Neuer Memristor-Chip ersetzt RAM, Festspeicher und sogar die CPU

Neue Wege scheinen bei der Erforschung von Chip-Architekturen schwer in Mode zu sein. Jetzt wurde ein bereits bekanntes Prinzip für Speicher-Komponenten so weiterentwickelt, dass sie die Daten auch gleich selbst verarbeiten können - was einen ... mehr... Chip, Speicher, Memristor Bildquelle: Nanyang Technological University Chip, Speicher, Memristor Chip, Speicher, Memristor Nanyang Technological University

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Naja, wahrscheinlich erst mal reine Theorie. Ob das in den Massenmarkt ankommt spielen noch viele andere Sachen eine Rolle zb. die Kosten bei der Herstellung.
 
@CyberHawk44: Klingt aber erst einmal mehr als nur interessant. Klingt nach einer kleinen Revolution im CPU/GPU Bereich für Mobilanwendungen. Ich drücke die Daumen! Wird sicher später nach Marktreife mehr als nur interessant für den Heim-PC.
 
@Painkillers: Finde es ja auch äußerst interessant. Aber in der Vergangenheit gab es immer wieder Sachen die äußerst interessant klangen wenn es umgesetzt worden würde aber vieles is dann irgendwann einfach in der Versenkung verschwunden. Hier is erst mal abzuwarten ob es was wird.
 
@Painkillers: Warum nur für Mobilanwendungen?
 
Mal rein praktisch gefragt, wie programmiert man denn einen Computer der nicht mehr binär arbeitet sondern ternär? Ich meine ich bin zwar kein Profiprogrammierer, muss ich ja zugeben, aber bei vergleichen finde ich ja oder nein irgendwie logischer als ja, nein oder vielleicht.
 
@Tomarr: Bin auch kein Programmierer, stelle mir allerdings auch vor, dass diese neue Dimension dafür sorgen wird, dass auch bei den Programmierern die Spreu vom Weizen getrennt wird, zumindest am Anfang. Dürfte einige Sachen erschweren, aber ich denke, einige Sachen wahrscheinlich auch erleichtern. Ich habe mal programmiert und fand gerade diese, "entweder oder Sache" meistens irgendwie seltsam, bzw. unlogisch, was das Programmieren für mich immer erschwert hat. Gedanklich wollte ich immer genau eine solche dritte Möglichkeit anbieten, konnte es aber nicht. Vielleicht macht es die Sache im Endeffekt sogar einfacher und effizienter.
 
@Painkillers: Naja, eigentlich ist diese entweder oder Sache ja nicht so schwer. schon alleine im Binärsystem gibt es genug verschachtelte if-Abfragen wo man genug Fehler einbauen kann. Noch eine Dritte, oder gar bei Quantencomputern eine theoretisch endlose, Dimension da rein zu bringen dürfte echt Nervenaufreibend sein.
 
@Painkillers: Da ändert sich nichts für die Programmierer. Nur weil sich das Zahlensystem ändert verändert sich die dahinterliegende Mathematik in keiner relevanten Weise. Da wird ein neuer Compiler geschrieben und gut ist. Nur wenn es ums Optimieren geht, muss man den Assembler Code genauer anschauen.
 
@kadda67: Genau so sieht es aus, dem Entwickler ist es egal ob seine Zahl z.B. 256 als 0XFF oder als 11111111 irgendwo im Speicher liegt.
 
@Sub-des-Tages: oder hier als 100111 ;)
 
@Mitsch79: Wieso wird das downgevotet ? Ist absolut korrekt. :D
 
@Painkillers: Was du suchtest ist eine switch- / Choose case Anweisung. Dazu braucht es keine neuen Technologien. Wie unten schon beschrieben, für Programmierer ändert sich nicht viel, für Anwendungsentwickler dürfte sogar der Compiler gleich bleiben da das Betriebssystem Prozessor und Speicher verwaltet. (Das ist aber nur eine Vermutung)
 
@Painkillers: Tolle Überlegungen, stimmt halt leider gar nicht. "Entweder oder" ist beim Programmieren das Einfachste der Welt. Schwierig ist die Abstraktion.
 
@Tomarr: In der Mathematik kann man sich auch nur 3 Dimensionen (grafisch) vorstellen, berechnen lassen sich beliebig viele, wenn auch natürlich der Aufwand damit steigt.
 
@Tomarr: So Du eine Hochsprache benutzt, kann Dir das eigentlich egal sein. Die Umsetzung in 0 und 1 bzw. in 0, 1 und 2 muss der Compiler regeln. Letztlich geht es aber nur um die Umrechnung von einem Zahlensystem (z.B. dezimal) in ein anderes (binär, ternär...).

Binäre (boolsche) Entscheidungen bleiben davon unberührt. "Ist a > b?" lässt sich unabhängig von der Darstellung im Speicher/in der CPU nur mit ja oder nein beantworten. Man könnte aber vielleicht die Frage "Ist a <, = oder > b?" in einem Schritt prüfen: a<b ergibt 0, a=b ergibt 1, a>b ergibt 2

Mir zuckt eine andere Phantasie durchs Hirn: Theoretisch sind Zahlensysteme mit höheren Potenzen denkbar. Der erste Schritt ist die Basis 3 (ternär). Wie geht es weiter? Dezimal, hexadezimal, Basis 3078, analog? ;)
 
@Tomarr: die frage ist erstmal welcher "Anwendungsbereich" das ganze haben soll... Für mich klingt das erstmal irgendwie wie ein Neuronales Netzwerk... und das setzt man sicher die nächsten 10 Jahre nicht im Privatumfeld sein...

Dein Programm läuft auf einem Betriebssystem ... d.h. du musst erfragen wer das Betriebssystem macht und da kann ich dir 3 Namen nennen: Google, Apple & Microsoft... alle anderen werden vorher aufgekauft bevor die was "Wirtschaftliches" machen (Zumindest für den "Homesektor" gesprochen).
> Für diverse andere Sachen Forschen auch IBM, HP, DELL,...
Hier überlegt man sich einen "Spezifischen" Anwendungsfall: z.B. Spracherkennung, und entwickelt dann NUR FÜR DEN ZWECK auf genau den System...
> Minecraft wird da drauf hoffentlich GAAAAAANZ LANGE (NATIV) nicht laufen :P
 
@baeri: Das war ja auch erstmal eher allgemein gefragt wie man mit sowas umgeht. Eben halt weil die Einschläge über News über Entwicklungen wie diese hier oder auch Quantencomputer immer mehr werden. Das ich in den nächsten Jahren hier nicht gerade einen Quantenserver als Mediaserver stehen haben werde war mirt dann doch auch schon klar ;)
 
@Tomarr: Erinnert mich irgendwie an:
Willst du mit mir gehen?
[ ] Ja
[ ] Nein
[ ] Vielleicht
[ ] Nur Fi**en xD
 
@Rakiem: Dann muss man ja auch noch berücksichtigen ob es ein weiblicher Computer ist.

Also
Ja, Nein, Vielleicht = Nein
 
@Tomarr: DER Computer xD deshalb is er ja logisch
 
@Tomarr: Computer sind männlich.

1. Um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, muß man sie anmachen.
2. Sie haben eine Menge Daten, aber wissen trotzdem nichts.
3. Sie sollten eigentlich dabei helfen Probleme zu lösen, aber in der Hälfte aller Fälle sind sie selbst das Problem.
4. Sobald man sich für einen entschieden hat, findet man heraus, daß man noch etwas länger hätte warten sollen, dann hätte man einen besseren bekommen.
 
@Crazylena: Das kann ja nur von einer Frau kommen :P
 
@Tomarr: es geht um die speicherdichte eines bits (wenn das dann noch so heißt) nicht um die Logik einer Entscheidung... genauso kannste sagen du wesst nich wie n d-flipflop als 1-bit-speicher funzt oder was das mit Logik zu tun hat
 
@Tomarr: Eigentlich genauso wie bisher, in den bekannten Programmiersprachen. Der Compiler macht halt aus dem Quellcode was anderes. Es wird aber auch bei solchen Systemen zunächst noch eine zentale Instanz geben, die alle Prozesse (miteinander) koordiniert, also bleibt die grundsätzliche Programmierung in Hochsprache auch gleich. Nur eben Konstrukte wie "lade Inhalt von Adresse X in Register A, Y in B, addiere Register A und B und lege Ergebnis in Adresse X, Y oder Z ab, wird man sich sparen können.
 
@1ST1: Ja, aber das kann ja eigentlich nicht sein. Weil das heufigste was man abfragt sind ja boolsche Werte, sprich true oder false. Wird es mit Sicherheit auch noch geben, aber es gibt halt hier einen dritten Zustand, und später halt eine unbekannte Anzahl von Zuständen bei Quantencomputern. Das ist es was ich hinterfragen wollte. Klar, als normalo Hobbyprogrammierer werde ich damit zumindest in nächster Zeit nicht konfrontiert werden. Aber einfach mal so interessieren würde es mich schon.
 
@Tomarr: Die Chips kommen dann nur in Hausfrauencomputer, die Mädels sind schließlich mit ja-nein-vielleicht sowas von genetisch kompatibel... :-D
 
Einerseits ist zu hoffen...
Solche Entwicklungen sehen jedenfalls positiv aus.

Aber andererseits ist die Welt gespalten zwischen zwei Tatsachen:

1. immer mehr Menschen sollen gefälligst arbeiten gehen, wo kommen wir denn hin, wenn es das BGE gäbe?
2. immer mehr Jobs falls weg durch technischen Fortschritt.

Also ein großer Widerspruch in sich, der uns den Verstand raubt und zu Aufstand und Krieg führen wird.

Aber daran verdient ja der militärisch-industrielle Komplex, der wiederum am o.g. technischen Fortschritt partizipieren wird...

Bis die Menschheit es endlich schafft, den großen Schritt in das nächste Paradigma zu gehen, dauert es auf jeden Fall noch eine Weile.
 
@Druidialkonsulvenz: Sicher das du auf der richtigen Webseite bist und nicht ins AfD Forum wolltest? Was hat dein Kommentar denn bitte mit dem technischen Fortschritt zu tun, der so oder so kommen wird.

Aber um mal ein wenig auf deinen Kommentar einzugehen. BGE wäre grundsätzlich ja wünschenswert, wobei ich dann eher glaube das man Geld dann schon abschaffen könnte. Zudem müssten da alle Länder mit ziehen. Dennoch wird es zumindest jetzt noch nicht kommen weil wir einfach in der Entwicklung, sowohl technisch als auch kulturell gesehen, an einem Scheideweg befinden. Auf diesem Weg wird es noch lange dauern bis alle Jobs maschinell erledigt werden können wenn ihn denn keiner freiwillig machen möchte weil er einfach scheiße ist. BGE funktioniert nur wenn die Arbeit noch von freiwilligen Menschen gemacht wird weil sie mehr verdienen wollen, aber halt nicht von Menschen gemacht werden muss weil sich eventuell keiner findet. Das ist zumindest ein Punkt.

Der andere Punkt ist, wozu BGE? Wenn es Menschen gibt die mehr Geld haben wollen um sich etwas leisten zu können was sie mit dem BGE nicht schaffen würden, dann hast du im Prinzip genau das gleiche wie jetzt auch. Wenn du Hartz 4, ok, das ist wirklich sehr wenig, als BGE nimmst dann wird dir ja schon das nötigste bezahlt. Für alles was extra ist, Rauchen, Auto, besseres Essen oder was auch immer, musst du halt arbeiten gehen. Es würde sich also nur wenig, wenn überhaupt, etwas ändern. Und langfristig wäre ein BGE von 2500 Euro dann eh genau so viel wert wie heute 400 Euro Hartz4, weil einfach der Wert des Geldes drastisch sinken würde.
 
@Tomarr: Richtig! Zwar wird derzeit das BGE viel Diskutiert aber die Inflation dahinter finde ich seltsamer Weise selten als Thema.

Aber wie ich unten schon geschrieben habe, ist nicht die Technik das Problem, sondern das was wir alle wollen und das BGE ist eine mögliche (wenn auch Problembehaftete) Lösung auf dem Weg zu einem Leben, das jeder Mensch will.
 
@Tomarr: seit wann ist denn HARZ4 wenig??? klar, das Grundeinkommen ist nicht hoch, aber die Zusatzleistung ... z.B. gratis Wohnung, gratis Internet,... Beisteuerung zu allen nötigen Investitionen...
d.h. die 400€ die du ca. bekommst, sind praktisch nur zum Futtern und FUN haben...

SORRY, aber ich kenne viele Leute die deutlich weniger Monatlich haben ... dafür aber 40-60 Stunden die Woche arbeiten...
Ich möchte an Harz4 nichts verändern, weil ich der Meinung bin dass es WICHTIG ist, die Menschen "aufzufangen" ... aber zu behaupten es wäre wenig ist wohl eher ein Problem mit dem UMGANG des Geldes...
 
@baeri: Ich meinte wenig im Vergleich zur Diskussion vom BGE. Habe ich etwas falsch ausgedrückt bzw. unterschlagen.
 
@Druidialkonsulvenz: Die Frage ist doch wo wir hin wollen. Will hier irgendjemand wirklich arbeiten? Ich denke nicht. Faulheit liegt in der Natur des Menschen. Es gibt einige Gegenpole wie Neugier, Konsum, Wohlstand, Hilfsbereitschaft etc. aber arbeiten alleine eigentlich keiner.

Das Problem ist nicht, dass die Arbeitsplätze wegfallen. Das Problem ist den Menschen in einer praktikablen Weise gerecht ihr leben zu ermöglichen. Ob das ein Bedingungsloses Grundeinkommen oder sonst eine Idee ist.

Ich mag da den Star Trek Gedanken mit den Replikatoren. Wenn jeder Mensch einen Replikator hat, mit dem er alles herstellen kann und die Ressourcen dafür im Überschuss verfügbar sind, wo bleibt dann der Sinn für Geld, der Sinn für Arbeit? Wissen und intellekt für technologischen und räumlichen Fortschritt wird dann zum Gut. Die Menschen arbeiten dann für Ihren eigenes Glück / Wohlstand bzw. das der Gemeinschaft, so die Hoffnung.

Ich würde nicht arbeiten wenn ich nicht müsste und wenn das KIs und Rboter in Zukunft rmöglichen, dann bin ich dafür. Wir müssen das echte Problem bekämpfen und nicht aus scheu KI und Robotik zum Problem machen!
 
@Welzfisch: So ähnlich sehe ich das auch. Es fehlen halt noch zwei Erfindungen, Replikator und endlose Energiequelle.

Wenn du willst dass die Menschen etwas sinnvolles tun lass sie am besten gar nichts tun. Irgendwann werden sie von alleine irgendetwas machen was Sinnvoll ist. Ob das in unserer Medienzeit auch noch Gültigkeit hat weiß ich allerdings nicht. Ich arbeite ja inzwischen im Sicherheitsdienst, habe auch irgendwie keine andere Perspektive und ich hasse meinen Job. Schlecht bezahlt, Zeit intensiv und Famileienuntauglich. Das Problem der heutigen Zeit ist halt, selbst wenn ich gar nichts zu tun hätte wüsste ich mich zu beschäftigen, und wenn es nur mit Fernsehen oder Zocken ist. Es gibt also in unserer heutigen Zeit nicht unbedingt einen Grund von der teuer bezahlten Couch aufzustehen.
 
@Tomarr: exakt so siehts aus! Es gibt leider auch genügend Leute, die sich nicht selbst beschäftigen können und sagen Ihnen fällt nach 2 Wochen Urlaub die Decke auf den Kopf aber ich seh da eher ein antrainiertes Verhalten.
 
@Welzfisch: Ehrlich gesagt, ich würde mir glaub ich recht schnell aus Langeweile irgendeine Beschäftigung suchen, halt eine die mir Spaß macht. Es gibt ja auch die intrinsische Motivation, gut in etwas zu sein, oder wie du sagst, Neugierde. Daher glaube ich, dass es auch in einer Überflußgesellschaft wie in Star Trek noch Leute gibt, die die Menschheit voranbringen, aber dann halt weil sie es können.
 
@Welzfisch: Faulheit liegt NICHT in der Natur des Menschen. Wer nur rumhängt, wir psychisch und körperlich krank. Die Frage ist nicht, ob wir etwas tun wollen, sondern was wir tun wollen. Klar will keiner (oder zumindest nicht viele) anderer Leute Toiletten putzen. Aber das hat mit Faulheit nichts zu tun.

Wenn du glaubst, dass kein Mensch gerne arbeitet, dann hast du vielleicht einfach nicht den richtigen Job. Außderdem soll man nicht von sich auf andere schließen. Frag 100 Menschen, ob sie nach der Einfürung des BGE weiter arbeiten würden. Die Antwort von 95 wird lauten:"Ich schon, aber ich denke die anderen nicht." Diese Frage wurde vielen Menschen in der Schweiz gestellt, als letztes Jahr die Volksabstimmung über die Einführung eines BGE war. Und genau das war die mehrheitliche Antwort. Passt irgendwie nicht zusammen.

Das BGE wird trotzdem nicht so schnell kommen, da das einen kompletten Paradigmenwechsel in unserer leistungs- und arbeitsorientieren Gesellschaft bedeuten würde. Also läuft das große Hamsterrad des Kapitalismus erstmal weiter. Ich bin gespannt, wann die ersten Hamster einen Aufstand anzetteln.
 
Das Prinzip ist schon Asbach-uralt.
Es war bislang halt nicht vernünftig zu realisieren.

Mal sehen was sich da in Zukunft tut.
Wäre von Vorteil für AI etc.
 
wir kommen der künstlichen intelligenz(skynet) immer näher...
 
Völlig neu sind ternäre Zustände nicht, MLC-Flash wird immer weiterentwickelt, wir sind inzwischen bei 4 Zuständen angekommen. Neu ist allerdings die Möglichkeit, direkt darauf zu rechnen.
 
Es wäre wunderbar wenn die CPU aber vor allem diese unmöglichen Kühlerblöcke/Staubeinsauger verschwinden könnten.
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