Apple stoppt Kobalt-Kauf aus Minen mit Kinderarbeit im Kongo

Apple hat bestätigt, dass der Konzern vorübergehend aufgehört hat, Kobalt dort einzukaufen, wo er im Kongo von Hand abgebaut wird. Kobalt gilt als Konflikt-Rohstoff - unter anderem, weil beim Abbau im großen Stil Kinderarbeit eingesetzt wird. mehr... Akkus, Lithium-Ionen-Akku, Kinderarbeit, Kongo, Kobalt Bildquelle: Amnesty International Akkus, Lithium-Ionen-Akku, Kinderarbeit, Kongo, Kobalt Akkus, Lithium-Ionen-Akku, Kinderarbeit, Kongo, Kobalt Amnesty International

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Das ist sehr löblich. Schade, dass immer erst dann etwas unternommen wird, wenn der Schaden bereits da ist. Apple möchte wohl nicht, dass das Sauberimage Kratzer bekommt.
Ich habe die Bilder auch neulich im TV gesehen, und hätte fast gekotzt, da ich selbst bestimmt auch schon den einen oder anderen Akku besessen habe, der aus Kongo-Kobalt hergestellt wurde.
Ich bin mir sicher, dass einige Leute das nicht hinnehmen würden, wenn sie dies wüssten. Aber vielen ist das bestimmt auch scheissegal. Betroffen sind jedoch größtenteils Handys aus chinesischer Produktion, also quasi fast alle.
 
@Aloysius: das ist leider nicht so ohne weiteres möglich. Ist wie bei der WM in Katar, ich glaube dem Beckenbauer dass er dort keine Arbeiter auf den Baustellen gesehen hat deren Dasein schon an Sklaverei grenzt. Wenn es um Milliarden geht dann verschwinden solche Zustände über Nacht und niemand bekommt was mit. Mit der Kinderarbeit dürfte es sich ähnlich verhalten, und kurz mal kontrollieren ist auch nicht ohne weiteres möglich. Ausländer fallen auf, und wenn ein einheimischer einen Unfall erleidet fragt auch keiner mehr danach. In solchen Ländern herrscht Chaos, und wenn man die richtigen Leute besticht werden auch keine Fragen gestellt.
 
Ja, der Ansatz ist löblich, aber was wird real passieren.
So wie überall. Einschaltung von Unterhändlern die "überprüfen" und abschirmen gegenüber der Presse.

Firmen verweisen dann auf die Unterhändler und die haben doch versichert. Kommt dann mal wieder die Presse durch, ist wieder das Entsetzen da und mehr nicht.

Wie haben halt das Problem auf der Welt, dass in einigen Teilen Kinder auf sich gestellt sind. Kinder verkauft werden, zur Arbeit und auch noch immer zur Prostitution. Letzteres nicht mehr so offen, da man sich das erlauben können muss.

Genau da haben wir das Problem, das liebe Geld. Je billiger der Einkauf von Waren, um so mehr Gewinn. Wird der Wareneinkauf teurer, kann man es so derzeit nicht mehr an den Kunden weitergeben. Auch der Kunde, der sich leisten kann, achtet auf den Preis.
Gewinne einsparen, nein, Funktionäre haben kein Interesse an Diäten.
Also wird es so weitergehen, nur die Verantwortung halt auf Unterhändler abgeschoben. Die Presse abschirmen nicht zu vergessen.
 
@dummlinchen: Der Ansatz ist gut, aber wenn wir den Gedankengang weiter führen, stellen wir fest, dass mehr Geld nicht die Lösung ist. In der gesamten Förderkette möchte jedes einzelne Glied den Gewinn maximieren. Wenn Apple bspw. mehr zahlt, setzt die Mine trotzdem noch Kinderarbeit ein und der Minenbetreiber verdient einfach nur mehr.

Um ganz sicher zu gehen, müssten die Unternehmen einen eigenen Mitarbeiter bei jedem einzelnen Zulieferer und deren Zulieferer platzieren, der ständig überwacht. Wenn jedes Unternehmen das machen möchte, kann man sich auch gleich zusammenschließen und braucht pro Mine keine 30 Aufsichtspersonen. Dann muss das ganze aber auch verwaltet werden, mit den lokalen Gesetzmäßigkeiten abgestimmt werden und und und. Es resultiert also irgendwann ein eigenes kleines Unternehmen, dass sich dafür dann verantwortlich zeichnet. Allein aufgrund der Größe der Konzerne und der Vielfalt an verschiedenen speziellen Rohstoffen, die sie für die Produkte benötigen, ist es nicht nur aus marktwirtschaftlicher Sicht sinnvoll solche "Unterhändler" einzusetzen. Dass diese aber wieder korrupt sein können (bzw. oft sind), ist ein anderes Thema.

Das Problem liegt wie so oft an den "instabilen" Ländern. "Mehr Geld" hilft an der Stelle nur, wenn die Infrastruktur besser ausgebaut, die Bildung gefördert und ein Sozialsystem etabliert wird. Erst wenn es für eine Familie nicht mehr notwendig wird, ein Kind zur Arbeit zu schicken, wird die Kinderarbeit gestoppt werden können. Das war in Europa auch nicht anders. Es wirkt zwar für uns hier auf dem gepolsterten Sessel ganz toll, wenn die großen Konzerne nicht mehr aus der Mine mit Kinderarbeit Rohstoffe einkaufen, aber für die betroffenen Kinder/Familien bedeutet das nur, dass die das möglicherweise lebensnotwendige Geld nicht mehr verdienen können. Die Meldung würde mich nur dann wirklich glücklich machen, wenn es heißt, dass dort nicht mehr gekauft wird UND die Kinder/Familien Unterstützung erfahren. In der Form hat die Meldung aber einen bitteren Nachgeschmack.
 
@bigspid: "Es wirkt zwar für uns hier auf dem gepolsterten Sessel ganz toll, wenn die großen Konzerne nicht mehr aus der Mine mit Kinderarbeit Rohstoffe einkaufen, aber für die betroffenen Kinder/Familien bedeutet das nur, dass die das möglicherweise lebensnotwendige Geld nicht mehr verdienen können. "

Das genau ist die Folge, die allseits nicht bedacht wird von ach so klugen Schreibern.

Genauso wenig wird aber bedacht, dass die Produktionskosten eines Iphone marginal sind zu dem Verkaufspreis. Ein Bruchteil davon. Genau an dem überteuerten riesig verdient wird. Dazu aber gejammert wird, wenn die Verkaufszahlen nicht das Soll erfüllt haben, weil dann die Milliardengewinne stagnieren.
Genau hier setzt auch das Lächerliche und zugleich Abscheuliche ein. Das eine Nobelmarke sich Kinderarbeit bedient und wenn es rauskommt, auf ganz erschrocken machen. Sie wussten es, aber für den riesigen Profit ist alles erlaubt.

Hier hört ein Umdenken her, bevor die Ausbeutung weitergeht. Das ist aber ein globales Problem.

Auch hier in Deutschland gab es Kinderarbeit und gibt es sie noch heute, in allen Familienbetrieben müssen Kinder mit ran. Geht sonst nicht anders. Hauptsächlich den Haushalt mit schmeißen. Kochen lernen, Putzen, Gartenarbeit usw.
Ist auch nicht das Verkehrteste, als nur am Iphone zu sitzen.
Wir haben aber auch Auswüchse, bettelnde Kinder und auch Weiteres. Auch das dürfen wir nicht übersehen.
Viele Familie sind überlastet und Einkommen reichen nicht mehr aus. Kinder werden sich selbst überlassen. Auch das geschieht in Deutschland. Die Arche ist keine Erfindung, sondern krasse Realität. Wären die nicht da, würden viele Kinder, auch hier in Deutschland, um Essen betteln.

Wie du schon richtig schreibst, wir haben tatsächlich nicht nur auf den Kongo zu schauen und "unterbinden" zu rufen. Sondern bedenken, dass diese Kinder dann nichts mehr zu beißen haben. Wenn man unterbindet ruft, verrecken diese Kinder noch schneller.

Es gehört endlich ein Umdenken her, ob diese ausgeuferten Gewinnmargen noch vertretbar sind. Ich meine Nein, es gehört eine Umverteilung her, nach unten.

Wir können es natürlich wie in Deutschland machen, bei gut 2 Millionen Kinder die von Armut betroffen sind. Vom Staate aus Aufgreifen und in Heimen stecken. Damit verdienen dann noch genügend daran. Nachrangig haben dann Psychologen noch ihren Verdienst, um den Missbrauch, Gewalt, Demütigungen aus der Heimunterbringung aufzuarbeiten. Dazu werden extra Psychologen eingesetzt. ABM
Ja Deutschland agiert, verschlimmbessert.

Wir haben global umzudenken.
 
@dummlinchen UND bigspid: Schön geschrieben / beschrieben einige Probleme. ABER ein wesentliches !!! Problem habt Ihr beide nicht in Euren Überlegungen / Argumentationen einbezogen! Nämlich den Konsumenten, den Käufer, den Verbraucher. Auch der hat eine wesentliche !!! Verantwortung! Immer da neueste, technisch noch bessere, modischte, in immer kürzeren Abständen aktuelleste an Technik zu haben, fördert diese Problematiken genauso wie die von Euch angeführten Argumente.

Also bitte, entlasst den Konsumenten, den Käufer, den Verbraucher, also Dich und Mich und Euch !!! nicht aus der eigenen Verantwortung!
 
@Kiebitz: "Also bitte, entlasst den Konsumenten, den Käufer, den Verbraucher, also Dich und Mich und Euch !!! nicht aus der eigenen Verantwortung!"

Auch wieder mit einem Haken verbunden. Weniger Umsatz, mehr Menschen ohne Arbeit. Speziell in armen Ländern.

Was komplett nicht i.O. ist, ist die billige Produktion von Geräten und der Verkauf zum 5 bis 6 fachen. Auch der Verkaufspreis ist nicht das Problem, sondern die billige Produktion um sich als Betrieb noch fetter zu machen.

Auf Konsum dürfen wir in keinem System verzichten. Die Menschen die herstellen, müssen wieder richtig entlohnt werden, das ist das Wichtigste. Es bringt keine Produktion etwas, wenn es sich immer weniger erlauben können
 
Und was machen die anderen Firmen? Schön, dass Apple damit anfängt.
 
@wingrill9: Apple kopiert hier mal wieder andere Firmen. Stichwort Fairphone.
 
@TiKu: Fairphone? Die sind doch viel zu klein, um maßgeblich was zu bewirken.
 
@wingrill9: Dennoch hat nicht Apple damit angefangen.
 
@TiKu: Mal im Ernst, es ist doch völlig egal, wer damit nun angefangen hat. Es ist ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung und das jetzt schlecht zu reden, weil man den Hersteller nicht mag, finde ich ziemlich unangemessen.
 
@Zaebba: Ich habe lediglich alternative Fakten richtiggestellt. Mir ist es auch egal, wer damit anfängt. Wingrill9 ist es aber anscheinend nicht egal.
 
@TiKu: Habe ja nicht geschrieben, dass Apple die ersten sind. 0.o Habe geschrieben, dass Apple damit anfängt. ;-) Nicht immer das herauslesen, wo du was meckern könntest...
 
@wingrill9: Wenn du es so gemeint hättest, dann hättest du die Frage, was die anderen Firmen machen, weggelassen.
 
@TiKu: Was machen die anderen Großen wie Samsung denn, also außer Millionen defekte/explosionsgefährdete "Smart"phones zu produzieren, die direkt an die Elektronikfriedhöfe weitergeleitet werden und 10.000 verschiedene Modelle jährlich rauszuhauen, die niemand kauft?
 
@theBlizz: Versuche es erst garnicht, du wirst ohnehin keine Antwort von ihm bekommen. Er ist lediglich hier, um seine Minderwertigkeitskomplexe mit kindischen Troll Kommentaren gegen Apple abzumildern. Da er zudem noch ein Samsung Fanboy ist, wirst du gerade wegen des kritischen Samsung Kommentars keine Antwort bekommen.
 
@wingrill9: die verstecken sich hinter dem grossen Apfel und versuchen ja nicht aufzufallen. Apples Stiel ist ja der Blitzableiter für die gesamte Branche.
 
@AlexKeller: Zweiter Absatz, letzter Satz: "[...] haben einige große Unternehmen in der Branche ihre Haltung scheinbar grundlegend geändert."

Es sind mehr Unternehmen, als nur Apple. Aber Apple hat es nach expliziter Nachfrage direkt bestätigt. Die anderen werden daher nicht genannt.
 
@wingrill9: Wieso erst 10 Jahre nach dem Release des iPhone (2007)?
 
@BartHD: Gute Frage. Ich denke mal, es hat was mit der sagenumwobenen "Lügenpresse" zu tun, die die Menschen dahingehend sensibilisiert haben. Vielleicht hat die Presse ja doch nicht so gelogen?
 
@wingrill9: Samsung hat nach Vorfällen auch reagiert.
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2014-07/samsung-kinderarbeit-china

Das Problem ist, dass die Firmen so groß sind und mit zu vielen Partnern und Unterpartnern zusammenarbeit, dass die Prüfung schwierig wird.

Und sie haben natürlich auch Kinderbildungsprogramme.
http://www.samsung.com/us/hopeforchildren/
http://www.samsung.com/semiconductor/about-us/csr-activity/
 
@wingrill9 (o:3): Und was machst Du? Auch Du bist an diesen miesen Umständen Schuld! Kauf Dir doch höchsten alle 6 Jahre ein neues Handy - und das Problem würde reduziert!
 
Wir (= die westliche Welt) haben genug eigene Probleme, wir müssen uns nicht in die inneren Angelegenheiten afrikanischer Länder einmischen!
 
@regulator: Gegen die absolut unvorstellbar grausamen Dinge die im Kongo passieren hat die westliche Welt KEINE Probleme!
 
@regulator: Und eigene Probleme heißt gleichzeitig sich nicht um andere zu kümmern?

Wow, tolle Einstellung -.-
 
@regulator: Warum kümmerst du dich nicht um deine eigenen Probleme, sondern mischst dich in die inneren Angelegenheiten von Apple ein?
 
@TiKu: Lustig, dass gerade DU diese Frage stellst!
 
@ll: wenn sich die millionen Menschen dort nicht gegen ihre regierung stellen kann man denen nicht helfen.
Informiert euch erst einmal über das land bevor ihr drüber nachdenkt zu helfen... Klar ist es traurig aber es is lt wie im nahen osten. Lieber flüchten als kämpfen und andere länder machen lassen und schuldig sprechen wenn sie nicht helfen...
 
@regulator: Geh mal auf Bestgore und schau dir Videos aus dem Kongo an, da passieren Dinge die kannst du dir in deiner wildesten Fantasie nicht vorstellen. Dagegen sind unsere Probleme hier Kindergeburtstag.
 
@regulator: Die westliche Welt hat lediglich Luxusprobleme.
 
Unseren Lebensstandart kann ja nur gehalten werden, wenn die Menschen in solchen Ländern ausgebeutet werden! Das soll nicht heissen, dass ich es für gut befinde, aber das ist die kapitalistische Realität. Stellt euch mal vor, Kleidung würde zu den hisigen Bedingungen (Arbeitssicherheit und Lohn) gefertigt werden, dann bräuchtet ihr nur noch sehr kleine Kleiderschränke! Ewiges Wachstum, das geht nicht mehr lange gut! Die Hadgefonts und Aktionäre sind das eigentliche Problem, Rendite, Rendite und Dividenden, das sind die wahren Kinderschänder und Mörder! Natürlich gefördert von den Konsumenten, die meinen sich alle halbes Jahr die neueste Technik (Smartphones, Fernseher usw.), Kleidung und sonstige Konsumgüter zu gönnen. Nachhaltigkeit tendiert gegen Null! Den Müll schaffen wir natürlich wieder in diese Länder, zum Beispiel Kongo, sollen die doch mal sehen, wie die mit ihrem gefödertem Dreck zurecht kommen. Würden die Abfälle fachgerecht hier entsorgt werden müssen, dann wären die Konsumgüter mehr als doppelt so teuer! Die Milliardensäcke werden immer fetter und fetter, und das von eurem nicht vorhandenen Geld, denn Geiz ist Geil und auf Pump geht ja noch was.
 
@Roger_Tuff: Ist in Deutschland doch nicht anders, wie haben hier den größten Niedriglohnsektor in ganz Europa in dem zwar immer mehr Menschen arbeiten haben, aber gleichzeitig immer mehr Menschen auf den Staat trotz Vollzeitstelle angewiesen sind. Klar ist der allgemeine Standard hier um einiges höher, aber so viel besser sind WIR hier auch nicht.
 
@BartHD: Während in D im Niedriglohnsektor Menschen arbeiten, die entweder zu faul und nicht intelligent genug für eine höhere Ausbildung sind, haben Menschen im Kongo nicht die Wahl. Also bitte, lass bei Deinem Gejammer und einem Vergleich mit D mal die Kirche im Dorf. Jeder Bezieher vo Leistung nach SGB II geht es u Längen besser (und das ohne etwas zu tun), als den Menschen dort, die das Material für das IPhone des hiesigen Hartzers zusammenkratzen.
 
@iPeople:

zu faul, nicht intelligent, wo selbst Studierte in Hartz4 abrutschen? Selbst Ärzte im Praktikum durch Hartz4 unterstützt werden !

Bleiben wir bei Hartz4, 4 Euro pro Tag zum Leben. Für Alleinstehende ein no go, wenn der nicht kochen kann. Essen im Restaurant kostet mehr als 4 Euro.

In Familien geht das, wenn jemand kochen kann, da kann man sogar mit 5 Euro ein gescheites Essen zaubern für 4 Personen. Essen gehen, ist aber nicht drinnen, nicht mal bei MacDoof.

Alleinerziehende haben da noch einen Vorteil, der Alleinerziehenden-Zuschlag, den man auch ins Essen stecken kann.

Und ja, auch ein Iphone geht, auf Raten. Zu Lasten von Rücklagen für Reparaturen und Neuanschaffungen im Haushalt. Das Geschrei wird dann groß, wenn etwas ausfällt.

Aber auch da haben wir eine Möglichkeit, jeden Job anzunehmen, ungeachtet des Mindestlohn. Oder für die Kinder, Prospekte verteilen, Minimum 4 Tage den Monat, mehrere Stunden pro Tag, für maximal 50 Euro im Monat.
Wie wird da eigentlich der Mindestlohn berechnet, richtig, anhand von Hochhaussiedlungen. Da geht die schnelle Verteilung. Ansonsten gibt es den Euro pro Stunde Aufwand. Kinderarbeit!
Die Gebietsvertreter dieser Kinderarbeit, sind in der Regel Pensionäre. Mit gutem Zuverdienst, weil sie verteilen müssen. Ganz schwere Aufgabe.
Kinder machen dann den Job, Kilometer laufend, für realistisch 1 Euro/Stunde um dir deine Prospekte zu bringen. Sesselpupser verkneife ich mir jetzt.
Denn diese Kinder sponsern dadurch den Gebietsvertreter mit gutem Zuverdienst, den Werbeverlag dahinter und letztendlich die Konzernketten dahinter.

Durch Kinderarbeit, das in Deutschland. Tagtäglich.

In vielen Haushalten fließen dann diese 50 Euro in die Haushaltskasse, teilweise zum Überleben, 50 EURO !

Auch DAS ist Deutschland. Beschämend. Denn das ist Kinderarbeit, die nicht mal ihre 8,50 Euro bekommen.
 
@dummlinchen: Sorry, aber ich als Steuerzahler bin nicht bereit, jemanden den Restaurantbesuch zu bezahlen, weil dieser jemand "nicht kochen kann" ... das ist eine Anspruchsmentalität, die ihresgleichen sucht. Dann lernt man eben kochen, so einfach ist das.

Ärzte im Praktokum sind eben im Praktikum. Und stell dir mal vor, geringverdiener würden gar keine Zuschüsse bekommen.

Dann kauft man eben kein iPhone, wenn man lieber Rücklagen bildet.

Sorry, aber das alles ist Jammern auf hohem Niveau , Anspruchdenken und Verlangen, Habenwollen und "die anderen sollen zahlen".

Wenn Kinder sich was dazu verdienen, was ist daran verkehrt ? Es zwingt sie aber keiner dazu, wie zum Beispiel in Afrika oder anderen teilen der Welt.

Unglaublich, wie im,er gejammert wird, weil der Staat keinem den Porsche bezahlt.
 
@iPeople:
du hast ja recht, wenn Statements hier im Nirwana landen, dann hast du natürlich vollkommen Recht.
 
@dummlinchen: Im Ernst? Du beschwerst dich, dass jemand von Hartz IV nicht leben kann weil er nicht kochen kann? Ich bin auch beileibe kein Gourmetkoch, aber jeder kann sich genug Wissen und Übung aneignen, um sich einigermaßen gesund ernähren zu können ohne jeden Tag ins Restaurant zu gehen.
Ich kann da iPeople nur zustimmen: Diese Anspruchsmentalität, die man in Deutschland mitunter vorfindet, ist irre. Meiner Erfahrung nach sind ziemlich viele (DEFINITIV NICHT ALLE und wahrscheinlich auch nicht wirklich die Mehrheit!), die Unterstützung durch den Staat brauchen, selbst schuld - sei es durch völlig unsinnige Anschaffungen, absolut nicht vorhandene Flexibilität, oder schlicht Faulheit.
 
@TiKu: "Meiner Erfahrung nach sind ziemlich viele (DEFINITIV NICHT ALLE und wahrscheinlich auch nicht wirklich die Mehrheit!), die Unterstützung durch den Staat brauchen, selbst schuld - sei es durch völlig unsinnige Anschaffungen, absolut nicht vorhandene Flexibilität, oder schlicht Faulheit."

Da hast du vollkommen Recht, auf alle die vom Staat leben, abhängig beschäftigt, trifft das vollkommen zu. Die haben sogar ihr Gehirn abzugeben wenn sie die Amtsstuben betreten.
 
@dummlinchen: Okay, lesen ist nicht deine Stärke.
 
@TiKu: "Okay, lesen ist nicht deine Stärke."

Verstehen ist meine besondere Stärke.

Die Menschen die sich "aushalten lassen vom Staate" sind nämlich die Schlimmsten die auf andere schimpfen. Die Menschen könnten ja auch etwas verlieren, oder sich deren Bezüge minimieren.
 
@dummlinchen: Ja wirklich absolute Unverschämtheit, dass man als Hartz4ler nicht 3x täglich ins Restaurant kann, das ist ja wohl in JEDEM anderen Land absoluter Standard!!!!
Sag mal einem arbeitstätigen Chinesen, der sich nach seinem 12 Stunden Arbeitstag mit einer Schüssel Reis begnügt, dass wir hier mit Hartz 4 selber kochen müssen, der wir sich am Boden krümmen vor lachen, ganz bestimmt liebes Dummlinchen. Was kommt denn als nächstes, dass ich mein Haus selber putzen muss?!??!? UNRECHTSSTAAT!!!!!

Stimmt, absolute Sauerei, dass Kinder (eigentlich Jugendliche, aber Dummlinchen braucht das nicht zu wissen, Dummlinchen braucht nur rumpöbeln nach dem Vorbild von Pegida und Drumpf) freiwillig, mit Einstimmung der Eltern und ohne Beeinträchtigung der schulischen Leistungen Taschengeld dazu verdienen dürfen!!! Ich finde auch Schulen gehören verboten, ist doch total die Kinderarbeit dieses Lernen und unbezahlt auch noch!!!! Später hat man sowieso Hartz IV, wozu der ganze Schwachsinn?
 
@dummlinchen: Meinste so wie Arno Dübel, der Langzeitarbeitslose (fast 30Jahre)? Laut am Schimpfen, nie was wirklich für die Gemeinschaft geleistet, hat es aber ins TV geschafft. Den hätte ich die Bezüge gen Null reduziert, das ist ein Parasit unserer Gesellschaft. Was hat der denn verloren? Gut, das ist eine rühmliche Ausnahme, bei mir hätte der nix mehr zu fressen, geschweige nen Dach überm Kopf! Aber die Mehrheit der Bezieher sind doch aber Menschen 50+ und sitzengelassene Mütter mit Kindern. Denen sollte man helfen und nicht am Amt schikanieren!
 
@theBlizz:

Das ist noch viel besser, diese 4€ haben den ganzen Tag zu halten. Also geht nicht mal ein Frühstück im Restaurant.

Erinnere dich mal an das Bundesverfassungsgericht, hier wurden die Sätze beanstandet und bis heute erfolgte keine grundlegende Änderung.

Wir können hier in Deutschland auch mal arm definieren, das ist eigentlich unterhalb der Pfändungsgrenze. Hartz4 liegt darunter, teilweise weit darunter.

Komme mir bitte nicht mit China. Einige möchten genau das hier haben.

Und nun zu den Rechten, genau die sind es doch, die auf andere schimpfen, mit "die kosten uns". Überraschend dabei, diese Mitläufer sind auch Hartz4-Bezieher, wie auch Staatsbedienstete.
Ich finde das schon komisch, dass die Mitläufer es noch nicht einmal bemerken, dass sie Parolen schmettern, die gegen sie selbst gehen.

Also bitte nicht so einen Vergleich zu den Rechten ziehen, so dumm ist nicht mal dummlinchen. :-)
 
@Roger_Tuff:

So lange sich Betriebe am Staat, also uns, schadlos halten, Unterstützung einkassieren, zugleich aber Arbeitsplätze wegrationalisieren, hat dieses Recht allen zuzugestehen.
Wenn Politiker auf Arme schimpfen, diese sogar mit Schimpfwörter belegen, dann hat auch ein Arno Dübel sein Recht.

Du stellst es aber schon richtig da, wenn ein junger Mensch nicht will, keine Ausbildung, keinen Job, denen sollte man alles streichen. Passiert aber auch so in Deutschland. Geht ja auch nicht anders, denn es ist deren Zukunft.

Verhungern lassen, ist aber nicht erlaubt.

Ü50 und Alleinerziehende und genau die werden schikaniert und das gehört sich nicht von Angestellten öffentlicher Einrichtungen, aber ist sehr beliebt. Und genau die Menschen sollten sich mal überlegen, wer sie bezahlt und wodurch sie eine Daseinsberechtigung haben.
Aber das ist verloren gegangen. Der Staatsdiener, uns zu dienen. Die Menschen sind zu Bittstellern verkommen.

Wie war das noch, taugst du zu nichts, wirst du Wirt, oder gehst zum Staate.
 
@Roger_Tuff: In diesen Ländern dort gilt das Techt des Stärkeren. Nicht der Westen beutet dort was aus, sondern die beuten sich selber aus, damit sie das, was sie billig schürfen eben billig an den Westen verkaufen können. Der Westen würde auch kaufen, wenn das Zeugs von in Gewerkschaften organisierten und nach ordentlichen Tarif bezahlten Schürfern gefördert würde. Die sollen dort ordentliche politische Strukturen schaffen statt sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, damit jeder Clan seine Pfründe sichern kann.
 
Vorneweg ich bin grundlegend gegen Kinderarbeit. Leider ist nur in den betroffenen Ländern die Kinderarbeit ein grundlegender Pfeiler des Einkommens von Familien. Die Kinder werden nicht aus Spaß zum Arbeiten geschickt, die Familien benötigen das zusätzliche Geld.

Hier darf nicht nur die Zusammenarbeit mit den Firmen gekappt werden, sondern es müssen gleichzeitig entsprechende Förderprogramme anlaufen, damit das fehlende Einkommen abgefangen wird.
 
@floerido: Ja, man muss solche Dinge von zwei Seiten sehen. Ich bin gegen Ausbeutung, doch blinder Aktionismus hat noch nie etwas sinnvolles bewirkt.

Kinderarbeit ist etwas, das nicht mehr in unsere Gesellschaft passt - doch wir haben auch die nötigen Mittel dies zu vermeiden. Das war aber nicht immer so, und den Weg davon weg mussten wir ebenfalls selbst finden.

Länder, in denen es noch (Über-)Lebenswichtig ist, dass der Nachwuchs früh arbeitet nun zu sanktionieren, weil Sie noch nicht "modern" sind ist falsch.

Wir meinen immer "zu helfen" bzw. "helfen zu müssen", doch in Wahrheit blockieren wir eine sinnvolle Entwicklung in vielen Ländern, oder wirken sogar nachteilig darauf ein.

Wer möchte, kann mal bei Youtube nach "Kleiderspenden Afrika" suchen und wir eine NDR-Doku darüber finden, wie "unsere" (gutgemeinten) Kleiderspenden (Rot-Kreuz) in Tansania die komplette Textil-Industrie inkl. 80.000 Arbeitsplätze auf dem Gewissen haben, da die Spenden zu 1/3 des Preises gehandelt werden.
 
"Apple stoppt Kobalt-Kauf" jetzt wird Kobalt von Unterhändler gekauft und wieder ne Grund gleich 100 € mehr zu verlangen.
 
@cobann: Wahrscheinlich schlägt Apple bei dem Unterhändler auch noch wie üblich einen ordentlichen Rabatt raus.
 
Die Überschrift liest sich recht zweideutig... oder nutzt Obst wirklich Kinderarbeit, um den Kobalt-Kauf zu stoppen? ;)
 
Ich glaube ja nicht an solche schönen Zertifikate und Label... Ob der vegane Apfelsaft wirklich keine zerquetschten Würmer enthält, die sich im Apfel breit gemacht haben, der Kakaopflücker wirklich besser entlohnt worden ist oder für meinen Akku wirklich keine Kinder geschuftet haben... dazu verdienen einfach zu viele AN DEN ZERTIFIKATEN!
 
@rallef: Tja?! Vielleicht ist es so. Aber "verdienst" nicht Du auch daran? Oder kaufst nur nur absolut garantiert fair hergestellte Waren, auch wenn die teurer sind als die anderen Produkte mit der kritisierten Herstellung. Und wie ist es bezüglich der o.a. Akkus? Kaufst Du Dir nur einmal im Leben ein Handy, oder öfters? Auch damit förderst Du diese kritisierten Produktionswege.

Auch Du hast Verantwortung, und nicht nur Andere (Hersteller, Verkäufer, ander Konsumenten usw.).
 
@Kiebitz: Da ich den Labels nicht vertraue, ignoriere ich sie weitgehend und setze (ja, ich bin in dem Sinne ein Ar...) andere Prioritäten bei meiner Kaufentscheidung, und zwar solche, in die ich halbwegs Einblick habe. Das sind dann so hehre Argumente wie Notwendigkeit und Langlebigkeit, aber auch ganz schnöde wie der bei Anschaffung (sowie auch Unterhalt!) zu zahlende Preis.
Handies oder andere Geräte brauche ich nicht jedes Jahr neu, sondern die nutze ich, bis es nicht mehr anders geht (Defekt, entsprechen nicht mehr meinen rationalen Anforderungen etc); mein letztes Handy hat immerhin fast 4 Jahre gehalten.
Autos kaufe ich grundsätzlich gebraucht, durchaus teurere, solide Marken, die aber entsprechend lange halten und günstig im Unterhalt sind: die letzten beiden male 4jährig gekauft, und ich hoffe, dass das jetzige ebenso wie das letzte bei mir noch ein Dutzend Jahre überlebt.
Dem Fisch beim Aldi kann ich es aber, trotz hübschem Zertifikat, nicht ansehen, ob er nun ökologisch korrekt oder aber vom chinesischen Piratenfischer gefangen worden ist, und die Produktionskette bei der Schokolade ist einfach zu lang als dass irgendjemand garantieren könnte, dass da alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Dasselbe gilt für den Akku, dessen Zellen vom Chinesen auf den Weltmarkt geschmissen wird mit Kobalt, den er sich eben da besorgt hat.
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