Paketbote prellte Online-Händler um mehrere tausend Euro

Die hessische Polizei hat einen Paketboten auf frischer Tat dabei ertappt, Online-Händler betrogen zu haben. Dieser nutzte seinen Job, um Sendungen an fiktive Empfänger liefern zu lassen und für die gewünschten Waren nicht zahlen zu müssen. mehr... Handel, Versand, Paket, Air Mail Bildquelle: Beck Gusler / Flickr Handel, Versand, Paket, Air Mail Handel, Versand, Paket, Air Mail Beck Gusler / Flickr

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Natürlich sehr dreist sowas, wenn auch clever ;-)
Habe selber einen Onlineshop und lasse täglich ~30 Pakete Pakete abholen. Ein Paketbote hat uns auch beklaut indem er manche Pakete nicht gescannt und trotzdem mitgenommen hat. Die Sendungsverfolgung hat dann natürlich angezeigt, dass wir das Paket nie abgesendet haben. Wir sind immer erst ne Woche später drauf gekommen als sich der Kunde beschwert hat. Die Überwachungsaufnahmen haben dann gezeigt wie der Fahrer das Paket ganz gemütlich auf den Beifahrersitz statt hinten in den Laderaum getragen hat.
Tja solche Sachen wirds wohl immer wieder geben.
 
@stip00n: Hast du denn keine Empfangsbestätigung bekommen? Wäre doch das mindeste, dass der Kollege nicht nur die Pakete ins Auto befördert, sondern eben auch quittiert, was er mitgenommen hat.
 
@xploit: Ergo: Schnittstellenprobleme !!
 
@Helmut Baumann: Es gibt da ein schönes Sprichwort.
 
@stip00n: Clever? lol - eher ziemlich dämlich, denn sowas fliegt immer auf bitte -
spätestens dann, wenn die Kriminalpolizei die Zusammenhänge durchleuchtet - wie in diesem Fall auch. Daran is nix clever.
 
@stip00n: Ich tu auch sehr oft die Abholungen auf den Beifahrersitz wenn hinten noch viele Zustellungen sind und ich durcheinander kommen kann. Das hat nichts zu sagen. Auch scanne ich auch nicht jede Abholung sofort, da die Abholungen an Zeiten gebunden sind und man diese nur in dieser Zeitzone eingescannen darf da sonst der ganze Auftrag als nicht geschafft zählt. Auch scannt man die nicht ein wenn man zu spät ist und man erstmal die Dispo anrufen muss dass die den Auftrag verlängern muss um es anschließend einzuscannen. Es hat also absolut nichts zu sagen wenn es nicht gleich eingescannt wird!
 
Solche Leute, die meinen, wenn ich´s mir nicht leisten kann, nehm ich´s mir einfach (an der Quelle saß der Knabe), wirds wohl immer geben, aber die Versuchung, der "Anreiz", wäre wohl nicht so groß wenn bei den Paketdiensten menschenwürdige Gehälter bezahlt würden, damit sehe ich auch die Unternehmen in der Verantwotung.

Leider bin ich als Empfänger oft der Geschädigte und habe den ganzen Ärger, den die moralischen Probleme der Paketlieferanten und die Verantwortungslosigkeit der Unternehmen (Ihren Angestellten ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen) verursachen.

P.S.: Ich sollte nicht zu viel darüber nachdenken, sonst zieh ich meine Laune selber runter. (Hirn abschalt.)
 
@Helmut Baumann: Mir sind auch schon 2 Pakete abhanden gekommen, die angeblich bei mir abgegeben worden sein sollen. Laut Sendungsverfolgung zugestellt, war aber nix da. Kurzer Anruf bei Amazon und die haben das geregelt. Noch am selben Tag ging eine Ersatzlieferung raus. Geschädigte sind da also in aller Regel die Händler.
Und ja, Diebstahl wird es immer und überall geben. Da spielt der Lohn nur bedingt mit rein.
 
@FatEric: Wobei mir auch schon mehrmals von einem "professionellen" Händler leere Pakete zugeschickt worden sind. Der Händler hatte die Schuld auf den Paketdienst geschoben, obwohl die Pakete original versiegelt waren und die Ware eindeutig bereits vor Versand geklaut worden war. Der Versandpartner DHL hat trotzdem dem Händler das Geld erstattet.

Insofern ist hier eher das Versandunternehmen derjenige, der zahlt - auch wenn es der Händler dann anders darstellt. Er wird das Geld vom Versandpartner zurückbekommen - besonders große Händler wie Amazon werden solche Kleinbeträge unbürokratisch erstattet bekommen.
 
@FatEric: Jup, dieselbe Erfahrung gemacht. Und das Dreiste: Nachbarn sahen den Zustellwagen zufahren, kurz halten und dann weiterfahren - ohne dass einer ausgestiegen war, geschweige denn etwas abgegeben wurde. In Amazon hieß es aber, dass die Sendung zugestellt worden sei. Ein Amazon Mitarbeiter setzte sich daraufhin telefonisch mit DHL in Verbindung und klärte das.
 
Wieder so ein tolles IT Thema.
Verbindendes Glied: Er hat Dinge am PC bestellt.
Hätte er angerufen oder ne Karte geschickt, wäre es hier nicht erwähnt worden.
 
@Trabant: ließ es nicht, wenn es sich nicht tangiert...
Du bist ein Frosch der in einer Pfütze sitzt und denkt er sieht den Horizont...

Ich finde es gut, auch so was hier zu lesen und du kannst selbst ganz schnell Opfer solcher Sachen werden...

Und die Verbindung zur IT hast du ha selbst gefunden
 
Als ich vor 20 Jahren das erste mal beim OTTO Versand bestellen wollte, bekam ich zuerst mal eine Postkarte die ich beantworten mußte. das war zwar auch nicht 100 Prozentig sicher, aber wenigstens schon mal eine Hürde. Will Sagen das die Online Versender es den Betrügern extrem leicht machen.
 
trottel der hätte sich schön ab und an mal was kleines einstecken könn und niemand hätte groß gemeckert. aber man muss es ja gleich übertreiben. aber das ist doch nichts neues. in meiner alten firma haben die leute haufenweise zeugs abgegriffen. ging sogar so weit das welche im online shop preise geändert haben dan gekauft haben und dann den preis wieder auf normal gestellt haben. iphone für 1 € xD ist natürlich ziemlich dämlich aber naja was soll man machen haha
 
@Tea-Shirt: Wie wärs mit ehrlich bleiben ?
 
@Helmut Baumann: Natürlich ist ehrlich bleiben immer richtig und sollte auch keine andere Alternative haben.

Aber es ist nun mal auch so, dass solche Tricksereien immer nur deswegen auffliegen, weil der Betrüger es offensichtlich übertreibt.
 
@Helmut Baumann: In einer Welt wo man nur Beschissen wird muß man selbst auch bescheissen. Nur nicht übertreiben dabei weil ein IPhone für 1 Euro geht dann doch etwas zu weit ;)
 
Wie bei Steuervermeidung durch Briefkastenfirmen in Finanzparadiesen.
Dorthin Geld"Sendungen an fiktive Empfänger liefern".
Der Paketbote sollte dafür Finanzwissenschaften studieren.
Er kanns locker, weil er prinzipiell begriffen hat, wies funktioniert.

KI macht alles noch viel raffinierter.
 
@rudolfabc: Dein Fachwissen über Finanzparadiese und Briefkastenfirmen ist bemerkenswert, Du könntest bestimmt einen ähnlich hohen Betrag, wie der Postbote, beiseite schaffen.
 
@rudolfabc: Ich bleibe dabei: Schokolade statt MINT!
 
Das schöne an der heutigen zeit ist das die dümmsten sich am schlauste fühlen ^__^
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