PCs werden deutlich teurer: Marktforscher erwarten Preissteigerung

Wer in Deutschland einen PC kaufen möchte, muss damit rechnen, dass die Preise in der nächsten Zeit steigen werden - so zumindest die Erwartung von Marktforschern. Demnach könnte eine drastische Steigerung der Herstellungskosten sehr schnell bei den ... mehr... PC-Abwrackprämie, Microsoft PC-Abwrackprämie, Windows 10 PC-Kauf, Microsoft Trade-In, Microsoft Trade-Up Bildquelle: Microsoft PC-Abwrackprämie, Microsoft PC-Abwrackprämie, Windows 10 PC-Kauf, Microsoft Trade-In, Microsoft Trade-Up PC-Abwrackprämie, Microsoft PC-Abwrackprämie, Windows 10 PC-Kauf, Microsoft Trade-In, Microsoft Trade-Up Microsoft

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Äh ja die Firmen rüsten wegen Windows 10 ihre sechs Jahre alten Rechner auf und nicht weil ihre Rechner sechs Jahre alt sind. Logik pur. Und wenn ich meine 20 Jahre alte Waschmaschine ersetze dann ist das natürlich der neuesten Firmware von Bosch zu verdanken und nicht etwa dem Umstand dass die alte ausseinanderfliegt.
 
@lutschboy: arbeitest du in so firmen? Ich kann zumindest bestätigen, dass einige Firmen PC Käufe zurückgehalten (auch wegen Windows 8) haben und auf Windows 10 gewartet haben.
Also gerade Firmenkunden haben Windows 8 ausgelassen und mit Windows 10 steht jetzt ein guter Nachfolger bereit. Also wird erneuert. Das trifft natürlich nicht auf alle Firmen zu, aber doch eben auf einige.
 
@FatEric: Schade für Windows 8 halt, aber am Beispiel Trump sieht man ja, dass Unternehmer gut fahren, wenn sie auf unfähige Journalisten hören (sprich die. Unternehmer haben Win 8 nicht wegen Win 8 ausgelassen, sondern, weil ein Journalist gesagt hat, es sei doof).
 
@eshloraque: Gibts für solche Behauptungen auch Fakten? Und wenns geht keine alternativen? Ich war von Windows 8 jetzt auch nicht 100% überzeugt. Es war sicher nicht so schlecht wie gefühlt behauptet wurde, aber für mich persönlich gabs keinen Grund, auf Windows 8 umzusteigen.
 
@FatEric: Doch, Windows 8 war unintuitiv und damit schlecht. 8.1 geringfügig besser, aber immer noch weit entfernt von Gut.
 
@FatEric: Fakten? Für Gefühle gibts keine Fakten. Dass Journalisten Windows 8 schlecht fanden, kann man nachlesen, woher Trump seine Fakten bezieht auch. Dass Trump erfolgreich ist, ist bekannt, und wenn man mit Menschen spricht, die Windows 8 produktiv einsetzen, erhält man auch ein anderes Bild als durch die Journalisten. Ob die Journalisten unfähig sind? das zu belegen ist schwierig, das zu widerlegen auch. Und ob jetzt Unternehmer auf Journalisten hören? ich denke schon, wer hat schon die Zeit, um alles selbst auszuprobieren.
Und es muss ja keine schlechte Entscheidung gegen Win 8 gewesen sein. Ich finde es nur schade.
 
@eshloraque: genau! lediglich classic shell und schon wars ein super BS. startet schneller, lief besser als 7 und man konnte von haus aus das kopieren von dateien pausieren. ich find zu 10 einfach keinen unterschied. es ist sogar schlimmer geworden, das es jetzt zwei systemsteuerungen gibt, wo man Einstellungen vornehmen kann / muss. fing zwar schon bei 8 an, aber da konnte man das "neue" getrost links liegen lassen. ging alles noch über das normale.
 
@FatEric: Ich warte auf Bedarf, nicht auf Releases
 
@lutschboy: bist du ne große Firma? Nein nicht? Dann wars Themaverfehlung
 
Notfalls werden Investitionen halt verschoben, wenns machbar ist und nicht gerade eine Migration auf ein neues ERP oder ähnliches geplant ist... Problem der Branche ist ja auch, dass selbst 8 Jahre alte Rechner noch genug Dampf im Gehäuse haben, um Office und co. gut performen zu lassen. Aus Unternehmersicht gibts höchstens buchhalterische Sinnhaftigkeit und die Voraussetzung ganz anderer Systemanforderungen beim Wechsel auf ein anderes Softwareprodukt, die den Wechsel grundsätzlich rechtfertigen. Die Branche ist ja auch zugegebenermaßen innovationslos. Das Wettkloppen um Gigahertz ist seit Jahren vom Tisch, einzig die SSD ist für mich einer der signifikantesten Verbesserungen der letzten Jahre - und die lässt selbst ein altersschwach wirkendes System wieder zur Hochform auflaufen. Windows selbst ist ja auch kein Innovationsmotor mit "must have" Charakter... erst recht nicht im Geschäftsumfeld.
 
Schnell! Bevor alles teurer wird!! Kauft Laptops PCs und alllessss!

Da versucht man mit aller Gewalt irgendeine Knappheit zu generieren. Furchtbar nervig.
 
@Kiergard: Ich hab auch an Preistreiberei gedacht, damit die Absätze nochmal richtig angekurbelt werden. :o) Was die verdrängen ist, dass nach dem rosigen Absatz noch viel weniger Leute einen neuen Rechner kaufen werden. Wie damals bei der Abwrackprämie, was zu einem Autokaufboom führte und danach bedeutend weniger Autos verkauft wurden, als vor der Abwrackprämie. So wird das hier auch nicht aufhalten, was der Fortschritt begonnen hat.
 
@Kiergard: Naja, der eine oder andere Hersteller ist Pleite gegangen, dann fusionieren hier und da ein paar Hersteller und schon ists sehr viel einfacher mit den Preisabsprachen. Bestes Beispiel sind die HDDs, die heute immer noch mehr kosten, als 2011. Da hat man eine 2TB Festplatte für 55-60€ bekommen.
 
Ob stegende Preise der angeblichen Trendwende wirklich unter die Arme greifen stelle ich mal ganz stark in Zweifel.
Mal wieder ein ziemlich sinnfreies Analysten Gesabbel.
Das klingt alles danach noch mal schnell mit solchen Meldungen den Umsatz anzukurbeln bevor danach eine negative Umsatzmeldung die nächste jagt.
wegen Windows 10 alleine kaufen mit Sicherheit die wenigsten einen neuen PC und selbst Firmen stehen W10 bisher nicht selten skeptisch gegenüber.
 
@BigTHK: Da hat *vielleicht* mal eine Firma eine größere Anzahl an Office-PC erneuert
Und die sog. "Marktforscher" konstruieren daraus dann die "große Trendwende"...und
in ein paar Tagen lesen wir dann wieder das genaue Gegenteil davon.
Dieses Geschwafel kann niemand mehr ernst nehmen.

Der klassische Windows-PC verschwindet zunehmend von der Bildfläche. Zuerst im
Consumerbereich...aber auch im Business-Bereich sind die Zeiten wo man alle 2 Jahre
den "allerneuesten PC" hingestellt hat, längst vorbei. Refurbished Rechner sind im
Business-Bereich längst an der Tagesordnung.
 
@Selawi: Ganz verschwinden wird der klassische Desktop-PC wohl nie, solange das installierte OS Support erhält wird so schnell aber auch nichts neues angeschafft, im Falle von Win10 also bis dann irgendwann kein Upgrade mehr möglich ist was eventuell einige Zeit dauern kann und bekommen natürlich durch andere Geräte Konkurenz z.B. Notebooks durch Tablet/2in1, PC durch Smart-TV, die Verkaufszahlen werden also wohl noch etwas sinken am Ende haben aber alle Geräte ihre Daseinberechtigung d.h. wird sich irgendwo einpendeln.
 
Gut, dass ich alles was ich an PCs brauche seit mehr als 5 Jahren habe und für einen heutigen PC nicht einmal hundert Euro ausgeben würde, weil der dank UEFI anfälliger für Malware ist als die alten PCs mit normalem BIOS:

https://www.heise.de/security/meldung/US-Cert-warnt-vor-weiteren-UEFI-BIOS-Luecken-2512913.html

https://www.heise.de/newsticker/meldung/BIOS-UEFI-mit-Ransomware-infiziert-3630662.html

Die Black Hats haben auch gar keine Probleme Schwachstellen im UEFI zu finden, denn der Quellcode des UEFI ist dank eines unachtsam frei zugänglich gelassenen FTP-Servers eines Mainbordherstellers schon vor Jahren im Internet frei herunterladbar gewesen. Jeder der den haben möchte, kann ihn sich heute noch als Torrent herunterladen, wenn er sich den nicht damals schon von dem öffentlich zugänglichen FTP-Server heruntergeladen hat. Schon damals war mir klar, das die Geschichte so enden würde, nachdem ich den Server gefunden hatte:

https://adamcaudill.com/2013/04/04/security-done-wrong-leaky-ftp-server/

Die Funktions- und Speicherarmut des alten BIOS ohne 100MB großer "Servicepartition" auf der Festplatte ist in diesem Fall ein Segen. Da lässt sich Malware generell schlechter platzieren. Beim Installieren von Windows habe ich ohnehin immer darauf geachtet, dass Windows die 100MB-UEFI-Partition nicht anlegt. Schon weil ich keinen primären Partitionseintrag an diesen Unsinn verlieren wollte.

Für mich werden also keine höheren Kosten entstehen. Die Industrie entwickelt keine Geräte mehr für die ich Geld bezahlen würde. Weder im Smartphone und Tablet-Bereich, noch bei den PCs. Diese Geräte haben alle ein UEFI bzw. etwas vergleichbar leicht zu missbrauchendes, was dem Nutzer geringere Rechte als den Hard- und Softwareherstellern (und damit auch den Malwareautoren) auf seinem eigenen Gerät einräumt, so dass er sich selbst nicht einmal mehr gegen Malware auf seinem Gerät wehren kann, weil er auf seiner eigenen Hardware nichts mehr zu melden hat. Mit solchen Geräten arbeite ich nicht und daher dürfen die so teuer werden wie sie wollen.
 
@monumentum!: "Für mich werden also keine höheren Kosten entstehen."
Nicht jeder kann sich den Luxus erlauben und neue Produkte boykottieren, nur weil ihm ein Haar in der Suppe nicht gefällt, vor allem wenn man im IT-Bereich arbeitet.
 
@L_M_A_O: Das "Haar in der Suppe" nimmt mir die Kontrolle über mein Gerät und gibt diese den Malwareautoren. Das ist wohl eher eine komplette Perücke in der Suppe.

Wenn man im IT-Bereich arbeitet, kann man sich vor allem nicht erlauben Geräte zu verwenden auf dem ein Malwareautor das UEFI dazu benutzen kann seine Malware vor Nutzer/Admin, Betriebssystem und Virenscanner zu verstecken, denn das wäre eine unnötig große Bedrohung der Datensicherheit im Unternehmen.

Ich konnte mir die Hardware im Job schon bevor ich selbstständig war immer aussuchen. Da gab es also keinen Zwang immer die neueste Hardware zu verwenden. Ich nutze teilweise einen deutlich über 10 Jahre alten Businesslaptop zum Arbeiten. Den klaut einem unterwegs wohl niemand und wenn doch, bekommt man das Modell für unter hundert Euro beim Internet-Auktionshaus seiner Wahl in gutem, gebrauchten Zustand neu (Mit etwas Glück vielleicht sogar den eigenen geklauten, weil der Dieb dank Supervisor-Passwort und passwortgeschützter, verschlüsselter Festplatte damit nicht allzuviel anfangen konnte und den nur noch loswerden will. *g*).
 
@monumentum!: Dein Supervisor PW kriege ich weg in dem ich das CMOS zurücksetze. Was die Festplatte angeht: einfach eine neue reinstecken oder in einem Fremdrechner via low level format platt machen. Dann ist die Verschlüsselung auch Banane, denn die schützt nur deine Daten, aber nicht die Hardware.

BTW: in den 5 Jahren die ich ein System mit UEFI nutze hat mir noch keiner die Kontrolle entzogen.
 
@Aerith: "Dein Supervisor PW kriege ich weg in dem ich das CMOS zurücksetze."

Nicht bei einem IBM Business-Laptop. Darüber hatten sich die Ingenieure damals schon Gedanken gemacht. Man muss dort einen kleinen SMD-Chip auf dem Mainboard auslöten und gegen einen Chip ohne oder mit bekanntem Supervisor-Passwort austauschen um die Kiste wieder nutzen zu können. Das weiß ich, weil ich diese Aktion einmal bei einem Kollegen durchführen musste, der sein Supervisor-Passwort vergessen hatte.

Hier bietet jemand diese Freischaltung auf eBay für 49,99 EUR an:

http://www.ebay.de/itm/IBM-Lenovo-ThinkPad-BIOS-Passwort-Chip-Password-SVP-Unlock-/150940508185

"Was die Festplatte angeht: einfach eine neue reinstecken oder in einem Fremdrechner via low level format platt machen."

Einfach eine neue reinstecken funktioniert erst nach Wechseln des Security-Chips mit dem gesetzten Supervisor-Passwort.

Das BIOS dieser alten IBM-Notebooks erzeugt außerdem mit einer fremden Festplatte, die damals im BIOS nicht für das Gerät spezifiziert wurde, bei jedem Start des Geräts eine BIOS-Warnmeldung, die der Nutzer bestätigen muss.

Darüberhinaus sind nicht nur die Daten auf meiner Festplatte verschlüsselt, sondern die Festplatte ist selbst auch noch mit einem Passwort gegen Fremdbenutzung geschützt. Wie hieraus http://thinkwiki.de/HDD_Passwort_zur%C3%BCcksetzen hervorgeht, braucht man schon ein funktionsfähiges IBM-Notebook um eine Festplatte deren Passwort man kennt aus einem defekten IBM-Notebook wieder benutzen zu können. Kennt man das HDD-Passwort nicht, braucht man Datenrettungs-Expertenwissen und -tools um die Festplatte wieder zur Arbeit zu bewegen.

Der übliche Dieb, der mir mein Notebook auf Reisen stehlen könnte, wird wohl kaum über genug Expertenwissen verfügen und daher recht wenig Freude an seinem Diebesgut haben. Mich kostet sein Diebstahl kaum mehr als den Gegenwert von einem Zwei-Personen-Abendessen in einem normalen Restaurant, denn ich habe dasselbe Gerät als Ersatzgerät zu Hause im Regal liegen und ein Abbild der gesamten Festplatte auf meinem Server, welches auf dem Ersatzgerät in spätestens einer halben Stunde wieder installiert ist.

"BTW: in den 5 Jahren die ich ein System mit UEFI nutze hat mir noch keiner die Kontrolle entzogen."

Stimmt. Du hast sie nie gehabt. ;-)
 
@monumentum!: Danke für die Infos, IBM scheint sich da ja ordentlich Mühe gegeben zu haben.

Natürlich habe ich die Kontrolle über mein System. Ich kann installieren / ausführen (sofern kompatibel natürlich) was ich will und mein System verhält sich so wie ich das wünsche.

Was mehr an Kontrolle brauche ich genau?
Mein system ist auch noch zu alt für ein TPM, also wirds da auch nix mit Aluhut undso. :P

PS: der übliche Dieb wird kein Interesse an einer lahmen uralten Mühle haben. :D
 
@monumentum!: Du kaufst also kein Auto, weil Autos von Autodieben gestohlen werden können...
 
@Chris Sedlmair: Ich kaufe kein Auto weil ich keines brauche und ein Auto, das ich nicht besitze, mir auch nicht gestohlen werden kann.
 
Ich verstehe den Hype um WIN10 nicht wirklich.
Zugegeben, es ist wohl besser und flotter als sein Vorgänger, aber verglichen mit meinem Linux- System immer noch eine langsame Krücke...und die teilweise sinnbefreiten Fehlermeldungen sind auch erhalten geblieben.
 
@andreasbader: Gibt es denn einen solchen Hype überhaupt? Vielleicht in den ersten Monaten, aber das hat sich schon seit langem beruhigt.
 
@adrianghc: Wenn es mehr Marktanteil hat als Linux auf dem Desktop, ist es gehyped... ;)
 
@andreasbader: Linux ist nur deswegen schneller, weil es dort fast keine Apps gibt die dein Linux fordern.
Linux ist a) nicht massentauglich und b) 99% derSoftware die die Anwender wollen gibt es unter Linux nicht.
So einfach ist das.
 
@LastFrontier: "Linux ist nur deswegen schneller, weil es dort fast keine Apps gibt die dein Linux fordern."
Na, das ist jetzt aber Unsinn.
 
@LastFrontier: "Linux ist nur deswegen schneller, weil es dort fast keine Apps gibt die dein Linux fordern."

Genau. In meinem Linux-System gibt es keine User-Agents, die, ohne mich zu fragen, Systemressourcen beanspruchen um beim Systemstart geladen zu werden und dann ins Internet gehen um ihrem Hersteller meine privaten Nutzungsdaten zu übermitteln und mich dazu noch durch Updateaufforderungen bei der Arbeit behindern. Deshalb läuft Linux sehr performant und ohne mich zu nerven. Das ist einer der vielen Gründe warum ich Linux bevorzuge.

"Linux ist a) nicht massentauglich"

Das waren funktionsreiche Werkzeuge für Profis nie, da die Massenkundschaft, bei der immer alles "ganz intuitiv" (Soll heißen: Wir wollen selbst nichts dazulernen müssen! Das Gerät muss daher unsere Unfähigkeit ausgleichen.) funktionieren muss, von ihnen geistig überfordert bzw. nicht diszipliniert genug ist sich das zur Nutzung nötige Wissen anzueignen.

Um Linux massentauglich zu machen, muss man es verstümmeln wo es nur geht. Dabei kommt dann ein Linux wie Android heraus, dass ja offenbar massentauglich ist, mit dem ich aber nie freiwillig arbeiten würde, weil es einfach ein funktionsarmes, kunterbuntes Kinderspielzeug ist, bei dem man nicht einmal die üblichen Linux-Kommandozeilentools zur Verfügung hat und für jede kleine Funktion erst eine eigene App installieren muss.

"b) 99% derSoftware die die Anwender wollen gibt es unter Linux nicht."

Bei der Distribution die ich verwende bietet schon der Distributor über 10.000 automatisiert per Paketmanager installierbare Pakete an. Zu beinahe jeder kommerziellen Software gibt es ein teilweise sogar funktionell besseres Open-Source-Pendant auf Linux.

Das Problem der Masse der Anwender ist eher, dass Microsoft es versteht mit Gratis-/Sonderangeboten im Ausbildungsbereich schon die meisten Lehrer/Ausbilder und damit deren Schulkinder/Auszubildende auf Microsoft-Produkte zu locken und die meisten Menschen schlichtweg keine neue Software zur Erledigung derselben Aufgabe mehr kennenlernen wollen, wenn sie einmal eine halbwegs beigebracht bekommen haben.

Viele Nutzer stöhnen ja schon auf, wenn Microsoft in einer neuen Office-Version nur drei Icons in ein anderes Menü schiebt, weil sie ja dann etwas Neues lernen müssen. Bekannten von mir war schon zu Zeiten wo MS Office noch keine Ribbons hatte die Nutzung der damals praktisch identischen grafischen Oberfläche von OpenOffice "viel zu kompliziert" um OpenOffice auch nur länger als 5 Minuten auszuprobieren. Wenn das schon so ein Problem darstellt, braucht man sich natürlich nicht wundern, wenn diese Nutzer-Klientel auf keine andere Software umsteigen möchte und meistens sind das auch die Nutzer, die zu wenig Wissen besitzen um sich ihre gewünschte Windows-Software unter Linux lauffähig zu machen. Bei mir laufen selbst Windows-3D-Shooter und meine letzte gekaufte MS Office Lizenz heute unter Linux. Es geht also, wenn man es ernsthaft versucht.

Ich persönlich lerne gerne etwas komplett Neues, da mir alles, sobald ich es halbwegs beherrsche, schnell langweilig wird, da es einfach nichts mehr weltbewegend Neues zu Erlernen gibt. Mir bricht kein Zacken aus der Krone weil ich auf einem neuen Betriebssystem oder einer anderen Software, die ich noch nie benutzt habe, einige Tage bis Wochen als Anfänger dastehe. Wenn mir eine neue Software am Ende mehr Funktionen/Möglichkeiten oder weniger Abstürze als die bisher für eine Aufgabe benutzte bietet, bin ich sofort dazu motiviert sie zu erlernen. Auf diese Weise bin ich den hauptsächlich für die Benutzung durch Anfänger optimierten Microsoft-Produkten immer schnell entwachsen, sei es nun Windows, MS Office, Visual Studio etc.

Windows benutze ich fast nur noch für "niedere Arbeiten", wie etwa Zocken, als Angriffsziel für das Penetration-Testing oder um Windows-Software für Bekannte auszutesten. MS Office nutze ich privat nur noch wenn ich Bekannten damit helfen muss und beruflich alle paar Jahre einmal, etwa wenn es in einem Team mit reinen Office-Nutzern die gleichzeitig am selben Dokument arbeiten wollen nicht anders geht. Bei Visual Studio verzichte ich seit langen Jahren auf die grafische Oberfläche und nutze nur noch den Visual-Studio-Compiler mit einem externen, besseren Editor als Visual Studio ihn bietet.

Eine Linux-Distribution die "massentauglich" ist, würde ich nie nutzen, da diese meinen Ansprüchen nicht genügen könnte. Glücklicherweise gibt es ja bei Linux genug Distributionen zur Auswahl, so dass man kein für Anfänger aufbereitetes Ubuntu nehmen muss, sondern stattdessen beispielsweise zum stabil laufenden und professioneller ausgerichteten Debian greifen kann, von dem Ubuntu abstammt.
 
@LastFrontier
@monumentum!

Ihr seit schon so Experten.

Der eine hat keine Ahnung von Linux und kann nur plumpe One Liner posten.

Der andere hält sich für etwas besonderes weil er etwas in der Shell runtippen kann und schreibt ganze Romane die so lang sind das man unweigerlich anfängt zu scrollen.

Sehr schön
 
@exxo: Gefällt mir - immer diese Aufstände der Linuxer.
 
@andreasbader: Der Hype wird nur in den Medien propagiert, weil die sonst nichts Neues hätten worüber sie berichten könnten.

Was die Nutzer angeht, sieht es ganz anders aus: Windows 10 gab es ein Jahr lang kostenlos für alle die Windows 7/8 Lizenzen besitzen und es konnte sogar automatisiert per Download über das Internet über das bestehende System installiert werden, so dass die Nutzer nicht einmal eine komplette Neuinstallation vornehmen mussten.

Noch dazu wurden die Nutzer mit nur schwer ablehnbaren Update-Aufforderungen quasi dazu gezwungen Windows 10 zu installieren. Einfacher kann man es den Nutzern kaum machen und noch stärker dazu drängen kann man auch kaum und trotzdem kann Windows 10 sich von den Nutzerzahlen im Internet her auch um die anderthalb Jahre später noch nicht mit der Menge der Windows 7 Installationen messen.

Deutlicher als es nicht einmal haben zu wollen, wenn es gratis und ohne Mühe auf den eigenen Rechner kommt, kann man ein neues Betriebssystem gar nicht ablehnen und das es nicht nur die IT-Experten, sondern auch eine ziemlich große Masse an normalen Nutzern abgelehnt haben muss, damit es bei diesen hohen Windows 7 Nutzerzahlen blieb, wiegt noch einmal schwerer.

Man muss sich einmal vorstellen: Sogar auf illegalen Installationen von Windows 7 ließ sich Windows 10 installieren! Microsoft hat also wirklich alle Regsiter gezogen um Windows 10 auch in den hintersten Winkel der Welt zu bekommen und Windows 10 kann heute in der Verbreitung mit Windows 7 immer noch nicht mithalten. Bei Windows 10 gibt es also keinen wirklichen Hype ausser dem, den die Werbeanteilungen/Medien daraus gerne machen würden.

Windows 10 könnte wirklich das letzte Windows sein. Aber anders als sich Microsoft das gedacht hat. Es könnte das Windows sein, dessen teure Weiterentwicklung sie irgendwann einstellen, weil es als wenig lukratives Nischenprodukt endet und damit nicht mehr genug Gewinn abwirft.
 
@monumentum!: Die Win10 Marktanteile sind schon nicht zu verachten. Nicht jeder kann/konnte ohne weiteres Upgraden (Hard-/Software Kompatiblität) und auch illegale Lizenzen wurden natürlich auch teils erkannt. (ist nicht so ganz einfach) Es gab schon bei Vista/7/8 die Möglichkeit eines sehr günstigen Upgrades ohne Neuinstallation, deshalb haben sich aber auch nicht alle drauf gestützt und durch sinkende Verkaufszahlen im PC Bereicht hat es Win10 heute auch schwerer, dennoch verläuft die Entwicklung recht positiv.
 
@monumentum!: Dir ist schon klar, daß Windows das einzige Betriebssystem ist, daß für sich alleine - ohne irgendwelche Support-Verträge - sogar im Consumer-Segment noch Profit abwirft. Demnach müßten ja Hersteller von Linux-Distris und Google mit seinem Android schon längst ihre OS eingestampft haben. Ich wüßte auch nicht, wo da ein Windows-10-Hype sein sollte. Hab nirgendwo einen bemerkt. Daß MS gerne auch mal illegale Installationen übersieht um mehr Marktanteile zu bekommen, ist jetzt nun auch nichts neues, was mit Windows 10 einzug gehalten hätte. Vor XP hatte ich z.b. nie eine legale Windows Lizenz. Bin dabei seit win 3.x.
 
@monumentum!:
Nach Statcounter gibts in Deutschland mehr W10 als W7 Installationen.
Weltweit liegt W10 bei 32% und Windows 7 bei 45% der Windowsinstallationen.
Es kann sich also sehr gut mit W7 messen.
Die Verbreitung nach knapp 2 Jahr ist im Vergleich zu W7 besser.
 
@andreasbader:

Ich nutze beides und bin mit beiden sehr zufrieden.
 
@Fred_EM: Ja...mit Win10 bin ich mittlerweile auch ganz zufrieden.

Nachdem ich sämtliche Win10-Desktop-Apps entfernt habe, Edge, Internet-Explorer
und Cortana beseitigt habe und immer mehr unnötige Hintergrunddienste
deaktiviert habe.

Da läuft Win10 mittlerweile ganz zufriedenstellend.Aber ich kann mir immer noch
besseres vorstellen.
 
@Selawi: Ein System ist ja nicht auf eine einzelne Person zugeschnitten, da muss man schonmal selbst Hand anlegen, man kann es aber auch übertreiben :)
 
@andreasbader: du kannst weiter kämpfen und ich respektiere das. Nur solange Linux so bleibt, wie es momentan ist, wird es NIEMALS eine ernstzunehmende Alternative. Bin sofort bereit es wieder zu versuchen, wenn es sowohl benutzerfreundlicher und kompatibler ist.
 
@andreasbader: Linux kommt für mich schon aus einem Grund nicht in Frage: Es gibt zu viele Distributionen mit zu vielen Oberflächen. Ich weis nicht was ich nehmen soll und habe ehrlich gesagt auch keine Lust mich wochenlang einzulesen.
 
Kein Problem.

Viele Büchsen in den Unternehmen sind schon recht überaltert.
Die haben da sicherlich so manche Generation ausgelassen.

Heute gibt es für das selbe Geld von anno-dazumal
einfach wesentlich mehr Leistung.

Bzw. anders herum:
Heute muss man weniger Geld in die Hand nehmen um ein vollkommen ausreichendes Produkt zu bekommen.

Und der Umzug auf Windows 10 macht schon Sinn,
ist einfach summa summarum besser.
 
@Fred_EM:
Leistung die man an einem normalen Arbeitsplatz nicht braucht. An den meisten reichen ein 2-Kerner und 4 GB RAM. Höchstens Strom könnten die einsparen, da dieser aber auch meist sehr billig ist für Unternehmen, ist das sicher auch kein Entscheidungsgrund.

Viel mehr gehts da um Wartungsverträge. Alte laufen aus, Neue würden mehr kosten als neue Systeme mit neuem Vertrag.
 
"was die Preisgestaltung angeht, ist rund um Rechner & Co. in den nächsten Monaten mit einer deutlichen Steigerung zu rechnen"

wo waren die Leute denn bitte in den letzten Monaten? Ich habe mir letztes Jahr im Juni einen neuen Rechner zusammengestellt... Jetzt hat mich gestern ein Kollege gefragt, wie ich "diesen-jenen-welchen" RAM finde, mit einem Link zu exakt dem RAM, den ich auch verbaut habe. Die Riegel sind um fast 75% im Preis gestiegen. Ich weiß, das diese enorme Steigerung ein Einzelfall sein wird, aber das ist doch alles teurer geworden. Und wenn man mal von den veranschlagten Preisen der neu auf den Markt kommenden Technik schut, dann ist doch schon länger klar, das es teurer wird. Also für mich ist das nicht überraschend.
 
Ja, ich dachte das mit den Preissteigerungen beim RAM ist übertrieben. Aber demnächst will ich mir ein Ryzen-System ins Case Pflanzen.... Ich hab ganz schön geschluckt, als ich die Preise für DDR4 sah.
 
Früher hätte ich mich darüber aufgeregt. Wenn ich das heute lese, ist es für mich nicht mehr relevant, da ich meinen PC schon seit Monaten nicht mehr hochgefahren habe. Spiele über PS4 Pro, Medien über meinen Android TV, News und Social Media über mein Smartphone. Für die paar Anwendungszwecke schaffe ich mir keinen neuen PC an. Und das sage ich, der vor fast 30 Jahren seinen ersten PC hatte. Die Zeiten ändern sich.
 
@noneofthem: Bei diesem Nutzerverhalten bist du aber eher "oneofthem"... ^^
 
@noneofthem: Jedem das seine. Ich könnte mir z.B. nicht vorstellen auf meinen Desktop-PC oder NB zu verzichten.
 
@noneofthem: Zum reinen Massenentertainment-Konsum braucht ja auch kein Mensch einen PC. Obwohl ich persönlich, auch wenn ich tatsächlich nur auf Entertainment aus wäre, mir eher einen PC mit Monitor für 1000EUR kaufen würde als PS4 + SmartTV + Smartphone für zusammen sicherlich mehr als 1000EUR.

Die Kostenrechnung wäre da für mich noch nicht einmal der Hauptgrund: Alle meine Daten (Filme, Musik, Spielstände etc.) auf einem einzigen Gerät zu haben, von dem ich sie problemlos nach Bedarf auf externe Datenträger, Heimserver, in die Cloud etc. sichern kann, wäre mir da noch wichtiger als das Geld.

Sobald man arbeiten möchte, geht dann ohne PC / Notebook ohnehin nichts mehr. Da endet schon der Versuch auf der Touch-Displaytastatur eines Tablets HTML-Quelltext für die eigene Homepage einzugeben mit Frust, weil man so schlecht an die ständig benötigten Sonderzeichen kommt, nicht "blind" auf der Tastatur schreiben kann und die Wort-Vorschlagsfunktion bestenfalls für anspruchsloses Chatten reicht.

Nicht einmal harte Passworte kann man auf Tablet, Smartphone und Co. problemfrei eintippen, weshalb die Passworte von reinen Smartphone- und Touch-Tabletnutzern oft sehr leicht zu erraten sind.

Sicher, Leute die in 30 Jahren den PC nur als Entertainmentspielzeug benutzt haben, die können in vielen Fällen heute auf ihn verzichten, wenn sie sich drei neue Spielzeuge kaufen um ihn zu ersetzen - wie ein Spielzeug überhaupt schon immer ersetzbar war, sobald es aus der Mode kam, da Spielzeuge eben nicht überlebensnotwendig und daher beliebig austauschbar sind.
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