Facebook: Fake-Prüfung könnte ausgerechnet bei Focus Online landen

Das Social Network Facebook kündigte kürzlich an, dass man einen Prozess auf den Weg bringen will, mit dem die Verbreitung von Falschmeldungen über die Plattform eingeschränkt werden soll. Es mangelt allerdings an freiwilligen Partnern und so könnte ... mehr... Facebook, Login Screen, facebook ipad Bildquelle: Facebook Facebook, Login Screen, facebook ipad Facebook, Login Screen, facebook ipad Facebook

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Haha, das inzwischen größte Klatschblatt der Regierung selbst ... nach dem Motto, nur unsere Nachrichten sind noch vertrauenswürdig ... warum übernimmt nicht gleich Frau Merkel diese Arbeit? Ab September hat sie ja wieder mehr Zeit xD
 
@tripe_down: "Klatschblatt der Regierung" - "Wieso nicht Merkel selbst".... Du bist ja ein ganz gut informierter Bürger...
 
Journalismus in Deutschland? Gibt es so gut wie gar nicht mehr! Der ganze Kram mit den Fake-News ist einfach Bullshit! Die Menschen sind frei und dürfen somit auch selbst frei entscheiden, was sie glauben und was nicht und sollten selbst in der Lage sein zu recherchieren. Eine Bevormundung und Selektion ist nur der Anfang einer kontrollierten Gesellschaft und wäre erst recht Propaganda!

Aber so oder so dürften auf KEINEN Fall Spiegel, Bild, Stern, Focus, FAZ, dpa, reuters oder sonst wer dafür verantwortlich sein angebliche "Fake-News" zu markieren. Schließlich sind sie alle es selbst, die immer wieder nachweislich Falschmeldungen und Propaganda verbreiten! So jemand ist also weder neutral noch unabhängig noch qualifiziert, um journalistisch tätig zu werden.
 
@DerKritiker: Die Fake-News werden eben nicht von den "Kontrolleuren" markiert, sondern von den Nutzern, sie ersetzen auch nicht die Fake-News, sondern stellen über einen von FB eingerichteten Link andere Informationen bereit, die dann ein Leser mit der Fake-News abgleichen kann!

Recherche ist Zeitintensiv, auch stehen nicht alle Informationen im Kontext zu Verfügung im Netz, deshalb ist das auf dem Nutzer abwälzen eine Nebelkerze!

Da du er 4 Gewalt ja schon per se die Qualifikation abgesprochen hast, würde mich interessieren wer denn aus deiner Sicht Qualifiziert ist?
 
@Kribs: Jeder muss sich selbst qualifizieren und in der Lage sein, Nachrichten auseinander nehmen zu können. Dabei ist es am wichtigsten sich über den Autoren zu informieren. Sich für den Lebenslauf interessieren, In welchen Netzwerken ist dieser präsent ist und sich einen Verlauf seiner Artikel anschauen um zu gucken, ob dieser wirklich eine Information oder eine Meinung verbreitet.
Da es in Deutschland weder brauch noch Pflicht ist, Meinungen zu kennzeichnen (Anders in den USA, wo es üblich ist, Meinungen als solche klar zu kennzeichnen), läuft man Gefahr Meinungen von Journalisten als bare Münze zu nehmen. Medienkompetenz gibt es in DE nicht und ist auch nicht erwünscht.
 
@kkp2321: Meinungen werden in Deutschland als "Kommentar" deklariert. Medienkompetenz gibt es in DE nicht? Vielleicht hast du keine, aber es gibt genug, die sie besitzen. Kann man sogar studieren. Machen z.B. Journalisten.
 
@Stylos: Es ist vereinzelnd der Fall das ist gemacht wird, ja. Aber die Regel ist es nicht. Das hängt davon ab, wie krass die eigene Meinung einfließt, Kommentare sind ja meistens Referate, also längere Texte, die etwas tiefer ausholen um die Meinung des Schreibers zu verdeutlichen. Das verurteile ich nicht, wollte nur zum Ausdruck bringen, das es keine klare Regel gibt. Weder in Form eines Kodex' noch rechtlich.
 
@kkp2321: klar gibt es einen Kodex? Wo nimmst nur deine Informationen her? Hast du Medien studiert? Und nein, Meinungen werden mit Kommentar deklariert. Sonst beziehst deine Informationen anscheinend aus zweifelhaften Quellen. Alles andere sind Informationen. Und ja, auch Informationen sind nie wertungsfrei. Auch Journalisten dürfen werten, jedoch dies nicht in die Faktendarlegung einfließen lassen.
 
@Stylos: Drehe mir nicht 'das Wort im Mund um'. Ich habe nicht gesagt das es keinen Kodex gäbe, ich sagte, dass die angesprochene Problematik nicht im Kodex enthalten ist.
 
@kkp2321: du hast geschrieben, dass es nicht in einem Kodex festgehalten wird. Das ist schlichtweg falsch
 
@Stylos: Dann zitiere ich aus dem Pressekodex selbst zwei Positionen:
"Pressemitteilungen müssen als solche gekennzeichnet
werden, wenn sie ohne Bearbeitung durch die Redaktion
veröffentlicht werden."

"Bezahlte Veröffentlichungen müssen so gestaltet sein,
dass sie als Werbung für den Leser erkennbar sind. Die
Abgrenzung vom redaktionellen Teil kann durch Kennzeichnung
und/oder Gestaltung erfolgen. Im Übrigen
gelten die werberechtlichen Regelungen."

Die Worte "kommentar", "Meinung" oder "Kolumne" kommen in dem Text nicht vor. Die einzige Kennzeichnungspflicht besteht bei Pressemitteilungen, die zweite Kennzeichnung ist optional.
 
@kkp2321: wie gesagt, hast du Medien studiert? Wahrscheinlich nicht. Da lernt man nämlich sowas. Aber hey ich lasse dich mal mit deinem Aluhut allein. :)
 
@Stylos: Man lernt, was man lernen soll. Was man nicht lernen soll, wird man nicht lernen. Wissen ist Macht und Macht steuert Wissen :)
 
@kkp2321: Hast du überhaupt studiert? Studium ist kein unreflektiertes Auswendiglernen.
 
@TiKu: Es ist schon ein Unterschied etwas zu studueren und etwas in der Wirtschaft anzuwenden. Und was anderes sind Medien nicht: Gewinnorientiert. Der Gewinn ist zum einen natürlich finanziell aber zum anderen auch Macht.
 
@kkp2321: Und so zerlegst du deine Behauptung "Man lernt, was man lernen soll. Was man nicht lernen soll, wird man nicht lernen." selbst.
 
@TiKu: Absolut nicht. Das was du lernst ist absolut kontrolliert. Ein Studium ist anerkannt und die Anerkennung ist staatlich und staatlich sind abgeordnete, die meisten davon sitzen in Aufsichtsräten und Gremien privater Unternehmen. U.A. Medien Konzerne.
 
@kkp2321: Aha. Und wo frisst du deine Weisheit mit Löffeln? Lass mich raten, du hast dich von Schulen und Universitäten immer fern gehalten und konntest nur so ein allumfassendes, unbeeinflusstes Wissen aufbauen?
 
@TiKu: Wer spricht denn von Weisheit, wir leben in einem hierarchischen System. Du kannst ja gerne blind und naiv glauben was man dir vorsetzt, ich tue das nicht und freue mich zu sehen, das zunehmend mehr Menschen eine Skepsis entwickeln.
 
@kkp2321: Trotz meines Bildungsniveaus und Qualifikationen, ist es schlicht für mich unmöglich alle Behauptungen bzw. Kombinationen von Behauptungen auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.
Einzig wenn ich mich schon mit einen Thema beschäftig habe, kann ich auch den Wahrheitsgehalt ableiten bzw. ist eine Schlüsselsuche auch zeitlich begrenzt.
Ansonsten überschreitet der Zeitaufwand einer Suche und das zuordnen von Fakten oder Theorien einer Meldung, bei weiten meinen Zeitaufwand den ich für alle Informationen Täglich einsetzte.
Wobei abzusehen ist, das ich viele Fakten nie zuordnen könnte da ich nie Kontakt mit den Zeugen aufnehmen könnte!

Ich bestreite das irgendwer hier das aleine kann, wenn man schon ganzes Kollektiv zur Recherche braucht, wenn man Objektivität voraussetzt!
 
@Kribs: Das gebe ich dir vollkommen recht. Nur derzeit ist es ja doch eher so, das die Meisten die Nachrichten mit purer Hinnahme annehmen und sich für belesen halten, indem sie sie unhinterfragt wiedergeben. Das sehe ich als Problem. Es fehlt der Mut zu hinterfragen, der Mut zu sagen "Das sehe ich nicht so", der Mut sich gegen eine durchgesetzte Meinung zu stellen und zu sagen: Nope!
Ich kann nicht jeden einzelnen Autor durchsichtig machen, aber ich kann mal ne Stichprobe machen. Wenn sich jemand so vehement für oder gegen etwas positioniert, müssen mir doch drei rote Lampen angehen. Dann muss mich doch interessieren, warum der Autor sich mit soviel Energie dafür oder dagegen ausspricht. Das ist aber nicht der Fall und das kritisiere ich.
 
@kkp2321: Dann ist es doch von Vorteil, wenn eine Unabhängige Stelle genau diese Aufgestellten Behauptungen prüft, nach objektiven Kriterien (Für alle Nachlesbar), sämtliche Strittigen Fakten in Konfrontativer Form dagegenstellt (*Vereinfacht* Behauptung : die Erde ist eine Scheibe / Link zu: die Erde ist eine Kartoffel )!
 
@Kribs: CorrechtivTV ist aber nicht unabhängig, das habe ich klar zu machen versucht.
 
@kkp2321: "CorrechtivTV ist aber nicht unabhängig,"
Wenn, wo ist der OBJEKTIVE Nachweis für eine solche Behauptung?
 
@Kribs: Lese bitte o4, etwas weiter unten. Da habe ich das geschrieben.
 
@kkp2321: Objektive Fakten, keine Verschwörungstheorien!
 
@Kribs: Alles ist bei Wikipedia unter den Namen nachvollziehbar
https://de.wikipedia.org/wiki/David_Schraven
https://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Grill
 
@kkp2321: Kein Inhalt der eine Disqualifikation rechtfertigt,

dagegen steht OBJEKTIV der Aufsicht uns Ethikrat
https://correctiv.org/correctiv/aufsichtsrat-ethikrat/

sowie Redaktionsstatut und Satzung
https://correctiv.org/correctiv/redaktionsstatut/
 
@Kribs: Von Disqualifikation habe ich nicht gesprochen. Wir sprachen von Unabhängigkeit. Und Herren mit solchen Hintergünden sind nicht unabhängig.

Ich zitiere aus deinem link:
"Wir legen unseren Fokus auf solche Themen, die eine besondere Relevanz für die konkrete Lebensführung unserer Leser besitzen."

Und was relevant ist, bestimmen dann Menschen, die vorher bei Welt, Zeit, Spiegel und co. gearbeitet haben (oder es immer noch tun)? Nein, danke!
 
@kkp2321: "Und was relevant ist, bestimmen das Menschen, die vorher bei Welt, Zeit, Spiegel und co. gearbeitet haben?"

Falsch, das bestimmen die Nutzer von FB, die eine News per Button als Fake-News markieren, nach den Maßgaben von FB wird dann eine Überprüfung als relevant angesehen, damit beauftragt dann FB ua. CorrechtivTV, die wenn eine andere Sichtweise überprüfbar dagegenstellen.
 
@Kribs: Und rate mal, was die andere Sichtweise sein wird. Ich bin jetzt mal ganz reißerisch: Wird es Russsia Today? Werden es die Nachdenkseiten? wird es das Journal21? Mnews? oder neopresse?
Oder werden wir sehen: Spiegel, Zeit, Welt, Stern, Focus...
Das ist, was ich mit unabhängig meine. Das sind sie nicht, ganz gleich was man von den ersteren, meiner beispielen, halten mag.
 
@kkp2321: Das kann dann jeder für sich überprüfen, bei der Konfrontativen Gegendarstellung bei der Objektivität im Vordergrund steht und nicht die Meinung, jeder kann immer noch selbst entscheiden woran er glauben möchte, selbst wenn das dem Objektiven wiederspricht!
 
@Kribs: Und damit sind wir wieder bei deiner ersten Antwort re:2 und meiner Folgeantwort angekommen. Die Menschen werden es nicht tun. Der Kreis schließt sich, die Menschen laden wieder bei der Lobbypresse und nehmen diese unhinterfragt an und wir starten unsere Debatte wieder von vorn. Exakt das ist es, was ich als Probleme sehe.
 
@kkp2321: Lobbypresse wie Russia Today?
 
@TiKu: Bei RT ist es zumindest offensichtlich. Das sie die Interessen Russlands vertreten, machen sie offiziell, das ist deren Job: Die Interessen Russlands vertreten.
Daneben könnte man die Deutsche Welle stellen. Die hat das selbe, aus Deutscher Perspektive.
 
@kkp2321: Warum fragst du dann erst rethorisch, ob denn dann auch mal RT als alternative Quelle kommt und schreibst unten dann, dass die Menschen ja doch wieder bei der Lobbypresse landen?
Dass RT recht offen damit umgeht, Lobbyarbeit zu betreiben, heißt übrigens nicht automatisch, dass alle anderen Medien, die das nicht von sich behaupten, auch Lobbyarbeit betreiben.
 
@DerKritiker: Hast du ein paar Beispiele für Fake-News von Spiegel, FAZ, DPA und Reuters? Ich bin sehr sehr gespannt.
 
@Stylos: So einfach ist das nicht. Aber wenn dich das interessiert, kannst du dir ja mal diese Debatte ab re10 (gerne auch vorher, wenn du dir das antun magst) geben.
Dort habe ich ein Link von Zumsl auseinander genommen.
http://winfuture.de/comments/thread/#2977792
 
@DerKritiker: Jetzt muss ich grade an die Hitler-Tagebücher denken :D
 
@Paradise: An den minus klicker: Das war der Stern.
 
@DerKritiker: Diese Argumentation ist ungefähr genau die selbe wie bei Virenscannern, selber Schuld wenn der unbedarfte Nutzer irgendwo draufklickt.
Des weiteren... eigene Recherche... der Artikel auf Spiegel Online passt mir irgendwie nicht in den Kram und ich halte ihn für unglaubwürdig, also recherchiere ich und finde in der FAZ was richtigeres? Oder im schlimmsten Fall sogar im völkischen Beobachter? Nein, Ich schließe mich da Kribs an, das mit "Der Nutzer soll sich um den Wahrheitsgehalt gefälligst selber kümmern!" das funktioniert nicht. Zum einen wäre da der erhebliche Zeitaufwand, zum anderen eben auch, wenn A falsch ist, warum soll B und C richtig sein?
 
fake Meldung aka totale Zensur
 
Jaaa, die Zensur nimmt ihren lauf. Und correctivtv, was draht zur FUnke Medine Gruppe hat und das Personal, wie bei der SPD, im Kettenkarussell im Kreis gedreht wird. Es kann sich ja mal jeder selbst über die Personen David Schraven und Markus Grill Informationen suchen, um herauszufinden in welchen kreisen diese verkehren und welche Interessen sie haben um zu verstehen, was diese dann als Fakenews bezeichnen werden. Beide sind sie durch Namenhafte Meinungsmacher geritten, die Tageszeitung, Süddeutsche, die Welt, Spiegel, Stern... und heute Gründer bzw. aktiv bei Correctivtv.
Correctivtv geht es in keinster Weise um tatsächlich gefakter Nachrichten, es geht um das aussortieren von Nachrichten die nicht der Lobbypresse entsprechen.
 
Hoffentlich gehören solche schwachsinnigen Bilder mit Textinhalt dazu z.B. dass die Hummel physikalisch eigentlich nicht fliegen können dürfte und der ganze Quatsch der tausendfach auf facebook geteilt wird.
 
@wertzuiop123: Das war viele Jahre lang aber ein wissenschaftlicher Fakt. Aerodynamisch dürfte die Hummel nicht fliegen können. Diese Ansicht ist geblieben. Heute sind wir schlauer, heute weiß man um die Beweglichkeit der Flügel bei Insekten, und die der Hummel sind in der Bewegung so ausgelegt, das sie Wirbel erzeugt, die das Gewicht der Hummel tragen kann.
Von daher ist, zu einem gewissen grad, die Aussage nicht verkehrt. Aerodynamisch ist der Körper der Hummel nicht auf das Fliegen ausgelegt.
 
Die Ressourcen sind knapp und eine Stiftung Anti-Fake-News gibt es noch nicht, deswegen aber einem Medium das nicht unabhängig ist (Eigeninteressen) mit der Recherche zu Informationen zu betrauen, kann auch nicht der richtige Weg sein.

Was ich nicht verstehen kann.

Ich frage mich was man dagegen einwenden kann, das eine Lüge (Falsche Tatsachenbehauptung) mit der Wahrheit konfrontiert wird?
Wieso möchten Menschen in einer Welt von Lügen leben, die sie ja vehement bei anderen ablehnen (Lieblingspresse)?
 
Fake News ist das liberale Schlagwort, der Grund für Trumps Wahl. Eine rationale Erklärung der sich selbst bewertenden Medien und Politiker für diese Naturkatastrophe ist schlicht unvorstellbar. Fake News und die Russen sind Schuld an Trump, nicht etwa der Wähler, dem kein eigener Verstand zuerkannt wird.

Glaubt man das, so hat sich das saublöde Wahlvieh dementsprechend von Fake News auf Facebook zur Wahl Trumps, des Bösen, verleiten lassen.
Das kann jeder mit einem IQ über 80 als Fake News erkennen.

So werden also alle "Fake News" und Russen bald gebrandmarkt. Aber was regen sie sich eigentlich auf, wird doch die Trump Apokalypse bald ohnehin die Erde verschlingen.

Wie liberal ist das eigentlich? Geht das nicht eher in Richtung Diktatur und Zensur? Wie deutlich müssen sie ihre wahren Fratzen zeigen, bis es auch der letzte Liberale erkennt?
 
Warum machen nicht gleich "Akte" oder "Galileo" die Recherche?

Oder halt, ich habs: Team Wallraff!!!!!
 
Zum einen Denke ich, dass Fakenews überbewertet werden. Facebook ist doch, meinen Erfahrungen nach, eher eine Sammlung von Nutzern, mit einer festen Meinung. Beispiele? Heute FB Tagesschau, Karneval, Antiterrormaßnahmen. Weit verbreite Redaktion "Kein Wunder, wenn wir die alle reinlassen!". Ich konnte mir dann nicht die Antwort verkneifen, dass der Anschlag in Nizza nicht von einem Flüchtling ausgeführt wurde. Die meisten Nutzer, also zumindest diejenigen die kommentieren, lesen eine News also offensichtlich nicht ergebnisoffen, sondern mit einer gefestigten eigenen Meinung, wodurch auch immer, diese Nutzer sind schon mal raus aus der Nummer mit Fakenews oder nicht.
Zum Anderen ist es nun mal so, dass für viele Facebook eben doch das einzige Informationsmedium ist, im allerhöchstens Fall vielleicht noch Wikipedia. Aber dass ist auch relativ egal. Wenn ich außerhalb von Facebook auf der Seite der Süddeutschen nachschaue, ist der wahrscheinliche Wahrheitsgehalt dort ja kein anderer als der auf Facebook. klar, ich könnte mir auch eine umfangreiche Doku auf ARTE zu diesem Thema anschauen, aber mal abgesehen von dem gefühlten Wahrheitsgehalt dort, habe ich da auch keine Zeit für.
Wenn man der grundsätzlichen Überlegung zustimmt, dass Facebook etwas gegen Fakenews machen sollte, wer sonst, wenn nicht die Anbieter? Facebook selber, bzw. eine beauftragte Firma wie Correctiv? Siehe Kommentar o4, wie glaubwürdig wäre sowas?
Der Nutzer? Wenn z.B. das Schlagwort "Flüchtlinge" fällt, werden sich mit Sicherheit 9 Leute finden, die eine News falsch halten, aber nur 1 der die für wahr hält und sogar irgendwo anders nachliest. Würde das jetzt als Fakenews gekennzeichnet? Wie könnte man die 9 von dem einem unterschieden?
Nein, ich finde den Ansatz schon okay, die Nachrichtenlieferanten mit ins Boot zu holen, selbst dann wenn es eine Restwahrscheinlichkeit gibt, dass Fakenews nicht erkannt werden, bzw. alle diese Nachrichtenlieferanten ein Fakenews selber verbreiten (Wäre auch mal interessant was Facebook macht, wenn da mal 2 Meinungen aufeinander treffen).
 
@Lastwebpage:
Mit FB magst du recht haben, schließlich muß man selbst erstmal liken bzw abonnieren, sonst kommen entsprechende News nicht oder je nach FB-Freunden. Hate-Speech, Fake News, sowas kam bei mir noch nie, sind auch einige garnicht aus D. Was Frankreich angeht, so hat es das Problem in ganz anderer Dimension als Deutschland es hat. 16 % (!!) sympathisieren dort mit ISIS. Auch kommen die dortigen Einwanderer aus islamistischeren Kreisen als z.B. die Türken bei uns.
 
@Lastwebpage: Das ist doch das Problem von so einem Dreck wie Facebook. Man sitzt in einer Informationsblase und kriegt nur noch den Müll von den Leuten angeboten, der genauso stinkt wie der eigene.

Journalisten könnten hier schon Teil der Lösung sein. Aber nicht als Wahrheitsinstanz. Facebook sollte vielmehr die Algorithmen so ändern, dass qualitative journalistische Arbeit zu Themen, die Leute abonnieren in deren Feeds auch erscheint.
Da könnte ich mir tolle Lösungen vorstellen bei denen man irgendwelchen Fake News verbreitern, deren Followern und sonstigen Deppen Gegenmeinungen und natürlich auch Gegenfakten einspielt.

Wenn den Leuten dann aber die Informationsblase platzt, dann gehen sie vielleicht nicht mehr so oft zu Facebook. Dann sinken die Werbeinnahmen und dann sind Mark Zuckerberg und Konsorten gar nicht mehr froh, weil sie ein paar Milliarden weniger im Depot haben.
Kein Wunder, dass es solche Lösungen dann auch nicht geben wird.
 
@feinstein: Das mit der Journalistischen Arbeit funktioniert doch aber auch irgendwie nicht. Ich habe u.A. z.B. "den Freitag" und "Cicero" abonniert. Beides durchaus qualitativ hochwertiger Journalismus, würde ich sagen. Der Freitag ist aber sehr links und der Cicero eher rechts. Beides aber auf jeden Fall nicht unbedingt wertneutral.
"Informationsblase"... Ich gebe es ja zu, ich habe nur bestimmte Newsseiten auf Fb abonniert und in meinem RSS Reader sind auch nur 2 Nachrichtenseiten, die mich interessieren, ich bin eventuell also schon in dieser Informationsblase, aber die Alternative wäre dann doch nur news.google.de zu nutzen, sich eine Nachricht die einen interessiert zu nehmen und diese auf möglichst vielen Newsseiten gegen zu lesen. Wie viele Nachrichten schafft man so, 2 oder 3? Ich habe schließlich nach Feierabend auch noch andere Sachen zu tun. Sollte ich auf Facebook etliche verschiedene News, zum selben Thema bekommen, also auch die die ich nicht abonniert habe, würde ich wahrscheinlich allerhöchstens noch die Überschriften lesen können.
 
@Lastwebpage: Ich glaube auch nicht, dass es um "wertneutral" geht. Als Mensch, als soziales Wesen braucht man Wertungen.
Nur mal als Beispiel ohne jeglichen Faktenhintergrund, einfach nur runtergeschrieben.
Wenn nun ein Medium schreiben würde 30% der Flüchtlinge sind kriminell. Das könne ja ein Fakt sein (Wie gesagt, Zahlen sind frei erfunden). Nur kann Mensch mit diesem Fakt überhaupt nichts anfangen. Für den einen ists viel, für den anderen ists wenig. Nur durch Bewertung, durch Gegenüberstellung wird der Fakt zu einer begreifbaren Information.
Ich hoffe ich konnte rüberbringen, was ich meine.

Ich finde auch keinesfalls, dass jeder nun jede Nachricht in 100 verschiedenen Medien gegenchecken muss. Es ist davon abgesehen, wie du schreibst, gar nicht leistbar.
Was aber leistbar wäre und in diese Richting ging meine Idee, die auch nur rudimentär ist, wenn ich ein fertige Idee hätte, dann wäre ich wahrscheinlich ein reicher Mann. ;)
Aber wenn jemand auf Facebook irgendwas abonniert und gelikte Beiträg in Feeds eingesteuer werden, warum könne dann in diese Feeds nicht auch qualitative journalistische Beiträge eingesteuert werden. Anhand von Stichwörtern oder so. Es geht dabei gar nicht mal nur um Faktentreue, s.o. sondern um "Meinungsvielfalt".
Das Problem der Informationsblase ist doch, dass Meinungen, die der eigenen widersprechen gar nicht mehr die Nutzer erreichen. Das ist doch das Problem.

Ich fantasiere jetzt einfach mal: Wenn man einen Nutzer hat, der nur Artikel über Sportboote abonniert, dann kann man dem einfach mal was Journalistisches über die Formel 1 einspielen, oder über Rennfahrzeuge oder was.

Es hört sich vielleicht albern an, aber ich glaube das Aufbrechen dieser selbstverstärkenden Informationsblasen, wäre ein wichtiger Schritt den Leuten zu zeigen, dass es auch andere Meinungen gibt. Wenn diese dann mit Fakten unterfütterst sind und journalistisch hochwertig, dann könnte das vielleicht dazu beitragen.
 
@feinstein: Ja, aber das mit den Sportbooten ist doch dass Problem. Ich habe z.B. auch 4 Seitenabos für die Sportart Rugby. Ich will weder was über American Football noch Fußball lesen, weil es mich einfach nicht interessiert. Am Ende bekomme ich dann sogar noch News über rytmische Sportgymnastik, oder wie? ;) Ich würde also sagen, dass das mit diesen Informationsblasen überhaupt kein Problem ist, und sogar Vorteile hat, sonst wäre meine Wall ja voll mit vollkommen nutzlosen und uninteressanten. Auch allgemeine Nachrichten, also z.B. welcher B-Promi wen geheiratet hat, wer will sowas lesen?
Das System mit dieser Vorfilterung von Facebook, scheitert also nur bei sowas wie "politische Nachrichten".
Mit Wertneutral meine ich eben, dass das abonnieren von nur eher rechten oder eher linken Medien, zwar durchaus bessere und tiefgründigere Fakten liefern kann, diese Fakten dann aber eventuell schon gefiltert sind.
 
Ja klar - Focus. Das ist die Bild-Zeitung für Krawattenträger.
 
@LastFrontier: Ich bin immer wieder erstaunt, wie "radikal rechts" Focus-Leser sein können. Zitat:"Ich wünsche mir ein Erdbeben, was die Türkei verschlingt". Zitat:"Bewaffnet euch, bevor es zu spät ist." Zitat:"Erdogan-Sympathisanten Pässe abnehmen und ausweisen." Alle mit 200-400 Likes und 1-5 Dislikes.
 
@LiquidSnake66: Radikal rechts ??? Aha ja, so outen sich also die Antifa-Leute !!!
 
Journalisten von Focus sollen also die Problem-Lösung werden ??? Na dann Freunde: Freuen wir uns auf beste bis allerbeste Nachrichten über Merkel, Schulz und Co !!! Alles andere landet per Lösch-Button aus FB !!! Wahkampf-Kampange.........äh..........Wahlkampf-Lügen mit FB !!! Pfui !!! Glaubt jemand wirklich hier, das nur Fake-News gelöscht werden sollen ??? Das ist doch nur Pseudo-Alibie !!! Hier geht es doch nur darum, alle Kritiker von Merkel, Schulz usw. Mundtod zu machen und dessen Beiträge systematisch entfernen zu lassen !!! Alles was gegen CDU,SPD, Grüne oder Linke geschrieben wird, das soll eben weg !!!
 
@Fanta2204: Dir ist aber schon klar dass nichts gelöscht wird, sondern bei entsprechender Lage lediglich ein Vermerk drankommen soll mit "Fragwürdiger Wahrheitsgehalt"?
 
@Breaker: Kommt da nicht das selbe raus ??? Dann löscht halt Focus nicht die Posts, sondern markiert sie und FB löscht sie dann selber !!! Focus spielt doch hier nur den Zubringer als Entlastung für FB!!! Das ist doch eine abgekartete Nummer (nicht mehr und nicht weniger) !!! Jeder in Deutschland weiß doch mittlerweile, das Merkel mit den Rücken zur Wand steht !!! Je mehr negatives über sie geschrieben wird, desto mehr schmälert das ihre Wahl-Chancen !!! Und warum macht sie sich jetzt auf einmal so stark, das Fake-News gelöscht werden sollen ??? Richtig: Weil zweidrittel der Deutschen sie am liebsten zum Mond schießen wollen und der Dame das gegen den Strich geht !!!
 
@Fanta2204: Wenn deine Argumentation aus sich heraus schlüssig wäre, hätte es keiner Verdreifachung jedes Satzzeichens bedurft, um sie überzeugender erscheinen zu lassen.
 
@Mowolf: Klarer Fall von einem Teenie. Nicht ernst nehmen.
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