Elektro & Benziner: Studie macht Hoffnung auf Kostensturz bei Autos

Eine neue Untersuchung macht Hoffnung, dass sich die Kosten für ein Auto in den nächsten 10 Jahren deutlich reduzieren könnten - und das, sowohl bei Benzinern als auch bei Elektro-Fahrzeugen. Allerdings ist der Gesetzgeber gefordert, wichtige ... mehr... Selbstfahrendes Auto, tesla, Tesla Motors, Autopilot Bildquelle: Tesla Selbstfahrendes Auto, tesla, Tesla Motors, Autopilot Selbstfahrendes Auto, tesla, Tesla Motors, Autopilot Tesla

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Mich würde interessieren, was den Anlass für diese Prognose zu den Elektroautos gibt.
 
Wie soll das gehen ?

Es gibt heute kaum direkte Vergleiche, E zu Diesel/Benzin. Daher hat man auch kaum direkte Vergleichsmöglichkeiten.
Kia macht da aber doch eine Ausnahme.
Soul Benziner ab 17.000 zu Soul EV ab 29.000 Euro (Keine Schleichwerbung, soll nur den Preisunterschied darstellen)

Dieser Preisunterschied ist ein deftiger, denn wir bewegen uns hier im Kleinwagen-Segment (Minivan).

Diese Mehrkosten zahlt einem Keiner, z.B. nach 6 Jahren, wenn der Käufer mit Tausch der Batterien, oder sogar des Antriebes rechnen muss.
Diese Fahrzeuge sind dann vergleichbar ..... in den Köpfen der Kunden ....... mit Fahrzeugen mit drohendem Motorschaden und die Fahrzeuge kauft auch kaum einer.

Daher, will man nur noch auf Elektro-Autos, wird sich der Fahrzeugbestand drastisch reduzieren. Weil sich die Wenigsten ein Elektroauto erlauben können, von gebraucht und Altautos mit E dann ganz zu schweigen. Das werden alles Ladenhüter.

Diese ganzen Prognosen, die E-Autos kommen und werden uns überrollen und zack sind alle Motorkutschen weg, kann sich nur erfüllen, wenn die Spritpreise auf 5 Euro stehen würden.
Nur, dann werden auch die E-Autos nicht mehr fahren können, wegen stehen gelassener Motorkutschen.

Tja, woher kommt wohl der saftige Aufschlag bei E-Autos und genau der Aufschlag kommt bei Tausch noch stärker auf den Halter zu. Nur zu umgehen, wenn der Hersteller eine lebenslange Vollgarantie auch für Verschleißteile übernimmt (Träumer).
Geht zugleich der Spritpreis auf 5 Euro, gut 3 Euro würden schon reichen, werden sehr viele nicht mehr tanken können. Zugleich wird keiner diese Autos dann noch ankaufen, höchstens geschenkt für Export.

Um das zu sehen, bedarf es keiner Studien und keiner Wissenschaftler.
 
@Kruemelmonster: Ich glaube de Sachverhalt ist ein wenig komplizierter, als du ihn hier darzustellen versuchst. (Deswegen beschäftigen sich auch Wissenschaftler damit)

In der E-Mobilität gibt es zum Beispiel noch lange nicht den hohen Wettbewerbsgrad, der überhaupt einen Anreiz dafür schafft, günstiger zu produzieren oder das Angebot irgendwie anders interessant zu gestalten. Das ist im fragmentierten Markt für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ganz anders.

Ferner profitieren die klassischen Fahrzeuge von nunmehr jahrelanger Erfahrung in der Produktion. Zwar gibt es Fahrzeuge mit Elektromotoren länger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, allerdings dominieren die "Verbrenner" den Markt seit jeher. Entsprechend optimiert sind die Fertigungslinien.

Und nicht zuletzt die Akzeptanz bei den Nutzern, die sich noch immer an so fadenscheinigen Ausreden wie "mangelnde Distanz" aufhalten. Solange niemand bereit ist, auf E-Mobilität umzusteigen, bleiben die sinkenden Kosten wirkungslos.
 
@xploit:

Der Wettbewerb ist doch da:
./. Benziner
./. Gas
./. Bio
./. Diesel
usw. usw.

Bei E-Fahrzeugen ist und bleibt das Problem, Motoren und Batterien. Leistungsstarke Batterien bleibt das teure Problem, speziell im Austausch. Daran wird sich nichts ändern.

Und gleich dazu, E-Autos haben eine sehr starke Lobby dahinter, die E-Konzerne. E-Autos ist ein Geschäft mit enormen Möglichkeiten. Eben Batterietausch und jeden Tag über die Steckdose. Sichere Einnahmequelle aus überwiegend AKWs. Soviel auch zur Umwelt.

Mit der mangelhaften Distanz, stimmt doch auch, im Schnitt 200 km unter realen Bedingungen. O.K., für Menschen, die ihr Auto in die Garage tragen, kann sich das lohnen.
:-) Nicht mal für wenig fahrende Rentner lohnt sich das, die 400 km im Monat noch grad fahren. Die tanken nämlich nur für 30 Euro mal im Monat.

Nochmals, E lohnt sich so derzeit nicht. Wenn, ja wenn Schwungmasse (Selbstläufer) gleich direkt umgesetzt werden würde, oder gleich Sonnenenergie direkt für Vortrieb sorgen würde, dann wäre es etwas.
Denn was wäre damit einzusparen, eben, eine gewisse Masse an Batterien und noch besser, Einsparung beim Aufladen.
Und somit hätten wir einen riesigen Haken auf einmal gefunden, der nennt sich nämlich Verdienst der Monopole.

Erst wenn ein Selbstläufer da wäre, würde es sich vielleicht lohnen, wenn man den Verschleiß solcher Antriebe und deren Kosten außer Acht lässt.
 
@Kruemelmonster: puh. Was eine Ansammlung von Stammtischgerede. Schmerzt ja in den Augen. Das Problem bei E-Autos ist weniger die Technik, sondern eher die ungeklärte Infrastruktur. Wo laden Wohnungsbesitzer? Wo lade ich, wenn ich ins Hotel fahre, etc. Mit der vorhandenen Technik könnte man schon jetzt statistisch sinnvoll in Deutschland fahren ... das durchschnittliche Auto fährt pro Werktag in Dtl. 60km ... da reicht e-Mobilität locker aus. Und die aufladbaren Batterien sind ganz wunderbar in einer Welt, in der ungeplante Eneergien aus den Ressourcen Wind und Solar erzeugt werden, weil so dann immer genügend Verbraucher am Netz hängen, die auch dann abnehmen können, wenn nachts um 3 der fette Wind weht ... die AKWs spielen da keine wirklich Rolle (die brauchen wir eher um das Netz stabil zu halten ... aber das geht hier und bei Dir sowieso zu weit! ;) ) ... Die Fragen bei dem Thema sind eher: Welche Art der 'Nachtankung' und damit Technologie macht Sinn ... oder nutze ich langsame Ladung und habe dann eben eine alternative Fortbewegungsmethodik für lange Strecken? DAS ist das, was diskutiert werden muss ... macht der Individualverkehr, so, wie wir ihn im Moment haben, überhaupt Sinn? die Technik dahinter ist wirklich Zweitrangig, weil wir schon jetzt viel abdecken können ...
 
@JoePhi:

Jooo, Stammtischgerede, du hast vollkommen recht.

über 45 Millionen angemeldete KFZ in Deutschland, darunter gut 25.000 E-Autos ........ ha ha ha.

Immer die Kleinen die Aufmucken ....... :-)

Zu Strom, derzeit werden 26 % in DE aus erneuerbaren Quellen hergestellt, knapp 16 % immer noch Atomstrom, 58 % Ressourcen-Abbau. Also immer noch 74 % auf Dauer nicht tragbare Stromerzeugung.

Es wird noch Jahrzehnte dauern bis wir überhaupt auf 50 zu 50 % kommen werden und das wäre schon ein Erfolg.

Hhhhm und dann will man E-Autos hochpuschen. Na, da werden wir wohl neue AKWs bauen dürfen :-)

Tja, irgendwie Irrsinn in sich. Aber kommt noch viel besser, wenn man wirklich so drastisch die Motorkutschen abbauen will, dann haben wir Halden von Altwagen und der ÖPNV muss drastisch ausgebaut werden.
Ein Vorteil hat es aber noch dazu, wir können endlich wieder auf der Autobahn spazieren gehen. Das wäre es doch.
 
@Kruemelmonster: Da kommen für mich noch zwei andere Punkte hinzu, nämlich die Batterie und die Fahrzeuge. Ich will jetzt nicht wieder damit kommen, dass es, nach meiner Meinung, total unsinnig ist ein 1.5t - 2t PKW mit Elektro auszustatten, oder das eAutos im klassischen Stil weder Stau- noch Parkplatzprobleme lösen. Deshalb bleibe ich mal bei einem reinen Elektroauto, was auch ein solches irgendwie ist (Also kein herkömmliches Auto mit E Antrieb). Ich meine z.B. den Renault Twizy. Mal abgesehen davon, dass der immer noch ca. 10000€ kostet, kommen da noch der Punkt mit dem Akku dazu. Monatsmiete für den Akku und wegen des Akkus muss man auch noch eine Vollkaskoversicherung abschließen (Wenn ich das richtig verstehe, auch noch eine von Renault selber).
Auf der anderen Seite, zeigt dieser Twizy auch noch zwei andere Punkte. 1) Anschaffungskosten, Miete, Versicherung usw. das ist ein Fahrzeug für eine Person mit begrenztem Laderaum. Wenn ich damit nur in der Stadt unterwegs bin, vielleicht dann nicht doch lieber ein eBike o.Ä.? 2)4 Räder, einen Elektromotor und eine Batterie. Das ist jetzt nichts abwertendes gegenüber diesem Twizy, aber gut bezahlte deutsche Ingineurskunst brauch ich dafür auch kaum. Da kann ich mir auch einen Chinesen oder Japaner kaufen.
 
@Lastwebpage:

na ja, Leasing ist ja heute schon das große Geschäft. Es fährt doch heute kaum noch ein Auto auf Rädern, sondern nur noch auf Raten.

Viel amüsanter sind aber LKWs mit E-Antrieb .......... 200 km Reichweite ..... lach mich schlapp.
Oder noch besser, brennende Handys ........ ähm, halt, da habe ich mich nun aber vertan und doch nicht so ganz.

Wozu es führen wird, ist viel interessanter, zum Wegfall der Mobilität für alle, die sich es dann nicht mehr erlauben können. Das war aber auch leider ein Ziel der Grünen, nur so anmerke. Reduktion der PKWs.
Das wir dann unabhängig von den Spritpreisen sind, ist nur ein Nebenprodukt. Ebenso, dass die E-Monopole dann so richtig auf dem Papier verdienen, denn dann steuern die.

Daher Lachnummer, aber es wird kommen und danach das wehklagen.
 
@Kruemelmonster: Naja, dann lease ich das Fahrzeug oder ich kaufe es, aber eben komplett. Entweder ich habe das monatliche Geld für Leasen bzw. Ratenzahlungen oder ich lege das Geld auf den Tisch und fahre dafür monatlich günstiger. Da wäre es doch logisch, wenn man den kompletten Twizy leasen könnte. (Gut, vielleicht geht das bei einigen Renualt Händlern, dass weiß ich nicht. Es steht zumindest nicht auf der Renault Webseite)
"Wegfall der Mobilität für alle". Das kann man auch anders sehen. Ich bin kein Grüner, aber mir wird definitiv zu oft und mit den falschen Fahrzeugen durch die Gegend gefahren, häufig auch noch unnötige reine Lustfahrten, insbesondere dann wenn ich mir den Stadtverkehr so anschaue. Man sollte also durchaus auch gleichzeitig versuchen zu erreichen, dass alle das Autofahren eher so als notwendiges Übel betrachtet.
 
@Lastwebpage: "häufig auch noch unnötige reine Lustfahrten"

Genau das meine ich auch mit "Wegfall der Mobilität für alle". Wenn ich Lust habe aus der Stadt raus ins Grüne zu fahren, tue ich das.
Da ich sowieso im Randbezirk einer Großstadt wohne, fahre ich teils zum Einkaufen ins Grüne Umland, 1 bis 2 km mehr Fahrt. Das halt aber ohne viel Verkehr. Deswegen binde ich mir dann die 1 bis 2 km mehr ans Bein. Zeitlich ein Gewinn und entspannter.

Klar sind viele Fahrten auch unnötig. Wir haben hier ein gutes Netz an U- und S-Bahnen, mit einem Haken, der dann nachrangigen Anbindung mit Bussen und dazu treppauf, treppab. Alleinig mit der Anbindung durch Busse, bringen die schnellen U und S Bahnen dann gar nichts mehr. Fahre ich aber direkt in die Stadt und weiß, Horror Parken, stelle ich mein Fahrzeug auf den nächsten P&R Platz und ab in U-Bahn. Bin ich schneller mit, als wenn ich mich durch die Stadt wusel. Nehme ich aber vor der Tür erst den Bus, dann U-Bahn, bin ich gesamten trotz fast stehenden Verkehrs mit dem Auto schneller.

Daher, diese Mobilität abzustellen, ist für mich als Punkt indiskutabel. Egal dabei ob man auf dem Land wohnt, oder in der Stadt.

Wir können auch weitermachen und LKWs zu Recht in Frage stellen. Das Promenieren in Frage stellen, nachts mit nem Lambo mit 80 durch ne 30er Zone, damit man gehört wird, in Frage stellen. Total indiskutabel, Rennen in der Stadt.

Die Twizy gibt es in Miete, ab 100 Euro ........ aber, das ist doch nur ein überdachter Rollstuhl .........

E-Autos werden immer eine Nische bleiben, egal wie man sie durchsetzt. E-Autos als Carsharing, das wäre was, wenn halt wirklich flächendeckend. Aber, bis heute klappt das nicht, privates Carsharing schon eher, aber das möchte man ja unterbinden.

Es wird halt das rauskommen, was ich schon beschrieben habe, wenn man E-Autos durch setzen will. Die meisten können sich die gar nicht erlauben, nicht neu und auch nicht gebraucht, wegen Tausch der Batterien. Und die Batterien sind derzeit nach gut 2 Jahren zu tauschen, wenn das Fahrzeug jeden Tag geladen wird.
DAS, können sich die Normalos gar nicht erlauben, nicht mal auf Miete. Das ist jetzt schon sichtbar.

Genau aus diesem Grunde werden dann die meisten auf Öffis, Hackenporsche und gelegentlich Car-Sharing umsteigen.

Es ist einfach Schwachsinn zu meinen, großer Absatz, wenn wir Motorkutschen verbieten. Streichen wir über 10 Jahre 45 Millionen Motor-Fahrzeuge, werden nicht 45 Millionen E-Autos erscheinen, sondern höchstens um die 10 Millionen.

Da besteht gar keine Frage, um was es geht. Reduktion des Fahrzeugbestands. Daher nämlich auch kaum Diskussion darüber, woher der Strom kommen soll, wenn man 45 Millionen Motorkutschen ersetzen will. Genau man will doch gar nicht ersetzen.
 
@Kruemelmonster: Einen anderen Punkt, der mir heute noch so einfiel, möchte ich an dieser Stelle noch einfügen. Möglicherweise wird die Sache auch von der komplett falschen Sichtweise angegangen. Wie war das mit dem Klimaschutzvertrag? Ab 2030 keine Neuzulassungen mehr für Erdöl-PKWs und ab 2050 dann gar keine mehr, oder so ähnlich. Halten wie mal 2050 fest.
Für was wird Erdöl am dringendsten benötigt? LKWs, Schiffe, Flugzeuge und für Produkte die irgendwie auf Erdöl basieren würde ich sagen, und dann erst irgendwann PKWs. Lässt sich das alles mit Ersatztreibstoffen betreiben? Biodiesel aus Raps, naja... auch nicht ganz ungefährlich. Irgendwo habe ich mal gelesen, es gibt wohl auch sowas wie Biodiesel aus Algen, aber ob sich da die Produktion beliebig steigern lässt? Worauf ich hinaus will? Je nach dem welche Zahlen man so liest, die genaue Datenlage ist da leider ziemlich ungenau, bzw. wird auch bewusst verfälscht, liegt 2050 unter Umständen in dem Bereich, wo es so gut wie kein Erdöl mehr gibt. Dann hat sich nämlich so einiges an der Diskussion über eAutos, Klimaschutz usw. ebenfalls erledigt.
 
@Lastwebpage:

auch eine Möglichkeit, mit einem Haken ............. dann wären die Spritpreise jetzt schon hoch. hhhmmm

Der Sprit hingegen ist aber recht preiswert und dazu bedenken, wir hatten schon vor ein paar Jahren 1,76 und das in Euro und nicht DM. ;-)

Wir haben das Gerede mit endlich schon seit den 70er. Nach einigen Ökos müssten wir schon längst alle zu Fuß gehen.

Du weiß doch, wie man eine Wirtschaft ankurbelt ......... bingo, Endlichkeit kommt da sehr gut, um Menschen frühzeitig zum Umstieg zu bewegen. Nur, es sind halt immer noch die Batterien, die große Löcher reißen.

Mit Sicherheit, kann man auch Benzin synthetisch herstellen. Ich Schelm, Leuna und garantiert kann man das auch preiswert hinbekommen, aber, ach ne, die Monopole. ;-)
 
Man hört immer so viel über Elektromobilität und autonomes Fahren, aber irgendwie scheint man den Rattenschwanz an Problemen außen vor zu lassen. Wir soll das in Städten funktionieren? Soll man vor allen Blockhäusern zich Ladestationen bauen? Wo kommt der ganze Strom her, wenn man gleichzeitig aus der Atomernergie aussteigen möchte? Der Bedarf wird explodieren. Gleichzeitig muss das Stromnetz aufgerüstet werden, wenn gleichzeitig hunderttausende ihr Auto aufladen. Wer finanziert das? Was passiert mit den ganzen verbrauchten Akkus? Und soll ich dann alle 2 Jahre meinen Akku austauschen, weil er an Kapazität verliert? Muss ich mich auf Langstrecken bei Ladestationen stundenlang anstellen, weil das Laden nunmal seine Zeit dauert? Vom Wunschtraum autonomes Fahren will ich gar nicht erst anfangen, das ist maximal auf Autobahnen umsetzbar. Das Ziel bis 2030 Verbrennungsmotoren zu verbieten ist nicht nur unrealistisch, es ist vollkommen abwegig. Wir werden bis zur Erschöpfung der fossilen Rohstoffe von selbigen abhängig bleiben.
 
@FuzzyLogic: "Wie soll das in Städten funktionieren?"

mit E-Rollator, Hoverboards und Segways :-)
 
Von wegen "fadenscheinigen Ausreden wie "mangelnde Distanz" aufhalten".

Die angegebenen Reichweiten sind wie auch bei den Diesel/Benziner unter obtimalsten Bedingungen erreicht worden.
Was bleibt den von den genannten theoretischen zB: 100 Km im Winter mit Licht , Heizung , Radio , Klima , Scheibenwischer ...... übrig. wahrscheinlich < 50 Km.
Auch Kurzstrecken belasten die Akkus überdurchschnittlich stark.
Ab ca. 700 Ladungen sind noch 70 % Kapazität möglich.
Jeder wird wenn er zu Hause ist aus bekannten Gründen sein eAuto an der Steckdose laden.
Also ab zwei Jahre geht es ordentlich runter mit der Reichweite.
Für ein neues Akkupack bekommt man locker einen neuen Benzin betriebenen Kleinwagen.
Wer hat die Zeit stundenlang als zweiter oder gar dritter an einer Elektrotankstelle zu warten.
Wenn überhaupt sehe ich im Moment ein Elektroauto nur als zweit oder Drittfahrzeug.
Mehr als Alibifunktion "....ich mache auch etwas" aber keinesfalls weil es Sinnvoll wäre.

Dazu noch die von @FuzziLogic genannten Probleme.

Es hängt alles an der Effieziens des Akku.
Dies schon seit über 100 Jahren beim Versuch ein eAuto am Markt durch zu setzen.
Nur unter massiven Zwang durch den Gesetzgeber wäre ein nennenswerter Umsatz möglich.
Dies wäre allerdings alles andere als freie Marktwirtschaft.
 
@DTMWinFuture: "Dies wäre allerdings alles andere als freie Marktwirtschaft."

Ist doch in Gange, wenn man den Flotten-Co2-Ausstoß runter fährt als Vorgabe. Der Schwachsinn setzt dann ein, wenn man es auf Null haben will und zugleich die Umweltbelastung für eine erzeugte KW Stunde außen vorlässt.
Natürlich kann man den Schwachsinn noch steigern, mit Batterien als Sondermüll ........
 
bis 2025 glaube ich sogar, dass man die 100 anderen K.o. Kriterien für ein E-Auto einigermaßen in den Griff bekommen hat, sodass man vllt mal drüber nachdenken kann es mit einem Benziner zu vergleichen.
 
Wie kann der Diesel da besser dastehen, als der Benziner, wenn er sich jetzt schon nicht mehr rechnet!?! Es gibt kein aktuelles Diesel-Fahrzeug, das sich unter 30.000km Jahresfahrleistung rechnet - manche erst ab 50.000km Jahresfahrleistung! Zudem ist nicht ersichtlich, welche Verbrauchswerte als Benchmark gelten. Mein Firmenwagen, ein neuer 2.0TDI aus Wolfsburg, benötigt im Schnitt 6.5l/100km anstatt 4,4l/100km laut Prospekt!!! Dazu kommen die extrem hohen Gift-Abgase der Diesel - rechnet sich eigentlich niemals!
 
@Lecter: Ich stimme dir da schon zu. Die aktuellen Betrachtungen gehen eben von rein wirtschaftlichen oder rein technischen Gesichtspunkten aus. Und da taucht schon die Frage auf, ob das langfristig eben so sein wird. Der Bezug zur Umwelt und Gesundheit ist aus der Gesellschaft schon nicht mehr wegzudenken ... und wenn man diese Themen mitbetrachtet, wird schnell klar, dass die Alternativen durchaus Sinn machen können ...
 
Alles geht dezentral millionenfach mit KI, IT, 3D - Druck und Anbieternetzen.
Generell ist damit der lifestyle von Multimillionären Allgemeingut.
Ein 8-Zylindermotor hat 1200 Teile, ein Elekromotor nur 17.
Die software laufend globalisiert optimieren.
Ein El.-Auto für heutige 100 T € wäre längst Jedem möglich, auch seine Villa und sonstiger lifestyle.
Robotik stellt zudem Altersvermögen her, bis wir endlich nicht mehr sterben müssen.

Begreifen: Anbieterprofit bringt "Kostensturz". Umso schneller, je eher Löhnerei verschwindet.
99 % der Menschheitsentwicklung kommt von Personen, denen kein Betrieb gehört.
Das ist massivst zu optimieren. Es wird arbeitsgesetzlich stranguliert.
 
Ist doch logisch wie es geht. Indem sie Elektroautos nicht günstiger machen, sondern Verbrenner immer teurer.. So läuft es doch immer.

Und wenn man sich die Preise in den Autohäusern ansieht, dann ist das ja auch nicht aus der Luft gegriffen.

Ein wenig Mittelklasse mit etwas Leistung und es fängt locker schon bei 30.000 Euro aufwärts an.
 
@andi1983:

ne ne, E-Autos kleiner, aber immer teurer und bei den Motorkutschen wird dann der Spritpreis wieder erhöht, drastisch. So, das die Haute Volaute freie Fahrt hat. :-) 200 km :-)

Ist ja auch ne Frechheit, da kaufen die sich teure, schnelle Autos und überall versperren alte Kisten die Autobahnen ....... geht nun mal gar nicht. (und das meine ich noch nicht mal sarkastisch)

Mit den Autopreisen ist es wie mit allen Preisen, DM = Euro. Aber schau, Mittelklasse, es gibt doch immer wieder Ausreißer, Mondeo ab 22TSD. Aber halt 1,0 L Motor und das bei gut 2t GG .............
Aber auch das ist wieder den Vorgaben geschuldet, CO2.

Da liebe ich doch Altwagen mit genügend Hubraum und komisch, die halten im Spritverbrauch noch immer mit.
 
@Kruemelmonster: er wiegt 1,5T und ja, es ist ein 998 ccm Dreizylindermotor, turboaufgeladen. Und was fährst du? Der hält im Verbrauch garantiert nicht mit und alle Tests belegen dem 1,0L Ecoboost vortreffliche Eigenschaften, trotz oder gerade wegen Downsizing. Der hat auch genügend Hubraum...
 
@EffEll:

2t GG=GesamtGewicht, nicht Leergewicht. Ich bezweifle halt, dass so ein Motor wirklich auf Dauer hält unter Belastung. Wir reden hier von einem 4,90 Meter langen Flaggschiff immerhin.

Ja, ich kenne auch Dreizylinder, z.B. vom Corsa, mit Steuerkette, der läuft ....... und ja, Mondeo hatte ich auch schon und war sehr zufrieden damit.

Ich habe derzeit einen Kleinwagen, 1,4 l, D3 und komme in der Stadt unter 6 Liter. Und ja, die Verbrauche hängen viel vom Gasfuß ab und ja, du kannst so ein Fahrzeug mit 10 Liter in der Stadt fahren (hoppla nun komme ich) oder auch unter 6 Liter. Und, ich versuche genau solche Fahrzeuge für mich zu erhalten, wenn ich die unter 6 Liter kriege. Hierfür ist Hubraum notwendig, mit wenig PS. Warum wohl ? Tipp, du brauchst natürlich unabdingbar einen Drehzahlmesser.

Genau daher, warum soll man so ein Auto auf den Müll schieben und sich neu kaufen, weil "getürkt" angeblich noch billiger im Verbrauch und nachher mehr verbraucht. Hhhhmmm.
 
die differenz die bei der anschaffung da ist beim elektro gegenüber dem benziner sollte eigentlich mit staatlichen subventionen aufgebessert werden. wenn die chinesen es schaffen dadrüber von mercedes n 100% elektroauto zu haben was n schnäppchen ist dann sollten wir das wohl auch schaffen. der punkt ist die auto lobby will doch garnicht das wir umsteigen. weil wir ja so eine tolle große autonation sind.... pfff
 
@Tea-Shirt:

du meinst den BYD Denza. Da kursieren Preise zwischen 30 und 60 TSD Euro.

Wieso staatlich subventioniert, soll was vertuscht werden, ein eklatanter Mehrpreis ?

Nochmals, das Problem = Batterien, unter 80 % Leistung müssen die getauscht werden. Bei täglicher Ladung, so nach 2 bis 3 Jahren. Soll das dann auch der Staat subventionieren und das alles bei hohen Anschaffungskosten ?

Uihhh, denen die sich es erlauben können noch den Achtersten polieren.
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