wuusah:
Nein. Klar, wer 60 € in den Sand gesetzt hat, wird nicht gut auf das Game zu sprechen sein, siehe meinen eigenen Kommentar. Wer aber der Ansicht ist, sein Geld gut verwendet zu haben, wird um so positiver reagieren.
 
@Lord Laiken: Was dann ja auch völlig legitim ist. Wenn mir ein Produjt gefällt - und dazu gehört natürlich auch, dass es den Preis, den ich gezahlt habe, auch wert ist, hat es ein gutes Review verdient. Wenn nicht, dann nicht. Hab man für ein Produkt nichts bezahlt, neigt man wohl eher dazu, aus reiner Dankbarkeit ein positives Review zu schreiben, selbst wenn der Kram bestenfalls 5 Minuten Spaß gemacht hat. Wobei es da natürlich aus Ausnahmen gibt... schenkt mir meine Freundin ein Spiel, hat sie es ja trotzdem bezahlt, ich weiß das auch - hab also wenig Grund, dem Entwickler dankbar zu sein. In dem Fall würde auch ein Geschenk zu einer fairen Wertung führen. So ganz ideal ist das System also auch jetzt noch nicht.
 
@NewRaven: wenn Schenkungen ausgenommen wären, könnten Entwickler das ausnutzen. Der könnte z.B. über einen Zweitaccount die Spiele an ausgewählte Leute verschenken.
 
@NewRaven:
Aus Dankbarkeit wem gegenüber? Steam? Grundsätzlich hast du ja Recht, aber die Geschenke stammen ja von anderen Kunden und die Gratiszeiten sind ja Steam-Aktionen. Ich betone auch extra den Zweck der Gratis-Aktionen: Der Kunde soll zum Kauf bewegt werden. Nichts Fatales, aber ich denke, die Bewertungen der Demospieler sollten vielleicht gar ein besonderes Gewicht haben.
 
@Lord Laiken: Dem Hersteller gegenüber. Die neigen nämlich dazu, besonders bei Indie-Games ihre Titel auch mal komplett zu Promotionzwecken zu verschenken. Die "Free Weekends" oder auch Demo-Versionen bieten einem im Regelfall ja nicht wirklich genug Zeit oder auch Umfang, um letztlich das komplette Endprodukt bewerten zu können. Sie sind ne Möglichkeit um zu sehen, ob man das Produkt grundlegend eher mag oder halt nicht - einen wirklich kompletten Einblick in das Produkt liefern sie aber nur selten. Dazu kommt, dass man so ein Free Weekend vielleicht auch mal mitmacht, wenn man weiß, dass man mit dem Produkt eigentlich nichts anfangen kann, weil einem beispielsweise das Genre gar nicht liegt - aber man halt Langeweile hat. Reviews von solchen Leuten fallen dann für am Spiel grundsätzlich ja interessierte Spieler - nicht wirklich hilfreich aus, denn eine Bewertung, die beispielsweise ein Rollenspiel schlecht bewertet einfach deshalb, weil es ein Rollenspiel per se ist, dürfte für jemand, der sich gezielt über den Kauf eines Rollenspiels informieren will, schlicht Müll sein ;)
 
@NewRaven:
Dann stelle ich den Sinn der Aktionen Frage. Schließlich geht es ja explizit darum, sich ein Bild von dem Produkt machen zu können.
 
@Lord Laiken: Der Sinn der Aktion ist es, dich persönlich als zweifelnden Kunden näher an ein "ich probiers und geb dafür 40 EUR aus" oder an ein "ist nichts für mich" ranzuführen... im Sinne von Steam bzw. den Entwicklern sicher eher ersteres. Wenn du in der Demo oder dem Free Weekend schon den vollen Spaß hättest, bräuchtest du ja kein Geld mehr für das komplette Produkt ausgeben. Du bekommst also einen kleinen Einblick um für dich selbst zu entscheiden, ob du davon mehr willst oder nicht. Das Ganze kann aber nicht wirklich als Maßstab für das komplette Produkt genommen werden - und darum geht es ja in einer Review.

Und was Demos angeht: Nehmen wir die Tales of Berseria-Demo: die beinhaltet ein paar kurze Storysequenzen mitten aus dem Spiel und ein paar Kämpfe. Wenn ich auf Basis dessen das ganze Spiel bewerten würde, würde das nicht Positiv enden. Oder noch besser, nehmen wir die Resident Evil-Demo, die sich inhaltlich komplett vom eigentlichen Spiel unterscheidet. Die Demo ist ein gut gemachtes Try-And-Error-Adventure, das Spiel ist gut gemachter Survival-Horror. Aber du müsstest fairerweise ein Review zu der Demo schreiben, nicht zum eigentlich Spiel, weil du eben nur dieses kleine Puzzleteil des Spiels auch wirklich bewerten kannst.
 
@NewRaven:
Dem stimme ich zu. Allerdings bleiben die Reviews ja ohnehin erhalten.
 
@Lord Laiken: Naja... eigentlich hat Steam die Reviews schon im September dahingehend ruiniert. Gut geschriebene und auch entsprechend bewertete Reviews fallen mittlerweile längst nicht mehr positiv auf, weil mittlerweile recht stur nach Aktualität sortiert wird und sie somit spätestens nach zwei Monaten kaum noch im Sichtbereich der User auftauchen. Das hat zwar mit Greenlight, Early-Access und so weiter auch Vorteile, die Nachteile überwiegen aber meiner Meinung nach deutlich. Im Prinzip ist das einzige, was von den Reviews noch bleibt letztlich der Einfluss auf das Gesamt-Rating. Und das dürfte sich mit den jetzigen Maßnahmen vielleicht wieder ein bisschen besser herauskristallisieren.
 
@NewRaven:
Wir werden sehen. Wenn Valve bald wieder dran rumbastelt, wird sich zeigen, ob sich die Änderung zufriedenstellend auswirkt, was immer das sein mag.
 
@Lord Laiken: Theoretisch müsste man bei Spielen drauf Wert legen, wie weit ein Spieler das Spiel überhaupt gespielt hat, oder/ und wie lange. Bei Spielen, die sich noch verändern, oder DLC erhalten müssten Berichte zu älteren Versionen auch nach Zeit wieder verschwinden, meinetwegen in ein Kritik Archiv zum Spiel.

Ich schaue nur noch sehr selten in die Kritiken rein, weil ich grundsätzlich immer in positiven und negativen Kritiken Punkte finde, denen ich zustimme, oder die ich für Unfug halte. Ob es nun mehr positive, als negative Stimmen sind, spielt für meine eigene Meinung zu dem Titel überhaupt keine Rolle. Meist sind viele positive Stimmen mittlerweile sogar ein Warnzeichen für mich. Ich halte das System für praktisch überflüssig. Erst recht bei Early Access Titeln und Spielen die sich zwar Erschienen sind, aber wo noch Inhalt Entwickelt wird.
Die eigene Meinung zu einem Spiel ersetzt kein Reviewsystem. In meinen Augen ist das wirklich nur ein Ding um als Ventil zu dienen und Supporter zu entlasten. Frust abbauen und Spieler bestenfalls gegeneinander Diskutieren lassen, schlimmstenfalls... Wenn man so will eine Art von Meinungs-PvP.

Elite Dangerous ist so ein Beispiel. Einerseits finde ich es interessant und andererseits ist es mittlerweile zu einer entäuschung mutiert. Kann mit jedem Update wieder anders werden, aber rein spielerisch ist es momentan für mich schlicht Scheiße, auch wenns noch so hübsch ist und Dinge bietet, die viel zwar versprechen, aber eben eben nicht meiner Vorstellung nach.
Andere lieben es... wer hat nun Recht? Irgendwie jeder auf seine Weise...
 
@MacGiggles:
Andere achten vielleicht mehr auf die Bewertungen. Die Spieleentwickler bestimmt.
 
Jetzt wäre es interessant zu wissen ob das auch auf Nutzer zutrifft die vom Entwickler einen Key zu Reviewzwecken bekommen haben. Denn diese Nutzer bewerten fast immer positiv - schließlich wolen die ja weiterhin Gratiskeys bekommen.

Werden diese Nutzer auch nicht berücksichtigt, stellt sich aber wiederrum die Frage ob Bewertungen von Spielern die den Key woanders gekauft haben, dann auch nicht mehr berücksichtig werden. Oder Bewerungen von Spielern, die vom Entwickler den key bekommen haben, weil sie das Spiel z.B. bei Kickstarter finanziert haben.

Kann dazu jemand etwas Klarheit bringen?
 
@Smedi: hast du nicht bezahlt, zählt dein Review nicht in die Gesamtwertung ein. Vollkommen egal, woher dein Key dann kommt.
 
@Wuusah: Aber Steam sieht doch garnicht ob ich den Key gekauft habe. Ob der Entwickler mir einen Key kostenlos übergibt oder ich mir das Spiel bei Kinguin gekauft habe, sieht für Steam identisch aus. Denn Kinguin bekommt z.B. ja auch nur die Keys von den Entwicklern gesendet.

So wie ich das sehe geht es wahrscheinlich tatsächlich nur um Nutzer im Zuge eines Gratiswochenendes oder die, die es über die Steam-Funktion als Geschenk übermittelt bekommen haben. So steht es auch oben im Text, aber ich dachte dass "beispielsweise" im Satz würde eigentlich auf noch mehr Szenarien anspielen.
 
@Smedi: Doch und zwar ganz einfach: hast du im steam store auf "Kaufen" geklickt, kannst du eine relevante Review schreiben. Wenn nicht, dann nicht. So einfach ist das.
Alle keys, die NICHT über steam bezogen wurden, gelten als "Geschenk"
 
@sunrunner: Das glaub ich ehrlich gesagt nicht. Das würde auch Humble- und Retail-Versionen ausschließen. Ich persönlich denke, dass alle Versionen, die über das Steam-eigene System verschenkt wurden und eben alle, wo man beim Review anhakt "Dieses Produkt habe ich kostenlos erhalten" als Geschenk zählen.
 
@NewRaven: "As of today, the recent and overall review scores we show at the top of a product page will no longer include reviews written by customers that activated the game through a Steam product key." Und woran glaubst du sonst noch so? :D
 
@spookster: Und wo stammt das her? Der Steam-Blog-Eintrag dazu sagt über Keys nämlich gar nichts, da steht einzig "With the changes we are making now, the review score (shown at the top of store pages and in various places throughout the store such as search results) will no longer include reviews by users that received the game for free, such as via a gift, or during a free weekend."
 
@NewRaven: Klick auf den einzigen Link in dem Steambeitrag. Dort findest du ausführliche Infos und u.a. den Satz.
Edit: für Faule: http://store.steampowered.com/news/24155/
 
@spookster: Das Problem ist, dass das der alte Blog-Beitrag von September ist. Wenn die das da schon umgesetzt hätten - wozu dann jetzt die News? Nicht nur hier übrigens... Im Beitrag ist der aktuelle Blogbeitrag verlinkt und der sagt davon ja nicht wirklich etwas: http://steamcommunity.com/games/593110/announcements/detail/563352991934009789
 
@NewRaven: Weil es neu ist das Geschenke über Steam nicht mehr zählen und das mit den Freeweekend Reviews war wohl vorher auch möglich.
Seitdem im Stem bei den Reviews diese Icons mit dem Schlüssel oder Steamicon sind ist das so.
Ja seit September.
 
@Smedi: Dein erster Absatz: genau an solche Praktiken richtet sich doch die Maßnahme - diese Bewertungen zählen nicht mehr in die Gesamtbewertung mit ein. Knast du den Key woanders gekauft, vermute ich, zählts trotzdem - wurde ja irgendwann mal bezahlt (hofft man). Kickstarter - keine Ahnung.
 
Wie ist es eigentlich wenn man ein Spiel kauft, es bewertet und zurück gibt?
 
Da werden sich vor allem die Developer mit schlechten Spielen freuen, da dann schlagartig ihre Wertung besser wird.
Keine gute Idee.
Ausschließen von Leuten die das Spiel nie hatten, ok, aber nicht die es kostenlos bekommen haben. Was soll sowas? Und werden davon auch Youtuber und Streamer ausgenommen, die ihre Spiele von den Herstellern direkt bekommen, also kostenlos?
Wohl kaum! Und falls doch, wäre das sogar noch schlimmer.
 
"welche das Produkt gratis erhalten haben"

Und was ist mit denen die das Spiel zum Beispiel im Bundle mit einer Grafikkarte gekauft haben?
Zählt das auch als gratis oder als bezahlt?

Und was ist mit Spielen die man zum Beispiel Aufgrund von Hersteller-Kulanzen erhalten hat wie bei "Batman - Arkham Knight" wo Käufer als Entschädigung weitere Spiele erhalten haben ?
 
Zocken geht auch ohne Steam!!!
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