Spam-Filter für Anrufe halten jetzt auch direkt in die Netze Einzug

Trotz diverser Maßnahmen zur Eindämmung von Werbeanrufen nehmen diese im Grunde nicht wirklich ab. Nun aber versucht der US-Telekommunikationskonzern AT&T mit einem neuen Spam-Filter für Telefonate für Ruhe zu sorgen. "AT&T Call Protect" heißt das ... mehr... Telefon, Tisch, Anruf, Telefonat, Zettel Bildquelle: starmanseries / Flickr Telefon, Tisch, Anruf, Telefonat, Zettel Telefon, Tisch, Anruf, Telefonat, Zettel starmanseries / Flickr

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Man kann sich aber auch leicht selbst helfen. Zumindest wenn man einen entsprechenden Router bzw. Anschlußanbieter hat. Dann kann man einfach selbst entsprechende Filter einrichten. Das geht recht einfach und ist schnell erledigt... dann hat man Ruhe.

Das soll jetzt keine Werbung sein, aber ich verwende zB eine Fritzbox und bin Telekom-Kunde mit einem IP-Anschluß. Durch VoIP laufen alle Telefonate über die Fritzbox, welche umfangreiche Filtereinstellungen für Anrufe, sowohl ein- als auch ausgehend, zur Verfügung stellt. Außerdem kann man sich im Kundencenter auf der Internetseite Telekom anmelden, und dann dort ebenfalls umfangreiche Einstellungen für seinen Anschluß vornehmen. Inklusive selektive Rufweiterleitung für einzelne Nummern.

Ich habe zum Beispiel wegen eines besonders nervigen Callcenters ganze Vorwahlbereiche gesperrt, seitdem ist Ruhe. Da ich aus diesen Vorwahlbereichen ohnehin keine "echten" Anrufe erwarte, halten sich die Auswirkungen dieser doch recht drastischen Maßnahme in Grenzen. Immerhin ist sowas überhaupt möglich. ;-)

Das ganze ist schon recht komfortabel. In beiden Fällen kann man sowohl Black- als auch Whitelists anlegen. Bei anderen Anbietern bzw. Routermodellen gibt es sicher (hoffentlich?) ähnliche Möglichkeiten, jedoch entzieht sich das meiner Kenntnis.
 
wenn jemand bei mir anruft leite ich die dann immer zu einer "zuständigen" mitarbeiter weiter ... hab dafür mal ein altes analog modem an die 2te Telefonbuchse der FritzBox gehängt, wenn ich dann die werbeanrufer durchschalte dann fängt das modem an sich (ohne echte logindaten) mit dem auf der anderen leitung zu "verbinden" ... interessant ist es das einige es 1-2 minuten durchhalten und wohl denken es wäre ne defekte warteschleifen musik oder so (kennen wohl keine analogmodems mehr)
 
Hach Deutschland. Wann kommen deine Bürger auf den Trichter, dass es nichts bringt, wenn sich alle für ihre SIM-Karten ausweisen müssen, wenn die wahren Übeltäter sowieso nicht verfolgt werden? Wann kommt man auf den Trichter, die Telkos zu verknacken, wenn die einem Spammer eine Leitung zur Verfügung stellen, ohne eine ladungsfähige Anschrift zu haben?
 
Ich warte immer noch sehnlichst auf den persönlich konfigurierbaren Spam-Filter gegen subliminale Zwangsinfiltration zwecks Mobbing , ungebetener Werbung jeder Art, Kategorie und Frequenz (im Nebenfrequenzbereich bzw. innerhalb der Frequenzhüllkurve von Rundfunksendungen - insbesondere aber aus dem E-Netzbereich sprachfrequenzmodulierter Trägerfrequenzen im Bereich 1,8 Gigahertz)

Gruß, MatheAss
 
Was immer wieder gut funktioniert, und auch nachhaltig wirkt, ist das melden mit "Bei Name"... Wenn dann nach einer Person gefragt wird, meldet man sich mit einem ausgefallenen Namen und bestätigt der Person am Telefon, der Nachlassverwalter zu sein und dass die gewünschte Person verstorben sei. In 99% aller Fälle tritt sofort zurückhaltende Demut ein gefolgt von einem seufzenden "Entschuldigung". Weitere Anrufe von der Nummer sind dann mit äußerst großer Wahrscheinlichkeit nicht zu erwarten.
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