Neuer NASA-Chip funktioniert im Hexenkessel der Venus

Bei der NASA haben Ingenieure jetzt einen großen Schritt gemacht, um die Erforschung unseres Nachbar-Planeten Venus endlich weiter voranbringen zu können. Sie entwickelten einen Chip, der selbst unter den extremen Bedingungen auf der Oberfläche noch ... mehr... Raumfahrt, Sonde, Venus Bildquelle: NASA Raumfahrt, Sonde, Venus Raumfahrt, Sonde, Venus NASA

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Interessant, aber besitzt die Venus bei diesen Temperaturen überhaupt festes Gestein?

Auch mal anders gefragt: Da die Venus quasi von der Größe her als "Zwilling der Erde" gilt frage ich mich, ob es in dem Zusammenhang nicht sinnvoll wäre Techniken zu entwickeln mit denen man die Treibhausgase schlichtweg aus der Atmosphäre der Venus ins All entweichen lassen könnte oder Chemikalien, welche in ausreichender Menge die Treibhausgase neutralisieren, so dass die Venus abkühlt und in einigen Jahrhunderten zumindest was die Temperaturen angeht sogar bewohnbar werden würde. (Dinge wie Sauerstoff und Wasser wären dann natürlich trotzdem noch ein Problem)

Ich finde die Forscher sollten das Thema Terraforming langsam aber sicher mal angehen, zumal die Erde jetzt schon überbevölkert ist. Wenn der NASA der Mars langsam langweilig wird, wäre das doch eine echte neue Aufgabe. Immerhin liegt der Mars nach dieser Grafik zu urteilen voll in der Habitablen Zone. Vielleicht muss man ja nur mal den richtigen Anstoß geben: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Kepler-22b_System_Diagram.jpg Venus liegt knapp außerhalb.
 
@Memfis: Ein paar Millionen oder Milliarden Tonnen Chemikalien... stell ich mir schwierig vor ^^
 
@Memfis: Überleg mal worauf die Sonde der Russen damals gelandet sein könnte. Irgendwas festes muss es ja gewesen sein. Es gibt sogar Bilder davon.
 
@Memfis: Bei 400 Grad schmilzt noch lange kein Gestein. Das geht erst bei mehreren tausend Grad los.
Die Venus ist vielleicht gleich gross wie die Erde, allerdings viel näher an der Sonne und ein Tag auf der Venus dauert 110 Tage.
Das Teil kann niemals für Menschen gemütlich werden.
 
@gutenmorgen1: 400° sind aber gerade mal der "kühlere" Teil der Venus
 
@Memfis: Und der heisse Teil ist gerade mal 475° heiss. Die Temperatur ist durch die dichte Atmosphäre und die starken Stürme auf dem ganzen Planeten praktisch gleich, unabhängig von der Tag-oder Nachtseite.
 
@Memfis: Zu gutenmorgens Aussage kommt noch der Druck. Bei Schmelztemperaturen bezieht man sich immer auf Normaldruck. Je höher der Druck um so höher fallen auch die Schmelz Temperaturen aus. Ähnlichen Effekt gibt es beim Wasserkochen und höheren Regionen auf der Erde.
 
@daaaani: Danke für die Info. Interessant
 
@Memfis:

"zumal die Erde jetzt schon überbevölkert ist."
Wie kommst du zu dieser Aussage?
 
Nächstes großes Problem wird sicher auch die Datenübertragung. Durch die Atmosphäre dürften kaum Funksignale durchdringen. Wie übermittelt man evtl. gesammelte Daten oder steuert gar einen Rover/Sonde in der Atmosphäre?
 
@hhf: "Die erste Landung auf der Oberfläche der Venus (und auf einem anderen Planeten überhaupt) gelang 1970 mit der Sonde Venera 7. Eine Datenübertragung konnte 23 Minuten aufrechterhalten werden" http://www.sternwarte.at/planetenweg/venus.html

Scheint also nicht soo das Problem zu sein.
 
@wertzuiop123: Danke! Klingt beruhigend.
 
@hhf: Ich denke darüber haben die Leute sich schon Gedanken gemacht bevor sie den Chip entwickeln ;)
 
@hhf: Man muss ja auch nicht unbedingt bis zur Erde funken. Die Rakete die die Sonde dahin fliegt kann ja als Relais-Station dienen.
 
@Lastwebpage: Na immerhin.
 
Die thermische Beständigkeit des Chips kann man sicher gut mit 350 exothermen Aktoren testen. Eine Bande aus China kann ja wohl derzeit ein gutes Angebot unterbreiten (http://winfuture.de/news,96128.html) :-)
 
Was nützt es wenn die Sonde/Chip die Umweltumgebung auf der Venus aushält wenn die Sonde, wie Schiaparelli auf dem Mars, jedoch noch abstürzt statt zu landen ? :)
 
Und wie sieht es bei dem Chip mit der Strahlenfestigkeit aus. Da die Venus ja um einiges näher an der Sonne liegt, dürfte das wohl auch wichtig sein, falls es zu einem KMA in Richtung auf die Venus kommen würde.
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