Richter gewährt FBI Zugriff auf Google-Mail-Server außerhalb der USA

Ein Bezirksrichter in Philadelphia hat dem FBI überraschend gewährt, auf Emails zuzugreifen, die Google auf Servern außerhalb der USA speichert. Google soll die angefragten Daten nun auf einen Server innerhalb der USA übertragen, damit das FBI bei ... mehr... Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent Bildquelle: FBI Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent Polizei, Kriminalität, Fbi, Agent FBI

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
ich bin auf jeden fall dafür, dass Terroristen "frühzeitig" entdeckt werden und anhand von "Emails", oder sonstigen Kommunikationsmethoden "entlarvt" werden...

Aber dass Behörden freien Zugang zu den Kommunikationsdiensten bekommen würde nur dafür sorgen, dass "die bösen" mehr und mehr verschlüsselt über eigene Server kommunizieren und "die guten" zum gläsernen Menschen werden... ich kann bei den Gesetzgebungen und was sich die USA hier raus nimmt und versucht rauszunehmen nur mit dem Kopf schütteln... auch wenn viele andere Länder nicht besser sind, sehne ich mich stark danach, dass Amerika nen Dämpfer bekommt... <- ach ja... der ist ja jetzt Präsident ^^
 
@bear7: Das erkläre mal. Du wünscht dir also ein "welt sicherheits behörde" und wünscht dir im selben atemzug das diese niemanden überwachen soll!? Wie geht sowas zusammen?

Tote sind der preis der demokratie und der freiheit.
 
@Dark Destiny: wer sagt denn, dass dies eine Behörde sein muss?

Wieso kann ich als Diensteinhaber (Facebook, Gmail, Microsoft, Apple,...) <- ab ner gewissen Reichweite nicht IM SYSTEM bereits eine technische Analyse vorschreiben.
=> bereits vor Verschlüsselung
... wie man das Technisch so umsetzen kann, dass nicht hässliche Sicherheitslücken entstehen weiß ich gerade nicht... (ist aber auch nicht mein Job ... da gibts bessere)
> aber die Behörden wollen ja nicht Analyse von Google sondern private Daten...

das was ich meinte war dass Amerika sich da anmaßt über Länder zu bestimmen und eingriffe zu machen welche denen nicht zu stehen... ich sag euch, es kommt noch der Tag, an denen Amerika was bauen will und andere Länder dafür Zahlen sollen!
 
@bear7: Also totale überwachung von "kommerzieller gewinnorientierter seite" anstelle von der "selbstgewählten obrigkeit" welche sich über ihre völker einen dreck scheren und nur neue wegen suchen diese zu "versklaven"?

Das kann niemand mit einem gesundem menschenverstand als freiheit ansehen.

Sry.
 
@Dark Destiny: ja, denn die "Kommerzielle und gewinnorientierte Seite" ist ab Kunden und am "Wohl der Kunden" interessiert! ... d.h. ich hab die Wahl, ob ich mich z.B. Google oder Microsoft hingebe,... wenn Google die Daten nicht nur für Terrorismus auswertet sondern auch noch die Daten der Werbeindustrie veröffentlicht kann ich sagen Google nein, Microsoft ja!

=> und bevor jetzt n Battle losgeht, Microsoft und Google sind fiktive namen und haben keine oder nur Zufällige Ähnlichkeiten mit reellen Firmen
 
@bear7: Du wirst neimals eine wahl haben. Ob du und andere das jemals begreifen werden?

Was ich oben vergass zu fragen. Welchen unterschied es mach von wem man überwacht wird. Jedoch belibt meine antwort, ungeachte dessen was du als antwort gibts, bestehen. Niemand wird eine wahl haben.
 
@Dark Destiny: Wieso hab ich keine Wahl? ... ich hab sehr wohl Einfluss und Wahl... schon alleine mit der Aussage => Google vs. Microsoft

Es gibt einen besonderen "großen" unterschied zwischen "wer" mich überwacht in der Behörden Version und der Version in der mich die Unternehmen überwachen...

Viele Institute müssen sich vergleichen und müssen im "Wettbewerb" bleiben... Wettbewerb sorgt dafür sich zu verbessern und auch auf das "Allgemeine" wohl zu achten.
=> Eine Behörde scheißt sich um Wettbewerb, scheißt sich um Datenschutz, scheißt sich darum was der Kunde will...
Würde das ein Unternehmen machen habe ich als Kunde die Möglichkeit zu meiden ... mir eine Alternative zu suchen...
Siehe Facebook, nachdem die gesagt haben wir verwerte alle eure Daten sind alle gegangen... OU WAIT ... naja egal...
 
@bear7: es spielt keine Rolle wer dich überwacht. Wenn ich deiner Begründung folge, sehe ich keinen Nachteil, sondern eher einen Vorteil darin, dass Behörden einen überwachen und nicht Konzerne.

Andererseits habe ICH die Hampelmänner und -frauen in den USA nicht gewählt und würde daher nicht wollen, dass diese in meinen Emails rumschnüffeln. Das würde ich allerdings auch nicht wollen wenn Google der Schnüffler wäre - die einen wollen mich in ein Raster hinzufügen, die anderen eigentlich auch (nur aus anderen Interessen).

Was völlig außer Acht gelassen wird, ist - und dazu werde ich wohl nen Aluhut brauchen - dass der "Mob" (zu dem eigentlich jeder zählt, der nicht so reich ist, dass er niemals Pleite gehen könnte) so individualisiert identifiziert werden kann. Und was man nach Abschaffung des Bargeldes digital machen kann, grenzt an einen digitalen Tod, dem ein realer Tod ziemlich schnell folgen könnte.

Da ich finde, dass Behörden generell stümperhaft arbeiten, denke ich auch, dass diese niemals so eine Macht in die Hände bekommen sollten. Konzerne sind jedoch tatsächlich meist am Geld interessiert; im schlimmsten Fall werden Konzerne einen als z.B. "digitalen Ballast" identifizieren und versuchen diesen von ihren Diensten fernzuhalten weil sie durch ihn / sie keinen Mehrwert erhalten. Dass das potentiell möglich ist, weiß jeder, der sich mit heutiger Technik ausgiebig beschäftigt - und das macht mir Angst.

Wer jedoch als Terrorist tatsächlich WhatsApp, Facebook und Google nutzt, hat es verdient gestoppt, verhaftet und nach Guantanamo gebracht zu werden. Wenn die Terroristen aber zumindest etwas Köpfchen hätten (und schön, dass sie das nicht haben), würden sie ausschließlich eigene Server mit eigenen Schlüsseln und Zertifikaten nutzen und Programme verwenden, die idealerweise eigens von ihnen geschrieben wurden (so schwer ist ein E-Mail-Server / -Client bzw. Chatsystem nicht). Zumindest aber würden sie durchgehend auf OpenSource setzen - das macht die Systeme natürlich noch lange nicht sicherer, lässt aber die Option zu den Code fachmännisch zu untersuchen.

Andererseits bin ich froh, dass Terroristen ebenfalls stümperhaft vorgehen - fast so, als sollten sie Schaden anrichten aber möglichst nicht so viel - lediglich genug, um Richtlinien, Gesetze und Stimmungen zu pushen. Wenn die aber engagiert wären, müsste man sich fragen von wem. Und wenn es eigene Regierungen sind, müsste man sich fragen warum - obwohl man ja die Antwort bereits kennt.

Wer heute noch glaubt in einer Demokratie würde die eigene Stimme tatsächlich zählen, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann und den Osterhasen - wobei es wahrscheinlicher ist, dass beide existieren als dass die STEINreichen tatsächlich nur eine Stimme haben (genau so wie die Armen). Der Gedanke ist edel, war aber noch nie Wirklichkeit und wird es auch nie sein.
 
@bear7: Du: "...Aber dass Behörden freien Zugang zu den Kommunikationsdiensten bekommen würde..."? Aber das haben die Behörden doch schon. Stichwort Patriot-Act!

Die News mit: "Ein Bezirksrichter in Philadelphia hat dem FBI überraschend gewährt, auf Emails zuzugreifen, die Google auf Servern außerhalb der USA speichert.". WAS ist daran überraschend? Auch dieses sieht der Patriot Act ausdrücklich !!! vor!
 
@Kiebitz: und was willst du damit sagen? Nur weil diverse dinge bereits falsch laufen heißt es nicht, dass man die Augen davor verschließen muss!
 
@bear7: Habe ich nichts von geschrieben: "Nur weil diverse dinge bereits falsch laufen heißt es nicht, dass man die Augen davor verschließen muss!" !!!

Im Gegenteil! Ich habe darauf aufmerksam gemacht, dass es solche Möglichkeiten in den USA schon gab UND noch weiterhin gibt. Siehe nachfolgend: (re:1): Kiebitz am 07.02.17

UND bemühe Dich mal beim Lesen, damit Du was richtig lesen kannst, verstehst und keine völlig danebenliegende Behauptungen aufstellst. UND sachlich bleiben wäre auch nicht schlecht!
 
@Kiebitz: Bis zum 01. Juni 2015 stimmte das mit dem Patriot-Act. Dieses Gesetz ist aber an dem Tag abgelaufen und wurde durch den Freedom-Act ersetzt. Hier wurde der massenhaften Datensammelei im Ausland erstmal ein Riegel vorgeschoben.

In sofern ist diese News nicht so uninteressant ;)
 
@iamkamikaze: Zum Freedom-Act: Freedom Act ersetzt nicht den Patriot Act. Denn am 2. Juni 2015 einigte sich der US-Senat auf den Freedom Act, als eine gesetzliche Regelung, DIE TEILE !!! des abgelaufenen Patriot Acts ablöst.

UND: Zentraler Bestandteil der Gesetzesnovelle (Freedom Act!) ist die Neuregelung des Sammelns und Auswertens der Telefonverbindungsdaten von US-Bürgern und Personen, die sich dauerhaft in den USA aufhalten. Nichts über Daten aus dem Ausland !

DAZU auch: Kritiker bemängeln allerdings, die Gesetzesvorlage lasse zu viel Interpretationsspielraum in zentralen Punkten. Die Formulierung des Gesetzes sei so unpräzise, dass es "wenig Wirkung" haben werde, sagte der republikanische Abgeordnete Justin Amash. Die Mitbegründerin der Organisation Fight for the Future, Tiffiniy Cheng, erklärte: "Der Kongress versucht, den USA Freedom Act den Amerikanern als Reform zu verkaufen, aber tatsächlich dehnt das Gesetz die Macht der Regierung aus, um unsere Kommunikation unter dem Patriot Act zu überwachen." Amnesty International äußerte ähnliche Bedenken und kritisierte, dass der US-Kongress das Ausspähen von Bürgern im Ausland völlig ausblende.

NOCHMAL zur Verdeutlichung: "!Dass der US-Kongress das Ausspähen von Bürgern im Ausland völlig ausblende" !!! Also was Du schreibst mit "...Hier wurde der massenhaften Datensammelei im Ausland erstmal ein Riegel vorgeschoben..." ist NICHT ! richtig. Die Ausspähung im Ausland wurde im Freedom-Act gar nicht geregelt, sondern nur die inländische, die in den USA selbst.

Denn nach langen Debatten hatte damals das US-Repräsentantenhaus für eine grundlegende Geheimdienstreform gestimmt, die das massenhafte Datensammeln der NSA IN DEN USA !!! verhindern soll. Eine breite Mehrheit von Republikanern und Demokraten stimmte in Washington für den sogenannten USA Freedom Act, der danach noch den Senat passiert hat. Für die Spähaktivitäten der NSA im Ausland würden sich durch die Reform keine Änderungen ergeben !!!

AUCH: Spätestens 2017 wird der Kongress erneut handeln müssen. Dann läuft die Geltungsfrist von Abschnitt 702 aus, der vielleicht wichtigsten gesetzlichen Grundlage für die Aktivitäten der NSA im Ausland.

Kannst Du alles auf diversen Internetseiten und Informationdiensten nachlesen.

Hier ein Beispiel-Link: https://www.welt.de/newsticker/news1/article140912307/US-Repraesentantenhaus-stimmt-fuer-Geheimdienstreform.html

ODER z.B.: https://www.swp-berlin.org/fileadmin/contents/products/aktuell/2015A56_gws_tmm.pdf

UND abschließend: Freedom Act hebt NICHT den gesamten Patriot Act auf, sondern nur einzelne Bestimmungen des Patriot Acts, die zeitlich befristet waren. Andere Bestimmungen des Patriot Act gelten weiter! Eben auch die des erlaubten Datensammelns im Ausland.

UND Freedom Act regelt kein Datensammeln vom / im Ausland.

Und bevor hier nun wiedermal locker Minus vergeben wird, doch bitte !!! erst richtig im Internet recherchieren.
 
@bear7: Dieses Land wird eine immer größer werdende weltweite Bedrohung für die Freiheit und Menschenrechte... Warum sieht das niemand???
Die sind ja schon fast auf dem Niveau einer Diktatur... Warum fällt das niemandem auf???
 
@Zonediver: das Fällt vielen auf... SOGAR mehr als der hälfte aller Amerikaner...
=> Leider sind Strukturen und Systeme so entworfen, dass der "kleine Mann (oder die kleine Frau)" => Entwaffnet ist (Uninformiert und Mundtot).

Leider gibt es aber auch nur wenig Konzepte und Lösungen welche bekannt sind und gleichzeitig besser funktionieren würden...
> Eine Wahl haben wir schon, man könnte z.B. auf den Amerikanischen Export verzichten... dann würde das Land sich ziemlich schnell tot gewirtschaftet haben (Aber das ist wie in der Schule... es gibt IMMER Leute welche eher auf sich schauen anstatt dem Allgemeinwohl zu dienen)!
 
"damit das FBI bei der Durchsuchung keinen Rechtsbruch begeht."
dann soll das mal lieber google machen
 
@0711: Beide brauchen keinen Rechtsbruch begehen, siehe Bestimmungen und Regelungen des Patriot Acts!
 
@Kiebitz: der Patriot-Act ist am 1. Juni 2015 abgelaufen.
 
@Link: Ist er nicht! Siehe bitte weiter oben bei mir. Erst informieren, recherchieren und dann schreiben und M inus verteilen.
 
@Kiebitz: Der Patriot Act gilt also auch in anderen Ländern? Interessant das amerikanisches recht auch auf fremden boden gilt
Nicht alles was google in seine agb/nutzungsbestimmungen schreibt ist auch in jedem land gültig wenn es gegen dortige Gesetze verstößt aber im fall von den USA scheint das irrelevant, denn die USA stehen über jedem nationalen recht dieses planeten
 
@0711: Absolut! Kann dem nur beipflichten.

Wie naiv muß man als amerikanischer "Richter" sein, um eine Firma zur Straftat aufzufordern?

Weiterhin: Die Geheimdienste "suchen derzeit Lücken im Gesetz, um nicht mehr auf die Mitarbeit der Konzerne setzen zu müssen." Sie wollen also ohne Gesetzesgrundlage auf Daten im Ausland zugreifen und somit rechtsbrüchig werden?

Zum Glück nutze ich GoogleMail nur als Programm, aber nicht als Konto! Und selbst so: das ist eine Wegwerfemail! Also total irrelevantes Zeug.
 
@MahatmaPech: Auch wenn das Einige hier nicht wahrhaben wollen: Die rechtliche Grundlage besteht mit dem immer noch gültigen Patriot Act (bezogen auf die Auslandsüberwachung)! Insofern ruft der Richter NICHT zur Straftat auf sondern wendet US-Recht an.
 
@0711: Gemäß Patriot Act haben entsprechende US-Behörden Zugriff auf Daten us-amrikanischer Firmen insofern, als dass diese Firmen / Dienste die Daten, die diese im Ausland vorhalten, den anfordernden US-Behörden zugänglich zu machen haben. Steht so im Patriot Act. ist die rechtliche und anwendungspraktische Realität!

UND insofern gilt der Patriot Act tatsächlich auch in anderen, besser FÜR andere Länder.
 
@Kiebitz: ist us rechtliche und anwendungspraktische Realität (außer z.B. im fall von MS)

Nein, der Patriot Act verstößt gegen anderer Länder Gesetze...das es den USA egal ist und vielen dieser anderen Länder ebenfalls spielt dabei keine Rolle.
 
@0711: Mit Deinem 2. Absatz hast Du ja Recht. Aber Ausgangspunkt war die angeblich überraschende Entscheidung des Richters. Und dieser Richter hat in den USA das USA-Recht für US-Firmen / Dienste angewendet. Insofern also alles ok. Und insofern hat er auch kein Recht gebrochen und auch keine US-Firma zum Rechtsbruch aufgefordert. Auch wenn´s uns irgendwie nicht passt.
 
@Kiebitz: Selbstverständlich wird Google damit faktisch zum Rechtsbruch aufgefordert, zwar in einem fremden Land aber die Aufforderung ist definitiv gegeben.
Da geht's auch nicht um "nicht passen", wenn ich mein Server in den USA betreibe muss ich mich an us recht halten, wenn ich meine Server in Deutschland betreibe an das deutsche Recht...mach ich das nicht, begehe ich Rechtsbruch. Das US Gericht hat Google nun aufgefordert alle Datenschutzbestimmungen und rechte eines fremden Landes zu ignorieren und die Daten auszuhändigen
 
@0711: Zu "außer z.B. im fall von MS". Vielleich wäre es besser gewesen, wenn das Gericht den Zugriff gewährt hätte. Warum? Weil es in diesem Fall um Drogenhandel und daraus erzielte Gelder ging. MS hatte dazu die auf us-amerikansichen Server vorgehaltenen Daten an das FBI auch übergeben, die die Annahmen Drogenhandel wohl bestätigten. MS weigerte sich jedoch nur bezüglich auf den in Irland geführte Account.

Und schon sind wir in der alten Diskussion, Privatschutz immer und ewig und auch im Fall von erheblichen Verbrechen. Diese Diskussion mache ich jetzt aber bewußt nicht auf. Ist ein anderes Thema.
 
@Kiebitz: Der Zweck heiligt sicher nicht die Mittel wenn das Mittel ist die Hoheit anderer Staaten zu missachten, das ist ein Bruch der Staatengemeinschaft und gleichbedeutend mit der nicht Anerkennung eines fremden Staates. Liegen die Daten auf Ausländischen Servern gibt es das mittel der Rechtshilfe, diesen weg will das US Justizsystem aber unterminieren und damit die Hoheitsrechte anderer Staaten absprechen und fordert hier dritte zum Rechtsbruch auf.
Natürlich kann und sollten Firmen mit Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten wenn es begründete Verdachtsfälle gibt, so ist es auch völlig richtig das MS die Daten für US Behörden von Ihren US Rechenzentren zugänglich macht, nicht aber von Servern in Irland oder sonst wo außerhalb des US Hoheitsgebietes - hier müsste auch die USA über ein Rechtshilfegesuch gehen, da sie aber meinen über allem zu stehen gehen sie diesen weg nicht...am ende müsste man auch noch internationale gerichtshöfe anerkennen, das ist ja wohl unter der würde der amis!

Es geht nicht um den Privatsphärenschutz, es geht darum dass die USA Hoheitsrechte anderer Staaten unterminieren und agieren als sie sich an kein recht der welt gebunden fühlen müssten.
 
@0711: Naja! Zu Deinem (re:3) können wir nun lange diskutieren, bringt ja aber weiter nichts. Aber nochmnal, aus meiner Sicht ist an der Entscheidung des Richters aus der Situation heraus nichts Überraschendes.

Es ist das alte Problem zwischen Staaten: Mein Recht, dein Recht. Machmal gibt´s auch unser Recht bei gemeinsamen Rechtsabkommen, wie Du ja in (re:5) auch schreibst.

Zu Deinem letzten Absatz muß ich Dir aber widersprechen. Es geht sehr wohl um Privatsphärenschutz. Denn dieser / dieses Argument wurde von MS in den beiden Prozessen angeführt. Es ging in den Prozessen nicht um Hoheitsrechte eines anderen Staates (Irland). Privatsphärenschutz, bzw. die Folgen dessen möglicher Verletzung, war auch Gegenstand des Gerichtsverfahrens. Über Hoheitsrechte wurde da gar nichts verhandelt. Ich hatte mir die Mühe genmacht, die Prozeß-"Unterlagen" durchzulesen. >>> Microsoft Corporation v. United States of America, Second Circuit, 14-2985-cv.
 
Der Bezirksrichter von Philadelphia der hat doch mit dieser Entscheidung echt einen Dachschaden verursacht. Auf der einen Seite sagt man ja immer und ständig, ja und Amerika ist ja eine Vorzeigedemokratie bla bla blub, aber dann trifft man Entscheidungen wo man sich fragen muss, wo ist da der Unterschied gegenüber einer Diktatur. Also ich finde diese Entscheidung von diesem Richter einfach nur schlecht und nicht richtig. Hoffe ein paar gescheite Amerikaner werden eine Gegensammelklage einreichen.
 
@Psychodelik: MÖP. Fehler! "Auf der einen Seite SAGTE (Vergangenheit!) man ja immer und ständig..."
Das war mal. Ist nicht mehr. Jetzt ist es auf dem Weg zur Diktatur.
 
@Psychodelik: Nochmal:Patriot Act.- Der USA PATRIOT Act ist ein US-amerikanisches Bundesgesetz, das am 26. Oktober 2001 vom Kongress im Zuge des Krieges gegen den Terrorismus verabschiedet wurde. Es war eine direkte Reaktion auf die Terroranschläge am 11. September 2001 und die wenig später erfolgten Milzbrand-Anschläge. Das Gesetz bringt eine Einschränkung der amerikanischen Bürgerrechte in größerem Maße mit sich. Aber auch entsprechende Auswirkungen für in die USA-Reisende.

ALLES absolut NICHT NEU!!!
 
@Kiebitz: siehe o2:re1:re1 - das Ding ist abgelaufen. Insofern ist es sehr wohl neu und ein wenig brisant. Andererseits nimmt Amerika sich mittels Trump gerade selbst auseinander (und die Demokratie wird dabei ausgeweidet). Vielleicht hat Trump bei den Bilderbergs im Lotto gewonnen und deswegen haben die ihn nun regieren lassen - so nach dem Motto "ist alles langweilig - lass mal nen Affen Amerika regieren und mal schauen was passiert" :D.
 
@divStar: Das Ding ist nicht abgelaufen. Das Ding Patriot Act gilt weiterhin! Lediglich einige wenige Bestimmungen waren zeitlich befristest (eben die Tel.-Überwachgung im USA-Inland!) und wurden mit dem Freedom Act neu formuliert.

Und der Freedom Act gilt auch NICHT ! für die Auslansüberwachung! Er gilt nur im USA-Inland bezüglich der Telefonüberwachung, und sonst nix! Die Bestimmung zur Auslandsüberwachung läuft erst mit 2017 ab und muß dann neu formuliert werden!

Der Freedom Act ersetzt NICHT !!! den Patriot Act und löst diesen auch NICHT ab!!! Bitte richtig informieren und mal weiter oben bei mir [re:1] Kiebitz am 07.02.17 um 17:02 Uhr lesen!

Dann kann man sich auch die unberechtigten Minus sparen!
 
@Kiebitz: Wieso postest du zweimal denselben Quatsch? Wie dir bereits in o4 widersprochen wurde, "der Patriot-Act ist am 1. Juni 2015 abgelaufen."

Wenn ein Gesetz also keine Gültigkeit mehr hat, was sollen dann deine Verweise auf dieses ausgelaufene Stück Geschichte?
 
@MahatmaPech: Leider bist auch Du ganz offensichtlich nicht richtig informiert. Trotzdem schreibst Du so´n Quatsch.

Siehe bitte bei mir [re:1] Kiebitz am 07.02.17 um 17:02 Uhr UND direkt hierüber !

Ergebenis daraus. Der Patriot Act besteht noch und hat auch noch Gültigkeit bezüglich der Auslandsüberwachung. Diese muß erst mit Ablauf 2017 neu geregelt werden! Insofern ist das, was ich schrieb, voll und ganz richtig und den Tatsachen entsprechend. Ist nun mal so!
 
Als würden Homeland, CIA, FBI,... das nicht schon lange machen.
Wer einfach so Leute aus anderen Länder entführt und Foltert, mit Drohnen über Länder fliegt und Leute tötet, macht doch vor E-Mails nicht halt!
 
Und wieso glaubt ein amerikanischer Richter, dass er über Server im Ausland bestimmen könnte?
 
@ElLun3s: Kann er nicht und glaubt er auch nicht. Es ist jedoch so, dass man in den USA zur mithilfe verpflichtet werden kann, sofern die Möglichkeiten dieser Mithilfe bereits existieren. Daher wird angeordnet, dass Google die Daten in die USA verschiebt. Aus genau diesem Grunde weigerte Apple sich ja im letzten Jahr der Anforderung zur Entschlüsselung des iPhones nachzukommen, da die Möglichkeit (Modifiziertes iOS) nicht existiert und man so ein Programm nicht schreiben wollte.
 
@ElLun3s: Weil die USA das wichtigste Land auf der Welt sind und der Rest sich den USA unterzuprdnen hat.
 
Passieren wird durch derartigen Schwachsinn nur zwei Dinge:
1) Die wirklich bösen Buben kommuniizieren nicht weiter per Mail. Und eigentlich bin ich mir auch sicher, das sie das schon heute längst nicht mehr tun.

2)Der normale Bürger der in der Regel nichts böses vor hat bleibt aus bequemlichkeit bei google etc und wird dann immer mehr durchleutet und ausgezogen, bis man bei ihm auch was findet.... "oh Terrorist sind sie nicht, aber sie haben da ein Auto verkauft und nicht steuerlich gemeldet! Das melden wir jetzt der Steuerbehörde! Ach ja und die Nacktfotos von Ihrer Frau haben wir natürlich alle sofort aus unseren Köpfen gelöscht! Auch Herr Kunze der ja ihr Nachbar ist hat versprochen, dass er Ihre Frau nicht darauf ansprechen wird. Den Sabberfaden hat er auch gleich abgewischt! Wir sind schließlich eine Behörde und bei uns läuft ales korrekt!"
 
Na, das wird dann bei Microsoft auch so kommen. Da nützt es dann nichts, wenn bei Office-Versionen dann mit Speichermöglichkeit auf deutschen Servern angeboten werden.
 
Die Meldung ist irreführend. Keine US-Justiz kann anordnen auf server ausserhalb der USA zuzugreifen. Dagegen würden die betroffenen Länder auch Sturm laufen (was ja auch schon passiert ist).
Die Justiz versucht Google dazu zu bewegen, die Daten zurück in die USA zu transferieren.
 
sagen wir mal so, sollte einer von euch mal eine Jugendsünde begangen haben und sich mit einem Joint erwischen lassen haben und zu einer Strafe verurteilt worden sein, so wird falls ihr als Erwachsener nochmal vor Gericht erscheinen müsst das Gericht von eurer Jugendstrafe nichts wissen.
Aber wenn ihr jetzt vorhabt in die USA zu reisen kann es euch passieren das ihr an der Grenze abgewiesen werdet oder schon beim Versuch ein Ticket zu buchen in die USA abgelehnt werdet, weil keine Verurteilten Drogendelikte in die USA einreisen dürfen.
Es wird geschätzt das über jeden Bundesbürger bei den US Behörden Akten von etwa 40 gefüllten Seiten mit Informationen befinden und ständig mehr werden. Das sammelt die NSA sogar über jedem Menschen auf der Erde den sie elektronisch erfassen können.
Ist schon gruselig das Ganze und geschweige dem der erstmal auf einer der schwarzen Listen der US Behörden landet, der bekommt nicht einmal mehr Arbeit in einer deutschen Firma die Amerikanische Produkte einsetzt, wird die Person trotzdem Eingestellt wird die Firma sehr Eindringlich Aufgefordert die Person zu entlassen tut sie es nicht, läuft sie Gefahr selbst auf die Embargoliste zu geraten und da hatten alle Angst vor der Gestapo und der Stasi, was machen denn die Amis?
 
"Angst vor Präzedenzfall"

Ach und schon ist es dahin wie Microsoft und Co. versuchen mit zb. Cloud-Diensten die außerhalb der USA in Rechenzentren liegen zu werben weil dort die Daten sicher sind.
Das nennt man mal dumm gelaufen...
 
@marcol1979: Die Deutschland-Cloud-Server gehören der T-Systems und nicht MS. Es läuft nur deren Dienst darauf. Die US-Behörden müssen sich dann an T-Systems wenden, da MS nicht mal zugreifen könnte, wenn sie es wollten. Bei einer sokchen Anfrage, fragt T Systems dann den User, ob das ok ist. Wenn er verneint, dann hilft nur ein deutscher (!) Gerichtsbeschluß.
 
hmm....also wie stellen die sich das denn überhaupt vor? Sagen wir es kommt konkret zur ner Verhandlung, und dann werden da private E-Mails als Beweise offen gelegt. Ist sowas denn überhaupt zulässig? Erkennt das ein US-Richter bzw. ne Jury an? Darf aufgrund dessen jemand verurteilt werden bis hin zur berühmten Todesstrafe?
 
Wie kann denn bitte ein Richter eine rechtssichere Entscheidung über etwas treffen, das sich in einem anderen Land befindet? Ich kann nur schwer glauben, daß der tatsächlich entscheiden darf, daß die Daten transferiert werden. Damit entscheidet er doch bereits über den Zugriff auf Daten weit außerhalb seiner Zuständigkeit, auch wenn er mit seiner Entscheidung erstmal "nur" den Transfer von dort anordnet!
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles