Patenttroll: Offline-Feature von Netflix ist doch quasi CD-Brenner

Kaum hat der Streaming-Anbieter Netflix seinen Nutzern die lang erwartete Möglichkeit zur Offline-Nutzung seiner Video-Inhalte eingeräumt, hat sich das Unternehmen auch schon einen Patenttroll eingefangen. Dieser will ausgerechnet die Rechte an ... mehr... Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Bildquelle: Netflix Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Streaming, Netflix, Netflix Deutschland Netflix

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Das kann doch echt nicht wahr sein. Hoffentlich bleibt Netflix stark und weisst den Patenttroll in die Schranken. Unglaublich, Downloaden gleich brennen. Auf solche Ideen muss man erstmal kommen.
 
@Akkon31/41: Festplatte kaufen = Filme speichern= Kopierschutzabgabe; Scanner kaufen = Bücher einscannen= Kopierschutzabgabe. Diese ideen ( oder Idiotien) sind also nicht neu, die haben Verwertungsgesellschaften schon lange.
 
@Akkon31/41: ich hoffe Netflix Ignoriert das einfach bis die selbst kräftig Geld in die Hand nehmen müssen um gegen Netflix zu klagen...
=> alleine der versuch sollte ja schon Strafbar sein ^^

Ich habe nichts gegen Rechteinhaber, ich selbst habe auch schon einige Ideen gehabt, welche ich noch nicht umsetzen konnte und wäre froh das ein oder andere Patent zu besitzen.
Was spricht dagegen (auch ohne selbst zu Produzieren) mit einem (oder mehreren) Hersteller einen Deal zu machen und nebenbei n paar cent zu verdienen....

=> Allerdings muss das Patent schon etwas wert sein... Dinge die zur normalen "Evolution" dazugehören müssten einfach verfallen! <- das oben genannte Patent, mag vor 15 Jahren noch spannend gewesen sein...
 
@bear7: Aber das ist doch so alles in Ordnung. In Deutschland zB läuft das ja auch so, dass in dem Fall das Gericht entscheidet, ob es anwendbar ist, oder nicht. Und falls der Patenttroll das Gericht davon überzeugen kann, hat er es mehr als verdient^^ Und falls nicht, bleibt er auf den Kosten für das Verfahren sitzen, bzw. zumindest auf seinen eigenen Anwaltskosten. Hier eine pauschale Aussage im Voraus zu treffen ist gefährlich. Wer sollte denn auch den überstehenden Durchblick haben zu entscheiden, welches Patent noch gültig sein kann und welches nicht.
 
@bigspid: ja, das stimmt auch wieder! ... in dem fall tut man sich "offensichtlich" leichter,... <- weil "offlinedatenspeicherung" ... geht ja schon stark in Richtung caching, ist wahrlich nichts neues...

aber es gibt natürlich aspekte die man evtl. durch den medien nicht mitbekommt oder andere fälle bei denen es anders ausschaut...
> das ganze thema ist schwierig. Ich persönlich würde mich freuen, wenn jemand zu mir kommt und sagt bekommst 100000 € für idee X ... und wenn er dafür Apple, Microsoft oder sonst wen "trollen" müsste, wäre mir das "fast" egal.

Aber auch das "Patentamt" sollte meiner Meinung nach ausmisten... wenn ich jetzt das handy im Regenbogenfarben "erfinde" dann sollte es da jemanden geben der sagt: "okay, das gibt es noch nicht... aber mal ehrlich, Innovation ist das nun auch wieder nicht!"
 
@bear7: Naja die haben schon recht strenge Richtlinien. Da werden teils auch reine Design-Patente abgelehnt, oder solche, die zu allgemein gehalten sind. Bspw. hat Apple mal versucht mit seinem Patent auf den Namen/Logo einen Obst- und Gemüsehändler auf Lizenzgebühren zu verklagen, weil der wohl iApples oder ähnlich verkauft hat. Apple hat zurecht verloren^^
 
@bigspid: naja... das mit Apple ist nicht ganz richtig...
Apple hat "NAMENSRECHTE" auf den Namen Apple und auch aufs Logo... <- das hat erstmal nichts mit Patent zu tun, weil das eher Content als Patent ist!

=> Und das schlimme ist ja, in dem von dir genannten fall hat es Apple ja wirklich versucht, und soweit muss es erstmal kommen... Nur weil die Ladenkette (Name mir gerade entfallen) sich wehren konnte und n paar € für nen Anwalt übrig hatte, konnten diese sich durchsetzen... andernfalls wäre das nicht so einfach gewesen.

Einfach weil diese "Ämter" nicht wirklich die kleinen schützen sondern die "Geldsäcke"
 
@bear7: Oh stimmt, hast natürlich Recht
 
@bear7: das war die firma apfelkind, apple war der meinung deren logo sieht dem vom apple zu ähnlich.

soweit ich mich entsinne ging die sache so aus, das es keine probleme gibt solange apfelkind keine pc´s usw. verkauft.
 
@Akkon31/41: Vor 17 Jahren war das durchaus mal sinnvoll, als es keine Terabyte-Platten im zweistelligen Eurobereich gab - und nicht jeder hatte einen guten Brenner daheim, geschweige denn eine gute Internetverbindung. Bestellen und 2 Tage später die Daten im Briefkasten war bestimmt schneller als per ISDN oder Modem runter zu laden. ^^ ABER:
1. hat das wie bereits im Artikel steht 0 mit der MEthode von Netflix zu tun
2. bei heutigen Internet-Anbindungen eher untergeordnete Relevanz
 
@Akkon31/41: Du hast also den Artikel nicht gelesen!

hier geht es darum, dass man durch eine Downloadartige Bestellung und das Brennen durch Netflix bzw. die anderen angeklagten Betreiber als Verletzung der Schutzschrift betrachtet. Der Download zu dir ist hier gar nicht beklagt. Der Download zum Brennwerk, in dem aber die Kopie für dich gebrannt wird, schon. Somit will man den OfflinePart dieser Anbieter beklagen und nicht den Download zu dir.

Hättest du den Artikel auch nur mit ein wenig Aufmerksamkeit gelesen, wäre dir dieser Zusammenhang mit Sicherheit aufgefallen. Aber so ... Headline lesen und drauf los texten! Nogo!
 
@MahatmaPech: Im Gegensatz zu DIR habe ich den Artikel gelesen. Hier wird nichts gebrannt. Das Verfahren, für das der Patenttroll Kohle haben will, basiert darauf das gebrannt wird. Bei Netflix Offline wird aber NICHTS gebrannt und verschickt. Die Leute laden sich die Filme direkt auf den Rechner herunter damit er Offline verfügbar ist.
 
@Akkon31/41: Artikel: Vierter Absatz ab Satz zwei:

"Beschrieben wird vielmehr ein Verfahren, bei dem ein Nutzer in einem Online-Shop ein bestimmtes digitales Produkt bestellt. Im Hintergrund soll dann der Auftrag direkt an ein CD-Brennwerk weitergereicht werden, dass die gewünschten Daten automatisiert von einem Server holt, auf einen optischen Datenträger brennt und inklusive eines aufgedruckten Labels für den Versand bereitstellt."

Diese Beschreibung und die folgende Darstellung im Artikel "Neben Netflix werden so auch andere Streaming-Dienste mit Offline-Feature wie SoundCloud und Vimeo verklagt." in Kombination führen zum Schluß, dass hier diese "Offline"-Angebote über diese Brennwerke abgedeckt werden.

Sorry, wenn der Autor hier so verwirrend argumentiert.

Ich sah es so, dass man sich eine CD bestellt und die dann erstmal als Download zu den Brennwerken gelangt und dort für mich gebrannt wird und an mich versendet wird. Diese Darstellung entspricht in etwa schon dem Patent. Wenn der Autor hier bitte etwas präziser und weniger zweideutig werden könnte, würde das durchaus zum Verständnis beitragen.

Unter Offline verstehe ich: ohne PC einfach nur mit Videoplayer oder CD-Player, also ein definiertes Hardwaremedium. Ein Pc ist heute ja quasi immer online.

Sorry und Danke
 
@MahatmaPech: lesen hilft dann doch noch weiter.

"Eingetragen wurde das Patent bereits im Jahr 2000 auf eine Person namens Sungil Lee, der als Erfinder und Unternehmer in Kalifornien tätig war. Der Kläger versucht hier nun offenbar, diesen CD-Versand durch dessen modernere Entsprechung des Downloads zu ersetzen. Neben Netflix werden so auch andere Streaming-Dienste mit Offline-Feature wie SoundCloud und Vimeo verklagt."
 
Hat wieder einer böses Aua im Kopp gehabt...
 
"Dabei handelt es sich um einen klassischen Patenttroll, also eine Firma, deren ausschließliches Geschäftsmodell es ist, aufgekaufte Patente zu verwalten und über Lizenzgebühren und Klagen Einnahmen zu generieren."

Nach der Definition ist Apple also auch ein Patenttroll?
 
@BartHD: Und der nächste Satz?
"Eigene Produkte werden hingegen nicht angeboten."
 
@DarthShader: Den hab ich bewusst weggelassen ;)
 
@BartHD: Du Fuchs ;-)
 
@BartHD: Das machen Populisten nun mal so.
 
@BartHD: "Dabei handelt es sich um einen klassischen Patenttroll, also eine Firma, deren AUSSCHLIESSLICHES Geschäftsmodell es ist, aufgekaufte Patente zu verwalten und über Lizenzgebühren und Klagen Einnahmen zu generieren."

Man beachte das hervorgehobene Wort ;)
 
@bigspid: Naja, Apple verkauft nebenher auch noch 1654 verschiedene Adapter, damit man die Geräte der Firma auch nutzen kann. Da magst du richtig liegen^^
 
@BartHD: Was hat das eine mit dem anderen zu tun?! Man kann Apple so scheiße finden wie man will, deine Aussage oben bleibt trotzdem falsch ;)
 
@bigspid: Die Aussage vom Autor aber auch. Patenttroll ist negativ und Lizenzverwerter/Verwalter müssen nichts schlimmes sein.
Patente anmelden ist teuer und dann auch noch feststellen wer es tatsächlich benutzt kann ein kleiner Entwickler überhaupt nicht, also tut man sich zusammen und lässt die Patente verwalten. Oft findet man auch keinen Investor und da ist so ein Patentverwalter auch eine Möglichkeit seine Idee zu finanzieren. Nun sind aber alle dieser Verwerter AUSSCHLIESSLICH dafür da um Lizenzgebühren zu kassieren und zur Not auch zu klagen (von dem Erlös werden die Entwickler bezahlt).
Wenn man als kleiner Erfinder ein Patent laufen hat und es von einem Konzert benutzt wird hat man keine Chance, da verhungert man, bevor man auch nur ein mal vor Gericht stand. Nun verkauft man das Patent an den Verwerter und der hat die nötigen Gelder und den nötigen Atem sich die Kohle zu holen und der Erfinder kann sich zum Mittag ein Steak braten.

Klauende Konzerne sind böse!
Trollende Patentverwerter sind böse.

Konzerne, die nicht klauen, sind nicht so böse.
Patentverwalter, die nicht trollen, sind nicht so böse.

Aber hier werden ALLE Patentverwerter über einen Kamm geschoren, was eine absolute Frechheit ist. Also kommt noch ein Satz dazu:
Verallgemeinernde Journalisten sind böse.
 
@BartHD: Es gibt Patent-Trolls und Apple-Trolls. Einzige Gemeinheit: Sie drehen sich das alles so, wie sie es gern hätten. ;-)
 
Meines wissens bietet es amazon auch an, warum verklagen sie Amazon nicht ? ^^

Ich denke, dass wäre dann paar Nummern zu hoch für die "Patenttrolle"
 
@Launebub: Man verklagt immer erstmal einen. Wenn man erfolg hat, geht man zu den anderen und hält die Hand auf damit man die nicht auch noch verklagt. Wenn der erste nicht auch schon direkt einen Vergleich anbietet.
 
@Bautz: nur dass die sich an Amazon die Zähne ausbeißen werden.
 
@Launebub: Das weisst Du genau WO her?
 
@Launebub: Wenn sie bei Netflix erfolg haben, warum sollten sie bei Amazon scheitern?

Netflix ist ja jetzt auch nicht grade ne HInterhoffirma.
 
Patente sollten generell etwas konkreter gefasst sein und nicht so es-passt-irgendwie-auf-alles-und-nichts. Dann hätte man solche Probleme gar nicht. Wenn dieses Patent damals für diese Brennergeschichte angemeldet wurde, dann hat es damals bestimmt seinen Zweck erfüllt und sollte nicht mehr auf sonstwas umverwurstet werden können.
 
@moniduse: Amerikanisches Unternehmen, mehr braucht man nicht dazu sagen ^^
Aber ich denke, dieses Patent wird aberkannt werden, da veraltet. Nicht zu vergleichen mit den Tricks von Apple damals beim Appstore (Apple Store, Application Store)
 
@moniduse: Na dann hoffe ich nur, Du erfindest nicht irgendwann ein Heilmittel gegen Aids, lässt es patentieren und dann kommt zB Bayer, setzt deinem Mittel etwas roten Farbstoff hinzu und umgeht damit dein Patent.
 
Haben die auch Apple verklagt. Denn da ist das schon immer so möglich
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