Mehr Unfälle: Experten wollen Fahrverbot bei Handynutzung am Steuer

Trotz vieler Aufklärungsarbeit und Bußgeld steigt die Zahl der Unfälle, die durch die Nutzung von Mobilfunkgeräten am Steuer verursacht werden, weiter an. Jetzt sprechen sich Verkehrsexperten für eine Verschärfung der Bestrafung bis hin zum ... mehr... Handy, Auto, Steuer, Handyverbot Bildquelle: ACE / Emmerling Handy, Auto, Steuer, Handyverbot Handy, Auto, Steuer, Handyverbot ACE / Emmerling

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Warum ist hier ein bild eingebunden von den strafen aus dem Jahr 2014? Die sind längst überholt!
 
Direkt Fahrsperre für 6 monate, damit die Leute es kapieren. Die Welt geht nicht unter nur weil man nicht permanent erreichbar ist...
 
@TobiasH: Wenn du wüsstest wieviele Jobs daran hängen erreichbar zu sein. Das ist nämlich ein Fakt, der dabei ignoriert wird. Tatsache ist aber auch, das es legale Wege gibt im Auto zu telefonieren. Wer sie nicht nutzt, ist selber Schuld.
 
@kkp2321: Deswegen sollte man ja ebendiese bestrafen, die sich nicht dran halten. Ich bin der Meinung, ja an einer Freisprechanlage soll es erlaubt sein, aber bis auf Telefonieren halt nichts anderes. Wenn ein Anruf kommt, dann annehmen via Knopf am Lenkrad oder sonst wie. Aber mehr nicht. Keine weiteren Spielereien. Falls man erwischt wird, fordere ich sogar, dass das Fahrverbot auf mindestens 1 Jahr und länger ausgedehnt wird. Falls da nun ein Job dran hängt, schön, dann wird es noch bitterer. Dann lernt man vllt auch mal draus. Es gibt immerhin Lösungen, die genutzt werden können. Ein Handy hat eben am Steuer nichts zu suchen.
 
@bmngoc: Minus von mir, sry sollte ein plus werden
 
@bmngoc: Das selbe sollte dann auch für Essen oder Zigaretten am Steuer gelten...
 
@Speggn: Beim Essen stimme ich dir zu - je nachdem, was da so gegessen wird. Ein Döner ist sicher etwas ablenkender am Steuer als eine Milchschnitte.

Bei der Zigarette hingegen stimme ich dir nicht zu. Die kann man anzünden, abaschen und ausdrücken ohne auch nur einmal den Blick von der Straße nehmen zu müssen.

Und selbst wenn man doch zum Abaschen und Ausdrücken kurz den Blick Richtung Aschenbecher wandern lässt: Kurz den Blick zum Regler für die Klimaanlage, die Lautstärke oder dem Sitznachbar bei einer Unterhaltung ist genau das Gleiche. Das müsste man dann also auch verbieten.
 
@Speggn: Mit der Abgrenzung der Grenzfälle wird es aber schwierig. Wenn ich ein Brötchen beim Fahren esse, würde mich das nicht sehr ablenken. Hamburger dagegen ist kaum vertretbar, weil man darauf achtet sich nicht zu verkleckern. Und neulich bin ich hinter einer Frau hergefahren, die sich gefühlt alle 10s zu ihrem Kind nach hinten umgedreht hat und auch entsprechend Schlangenlinien gefahren ist. Nur weil das einige nicht im Griff haben, kann ich ja jetzt auch nicht allen verbieten mit Kindern Auto zu fahren.
 
@bmngoc: ich hoffe, du plädierst mit der gleichen Glut des Apostels für Tempolimit auf Autobahnen.
 
@bmngoc: Man braucht keinen Führerschein um mit dem Auto zu fahren. Auch wenn man jemandem 10 Jahre den Lappen wegnehmen würde könnte dieser trotzdem noch rum fahren.
Die Strafe sollte materieller sein, die paar Euro tun nicht weh, die Strafen müssen viel höher sein. Bußgeld, Führerschein weg und Fahrzeug beschlagnahmen (egal wem es gehört).

Aber nicht nur bei Handy am Steuer, auch die Leute, die auf dem Bürgersteig parken und schnell beim Bäcker Brötchen holen oder durch die Fußgängerzone fahren müssen gravierend bestraft werden.

Es macht den Eindruck als ob heutzutage kaum einer mehr in der Lage ist sich an einfachste Verkehrsregeln und an das normale Miteinander zu halten. Wer egoistisch handelt ist psychologisch gesehen wohl nicht in der Lage ein Fahrzeug zu führen, da hilft nur MPU und den Härtefällen den Führerschein abknöpfen - und da man, wie gesagt, auch ohne Führerschein immer noch das Auto bewegen kann, muss auch der Wagen konfisziert werden. - dann reichen auch kürzere Zeiten, 2-3 Wochen ohne Führerschein gefährden keine Jobs aber sind ein echter Denkzettel. Wenn es mehrmals vorkommt kann es der Gesellschaft auch egal sein, dass der Verkehrssünder den Job verliert.
 
@otzepo: viel zu kurz gesprungen... "Fahrzeug weg" ist nicht theatralisch genug. Am besten gleich Hand ab, dann ist die Freisprecheinrichtung obligatorisch. Ist Dir das hart genug?
 
@hcs: Ich rede von einem Zeitraum von zB zwei Wochen Fahrverbot und Fahrzeug für diese Zeit einziehen. Damit wird das Fahrverbot sichergestellt.
Wenn der Lappen weg ist wird der Wagen weiter bewegt, da es kaum Kontrollen gibt.
Wenn das Fahrzeug stillgelegt wird (Kralle reicht ja) ist diese Option nicht mehr vorhanden.
Sollte sich der Sünder einen Wagen leihen und damit erwischt werden (oder wieder gegen die Regeln verstoßen) ist eben auch dieses Fahrzeug stillgelegt, so unterbindet man, dass die Person ein Fahrzeug geliehen bekommt.

Ich rede ja auch nicht alleine vom Handy am Steuer, sondern für alle "Bagatelldelikte".
Meiner Meinung nach ist es nur so möglich den Sünder zum Umdenken zu bewegen.

Letztes Jahr war ein Leserbrief in der Zeitung, in dem sich eine Frau darüber aufregt ein Knöllchen bekommen zu haben, weil sie vor einem Fitnessstudio den Radweg zugeparkt hat. Ihrer Meinung nach ist es ihr gutes Recht auf Fuß- und Radwegen zu parken, wenn das Parkplatzangebot unzureichend ist. Solche Personen dürfen kein Fahrzeug führen, da muss der Führerschein weg. Als Autofahrer hat man eine gefährliche, schwere Maschine zu führen und muss dazu auch psychologisch in der Lage sein (dafür gibt es ja die MPU).
Es ist selbstverständlich geworden zu tun und lassen was man will mit dem Auto und Rücksicht auf die Mitmenschen wird überhaupt nicht genommen. Wenn ein Strafzettel nicht zum Lerneffekt führt muss es eben gravierendere Strafen geben.

Alle Minusklicker begehen anscheinend mit Absicht aus Egoismus solche Regelverstöße, denn sonst bräuchte man ja keine Angst vor den Strafen haben. Und wer es mit Absicht macht hat laut Straßenverkehrsordnung nun mal überhaupt nicht die Eignung ein Fahrzeug zu führen und sollte es daher auch bleiben lassen bzw muss vom motorisierten Straßenverkehr ausgeschlossen werden.
 
@otzepo: Meine Schwester leiht sich also mein Fahrzeug, wird mit dem Handy am Ohr erwischt und ich darf dafür leiden, weil mein Auto ja dann stillgelegt ist? Die Mutter kommt nicht mehr zur Arbeit, weil sie ihrem Kind das Auto am Samstag geliehen hat, und das erwischt wurde?
Ok, lustig wirds wenn man dann im Leihwagen unterwegs war. Dann kommt zur Strafe noch die 2 Wochen extra Miete dazu, bis man das Fahrzeug wieder abgeben kann.
Ne, da fehlt die Verhältnismässigkeit.
 
@Breaker: Dann darf deine Schwester eben nicht das Handy am Ohr haben, wenn sie nicht mit ihrem eigenen Wagen unterwegs ist. Es ist nicht die Schuld dieser Idee, wenn deine Schwester den Wagen stilllegen lässt. Sie ist Schuld, da sie sich falsch verhalten hat. Sie hätte den Wagen auch vor einen Baum setzen können und der Wagen wär dann in der Werkstatt. Wenn man sein Auto verleiht muss man damit rechnen es nicht wieder zu bekommen. Dann muss deine Schwester dir wohl für die Zeit des Fahrverbotes die einen Leihwagen stellen. Der Führerschein wird ja nicht sofort abgenommen, man hat die Möglichkeit für diesen Zeitraum Urlaub zu nehmen und das Fahrverbot und die Stilllegung erst in drei Monaten anzutreten.

edit:
Zur Verhältnismäßigkeit: Jemanden zu überfahren billigend in Kauf zu nehmen und mal für ein paar Tage kein Auto haben - in welche Richtung stimmt da wohl die Verhältnismäßigkeit nicht? Wenn deine Sis beim ersten mal kostenpflichtig verwarnt wurde und beim zweiten mal ihren (oder deinen) Wagen abgeben muss hat sie doch bewiesen sich nicht an die Regeln halten zu können. Warum leihst du so einer Person deinen Wagen? Selber schuld.
Die Strafe ist zwar hoch, aber nicht existenzbedrohend oder unverhältnismäßig.

Um mal ein anderes Beispiel zu nehmen: Feuerwehrzufahrt zuparken, da man nur 10 Minuten in das Gebäude muss. Klingt erst mal nach nichts, wenn es aber genau jetzt gerade brennt und die Feuerwehr nicht schnell genug zum Brandherd kommt und deshalb Menschen im Gebäude verbrennen ist aus einer Lappalie eine Tragödie geworden. Um genau diese Tragödien zu verhindern gibt es diese Regeln, an die man sich daher auch halten muss und nicht als Unwichtig und Kavaliersdelikt zur Seite wischen kann. Es muss in den Köpfen ankommen, dass man Leben aufs Spiel setzt wegen seiner eigenen Bequemlichkeit oder weil man einfach unaufmerksam ist, obwohl man gerade ein Kraftfahrzeug lenkt.
 
@otzepo: Was ein Glück, dieses Szenario ist in Deutschland dank unseres Grundgesetzes, insbesondere des §14, nicht umsetzbar.
Wär auch ziemlich unfair, viele Familien können sich eben nur ein Auto leisten, und nur weil der Ehemann Mist gebaut hat, muss das noch lang nicht bedeuten dass man die ganze Familie dafür bestrafen muss. Und doch, für manche Existenzen ist ein fehlendes Beförderungsmittel existenzbedrohend, weil es z.b. keine alternativen Verkehrsmittel gibt, so z.b. auch bei uns.
Zu deinem Beispiel mit dem Unfall: Wenn meine Schwester mein Auto reinrennt, stellt mir die Versicherung ein anderes, bis mein Fahrzeug repariert ist oder es verwertet wurde und ich mir ein neues besorgt habe. Genau dafür gibts Versicherungen.
Die Möglichkeit das Fahrverbot zu verschieben haben, zumindest meines Wissens nach, auch nur Ersttäter, Wiederholungstäter geben ihn mit der Verurteilung ab.
Und wegen deines Edits: Verhältnismäßig ist es, die Person zu bestrafen, die den Mist baut, und nicht andere.
Um beim Beispiel mit der Schwester zu bleiben, sie fragt mich, ob ich ihr ein Küchenmesser mitbringe, da ihre nicht mehr scharf sind und die beim Laden um die Ecke grad im Angebot sind. Ich bringe es ihr, gehe wieder heim und sie bringt mit eben diesem Messer ihren Ehemann um. Laut deinen Aussagen wäre ich jetzt mitschuldig, weil ich ihr das Messer besorgt habe?
Mal abgesehen davon gilt in Deutschland zum Glück auch, dass man solange unschuldig ist, bis die Schuld bewiesen wurde, nicht anderherum (Unschuldsvermutung!). Wenn ich ihr also mein Auto leihe darf ich aufgrund dessen davon ausgehen dass sie nicht während der Fahrt telefoniert. Ich muss nicht davon ausgehen dass sie es tun wird.
 
@Breaker: §14 GG hat nichts damit zu tun, der Wagen bleibt die ganze Zeit dein Eigentum.

Es ist nun mal schwierig Strafen umzusetzen, da man sich nicht dran halten muss. Wenn sie ihren Führerschein bereits abgegeben hat und sich dann deinen Wagen leiht bist du ja auch Schuld, da man sich als Autohalter davon überzeugen muss, dass die Person einen Führerschein hat.

Ich habe eine Haftpflicht, die zahlt nicht. Wenn man sich dann noch von der Privathaftplicht (also anderes Thema, nicht Kfz) die Klauseln anschaut sieht man auch, wer verleiht nimmt Schäden selbst in Kauf. Leihe ich mir deinen Rasenmäher aus und mache ihn aus Versehen kaputt übernimmt die Versicherung den Schaden nicht, da du beim Verleihen das Risiko in Kauf genommen hast. Somit hast du auch diese Option beim Verleihen des Wagens an deine Schwester schon im Hinterkopf haben können, da darf sie eben keine Regel brechen, wenn sie mit deinem Wagen unterwegs ist und du solltest es ihr auch noch mal deutlich sagen und dir ihren Führerschein zeigen lassen (macht fast keiner, ist aber so Gesetz - also das mit dem Führerschein kontrollieren, sich an Regeln zu halten sollte sie ja selbst wissen, sonst hätte sie ja keinen Führerschein).

Auch bei deinem "Tatwaffe liefern"-Beispiel wird sicher auch ermittelt werden, wenn ein Verdacht der Beihilfe besteht und du davon wissen konntest, dass sie ihren Mann ermorden möchte, ist es Beihilfe. Blöd gesagt, es hängt vom Richter ab ob du ihr beim Mord geholfen hast. Rein von meinem Rechtsverständnis gebe ich dir Recht, aber zuzutrauen ist es unseren Richtern dich der Beihilfe schuldig zu sprechen.
 
@otzepo: Und ein Auto von einem Kumpel kann ich mir nicht leihen? Von einem der nicht weiß, dass ich vielleicht grad keinen Lappen hab? Oder an ein Fahrzeug an das ich auch ran komme, ohne fragen zu müssen? Dann hift nur gleich in den Knast. Das stellt ein Fahrverbot sicher. Außerdem weiß ich nicht, ob ich mich auf das dünne Eis begeben würde und tatsächlich ohne Führerschein fahren würde. Genau dann passiert was... Muss ja kein Kontrolle sein. Lass Dir einfach nur einen an die Karre fahren.
 
@otzepo: Ach, jetzt seh ich erst, warum du so drauf bestehst. Du gehst davon aus, dass sie ihren Führerschein schon abgegeben hat und ihr Fahrzeug sichergestellt wurde.
Ich geh aber davon aus dass sie ihren Führerschein hat (noch oder wieder, macht ja keinen Unterschied), und sie sich einfach "nur" mein Fahrzeug geliehen hat, z.b. weil ihres grad in der Werkstatt ist oder ihr im Moment keines zur Verfügung steht. Ich beziehe mich also hier hauptsächlich auf dein O2 re:4, worin du schreibst "Bußgeld, Führerschein weg und Fahrzeug beschlagnahmen (egal wem es gehört).".
Übrigens ein weiterer Grund, weswegen das mit der Fahrzeugstilllegung nicht funktionieren kann: Bei meinem ehemaligem Chef hab ich das Firmenfahrzeug gefahren, und damit u.a. frühs Mitarbeiter eingesammelt. Andere Fahrer wären zur Verfügung gestanden, andere Fahrzeuge aber nicht. Wie erklärt der Richter dem Chef, dass sein Fahrzeug jetzt erstmal einbehalten wird und er seine Firma dadurch erstmal zumachen darf? Alle Aufträge hinfällig, egal, da hat einer Mist gebaut, und die 8 Mitarbeiter dürfen jetzt zum JobCenter, weil kein Fahrzeug mehr da ist. Ne, das ist definitiv keine Verhältnismässigkeit. Ein Leihwagen wäre nicht möglich und gibts auch für bestimmte Firmen nicht, da hier z.b. Sondereinbauten vorhanden waren.
Dein Vergleich mit dem Rasenmäher ist übrigens unsinnig, da es hierfür keine Kaskoversicherung gibt, die einem im Falle eines Schadens schützen kann. Selbst wenn es sie gäbe, wäre es wahrscheinlich billiger für 100€ einen neuen zu kaufen.
Wegen deines Einwurfs mit der Haftpflichtversicherung und Verleihen: Ich gehe davon aus, dass derjenige, der das Fahrzeug beruflich oder aus anderen Gründen dringend benötigt (oder das Fahrzeug öfter mal verleiht) eine Kaskoversicherung abgeschlossen hat, oder aber genug Geld auf der Seite liegt um das Fahrzeug im Fall der Fälle ersetzen zu können. Mir zumindest sind das die 140€ Mehrkosten jährlich wert, da ich dadurch die Sicherheit gewinne einen adäquaten Ersatz in angemessener Zeit zu erhalten.
 
@Breaker: Du hast es am Anfang schon korrekt verstanden, ich bin auch auf dem Stand, dass sie im Besitz eines Führerscheines ist.

Ich fordere ja nicht knallharte Strafen beim ersten Verstoß, Wiederholungstäter sollen davon abgeschreckt werden. So wie es jetzt gerade läuft funktioniert es ja mal überhaupt nicht.

Auch ist es wirklich schwierig durchzusetzen, wenn der Fahrer eines Betonmischers mit dem Handy am Ohr zum zehnten mal erwischt wurde das Arbeitsgerät stillzulegen. Da muss eben ein Richter nach seinem Ermessen entscheiden ob ein Wagen stillgelegt wird oder nicht. Man braucht es nicht pauschalisieren, es sollte aber unbedingt die Möglichkeit dazu geben.

Die Idee "Klassenkloppe" funktioniert, wenn ein Familienmitglied nicht im Stande ist ein Auto zu führen und auch nicht in der Lage ist sich an die Regeln zu halten wird so die ganze Familie/Firma/Freundeskreis gezwungen den Übeltäter in die Schranken zu weisen.

Es ist kaum möglich die Regeln anders durchzusetzen. Nachts werden Fußgängerzonen befahren und zugeparkt, die Stadt versucht es mit Pollern zu verhindern und dann kommt der Lieferverkehr nicht mehr zu den Geschäften. Die Sache mit der Kralle ist dann eher ein öffentliches Bloßstellen und der angeprangerte hat einen Lerneffekt und hält sich dann Bestenfalls in Zukunft an die Regeln, vor allem wenn er dafür seinen Jahresurlaub auch noch verschwenden muss. Es muss halt alles im Rahmen bleiben, aber die Option sollte es geben. Wie gesagt, es geht nicht nur ums Handy sondern um alles von falsch Parken (wenn dadurch Menschenleben in Gefahr gebracht werden, sei es nun in der Fußgängerzone oder in der Feuerwehrzufahrt) bis zum Alkohol am Steuer. Alle Delikte, die andere gefährden brauchen höhere Strafen und diese Strafen müssen eben durchsetzbar sein und nicht nur schlechte Scherze. Alternativ könnte man auch die Polizeipräsenz erhöhen und die Beamten dazu anhalten auch diesen Verstößen nachzugehen, aber das ist teurer.

edit: hatte mir selbst geantwortet und nicht @Breaker
 
@otzepo: Entweder verstehe ich dich falsch, oder du forderst grad ernsthaft die Version Stasi 2.0? Jeder bespitzelt jeden?
Falls es das ist worauf du hinauswillst: Das hat (zum Glück) schonmal nicht auf Dauer funktioniert, auch wenn es dann doch zu lang war.
 
@hcs: Es ist heute schon Gesetz, dass man jemandem ohne Führerschein (besser gesagt ohne Fahrerlaubnis. Den Lappen zu Hause liegen lassen kostet nur 10 EUR.) seinen Wagen nicht leihen darf bzw zur Verfügung stellen.
Wenn du ohne Lappen mit dem Wagen vom Chef oder einem Kumpel oder Familienmitglied (oder was auch immer) erwischt wirst ist dafür der Halter des Wagens mit verantwortlich und bekommt eine Strafe aufgebrummt.
Der Fahrzeughalter muss sich jedes Mal den Führerschein zeigen lassen. In der Praxis sind es bei Dienstfahrzeugen Führerscheinkontrollen einmal im Monat, wenn es so nicht geregelt wird ist der Chef für die Verfehlung des Angestellten mit in Rechenschaft zu ziehen.
Bis zu einem Jahr Haft gibt es darauf, bei Fahrlässigkeit 6 Monate bzw bis zu 180 Tagessätzen. Da bedankt sich dein Kumpel bzw Chef bestimmt, wenn du ohne Lappen erwischt wirst in seinem Wagen.). §21 Abs.2 Nr. 3 StVG
 
@Breaker: Nein, natürlich nicht!

Polizei ignoriert Verkehrssünder, daher ist das Risiko erwischt zu werden minimal.

--> mehr Polizei einstellen und jedem gesichteten Regelbruch nachgehen (es gibt auch mündliche Verwarnungen gratis) = teuer, da mehr Personal benötigt wird

--> härtere Strafen, damit die Sünder es nicht wieder tun bzw schon abgeschreckt sind und es gar keine Sünder gibt. = bei den Strafen von <150 EUR ist es aber nur ärgerlich und es tut nicht weh, daher muss ein Umdenken beim Strafkatalog erfolgen. Der Porschefahrer lacht über die Strafe und fährt weiterhin seinen Porsche, auch wenn sein Führerschein schon bei der Polizei liegt (wie oft bist du schon in eine allgemeine Verkehrskontrolle gekommen? Man braucht quasi gar keinen Führerschein, so selten wie es geschieht)

--> Umdenken bei den Autofahrern. Nur kann man nun mal eben keine Kinder vor Autos werfen in denen gerade ein Fahrer unterm Sitz nach seiner brennenden Kippe sucht oder er gerade eine SMS schreibt. Womit kann man einem Autofahrer sonst klar zeigen, dass er nicht fahrtauglich ist mit seiner Einstellung/Handlungsweise? Da bleibt nur das Auto stilllegen übrig.
 
@otzepo: Ok, wenn ich die Wahl hätte würde ich Lösung 1 (mehr Polizei) bevorzugen (schafft Arbeitsplätze), zusammen mit Lösung 2 (härtere Strafen) um es zu finanzieren.
Die Strafen müssten halt nur hoch genug ausfallen, um das mehr an Polizei zu finanzieren, dann wärs irgendwann ein Selbstläufer ^^
 
@kkp2321: Darum gabs vor 20 Jahren nur arbeitslose.
 
@Paradise: Die Zeit und die Bedingung hat sich in den letzten 20 Jahren massiv verändert.
 
@kkp2321: Ja Menschen lassen sich geiseln. Da wird man dann sogar aus dem Urlaub gerufen. Kann mich noch erinnern das die Firma meiner Eltern in den 80ern die Hotelnummern haben wollte als wir 3 Wochen quer durch England sind. Meine Eltern haben denen den Vogel gezeigt.
 
@Paradise: Du hast die Wahl aber nicht. Wenn du dich nciht geiseln lässt, bekommst du keinen Job.
 
@kkp2321: Wann wohl dagegen (auch) ein (neues / härteres) Gesetz kommt ? *fg
 
@DerTigga: In Frankreich wird sowas ja grad auf den Weg gebracht. Und auch hier sind nicht alle Firmen/Chefs so. Ich habe mal direkt an einem Samstag oder Sonntag eine Mail meiner Chefin beantwortet, worauf von ihr direkt zurückkam: "Danke für die Antwort, aber jetzt ist Wochenende, also Freizeit! Wir sehen uns dann am Montag."
 
@kkp2321: Auch die "legalen" Wege tragen nicht weniger zu Unfällen bei. Eine Freisprecheinrichtung lenkt genauso stark ab wie das Handy am Ohr. Ein generelles Telefonierverbot, wärend der Fahrt, wäre also sinnvoller.
Kann ja nicht so schwer sein mal kurz rechts ran zu fahren.

https://www.wired.de/collection/science/telefonieren-beim-autofahren-ist-gefaehrlich-auch-mit-freisprechanlage
 
@Wakame: Das wird ein toller verkehr werden, wenn 30-40% der Teilnehmer mal eben rechts ran fahren.
 
@kkp2321: Gibts nicht schon längst Pläne für selbständig fahrende Autos ? Das würde doch die in der News genannte Thematik bzw. die zur Debatte stehende menschliche "Unfähigkeit" (verzichten zu sollen) schnurstracks lösen ? ;-)
Dann könnte man schließlich die Zeit 'sinnvoll' nutzen und den kleinen Ehekrach und auch die Ablästerei über das neue Kleid einer gewissen Kollegin in epischer Breite diskutieren, eben bis 2 sek vor dem auf dem Parkplatz aussteigen müssen ? *fg
 
@DerTigga: Joa die gibts. Das wird aber, alleine schon juristisch, noch mindestens 20 Jahre dauern bis wirklich die ersten vollautonomen Fahrzeuge auf der Strasse sind. Und da gehe ich mal von aus das dies reine Dienstfahrzeuge sein werden. Z.B. Reinigungsfahrzeuge für die Strasse, die ohnehin nur sehr langsam fahren.
 
@Wakame: Wo ich mich Frage warum man beim Telefonieren mehr abgelenkt sein soll als wenn jemand neben einem sitzt und man dem redet... Von der Person am Telefon kommen ganz sicher nicht Aufforderungen wie "Schau mich an wenn ich mit die rede", "Schau mal da", "Ooch ist das süße, guck mal"...
 
@Siniox: Beim Telefonieren über eine Freisprecheinrichtung - zumindest geht es mir so - muss man sich aufgrund von Verbindungsgeräuschen und schlechter Tonqualität (insbesondere wenn der, mit dem man telefoniert, ebenfalls über eine Freisprecheinrichtung telefoniert) mehr konzentrieren als beim Sitznachbar, den man glasklar versteht.

Grundsätzlich gebe ich dir aber recht, dass auch das Gespräch mit dem Beifahrer äußerst ablenkend sein kann.
 
@kkp2321: Wenn der Job soooo wichrig ist, sollte derjenige in eine Freisprecheinrichtung investieren, was eigentlich schon jedes 100-Euro-Autoradio mitbringt. Also blöde Ausrede.
 
@iPeople: Oder Headset
 
Und was bringt eine Verschärfung? 0,0 nix. Denn es fehlen die Kontrollen.
 
@Akkon31/41: Der grüne Freund und Helfer kann grad nicht kontrollieren. Er muss noch seinen Facebookstatus aktualisieren: "Lol! 120 mit Blaulicht ist so geil!"
 
@Akkon31/41: Darum müssen die Strafen ja auch so hoch sein. Das ist generell so. Die Höhe einer Strafe muss neben der Schwere der Tat auch berücksichtigen, wie wahrscheinlich es ist, erwischt zu werden. Ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, muss die Strafe so extrem sein, dass es eben auch bei kleinem Risiko erwischt zu werden immer noch abschreckend ist.
Stark übertriebenes Beispiel: Wer mit Handy in der Hand beim Fahren beobachtet wird, wird direkt erschossen. Auch wenn man nur in 0,1% der Fälle erwischt wird, würden es sich die Leute aufgrund der Konsequenz dann tot zu sein ganz genau überlegen, ob sie das Handy in die Hand nehmen.
Etwas realistischer: 500€ Bußgeld, 3 Punkte Flensburg und halbes Jahr Fahrverbot beim 1. Mal, beim 2. Mal ist der Lappen weg.
 
@mh0001: Du meinst, wie mit der Todesstrafe in den USA?
 
@iPeople: Nein, die zeigt ja eigtl. auch eindrucksvoll, dass sie die Verbrechen, bei denen sie angewandt wird, auch nicht verhindern kann. Aber da ist man ja in einem anderen Gebiet. Einem Schwerverbrecher kann man mit egal welcher Strafe drohen, er wird seine Schwerverbrechen dennoch begehen und versuchen damit durchzukommen. Das war ja von mir auch kein ernst gemeintes Beispiel.
Aber wenn wir uns von der Schwerverbrecher-Schiene hin zum fahrlässig handelnden Verkehrsteilnehmer bewegen, denke ich schon, dass deutlich höhere Strafen etwas bewirken, auch wenn das Risiko erwischt zu werden gleich niedrig bleibt.
Wem droht, seinen Führerschein für ein Jahr zu verlieren statt nur 15€ zu bezahlen, wenn er auf der Autobahn mit 15 km/h zu schnell geblitzt wird, der fährt auch nicht zu schnell.
 
@mh0001: Du hast das Stichwort "fahrlässig" jetzt gut platziert und damit deine Argumentation selber ad absurdum. Was heißt denn "fahrlässig" ? Es heißt, dass man kurzzeitig unaufmerksam war bzw. seine Behutsamkeit vergessen hat. Es steckt also nicht wirklich Vorsatz dahinter. Da kannst Du noch so drakonische Strafen androhen, Fahrlässigkeit wird es immer geben.
 
@iPeople: "Was heißt denn "fahrlässig"". <- Das ist schnell und einfach beantwortet:
BGB § 276 Abs. 2: Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt.

Mit Unaufmerksamkeit hat das erstmal nichts zu tun, und ja, zum Handy zu greifen ist fahrlässig.
 
@Breaker: Man kann natürlich spitzfindig Paragraphentexte zitieren, welche genau meine Aussage mit anderen Worten widerspiegelt.
 
@iPeople: Sein Smartphone in die Hand zu nehmen ist kein Vorsatz? Erklär das mal. Ups mir ist das Handy in die Hand gerutscht
 
@iPeople: Huh? Du schreibst oben dass er seine Aussage ad absurdum führt, indem er behauptet er handele fahrlässig, da das in deinen Augen einer Unaufmerksamkeit bzw. einer Vergesslichkeit entspricht. Ich widerlege dir mit dem Paragraphen dass es das ist was du vermutest und werde dafür angefahren?
Kann es sein dass du den Sinn hinter "erforderliche Sorgfalt außer Acht lassen" nicht verstehst? Dazu biete ich die Einstufung von Billings Hand: "fahrlässig handelt, wer sich scheut, Risikovermeidungskosten zu investieren, die geringer sind als der Erwartungswert entsprechender Schäden." Risikovermeidungskosten wäre die Freisprechanlage, erwartende Schäden die Bezahlung der Schuld beim erwischt werden. Da das aber von den meisten heruntergespielt wird ("die erwischen mich eh nicht"), wird gar nichts investiert und davon ausgegangen, dass das schon gut geht, obwohl es Freisprecheinrichtungen bereits für unter 10€ gibt.
 
@Breaker: Wenn du nur starr irgendwelchen Definitionen folgen kannst, ist das nicht mein Problem. Im Prinzip meinen wir beide das selbe, nichts anderes habe ich geschrieben, ohne dich "angefahren" zu haben.
 
@iPeople: Du behauptest oben, dass mh0001 mit dem Stichwort "Fahrlässig" seine Argumentation ad absurdum führt, weil du davon ausgehst dass eine Fahrlässigkeit eine Unaufmerksamkeit ist. Ich wollte dir lediglich aufzeigen dass eine Fahrlässigkeit damit nichts zu tun hat, im Strafrecht wird sogar noch zwischen bewusster und unbewusster Fahrlässigkeit unterschieden.
Und da der Griff zum Smartphone in jedem Fall eine bewusste Fahrlässigkeit ist stimmt seine Aussage so wie sie da steht, es ist nämlich anzunehmen dass jedem klar dass es nicht erlaubt ist, solange man das Fahrzeug steuert, das Handy zu benutzen.
 
@iPeople: Seine Waffe unverschlossen in der Wohnung rumliegen lassen, sodass sich das Kind sie schnappt und die Nachbarn abknallt, ist auch lediglich "fahrlässig", und wird trotzdem bestraft.
 
@Breaker: Ich habe nicht nur "Unachtsamkeit geschrieben" und nein, zum Smartphone greifen, wenn es zu Beispiel klingelt, kann auch Reflex sein. Und genau das ist dann die Fahrlässigkeit.
 
@mh0001: Richtig, aber eben nicht so hoch, wie absichtlich jemanden erschiessen. Bravon, du hast gerade Verhältnismäßigkeit entdeckt.
 
@iPeople: Ok, wir drehen uns im Kreis und machens deswegen einfacher: Wie kommst du drauf, dass mh0001 mit seiner Aussage von oben, dass die Fahrer fahrlässig handeln würden, seine Argumentation selbst aufgehoben hat?
Wer so ein Handyfreak ist, dass er unbedingt sofort auf sein Handy schauen muss wird sich bei härteren Strafen sicherlich überlegen das Handy einfach in den Kofferraum zu legen, um nicht doch versehentlich erwischt zu werden. Oder er kauft sich eine Freisprecheinrichtung, gibts schon für unter zehn Euro und ist damit heute schon billiger als die 60€ Verwarngeld oder, noch schlimmer, ein Unfall.
Was auch immer du oben noch geschrieben hast, du gehst immer nur von unbewusster Fahrlässigkeit aus, nicht aber von der bewussten Fahrlässigkeit. Und zur bewussten Fahrlässigkeit gehört nunmal auch "Ach, nur ein kurzer Blick, wird schon nichts passieren".
Wie auch immer, das, um was es hier eigentlich geht, nämlich deine Behauptung von oben mh0001 würde Humbug erzählen ist in jedem Fall längst widerlegt.
 
@mh0001: Lappen weg und hohe Bußgelder werden einige nicht stören. Wenn nach dem dritten Mal das Auto eingezogen wird schon eher. Alternativ könnte man die Bußgelder auch erstmal nach dem Einkommen staffeln.
 
@mh0001: Das ist rechtlich nicht zulässig!!! Es ist umgekehrt: Wenn etwas strafbewehrt ist, dann muss das auch kontrolliert werden. Dinge, die überhaupt nicht kontrolliert werden (können), dürfen rechtlich auch nicht mit Strafen belegt werden.
 
@mh0001: Das wirst du in Deutschland so schnell nicht erleben. Ansonsten hätte man schon längst sämtliche Strafen drastisch nach oben geschraubt. Es geht hierbei einzig und alleine ums Geld. Der Staat verdient jährlich sehr gut daran. Würden man die Strafen drastisch nach oben schrauben, wird der ein oder andere es sich zweimal überlegen, gegen die StVO zu verstoßen. Bei vielen Sachen sind es ja nur Klecker Beträge. Aber Kleinvieh macht auch Mist. Unser Landkreis hat erst letzte Woche die Daten fürs letzte Jahr veröffentlich, richtig detailliert. Da sind wieder Mio. in die Kasse geflossen. Der Hauptteil machten dabei eben die Klecker Beträge aus mit den 10-15 kmh zu schnell Fahrern.
 
Die Polizei selbst telefoniert im Auto, hätten auch Radios mit Bluetooth eingebaut. zumindest in Österreich
 
Ich finde selbst Freisprechanlagen nicht so gut. Besonders bei starkem Verkerh. Manche fahrer lassen sich auch alleine durch Telefonie ablenken, egal ob Freisprechfunktion vorhanden oder nicht.
 
@Vash91: der nächste Schritt wäre dann aber das Unterhalten im Auto zu verbieten.Telefonieren mit Freisprech ist okay-der Rest an Pflicht zur Aufmerksamkeit liegt immer noch beim Individuum.
 
@Anrek: Ich sagte nicht das es verboten werden sollte, ich meine nur damit das ich des öfteren soetwas schon beobachte habe das es ablenkt und ja reden kann auch ablenken deswegen sollte man den fahrer auch nicht voll quatschen, oder glaubst ihr die meisten unfälle passieren durch technische mängel?
 
@Vash91: Bist du dann auch für ein Sprechverbot im Auto, Musikverbot und Scheuklappen?
 
@Krucki: War ja klar das jemand hier übertreiben muss ^^ ich habe schon öfter ausweichen müssen weil die leute telefoniert haben und schlangenlinien gefahren sind. Manche können das sehr gut aber andere wiederum gefährden damit den verkehr. Es muss auch nicht gelich alles verboten werden, ein wenig menschenverstand hilft auch weiter. Mit einem Burger und einer Cola während der fahrt zu hantieren ist auch nicht verboten und trotzdem schwachsinnig es zu machen.
 
@Vash91: Du hast aber von einer Freisprecheinrichtung gesprochen, und da hat man nichts in der Hand. Also ist es einfach nur eine Schlussfolgerung wenn du reden mit einer Freisprecheinrichtung für gefährlich hälst, es auch bei reden mit einem Mitfahre so ist. Gleiches Prinzip ;)
 
esgeht wohl mehr ums tippen und lesen statt telefonieren. erwische mich auch immer dabei und krass wie ich teilweise ne halbe spur daneben liege! irgendwann haut es mich weg! habe mir auch schon zig mal vorgenommen es während der fahrt weg zu legen. hoffe ich schaffe es mal...
es sollte jeder der das macht und verteidigt mal in sich gehen. es geht ja auch nicht um einen selbst, sondern man kann ganz schnell ganze existenzen auslöschen, nur weil man eben mal eine nachricht beantworten wollte. vielleicht helfen drastische strafen dabei.
 
@MaloRox: muss ich dir leider voll und ganz zustimmen. ich wünsche uns beiden (und allen anderen die ebenso denken) viel Erfolg mit dem Vorsatz!
 
@MaloRox: Vielleicht hast Du ja mal Glück und fährst dabei einen Deiner Verwandten über den Haufen, dann lernst Du das sehr schnell.
 
@MaloRox: Sowas kann ich einfach nicht verstehen. Du weißt dass es gefährlich ist und welche Konsequenzen es hat und schreibst was von du erwischt dich dabei, hoffst es mal zu schaffen... Ganz erhlich wie süchtig und abhängig von einer Nachricht kann man denn bitte sein, sein eigenes und anderes Leben aufs Spiel zu setzten? NUR um eine Nachricht vllt 20min früher zu lesen und zu beantworten? Sry aber das finde ich schon krank. Und solltest du nicht in der Lage sein dich selbst zu beherrschen leg das Teil in den Kofferraum und mache selbst einen Entzug.
 
@MaloRox: Offenbar bist du ernsthaft krank. Wende dich doch mal an einen Psychiater oder Psychotherapeuten. Vielleicht kann dich dieser von deiner Smartphoneabhängigkeit heilen und die kehrst ins reale Leben zurück.
Falls nicht : bitte gib deinen Führerschein ab und verschenke dein Auto an eine gemeinnützige Organisation, z.B. dem Verein der Opfer von Verkehrsunfällen.
 
@MaloRox: Telefonieren reicht. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei einfachem Telefonieren die Fahrer schon schlechter fahren als wenn sie betrunken wären. Tippen und Lesen würde das sicher noch weiter steigern.
 
Die zu erwartende Strafe sollte höher ausfallen-würde aber auch nicht lange abschrecken.Schlimmer als das telefonieren sind wohl email lesen oder Messengers.Es wird ein verschwindend geringer Anteil an Nutzung aus beruflichen Gründen stattfinden.
Daher erstmal Rechtsgrundlage schaffen das bei Verdacht das mobile Endgerät beschlagnahmt werden darf und der Gesprächs und Chatverlauf nachgehalten werden kann.
 
@Anrek: Da gibts ne nette Möglichkeit. Wie auch bei Gericht die Strafen in Tagessätzen berechnen. Handy am Ohr oder in der Hand, 30 Tagessätze. Punkt und aus. Tut weh, wenn man einen Monat für solch eine Tat arbeiten darf, ohne einen Cent davon zu haben. Und als Kröhnung muss die Strafe in maximal 3 Raten gezahlt sein, ansonsten sollten 30 Tage Haft angeordnet werden.
 
@SunnyMarx: Naja, 3 Raten für 30 Tagessätze würde manchen wirklich wehtun, und zwar bis hin zur Pleite. Es hat ja einen Grund weshalb vor Gericht ein Tagessatz einer Monatsrate entspricht, nämlich der, dass die Leute noch imstande sein sollen ihren anderen Verpflichtungen nachzukommen. Bringt ja nichts wenn sie einerseits zwar ihre Strafe bezahlen, dann aber auf der Straße leben müssen weil sie ihre Miete nicht mehr zahlen konnten. Das wäre dann wirklich eine unverhältnismässig hohe Strafe. Und ob man jetzt 30 Tagessätze am Stück bezahlt oder in Stückelung, das Ergebnis ist doch dasselbe, der Monatslohn ist futsch :)
 
Angefangen vom Blick aufs Autoradio bei der Liederauswahl, weiter über den Blick in den Innenspiegel, bis hin zum in der Fahrschule ach so toll gelernten Schulterblick. Das sind alles auch Sachen die Ablenken, wird darüber diskutiert? Nein. Ich könnte dann noch weiter fortfahren mit essen und trinken am Steuer, Zigarette rauchen, usw. usw.
 
Letztens gesehen- Handy am Ohr, die verbliebene Hand am Lenkrad mit Kippe. War ein Transporter, also kommt sicher noch ein Schaltgetriebe dazu- unglaublich
Und wie TobiasH anmerkte- nichts kann so wichtig sein, als dass man eine Nachricht unbedingt am Lenkrad beantworten müsste, es sei denn, Donald Trump hat was auf Twitter hinterlassen.
Kaum vorstellbar, so was unter Strafe zu stellen- wie will man das denn kontrollieren? Geht ja schon seit Jahren nicht. Geht wohl nur mit drastischen Bildern oder Videos; auf Autobahnen oder Zigarettenpackungen macht man es ja schon. Also man kann es nur versuchen.
Ist halt so, jeder meint, ständig irgendwelchen Mist sofort beantworten zu müssen, telefonieren will kaum einer. Was ja sehr komfortabel möglich ist, gibt wohl kaum noch Fahrzeughersteller, die keine Freisprechanlage anbieten.
 
Hier muss schon eindeutig differenziert werden. Wenn man, ohne auf das Smartphone zu schauen, nur einen Song skippt, ist dies kaum eine solche Ablenkung als würde man Nachrichten tippen.
 
@chris193: wenn du da differenzierst, hast du eine gesetzlich verbriefte Ausrede erfunden. Dann sagen eben alle, sie hätte gerade geskippt.
 
@iPeople: Das rumspielen an der Klimaanlage oder am Radio ist aber nichts anderes.
 
@kkp2321: also meine Klimaanalage bediene ich blind, wenn überhaupt
 
@iPeople: Und ich das Skippen des Songs, da brauch ich nicht hinsehen.
 
@chris193: Ja wozu auch, dafür hat man Tasten am Lenkrad.
 
@iPeople: Am privatem KFZ und auch dem beruflich genutztem Fahrzeug ja, allerdings harmoniert mein Smartphone nicht mit dem Dienstwagen, weshalb ich noch immer manuell am Phone eingreifen muss.
 
Da ändern auch Strafen und Überwachung nicht viel, es ist einfach eine Sucht.
 
@eshloraque: Suchtkranke gehören generell aus dem Straßenverkehr gezogen!
 
@Roger_Tuff: auch Arbeits- und Sportsüchtige?
 
@eshloraque: OK, diese Süchtigen hatte ich nicht aufm Schirm. Ist ja auch keine Tätigkeit, die man beim Autofahren ausüben kann, ausser vieleicht die Arbeitssucht, siehe Berufskraftfahrer.
 
@Roger_Tuff: Im Grunde hast du aber Recht. Individualverkehr ist eigentlich zu gefährlich um Menschen ans Steuer zu lassen. In 15 Jahren gehört das der Vergangenheit an.
 
@eshloraque: Denke nicht, das es in 15 Jahren der Vergangenheit angehöhren wird. Es wird deutlich mehr Zeit vergehen, bis der letzte manuelle Wagen von der Straße ist.
 
@eshloraque: Und mit Sucht legitimierst du Straftaten ? Auf die Idee muss man erst mal kommen, Respekt!
 
@marcol1979: Auf die Idee bist du gekommen.:) Ich sage lediglich, dass die Strafe oder das Erwischtwerden im Moment der Handlung nicht interessiert, weil da andere Prozesse im Kopf werkeln.
 
Warum nur als Möglichkeit betrachten?
Bei mir würde es für jedes noch kleine Vergehen im Straßenverkehr nicht unter 2 Monaten Fahrverbot geben.
Bei höheren Delikten dann Steigerung auf 6, 12 oder mehr Monate Fahrverbot, bis hin zum kompletten Fahrverbot auf Lebenszeit.
Für Nutzung von Smartphone bin ich noch moderat, mind. 24 Monate Fahrverbot.

Da fast jeder heutzutage von seinem Fahrzeug aufgrund beruflicher Mobilität abhängig ist, und eben nicht vom Smartphone, erzielt man damit den höchsten Erziehungseffekt.
 
@marcol1979: Wie effektiv hohe Starfen sind, sieht man an den alkoholbedingten Unfällen. Es gibt sie nicht mehr... Oder doch???
 
@Kobold-HH: Nur weil es einige Unverbesserliche gibt, ist die vergleichsweise harte Bestrafung nicht sinnvoll? Also zumindest in meinem etwas älteren Bekanntenkreis hat die Verschärfung definitiv Wirkung gezeigt, vor allem als es den ersten Mal für 4 Wochen erwischt hat.
 
@wunidso: Und nur weil es einige Unverbesserliche gibt, stellt man dies Problem so dar, als ob 90% der Autofahrer am Telefon hängen würden und hier dringender Handlungsbedarf bestünde.
 
@Kobold-HH: Wo hast Du die 90% her? Das habe weder ich noch jemand anderes vor mir behauptet. Und aus dem Artikel: <Wie eine Studie im letzten Jahr aufzeigte, kann im Vergleich zu anderen Ländern hierzulande vor allem eine "alarmierend hohen Rate von Tippen während der Fahrt" registriert werden.> Sorry, das ist jetzt eine wirklich dünne Argumentation, mir ist auch nicht klar warum es einen fixen Prozentsatz bis zur Handlung geben muss oder sollte. Wenn ein erkennbarer, vermeidbarer Risikoanstieg stattfindet, reicht mir das als Diskussionsgrundlage im ersten Schritt aus. Zumindest Statistiken aus dem Alkoholbereich lassen eine Verbesserung erkennen. Da sind ganz sicher auch andere Effekte enthalten, wie z.B. bessere passive Sicherheit der Kfz, aber ingesamt ist die Richtung über die Zeit eindeutig: http://www.gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&p_aid=i&p_aid=19829557&nummer=206&p_sprache=D&p_indsp=99999999&p_aid=67064305 Insofern ist mir nicht klar, was gegen eine entsprechende Verschärfung spricht, wenn die Leute von sich aus nicht erkennen können oder wollen dass es kein Spass ist andere zu gefährden.
 
@wunidso: Und wer seine Hecke in der Gartenkolonie höher als 75cm hat, muss auch dringend gemaßregelt werden.
Wie schaffen es die Menschen im Ausland, wo die Strafen nicht so relevant sind, eigentlich zu überleben ohne eine rigide staatliche Reglementierung?
 
@Kobold-HH: Du setzt also ernsthaft eine nicht existente Ordnungswidrigkeit mit einer Gefährdung von Gesundheit und im schlimmsten Fall sogar Leben gleich? Ist das Dein Argument?
 
@wunidso: Wer am Steuer mit dem Handy hantiert, wird von Mutter Natur automatisch ausgesondert, wenn er nicht dazu in der Lage ist.
Und wer im Verkehr glaubt, dass er nur aus sich selber achten muss, und nicht auch mit dem Fehlverhalten Anderer rechnen muss, der wird auf dem natürlichen Ausleseverfahren zum Opfer fallen.

Ich fahre seit vielen Jahren sehr erfolgreich damit.

Und für den Rest gilt das "unvermeidliche Restrisiko"
 
@Kobold-HH: Echt jetzt, Deine Argumentation ist klasse, der Stärkere setzt sich durch. Ich lege meinen Arbeitsweg praktisch ausschliesslich mit dem Fahrrad zurück, kannst Du Dir in etwa vorstellen was ich da für Chancen habe gegen so einen verpeilten SMS-Schreiber im Auto? Also nach der Diskussion bin ich jetzt definitiv für noch schärfere Strafen, bei so wenig Einsichtsfähigkeit dass Gefährdung anderer kein Spass ist und Darwin im Strassenverkehr gilt, sollte ich mich in Zukunft vielleicht noch bewaffnen um mich wehren zu können?
 
@wunidso: Nicht der physisch Stärkere wird überleben, sondern der, der sich besser anpassen kann und flexibler ist. Du scheinst Dich nach Deiner Haltung eher für ein starres und von Gewalt geprägtes Modell zu entscheiden.
 
@Kobold-HH: Sorry, aber das ist einfach nur Blödsinn was Du mir da unterstellst. Es gibt jede Menge Situationen im Strassenverkehr, wo Du auch mit der defensivsten denkbaren Fahrweise nicht die Spur einer Chance hast. Z.B. mit dem Fahrrad, da kannst Du schon aufgrund der Geschwindigkeitsunterschiede nicht schnell genug ausweichen, aber auch im Auto bist Du nicht sicher, wenn Dich an der roten Ampel einer von hinten in den Querverkehr schiebt oder Dich am Stauende mit dem SUV oder LKW platt macht. Das als vertretbares Darwin-Restrisiko abzutun, das kann beim besten Willen nicht die Lösung sein.
 
Die dürfen mit Bußgeldern und Fahrverbot ruhig in die Vollen gehen. Wenn mein Handy während der Fahrt klingelt, klingelt es halt. Ich rühe es nicht an. Und ich hab auch keine Lust von einem Depp überfahren zu werden nur weil der seiner Freundin gerade schreiben wollte dass er noch schnell zum Aldi fährt!
 
@Dr. Alcome: Um zu verhindern, von Deppen überfahren zu werden, reicht es oft aus, selber auf den Verkehr und die Anderen zu achten.
 
@Kobold-HH: Dann sag das mal denen die unbeteiligt über den Haufen gerannt wurden. Selber Augen offen halten ist eine Sache, sich drauf verlassen können dass alle anderen das auch tun, ist die andere.
 
@Dr. Alcome: Ich verlasse mich nie darauf, dass andere die Augen auf halten. Im Gegenteil. Mit dem Fehlverhalten anderer zu rechnen erhöt meine Überlebenschancen im Verkehr erheblich.
Versuche mal im Mittelmeerraum über einen Zebrastreifen zu gehen. Besser man pocht nicht auf seine Vorfahrt, sondern schaut, ob die Straße auch wirklich frei ist. Dann lebt man länger.
 
Und was ist mit den vielen LKW Fahrer die übermüdet oder abgelenkt, nicht nur vom Smartphones, mit teils schlechten Gefährt doch sehr viele Unfälle bauen. Sollen wir die gleich Lebenslang ins Gefängnis stecken !?
Es geht doch darum das unsere Straßen einfach überfüllt sind und da muß man ran. Aber das Bruttosozialprodukt muß ja gesteigert werden. Macht den Weg frei für die gehetzten Kapitalisten.
Ich finde das sehr "Beschähmend" wie hier heute Morgen einige Anworten.
 
@Latschuk: Es ist ja nicht so das man ncihts daran ändert was die Überfüllung angeht. Aber selbst wenn nur die Hälfte der Leute auf den Straßen wären. Wenn da jemand sein Whatsapp Quatch macht kann der genauso Leute töten. Das die Straßen voller werden zeigt im Ruhgebiet eher, das Handy wieder Sicherer werden. Weil man eh nur im Stau steht da passiert nix.
 
@Latschuk: Keine Sorge, die werden in ein paar Jahren eh durch autonome LKWs abgelöst... die paar Verkehrstote bis dahin überleben wir auch noch... (etwas sehr trocken, aber nüchtern betrachtet wird es so kommen)
 
Es ist mir völlig unbegreiflich, wie man sich derart von einem Gerät und einem Programm (wie dem Fratzenbuch) abhängig machen kann, dass man es nicht mehr schafft ein paar Minuten oder Stunden ohne eben diesem auszukommen.
Eigentlich tun mir diese Vernetzungs-Junkies ja leid. Aber wenn sie andere gefährden indem sie lieber aufs Handy glotzen und ihre verzichtbaren Worthülsen digitalisieren, dann gehören sie aus dem Strassenverkehr entfernt.
Vielleicht hilft neben Fahrverbot auch Psychotherapie ?
 
Das eingebaute Navi oder Infotainment-System während der Fahrt zu bedienen ist zulässig, die selbe Funktion auf einem Handy zu nutzen jedoch unter Umständen nicht. Wenn es Fahrverbot für die Nutzung des Handys am Steuer gibt ist das Quasi ein Zwang teure Navigationssysteme statt einer kostenfreie App zu nutzen, wenn man Rechtssicherheit will:

"Verkehrsrechtsexperte Wolf ergänzt: "Eine Möglichkeit ist die Einbindung in das Infotainment-System des Fahrzeugs, das so genannte Mirroring. Dann dürfen Sie SMS im Kombiinstrument lesen oder sich vorlesen lassen."
Was ein Blödsinn. Auf welchem Bildschirm ich Text lese macht für die Ablenkung doch keinen Unterschied...

Während ich hingegen die Meinung Teile, dass chatten und telefonieren am Steuer unterbleiben sollten, sofern es keine Freisprecheinrichtung gibt.
 
@DRMfan^^: Also zumindest in AT ist die Nutzung als NAVI explizit und als Radio/MP3-Player implizit erlaubt.
Und mit SIRI&Co braucht man dafür auch zumeist nicht mal den Blick von der Strasse zu nehmen.
 
@Cadmium48: In Deutschland ist das laut http://www.fr-online.de/auto/verbote--regeln-wann-darf-ich-mein-smartphone-als-navi-nutzen-,1472790,30559056.html eine Grauzone, spätestens bei Bedienung des Navis (Ich brauch eine Tankstelle, ich möchte einen Stau umfahren....)

Siri & Co zeichnen permanent Geräusche auf und schicken zur Auswertung abgeleitete Daten in die Cloud. Wenn ich das machen würde (Gespräche anderer Leute aufzeichnen) , so würde ich mich Strafbar machen. Wenn das Google/Apple mit meiner Hilfe tut, dann ist das ok....

PS: Ich habe den Text oben leicht angepasst an die Inhalte unter obigen Link.
 
(Als Vorwort, ich habe BT Freisprecheinrichtung mit Sprachbedienung und nutze auch nur mittels dieser das Handy im Auto.) Ich finde die ganze Diskussion ums Handy am Steuer immer lustig...warum? Weil ich Vielfahrer bin und ich sehe täglich, ob in der Stadt oder auf der Autobahn, wie sich Frauen beim Fahren mit ihren mitfahrenden Kindern beschäftigen, wie Leute nach ihren Zigaretten und dem Feuerzeug kramen und sie anzünden, wie Frauen sich im Auto schminken, dass Leute während der Fahrt ihr Navi programmieren oder ihr Autoradio bedienen oder sich so wahnsinnig angeregt unterhalten, dass ich mich frage wie sie auf den Verkehr achten können ... sicherlich alles Situationen, die augenscheinlich erst mal seltener vorkommen als die Handynutzung, aber auch nicht wirklich selten man muss die Leute nur mal intensiver beobachten (auch wenn das auch eine ablenkende Situation darstellt) ... was ich damit sagen will, dass man hier herrlich ein Feindbild geschaffen hat, was man schön abkassieren kann und wo auch noch viele mit in die selbe Kerbe schlagen (auch hier in den Kommentaren zu sehen). Wer sich im Auto ablenken lassen will, der wird es tun und nicht auf den Verkehr achten. Die Gesetzgebung ist auch gar nicht an einer Unfallprevention interessiert. Im Vordergrund steht ständig das Einspülen von Geld in die Staatskassen. Würden sich nämlich sämtliche Autofahrer von heute auf Morgen an ALLE Regeln halten, hätte man ein drastisches Finanzproblem ... Wie gesagt, wer sich ablenken lassen will, der wird auch eine Ablenkung finden. Die einzige wirkliche Lösung wäre den Fahrer von allem im übrigen Fahrzeug abzuschirmen...Kein Radio, kein Essen, Trinken oder Zigaretten, keine Mitfahrer mit denen man sich unterhalten kann ...
 
wieso nur für autofahrer?...ich habe schon mütter mit kinderwagen blind auf die straße rennen sehen...in der einen hand das handy in der anderen den wagen und am wagen das größere kind, daß zum glück noch rechtzeitig alarm schlug...
 
Neue / schärfere Gesetze bringen nichts wenn die Kontrollen ausbleiben...
 
also telefonieren fand ich nie schlimm. das spielt eigentlich keine rolle ob man das ding in der hand hat oder ein headset am ohr. lediglich die fehlende hand am steuer macht den unterschied und wenn man da in n er 30er zone ist.. naja kommt schon. ABER apps nutzen oder sogar eine nachricht schreiben.... ist für mich absolut unverständlich. wenn man an ner roten ampel steht kann man von mir aus mal n blick aufs handy werfen um zu gucken wer denn geschrieben hat. aber das sollte es auch maximal gewesen sehn. man kann doch nicht für 10 sekunden von der straße gucken. versteh bis heute nicht wieso autos da nicht schon eine viel bessere integration haben. es gehört garnicht viel dazu. schön das apple das nun machen will mit den großen herstellern. aber ich würde mir eher den letzen müll skoda kaufen wenn der das mit android unterstütz bevor ich auf ios wechsel nur weil ich lieber n (... mercedes ? oder bmw? was war es )fahre
 
mich erschreckt es immer wieder, okay es erhöht das risiko. aber wieso sollte ich jemand, dafür bestrafen? falls jemand jetzt gerner darauf schließen möchte das ich bei auto fahren auf handy guckt falsch. mir kommt es so vor das ihr alle befriedigt wird mit bestrafungen. was wollt ihr, als nächstes bestrafen? ihr seid doch alle komplett im wahn. zu glück bin ich aus de weg. ihr merkt nicht mal in was für ne kleine welt ihr lebt, in euren eigene seifenblase. wie wäre es mal mit freiheit für alle? ob dies eine besesion ist, alles alles zu vebieten was einen nicht gefällt. was haben die anderen mit euch zu tun? und falls mal was passiert ist es halt passiert. oder geht ihr alle nur noch mit alu helme aus der tür? die eigene unzufriedenheit, sage ich nur. was hat man davon anderen leute bluten zu sehen? wieso sollte man darüber urteilen was die anderen machen? falss jemand mit dem handy in der hand, ein unfall verursacht sagt es nichts über diese person aus. man muss damit leben können, es passiert und falls man dies nciht verstanden hat, dann lebt man nicht und nervt nur die leute die wirklich leben. ob alle die eigene verantwortung auf andere schieben wollen und sich als opfer tun. so als ob man über die autobahn laufen will und hofft das nichts passiert und falls doch sind die anderen schuld. sorry das ich das sage aber ich habe mich in deutschland seid langen nicht mehr frei gefühlt und bin deswegen ausgewandert.
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