Internetnutzer werden mobiler und achten mehr auf persönliche Daten

Eurostat hat zum Jahresende neue Zahlen zur Internetnutzung in Europa herausgegeben. Die neuen Statistiken enthüllen, dass mittlerweile acht von zehn Menschen online sind, ein Großteil davon geht täglich mit mehreren Geräten auch mobil ins Netz. mehr... Internet, Online, Web Bildquelle: Terry Johnston / Flickr Internet, Online, Web Internet, Online, Web Terry Johnston / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Kann ich bestätigen, weiß gar nicht wann ich das letzte mal ganz klassisch an einem PC/Notebook gesessen habe und einen Browser geöffnet habe. Bei mir nur noch Smartphone und Tablet.
 
@JacksBauer: Du scheinst nicht viel zu arbeiten :) Also entspanntes Surfen ist für mich nur am Laptop möglich (Da ich einen Surface-Hybrid verwende, kannst du das aber natürlich auch als Talbet sehen ;) )
Mit dem Handy kann man zwar auch schnell mal kommunizieren und das wichtigste raussuchen, aber wirklich lange Nachrichten oder langes Einkaufen (z.B. Onlinesupermarkt) ist mit dem Handy unmöglich.
 
@gettin: Arbeiten am PC tue ich nicht, das stimmt. Bin eher der Consumer.
 
@JacksBauer: Geht mir ähnlich u.a. weil meine Freundin in ihrer Wohnung keinen Computer und auch keinen Internetanschluss besitzt und auch nichts von diesen Sachen will und benötigt. Da hält dann bei bedarf das 2GB Volumen von Mobilfunkbetreiber auf den Smartphone bei mir her. In meiner zweit Wohnung in der ich mich hingegen nur mal am Wochenende aufhalte, geht es hingegen einer einer 200Mbit Leitung von Unitymedia und den Verbund mit einen Desktop-PC wesentlich schneller.
Schlussendlich ist im Grunde genommen alles nur eine Sache der Gewohnheit.
 
@JacksBauer: Also doch Post-PC-Ära. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Auch die größten Widersacher dieser These müssen es sich eingestehen, dass es wahr ist.
 
@wingrill9: 54% gehen mit dem Desktop und 64% mit dem Laptop online.
Das sind nicht wenige.
Hinzu kommen noch die, welche den PC NICHT zum surfen, sondern zum Arbeiten, Gamen, etc nutzen.
Und das werden deutlich mehr sein, denn da ist der PC praktischer.
 
Auf persönliche Daten achten? Wie geht das bei hauptsächlich GoogleNutzern? Das ist immer recht lustig zu lesen und steht eigentlich immer konträr zu dem was getan wird.
 
@wingrill9: auf persönliche Daten achten ist eh kaum noch möglich.
Das fängt schon damit an das viele Leute überall mit der Giro Karte zahlen und schwups sind die persönlichen Daten auf Reisen gegangen.
 
@BigTHK: Scheinchen in der Bank von Angestellten aushändigen lassen.
Da rattert ein Maschinchen wie ein MG mit Schalldämpfer, lach.
Flinke Frauenhände wuseln es auf dem Schreibtisch faszinierend zurecht.
Daher nicht zuviel mitnehmen, damit man das öfter erleben darf.
 
@rudolfabc: und wie bekommst du auf der Bank Geld ohne deine persönlichen Daten preis zu geben?
Finde den Fehler bei deiner Argumentation. ;-).
 
@BigTHK: Banken dürfen doch wissen, was man hat.
Wo mans ausgibt, erfährt hingegen niemand.
Auch an der Börse gehts anonym zu.
 
@BigTHK: deswegen warte ich ja auf ApplePay. Aber die Banken sträuben sich noch, weil eben keine auswertbaren Daten bei Zahlung übermittelt werden...
 
Hab gar nix Mobiles außer das Auto ohne mobile Innerei. Der nächste Neue soll auch nix drinnen haben.
Ist man draußen, den Körper durch Gehen belasten und kräftig herumgucken, alles aufnehmen.
Handy ist mir ein Fremdwort, ebenso Wege zu irgendeinem sog. Arbeitsplatz.
Seit Beginn des Internets bin ich nur am PC dabei, momentan der sechste und zweite fertig Gekaufte.

Bei mir wurde nicht auf persönliche Daten geachtet, woran ich 2006 fast krepiert wäre,
obwohl der Staat alles wusste, der Vorsorgeuntersuchungen verweigerte.
Datenschutz beim Bundesamt für Strahlenschutz:
Geheimhaltungsstufe Verschlusssache - nur für den Dienstgebrauch (VS-NFD).
Der Staat schützte die mörderisch angelegten HRQ-Fakten. Sogar beim Hersteller gab es Tote.
Staatlicher Datenschutz kann einen umbringen, wovon die Bevölkerung keine Ahnung hat.
Wieviele Menschen sterben auch sonst an DNA-Schädigungen durch äussere Einwirkung?

Was die Leute unter 'arbeiten' verstehen, ist mir gruselig. Damit werden wohl Jahrzehnte vergeudet.
Wird Zeit für KI, Robotik, 3 D - Druck, Digitalisierung, Synergie und Innovationstransfer,
damit die Welt endlich ein Silicon Valley wird. Wer nicht studiert, ist Milieuopfer.
Erst Wenige haben begriffen, dass wir nicht mal mehr zu sterben bräuchten.
Handygucken ist auch so ne Zeitvergeudung, die sich auf Jahre summieren kann.

Wird spannend, wenn KI Google los werden will, lach.
Längst könnten vor Ort dezentral super high tech El-Autos hergestellt werden.
Die Software dazu hat global laufend ausdifferenziert und optimiert zu werden.
Wie lange muss man noch darauf warten?
In Afrika werden immer mehr Autos hergestellt.
Vielleicht schafft es China endlich.
Wo auch immer es damit los geht - es ist sofort globalisierbar.

Sachen gibts: Lehrer sollen sich an Gezwergschaften wenden, wenn sie von Milieuopfern belästigt werden.
Ich wurde von Lehrern mit minderwertigen Denkinhalten belästigt.
Auch Schulen sind "soziale Netzwerke", die Gossenleben bezwecken.
"Hyperaktiv" wird man nur beim Chopin-Klimpern, lach.
Social Bots twittern Gossendenke ein.
Menschen imitierende KI macht das immer raffinierter.
 
Ich weiß ja nicht wie die auf diese 55% kommen, aber lasst mich mal so raten, von diesen 55% hat die Hälfte dann doch eine PayBack App o.Ä. installiert oder findet kostenloses Busfahren, nach dem Anschauen von Werbevideos ganz toll? Ich bleibe dabei, viele Nutzer regen sich über Facebook, Google usw. auf, was persönliche Daten, Datenspeicherung usw. betrifft. Gebt den Nutzern einen Kochtopf, Handtuch oder eben eine Fahrkarte und das war es dann für die meisten mit diesen Bedenken.
 
Bei dieser Statistik wird ein grundlegender Punkt übersehen: Die Nutzerbasis des Internets hat sich in den letzten 10 Jahren durch die Verfügbarkeit von durch auch für den letzten DAU noch irgendwie benutzbaren Geräten stark verbreitert. Es kommt also weniger häufig vor, das Leute, welche schon jahrelang mit dem PC im Internet waren, es plötzlich ganz toll finden ihre Arbeit im Internet auf einem winzigen Touch-Display zu erledigen und deshalb ihren PC plötzlich nicht mehr nutzen, als das ein Haufen neuer Nutzer, die mit einem PC nicht klarkommen, sich Smartphone oder Tablet kaufen und dann damit das erste Mal ins Internet gehen und einfach den Aufwand scheuen sich zusätzlich noch mit dem PC zu beschäftigen, da sie die anspruchslosen Aufgaben die sie im Internet erledigen wollen auch mit diesen Geräten irgendwie -- wenn auch sehr ineffizient im Vergleich zu PC -- hinbekommen.

Die meisten Menschen lernen nicht gerne etwas dazu wenn sie dazu nicht massiv gezwungen werden. Als man zur Bedienung eines PCs noch gezwungen war Kommandozeilen-Befehle und Syntax zu lernen (Das habe ich als Kind von nicht einmal 10 Jahren aus eigenem Antrieb mit den interaktiven DOS- und MS-Basic-Lernkursen von 5 1/4"-Diskette auf dem original IBM PC meines Vaters damals gemacht, weil ich mit dem merkwürdigen Fernseher mit Tastatur auch spielen wollte. Ich konnte noch vor meinem Vater mit dem Gerät umgehen, weil der kaum Zeit hatte sich damit zu beschäftigen. ;-) ), haben die meisten Leute auf die Nutzung eines PCs komplett verzichtet -- nicht weil sie keine Funktionen eines PCs hätten gebrauchen können, sondern weil es ihnen schlichtweg zu mühselig war erst einmal Lernaufwand betreiben zu müssen um das Gerät bedienen zu können. Wer so ein Gerät damals irgendwie bedienen konnte galt schon als Computerspezialist.

Erst graphische Bedienoberflächen mit der mit ihnen einhergehenden Funktionskastration im Vergleich zur Funktionsvielfalt der Kommandozeile brachten größere Massen von Nutzern dazu sich einen PC anzuschaffen, weil der PC nun für die Masse der lernunwillige DAUs einfacher zu bedienen erschien (Diese Nutzer sehen bis heute nicht, dass sie mit graphischen Oberflächen viel mehr Zeit bei der in der Oberfläche zudem deutlich schlechter automatisierbaren Bedienung vergeuden und über diverse Softwareversionen hinweg aufgrund der ständigen Veränderung von Oberfläche und Klickwegen viel mehr lernen müssen als ich, der noch heute problemlos mit Befehlen und Syntax arbeiten kann, die er als Kind vor über 3 Jahrzehnten am IBM PC gelernt hat und daher beispielsweise beim Bedienen von verschiedenen Windows-Versionen nicht erst nach Menüs und Schaltflächen suchen bzw. sich merken muss, in welchem Windows was wo eingestellt wurde.).

Heutige Smartphones und Lifestyletablets mit ihren komplett von (Software-)Herstellern administrierten Laien-Betriebssystemen, auf denen der Besitzer nicht einmal Administratorrechte hat, setzen das bisher niedrigste Bildungsniveau des hier auch nur noch zum rechtelosen Bediener degradierten Anwenders voraus. Selbst 2-jährige Kinder sind in Youtube-Videos (einfach mal nach ``Baby'' und ``iPad'' suchen) in der Lage diese Geräte sinnvoll zu bedienen. Da ist es dann schon etwas peinlich, wenn ich bemerke, dass viele Erwachsene in meiner Bekanntschaft sich scheinbar etwas darauf einbilden, das sie ihr Smartphone bedienen können.

Ich selbst besitze seit bald 20 Jahren aus Datenschutzgründen kein Mobiltelefon mehr und erst recht kein Smarthone, habe daher überhaupt keine Übung im Umgang mit diesen Geräten, richte sie für einige Bekannte aber ein (Und führe daran leider auch gelegentlich Hardware-Reparaturen durch. Ich hasse verklebte Gehäuse. Selbst da taugen diese Geräte nichts. Aber das nur am Rande.), weil diese das offenbar trotz der simplen Bedienung, die ich zu solchen Gelegenheiten quasi nebenbei erlernt habe, nicht selbst hinbekommen.

Fazit: Somit ergibt sich die heutige Vormachtstellung dieser Generation der Trivial-IT-Geräte nicht durch PC-Profis, die das Arbeiten mit diesen Geräten effizienter finden würden als mit dem PC und daher umsteigen, sondern hauptsächlich durch die große Masse der Menschen, welchen offenbar selbst ein PC unter Windows noch zu kompliziert/lernintensiv ist und die daher erst mit diesen anspruchslosen Geräten ins Internet kommt.

Geräte auf denen man nicht einmal simplen ASCII-Text effizient eingeben kann werden niemals das Werkzeug der Wahl für ernsthafte Arbeiten in der IT darstellen. Im Prinzip basieren alle Bereiche der IT auf Text, inklusive des gesamten Internets. Ein Gerät auf dem man Texte nicht effizient eingeben kann und bei dem man deshalb schon auf Autoergänzungsfunktionen zurückgreifen muss um halbwegs flüssig zu chatten oder schnell eine E-Mail zu schreiben, wird daher für ernsthafte Anwender nie ein Ersatz für einen PC sein. Die Autoergänzung beschränkt den eigenen Wortschatz in E-Mails und Chats und hilft einem schon bei Programmieren von HTML-Quelltext gar nichts mehr.

Darum zeugt es auch von völliger Unkenntnis der Materie wenn heutige Lifestyle-Tablets als Arbeitsmittel an Schulen propagiert werden.
Auf den Geräten kann man das Mitschreiben einer Unterrichtsstunde schon bei der ersten Skizze/mathematischen Gleichung vergessen, weil, selbst wenn man es hinbekommt, es so lange dauert eine Skizze/mathematischen Gleichung darauf einzugeben, dass der Unterricht einem währenddessen komplett enteilt. Diese Geräte sind bessere E-Book-Reader, aber nichts auf dem man effizient in Ausbildung und Wissenschaft Dokumentationen und Übungen erledigen könnte.

Heutige Smartphones und Lifestyleablets sind im Grunde genommen anspruchsloses Entertainment-Spielzeug, mit dem sich inzwischen selbst die Leute kräftig zur Kasse bitten lassen, die vor Jahren noch ganz stolz mit ihren raubkopierten Filmchen um die Ecke kamen, und keine Arbeitsgeräte. Selbst die Raubkopierer unter meinen Bekannten haben dank kompletter Fernadministration ihrer Smartphones/Tablets durch die Industrie und ihrer eigenen Rechtelosigkeit der eigenen Hardware kaum noch eine Möglichkeit Raubkopien darauf zum Laufen zu bekommen und zahlen nun brav für Streaming- und andere Dienste und reagieren ausweichend/aufbrausend/ärgerlich wenn man sie fragt, wieso sie heute auf einmal für Content zahlen wo sie einem noch vor wenigen Jahren erzählt haben, sie würden neben den ihnen aufgezwungenen GEZ Gebühren niemals für irgendwelche schnell geguckten und dann schnell wieder vergessenen Inhalte zahlen. Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich einige Menschen selbst einer Gerhirnwäsche unterziehen und ihre Einstellung von gestern über Bord werfen, wenn man es ihnen durch ihre Rechtelosigkeit auf den eigenen Geräten nur unbequem genug macht weiterhin Raubkopien zu verwenden. Das gleiche habe ich mit Software-Abo-Modellen erlebt. Was gab es da für ein Geschrei in der Bekanntschaft als Microsoft Office als Abo-Modell ankündigte. Nie würde man akzeptieren Abo-Gebühren zahlen und seine Dokumente nicht mehr bearbeiten zu können, wenn man das einmal nicht mehr möchte. Heute reden sie sich das Abo-Modell selber schön und in 10-20 Jahren können sie dann ihre alten Dokumente nicht mehr nutzen weil die dann aktuelle Office-Version diese nicht mehr fehlerfrei öffnen kann und sie haben dann auch keine Installationsversion eines alten MS Office mehr, da sie diese bei der Abo-Version ja nicht erhalten und sie die alte Abo-Version ohnehin nicht einmal mehr freigeschaltet bekämen, weil Microsoft die Liznsierungsserver längst abgeschaltet hat. Mal sehen, was die eifrigen Selbstgehirnwäscher dann tun. ;-)
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 17:15 Uhr TerraMaster NAS Server Cloud Speicher mit Intel-Dual-Core, PLEX DLNA Media Server Raid Festplattengehäuse (Diskless)TerraMaster NAS Server Cloud Speicher mit Intel-Dual-Core, PLEX DLNA Media Server Raid Festplattengehäuse (Diskless)
Original Amazon-Preis
199,99
Im Preisvergleich ab
199,99
Blitzangebot-Preis
169,99
Ersparnis zu Amazon 15% oder 30
Im WinFuture Preisvergleich