Avalanche Botnetz zerschlagen: Über 50.000 Opfer-Computer befreit

Die Staatsanwaltschaft Verden hat heute die Zerschlagung des weltweit größten bekannten Botnetz namens Avalanche bekanntgegeben. Mehr als 20 Botnetze, jeweils spezialisiert auf Spam- und Phishing-E-Mails, Ransomware und Banking-Trojaner gehörten zum ... mehr... Angriff, Botnetz, Bsi, Bot, Europol Bildquelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Angriff, Botnetz, Bsi, Bot, Europol Angriff, Botnetz, Bsi, Bot, Europol Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

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ich bin num schon seit fast fast 20 jahren im internet unterwegs und hatte bisher noch nie eine ransomware o.ä. auf meinen pc, smartphone oder laptop die mich zum teil eines botnetzes macht oder, neuerdings, erpressungs trojaner.

Ich frage mich immer was die leute so alles anklicken im internet.
Es müsste schon in der schule so aufklärungs kurse durchgeführt werden wie man spam, phishing mails, unseriöse werbung und webseiten erkennt und wie man sich davir schützen kann.

Ich selber habe keine anti viren software o.ä. ähnliches installiert da ich sie einfach nicht brauche. alle halbe jahr ca installiere ich mich mur diverse tools wue z.b. spybot search and destroy etc und jedesmal keine infection . höchstens false positives.
 
@Marrurk: also wir hatten bis vor kurzem Symantec Antivirus bei uns laufen... Als wir dann jedoch wegen Umstellung auf Windows 10 Anniverary Update nicht mehr mit Symantec weiter machen konnten, sind wir zu einem anderen Hersteller gewechselt und ich war schockiert, was der alles gefunden hat...

Sicherheit ist ein Trugschluss, da du nicht weisst, was die technischen Möglichkeiten der "Anderen" sind. Ich schätze mit einer Schreibmaschine in einem schalldichten Raum, 10 m unter der Erde könnte man relativ sicher sein...
 
@Marrurk: Denke mal die Leute kann man in drei Gruppen aufteilen. 1) Diejenigen die sich Programme oder Cracks von Warz oder sonstigen Seiten laden. 2) Die noch auf die Spanmails reinfallen wegen Unwissenheit oder Dummheit. 3) Die sich durch Sicherheitslücken und oder Werbeeinblendungen beim besuch ein Webseite was einfangen.
Und Schutzprogramme helfen leider auch nicht immer, so was zu verhindern.
 
@Marrurk: Du bist einer derjenigen die sich ohne vernünftigen Virenscanner sicher fühlen. Ich bin mit zu 100% Sicher, dass dein Gerät mit irgendwelcher Schadsoftware verseucht ist. Diese Tools die du hier anführst finden nur einen kleinen Teil der Viren/Trojaner die man im Netz findet. Lade dir mal eine Testversion wie z.B. Kaspersky auf deinen Rechner und lasse diesen mal überprüfen. Du wirst überrascht sein. Oder träume einfach weiter....
 
@metalsepp: das tue ich tatsächlich hin und wieder mal, und sie da, keine bösen Überraschungen.
Ich bin mit Verstand im Netz unterwegs und ich weiß mich auch zu schützen vor so allerlei Dingen.
Immer etwas Skepsis beim surfen ist gut.

Und das man leicht infiziert wird stimmt zwar, aber nur wenn man sich auf bestimmte Seiten bewegt.
 
@Marrurk: Ich habe seit 30 Jahren noch nie ein Problem mit meinen Blutwerten gehabt - Ich habe sie nämlich noch nie untersuchen lassen...

Sicher, surfen mit Verstand hilft viel mehr als jede Software, aber das Eine muss ja das Andere nicht ausschließen?

Um bei meiner Analogie zu bleiben - auch gesunde Ernährung alleine reicht nicht für garantierte Gesundheit aus.
 
@dognose: stimmt, das eine schließt das andere nicht aus. Da ich aber als PC nur ne alte Krücke habe und auf meinem Laptop (auch nicht der neuste, ca 6 Jahre alt) Linux läuft spare ich mir die Software, da vor allem Viren Scanner die einen live Schutz bieten mir zu viele Ressourcen verschwenden
 
@Marrurk: Das ist für mich wie Sex mit fremden Partnern. Kann gutgehen, muß aber nicht, eben quasi russisches Roulett. Infizierung jederzeit möglich >:->
 
Die können an unser Land ausgeliefert werden. Prima. Jetzt feiern die eine Party.
 
Also sooo ganz bin ich NICHT mit der Headline dieser News einverstanden. Sie könnte ein falsches Bild vermitteln. Es ist richtig, dass das Botnetz namens Avalanche zerschlagen wurde. Dies war aber eigentlich nur eine Art Infrastruktur zum verteilen und nutzen entsprechender "Schadsoftware" wie beispielsweise Ransomware (Erpressungstrojaner) oder Banking-Trojaner usw. Durch die Zerschlagung können diese Täter VORERST ! nicht mehr direkt auf die verseuchten PCs zugreifen. Aber die eigentliche "Schadsoftware", wie etwa Ransomware (Erpressungstrojaner) oder Banking-Trojaner, ist immer noch auf dem Gerät. Sie ist damit NICHT ! entfernt / nicht gelöscht. Das muß der User selbst machen durch entsprechende Maßnahmen. Solange er dies nicht macht, wenn er betroffen ist, solange kann die "Schadsoftware" jederzeit von den diesen Tätern oder anderen wieder "aktiviert" bzw. genutzt werden.

Aus den dargestellten Gründen sind die über 50.000 Opfer-Computer in Dt. nicht wirklich befreit. Und deshalb halte ich die Überschrift für irreführend.
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