Steam: EU prüft Geoblocking bei Spiele-Keys - illegale Absprachen?

Die EU-Kommission hat eine Untersuchung gestartet, bei der es um die Preisgestaltung und das Geoblocking im Steam Store von Valve geht. Dabei ermittelt die EU nun auch gegen sechs Spiele-Publisher, um herauszufinden, ob es illegale Absprachen und ... mehr... Steam, Sonderangebote, Top 100 Bildquelle: Steam Steam, Sonderangebote, Top 100 Steam, Sonderangebote, Top 100 Steam

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Hm, mir ist bisher kein innereuropäisches Geoblocking aufgefallen. Die Keys sind eigentlich immer für ganz Europa gültig. Resident Evil 7 bspw. bekommt man ja für 30? und das ist eben so ein wiederverkaufter Key.
 
@Mitsch79: Aber Keys aus Osteuropa funktionieren hier nicht, z.B. kostet Days of War bei uns 25€ in Russland nur 7€.
 
@klink: Eu≠ Europa; Russland ∈ Europa

EDIT:
Eine technews seite welche nicht mal "ungleich" und "Element von" darstellen kann -_-
 
Geile Sache. Diese regionsbeschränkten Schlüssel sind nervig, wenn das wegfällt, freu ich mich als Kunde.
 
@Kirill: hier geht es ja nicht wirklich um Regioschlüssel für die geblockten Spiele in Deutschland. Hier geht es eher um Keys die z.b. in Frankreich verkauft werden und auch nur in Frankreich funktionieren. Spiele die auf dem Index stehen oder erst garnicht der FSK, JUSCHG vorgelegt werden, wird man dadurch auch nicht in Deutschland aktivieren können wenn die EU hier zu einem positiven Ergebniss kommt. Billige Keys aus Brasilien, Russland und co. werden auch weiterhin geblockt und darin ist auch kein Unrecht zu finden. Solange Steam keine Altersverifizierung einführt werden wir Erwachsenen solche Spiele nicht über Steam aktivieren können.
 
@lurchie: Und das ist etwa nicht nervig?
 
@Kirill: es ist nervig, aber ihr gutes Recht. Über Recht und deutsche Gesetze diskutiere ich nicht da es zu nichts führt. Es ist nun mal so und damit müssen wir uns abfinden. Und mal ganz ehrlich, dieser ganze Key Handel geht mir eh auf den Sack. Die Publisher wollen auch Geld verdienen und die Mitarbeiter die Jahre daran gearbeitet haben möchten auch Geld haben. Die Preise sind jetzt schon für Neuerscheinungen im Keller, da brauchen wir keine Russischen, Indischen oder Brasilianischen Keys. Wenn man es sich nicht leisten kann muss man halt darauf sparen. Diese ich will es sofort haben aber geschenkt Mentalität geht mir in Deutschland langsam auf den Sack. Den um nichts anderes geht es den Leuten die keine Keys mehr aktivieren können die von manchen Gebieten außerhalb der EU kommen. Man sollte mal einfach daran denken das auf der anderen Seite Menschen für das Produkt verantwortlich sind die auch ne Familie haben, die ernährt werden will.
 
@lurchie: Es ist aber auch nicht einzusehen, dass die einen die anderen (Kaufkraft schwächeren ) mit finazieren.
Daher sollten die, die keine Kaufkarft haben eben auf das Zeugs sparen.
 
@lurchie: Auf den Sack? Vielleicht nicht immer an sich selbst denken, sondern sich mal die Statistiken anschauen, wie es in Deutschland wirklich zugeht.

Nur weil Manager mit ihrem Gehalt in die Durchschnittslohnstatistiken mit eingerechnet werden ist in Deutschland nicht plötzlich alles rosig.

Der Durchschnitt verdient um die 1.500 - 1.700 Euro Netto. Dann rechne mal die hohen Mieten, Mobilität, immer mehr Versicherungen, Nahrung usw. weg.

Dann bleibt vielen kein Geld um sich ein Spiel für 60 Euro, oder eine DVD für 20 Euro zu kaufen.

Und 40-60 Euro für ein Spiel finde ich nicht im Keller. Da würde ich es auch nicht einsehen, 60 Euro hinzulegen, wenn sie den Key auch für 7 Euro verkaufen.

Die Geiz ist Geil Mentalität kommt nicht von den Kunden/Bürgern, sondern von den Unternehmen, welche sich ihr Produkt im billigsten Land der Welt für 1-2 Euro herstellen lassen und dann für 70 Euro und mehr in Deutschland verkaufen.

Und in Deutschland drückt man die Löhne immer mehr, Steuern steigen.
Und durch das Internet sehen die Konsumenten eben, was ein Produkt wirklich wert ist und wie billig es Unternehmen produzieren lassen.

Nicht umsonst kaufen immer mehr Produkte direkt aus China.

Ich meine, wenn man die Pseudo Selbstständigen bei Youtube hört, wie toll sich doch Geld verdienen lässt, wenn sie sich einen Container aus China holen und die Dinge dann in ihrem Onlineshop teuer hier verkaufen. Das geht einen auf den Sack.

Alle wollten die Globalisierung. Aber die gilt halt nicht nur für Unternehmer, damit sie sich die Millionen auf das Konto scheffeln. Auch Kunden können eben die Globalisierung nutzen, und durch die niedrigen Löhne müssen es auch immer mehr.
 
@lurchie: Im Keller sind die Spielepreise nicht. Im Gegenteil, die sind seit 20 Jahren auf dem konstant gleichen Niveau. 1995 haben Spiele zwischen 70 und 150DM gekostet, also ca. 35€ bis 75€ und heute ist das nicht anders. Da ist alles wie immer :)
 
@lurchie: Laut dem Artikel, den wir hier kommentieren, it es nicht unbedingt ihr gutes Recht.
 
@LastFrontier:
"dass die einen die anderen (Kaufkraft schwächeren ) mit finazieren."

In diesem Fall trifft dies doch gar nicht zu. So eine Querfinanzierung findet nicht statt. Wir reden hier von einem Digitalemmedium, dessen Kosten vor allem in der Entwicklung stecken und nicht in dessen vervielfältigung. Dann geht es um die Frage will ich etwas im brasilianischen Markt verdienen oder nicht. Denn Das Produkt ist ja schon da. Wahrscheinlich würde schon wenige Cent ein Gewinn ausmachen. Weil wie gesagt der Vertrieb selber kaum kosten verursacht (Steam).
 
@andi1983: Ich kann dir sagen wie es in Deutschland zugeht. Die Leute verlassen das Landleben und ziehen in die verschmockte Großstadt da durch die in den letzten Jahren abwandernden Menschen keine Jobs mehr auf dem Land zu finden sind bzw nicht mehr besetzt werden, und viele kleine Betriebe daraufhin aus Personalmangel schließen müssen. Die die in die Stadt ziehen haben dann zwar nen Job, aber auf Grund des begrenzten Platzes sind sie bereit Unsummen für Miete und Unterhalt auszugeben und meckern dann das sie zu wenig verdienen obwohl sie an der Lage mehr oder weniger selber schuld sind. Man könnte ja auch nen Job auf dem Land annehmen, oder nicht direkt in der Großstadt, aber der deutsche ist ja bequem geworden. Am besten aus der Tür raus und alles vor der Nase haben. Klar gibt es ein paar Berufszweige die es halt nur an gewissen Standorten gibt, das begründet aber nicht die Massenabwanderung vom Land. Selbst Leute aus handwerklichen Berufen gehen lieber in die Stadt als auf dem Land zu bleiben wo es genug Jobs gibt in vielen bereichen.

Der Demografische Wandel hat aus Deutschland das gemacht was es ist. Auf dem Land gibt es billige Wohnungen und Häuser, aber wenige Jobs weil dort keiner mehr leben will und in der Stadt gibt es Jobs aber kein Platz und die Kosten sind viel zu hoch. Ich hab hier auf dem land in nem 3000 Einwohner Dorf alles was ich brauche, inkl. Kino, Schwimmbad, Eislaufhalle, bowlingbahn, Disco´s usw. Ich kann Skifahren gehen oder im Sommer Mountainbiken.Einkaufen bei REWE, lidl, Aldi, Netto und Co. im Umkreis von 10 Km und packt es mich doch mal bin ich in 30 Minuten mit dem Auto in der Stadt. Und für das Geld was andere an Miete für ne 60 m² Wohnung zahlen, miete ich nen ganzes Haus und hab noch was übrig. Ich hab nen guten Job in der Gastro, verdiene mir mein Geld und kann jeden Monat sogar noch was zur Seite legen. Weil ich nicht in der Großstadt lebe ;)
 
@lurchie: So einen riesen Unterschied macht es zwischen Stadt und Land auch nicht mehr. Also 60 m² und ein ganzes Haus auf dem Land, das ist schon ein lustiger Vergleich. Ich denke, dann sind die Mietpreise auf dem Land auch nicht mehr bekannt.
Klar bekommt man ein wenig mehr Wohnraum für das Geld. Aber man benötigt mehr Geld für Mobilität, hat höhere Heizkosten, Versicherungen usw.

Fahrzeuge werden wegen "unsinnigen" Auflagen. Alle Jahre 1.000-2.000 Euro teurer. Wer etwas Fahrzeug möchte, legt mindestens 30.000 Euro auf den Tisch. Durch höhere Fahrleistungen auf dem Land sind öfter Kundendienste fällig usw. Versicherungen steigen.
Diesel werden schlecht geredet. Benziner haben fast den doppelten Verbrauch
und der Liter liegt wieder bei 1,40 Euro.

Also bleibt es dabei, dass egal ob Stadt- oder Landbewohner das Geld bei vielen nicht mehr locker sitzt. Seit dem Euro bekommt man eben viel weniger Ware für das Geld.

Die Löhne wurden damals schön bei der Umrechnung halbiert.
Die Höhe der Löhne ist geblieben, nur die Preise für die Ware hat sich seitdem
fast verdoppelt.

Kann man eben auch gut an Dingen sehen, welche man verfolgt.

Als Beispiel eine Motorsäge des bekannten Herstellers. Gibt es ja damals und heute mit den gleichen Typenbezeichnungen. Damals hat sie 600 DM gekostet. Dann bald 600 Euro. Und heute liegen wir bei knapp 1.000 Euro.

Und Fakt ist, dass das Geld beim Großteil einfach nicht mehr locker sitzt und sie sich eben informieren und nicht mehr die x-fachen Preisaufschläge mitmachen.
 
@andi1983:
"Alle wollten die Globalisierung. Aber die gilt halt nicht nur für Unternehmer, damit sie sich die Millionen auf das Konto scheffeln. Auch Kunden können eben die Globalisierung nutzen, und durch die niedrigen Löhne müssen es auch immer mehr." Dem ist nichts hinzuzufügen.
 
@lurchie: Das stimmt so nicht ganz, da Spiele wie Dead island, obwohl zum verkauf in deutschland nicht freigegeben problemlos mit österreichischen Keys für Deutsche Accounts aktiviert werden können.
 
@Nandemonai: Dead Island, und andere Spiele die auf der Index Liste A stehen, sind nicht zum öffentlichen Verkauf freigegeben. Das heisst nicht das man sie nicht kaufen darf. Das heisst nur das man nachweisen muss 18 oder älter zu sein und das sie nicht frei im Laden stehen dürfen. Auch was auf Liste B steht ist nicht automatisch verboten, nur wenn es beschlagnahmt wurde.

Wenn du hier etwas nicht gekauft bzw. aktiviert bekommst, dann ist das in den mehrheitlichen Fällen die Entscheidung des Publishers und nicht durch Gesetze begründet.
 
@lurchie: Wieso ist da kein Unrecht zu finden? Von der Globalisierung profitieren bislang nur Unternehmen - es wird Zeit, dass auch mal die einzelnen Länder / Menschen davon profitieren.
Entweder Steam und Co. nutzen die Vorteile der EU nicht - und lassen Spiele z.B. in jedem Land einzelnt prüfen und zulassen und verkaufen diese dann völlig separat - oder sie nutzen die Entbürokratisierung der EU, kommen aber auch den Pflichten nach.

Andererseits gibt es reichlich Möglichkeiten Steam auszutricksen - weshalb es mir auch egal ist ob sich Key-Reseller strafbar machen oder nicht. Solange die Keys nicht gestohlen sind, ist es völlig in Ordnung wenn man sie irgendwo (viel) günstiger erwerben kann. Globalisierung sollte nicht ausschließlich den Firmen Vorteile verschaffen; das ist derzeit aber oftmals der Fall.
 
@Kirill: du sollst dich nicht als kunde freuen sondern bezahlen ;)
 
@couch: Dummerweise machen Kunden es auch immer wieder mit. Mal von Geoblocking abgesehen, es gibt genug Trottel. Spiele vorbestellen, obwohl (oder gerade weil?) es keine Pressekopien und somit keine Tests gibt, überteuerte DLC, wbei nicht wenig von dem Inhalt aus dem Spiel rausgeschnitten wurde, nur um ihn separat zu verkaufen, Spielekäufer sind nicht selten Idioten.
 
Das mit dem FSK, siehe Kommentar von Lurchie, sollte aber dann auch erwähnt werden, im EU Dokument finde ich dazu auch nichts. Ansonsten liest sich der Artikel nämlich komplett anders. Ein Spiel kostet in Deutschland 50€, in Griechenland 25€. Die EU kritisiert das. Nach Neuberechnung der Verkaufszahlen, entschließt sich der Hersteller dann, das Spiel, EU weit, für 40€ zu verkaufen. TOLL für die Deutschen! Es ist außerdem ganz toll, dass es endlich weniger Griechen gibt, die immer den Spielechat mit ihrem blöden Griechisch zuspammen, man versteht kein Wort.
"Die Spielehersteller passen die Preise... an."
Nee, liebe EU, Zwei Klassen Internet, die einen können Spielen, die anderen nicht, da sie sich das Spiel nicht leisten können? Oder wie?
 
@Lastwebpage: und wo ist der sonst heraufbeschworene Vorteil der Globalisierung für die Kunden dann? Also wenn man die Preise bei 50 vs 25 belässt?

Dann sollen die Spielepublisher halt nicht die bürokratischen Vorteile der EU nutzen und nicht in China fertigen lassen. Stattdessen sollen die halt in Griechenland fertigen lassen und auch in jedem EU-Land getrennt das Spiel zulassen. Wie? Wollen die nicht weil ist ja blöd? Tja - es ist bzw. wäre gerecht, denn dann wären es eigentlich separate Produkte, die halt in den jeweiligen Ländern zugelassen sind.

So hingegen profitieren die Spielehersteller massiv von niedrigen Löhnen und geringe(re)n Zulassungskosten, lassen aber Menschen verschiedener Länder (innerhalb der EU) verschieden-hoch dafür zahlen. Gerecht ist das nicht - weshalb ich auch kein Problem damit habe irgendwo nen Key günstig zu kaufen und/oder per VPN zu aktivieren.
 
@divStar: Ich sehe das eher aus dem, zugebenermaßen politisch sehr linken, Blickwinkel. Ich will zwar jetzt nicht Spiele als Allgemeingut sehen, obwohl irgendwie schon. Nehmen wir mal so an, es würde einen Smartphone, Pay-TV, Internet oder sonst was Anbieter geben, also nicht unbedingt zwingend notwendige Produkte, aber auch eben keine reinen Luxusartikel, der in Deutschland und in Griechenland seine Produkte anbietet. Mir Missfällt irgendwie die Vorstellung die Griechen nur deshalb von einer Nutzung quasi Auszuschließen, nur weil dort das Einkommensniveau so gering ist, dass sie es sich nicht leisten können.
Vom reinen Grundprinzip her, würde ich ja vielleicht auch noch sagen, ist zwar schade für die Griechen, müssen sie eben drauf verzichten, auch dein Gedankengang ist nicht von der hand zuweisen, aber wenn dem so ist, und die Produkte in Griechenland wirklich billiger sind, und die EU sagt jetzt, dass sie es nicht so haben will und es wohl dann auf eine Preissteigerung für die Griechen hinausläuft, Wettbewerbsrecht, Harmonisierung Hin oder Her, nur irgendwie fällt es mir schwer diesen Vorstoß der EU gut zu finden.
 
@Lastwebpage: "Ein Spiel kostet in Deutschland 50€, in Griechenland 25€. Die EU kritisiert das."
Nein, die EU kritisiert, dass ein Deutscher seinen Key nicht in Griechenland erwerben kann, genauso wie er andere Waren dort erwerben und nach Deutschland einführen und auch verwenden kann. Das ist durchaus berechtigt, schliesslich profitieren die Firmen finanziell teilweise extrem von der Globalisierung. Und dann maßen sie sich auch noch gesetzgeberische Befugnisse an, wenn es darum geht, was Privatpersonen in ein Land einführen dürfen und was nicht. Für irgendwelche Einführverbote oder -beschränkungen ist einzig und allein der Gesetzgeber zuständig, nicht irgendwelche Unternehmen (naja, durch die ganzen Lobbyisten leider doch, aber dann sollen sich Valve & Co. wenigstens die Mühe machen müssen, das Problem mit der üblichen "Vergessener Geld-Koffer"-Methode zu lösen).
 
@Link: Naja, er fährt ja nicht in den griechischen Mediamarkt und kauft sich dort vor Ort die Keycard. Es ist ein reines Internetgeschäft, aber davon abgesehen, hast du zwar durchaus Recht, es wird doch aber zu einer Verteuerung führen.
 
ja .... war doch logisch oder. das problem ist hier doch logischerweise die wirtschaft. die großen konzerne wollen doch nicht das alle mit bekommen das die sachen die wir kaufen wo anders hängen für die hälfte und sie immer noch n riesen gewinn machen. solange versand nötig ist kann man da leicht seine steuern etc drauf schlagen. hier ist das etwas schwieriger. also lieber innerländisch zum "angepasstem" preis verkaufen. nur so am rand. wer am handy gerne mal zockt und sich wundert über die krassen ingame preise sollte mal etwas mit nem vpn rumspielen und nem frischen android gerät.
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