Microsoft erreicht Zero Waste Gold und zeigt sich umweltfreundlich

Derzeit arbeiten rund 44.000 Angestellte in Microsofts Hauptquartier in Redmond. Alleine zwischen Juli und Dezember 2015 sind dabei rund 400.000 Tonnen an Verpackungs- und Essensmüll angefallen. Erstaunlich dabei ist allerdings, dass das Unternehmen es ... mehr... Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Bildquelle: Getty Images / Microsoft Presse Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Getty Images / Microsoft Presse

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Vorbildlich!
 
Wird ja mal Zeit, dass da drüben einer den Anfang macht!
 
@PsydeliS: Gabs doch schon vor Microsoft. Shell hat z.B. viel früher angefangen nachhaltig zu denken und so z.B. vorbildlich damit begonnen, die Küsten samt seltener Tierarten am Golf von Mexiko mit einer feinen Öl-Patina zu überziehen um sie vor Sonnenbrand zu schützen. Das würdigt natürlich wieder keiner!
 
@xploit: uii, der ist aber schwarz :D
 
Aus den Augen aus dem Sinn bzw. wie schafft man das etwas Negatives die Bilanz nicht belastet?
"Thousands of gallons of frying oil a week are converted into biodiesel by local recyclers."

Liest sich gut, aber Biodiesel ist nun nicht gerade "Umwelt.- oder Menschheitsfreundlich", die Giftigen Stickoxid, der Feinstaub, das erhöhte Krebsrisiko zum Normaldiesel (laut WHO) etc., verhageln jede Bilanz, außer der von Microsoft denn es Verbrennt ihn ja nicht.

Eine Ehrliche Umweltfreundliche Bilanz, verschiebt nicht denn produzierten "Müll" in einen anderen Bereich um die eigene Statistik zu schönen!
 
@Kribs: Ich verstehe dein Argument, aber halte den Punkt dennoch nicht für zielführend und richtig. Du vermengst zwei Themen, auf eine in meinen Augen unglückliche Art: Vermeidung von Müll und Wiederverwertung von Müll.

Ersteres sollte natürlich Ziel jedes verantwortungsvoll handelnden Unternehmens und auch Einzelperson sein. Aber egal wie man es dreht und wendet: Es gibt einen aktuellen technologischen Stand und für eine Menge X an Produkten braucht man eine Menge Y an Ressourcen. Natürlich sind Fragen wie: Kann ich die Produkte auch ressourcenschonender herstellen, Brauche ich wirklich Menge X vom Produkt etc. richtig und notwendig, aber am Ende vom Tag steht ein gewisser Ressourcenbedarf dar. Das ist der Müllvermeidungspunkt.

Die nächste Frage ist, wo kriege ich meine Ressourcen her zur Herstellung der Produkte. Und hier kommt die Wiederverwertung ins Bild. Um bei deinem Biodiesel Punkt zu bleiben: MS kann nichts für den Bedarf an Biodiesel auf der Welt. Ob der Bedarf sein muss und was für Alternativen es gibt, ist nicht das Problem einer einzelnen Firma, sondern gerade im Transportsektor ein gesellschaftspolitisches welches umfassend angegangen werden muss. Es gibt dann wie gesagt einen aktuellen Stand der Technik und man brauch eine bestimmte Menge an Rohstoffen. Und da es ist natürlich wesentlich sinnvoller Ressourcen zu verwenden die schon im Umlauf sind als neu Rohstoffe anzubauen/abzubauen etc. Statt neue Ölsaaten für den Biodieselhersteller anzubauen, werden Öle und Fette genutzt die schon in der Lebensmittelproduktion zum Einsatz kamen - also spart man wirklich objektiv eine gewisse Menge an Ressourcen. Das ist keine Schönrechnerei wie du es bezeichnest.

Müllvermeidung ist wie gesagt ein umfassendes Problemfeld was die ganze Gesellschaft betrifft, wenn eine Firma aber darauf achtet, dass ihr Müll bestmöglichst wiederverwertet werden kann, dann ist das durchaus was gutes und nicht nur etwas um sich das Gewissen reinzuwaschen. Es spart objektiv Ressourcen.
 
@Chuuei: Nein, nicht nur die Vermeidung von "Müll" ist ausschlaggebend, sondern auch wie mit dem trotzdem anfallenden Müll umgegangen wird, insbesondere dann wenn man sich selbst einen Umweltpreis generiert!

Als Unternehmen steht man auch für seine Mitarbeiter in der Verantwortung, soweit es den Arbeitsablauf umfasst, diese Verantwortung dem Einzelnen zurückzuschieben, ist Etikettenschwindel in der Umweltbilanz des Unternehmens!

Wenn ich mich als Unternehmen dem Umwelt/Klimaschutz verschreibe und damit Werbe (nichts anderes bezweckt der "Preis" und der Artikel) dann auch im vollen Umfang bis hin zur Entsorgung durch Drittunternehmen.
Wenn man hingeht und Problematische Stoffe weitergibt, die damit aus der eigenständigen Statistik verschwinden, ohne sich auch darum zu kümmern das diese Stoffe so schonen wie möglich beseitigt werden, betrügt man im Endeffekt mit seiner Statistik!
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