Windows 10: Sind die Erwartungen an Mixed-Reality übertrieben?

Geht es nach den in Taiwan ansässigen Hardware-Zulieferern, ist anfangs zunächst nicht mit großem Interesse rund um Microsofts neue Windows Mixed Reality Plattform und die dafür benötigten Headsets zu rechnen. Sie geben sich äußerst konservativ, was ... mehr... Microsoft, Windows 10, Virtual Reality, VR, Augmented Reality, Windows Holographic, Mixed Reality Bildquelle: Microsoft Microsoft, Windows 10, Virtual Reality, VR, Augmented Reality, Windows Holographic, Mixed Reality Microsoft, Windows 10, Virtual Reality, VR, Augmented Reality, Windows Holographic, Mixed Reality Microsoft

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meine fresse wartet doch mal ab bis das produkt draussen ist, dieser künstliche hype nervt
 
Ich finde es schon spannend, z.B. Gegenstände oder Modelle auf dem Tisch zu platzieren, bewegen und betrachten zu können. Nur Frage ich mich auch, inwieweit sich das wirklich in einen produktiven Workflow einbinden lässt bzw. diesen verbessert. Bin auf jeden Fall gespannt, was und welche Möglichkeiten es da zu entdecken gibt.

Für einen richtigen Durchbruch werden aber wahrscheinlich Porno'anwendungen' sorgen ;)
 
Für solchen Kinderkram habe die Zeit und Geld, anstatt zuerst mal die nervenden Fehler aus Windows 10 zu entfernen und danach mögliche Weiterentwicklungen zu betreiben. Man sollte ein neues BS erst einmal alltagstauglich machen, als immer wieder irgendwelchen Schnickschnack zu erfinden, mit dem man als normaler Anwender eh nichts anfangen kann. Dieser VR- Mist wird genau so scheitern, wie das 3D- Fernsehgefummel, hat der Industrie auch kaum mehr Umsätze gebracht.
 
@Norbertwilde: In welcher Welt lebst du? Etwa in der des Hörensagens? Keine Ahnung, was du meinen könntest, aber (nicht nur) bei mir hat Windows 10 seine Alltagstauglichkeit schon lange bewiesen, denn es dient schon seit mittlerweile einer gefühlten Ewigkeit als das Alltagsbetriebssystem, vom PC übers Notebook & Tablet und die Xbox bis (zumindest bei manchen) zum Smartphone.
 
@DON666: Ich glaube nicht, daß es ihm um eine sachliche Auseinandersetzung geht. Eher um den Hammer und wo der so hängt...
 
@DON666: Es kommt halt immer darauf an wie hoch die eigenen Anforderungen an ein Betriebsystem sind. Für viele Leute können selbst Smartphone oder Lifestyle-Tablet einen PC ersetzen, weil sie halt so niedrige Ansprüche haben.

Bei Windows 10 ist aus meiner Sicht vor allem die Datensicherheit als äußerst negativ anzuführen.

Ich kann weder damit leben das Windows ohne riesigen Aufwand meinerseits sobald es am Internet hängt mein Nutzerverhalten und damit eben Informationen über das was ich mit meinem Rechner mache, Pfad- und Dateinamen und was weiß ich noch alles an Microsoft überträgt und mir per Zwangsupdate Software und Einstellungen auf den Rechner zwingt, die ich nicht möchte.

Noch dazu verlieren Bekannte von mir auf Multibootsystemen mit Windows 10 gerne Mal Daten, die sie zuvor mit einem anderen (Windows-)Betriebssystem auf einer ihrer NTFS-Datenpartitionen gespeichert haben und eigentlich mit Windows 10 ebenfalls nutzen wollten, was ebenfalls ein fataler Fehler von Windows 10 (und Windows 8 ebenfalls) ist. Mir sind unter Windows 8 auf Multibootsystemen zwar nie Daten abhanden gekommen, aber das liegt im Wesentlichen daran, dass ich Windows schon seit Jahren nicht mehr über die lahme graphische Oberfläche steuere und daher auch unter Windows 8/10 den Herunterfahren-Button nie benutzt habe (Bei Windows 8.0 weiß ich nicht einmal auf Anhieb wo der steckt und müsste daher erst suchen.). Daher fuhr Windows 8 bei mir immer richtig herunter und der Datenverlust den einige Bekannten zu beklagen hatten blieb mir dadurch erspart.

Letztlich funktioniert dann auch noch ein großer Teil der mit Windows 8 und 10 mitgelieferten Software, also etwa eine Menge der Apps auf dem Startbildschirm nicht wenn man das System offline installiert und betreibt um keine Malware auf dem System zu haben und zu verhindern das Microsoft, NSA und Co. an die eigenen, privaten Daten kommen.

Von der Datensicherheit her ist Windows 10 für mich damit ein komplettes ``no go''. Wer natürlich nur ein bisschen damit im Internet surft, ein paar E-Mails schreibt, zockt und nur unwichtigere Office-Arbeiten darauf erledigt, den mag das genausowenig stören wie wenn der Rechner wegen fehlerhafter Updates mal eine Zeit lang nicht benutzbar ist.

Ich habe schon einmal über 20.000 EUR an der Börse verloren, nur weil ich damals beim Daytrading keine USV an Rechner und Internetrouter hängen hatte und der Strom infolge eines Blitzeinschlags in der Nähe ausgefallen ist, mein Rechner und Router danach tot waren und ich daher ein Aktienpaket nicht rechtzeitig bei Höchstkurs abstoßen konnte. Ich habe zwar trotzdem Plus gemacht bei dem Deal, aber das hätte auch anders ausgehen können. Ein System was einfach mal zwangsweise ein Update einspielt und danach auch nur unerwartet neu bootet kann mich einige zehntausend Euro kosten. Da kann ich mich auf ein Windows 10 mit seinen Zwangsupdates, nach denen ja gerade erst bei diversen Nutzern einfach mal das Internet ausfiel, nicht als alltagstauglich ansehen. Bei mir muss ein System zuverlässig laufen. Das ist bei mir kein Spielzeug das man auch mal ein paar Tage in die Ecke stellen kann bis Microsoft einen Fehler im Update gefixt hat. Das ist ein Werkzeug das ohne Ausfallzeiten funktionieren muss, weil ich sonst u. U. mehr als den hundertfachen Geldbetrag den eine Windows 10 Lizenz heute kostet an der Börse verspiele.
 
@resilience: Ja, geht mir genauso, nur dass es sich da um ganz andere Summen dreht.
 
@resilience:

Fassen wir zusammen:

1. Du arbeitest mit großen Summen und kannst Dir kein USV leisten
2. Blitzeinschlag legt bei Dir Strom und Inet lahm.
3. Microsoft ist daran schuld.

Ja, ne... is klar.
 
Mixed reality in verbindung mit mobilität, wird unser miteinander, wie wir,die umwelt wahrnehmen, entscheidend erweitern und neu definieren. Dadurch werden möglichkeiten geboten, an denen vr scheitert.
 
@darius_: Die Worthülse hast du brav aus Microsofts Werbeabteilung auswendig gelernt. Bloß gibt es kaum ernsthafte massentaugliche Anwendungen die mit der Mixed-Reality-Technologie effizienter als bisher zu erledigen wären. Ganz im Gegenteil. Selbst simple Texteingabe ist damit nur sehr langsam möglich.
 
@resilience: Wird wohl per sprache möglich sein??? Das mixed reality praxistaugliche realität ist, kann nicht bestritten werden. Aktuell steht der typische konsum-konsument, nicht im focus, was der Technik nur gut tut.
 
Vielleicht sollte Microsoft endlich mal eine ernsthaft alltags- bzw. massentaugliche Anwendung abseits irgendwelcher Kinderspielereien für ihr Mixed-Reality-Konzept zeigen für die es sich lohnen würde den ganzen Arbeitstag lang so eine lästige Brille auf dem Kopf herumzutragen.

Was es da bisher zu sehen gab ist eher umständlicher als effizienter beim Arbeiten. Warum sollte ich zeitraubende, lange Bewegungen mit den Armen vor meinem Körper machen um irgendwas in der Mixed-Reality zu manipulieren, wenn ich das mit nur wenigen Millimetern langen und damit wesentlich schnelleren Bewegungen meiner Finger auf der Tastatur hinbekomme? Es geht darum mehr anweiseungen pro Minute an den Rechner absetzen zu können und dieses Ziel sehe ich mit Mixed-Reality-Lösungen nicht erreicht. Im Gegenteil. Die Mixed Reality scheint einen noch schlimmer auszubremsen als heutige, mausbedienbare graphische Oberflächen das ohnehin schon tun. Das ist kontraproduktiv.
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