Libratus: KI macht in neuem Anlauf auch Poker-Profis nass

Vier der weltweit besten Poker-Spieler sind gerade auf dem Weg, ein langes Turnier gegen die künstliche Intelligenz "Libratus" zu verlieren. Nach einem durchwachsenen Start hat der Computer-Spieler extrem schnell dazugelernt und seine menschlichen ... mehr... Glücksspiel, Las Vegas, Poker Bildquelle: dupo-x-y (CC BY 2.0) Glücksspiel, Las Vegas, Poker Glücksspiel, Las Vegas, Poker dupo-x-y (CC BY 2.0)

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Also mit der KI könnte man gut kohle machen bei den ganzen online Poker Anbietern
 
@TobiasH: Fragt sich halt welche KI dort besser ist :)
 
@TobiasH: Die KI der Pokeranbieter wird verhindern, dass du gute Karten bekommst.
 
@Not-Aus: Das wäre Betrug und der Laden könnte ganz schnell dicht machen :) zumindest Deutsche Glücksspielseiten werden stark kontrolliert. Mal abgesehen davon, dass dies nix mit KI zu tun hätte.
 
@Conos: Ob der Quellcode der Server geprüft wird? Film "Runner, Runner" hat es doch gezeigt, wie es laufen kann.
Zudem gewinnt Casino sowieso immer.
 
Und wer besitzt die Kohle dann... 'Man' ?
wenn die KI dir dann ne Nase dreht und mit dem Cabrio schneller wegfährt als du folgen kannst?

Immer schön den ganzen Weg denken... nicht nur bis zum Nasenschatten
 
Ich verstehe dies zwar, da beim Poker durchaus Strategie gefragt ist. Am Ende ist es jedoch ein reines Glücksspiel! Dies zeigt sich auch darin, dass kein Poker Champion jemals dominant war wie z.b ein Schach oder Tennis Spieler. Man kann der perfekte Poker Spieler sein, am Ende verliert man gegen einen Amateur weil der das bessere Blatt hat. Evtl. gleicht hier die Maschine einfach das aus, was auch die besten Poker Spieler nicht abstellen können, nämlich Emotionen und Reaktionen daraus.
 
@barnetta: Statistische Ausreißer - in diesem Fall gewinnen durch Glück - sind aber nur möglich, wenn es um kleine Stichproben geht. Bei 120.000 Blättern bekommt im Gesamten letztlich jeder einen normalen Durchschnitt.
 
@ckahle: Gewinnen durch "Glück", "Zufall" oder wie Du es nennen möchtest, ist aber beim Glücks-Spiel essenziell. Warum hat keiner der grossen Poker-Helden der letzten Jahre, nie ein zweites mal ein grosses Poker Turnier gewonnen? Klar, es gibt starke Spieler die immer vorne mit dabei sind, aber wer am Ende die Kohle nach Hause nimmt ist nicht der stärkste Spieler, sondern der mit dem besten Blatt.....zumindest wenn beide Nerven aus Stahl haben. Und da man beim Pokern nicht nur mit einem guten Blatt gewinnt, sondern sein Geld in mehreren Durchgängen gewinnt oder verliert (Ausser man geht All-In), ist der Glücksfaktor noch mehr bestätigt.

Oder möchte hier jemand ernsthaft behaupten Pokern sei kein Glücksspiel?
 
@barnetta: meinst du so wie in großen Teilen des Lebens auch? Glück spielt so gut wie zu jedem Zeitpunkt eine Rolle. KIs dürfen also ruhig damit umgehen lernen, wenn wir sie mal komplett in unsere Umgebung einbinden wollen
 
@barnetta: Wie meinen? 2015 hat Jason Mercier 1 Bracelet in der World Series of Poker gewonnen, 2016 warens 2. Benny Glaser ebenso. 2015 eines, 2016 zwei. Phil Hellmuth hat insgesamt 14 Bracelets gewonnen. Davon 3 in 1993, 2 in 2003 und 2 in 2012.

Ja, Poker ist ein Glücksspiel, aber eben nicht ausschließlich. Poker hängt weniger vom Glück ab als Lotto, aber mehr als Schach.
 
@barnetta: Ich empfehle ein wenig Literatur zu dem "Gesetz der großen Zahlen" :-). Du wirst erstaunt sein - Wiederholt man z.B. Münzwürfe nur häufig genug, so landet man irgendwann bei genau 50% für Kopf und 50% für Zahl. Der Zufall ist immer nur bei der Einzelentscheidung relevant
 
@SpiDe1500: Zufall gibt es nicht, theoretisch ist alles berechenbar. Aber beim Pokerspiel ist es doch noch ein wenig variantenreicher als zwei Seiten einer Münze. Schliesslich ändern sich die Umstände bei jedem Mischen, Ausgeben, Anzahl Spieler, Art des Spielers etc.

Pokern ist ein Glücksspiel, wie Roulette, nur mit mehr Einfluss des Spielers. Daher kann ich es mir nicht erklären wie eine K.I da nun Reihenweise Spieler abzocken soll, ausser die menschlichen "Schwächen" bzw. Grenzen sind am Ende doch der ausschlaggebende Punkt, wie z.b beim Schach. Dennoch gibt es beim Schach kein Glück bzw. kommt man mit selbigen alleine nicht weit, beim Pokern hingegen schon.

PS:
Ich mag Pokern übrigens sehr gerne :)
 
@barnetta:
Es wäre ein komplettes Glücksspiel, wenn jede Hand immer mit gegangen werden muss, aber durch das Spiel mit Bluffs, Folds und Raises kann ich den Gegner verunsichern und so den "Glücksfaktor" minimieren...
 
@barnetta: Falsch! Zufall gibt es - im Kontext der Quantenmechanik. Diese Vorgänge sind per Definition NICHT deterministisch. Außerhalb der Quantenmechanik gebe ich dir aber recht.
 
@SpiDe1500: In der Quantenmechanik wird die Existenz des Zufalls diskutiert. Nach der einen Interpretation gibt es ihn, nach der anderen nicht. Das ist eine der Grundlegenden fragen die noch nicht geklärt sind. Demnach kann keine korrekte Aussage darüber getroffen werden.
 
@James8349: Nein, deine Aussage ist falsch. Zerfall oder aber auch die Verschränkung sind Beispiele für "echten Zufall".
 
@SpiDe1500: Meine Aussage ist nicht falsch. Das der Zerfall von radioaktiven Stoffen als "echter Zufall" gilt liegt nur daran das einige Interpretationen (Kopenhagener interpratation z.b.) der Quantenmechanik einfach davon ausgehen das es dort keine unbekannten Variablen gibt, sondern der Zerfall einfach so, ohne objektive Ursache geschieht. Davon gehen andere Interpretationen (De-Broglie-Bohm/bohmsche Mechanik z.B.) nicht aus.

Nur weil man etwas (noch) nicht messen kann, heisst nicht das es nicht existiert. Die Kopenhagener Interpretation macht es sich da ein bissel einfach zu behaupten das ein Beobachter alle nötigen Informationen hat, aber dennoch keine Vorraussage treffen kann.

Es bleibt dabei. Ob diese Zufälle wirklich "echt" sind ist immer noch umstritten. Und wenn du dich auf den Kopf stellst.
 
@James8349: An Unis wird das zumindest anders gelehrt, aber deine Argumentation hört sich erst mal schlüssig an... vielen Dank für den Input.
 
@barnetta: Ich möchte jetzt nicht zu tief ins Detail gehen. Glück spielt natürlich immer eine kleine Rolle. Aber so einfach wie du dir das erklärst ist es wirklich nicht. Beim Pokern geht es nicht darum ob du ein gutes Blatt hast. Sondern dein gegenüber und was du in jeder Situation aus deinem Blatt machst. Deshalb kann man öfter als man glaubt mit einem Top Blatt verlieren wenn man nicht damit richtig umgeht.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen