Microsoft erklärt, warum alle Treiber auf den 21. Juni 2006 datiert sind

Treiber, die man per Windows Update bekommt, sind natürlich immer neu bzw. sollten das sein, eines ändert sich aber nie: das Datum ihres Zeitstempels. Das nämlich zeigt stets den 21. Juni 2006 an, das gilt auch für ein aktuelles Betriebssystem wie mehr... Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, kumulatives Update, Build 10586.122 Bildquelle: MS Power User Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, kumulatives Update, Build 10586.122 Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, kumulatives Update, Build 10586.122 MS Power User

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Man könnte ja auch alternativ die Logik einfach so abändern, dass erst die Version und danach das Build-Datum für einen Vergleich verwendet werden...
 
@max06.net: Oder auf das Build-Datum überhaupt verzichtet wird.
 
@max06.net: Ja, aber wieso sollte man das tun? Eine Anpassung der Logik könnte durchaus wieder irgendwelche kuriosen Fehler produzieren, und man hat doch eine gut funktionierende Methodik gefunden, also warum daran was ändern?

Manchmal ist "never change a running system" gar nicht mal so doof.
 
@DON666: Man hätte es halt von vorneherein richtig umsetzen sollen, dann müsste man nicht mit solchen Problemen leben :)
 
@PranKe01: Aber ein wirkliches "Problem" ist das doch gar nicht. Hier wird ja lediglich ein Mechanismus erläutert, der bereits seit Jahren klaglos seinen Dienst tut.
 
@DON666: Es kann aber beim User zu Mißverständnissen führen.
 
@Kiebitz: Welcher "User" schaut denn bitteschön auf das Dateidatum eines Windows-Treibers? ^^ Die sich besser auskennen, installieren idR den vom Hersteller falls es gibt. Wenns keine n gibt, schaut man eigentlich auch nicht nach der Treiberversion. Sehe da kein echtes Verwirrungspotential außer die die, die es drauf anlegen. :D
 
@max06.net: Wenn die Hersteller bei ihrer Versionsnummer auch entsprechend logisch wären, dann ja. Aber nur dann. Darauf ist leider nicht immer Verlass wie ich auch schon mal bemerken mußte.
 
@max06.net: Das hilft ja auch nicht immer. Es kann ja sein, dass die Version des MS-Treibers höher ist als die des Hersteller-Treibers. Z.B. beim SATA-Treiber, wo man die Wahl zwischen dem generischen von Microsoft (MSAHCI) oder dem von Intel/AMD/etc. hat.
Da die Treiber zwar für die gleiche Hardware geeignet sind, aber komplett unterschiedliche Entwicklungen sind, würde beim Datum und auch bei Version immer mal der eine oder der andere gewinnen, je nachdem wer gerade die höchste Zahl hat. Das könnte zu einem wilden hin und her führen. Da ist es wirklich besser, der mitgelieferte Treiber (MSAHCI) wird auf 2006 rückdatiert, sodass der Herstellertreiber einfach immer gewinnt.
 
@mh0001: Naja, das lässt sich rein theoretisch ja auch problemlos lösen, in dem die MS-Treiber nur verwendet werden, wenn es keine Treiber von anderen Herstellern gibt - oder man fragt den (Power-)User
 
@max06.net: Aber genau das möchte man auch nicht. Sagen wir hersteller Pleite, treiber 2009 veraltet. Über den Hack mit dem Datum kann MS handeln. Bei genereller Vendor-Dominanz nicht.
 
@dognose: Gutes Argument...
 
@max06.net: dann hat man u.U. das problem wenn versionierungen umgestellt wird...
 
@max06.net: Die Antwort hierfür liegt in ITIL, Problem Management um konkret zu sein.

Ein "Known Error" kann durch ein "Work Around" behoben werden. Sind die Kosten, der Aufwand oder das Risiko grösser für eine definitive Lösung als der Nutzen, dann wird einfach der Work around beibehalten, solange dieser nicht grössere Probleme verursacht.
 
@iVirusYx: Das erklärt, wieso wir in unseren Codes so viele Kommentare in Richtung "// Never touch that, it works but I don't know why. Will fix later (20.06.1980)" haben...
 
@max06.net: Und Microsoft's primitiver hack funktioniert trotzdem nicht...

Zum dritten Mal hat mir Windows Update mit einem generischen Treiber den Hersteller Treiber ueberschrieben, so dass sich danach das Touchpad bei einstoepseln einer externen Maus nicht mehr von selbst deaktiviert.

Und Synaptics sollte den Microschuft Leuten ja nicht voellig unbekannt sein...
 
Mit offenbar der gleichen Begründung datiert Intel seit kurzem alle seine Intel Chipsatz-"Treiber" (sind in Wirklichkeit nur Text-Dateien) auf den 1. Januar 1970. Aus meiner Sicht ist das für den Anwender total irritierend.
 
@Fernando: Der 01.01.1970 00:00 entspricht dem UnixTimestamp 0. Erscheint auch öfters falls ungeprüft umgerechnet wird und NULL als 0 interpretiert wird.
 
@Fernando: Ich würde eher sagen:
99,9% aller Anwender ist das Datum irgendwelcher Treiber völlig egal.
Die achten da nicht einmal drauf.Es muss nur funktionieren.

Deshalb sind da Erklärungen von MS (über das Warum ist das Datum so)
schlicht und einfach überflüssig bis lächerlich.Wenn MS als Datum den 34.Mai.1795
genommen hätte, hätte das vermutlich auch 99,9% aller Anwender nicht
wirklich interessiert.
 
Wenn dem so ist, dann frage mich mich doch ernsthaft, warum z.B. bei meinem ThinkPad Yoga 11e die Treiber von LENOVO überschrieben wurden?
Das blöde war dabei, das nach dem überschreiben z.B. der Klappmechanismus nicht erkannt wurde bzw. die mechanische Tastatur nicht deaktiviert wurde.

War alles andere als lustig.
Wo meine Frau mit dem Fernbus nach Rostock gefahren ist, wo sie im Bus noch etwas an ihrer Arbeit erledigen wollte, hat bei jedem Huckel die mechanische Tastatur irgend eine Eingabe gemacht.

Abhilfe hat gebracht, das ich win10 gelöscht habe und wieder win8.1 installiert habe. Win8.1 läuft auch sauberer und vorallem schneller wie win10.
Das waren auch einige von vielen Gründen, warum ich win10 von Zuhause verband habe...

Mich gruselst schon, wenn der Support für win7 SP1 und win8.1 ausläuft.

Ich kann nur hoffen, das bis dahin Microsoft einen adäquaten Ersatz für win7 auf den Markt bringt, oder die LINUX schmiede was auf den Markt bringt, womit ich klar komme.

Win10 ist für mich ein rotes Tuch.
 
@Sonnenschein11: Ein rotes Tuch sind für mich die " Ewig Gestrigen". Als ob Win7/8 immer ohne Fehler wären. Win 10 ist nach meiner Meinung der richtige Weg in die Zukunft. Vielleicht hättest du einfach mal die Treiber neu installiert oder hättest gewartet bis es neue Treiber von Lenovo gibt. Aber klar! Es ist immer einfacher, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben.
 
@LeonGTR: Mit ewig gestrig hat das wenig zu tun. In meinem Workflow ist Win10 eine absolute Katastrophe, sorry, es ist nicht auszuhalten damit zu arbeiten. Wenn man ständig via Remote Desktop auf unterschiedliche Server zugreift ist das so viel Geklicke. Nicht nur, dass man bei der Anmeldemaske nun unnötig erst mal zwei Klicks mehr machen muss. Dann möchte man noch eine VPN-Verbindung aufbauen und im Systemtray das Popup kennt keinen Rechtsklick. Es ist total umständlich geworden, viele Routinen die sonst immer gingen sind an unmögliche Stellen gerutscht.

Auch das Update von Win10 ist furchtbar, angeblich soll es sich ja im Netzwerk selbst verteilen können, aber davon merkt man nichts (WSUS an einem anderen Standort).

Die Krankheit des schnellen Startens hat mit Windows 8 Einzug erhalten, seit dem gibt es keine automatischen Updates mehr, da die User morgens den Rechner ein schalten und abends "herunterfahren" klicken, was ja nur einen Hibernate auslöst. Das System kommt nicht ein mal auf die Idee selbst korrekt herunterzufahren und Updates zu machen, das geschieht dann alles bei der monatlichen Wartung und dauert ewig mit zig Neustarts und ewigen Konfigurationszeiten. Die Einstellungen um dies zu verändern verstecken sich im Energiemanagement, dann sieht man auch, dass der schnelle Start nur ein Fake ist.

Microsoft hat so viel falsch gemacht, da fragt man sich wieso so viele Leute es nicht sehen. Für den Nutzer vielleicht nett das "neue" Windows, für den Admin ist es der letzte Rotz. Es macht einem das Leben um vieles schwerer.

Boah, mir fallen noch so viele Dinge ein die einfach nur doof gelöst wurden, Standardprogramme einstellen etc pp.
 
@otzepo:
Alles davon kann man so umbiegen wie man es gerne möchte..
Lern halt mit Win10 umzugehen den Win8 ist nach Vista das mit abstand schlechteste BS von MS.
Und ich wette das du Win10 nicht sauber neu installiert hast, sondern lediglich "geupdatet" wurde.. Schonmal der erste große Fehler den man von Win7/8 auf 10 machen kann.
 
@Berserkus: ähm, nein. Du hast die Wette verloren. Übrigens war Vista ein ziemlich gutes OS, wenn man es nicht in einer abgespeckten Version auf einer zu schwachen Maschine verwenden wollte. Ähnlich sieht es bei Win8.1 aus, auch hiermit kann ich gut leben (Win8 ist schlimm).

edit: Windows 98 war fürchterlich, da ich nicht die SE hatte und ME hatte ich zum Glück nie selbst. XP ohne Service Pack war auch nicht gut übrigens.
 
@Berserkus: Nein. Das schlechteste Windows war und wird wohl auch immer ME bleiben :)
 
@otzepo: "Wenn man ständig via Remote Desktop auf unterschiedliche Server zugreift ist das so viel Geklicke."

Wenn man das macht, nimmt man auch Remote Desktop Manager, RDC Manager oder vergleichbare Tools.

Mit zig RDP Dateien zu arbeiten ist schon bestimmt seit 10 Jahren umständlich. Ungefähr zu der Zeit als Windows 7 eingeführt wurde, hat Microsoft die Möglichkeit Kennwörter in RDP Dateien zu speichern entfernt.
 
@xexex: Ich kann deine Argumentation verstehen, aber leider ist dies auch nicht so. Ich habe da ständig ein anderes Gerät vor der Nase, was eben gerade frei ist. Die Zugangsdaten gebe ich ja aus dem Kopf ein, nur stolper ich jedes mal über die Steine, die mir jetzt neuerdings Windows 10 in den Weg legt. Es kommt ja nicht so oft vor, dass ich vor Windows 10 sitze. Ja, ich werde mich dran gewöhnen und die Abläufe werden flüssig werden, aber es sind einfach viel mehr Klicks geworden und ich kann nicht verstehen warum die einem bei den Netzwerkeinstellungen das Kontextmenü genommen haben. Für mich ist es unfertig auf das neue Interface umgestellt worden und ich hoffe noch auf das Update, damit solche Dinge wieder da sind wo man sie im schnellen Zugriff hat. Bei Win8 hat man gesehen wo es hingehen soll, bei 8.1 wurde noch mal nachgereicht - man hatte aber im Zweifelsfall immer noch die alten "SnapIns" und bei Win10 haben die diese jetzt durch unfertige hübsche Dingens ersetzt, die leider nicht den gleichen Komfort von früher bieten.
 
@Sonnenschein11: es ist immer einfach anderen die Schuld zu geben als sich mal selber auf die suche zu begeben was die Ursache sein könnte vielleicht war der Lenovo Treiber veraltet ?

bei mir hatte ich so was ähnliches wo sich mein Windows 10 5min nach dem Hochfahren ohne ersichtlichen grund einfach eingefroren ist anstatt MS die schuld daran zu geben und in jedem erdenklichen Forum rum zu motzen hab ich mich auf die Fehlersuche begeben

und siehe da Gigabytes App Center war schuld dran, neuste version Deinstalliert bzw. das System zurückgesetzt auf den tag vor dem Update und ruhe war
 
@CARL1992: wahrscheinlich war der Lenovo-treiber in seinem Fall für Win8.1 und würde durch einen Von Microsoft durch das Upgrade auf Win10 erst mal ersetzt. Finde ich jetzt nicht schlecht da dadurch eher sichergestellt wird das Gerät und OS zumindest rudimentär zusammen laufen und das Upgrade sauber durchläuft. Blöd nur wenn der herstellte keine Win10-Treiber nachliefert
 
Das sagt ein Unternehmen, dass nach Win 8 die nummer 10 rausgebracht hat und auf die xbox 360 folgte die xbox "one".
Wer weiß ob jemand bei Microsoft die Uhr lesen kann x-)
 
@suender: aber dass nach 98, 2000 gekommen ist, ist dir nicht aufgefallen? Womöglich hat ein Produktname weniger was mit ner Versionsnummer zu tun als manche glauben...
 
@bear7: du weißt was Jahreszahlen sind ;)
 
@Ramset: und du weißt was Gradzahlen oder "Nr. One" bedeuten?

ich weiß... du meintest es nur im Spaß...
=> genau wie ich!
 
Das mit der 10 war ein notwendiger Workarround, um Versionsprüfungen mit "9x" diverser Uralt- Anwendungen nicht in die Steinzeit laufen zu lassen.
 
ich verstehe das nicht... es könnte passieren das windows einen aktuelleren treiber überschreibt wenn das datum echt wäre weshalb das datum nicht ausschlaggebend ist... Und warum guckt man nicht gleich auf die Versionsnummer?! hä?!
 
@Ramset: weil versionierungen gerne auch mal umgestellt werden und man dann nicht zum gewünschten Ergebnis kommt
 
@Ramset: Nimm doch Windows her... Sortiere doch bitte die Versionen:
Win 3.11, Win 95, Win 98, Win ME, Win XP,Win 2000, Ein 7, Win 8, Win 10.
Egal, welchen Algorithmus Du nutzt, das Ergebnis von "ver" ist nicht sortierbar.
 
@AWolf: Ganz einfach, lesen wir die tatsächliche Versionsnummer aus und sortieren:

3.11 - Windows 3.11
4.3 - Windows 95
4.10 - Windows 98
4.90 - Windows ME
5.0 - Windows 2000
5.1 - Windows XP
6.1 - Windows 7
6.2 - Windows 8
10.0 - Windows 10

Ist, in deinem genannten Beispiel, gar nicht so schwer. Zudem habe ich hier nur nach Major und Minor sortieren müssen, dabei gibt es auch noch eine Build- und Revisionsnummer die man hinzuziehen könnte.
 
@Tanyyya: 6.0 Vista fehlt noch ;-)
 
@DarkKnight80: 6.3 - Win8.1 ebenfalls
 
@DarkKnight80: Da fehlt noch viel mehr. Ich habe nur die Windows Versionen sortiert die AWolf geschrieben hat. Keine einzige mehr.
 
Ok die Erklärung macht ja Sinn, aber warum wurde genau das Datum genommen?
Was war der Meilenstein an dem Zeitpunkt, dass es genau dieses Datum ist? Das wäre interessant zu wissen. Ich vermute Kompilierung vom RC von Vista, die Info vermisse ich :P
 
die haben wirklich überall komplizierten sch....
 
Im Artikel wird nicht erklärt wieso der Auswahlprozess entsprechend abläuft. Im original Blogeintrag wird das erklärt. Microsoft liefert selbst Treiber für Geräte wie Grafikkarte, etc. aus. Diese Treiber erhalten von Microsoft eine eigene Versionsnummer und das entsprechende Datum. Wenn ich jetzt zum Beispiel meinen Grafikkartentreiber nicht über Windows installiere, sondern selbst herunterlade, ist die Versionsnummer vom Grafikkartenhersteller eine andere, als die von meinem Windowstreiber. Es kann also nicht verglichen werden welcher neuer ist. Deshalb wird erst der Vergleich auf das Datum gemacht, damit im Zweifelsfall immer der original Treiber gewinnt.
 
@DaveDamage: Ging mir genauso, Anhang der Erklärung dieses Artikels habe ich zuerst auch nicht verstanden, warum das nun nötig ist. Eine Quellenangabe wäre schön gewesen. Da ich mir aber schon dachte, dass solches Wissen eigentlich meistens von Raymond Chen kommt, wusste ich, wo ich suchen musste.

Für alle anderen: https://blogs.msdn.microsoft.com/oldnewthing/20170208-00/?p=95395

@Witek: Ich hatte jetzt schon manchmal Artikel hier bei WF, wo die Quelle entweder gar nicht verlinkt war oder ich erst alle Links im Artikel hovern musste, um zu gucken, welcher nun zur eigentlichen Quelle führt (z.B. bei neuen Windows Insider-Build-Artikeln oft der Fall). Wie wäre es, die Meta-Box oben rechts neben dem Artikel (Autor, Datum, Mehr, ...) um das Feld "Quelle" zu erweitern? Dann wäre immer sofort klar, wo man für weitere Informationen klicken muss.
 
Hierzulande würde man sagen: Wurde irgendwann mal unsauber zusammengefrickelt und jetzt kann es nicht mehr geändert werden.
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