Steuern: Laut Apple versteht Brüssel nichts und soll schweigen

Der Computerkonzern Apple sieht die im letzten Jahr ergangene Steuer-Entscheidung der EU-Kommission als völlig nichtig an. Brüssel habe überhaupt nicht das Recht sich in die Sache einzumischen - und wenn es doch passiert, sollte man zumindest ... mehr... Apple, Tokio, applestore Bildquelle: d. FUKA / Flickr Apple, Tokio, applestore Apple, Tokio, applestore d. FUKA / Flickr

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Typisch Apple eben. Verdrehen alles so, das die ihren Hals aus der Schlinge ziehen können. Fakt ist, wenn Ireland nicht diese Steuererleichterungen denen angeboten hätte, wären die niemals auf die Idee gekommen ausgerechnet da irgendwelche Aktivitäten anzustreben. Wenn eins diese Firma kann, dann ist es Geld zu scheffeln und wenns brenzlig wird, sich schnell aus dem Staub machen.
 
@Homie75: Guten Morgen! Auch schon mitbekommen! Danke für die Erkenntnis, dass Steuererleichterungen Unternehmen anlocken sollten und dies getan haben - nicht nur Apple ganz nebenbei. Stand zwar bereits im Artikel, aber gut, dass du's uns allen hier nochmal zeigst.
 
@Der_da: Auch wenn mir zB. Apple`s Preise nicht gefallen, so legen manche ihre Scheuklappen an sobald Sie "Apple" lesen und kommentieren dann aufs gerade Wohl hinaus.
 
@Der_da: Das blöde ist halt, dass Apple seinen Mist möglichst teuer verkufen will, jedweglichen Vorteil bei Steuern oder Wareneinkauf aber nicht an die Kunden weitergibt.
Hätte Apple pro Gerät nur 20.- € Aufwand würden sie diese totzdem ab 1000.- € aufwärts verkaufen.
Wer so eklatant wie Apple abzockt, darf sich nicht wundern wenns von irgendwoher mal eine auf den Sack gibt.
 
@LastFrontier: "Das blöde ist halt, dass Apple seinen Mist möglichst teuer verkufen will, jedweglichen Vorteil bei Steuern oder Wareneinkauf aber nicht an die Kunden weitergibt."

Jetzt mal ganz ernsthaft... Warum sollte Apple denn Geld aus eingesparten Steuerabgaben an die Käufer ihrer Produkte weitergeben? Mit welcher Begründung?

"Hätte Apple pro Gerät nur 20.- € Aufwand würden sie diese totzdem ab 1000.- € aufwärts verkaufen."

Apple verkauft nur dann, wenn das Angebot auch Abnehmer findet. Zu versuchen, Apple hier einen Vorwurf zu machen, weil sie nach den Regeln eines kapitalgeregelten Marktes handeln und verkaufen, ergibt also keinerlei Sinn.

"Wer so eklatant wie Apple abzockt, darf sich nicht wundern wenns von irgendwoher mal eine auf den Sack gibt."

Diese Form der Argumentation - falls man das überhaupt als solche bezeichnen kann - entbehr doch wohl jeder sachlichen Grundlage. Von rechtlichen Gesichtspunkten ganz zu schweigen!
 
Sehen wir uns mal die Fakten an. Sie Sollen 12,5 Prozent Zahlen, zahlen tuen sie 0,005 Prozent.
Das ist Geld das im Haushalt abgeht, das ist das Geld, das in unseren Sozialsystemen Dringend fehlt.
 
@Alexmitter: In unserem Sozialsystem, wir leben also in Irland? Wenn Irland diesen Steuersatz veranschlagt hat, so hat Irland das getan. Es ist nicht die Aufgabe der EU jedem Land zu sagen wie viel Steuern es erheben solle. 0,005% werden noch immer mehr als 0% sein in den Geschäftsfeldern von Apple - diese kommen Irland garantiert zu gute.

Wenn Unternehmen abwandern stehen sie wieder bei den 0% und haben nichts mehr. Ich würde mich auch eher mit 0,005% als mit 0% zufrieden geben.
 
@TobiasGoth: Dir ist aber schon klar, dass Irland erhebliche EU Gelder erhält? Und diese kommen vorwiegend von Deutschland!
 
@TobiasGoth: Irland nimmt zu wenig Steuern ein. Irland braucht deswegen Hilfe von der EU. Deutschland zahlt beträchtliche Summen an die EU. Also ja, Apples Schmarotzertum in Irland belastet unser Sozialsystem sehr wohl!
 
@TiKu: Kannst du BITTE mit Fakten aufwarten wie viel Irland von der EU bekommt und wieviel Irland selbst jedes Jahr an die EU Zahlt... Meine Bitte ist, nicht mit Schlagwörtern um sich schlagen ohne dann auch mit Zahlen Aufzuwarten... Fakt ist eins, fallen Firmennamen wie Apple oder Microsoft, schalten 99,9% der Kommentarschreiben ihren Kopf aus und kommen mit Aussagen die sie einfach nicht Belegen.
 
@berry13: "Kannst du BITTE mit Fakten aufwarten wie viel Irland von der EU bekommt und wieviel Irland selbst jedes Jahr an die EU Zahlt."

Die Zahlen sind frei zugänglich, die Schwierigkeit besteht nur darin, sie über einen bestimmten Zeitraum (10 Jahre) zu rekonstruieren. Ein wenig Eigeninitiative kann man schon von jeden erwarten.
 
@berry13: https://tinyurl.com/hsbvh3c
 
@berry13: http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-10/irland-verlaesst-rettungsschirm
85 Mrd waren es demzufolge, als Irland vom EU-Rettungsschirm Geld beziehen musste.
 
@Timmy_O: Danke für den Link! Ich lese da jetzt raus: Irland zahlt 1.5 Mrd. Euro in den EU- Haushalt und bekommt 2 Mrd Euro raus. Ist ne Differenz von 500 Mio. Euro. Ist jetzt nicht so der Batzen von dem hier alle träumen.
 
@TiKu: "@berry13: http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-10/irland-verlaesst-rettungsschirm
85 Mrd waren es demzufolge, als Irland vom EU-Rettungsschirm Geld beziehen musste."

Deine Angabe von 85 Mrd ist, bezogen auf die ursprüngliche Frage von berry13, faktisch falsch! :)
 
@TiKu: "Irland nimmt zu wenig Steuern ein. Irland braucht deswegen Hilfe von der EU."

Falsch! Irland brauchte und bekam finanzielle Beihilfen seitens der EU, weil die Rettung des dortigen Bankenwesens, welches sich extrem verspekuliert hatte, das Land finanziell ruinierte.

"Deutschland zahlt beträchtliche Summen an die EU. Also ja, Apples Schmarotzertum in Irland belastet unser Sozialsystem sehr wohl!"

Das ist ebenso falsch! Deutschland zahlt als EU-Mitglied zwar (unabhängig vom Fall Irland) anteilig in den Topf des sogenannten EU-Rettungsschirms ein, haftet aber lediglich mit einem festgelegten Teilbetrag, falls Irland nicht in der Lage ist, die entsprechenden Schulden zu begleichen. Ansonsten fließt aber bezüglich der Rettung Irlands kein Geld aus Deutschland bzw. dem deutschen Sozialsystem. Mit Apple hat das Ganze eigentlich gar nichts zu tun.
 
@KoA: "Irland brauchte und bekam finanzielle Beihilfen seitens der EU, weil die Rettung des dortigen Bankenwesens, welches sich extrem verspekuliert hatte, das Land finanziell ruinierte."

Denk doch mal weiter. Wenn das Land vernünftig Steuern erheben würde, wäre es dann vielleicht in der Lage gewesen, die Bankenkrise selbst zu bewältigen?

"Deutschland zahlt als EU-Mitglied zwar (unabhängig vom Fall Irland) anteilig in den Topf des sogenannten EU-Rettungsschirms ein, haftet aber lediglich mit einem festgelegten Teilbetrag, falls Irland nicht in der Lage ist, die entsprechenden Schulden zu begleichen."

Und die Größe des Rettungsschirms hat natürlich überhaupt gar nichts damit zu tun, wieviele Länder ihn brauchen? Du denkst ziemlich kurz.

Mit Apple hat das Ganze sehr wohl etwas zu tun!
 
@TobiasGoth: Ich kann den anderen nur beipflichten, das ist Schwachsinn. Und vor allem brauchen sich unsere Staaten nicht erpressen lassen den ihr Zeug hier zu verkaufen wollen sie sowieso, und wenn nicht werden alternativen entstehen was Apple viel mehr fürchtet.

"Es ist nicht die Aufgabe der EU jedem Land zu sagen wie viel Steuern es erheben solle."
Handel ist Aufgabe der EU, wenn es eine Wettbewerbsverzerrung durch Irlands Steuern gibt, dann ist das Aufgabe der EU.
 
@TobiasGoth: Nachdem Irland in der EU ist, wandert von diesen Geldern auch einiges in den EU-Topf. Und der hat unter anderem Fördermittel, die allen Staaten der EU zu gute kommen.
Arbeitslose in D z.B. die Lohnförderung bekommen, kriegen diese Gelder zum grossenTeil aus der EU. Nennt sich Europäischer Stabilieierungsfond. D hat z.B. im Jahre 2016 dafür 260 millionen Euro bekommen.
Auch in GB wurden wirtschaftsschwache Regionen mit Hilfe EU-Geldern wieder flott gemacht (wie das auch in anderen EU-Staaten passiert).
Eigenartigerweise gibt es EU-Staaten, die zwar alles abschöpfen möchten was die EU so bietet, bei den Beiträgen will aber plötzlich keiner mehr dabei sein.
Was Irland macht sind keine Steuererleichterungen, sondern verramschen von Bruttosozialprodukt und Schädigung des Gemeinwohles.
Dass erzkapitalistische amerikanische Konzerne da spucken, ist nur vertsändlich, aber nicht akzeptabel.
Apple wird noch ganz anders toben, wenn Trump sein "Make America great again" durchziehen kann - und so wie es ausschaut kann der das auch. Bei der US-Bevölkerung stösst er nämlich auf offene Ohren.
 
@Alexmitter: Von "unseren Sozialsystemen" kannst Du nur reden, wenn Du in Irland lebst. :)
 
@Barbatos: Eben nicht! Siehe oben.
 
@TiKu: Ja und was steht da?
 
@Barbatos: das ....@TobiasGoth: Irland nimmt zu wenig Steuern ein. Irland braucht deswegen Hilfe von der EU. Deutschland zahlt beträchtliche Summen an die EU. Also ja, Apples Schmarotzertum in Irland belastet unser Sozialsystem sehr wohl!
 
@xerex.exe: Was Du hier über einen Kamm scherst ist so nicht richtig.
Irlands Verschuldung liegt schon länger zurück und das nicht erst seit Apple eingezogen ist. Auch wenn Apples Abgaben dazu beitragen können den Haushalt zu sanieren, so ist dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Irland bekam 2010 schon 85 Milliarden und bis heute nochmal 17,7 Milliarden von der EU.
Bitte korrigiert mich falls es noch mehr ist. Wie man sehen kann ist das nicht Apple geschuldet, und Deal ist Deal, daran muss man sich halten.
Die Frage ist, was wurde beleghaft vereinbart!?

Abgesehen davon, jedes EU Land hat Schulden, was auch die Absicht zum Kapitalismus ist. Schulden bringen Kredite, Kredite bringen Zinsen & Zinseszins, mit Zinsen wird der reicher der Geld hat, weil er die versorgt die keines haben aber mehr davon zurück haben will.
War seither schon so, Willkommen im System. Zum Problem wird es erst wenn die Balance nicht mehr gehalten werden kann. Siehe Griechenland.
 
@Barbatos: Nein ganz sicher nicht, aber wenn Irland seinen Normalen Steuersatz anwenden würde, dann währe ihr Schuldengleichgewicht schon lange im loht.
 
@Barbatos: Lies nochmal. Das kommt nicht von mir
 
@Barbatos: Natürlich ist nicht allein Apple dran schuld, dass Irland keinen stabilen Haushalt hat und Hilfe von der EU braucht. Aber Apple ist ja auch nicht das einzige große Unternehmen, das in Irland keine nennenswerten Steuern zahlt.
 
@Barbatos: Auch du weisst nicht, wie de EU funktioniert. Dabei habenwir so etwas ja selbst auch. Nenntsich Länderfinanzausgleich in Deutschland. Gäbe es den nicht, gäbe is einenigenBundesländern nur mittellose Bettler und Penner.
 
@LastFrontier: Absoluter Quatsch. Der Länderfinanzausgleich in Deutschland ist nicht vergleichbar mit dem EU-Abkommen. Hier sind ganz andere Vorraussetzungen da, zum einen sind das Kredite die mit Zinsen verbunden sind. Zum anderen werden EU-Gelder nur Buchgeführt. Das ist wie wenn die EZB Gelder an die Banken ausgibt, das es nie gegeben hat. Du bekommst das mit der stetigen Inflation zu spüren, weil das Geld immer mehr wird, als wie es vernichtet werden kann. Natürlich nicht in deiner Tasche, wenn Du es nicht ausreichend und gut angelegt hast.

Der Länderfinanzausgleich ist der Ausgleich/Verteilung auf andere Bundesländer, was im einzelnen "erwirtschaftet" wurde. Da werden keine Zinsen fällig, noch muss das zurückgezahlt werden.
 
@Alexmitter: Es geht nicht um Geld was in einem Sozialsystem fehlt. Durch das Vorhandensein dieses Konzerns und die Schaffung von Arbeitsplätzen, kommt in das dortige Sozialsystem, überhaupt erstmal das Geld rein welches ohne diesem Konzern gar nicht erst da wäre.

Nur, und das ist der Punkt, siedeln sich solche Global Player in Irland nur deshalb an, weil sie dort extrem wenig Steuern Zahlen müssen. Und das ist eine illegale Subvention laut EU Verträgen und eine Wettbewerbsverzerrende Handlung (Unfair), anderen Gegenüber. Schaffung von Steuer Oasen.

Das wiederum führt zwei Behauptungen seitens Apple als gelogen vor.

Erstens sparen sie Steuern unabhängig davon was sie erzählen wollen. Mag sein, dass sie woanders die Steuern zahlen die sie müssten (wer es glaubt), dennoch zahlen sie in Irland nicht die, die sie sollten. Sie Argumentieren ja, dass in Irland ohnehin keine Anfallen würden, weil da keine Wertschöpfung statt findet.

Zweitens ist das Subventionieren ein klarer EU Verstoß womit diese auch dafür zuständig wäre, unabhängig davon wie Apple argumentieren will. Was Apple eigentlich auch egal sein könnte, wenn denn dort tatsächlich nix wertschöpfendes Stattfindet. Eine Erhöhung der Steuern dort, müsste sie Theoretisch kalt lassen, was aber offensichtlich nicht der Fall ist (warum nur?).

Meine Meinung die Fehler enthalten kann.
 
@daaaani: Nein, das ist nichts als Erpressung, die EU ist ein Attraktiver Markt und muss sich nicht so erpressen lassen.
Wenn ein Unternehmen so vorgeht stellt es sich auf eine Stufe mit Staaten, und natürlich fehlt das Geld in den Sozialsystemen, auch wenn nicht unbedingt in Irland.
 
@Alexmitter: "Sehen wir uns mal die Fakten an."

Ich bezweifle, dass dir tatsächlich aller erforderlichen *Fakten* zur sachlichen Beurteilung der beteffenden Angelegenheit zur Verfügung stehen. :) Woher hast du beispielsweise die Gewissheit, dass diese 0,005 % tatsächlich einem Fakt entsprechen?
 
Erinnert mich an die erst heute gelesene Aussage eines Apple-Lobbyisten: "Nimm einfach den Telefon-Teil aus der Gesetzesvorlage und wir verschwinden."

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Mekka-fuer-Hacker-Apple-argumentiert-gegen-Recht-auf-Reparatur-3631249.html

Die arroganz wird immer unerträglicher.

Apple hat doch auch auf woanders auf der Welt generierte Einnahmen in Irland versteuert, wieso sollte die Berechnung also falsch sein? Das werden immer arrogantere P*sser.

http://www.zdnet.de/88278969/apple-zahlt-in-japan-104-millionen-euro-steuern-nach/

Denn das was in Japan hätte versteuert werden müssen, wurde in Irland versteuert. Gleiches gilt scheinbar für die deutsche Resellerniederlassung in Hessen, die über ner Mrd. Umsatz macht, aber nur 3 Millionen Gewinn macht. Seit ein paar Jahren, davor war es Verlust...
 
Hoffentlich müssen sie die Summe in voller Höhe Zahlen. Irland direkt noch eine Strafe hinterher.
 
@FuzzyLogic: Das hoffe ich auch, so eine Arroganz. Unternehmen haben sich den Demokratien zu beugen, nicht andersherum. Die vergessen wer ihr Boss ist.
 
@Alexmitter:
Wart mal ab bis CETA/TTIP und konsorten verabschiedet werden die unsere korrupten Politiker (jeder wirklich Politiker mit Hirn der noch für die Bürger arbeitet muss sowas rundweg ablehnen, was leider gleich 2 Hürden sind... und die meisten schon an 1. scheitern) zwanghaft durchboxen wollen...
Dann stehen Firmen auf einmal über dem Gesetzt und können Staaten auf Milliarden verklagen nur weil man u.U. durch gesetze Gewinne verliert...
Neben dem ganzen anderen Mist eins der schlimmsten dinge, m.M.n.
 
@Berserkus: CETA ist durch. http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1134704.html
 
Naja. Ich finde nicht gut was da gelaufen ist, aber letztendlich kann sich Apple auf der sicheren Seite fühlen. Nicht die EU kann das Geld nachfordern, sondern Irland müsste dies machen.

Letztendlich wäre Apple nie nach Irland gegangen hätten sie keinen Steuerdeal bekommen.
Aber das ist nicht unüblich. Deutschland hat zum Beispiel auch Unternehmen gewissen Subeventionen versprochen, wenn Standorte in Deutschland gefördert werden. Siehe denn Fall mit Nomia damals, nur haben die sich einfach die Subventionen gekrallt und sind gegangen.

Irland hat Apple eben durchgängig einen guten Deal angeboten. 0,005 Prozent Steuern sind bei Apples Umsatz immer noch sehr viel Geld für Irland und mehr als 0%, wenn Apple nicht da gewesen wäre.
Mal von den arbeitsplätzen ganz abgesehen.

Mich ärgern solche Deals. Trotzdem wird die EU herzlich wenig (vor allem rückwirkend) dagegen machen können.

Und sind wir mal ehrlich, die Steuervorderungen gehe doch nicht an die EU, wenn sie gezahlt werden.
Irland hat für sich einen guten Deal mit einem Big Player abgeschlossen und das passt der EU einfach nicht.

Es lebe der Kapitalismus. Schließlich geht es auch der EU nur ums Geld.
 
@s2g: Eine erste nüchterne Antwort zum Thema, dem nichts hinzuzufügen ist.
 
@Barbatos: Doch hinzuzufügen ist, dass Nokia sowohl nach Bochum als auch nach dem rumänischen Exkurs einen stattlichen Anteil der erhaltenen Subventionen zurückführen musste.
 
@Lostinhell78: Hm, hat aber nur wenig mit diesem Thema zu tun. Deal ist Deal, die Frage ist was haben Sie damals belegbar ausgemacht? Das scheint nicht ganz klar zu sein, bei Apple und Irland.
 
@Barbatos: Galt auch nicht direkt dem Thema, sondern eher Deiner Zustimmung zu s2g's Aussage, welche an den Punkten zu Nokia schlicht nicht richtig ist. Der Mythos dieser Fehldarstellung wird jedesmal wieder heraus gekramt und genauso falsch weiter gegeben. Daher Grüße
 
@Lostinhell78: ändert aber nichts das Nokia einen Deal hatte. Das bei einem geplatzten Vertrag auch manche Sachen dann rückwirkend gestrichen werden ist überhaupt nicht unnormal. Aber im Fall Apple wird der Vertrag eingehalten und auch Deutschland hält sich nicht umsonst zurück mit Anschuldigungen, wir sind schließlich auch Hauptnutzer solcher Regelungen und überhaupt nicht gewillt Steuerrecht abzugeben.
 
@Yepyep: Dagegen habe ich auch nichts gesagt. Es ging um Richtigstellung von Tatsachen. Ein Vertrag ist ein Vertag. Soweit ist auch Deine Ausführung absolut richtig. Jedoch gibt es auch ein geltendes EU Recht und daher auch einige Verträge dazu. Inwieweit sich Irland nicht Regelkonform verhalten hat maße ich mir nicht an beurteilen zu können. Ich bezweifle, dazu dies ein Großteil der auf WF schreibenden Experten kann. Deutschland hat darüber hinaus aber andere Sorgen als APPLES Milliarden. Eine davon dürfte aber mit Fug und Recht die sein, dass u.a. Irland am Tropf des deutschen Steuerzahlers hing. Es ist daher eher davon auszugehen, dass ein wirtschaftlich gesunderes Irland vor den Wahlen gleichbedeutend mit weniger Baustellen ist.
 
@Lostinhell78: haben wir Milliarden gezahlt? Also so richtig richtig gezahlt oder läuft es eher wie bei Griechenland? Egal das tut nichts zur Sache denn Irland hat sich aufgerappelt und dies natürlich auch wegen Absprachen mit Firmen wie Starbucks, MS. Und Apple...
Die Kernaussage ist aber nur dass die Eu Kommision mit diesen Deals nicht einverstanden ist. Das läuft aber gegen einige Interessen der Mitgliedsstaaten, vor allem von Deutschland dürfte da mit Widerstand zu rechnen sein. Denn gerade wir sträuben uns gegen ein einheitliches Steuerrecht und kochen immer unser eigenes Süppchen. Wir Deutschen sind die wirklichen Nutznießer der EU.
 
Das ist leider die traurige Wahrheit. Nicht nur Apple, sondern alle Großkonzerne auf der Welt betreiben dieses Spiel. Zuschüsse, Fördergelder, staatliche Subventionen und die Infrastruktur nutzen, aber nur einen Bruchteil zurückgeben. Hauptsache die Reichen werden noch reicher auf Kosten der Allgemeinheit. Tja... das ist die hässliche Fratze des Kapitalismus.
 
@LeonGTR: Da magst Du Recht haben, nur passt es hier nicht zum Thema. Es geht in erster Linie nicht um Zuschüsse, Fördergelder und staatliche Subventionen...
 
@Barbatos: Ich glaube schon. Denn es spiegelt das Verhalten der Konzerne wieder. Würden sie alle ihre Steuern (Bruchteil) zahlen, wäre es fair. Aber sie bereichern sich auf Kosten von jedem der hart arbeiten geht.
 
Bevor hier der Shitstorm weiter zunimmt, sollte man sich erst mal mit den Fakten beschäftigen, die aber nicht wirklich offenliegen und auch in der Meldung fehlen.

Fakt ist, Irland hat Steuerdeals mit Apple vereinbart, was Sie ja auch öffentlich zugeben.
Die Frage ist jetzt, zu welchen Konditionen!?
Das es grundsätzlich nicht einfach ist dies festzulegen, kann man sich hier mal reinziehen:
http://www.die-mehrwertsteuer.de/de/umsatzsteuer-irland.html

Nur einfach zu behaupten Apple müsse was nach/zahlen ist reiner Unsinn.
Und nein, ich bin kein Apple-Fan/hater.
 
Da England nun aus der EU geht, können die sich ja als Steuerparadies den Unternehmen anbiedern.
 
@bebe1231: Warum sollten die das tun ? Wenn jetzt Firma XY ankommt und sagt wir bauen 20 Fabriken und bringen 100.000 Arbeitsplätze dann würd ich sagen ok die und die Steuervorteile. Kommt aber so ein Geldsack und generiert nur 10 Arbeitsplätze will aber kräftig Kohle sparen --> Den würde ich aus dem Land jagen. Apple hat wieviele Arbeitsplätze in Irland ? 5.000 meine ich gelesen zu haben. Im Gegenzug sparen Sie wieviele Steuern ? Mit dem "entgangenen" Geld hätte man sicherlich sinnvolleres machen können (Andere Firmen, Einheimische Unternehmen ect.). Man sollte immer Kosten-Nutzen in Betracht ziehen.
 
@movieking: Die Sache ist wesentlich komplexer und man kann beispielsweise nicht nur die Arbeitsplätze der Firma selbst sehen. Vattenfall Mining hat in Südbrandenburg beispielsweise auch nur so 3.000 Arbeitsplätze - da könnte man auch sagen, die machen den Kohl nicht fett und die Tagebaue kann man einfach dicht machen (wofür ich uneingeschränkt bin). Da hängt dann aber ein riesiger Rattenschwanz dran, den man nicht unbeachtet lassen kann.
 
@ckahle: Klar wenn 20 Zulieferfirmen hops gehen oder dergleichen ist das nicht gut. Aber das erwarte ich von den Politikern dass sie sich darum kümmern. Bestehende Probleme lösen, Situationen verbessern usw. Stattdessen machen die Poltiker aber gefühlt das Gegenteil und machen sich und uns neue Probleme deren Lösung noch unseren Kindern Kopfzerbrechen machen werden...traurig.
 
@movieking: Sieh es mal so, ohne die Steuerersparnis hätten die von Aple gar nichts! Dann kommen da noch andere Firmen dazu und in der Summe wurde aus dem Schafshüter-Land Irland, ein ernstzunehmender Konkurent was Firmenansiedlung angeht.
Gerade bei den Firmen die ihren Firmensitz einfach so mal verlegen können, weil sie entweder in anderen Länder unabhängig Produzieren, oder weil sie gar nichts Produzieren und auf keine Produktionsstätte angewiesen sind.
 
@bebe1231: das würde schon angekündigt und ist auch ein logischer Schritt denn direkte Industrie gibt es dort nicht mehr viel ohne EU.
 
Nun Ja Sondersteuer auf Mobiltelefone und App store Umsätze usw im EU Wirtschaftsraum. So hohlt man das Geld auch wieder rein. Micro USB oder USB-C als Grundlage für Mobiltelefon Schnittstellen ansehen um ein Ladegerätechaos zu vermindern. Jeder der Abweicht zahlt drakonische Strafen bis hin zu Verkaufsverboten. Da Sie ja eh kaum steuern zahlen, fallen die weniger Einnahmen auch nicht auf.
 
@robs80: ich glaube der Zwang zu Micro USB würde den meisten Nutzern von iOS Geräten (aktuell ca 1 Milliarde aktive Geräte im Umlauf) massiv stören und würde ebenfalls viel Müll generieren, da massiv Zubehör neu gekauft werden müsste. Was du forderst ist nichts weiter als sinnlose gängelung, zumal Lightning deutlich länger als USB c am Markt ist.
 
@ger_brian: Ich habe Möglichkeiten der EU aufgezeichnet im Rahmen Ihrer Gesetzgebung Apple zu zeigen wer der Herr im Ring ist. Wer nicht einsehen will, dass das eigene Verhalten asozial ist, (dank des ESM haben auch die Deutschen dazu beigetragen Apple niedrigere Steuern zu ermöglichen, was definitiv nicht in unserem Interesse ist).
Lightning mag länger auf dem MArkt sein als USB C, aber Mikro USB ist der Platzhirsch. Daher könnte man Rückgewandt bleiben und sagen Mikro USB. oder zukunftsgewandt und USB-C einsetzen. Massiv zubehör neugekauft werden? Wieso? Ich sehe da kein Problem. das betrifft ja nicht ausgelieferte Geräte. sondern nur die zukünftigen.
 
@robs80: Und weil der alte Mikro-USB Standard (der lightning in jedem Punkt unterlegen ist) der Platzhirsch ist, sollten alle Lightninguser auf den Nachfolger von Mikro-USB umgewandelt werden? Es gibt hier keine Planwirtschaft, die Art und Anzahl von Ports in Geräten sollte durchaus dem Markt überlassen werden. Es wird niemand gezwungen, ein iOS Gerät zu kaufen.
 
@ger_brian: Mikro-USB ist nunmal als Standard bei allen Mobiltelefonen in Europa vorgeschrieben um den Kabelsalat aufzulösen der davor geherrscht hat.
Alle Hersteller machen da ohne Probleme mit... nur einer ist bockig und macht sein eigenes Ding.

Und genauso ist das in Irland, die Goldgrube soll jetzt dichtgemacht werden und das bockige Kind steht in der Ecke und schmollt.
 
@mjolnir: Nein, es gibt keine EU-Richtlinie, dass in Smartphones Micro-USB verbaut sein soll. Es muss lediglich möglich sein (wenn auch per Adapter), ein Gerät an Micro-USB zu betreiben. Und dies ist auch gut so, Micro-USB ist eine der schlechtesten Schnittstellen die ich kenne.
 
@ger_brian: richtig, es ist keine eu-Richtlinie, es ist eine norm :D

Norm EN 62684:2011

und es muss nicht möglich sein ein gerät mit micro-usb zu betreiben, es muss damit betrieben werden, entweder fest oder mit einem stecker.
rate mal warum apple solche Adapter anbieten muss
 
@mjolnir: Ja richtig, zur Erfüllung der Norm reicht es lediglich, einen Adapter anzubieten, welcher im Lieferumfang nicht enthalten ist. Nichts anderes sagte ich. Was eben Gott sei Dank nicht der Fall ist, ist das Micro-USB verpflichtend im Gerät verbaut ist.
 
@ger_brian: ich sagte auch nichts anderes
hab zur Sicherheit alles nochmal überflogen, aber zumindest ich schrieb nirgends das der anschluss IM gerät sein muss^^

Aber jetzt mal im ernst, ich kann mir irgendein Ladegerät schnappen und meine Telefon daran anstöpseln und tadaaaa, es lädt.

nur beim eifon nicht....warum? warum dieser ewige sonderweg? jetzt sag nicht weil lightning besser ist, ich kann mir nicht vorstellen das der Strom sich da heimischer fühlt als in irgend einem anderen kabel
 
@mjolnir: Warum nur mit Strom? Ich lade mein Handy ausschließlich Nachts, der Akku hält lang genug, das ich es nirgends sonst laden muss. Allein die Tatsache, dass ich dann im Dunkeln oder Halbschlaf nicht darauf achten muss, wie rum ich den Stecker einstecke, ist Gold wert. Außerdem habe ich vorher mit der Zuverlässigkeit von Micro-USB Buchsen in Geräten schlechte Erfahrungen gemacht (sowohl mein S2 als auch mein Nexus 5 waren deshalb auf Garantie beim Hersteller eingeschickt).
 
@ger_brian: Nun Ja wo ist Lightning besser als usb typ c ? Ich kann meinen 3000 mah Aku in 30 min Laden wie lange braucht ein IOS Gerät entsprechender Akku vorausgesetzt.
 
@timeghost2012: Das hat allerdings weniger mit dem Anschluss als mit der Ladeelektronik des Akkus und des Ladegeräts zu tun. Schnelladen ging schon vor USB-C mit Micro-USB und auch ein iPhone und iPad lädt mit einem stärkeren Netzteil schneller (wenn auch nicht so schnell wie Dash oder Quick Charge).
 
@ger_brian: Ich kenne von Apple nur die Soll Bruchstellen der Ladekabel und zumindest letztes Jahr war es ein echter Krampf ein Orginal Kabel für nen Eifön 4s zu finden fälschungen gabs jede Menge, bei micro usb ist es mir aber bisher noch nie passiert das ich einen Kabelbruch hatte.
 
@timeghost2012: Ein iPhone 4s ist mittlerweile auch 6 jahre alt. Kabel für andere Anschlüsse, die seit 6 Jahren nirgends mehr verwendet werden dürfte auch nicht einfach sein, wenn die qualitätsansprüchje hoch sind. Micro-USB wurde ja selbst beim Galaxy S7 noch verwendet, das kannst du doch nicht ernsthaft vergleichen.
 
@ger_brian: Nun Nimm mal ein Anständiges Mic Usb Kabel und vergleiche nur mal die Kabel Stärke dann wirste wissen was ich meine, denn bei einem Iphone das schnell mal 1000+ kosten kann je nach Wunsch Speicher und display Größe finde ich es pershönlich eine Frechheit was die da als Ladekabel beilegen ist Allerdings bei den Droiden genauso weshalb ich da immer andere anständig verarbeite Kabel verwende.
 
@timeghost2012: Die beigelegten Kabel sind doch bei allen gleich, auch bei den 1000€ Android Handys. Gute Kabel kriegt man ohne Probleme bei beiden.
 
@ger_brian: Deswegen ja auch meine aussage das ich andere verwende das beste negativ Beispiel ist ja das note 7 gewesen das Handy selber absolut spitze aber dann scheiterts am Akku.
 
@ger_brian: Ein Zubehörneukauf steht bei Apple doch sowieso häufiger an, weil Apple sehr gern Schnittstellen wegrationalisiert.
 
@TiKu: iOS Geräte hatten bis jetzt genau 2 Schnittstellen, der 30 Pin Connector (welcher von 2003 bis 2012 auf jedem iPod, iPad und iPhone verbaut war) und der Lightninganschluss, welchen es seit 2012 auf allen Geräten gibt. Die Konkurrenz hatte da in den letzten 14 Jahren natürlich signifikant weniger Anschlüsse.
 
@robs80: Pass auf, sonst lassen die auch dort das Kabel weg, wie beim Ersatznetzteil des Macbooks.
https://m.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-USB-C-Netzteile-dank-Weglassungen-bis-zu-50-Euro-teurer-3630626.html
 
@floerido: Die würden am liebsten nur das Geld nehmen und sonst alles weg lassen. Aber das darf nur ein Staat. :-D
 
Wo sie recht haben.... Die Erklärungen sind nachvollziehbar. Und dass die EU (TM) auch oft hirnrissige Ideen hat, davon könnte man in der Vergangenheit schon mehrfach hören/lesen.
 
@wingrill9: "Wo sie recht haben"

Entscheidet weder du noch Apple!
 
@wingrill9: Widerlich.
Du erkennst den unterschied zwischen einem Normalen Steuersatz von 12,5 Prozent und dem Staat-lässt-sich-erpressen Steuersatz von 0,005 Prozent. Verstehst du überhaupt warum man Steuern Zahlt? Und warum es so wichtig ist das es diese Hohen Steuersätze gibt. Damit unsere gewählten Vertreter auch in Etwas Investieren können das kein Geld bringt wie Schulen oder Infrastruktur, denn Unternehmen werden es nicht machen.
Deine aussage ist das Abstoßendste das ich seit langem gelesen habe.
 
@Alexmitter: mich stößt eher Deine Unwissenheit ab. Das Gejammer um das Geld ist bei gierigen Menschen noch zu verstehen aber zu erwarten das man moralisch als Firma agieren muss, ist schon erbärmlich. Dazu verstehe ich Deinen Einwurf von hohen Steuern im Zusammenhang mit 12,5% nicht. Fakt ist einfach das Apple einen Vertrag mit einem souveränen Staat abgeschlossen hat. Apple hält sich an diese Absprachen. Die EU kann jetzt Irland verklagen und wird auch damit scheitern denn die Steuerhoheit ist des Deutschen höchstes Glück und damit für die EU bindend. Es ist doch erstaunlich wie still die europäischen Mitgliedsstaaten dabei sind, denn wenn es den Mitgliedern wirklich sauer aufstoßen würde...

Die EU Kommission interessiert einen Sch...
 
@Yepyep: Genau sch.... auf Moral. Einem Hoeneß wird noch zugejubelt und die ganzen sportlichen Vorbilder nicht vergessen die ihren Steueroase haben und denen manche Idioten trotzdem zu Füßen liegen.

Mehr gibts dazu nicht zu sagen: https://youtu.be/ZN4SP5mK0NE?t=130
 
@Paradise: Moral gibt es nur im realexistierenden Sozialismus und selbst dort findet man sie nicht. Auch die EU ist kein Moralapostel sondern baut sich ihre eigene Moral.
Solange der Mensch, Mensch ist, gibt es auch die Moral nur einem Wunsch von ein paar einzelnen Personen.
 
bin ja kein apple fan, aber wo die recht haben haben die halt recht. EU itzigs haben keine ahnung von nichts und davon recht viel!
 
Ich weiss gar nicht warum hier so rumgeheult wird. Fakt 1: Die steuerliche Gesetzgebung ist noch immer nationales Hoheitsrecht, von daher kann Irland bei dem Thema machen, was sie wollen. Fakt 2 (zumindest lt. meinem Kenntnisstand): In keinem EU-Land gibt es eine Regelung, die besagt, dass der Umsatz in genau dem Land zu versteuern ist, in dem er gegenüber dem Kunden gemacht wird ... und hier gibt es eben ein Thema innerhalb der EU, die ja locker erlaubt, dass ich z.B. in Deutschland mit einem Unternehmen in Irland einen Deal abschließe und ich mir diesen vermitteln lasse. Von daher ... ist hier eher die Gesetzeslage ziemlich löchrig ... deshalb erscheint eben diese Geschichte von der Kommission schon komisch. Dann eben eine Regelung erlassen, dass ein auf z.B. deutschem Boden getätigter Kauf nach deutschem Recht behandelt werden muss. Aber ohne sowas klar zu regeln ... da würde ich wohl auch so reagieren, wie Apple es tut. Sorry ... aber wer solche offensichtlichen Schlupflöcher lässt, braucht sich nicht zu wundern ...
 
@JoePhi: Fakt 1 ist schonmal falsch, Art. 107 AEUV: Soweit in den Verträgen nicht etwas anderes bestimmt ist, sind staatliche oder aus staatlichen Mitteln gewährte Beihilfen gleich welcher Art, die durch die Begünstigung bestimmter Unternehmen oder Produktionszweige den Wettbewerb verfälschen oder zu verfälschen drohen, mit dem Binnenmarkt unvereinbar

Für deinen Fakt 2 darfst du dich gerne mal im Bestimmungslandprinzip einlesen
 
@mjolnir: Tja ... wenn die Lage so klar wäre, wie du das andeutest, dann gäbe es ja keine Auseinandersetzung! Die Lage ist es aber nicht. Fakt 1 gilt durchaus, da wir hier über eine Steuer in Irland reden ... und diese Hoheit liegt sehr wohl nicht bei der EU. Aber genau an diesem Punkt entzündet sich da der Streit. Die EU sagt ja, dass dies keine Steuer ist. Wir werden sehen ... und das Bestimmungslandprinzip ist in solcher löchriger Käse, dass man es im Grunde eigentlich Bstmgninp schreiben müsste. Aber wenn du diese ausdrücke kennst, dann weisst du ja was ich meine.
 
@JoePhi: Das mit dem Bestimmungsland ist tatsächlich etwas schwammig. Aber da wir in der EU ja alle richtig tolle Partner sind und uns nicht gegenseitig besche*** (ich weiss, der war gut^^) sollte Irland nicht nur an sich denken.

Aber der erste Punkt ist schon relevant, da nicht explizit von Steuern gesprochen wird, sondern von staatlichen Mitteln, Irland hat das unterschrieben, also sollen Sie sich dran halten.
Wie man grad bei Deutschland und Polen sieht ist die EU mittlerweile nicht mehr so zimperlich mit Vertragsverletzungsverfahren. Und das ist in meinen Augen auch gut so. Entweder halten sich alle dran oder keiner.

Diese Meinung ist jetzt mal ganz unabhängig davon ob ich die EU als solche gut finde oder nicht
 
@JoePhi: Indem Irland diesen Steuersatz gewährt, ist es eine Subvention, die dem Binnenmarkt schadet und damit hat die EU das Recht hier einzugreifen. Fakt 1 stimmt.
 
@robs80: Das kann man so sehen ... muss man aber nicht. Genau hiermit beschäftigen sich ja die Gerichte. Wenn Deiner aussage nämlich so zugestimmt wird, könnte Brüssel in Zukunft bei im Grunde jeder Steuer eingreifen ... und die Frage ist, ob die Eigenständigkeit des nationalen Steuerrechts hier nicht höher greift ... wir werden es sehen ...
 
@JoePhi: Ja Hurra dann bekämpfen wir sie erst gar nicht.

Wie stumpfsinnig viele der Kommentare hier ist merkt man erst, wenn man mal ein Gedankenspiel zu Grunde legt, nämlich jenes welches davon ausgeht, dass alle hiesigen Firmen so handeln.

Wäre mal gespannt wer dann wieder als erstes hier aufschreit. Auf der einen Seite wird über diesen Pösen Kapitalismus geschimpft und auf der anderen Seite tutschi tutschi mit denen gemacht, die ihn zum Schaden anderer für sichselbst ausnutzen.
 
@daaaani: Verstehe was ich schreibe und nicht was du gerne sehen würdest! Ich sage, dass die vorliegenden Regelungen so mies sind, dass solche Auswüchse überhaupt entstehen können. Von daher gehören die Gesetzgeber angeblafft diese Löcher zu schließen und nicht die Firmen, die eben genau diese Regelungen für sich nutzen. Finde ich das gut oder habe ich das irgendwo geschrieben? Nein. Von daher ... muss man sich schon fragen auf was genau Du hier mit Deinem 'Hurra' reagierst.
 
@JoePhi: "Von daher gehören die Gesetzgeber angeblafft diese Löcher zu schließen und nicht die Firmen, die eben genau diese Regelungen für sich nutzen."

Du verstehst den Sachverhalt nicht oder eben was du selber schreibst. Denn die EU macht genau das, was du mit zitierten Satz forderst. Deswegen fallen ja auch so Phrasen mit "Einmischung ins lokale Steuerrecht". Die EU wendet sich an Irland nicht an Apple. Irland soll von Apple die Steuern einfordern. Da sich Irland nicht an Unterschriebene Verträge innerhalb der EU hält. Womit eben diese Phrasen hinfällig wären. Weil Irland bereits zugestimmt hat. Es geht auch nicht darum, das Umsätze in anderen EU Ländern versteuert werden als sie erhoben wurden, das ist wieder eine andere Problematik, sondern dass durch illegale Deals große Steuerteile (Subvention) erst gar nicht anfallen und eine Marktverzerrung Stattfindet.

Vielleicht verstehst du jetzt auch mein Hurra, weil du etwas dagegen zu haben scheinst. Was widersprüchlich ist bei genauerer Betrachtung.
 
@daaaani: Ich habe Dein Hurra durchaus korrekt verstanden. Nämlich als ironischer Kommentar zu meinen Aussagen, dass man nicht die Konzerne dafür belangen kann, dass sie das tun, was sie sollen, nämlich in den Grenzen der Gesetze den ROI ihrer Anteilseigner zu maximieren. Und genau diese Ironie finde ich vollkommen fehl am Platze. Genau wie mind 80% der Kommentare bei diesem Thema. Hier wird immer auf die Konzerne geprügelt, die ja so gemein sind. Nein, sind sie nicht. Sie machen genau das, wofür sie existieren. Was eben passieren muss, ist eine deutliche Klarstellung der Politik was man genau will. Ich finde die Diskussion aus Brüssel in Richtung der Steuergesetzgebung in Irland durchaus verständlich ... aber auch kritisch. Falls Brüssel wirklich Steuern kontrollieren kann (wenn auch nur indirekt), dann bewegt sich die EU in eine neue Richtung. Diese kann man gut oder weniger gut finden. Und natürlich sind die Themen, die ich anspreche verknüpft ... es geht ja genau darum wo Umsätze und Gewinne anfallen, die dann eben besteuert werden ... klärt man dieses Theman nämlich einmal sauber, entfällt die Diskussion um das Steuerrecht von Irland direkt ... denn dieses finde ich durchaus für die EU gefährlich. Aber eines muss man ganz klar sagen: Den Konzernen die Verantwortung zu geben ist billig und zeigt nur deutlich, dass man das Problem im Kern nicht verstanden hat.
 
@JoePhi: Das Thema wird völlig verzerrt dargestellt und dessen Diskussion noch einmal um ein Vielfaches verzerrter.

Es geht um den Vielseits diskutierten und durch Groß Britanniens Grexit, aktuellen und bekannten EU Binnenmarkt. Um diesen Beitreten zu können müssen eben bestimmte Bedingungen und Vor allem Dingen Regeln, akzeptiert und befolgt werden. Eben um diesen nicht kaputt zu machen. Und eine Vertragsklausel, die auch weiter oben genannt wurde, lautet halt Firmen nicht zu Subventionieren, weil eben dadurch der Binnenmarkt zerstört wird. Durch kurzfristige Eigennützigkeit wird die Gemeinschaft geschädigt. Das ist der Gegenteilige Sinn eines gemeinsamen Binnenmarktes.

Und das fällt in die Zuständigkeit der EU da es um diese ja geht. Und die EU fordert Irland auf, diesen Vertragsbruch rückgängig zu machen in dem es von Apple die entgangen Steuern einfordert. Und jeder der Ahnung hat oder gar Unternehmer ist kennt das, Belegt man die Finanzen nicht lückenlos, dann kommt das Finanzamt und schätzt eben, in der Regel immer zum Vorteil des Finanzamtes. Schuld liegt aber dann an der Mangelhaften Belegführung, zu der man verpflichtet ist.

Kommt Irland dem nicht nach, drohen vertragstrafen, nach derzeitiger Logik und Verständnis.

Das hat überhaupt noch nichts mit der Thematik zu tun wo Steuern anfallen. Das ist ein völlig anderes Thema.

Das Argument mit Anteilseigner ist auch nur die halbe Wahrheit, das geht unabhängig von Steuerdumping oder Vergünstigung. Wer solche Luxeriösen extra wünsche für sein Ufo hat, hat noch mehr wie genug Geld um Anteilseigner zu befriedigen. Und das sollte generell aus dem laufendem Geschäft erfolgen.

Generell kommen größere Firmen oder gar Konzerne mit Steuern besser klar als kleine. Sie sind daher weniger auf Vergünstigungen angewiesen, auch wenn der Effekt bei ihnen deutlicher zum Vorschein kommt.

Der Ertrag oder Überschuss oder Gewinn wird nicht dadurch erwirtschaftet, das man steuern spart, das ist nicht sinn und zweck eines Unternehmens selbst wenn du das so darstellen möchtest. Sondern weil man etwas verkauft. Und dazu gehört nicht die Fähigkeit des eigenen Steuern Sparens. Denn das ist keine Gewinnerzielungsabsicht sondern eine Optimierung. Was 2 verschiedene Konzepte sind.

Und hier kommt auch seitens Apple, durch die schiere Größe, ein gewisser Marktmacht missbrauch zu Tage. Das geht schon Richtung Kartell.

Ersetz Irland mal durch Griechenland, dann wären hier mit Sicherheit die Kommentare ganz anders. Wobei es darum nicht mal geht. Es geht am ende nur darum Unternehmen keinen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Sprich Apple muss die im ganzen Land üblichen Steuern Zahlen.
 
@daaaani: Drei Punkte noch von meiner Seite: 1.) Die Steuerabteilungen von internationalen Firmen machen oftmals mehr Geld, als andere Abteilungen. Das ist zwar pervers, aber absolut der Fakt. Aus diesem Grund sind dies die Bereiche, in denen aktuell am meisten Geld verdient wird, weil sie den größten Einfluss auf die PNL haben. 2.) Selbstverständlich hat der Punkt wo Steuern anfallen einen massiven Einfluss. Findet man eine sinnige Regelung, dass alle Unternehmen genau dort Steuern zahlen müssen, wo der Umsatz gemacht wurde (e.g. bekomme ich eine Lieferung von Amazon in Luxemburg, wenn ich in Deutschland bestelle ... die Ware wird aber aus Prag verschickt ... und ähnliche Aktionen), werden andere Diskussionen im Grunde sofort hinfällig. Ja, die Regelung ist nicht einfach, aber dann würde eben z.B. Apple bei einem Verkauf in Deutschland (was das genau heißt, ist halt nicht nicht klar) genau diesen Umsatz auch nach dt. Steuerrecht komplett zu versteuern haben ... und das eben gar nicht mehr in Irland machen können. Und 3.) und das nochmal ... es gibt im Moment noch keine abschließende Aussage aus der Judikative, dass die Regelungen der Iren entgegen dem EU-Recht stehen. Das empfindest Du vielleicht so und die Kommission sieht das auch so ... aber abschließend ist da nix geklärt. Wie man am Aritkel oben schön sehen kann.
 
@JoePhi: Es geht nicht um die Umsatzsteuer Herrgott noch einmal! Und selbst wenn es um sie ginge ist eine Regelung, wie sie dir vorschwebt für Deutschland momentan Gift! Wir sind eine Extreme Export Nation, wir machen unser Geld in anderen Ländern, würden die Steuern dort anfallen dann hätten wir erhebliche Probleme.

Und zum 3. Punkt noch eins, solche Steuerdeals werden ja nicht an die hohe Glocke gehangen, einige Daten deuten aber darauf hin, dass die Steuern die Apple zahlt nicht mit dem für dieses Land üblichen Sätzen hin kommen kann. Und das wäre ein deutlicher Vertragsbruch.

Bis das aber so rechtkräftig feststeht, vergehen aber noch einige Jahre, so wie auch die Ermittlungen noch Jahre gedauert hat.

Ich habe auch nicht gesagt, dass Apple schuldig ist sondern nur, dass die EU dafür zuständig ist. Und genauso wie du mir vorwirfst, dass ich das gar nicht weis, weist du es doch genauso wenig. Und eierst rum, sagst wie man das Problem angehen müsste, eins welches du nicht mal im Ansatz erfasst, und wenn man so angeht, passt es dir wiederum nicht und die eierst wieder rum.

Und das mit der Steuerabteilung ist irrelevant und tut auch nix zur Sache. Man kann überall sparen, die Frage ist aber wo es noch sozial verträglich ist. Man kann auch Anteilseigner oder einfache Aktionäre auch ganz anders befriedigen. Einsparung von Steuern ist da nur eine kleine Sache. Und das Konzept Steuern gibt es nicht umsonst. Aber auch darum geht es nicht, sondern darum, dass ein Konzern der es eigentlich nicht nötig hat, bevorteilt wird (subventioniert) und das nicht verhältnismäßig und gerecht für andere Unternehmen in den selben Binnenmarkt ist. Es ist eine Marktverzerrung und wäre Irland eine Firma, wäre da schon lange Kartellämter dran!

Es geht nicht um Apple es geht um die Gemeinschaft und deren Binnenmarkt.

Du hältst dich doch auch an Regeln innerhalb deines Sozialen Umfeldes? Jedenfalls hoffe ich das für deine Kollegen, Familie, Freunde usw.

Ach noch was hatte ich vergessen: Das an der Story was dran ist erkennt man daran wie Apple reagiert. Sie versuchen Indirekt abzulenken und nebenschauplatze zu eröffnen (Typisch Amerikanisch). Sie könnten ganz leicht beweisen das sie unschuldig sind, wenn sie es wären. Auch Irland könnte das dann wäre die Sache schon lange bereinigt! Weder macht man das noch kommt man den Aufforderungen seitens der EU nach. Das heißt die Prozesse zur Schuldklären werden dann in gang gesetzt. Und das müsste man ja nicht!
 
@daaaani: Liebelein, wo habe ich denn was von Umsatzsteuer geschrieben? Ich habe etwas von Steuer geschrieben, die da anfällt wie der Umsatz gemacht wird. Das ist durchaus ein fundamentaler Unterschied. Verstehe also was ich schreibe und nicht was Du da rauslesen willst. Das mit der Steuerabteilung ist dann relevant, wenn es darum geht, dass Du offensichtlich keine Ahnung hast wo genau große Einnahmen in Konzernen anfallen. Das ist nämlich genau dort der Fall ... also optimiert man hier auch. Und natürlich hält man sich an die Regeln ... wenn die Regeln aber eben nicht klar sind - und das sind sie hier nicht - dann muss man eben den Schlichter rufen. Punkt. Das ist alles was ich sage. Ich eier weder rum, noch erfasse ich Dinge nicht ... ich sage nur: Die Regeln sind nicht klar (wenn Du es auch Dir anders wünscht). Und das wird eben geklärt. Lustig finde ich Deine Aussage, dass man Steuerregeln, die die Regeln für alle gleich machen würden, ablehnen sollte, weil es eben die exportorientierenden dt. Firmen benachteiligen würde. Das legt den Schluss nahe, dass es Dir mit Gleichheit in der EU wohl doch nicht so weit her ist. Aber das war zu erwarten ...
 
@JoePhi: "Ich habe etwas von Steuer geschrieben, die da anfällt wie der Umsatz gemacht wird."

Ja und so ist es doch auch, die fallen an und um sie geht es auch nicht. Es geht um steuern, die so oder so schon Ortsgebunden sind! Und die sind zu niedrig für dieses eine Unternehmen.Wenn du jetzt meinst es geht um Steuern wo der Umsatz gemacht wird,

dann bin ich aber mal gespannt was du da meinst.

"Das mit der Steuerabteilung ist dann relevant, wenn es darum geht, dass Du offensichtlich keine Ahnung hast wo genau große Einnahmen in Konzernen anfallen."

Du hast offensichtlich keine Ahnung was Einnähmen sind und verhinderte Ausgaben.

"wenn die Regeln aber eben nicht klar sind - und das sind sie hier nicht - dann muss man eben den Schlichter rufen. Punkt."

Die regeln sind klar, nur man versucht NOCH Drumherum zu kommen. Jetzt, da es aufgeflogen ist.

" Lustig finde ich Deine Aussage, dass man Steuerregeln, die die Regeln für alle gleich machen würden, ablehnen sollte, weil es eben die exportorientierenden dt. Firmen benachteiligen würde. Das legt den Schluss nahe, dass es Dir mit Gleichheit in der EU wohl doch nicht so weit her ist. Aber das war zu erwarten ..."

Definiere alle? Du vermischt hier offensichtlich Firmen/Konzerne mit Wirtschaft und deren Länder. Und verstehst es dennoch nicht. Das Resultat wäre, dass ein Land von der Wirtschaftskraft eines anderen Profitiert. Die regeln sind ja für alle in der EU gleich, es sei denn Länder schließen Deals mit einzelnen Firmen ab, dann erlangen diese einen Vorteil anderer Gegenüber darum geht es ja. Wenn jetzt also alle ihre Steuern überall da zahlen wo die Umsätze anfallen (was schwer wäre), und ein Land macht mit einer Firma einen extra Deal, illegaler weise und worum es ja geht, dann hat sich an der Situation was geändert? Umgangssprachlich nennt man derlei abkommen auch Korruption.
 
Ungeachtet den Vorwürfen nun mal aber auch so, dass diese 12,495% weiterhin für Einnahmen bzw. nicht zahlende Steuern sorgen, dass der Rechtsstreit wohl noch etliche Zeit dauern wird, und dass die EU Steuergesetzgebung nach wie vor etliche Lücken zu haben scheint. Von größeren Nachzahlungen, sollte Apple und Irland vor der EU wirklich scheitern, würde ich auch nicht ausgehen.
 
Irland gehört zu den Ländern, die mehr Geld von der EU bekommen, als sie zahlen.
Wenn sie dann "freiwillig" auf Steuereinnahmen verzichten ist es ihr gutes Recht das zu tun.
Allerdings sollte die EU dann die ausgezahlten Gelder mit eben diesem Steuerverlust gegenrechnen.
Ansonsten zahlt nämlich der EU-Bürger für diese Entscheidung.
 
Soll Apple sagen was sie wollen, gegen die EU kommen sie nicht an. Weigert Irland sich das Geld einzufordern, wird es um ein vielfaches teurer für Irland!
Denn die Strafe die sich daraus ergibt, trifft dann alle Steuerzahler in Irland und die stehen sicher nicht auf Apples Seite!
 
Das Problem wäre relativ simpel zu lösen: Für jedes Gerät, dass sie ins Land bringen muss eine Steuer gezahlt werden, sonnst darf es nicht in den Verkauf und bei anderen Firmen genauso verfahren. Ende der Diskussion., weil Problem gelöst.
 
@Memfis: Ach ne, um was denkst Du geht es hier gerade!? Die Steuer gibt es, nennt sich Einfuhrumsatzsteuer (Zoll). Irland hat nur einen Deal gemacht von dem keiner genau weis was vereinbart wurde.

Daher nimmt auch der Shitstorm hier zu, als wäre es ein Weltwirtschaftsproblem auf dem Bierdeckel. Unfassbar, was so Anwaltssendungen am Nachmittag alles anrichten.
 
@Barbatos: Ich muss nachmittags arbeiten. (Vormittags auch)
 
@Memfis: Darum laufen ja auch Mittags und in der Nacht oft Wiederholungen. ;))
 
@Barbatos: Hier geht es nicht um die Einfuhrumsatzsteuer. Eine solche zahlt nämlich der Endverbraucher. Es geht vielmehr darum, dass Apple seine Gewinne aus dem europäischen Ausland nicht korrekt versteuert. Du hast nachmittags offensichtlich ebenso sehr viel Zeit ....
 
@heidenf: Vielleicht solltest Du den Kommentar einen vorher lesen... hab auch nicht geschrieben das es darum geht. Die Einfuhrumsatzsteuer zahlt auch der Unternehmer in dem er die Ware ins Land bringt, nicht der Endverbraucher wenn er was aus dem Ausland bestellt. Das wären dann die Zollgebühren und Zollsteuern die sich errechnen nach Tarifen.
http://www.zolltarifnummern.de/zollgebuehren.php
Nein, ich hab offenkundig keine Zeit. ;)
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