BMW geklaut: Hersteller sperrt Dieb per Internet im Auto ein

Die Polizei der US-Westküstenmetropole Seattle hat in der letzten Woche gezeigt, welche Möglichkeiten sich für sie im Zeitalter der "Connected Cars" ergeben. Nachdem ein BMW als gestohlen gemeldet wurde, ließen die Beamten das Fahrzeug orten und den ... mehr... Auto, BMW, Connected Car, BMW 550i Bildquelle: BMW AG Auto, BMW, Connected Car, BMW 550i Auto, BMW, Connected Car, BMW 550i BMW AG

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Sehr cool nur würde man dann bei uns noch wegen Freiheitsberaubung verknackt!
 
@HArL.E.kin: In Deutschland gilt halt Täterschutz vor Opferschutz.
 
@Memfis: Worauf du anspielst, ist eher "Im Zweifel für den Angeklagten" und fester Bestandteil eines jeden Rechtsstaates...
 
@Memfis: In dem Beispiel war das einfach eine Festnahme durch Polizisten. Die Polizisten waren ja präsent und haben beim Verdacht auf Straftaten jedes Recht jemanden zur Befragung festzusetzen. Wenn das nun durch Mithilfe des Autos funktioniert, hat das nichts verletzt.

Schlimm wäre es, wenn der Fahrzeugbesitzer es selbst macht
 
@sinni800: Warum? Der Dieb hätte das Auto doch nur stehen lassen müssen? Der Dieb soll lieber dankbar sein, dass man ihn nicht in die Wüste geschickt hat.

#KeinTäterschutz
 
@Memfis: Kein Täterschutz aber Verdächtigenschutz. Verdächtige deren Tat noch nicht vor Gericht bewiesen wurde müssen einen gewissen Schutz empfangen. Das gehört einfach zur rechtsstaatlichkeit.

Kein Täterschutz zu sagen ist so lange schön bis man mal selbst Verdächtiger ist und man gleich als Täter herumgereicht wird
 
@sinni800: Lol, "bis zum Beweis der Unschuld". Das sich das Ganze mehr und mehr ins Gegenteil wandelt haste aber schon mitbekommen?
 
@sinni800:
"Schlimm wäre es, wenn der Fahrzeugbesitzer es selbst macht"

Auch jeder Bürger hier ist berechtigt Straftätige vorrübergehend festzuhalten. (Jedermann-Festnahmerecht, § 127 Abs. 1 Strafprozessordnung, StPO)
 
@GarrettThief: Stimmt. Man muss aber den Unterschied zwischen festhalten und festnehmen beachten. Das kennen die meisten nicht. Als einfacher Bürger darf ich jemand bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Festnehmen darf ich niemanden. Aber in diesem Fall war es ja sowieso die Polizei direkt.
 
@Nunk-Junge: Was ist, wenn der Täter körperlich stärker ist? Welche Möglichkeiten gibt es dann, einen Live-Raub zu verhindern? Darf man als körperlich schwächere Person zu "anderen" Mitteln greifen (Messer, etc.)? (ernstgemeinte Frage)
 
@LiquidSnake66: Wenn du jemanden physisch stark unterlegen bist auch noch mit einem Messer anzukommen ist eher kontraproduktiv, man wird es dir abnehmen und dann steckt es zwischen deinen Rippen... Man sollte in so einer Situation taktieren und für Rückendeckung sorgen. Ohne einschlägige Erfahrung ist es nicht ratsam so jemanden anzugreifen - Außer es sind andere Personen direkt in großer Gefahr, dann muss man eingreifen.
 
@LiquidSnake66: Bei köperlich stärkerem Gegner gilt das Recht des Stärkeren. Kleiner Scherz. Das ist natürlich kein Recht, aber leider die Realtität. Das Gesetz spricht von Angemessenheit der Mittel. Aber was angemessen ist, das wird dann im Zweifelsfall ein Gericht entscheiden. Aber wenn er Dich angreift, dann gilt auch Notwehr, eines der höchsten deutschen Rechte.
 
@Memfis: Gibts Beispiele, die diese Pauschalaussage unterstützen? Und damit meine ich: Gibt es mehr Fälle im deutschen Recht, in denen der Täter vor dem Opfer geschützt wurde?

PS: Ich vermute nicht. 16 Leute geben dir Plus. Haben nicht weiter nachgedacht. Und so entstehen Stammtisch-Argumente. Starke Leistung.
 
@xploit: du behauptest andere denken nicht weiter ? fange bitte bei dir an...

Wenn du ein Haus besitzt mit Grundstück und buddelst dort ein loch, der Dieb fällt rein bricht sich sein Bein weil du es nicht abgedeckt hast. Was denkst du was passiert ?
Richtig, der Dieb kann dich auf Schmerzensgeld verklagen. Obwohl es 1. Dein Grundstück ist und 2. Obwohl er dort nichts zu suchen hat und 3. Auch wenn er klauen wollte.

Zweites Beispiel:
Ein Dieb bricht in dein haus ein und du haust Ihm eines über die Rübe, was denkst du was passiert ?
Richtig, der dieb kann dich auf Schmerzensgeld verklagen.

Drittes Beispiel:
Bei dir bricht ein Dieb ein und du Sperrst Ihn in einem Raum ein, was denkst du was passiert ?
Der Dieb verklagt dich auf Freiheitsberaubung.

Such doch einfach mal im Netz und rede nicht einfach daher.
Auch wenn es die meisten nicht glauben wollen, Ausländer und Flüchtlinge werden nicht genau so bestraft wie ein Deutscher.
Hört doch bitte auf in eurer Traumwelt zu leben Leute....
 
@M. Rhein: Stark. Aber das beantwortet die Frage nicht. Du hast drei unterhaltsame Fälle genannt. Kannst du jetzt auch sagen, wie oft diese Fälle im deutschen Strafrecht vorgekommen sind? Ich rede von absoluten Zahlen, nicht von Gedankenspielen. Erst dann kannst du von "Täterschutz" reden.

Anstatt mir aufzutragen "im Netz zu suchen", liefere doch einfach quellen. Du machst es dir ganz schön einfach und bist derjenige der daher redet. Ein ausländischer Krimineller wird genauso bestraft wie ein deutscher Krimineller. Nenn mir ein Beispiel, bei dem es nicht so ist. Und jetzt flüchte dich nicht wieder in Ausreden oder Klauseln über Traumwelten und Flüchtlinge.
 
@xploit: Ja die fälle sind häufig vorgekommen. Wir selbst mussten während unserer Ausbildung öfters zu solchen Gerichtsverhandlungen hin. Unser Lehrer bestätigte schon so etwas vorher weil wir genau auch solche fragen gestellt haben. Das Rechtssystem in Deutschland will nähmlich das Täter wieder in die Gesellschaft eingegliedert wird und da bleiben halt Opfer oft auf der Strecke.
 
@M. Rhein: Du scheinst dich juristisch nicht wirklich auszukennen. Natürlich darf der Dieb klagen - wir leben in einem Rechtsstaat. Ob seine Klage allerdings durchgeht, ist bei den o.g. Beispielen sehr fraglich.
 
@Menschenhasser: "Häufig vorgekommen" in der eigenen Erfahrung während der Ausbildung und die daraus resultierende subjektive Beurteilung einer Gesamtsituation und die tatsächliche objektive Gesamtsituation in Zahlen in Deutschland sind aber immer noch zwei unterschiedliche Paar Schuhe...
 
@xploit: Nicht nur Subjektiv sondern das Rechtssystem ebnet den Weg. Das System sieht die integration der Täter in die Gesellschaft vor. Da bleiben die Opfer halt im hintertreffen.
 
@Menschenhasser: Das klingt alles ganz poetisch, aber ist eben auch nicht die ganze Wahrheit. Es gibt im deutschen Rechtsstaat eine Menge Prinzipien, die sich im Laufe der Zeit bewährt haben. Wie zum Beispiel die Funktion der Strafe. Dabei geht es eben nicht darum, Rachegelüste zu befriedigen. Genauso das Prinzip der Unschuldsvermutung. Das kann in individuellen Fällen ungerecht erscheinen, schützt aber die Gesellschaft insgesamt. Im Mittelalter wurden Menschen eben aufgrund subjektiver Bewertungen oder falsche Anschuldigungen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Da gab es keine Urteilsfindung oder gar Tatbestandsmerkmale. In solchen Zeiten möchte ich nicht leben. Und jetzt stellt sich für dich die Frage: Was ist schlimmer: Einen unschuldigen Menschen für einen Mord zum Tode zu verurteilen oder einen schuldigen Mörder freizusprechen? Man könnte meinen, letzteres. Aber nur, wenn man das Gedankenspiel erweitert und unterstellt, dass der Mörder erneut töten wird.

Für exakt die unterstellte Situation aber und genau diese eine Frage gibt es aus moralischer Sicht aber nur eine korrekte Antwort.

Es wird zynisch erscheinen und es mag Situationen geben, ich nutze mal den ungeliebten Begriff des "Einzelfalles" - einer unter Tausenden, in denen du Recht hast. Aber das ist der Preis, den die Gesellschaft bezahlen muss. Würdest du ein Charterflugzeug vom Himmel schießen und damit das Leben von 10 Menschen opfern, wenn du dadurch das Leben von 100.000 Menschen retten könntest? Das ist das moralische Dilemma in dem wir uns befinden.

Stammtischparolen und "individuelle Erlebnisse" wie sie hier geschildert werden vereinfachen dieses "moralische Dilemma" und schieben die Schuld auf den Staat oder die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft, die ohne Lobby - Flüchtlinge - und entwickeln irgendwelche Verschwörungstheorien. Ein Teil der Bevölkerung fällt auf darauf herein. Doch es gibt am Ende keine einfache Lösung für dieses Problem, weil es hier nicht mehr um Plus und Minus oder Gut und Böse und richtig und falsch geht.
 
@xploit: Unschuldsvermutung finde ich sehr gut das kritisiere ich nicht und Rache ala USA Style ist auch schrecklich aber wir müssen nähmlich auch mehr für die Opfer machen denn sonst keimt der extremismus. Gegen Flüchtlinge bin ich ganz und gar nicht ich selbst kenne viele Ausländer/Flüchtlinge da ich den vorteil hatte mit denen aufzuwachsen. Ich würde auch das Flugzeug abschiessen auch wenn ich selbst ein Opfer wäre das in diesen Flugzeug ist. Keine Frage.
 
@Menschenhasser: Name ist also nicht Programm? ;)
 
@xploit: Doch z.B. hasse ich Menschen mit dem Bild: Feudalkapitalismus oder auch Rechtsradikale sowie Linksradikale usw.
 
@M. Rhein: Damit auch mal jemand Deine Auflistung beantwortet:

Das erste Bsp kann (muss aber nicht) passieren. Kommt u.a. dabei auch darauf an, ob Dein Grundstück ansonsten gesichert ist (umzäunt) und Du schlau genug warst, am Eingangstor auf eine Baustellensituation hinzuweisen und, wenn das Loch dann auch tatsächlich eine solche Baustelle darstellt, weil Du dort bspw. einen Brunnen errichten möchtest, diese Grube nicht per sé als eine Form der Falle von Dir erdacht worden war.

Zweites Bsp: Wird in jedem Fall dann hinkommen, wenn Du den Einbrecher hinterrücks (er)schlägst, da Du somit selbst zum Täter wirst. Nur Notwehr ist entschuldbar in Dtl., für alles andere gibt es die Polizei.

Drittes Bsp: Braucht der Dieb gar nicht erst zu versuchen, sofern Du sofort die Polizei benachrichtigst. Einen Dieb einzusperren ist eine durchaus geeignete Form, einen Einbrecher oder Dieb bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Zumal das Einsperren gewährleistet, dass der Dieb im Affekt der Erkenntnis Deiner Anwesenheit nicht noch Schlimmeres anstellt.

In der Summe kommen aber noch immer begleitende Umstände hinzu, die Deine Beispiele ad momentum unbeschrieben lassen.
 
@M. Rhein: Dein letzter Absatz musste natürlich unbedingt sein...
 
@M. Rhein: Deine Beispiele sind nicht ganz richtig. Wenn Dein Grundstück einen Zaun hat, dann darfst Du Löcher budeln wie Du willst und der Einbrecher bekommt nichts. Nur wenn Du offenes Gelände hast, wo jeder einfach so sich den Hals brechen kann, dann ist das grob fahrlässig. Wenn Du den Dieb in Deinem haus hinterrücks niederstreckst, dann bist Du dran, denn der Dieb hätte ja einfach aufgeben oder flüchten können. Wenn er Dich angreift, dann darfst Du ihn in Notwehr niederstrecken. Und einen Dieb darfst Du festhalten bis zum Eintreffen der Polizei. Du darfst ihn nicht einsperren und nach einer Woche nachschauen, ob er weichgekocht ist....Edit: Ich habe den Beitrag von Diak erst später gesehen. Er hat es noch besser beschrieben.
 
@Memfis: das stimmt exakt, Deutschland der menschenverachtende als sozial Staat getarnte Wolf in schafspelz!
 
@Memfis: "Täterschutz vor Opferschutz." Das ist ein dummer Spruch, der oft von geistig umnachteten AfD-Anhängern gebracht wird. Das bedeutet, dass man auf den Rechtsstaat pfeifen will und sein eigenes Recht als allein gültig betrachtet. Andere haben keine Rechte. Wir erinnern uns, führende Personen der AfD wollten Leute ohne Gerichtsverfahren erschießen wenn sie die Grenze übertreten. Es sollte immer noch gleiches Recht für alle gelten. Ein Täter ist schuldig, wenn er verurteilt wurde und nicht wenn ein Einzelner entscheidet, dass er Legislative, Executive und Judikative in einer Person ist und den anderen einfach niedermacht.
 
@HArL.E.kin: Nein würde man nicht. Ein Fahrzeugbesitzer hätte hierzulande sogar explizit das Recht einen Autodieb auch solange festzusetzen, bis die Polizei eintrifft (Jedermann-Festnahme, §127 StPO).
 
@Trashy: Auch mit Gewalt?
 
@alh6666: ja, aber nur, wenn die Personalien nicht bekannt sind... §229 BGB
 
@alh6666: Verhältnismäßigkeit muss gewahrt bleiben. Das gilt aber grundsätzlich bei jeder Gewaltanwendung.
 
@Trashy: Laut STVO ist das richtig, aber mach das mal, dann bekommst du einen auf den Deckel, war bisher fast immer so, dazu gibt es genug Beispiel urteile.
Das Problem ist dass du dich in Deutschland nicht mehr schützen darfst.

Klar darf man offiziell Pfeffer spray benutzen, wenn du aber keine wehrlose Frau bist musst du Schmerzensgeld zahlen.
Was bei uns in den Büchern steht und was Tatsachen sind, sind zwei paar schuhe.

Problem dabei ist dass Opfer genau so behandelt werden wie Täter
 
@M. Rhein: Um dich mal zu zitieren:
"Hör doch bitte auf in deiner Traumwelt zu leben..."
 
@HArL.E.kin: So ein Quatsch. Das ist das Recht zur "Jedermann-Festnahme", mindestens, denn letztlich kam es zu einer Anfrage der Strafverfolgungsbehörden. In den USA würde man eher den Hersteller wegen Freiheitsentzug anklagen. Davon abgesehen: 10 Leute geben dir Plus, denken nicht weiter nach und verbreiten das in der Welt. So entstehen dann Verschwörungstheorien. Wie gleich die erste Antwort zeigt. Starke Leistung.
 
@HArL.E.kin: Zufall oder Kreative Werbung für Connected-Car.
 
Prinzipiell ein gutes Feature, aber es sollte gewährleistet sein, dass nur der Eigentümer eine solche Funktion nutzen kann und nicht Dritte.
 
@Memfis: was die wahrscheinlichkeit, dass diese "Missbraucht" wird, ein vielfaches höher ist... Und damit meine ich nicht nur den häuslichen Ehekrach oder die Kids die das Auto mal haben dürfen, oder nach dem Verkauf des Wagens... sonder auch Hacker die durch Probieren in das System kommen.

Gibt es "nur einen Zugang" ist dieser immer Sicherer wie wenn das "jeder" kann!
 
Mag nicht fremdeingesperrt werden. :(

Vor allem scheint es lt Artikel auch gar nicht nötig gewesen zu sein. Man war doch vor Ort und der Möchtegern-Bösewicht schlief den Schlaf der... naja... Ungerechten? Egal, er schlief, da hätte man den nicht noch fremdeinsperren müssen und der Welt vor Augen halten, hey schaut mal, bei BMW brauchts keinen Knast, und nix mit mei hohm is mei kahsel sondern stattdessen mei auto is my knast.

Aber vielleicht freut es die Justiz. Weniger Gefängnisplätze erforderlich.
 
@RalphS: Entweder die Polizei hat die ganze Sache in ihrem Blog ein wenig aufgehübscht oder die Polizisten vor Ort wollten sich einen Spaß erlauben. Ansonsten fällt mir nicht ein wieso sie den Dieb extra einsperren ließen obwohl sie schon vor Ort waren.
 
@Ryou-sama: Gelegenheit war halt günstig, auch Polizisten wollen mal in Ruhe austesten, was inzwischen technologisch so geht. Das war schließlich so richtig dringend nötig und zig Gefahren reduzierend, den einzusperren, während er schlief ? Und so nen büschen positive Fahrzeugherstellerwerbung, also gegen die Dieselabgas Geschichte anstinken, da wäre BMW ja doof, nicht sofort mit zu machen ? *fg
 
@DerTigga: Leute Leute... Es ist ja ok, dass man icht alles wissen kann. Aber bevor es peinlich wird, sollte man ein wenig nachdenken. ;-)
Warum haben in den USA die Polizisten den Mann auf die beschriebene Art und Weise gefangen? Na ? kommt Jungs, strengt Euch mal an. Ich glaube an das Gute im Menschen und möchte nicht wahr haben, dass inzwischen auf WF so viele Pappnasen ihre geistigen Ergüsse abladen. ,.(O_O).,
 
@RalphS: Der Täter war im Besitz des Schlüssels und hätte wegfahren können. So hat man den Wagen komplett lahmgelegt und konnte ihn verhaften.
 
Ein alter Hut - das gibts seit 2005 - nur ned von BMW - und den Motor abstellen? Wie wär das gewesen? Oder kann das BMW nicht?
 
naja, wenn man den orten kann, warum hat das der Eigentümer nicht gemacht und dem schlafenden Dieb mal eben überrascht ... in Amerika ja kein Problem dem mal eben nen 9mm Gruß zu schicken ;p
 
@serra.avatar: Und wer macht dann die Karre wieder sauber? Ist dir nicht bekannt, wie sich der Inhalt eines Schädels (auch wenn wenig Inhalt) sich bei einer 9mm im ganzen Wagen verteilt? Ich will die Karre nicht putzen müssen. ;-)
 
@Roger_Tuff: Da schickt man einfach kurz Mr. Wolf vorbei und schon sieht der Wagen innerhalb von 40 Minuten wieder aus wie neu :-)
 
@snowwolf3000: Kate Kaplan kann das auch gut :D
 
@serra.avatar: Das Waffengesetz ist ja zum Glück nicht in allen Staaten so locker. Dafür steht in Deutschland an jeder Kasse in Kinderhöhe Schnaps ohne ende, auch für viele Länder unbegreiflich.
 
@JacksBauer: Wobei mir der Schnaps lieber ist als ne Kanone.
 
@Memfis
Die Cops aus dem Land der unbegrenzten (Un)Möglichkeiten hätten sich viel Arbeit ersparen können.
Zum Auto gehen, Tür auf, Motor aus und Täter festnehmen. Kleiner Tipp von einem Schutzmann aus Deutschland.
War natürlich nicht mehr möglich nach der rumspielerei. Ich frage mich ob der Blog-Eintrag auch verfasst worden wäre, wenn der Täter in Panik auf der Flucht im verschlossenen Auto, ein paar Schulkinder oder andere Passanten umgefahren hätte und ob dann noch über Opfer- oder Täterschutz diskutiert worden wäre.
 
@Abzdef: Ich glaube ja, dass es beim aktivieren der Einschlussfunktion eher darum ging eine weiterfahrt zu blockieren. Kenne mich mit dem BMW System nicht aus, aber kann mir vorstellen dass es eine Festnahmefunktion gibt die daraufhin Motor usw. blockiert.
 
Irgendwie ne komische Geschichte. Was soll das mit der Hochzeit? Wen interessiert das? Er hat den Wagen verliehen und fertig. Und der Bekannte vergisst dann auch noch die Schlüssel im Auto. Das heißt, er legt die Schlüssel ins Auto, steigt aus und geht dann weg ohne abzuschließen. Wüsste nicht, wann ich sowas zum letzten Mal gelesen oder gehört habe. So, dann wird das Auto geortet und die finden den Fahrer schlafend bei laufendem Motor. WTF? Der fährt mit dem geklauten Auto rum, hält an und schläft einfach ein? Daraufhin lässt die Polizei die Türen sperren? Und warum ist es dem Verbrecher nicht gelungen dann abzubauen? Haben die den Motor auch deaktiviert? - Also wenn das wirklich so abgelaufen ist, dann ohne Worte...
 
@ox_eye: Die Türen müssten schon aus Sicherheitsgründen jederzeit von innen zu öffnen sein.

*Edit* Soll bei "neueren" Modellen tatsächlich nicht mehr möglich sein.
 
@noComment: Hm, die Beamten näherten sich dem Fahrzeug und bemerkten, dass der Mann schläft. Daraufhin baten sie wieder BMW die Türen zu verschließen. Aber warum? Er schlief doch angeblich bei laufendem Motor. Hätte vor allem genau so gut ein Herzinfarkt sein können, wenn sogar der Motor noch lief. Und dann einfach Tür zu? Alles sehr seltsam
 
@ox_eye: Allerdings. Wie von dir schon angedeutet, hätte der Dieb dadurch eigentlich zusätzliche Zeit zur Flucht gewonnen. Denn um dann schnell zuschlagen zu können, hätte die Polizei den BMW-Mitarbeitern eine erneute Anfrage schicken müssen - diesmal zum Aufschließen der Türen. Selbst bei direkten Kontakt zwischen der Polizei und den BMW-Mitarbeitern wären dabei wertvolle Sekunden verloren gegangen.
 
@ox_eye: War bis vor 4 Tagen noch in den USA - Zitat von einem Freund: "Fahr bitte kurz zur Tankstelle, der Schlüssel steckt in der Zündung..." Das scheint dort sehr verbreitet zu sein!
 
Man stelle sich vor, diese Technologie fällt einem totalitären Staat in die Hände. Furchtbar dieser vernetzte Dreck der einen einem Hersteller oder einem Staat vollkommen ausliefert. Toll dass der Dieb gefasst wurde nur sollte solch ein Feature ausschließlich vom Fahrzeughalter verwendbar sein.
 
@bloodhound: Du schreibst das Gleiche wie ich weiter vorne, bekommst aber 3x Plus und 0x Minus.
 
@Memfis: Immer mehr Menschen brauchen leider eine Gedächtnisstütze weil sie verlernt haben selbst nachzudenken. Ein Bsp. wie etwas missbraucht werden kann mit parallelen zu aktuellen Entwicklungen (Türkei, Rechtsrutsch in Europa etc.).
 
Jetzt mal angenommen man setzt das im Alltag ein, sprich man ortet das geklaute Auto, schließt es ab und fährt dann hin, hindert den Insassen nichts daran die Scheiben einzuschlagen um zu entkommen.
Wobei mir ebenfalls nicht ganz einleuchten will wieso das Auto erst abgeschlossen werden musste damit er geweckt werden konnte. Tür auf, Waffe auf ihn richten (falls er bewaffnet sein sollte) und dann wecken hätte es auch getan.
 
@Cheeses: Aber wer hätte dann von den tollen "Connected-Car-Features", die BMW verbaut, erfahren? Abseits der Möglichkeit zur Fahrzeugortung, die außer bei Unfällen (und natürlich bei Diebstahl), vielleicht gar nicht so gern gesehen wird.
 
@Cheeses: schonmal versucht eine Autoscheibe einzuschlagen? ohne Schweres Gerät geht bei höherpreisigen Autos der letzten 20 Jahre fast nix mehr und selbst Nothämmer versagen bei neuen Autos ihren dienst, die Feuerwehren bedanken sich fein, wenn sie nach einem Unfall vergeblich die Fenster A,B,C Säulen aufzubrechen und sich am ende durchs Dach schneiden müssen während die insassen (schwer)verletzt sind ... PS: versuch jetzt nicht einen Backstein durch ne Seitenscheibe zu werfen ... gibt genug Videos wo der Stein dem Werfer direkt ins Gesicht zurückfliegt
 
@1O1_ZERO: Ich hab es vor zwei Jahren geschafft die Windschutzscheibe eines neueren Tiguans von nem Bekannten mit meinem Regenschirm der im Auto ausversehen ausgefahren ist einzuschlagen. Mein Konto wäre froh gewesen wenn nichts passiert wäre ^^
 
Ist schon erstaunlich was möglich ist. Aber auch erschreckend.
 
Wird dann wunderschön wenn ein Hacker das beim Besitze anwendet. Es ist ja bekannt, dass Autobauer nicht gerade auf Sicherheit ihrer Systeme wert legen.
 
Die haben erst die Tür verschliessen lassen, nur damit sie ihn dann ....naja was.... beim erfolglosen Tür öffnen beobachten konnten?
Und dann über Fernsteuerung dann -hahaha- doch wieder geöffnet haben?

Ist doch nun wirklich hinderlich.
Vor allem würde ich ja nun als Cop lieber die Tür aufreissen und den schlafenden auf den Boden tackern.
Nicht ihm helfen sich einzuschliessen und evtl nach ner Schusswaffe greifen zu zu können. Sind ja in den USA doch recht üblich, dass man bewaffnet rumrennt.
 
Einerseits klingt wie Zukunftsmagie. Andererseits absolut erschreckend!

Wieviele "unknackbare" Datenbanken und Systeme haben in den Vergangenheit nun *doch* Lücken aufgewiesen? Nicht auszumalen wenn es nun Anschläge (oder Scrip-kiddie-Steiche) gibt, wo dann halt nicht die Tür verriegelt wird, sondern evlt was "undenkbares/ technisch unmögliches" passiert wie mitten in der Fahrt das Lenkradschoss zu aktivieren.
 
@tomsan: nein, Zukunftsmagie hat die Überschrift
" geklauter BMW sperrt Dieb ein und fährt zur nächsten Polizeistelle".
 
@Yepyep: wäre ja nur eine kleine Steigerung *g*
 
Klingt für mich wie eine inszenierte Werbeaktion. Ich glaube nicht, dass dies so passiert ist.
 
Schön, die können aus der Ferne die Türen verschließen. Aber was sie offenbar nicht können, ein sicheres schlüsselloses (neudeutsch: keyless) Verfahren auf die Beine stellen. Gestern um 20.15 Uhr in der ARD wurde gezeigt, wie mit Hardware für 150 Euro BMWs, Audis, Hondas und bei sonstigen Marken ohne Probleme das Schlüsselsignal verlängert werden konnte, so dass ein Dieb ohne Mühe das Auto öffnen und starten konnte, obwohl der Schlüssel bei seinem Besitzer ca. 50m entfernt war. Wie kann man so einen Blödsinn allen ernstes verkaufen? Jeder der so einen Schlüssel besitzt, sollte ihn bei Nichtverwendung in Alufolie einwickeln. Da lobe ich doch meinen herkömmlichen Autoschlüssel. Ein BMW Mini Autoverkäufer redete sich heraus, dass Minis eh nicht so häufig geklaut werden und daher wäre es da wohl nicht so tragisch. Das Verfahren wurde nicht an alten Autos getestet, sondern an Fabrikneuen. Als Versicherung würde ich dieses Verfahren aus der Versicherung ausschließen. Da kann man sein Auto gleich unverschlossen und mit Schlüssel stecken lassen abstellen.
 
und warum genau musste der nun durch RemoteConnect noch eingeschlossen werden, wenn offensichtlich Polizisten schon vor Ort waren und den Dieb schlafen vorgefunden haben? Haben die sich nicht getraut direkt eine Überprüfung vorzunehmen?
 
Meine nächste neue Karre hat so wenig Elektronik wie möglich.
Was gibts an 'hardware', um z.B. das Lenkrad zu blockieren?
 
@rudolfabc:
Gibt es das heute noch ein Auto mit fast kein Elektronik.
Ich sehe dich schon in deinem Neuen karren ein Golf 1 oder 2. ^^
 
Wahrscheinlich wurde hier wieder etwas aufgepeppt wie es gerne bei Fällen aus Amerika getan wird. Das verschließen der Türen wäre nur dann logisch wenn keine Polizei vor Ort gewesen wäre. Da dieser Herr mit laufendem Motor dort stand gehe ich eher davon aus das das Auto komplett still gelegt wurde. Sprich BMW hat das Auto per Remote still gelegt, Motor aus, Türen gehen bei der Fernstilllegung dann natürlich auch zu. Der Grund dafür war wohl das die Polizei ein wegfahren verhindern wollte wenn Sie sich dem Auto nähern, genauso wie damit das abhauen des Diebes verhindert werden konnte. Das der mit laufendem Motor da steht ist ja noch ok aber schlafend am Steuer?! o0 ich halte das schlafen einfach mal für nen aufpeppen der Story.
 
Wie jetzt? Sie haben den Wagen gefunden und umstellt und wieso musste dann BMW die Türen noch verriegeln? Irgendwie sinnfrei. Normal würden sie doch die Türe aufmachen und den Typen rausziehen.

Naja und zur Technik. Mein aktueller hat es zum Glück nicht. Aber beim nächsten wäre es das erste, was ich deaktivieren würde. Die Kontrollmöglichkeiten sind unendlich und keiner kann mehr überblicken was Behörden und Versicherungen dann im Hintergrund wirklich auswerten.
Fahrstil, Geschwindigkeiten, Nutzungszeiten.
Am Ende wird man noch in polizeiliche Ermittlungen verwickelt, nur weil man ggf. zufällig zu einer bestimmten Zeit an einem Ort gefahren ist.
 
Nett. Dieser ichmuß24/7onlinesein-Wahn nervt also nun auch im Auto...

Das wären perfekte Ziele für Erpressungstrojaner. Spätestens wenn die "Insassen" mal auf's Klo müssen, zahlen die freiwillig, damit die Türen endlich wieder aufgehen. <eg>
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles