Google bremst seine interne Zeitrechnung und umgeht Schaltsekunde

In diesem Jahr wird der Countdown zum Jahreswechsel wohl häufig nicht korrekt gezählt. Denn offiziell hat die letzte Minute dieses Jahres 61 Sekunden. Bei Google hat man nun aber zumindest eine Idee, wie man verhindert, dass dadurch die ... mehr... Apple, Uhr, sbb, Schweizer Bahnhofsuhr Bildquelle: SBB Uhr, Zeit, Sekunde Uhr, Zeit, Sekunde

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Wieso macht man das nicht übers ganze Jahr? Also eine Sekunde bisschen länger laufen lassen. Macht doch mehr Sinn, als einen extra Tag und eine extra Sekunde hinzuzufügen Oo
 
@PranKe01: Ich würde jetzt einfach mal vermuten, weil 99,9999999 der Zeitmesser auf diesem Planeten das nicht können? Sag mal einer Armbanduhr, sie soll langsamer laufen. Na ok, gut, bau ne fast leere Batterie ein, dann klappt das auch da.
 
@Islander: Als ob 99,9999% aller Armbanduhren auf die Sekunde genau laufen würden ;)
 
@PranKe01: Weil das ein riesiger Aufriss wäre. Unser gesamtes Zeitsystem müsste umgestellt werden - zumal die Schaltsekunde nicht so geregelt dazukommt, wie der Schalttag. Die letzten gab es 2005, 2008, 2012 und 2015.
 
@PranKe01: "Die Bewegung der Erde um die Sonne passt bekanntlich nicht ganz genau zu der Zeiteinteilung, die uns durch die Erdrotation vorgegeben ist." Der Tag, Stunden, Minuten, Sekunden sind durch die Erdrotation vorgegeben. Ein Jahr was durch die Erdumlaufbahn zur Sonne definiert ist, passt da nicht rein, sonst hätten wir ja die 365,25xxx Tage im Jahr. Deshalb gleicht man das an.
 
@EcIcIY: Abgesehen davon ist die Erdrotation auch nicht gleichmäßig. Selbst wenn es also durch Zufall formell mit den Jahren und Rotationen passen sollte, kann sich die Erde immer noch minimal beschleunigen oder verlangsamen.
 
Was ist jetzt die Besonderheit? Meines Wissens nach macht das SAP und Co. auch schon immer zur der Sommer/Winterzeit-Umstellung so. Einfach die Zeit langsamer laufen lassen wenn die Uhr zurück gestellt wird oder eben "einfach" eine Stunde überspringen wenn die Uhr vorgestellt wird.
 
@terminated: früher durfte man Sap und die Db darunter einfach herunterfahren vor der Sommerzeitumstellung. Ich kann mich noch an einige Besuche in der Firma am sehr frühen Sonntag erinnern zu genau diesem Grund. War im Herbst etwas langweilig, dann 2 Stunden abzuwarten, bis es nach 3 Uhr war und man Database und SAP wieder starten durfte. Inzwischen setzt man m.W. intern in der Datenbank auf Greenich-Time und ändert nur das +1 für die Korrektur der Anzeige auf +2 über den Sommer.
 
Gibt es keine besseren Zeitsysteme als die jetzige? Ziemliches gefrickel ist das doch.
 
@JacksBauer: klar gibt es die (sogar mehrere) ... nur meist nur auf papier und vielleicht auch mal in einen prototypen umgesetzt, aber leider kann man die ganze welt nicht so einfach in einem mal umstellen
 
@JacksBauer: Ja... die gab es... 1)Ich meine es wäre Swatch gewesen wo es mal Uhren mit einer Internetzeit gab. Irgendwas mit 24 Stunden= 1000 Zeiteinheiten und ohne Zeitzonen. 2)In der französischen Revolution kam man auch auf die Idee, statt 24 10 Stunden zu nehmen.
Hat irgendwie beides nicht so ganz funktioniert. ;)
 
@Lastwebpage: Ja genau, das war Swatch. Die haben die Einheit "beats" genannt.
Ein Tag hatte 1000 beats.

Sind damit kläglich gescheitert ^^
 
@JacksBauer: Die Maya hatten einen 13 Monde-Zyklus (statt 12 Monate). Weiß nicht genau, wie das funktioniert - Aber es soll wohl zu 100% synchron zur Natur gelaufen sein.
 
Deswegen geht meine Armbanduhr immer nach :D
 
ach, haben wir lauter gscheite Leut auf dem Planeten, man sieht es täglich und nichts funktioniert
 
Man muss nirgendswo künstlich eine Sekunde einfügen, denn die Zeitrechnung ist schließlich definiert mit 60 Sekunden und die gilt auch am 31.12, 23.59 Uhr.Außerdem kommt es beim Telefon kaum um eine Sekunde an. Die meisten Gespräche landen auf einem Telefonaufsprecher oder der Andere geht gar nicht dran. Besonders nachts um 12 dürfte das auch sein.
 
@Grendel12: Es mag sein, dass die Zeitrechnung definiert ist, jedoch hält sich leider unser Planet nicht daran.

Die Aufteilung in 24 Stunden * 365 Tage für ein Jahr passt leider astronomisch nicht genau, daher würde es ohne einen Schalttag oder Schaltsekunde dazu kommen, dass es eine immer größere Differenz zu unserer Zeitrechnung gäbe. Es ist zwar nur marginal, aber über Jahre hinweg kämen schon mehrere Sekunden zusammen. Gerade in der heutigen Zeit wo weltweit zusammen gearbeitet wird, kommt es auf genaue Zeitrechnungen auch auf die Sekunde (oder noch genauer) an.
 
Woher weiß man eigentlich, ob sich die Erde "verspätet"? Es gibt schließlich keine externe Vergleichsmöglichkeiten.Somit sollte man die Erde in Ruhe lassen und die Zeitrechnung auch, denn es gibt keinen Zusammenhang.Eine Zeitsekunde zu konstruieren, weil die Erde ungenau gehen würde, wäre etwa so, als wenn man in einem fest verschlossenen Raum ohne Tachometer, keine Uhr und auch kein Kilometerzähler oder andere technische Geräte in einem Fahrzeug transportiert wird und man die Geschwindigkeit des Fahrzeuges ermitteln will und behaupten will, dass das Fahrzeug zu langsam fahren würde.
 
@Grendel12: Wenn man bei deinem Fahrzeug nich hinzufügt, dass man jede 50m den Straßenbegrenzungpfeiler sieht und weiß das man imm gleich schnell ist. Dann hast du eine Zeit. Nämlich eine immer gleiche Periode. So ist auch unsere Zeit entstanden. Eine Erdumdrehung ist ein Tag.
 
@EcIcIY: In meinem Beispiel sieht man aber keinen Straßenbegrenzungspfeiler, vgl . "in eimem fest verschlossenen Raum", also z.B. ein Container auf einer Ladefläche eines fensterlosen LKW.
 
@Grendel12: Wir haben aber nunmal eine sich "konstant" drehende Erde. Wir erkennen den Tag/Nacht Wechsel und sehen wenn wir eine Runde rum sind. Dein gezeigtes Beispiel spiegelt das nun mal nicht wieder. Dein Beispiel spiegelt eher wieder das du in einer Höhle bist. Da weißt du nicht wann eine Periode (Erdumdrehung) um ist und dann kannst dir keine Zeit herleiten. Höchstens mit anderen Konstanten. Zum Beispiel das Abrennen einer Kerze oder einer Sanduhr.

Die Menschheit hat versucht sich die Erdumdrehungzeit künstlich darzustellen. Da diese aber nicht 100% konstant ist, gibt es abweichungen bei unserem erstellten Modell. Das muss von Zeit zu Zeit angepasst werden und ist dieses Jahr mit der Sekunde der Fall.
 
@Grendel12: https://de.wikipedia.org/wiki/Schaltsekunde
 
@Grendel12: Fragen, wenn man etwas nicht weiß bzw. versteht ist gut. Aber eine ablehnende Haltung aufgrund von Unwissen, so wie du sie hier an den Tag legst, untermauert mit haltlosen Behauptungen ist Ignoranz.
 
@chillah: Es ist keine Ablehnung sondern eine neutrale Frage: Wie stellt man in einem fensterlosen, fest verschlossenen Behälter die Geschwindigkeit ohne Geräte fest.
Ich würde mir z. B. nicht anmaßen, festzustellen, dass ein Fahrzeug nur 48 km/h fährt statt die vereinbarten 50 km/h, wenn ich keine Vergleiche oder Messmethoden habe.

Woher also will man wissen, dass sich die Erde verspätet - und wer gibt eigentlich vor, wie schnell die Erde sich zu rotieren hat?

Und muss man überhaupt einen Zusammenhang zwischen der Erdrotation (die offenbar nicht konstant ist) und der exakten Uhrzeit konstruieren?
 
@Grendel12: wie weiter oben geschrieben, ist die erde nun mal keine Fensterloser raum. wir können nach draußen schauen und können aufgrund der Sternenkonstelationen feststellen, wo wir uns befinden, und damit auch die Geschwindigkeit ermitteln, mit welcher sich die Erde um die Sonne dreht, (hast du schon mal nach gegoogelt, wie lange eine Erdrotation ist? und nein es sind nicht 24 Stunden, sonder 23 stunden und 56 Minuten, das liegt daran das die erde sich etwas weiter um die sonne dreht und sich somit etwas weiter um sich selbst drehen muß. Sonst würde das auch mit unseren 12 Uhr mittags nicht mehr hinhauen, deswegen haben wir auch die verschiedenen Jahreszeiten.

"Woher also will man wissen, dass sich die Erde verspätet - und wer gibt eigentlich vor, wie schnell die Erde sich zu rotieren hat? " weil wir dies mit hilfe von Mathematik und Astronomie berechnen können.

eine Uhrzeit zu konstruieren?? hhmm ja is schon nicht schlecht so eine Uhrzeit, du wirst ja schließlich auch pro Stunde bezahlt (um mal ein ganz einfaches Beispiel zu geben) auch die Geschwindikeiten von Fahrzeugen und soweiter sind darauf angewiesen. das ganze ist nun mal dummerweise irgendwann von irgendeinem schlauen Kopf mal ausklamüstrert worden, wurde dann von vielen als gut gefunden und übernommen. das ganze halt alles zu zeiten wo die Menschheit noch nichts wirlich wußte, weder über das Weltall noch über unser Sonnensystem. Da zeigte sich damals auf der SONNENUHR das der schatten jeden Tag etwa so gegen Mittag am kürzesten war, darauf hin hat man versucht dem ganzen einen sinnvollen Rythmus zu geben, und ist bei 2*12 Stunden hängengeblieben.

Mittlerweile wissen wir nun mal aber, das das ganze eben doch nicht so einfach ist, und das der Fixpunkt Sonne auf dem das ganze aufgebaut ist, nun mal doch nicht so FIX ist, und somit kommt unsere konstruierte Zeiteinteilung ab und an entweder zu langsam oder zu schnell. und das muß nun mal angeglichen werden.
 
@Grendel12: Damit kommst du ganz schnell ins philosophische. Denn alle unsere
physikalischen und mathematischen Systeme beruhen letztendlich auf einer
"subjektiv menschlichen Basis"...so etwas wie eine absolut sichere Objektivität
gibt es überhaupt nicht.
d.h.
Unsere Vorfahren hätten den Tag aus ihrer Sicht auch in 25 Stunden einteilen
können (sie hätten dafür aus ihrer Sicht sicherlich auch genügend logisch erscheinende Gründe gefunden)...es wäre heute so selbstverständlich,
wie eben die 24 Stunden, weil wir gar nichts anderes kennen würden.Und
einen 25 stündigen Tag für das Zeitmass aller Dinge halten würden.

Gleiches gilt für Gewichte und andere Sachen. Ist halt irgendwann einmal
von irgendjemandem, aus irgendwelchen Gründen festgelegt worden und
hat sich dann einfach festgesetzt.Es hätten aber auch andere Gründe und
andere "Einheiten" sein können...die genauso logisch erschienen wären.

Wie gesagt...ist aber eher eine philosophische Kiste.
 
@Grendel12: Doch, die Wintersommen- und Sommersondenwende (also die längste Nacht und der längste Tag) sowie der tägliche Sonnenhöchststand lassen sich doch sehr genau messen. Des weiteren gehe ich davon aus, dass die genaue Position der Erde auch anhand von externen Bezugspunkten (also außerhalb des Sonnensystems) ziemlich genau festgestellt werden kann.
 
@Lastwebpage: Das stimmt allerdings. Aber die Jahreszeiten und Sonnenwende geschehen auch nicht immer an einem konstanten Kalendertag zur exakten Uhrzeit. Die Jahreszeiten wechseln stets zwischen dem 21. und 23. Kalendertag des betreffenden Monats. Um dies auf die Sekunde ausrechnen zu wollen (also z. B. wann exakt der Herbstanfang ist) benötigt man komplizierte Formeln.Wir müssen also astronomische Ereignisse (außerhalb der Erde) zu Rate ziehen, um festzustellen, dass Jahreswechsel oder Jahreszeitbeginn ist.
 
@Grendel12: die Formeln sind so kompliziert, dass schon mehrere Kulturen vor vor vielen Jahrhunderten das ganz ohne Computer hinbekommen haben.
 
@Grendel12: Dass es keinen Bezugspunkt gibt, glaubste leider nur. Die gibt es durchaus in ausreichender Zahl - also nichts mit dunklem Raum. Die Menschheit kann inzwischen sogar so abgefahrene Dinge wie Gravitationswellen messen - weil dann ein mehrere hundert Meter langer Mess-Arm um den Bruchteil der Größe eines Protons länger oder kürzer wird. Da sind so riesige Einheiten wie Sekunden ein ziemlich kleines Problem. ;)
 
@ckahle: Was haben die Gravitationswellen mit der Erdrotation oder der Schaltsekunde zu tun?
 
@Grendel12: Ich glaube es ging ihm darum, wozu die Messtechnik heute in der Lage ist.

BTW: Der Referenzpunk in unserem Sonnensystem ist die Sonne. Da wir die Bahnkurve der Erde sehr genau kennen (unsere aktuelle Position, Geschwindigkeit und Richtung darauf übrigens auch), ist der Rest nur "Simple" Mathematik.

LG
 
Ganz so wie im Artikel ist es nicht. Die Korrekturen mit Tagen (Schaltjahr) sind zur Korrektur der Umkreisung der Erde um die Sonne (Jahreszeiten). Die Schaltsekunden hingegen für die Drehung der Erde um die eigene Achse (Tag/Nacht).
 
Mir fällt doch eine Möglichkeit ein, die Änderung der Rotationsgeschwindigkeit der Erde ohne astronomische Vergleichsmaßstäbe festzustellen.Wenn die Erde langsamer oder schneller wird, bemerkt man es an der Änderung der Rotationsgeschwindigkeit, also an der Beschleunigung. Menschen reagieren darauf angeblich sensibel und Messgeräte sicher auch. Wenn die Erde immer schneller rotiert, sollte man das an der verstärkten Zentralfugalkraft oder Fliehkraft feststellen und die Erdgravitation scheinbar weniger ist.
 
@Grendel12: Zentri, Zentrifugalkraft
 
@XiRoT: korrekt. Aber wenn ich mich an den Physikunterricht zurückdenke und dazu das Modell eines Kreisels nehme, der auch immer schneller rotiert wäre das in ferner Zukunft für die Bewohner der Erde unerfreulich. Die Zentrifugalkraft wäre immer größer und man müsste alle Gegenstände und sich selbst auch festhalten wie auf einem Kettenkarussell.Würde die Erde immer langsamer würden der Tag immer länger und am aller letzten Tag würde die Sonne am Himmel stehen bleiben und wo Tag ist bleibt es Tag und Nacht würde immer Nacht bleiben. Das hätte auch schwierige Probleme mit sich führen.Die Schaltsekunden wären vergleichsweise kleines Problem - sie hätten im letzteren Falle auch keinen Sinn, denn wenn die Erdrotation zum Stillstand gekommen wäre würde der letzte Tag unendlich lange dauern.
 
@Grendel12: Falsch, da sich die Erde um die Sonne dreht. Damit der "letzte Tag" unendlich lange dauert, benötigt man eine Geschwindigkeit von einer Umdrehung pro Jahr.
 
@Grendel12: dein von dir beschriebenes Bespiel passt so nicht ganz, würde die erde sich aufhören zu drehen, hätte man ein halbes Jahr Tag und ein halbes Jahr Nacht, in deinem Beispiel dreht sich die Erde immer noch einmal um sich selbst alle 365,25 Tage. dies nennt man dann Umlaufgebundene Rotation und ein schönes Beispiel dafür ist der Mond, der alle 29 Tage (ungefähr) einmal um sich selbst und auch einmal um die Erden kreist, deswegen sieht man auch immer nur die selbe Seite, egal ob zunehemnder abnehmender Mond oder Vollmond. und selbst bei Neumond zeigt die selbe Seite Richtung Erde.
 
@darkerblue: Dann müsste es aber so sein, dass man auch auf dem Mond nur auf der erd-zugewandten Seite sehen kann, denn sonst müsste man regelmäßig von der Erde die Rückseite des Mondes sehen (und es gäbe dann keine Rückseite).Wenn man nur auf einer Seite des Mondes die Erde sieht (Stichpunkt: umlaufgebundene Rotation) müsste man unter analogen Voraussetzungen der umlaufgebundenen Rotation um die Sonne auch auf der Erde stets auf der gleichen Hälfte der Erde die Sonne sehen (Tag-Seite) und auf der anderen Hälfte der Erde die Sonne nie sehen (Nacht-Seite).
 
@darkerblue: Es müsste doch mal erklärt werden, warum sich die Erde (und andere Planeten ebenfalls) um ihre Achse rotieren.
So selbstverständlich scheint mir das nicht zu sein.
Ist das eine spezifische Eigenschaft in "unserem" Sonnensystem und könnte das in einem fiktiven anderen Sonnensystem anders oder ist das Naturgesetzen heraus?
 
@Grendel12: ööhhmmm nein, das was du meinst ist ein geostationäre Orbit, der wird für Fernsehsatelitten genutzt, an diesem steht der Satelit immer an der selben Position. eine Rotation ist dafür nicht Notwendig.

"Wenn man nur auf einer Seite des Mondes die Erde sieht (Stichpunkt: umlaufgebundene Rotation) müsste man unter analogen Voraussetzungen der umlaufgebundenen Rotation um die Sonne auch auf der Erde stets auf der gleichen Hälfte der Erde die Sonne sehen (Tag-Seite) und auf der anderen Hälfte der Erde die Sonne nie sehen (Nacht-Seite)."

ich weiß jetzt nicht ob ich es genau richtig verstanden habe, aber ich denke ja genau so ist es, sollte es so sein, das das ganze Jahr (eine Sonnenumrundung) immer die selbe seite beschienen wird, dreht sich die erde trotzdem einmal um sich selbst alle 365,25 Tage.
 
@darkerblue: ..."immer die selbe Seite beschienen wird, " - und wenn das so wäre, gibt es kein halbes Jahr Tag und ein halbes Jahr Nacht, sondern immer Tag oder immer Nacht (siehe dein Beitrag 20.31), abhängig, wo man auf der Erde ist.
 
@Grendel12: nimm mal 2 Bälle und lege die in 30 Centimeter abstand zu einander auf den Boden (Tisch) und markiere diese dann an den sich zugewandten seiten, dann drehst du den einen um 90° im Uhrzeigersinn, den anderen gegen den Uhrzeiger sinn, anschließend bewegst du den gegen die Uhr gedrehten auf einer Kreisbahn im Uhrzeigersinn einen Virtel Kreis ohne den Ball weiter zu drehen, und schau was passiert.
 
@Grendel12: richtig. trotzdem würde sich die Erde einmal um sich selbst drehn. dies ist dann eine umlaufgebundene Rotation.

Schaust du hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gebundene_Rotation
 
@Grendel12: "Es müsste doch mal erklärt werden, warum sich die Erde (und andere Planeten ebenfalls) um ihre Achse rotieren.
So selbstverständlich scheint mir das nicht zu sein.
Ist das eine spezifische Eigenschaft in "unserem" Sonnensystem und könnte das in einem fiktiven anderen Sonnensystem anders oder ist das Naturgesetzen heraus?"

ööhhmmm Naturgesetz, nicht ganz, gibt auch planeten in unserem sonnensystem die entgegensetzt drehen und keiner kann sich das erklären, aber grundsätzlich drehen sich alle Planeten und auch in anderen sonnensystemen zeigt sich dieses Bild, auch wenn das nicht wirklich zweifelsfrei bewiesen werden kann (uns fehlen einfach die Technischen Einrichtungen um dies festzulegen) aber allein durch die physikalischen auswirkungen und das zusammenspiel von Zentralstern und umlaufenden Planeten lässt sich darauf schliesen das dem genau so ist, wie wir es hier in unserem Sonnenssystem beobachten.
 
@Grendel12: Das lässt sich IMHO auch einfacher feststellen, aber ich bin kein Physiker . Z.B. die GPS Satelliten erfordern eine Genauigkeit, wo man sogar Einsteins Relativitätstheorie berücksichtigen muss, da die Abweichungen sonst zu groß wären. Ich denke mir mal das Änderungen in der Erdrotation sich da sofort bemerkbar machen würden. Es gibt auch noch andere Satelliten die eine extrem genau Positionierung zu Punkten auf der Erde, aber auch untereinander, erfordern.
 
Ich dachte immer dass die Erde ein kleines bisschen weniger als 24 Stunden nämlich 23 h 56 min 4,10s für eine umdrehung benötigt, und nicht wie im Video behauptet, länger als 24 Stunden
 
@Tobi120789: eine Rotation dauert wie von dir geschrieben etwas weniger als 24 Stunden (den genauen wert hast du geliefert, deswegen spar ich mir das) aber nicht in Bezug zur Sonne, was auch an der elyptischen Kreisbahn liegt, sprich weiter weg von der sonne und die Erde dreht scheinbar etwas schneller, was aber daran liegt, der Winkel zwischen zwei Tagen einen Hauch kleiner ist und die erde somit nicht 24 stunden derhen muß sondern nur (als Beispiel) 23 Stunden und 59 Minuten und wenn die Erde Näher dran ist an der Sonne ist der Winkel größer, somit muß die Erde etwas weiter drehn und dreht somit augenscheinlich langsamer, auch gravitative Einflüße durch die Gasriesen Jupiter und Saturn spielen da mit rein, und den Mond nicht vergessen. vor zich Millionen Jahren dauerte ein Tag nur 6 Stunden oder weniger. aufgrund der zuvor gennanten Beispiele, wird die Erde immer weiter abgebremst (bestes Beispiel: Ebbe und Flut) es kann aber auch sein, das da einfach nur MIST erzählt wurde, weil die Sprecherin es nicht besser wußte!
 
@darkerblue: Und wenn sich die Erde aufhört zu drehen müssen wir ein Rettungsteam in den Erdkern schicken um die Rotation mittels Atombombe wieder anwerfen. Hollywood hat mit "The Core" schonmal ein Konzept erarbeitet.
 
@Memfis: wenn die Erde sich nicht mehr dreht, ist es dafür aber schon viel zu spät, dann wird es und Menschen nicht mehr geben. frei nach der Theorie: treffen sich zwei Planeten, sagt der ein: "oh man, was siehst du scheiße aus!" sagt der andere: " Ja, ich weiß, aber ich habe Mensch." , meint der erste: "mach dir nix draus, das geht wieder vorbei!"
 
"Wer unbedingt will, kann das durchaus versuchen, sollte sich dann aber nicht wundern, wenn schlimme Dinge geschehen. "

Geht nur die Welt unter oder löst sich das Universum in die Unendlichkeit auf?
 
@Memfis: Es hat gemäß Astronomen viel dunkle Energie. Vielleicht kann man die dunkle Energie, die zudem kostenlos ist, künftig anzapfen und den irdischen Strombedarf damit decken.
 
@Memfis: Ich empfehle dir, es einfach auszuprobieren. ^^
 
@DON666: Und dann bin ich schuld, wenn wir uns alle in der Unendlichkeit des Nichts wieder finden?
 
@Memfis: Natürlich. Denkst du, ICH will mir hinterher das Genörgel anhören? ;)
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