70% mehr für Streams: Apple bezahlt Künstler viel besser als Spotify

Streaming hat für einen kompletten Umbruch im Musikbusiness gesorgt. Wie jetzt eine Untersuchung zeigt, kommen Künstler bei Apples Musikservice deutlich besser weg als bei der Konkurrenz von Spotify. Streams soll Apple bis zu 70 Prozent besser ... mehr... Musik, Musik-Streaming, Streamingportal, musikstreaming, Aldi life Musik Bildquelle: Aldi Musik, Musik-Streaming, Streamingportal, musikstreaming, Aldi life Musik Musik, Musik-Streaming, Streamingportal, musikstreaming, Aldi life Musik Aldi

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Am Ende wird Spotify sowieso von einem großen Konzern geschluckt. Ohne alternatives Geschäftsmodell fehlt ihnen einfach der lange Atem um gegen finanzstarke Konzerne wie Apple bestehen zu können. Microsoft könnte ein möglicher Kandidat sein, Groove wird wohl niemals einen nennenswerten Marktanteil erreichen.
 
@FuzzyLogic: Bei Microsoft weis man, der der Dienst dann quasi tot wäre.
 
@kkp2321: Und bei Google auch (Motorola) und bei apple auch (wird unbenannt, ausgeschlachtet und geschlossen). Bei jeder Firma so. :)
 
@FuzzyLogic: Für eine Übernahme durch Microsoft läuft der Dienst noch zu gut. Die haben mehr Übung in der Übernahme von Beinahe-Toten.
 
@FuzzyLogic: Wenn Spotify nicht in massive wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät und verkauft werden muss, sollte es nicht geschluckt werden, da es momentan nicht börsengelistet ist und sich kein Konkurrent so einfach eine Beteiligung zukaufen kann.
 
@FuzzyLogic: Ich glaube auch nicht, dass Spotify aktuell so einfach geschluckt werden kann. Spotify wächst aktuell kräftig und das ist in einem Kaufpreis schon mit drinnen. Netflix ist ein ähnlich großer Player und über 50 Milliarden wert.
Spotify mag ein One-Trick-Pony sein, aber ein sehr gutes.
 
"so ist das halt in einer Marktwirtschaft. Zwingt die Künstler jemand zu Spotify? Wohl kaum."
 
@Skidrow: Natürlich werden die Künstler zu Spotify gezwungen: Ich und viele andere haben zum Beispiel ein Abo, zahlen regelmäßig an Spotify und kaufen daher keine Tonträger mehr. Ich würde auch eher eine Spotify-Absenz eines Künstlers aussitzen als mir ein einzelnes Album für 10-20 € kaufen, da ich im zweifelsfall damit zwei Monate Spotify mit deutlich mehr Content bekomme. Daher sieht man recht häufig kurze Phasen der Abwesenheit von Künstlern, die dann aber wieder zurückkommen.
 
Ja, Apple bezahlt die Künstler besser, bis sie Spotify zum Großteil meiden und Apple Marktführer ist. Dann gibt's auch da sch*** Tarife. Ist ja nicht so, als wäre Apple dafür bekannt besonders großzügig zu seinen "Geschäftspartnern" zu sein...
 
@LotuSan: Warum sollten sie Spotify meiden? Viel wichtiger als die reißerische Überschrift ist doch der letzte Absatz: Der absolute Betrag, den die Künstler von Spotify bekommen ist viel höher, als das was sie von Apple überwiesen bekommen.
 
@LotuSan: Das wird nie passieren, Spotify läuft auf ALLEN Geräten, Apple Music dagegen nicht.
 
@bebe1231: ? Ehm doch. Beides läuft auf iOS und android. Somit allen Geräten;)
 
@Razor2049: Stimmt, dachte immer dass ist auf iOS oder Mac begrenzt.
 
@bebe1231: ne schon lange nimmer, zum start gab es nich kein android,wurde aber recht schnell nachgereicht
 
@LotuSan: Ich nenne das Verhandlungsgeschick.
 
Egal ob Spotify, Microsoft Groove oder Apple - Verhungern wird kein Künstler. :D
 
@Surtalnar: Oh doch, viele Künstler werden wieder aufgeben müssen, weil sie damit nicht genügend Geld verdienen können. Aber Spotify hat daran keine Schuld. Wenn man halt nur 100.000 Aufrufe generiert, dann kann man nicht erwarten, Millionär zu werden. Es gibt einfach viel zu viel Musik und Künstler heutzutage und alle wollen satt werden. Das funktioniert einfach nicht. Netflix produziert ja auch keine 1000 Serien und beschwert sich dann, dass 10€ im Monat nicht ausreichen, um 1000 Serien zu produzieren.
 
Spotify hat aber auch Gratisuser, für die andere Tarife gelten. Dafür können Gratisuser die Songs nicht gezielt ansteuern und wenn ein Gratisuser niemals bereit wäre 10€ im Monat zu bezahlen, sind die Einkünfte von den Gratisusern besser, als wenn sie sich die Musik wie früher illegal besorgen.
 
@FatEric: auf dem PC können die Freeuser sehr wohl einzelne Songs abspielen.
 
Wenn man sich mal die "EDITORS NOTE:" auf der Seite der Quelle durchliest, stellt man fest das die ganze Berechnung für den Arsch ist!

Es ist bekannt das die einzelnen Streaminganbieter, die sich ja nicht in die Karten schauen lassen, mit einzelnen Labels Exklusive Verträge schließen, da mit solchen Methoden Durchschnittswerte zu errechnen, ohne den wirklichen Prozentualen/Vertraglichen Auszahlungsbetrag zu kennen, grenzt m.M.n. an eine Fake-News!
 
@Kribs: Seh ich ähnlich. Hier wird ein x-Beliebiger Aufhänger genutzt um angeblich vergleichbare Zahlen zu generieren.

Der betrachtete 'Ausschnitt' ist jedoch viel zu winzig, um ansatzweise als repräsentativ gelten zu können. Er berücksichtigt wichtige Einflußfaktoren wie z.B. das Geschäftsmodell der Mitbewerber überhaupt nicht (Kostenpflichtige und kostenlose Streams bei Spotify), trifft keine Aussage zu (Preis-)Staffelungen und geht in keinster Weise auf eine eigentlich interessante Aussage dieser Aufstellung ein:
Durchgehend steigen die Preise pro Stream, je weniger Marktanteil die Anbieter haben. Hier zahlt also nicht Apple mehr, sondern weniger als 90% der Mitbewerber. Das Apple mehr pro Stream zahlt als Spotify liegt wohl ganz offensichtlich an dem Abrechnungsmodell, von dem alle Anbieter, inkl. Apple und Spotify, profitieren.

Sortiert man die Tabelle nach Streams per Song / Album, wird dieser Mechanismus eindeutig erkennbar.

Fazit: Alles in Ordnung. Aussage: So sind die Staffelpreise organisiert. Punkt.

Nochwas: Die Überschrift ist wirklich grundfalsch und irreführend. Zum Beleg müsste mindestens ein vergleichbares Label herangezogen werden, bei dem die Streamingzahlen Spotify vs. Apple genau umgekehrt sind. Aber das würde mit Sicherheit diese Aussage nicht stützen ;)
 
Soweit ich weiß gibt es Apple Musik nur für 3 Monate umsonst zum testen, während Spotify werbefinanzierte Free-Accounts anbietet. Die Werbeeinnahmen können nicht sehr hoch sein, da vieles nur Eigenwerbung ist - also Lückenfüller vermutlich. Diese free User generieren also weniger Einnahmen, wodurch Spotify im Durchschnitt über alle User weniger Auszahlen kann.
Diesen Faktor müsste man für einen fairen Vergleich rausrechnen, finde ich
 
@DRMfan^^: Warum soll man das herausrechnen? Es gehört zum Geschäftsmodell von Spotify, Gratis etwas anzubieten.
 
@iPeople: Weil Spotify dadurch ein Mehr an absoluten Einnahmen erzeugt. Würde Spotify nur Premium-Kunden akzeptieren, so wären es nennenswert weniger Abrufe und damit absolut weniger Einnahmen.
 
@DRMfan^^: Aber genau deswegen ist es doch blödsinn, die Gratisnutzer herausrechnen zu wollen.
 
@iPeople: Die Werte sind einfach nicht vergleichbar, wenn man sie NICHT rausrechnet.
 
@DRMfan^^: Natürlich sind sie das, es steht Einnahmen gegen Einnahmen. Wie spotify und Apple das jeweils machen, spielt keine Geige.
 
@iPeople: Es geht um Einnahmen PRO USER. Und eine gemischte Userschaft mit einer zahlenden zu vergleichen (mit dem Subtext: Spotify ist so böse gierig ) ist sinnfrei. Man vergleicht ja auch nicht den Umsatz pro Kunden bei OBI mit den Umsatz pro Besucher bei Hagebau.
 
@DRMfan^^: Was ein Durchschnitt ist, weißt du ?
 
@iPeople:
An dieser Stelle wird ein weiteres Gespräch wohl sinnfrei.
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