Gute Bewertung gegen Ware: Amazon.de verbietet gängige Praxis

Dass man den Bewertungen bei Amazon nicht unbedingt sein vollstes Vertrauen schenken sollte, ist den meisten Käufern sicherlich klar. Besonders überschwänglich lobende und einseitige Rezensionen können bei dem riesigen Online-Händler ein Indiz ... mehr... Amazon, Logo, Versandhandel Bildquelle: DPA Amazon, Logo, Versandhandel Amazon, Logo, Versandhandel DPA

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Und wie will man diese Bewertungen überhaupt aufspüren?
 
@regulator:
Hier gehts teilweise darum. Amazon hat sich sicher auch noch mehr Gedanken dazu gemacht, als in den Artikeln als Beispiel aufgeführt sind. Ist relativ schwer und leichter wirds sicher nicht.

http://www.sueddeutsche.de/digital/produkt-rezension-so-erkennen-sie-gekaufte-amazon-bewertungen-1.2699109

https://onlinemarketing.de/news/gefaelschte-kundenbewertungen-betrug-im-grossen-stil

https://www.welt.de/wirtschaft/article147784336/Amazons-verzweifelter-Kampf-gegen-Fake-Rezensionen.html
 
@regulator: Wer für 2€ Grips hat, der fällt auf Fake-Bewertungen nicht so leicht rein.

Wenn man in den Blödmarkt geht, und sich von einem Verkäufer beraten läßt, da hat man nur eine Rezension, und das noch von jemandem, der genau dafür Geld bekommt.

Naja, ich verstehe die Aufregung und die ständige Kampfansage von gefakten Rezensionen nicht. Wird es immer geben, ob negative Konkurrenzbewertungen oder positiv gekaufte Bewertungen.

Egal ob Hotelbewertungen, ebay, amazon oder sonst wo.

Hase-Igel Spiel.
 
@Candlebox: Mit Grips oder nicht Grips hat das womöglich weniger was zu tun, sondern mit nun bzw. mit Hilfe dieser neuen Regelung nicht noch halbe bis dreiviertels "Gerichtsprozesse" mit dem Verfasser oder womöglich auch dem Empfänger einer solchen false positiv / negativ Eintragung führen zu müssen, nachdem da was gelöscht wurde.
Verweis auf die neue Regelung und fertig = Betrügergespanne ruckzuck mundtot und Kosten gespart + die restlichen User vor Schaden bewahrt.

Schwierig finde ich nur die Konstellation, das gewisse Betrüger und Abzocker massiv negative Einträge in ihren Händlerprofilen wieder loswerden können, indem sie halt einfach das Geld zurückerstatten. Dadurch gibts keinen bestätigten Kauf mehr, also darf man auch nichtmehr bewerten.
Oder, schlimmer noch und selbst schon erlebt: schon 1,5 Tage zuvor erfolgte / abgegebene schlechte Verkäuferbewertung verschwindet einfach wieder, ab dem Zeitpunkt, wo der Geld rückerstattet. Einfach weil sich da bereit erklärt wurde, zurück zu erstatten. Und schon springt dessen Verkäuferbewertung wieder in Richtung positiv.
Das da im Vorfeld gut möglich 3 Wochen vergeblich auf die Ware warten passiert sind, derweil mehrere Mails mit Ausflüchten, Ausreden und Hinhaltetaktiken verteilt wurden, dir Kosten entstanden sind... das ist dann eben leider leider auch für die Katz. Selbst wenn man es telefonisch mit der Amazon Kundenberatung an und bespricht: plopp und weg ist die Stunden zuvor erzeugte und schon abgespeichert gewesene bzw. sich ausgewirkt habende Verkäufer-Bewertung.
Hat man als Käufer gefälligst verdaut zu kriegen bzw. so ne 3 wöchige Hinhaltetaktik, das ist alles in der 1 zu 1 Rückerstattung des anfänglich bezahlten Kaufpreises abgegolten ?
Finde ich nicht okay, das man da andere Käufer nicht vor Schaden bewahren kann, indem sowas ungelöscht bzw. zumindest mit Auswirkung im Verkäuferprofil verbleibt... aber da kannste Amazon auch ans Bein treten wie du willst, die merken das genauso, wie als ob du nem Ochs ins Horn kneifst..
 
Hilfreicher wäre es allerdings das man Bewertungen nicht nur nach einem Kauf abgeben kann sondern auch dann wenn man nach vielen Kontaktversuchen den Kauf rückabwickeln konnte weil der bei Amazon gelistet Verkäufer weder das Wort "verkaufen" noch "Kunde" auch nur im Ansatz kapiert hat. Denn der Punkt ist dann folgender, wie soll man andere durch eine Bewertung vor solchen Schelmen warnen wenn man den letztendlich rückabgewickelten Kauf nicht mal entsprechend bewerten kann?
2te Thema ist allerdings genauso lästig. Bei fast jedem 2ten negativen Kommentar kommt der Verkäufer auf einen zu mit der Bitte die Rezension doch zu überarbeiten. Sprich liefert er defekte Ware aus wünscht er sich umgehend das man Ihn positiv darstellt weil er ja die Ware zurückgenommen hat und einem direkt Ersatz schicken würde. Manchmal glaube ich wirklich solche Komiker meinen das mit dem Ansinnen auch noch ernst.
 
Ich versteh nicht, warum Amazon noch Bewertungen von Nicht-Käufern zulässt. Damit wäre das Problem schnell aus der Welt, oder?
 
@eshloraque: Da steckt der Teufel teilweise im Detail... Es ist ja bei weitem nicht so, dass es immer EIN Angebot=EIN Produkt gibt. Teilweise verschwinden Angebote, aber nicht das Produkt. Teilweise verschwindet das Produkt, aber nicht das Angebot. Beispiele?
Such mal auf Amazon nach Windows 10 64 bit, Produkt Key Version, oder so. Da gibt es etliche Einträge. Oder anders herum, Microsoft Maus X Revision 007. Da kann es passieren, dass es die 007 irgendwann nicht mehr gibt, sondern die 008 oder nur die Maus X. Oder in letzterem Fall, ich kaufe diese Maus X im Dreierpack.
Davon abgesehen, ja, da sollte Amazon vielleicht wirklich mal drüber nachdenken. Wenn man auf ein Produkt klickt und dort "Alle Rezensionen anzeigen", kann man zwar nach "verifizierte Kauf" filtern. Dieses dürfte aber keine Auswirkungen auf die Anzeige in den Produktübersichten oder der Artikelseite haben.
 
@eshloraque: Dann würde ich es auch sinnvoller finden, dass man mit einem Klick nur noch alle filtern kann, welche bei Amazon gekauft haben.

Ich meine, es gibt ja viele Arten auf ein Produkt zu kommen. Bücher, CDs Filme kann man sich auch leihen, und kann ja dann trotzdem als Amazon Kunde seine Meinung dazu schreiben.

Und wenn man es dann wirklich drauf anlegt, kann als Beispiel ein Künstler auch seine Familie/Freunde/Plattenfirma beauftragen als Beispiel 50 und mehr Alben zu kaufen und super Bewertungen dazu schreiben.
Wenn dann das neue Album bei Amazon ist, sieht man 50 und mehr gute Bewertungen und alle sind zertifizierte Käufer von Amazon...
 
Wenn Amazon klug wäre, würden sie mir 1 Jahr nach Kauf einer Ware eine Email zusenden, in dem um eine Bewertung gebeten wird.

Falls eine Bewertung abgegeben wird und mindestens 5 Leute diese als hilfreich empfanden (Es gibt da so dolle ja/nein Buttons unter jedem Kommentar) krieg ich 1 Euro Gutschrift (später dann nur noch 10 Cent um Missbrauch zu unterbinden) auf mein Amazon Konto gut geschrieben.

Damit wäre die Kopplung zwischen Verkäufer und Kunde gebrochen. Und Amazon bekommt trotzdem viel ehrlichere und vor allem qualitativ bessere Meinungen, da man das Produkt bereits 1 Jahr besitzt.

Das Gutschrift-System bindet die Kunden noch mehr an Amazon.

Die zusätzlichen Ausgaben werden gerechtfertigt durch noch mehr Kunden, denn: Wir alle kaufen bei Amazon WEGEN den Kommentaren/Bewertungen! Diese sind das Hauptverkaufsargument dieser Plattform.
 
@nixdagibts: und was ist wenn ich mir ein Produkt kaufen will welches erst 1 Woche auf dem Markt ist???
Wenn etwas lange auf den Markt ist, kann ich auch online "woanders" gute Rezessionen lesen... hier geht es aber vor allem um Schnelligkeit.
 
@nixdagibts: Ja genau. Wenn ich zwischen einem neu herausgekommenen Galaxy S7 Edge oder einem anderen SP schwanke, will ich natürlich als möglicher Käufer erst nach einem Jahr wissen, was gut/schlecht sein soll.

Es gibt die Kommentar-Funktion, wer zu blöd ist, diese zu verstehen. Naja.
 
@nixdagibts: Tolle Idee. Dann mache ich noch 5 Fake Accounts auf damit ich meine eigenen Bewertungen mit hilfreich bewerten kann. Netter Nebenverdienst.

Einzige Möglichkeit die es gibt: Nur Käufer der Ware können auch eine Bewertung abgeben. Verstehe nicht warum das Amazon nicht so einstellt.
 
@Akkon31/41: Weil Amazon möglichst viele Produkt-Bewertungen haben möchte und man ja auch sehr gut eine Rezension zu einem Produkt schreiben kann das man in einem anderen Geschäft gekauft hat.
Bei Shop-Bewertungen ist es meiner Meinung nach so wie du es dir wünscht.

Anderes Problem ist aber noch dieses unsägliche Verkäufer bewerten bei den Produktrezensionen "Der Taschenrechner verrechnet sich ständig, aber er wurde sehr schnell geliefert und war gut verpackt, daher noch 3***" oder "Eine bessere Kaffeemaschine hatte ich noch nie, aber drei Wochen warten und dann eine gebraucht bekommen und nur mit Stress eine neue. Frechheit, nur 1*, schade, dass man keine 0 geben kann"
Diese verfälschen die Bewertungen wohl noch extremer als die Gekauften.
 
@Akkon31/41: Du solltest strenggenommen, siehe auch meinen Beitrag bzw. Erlebnisbericht unter 01,re 01 dazu: Bewertung von Bewertung trennen.
Genauer gesagt: die Warenbewertung von der Verkäuferbewertung.
Zumindest letzteres hat Amazon nämlich so eingestellt bzw. eingeschränkt, wie du es möchtest ;-)
 
Ich finde diese "Habe den Artikel vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen - das hat natürlich gaaar keinen Einfluss auf meine Bewertung" - Rezensionen total nervig.

Habe mir ein paar Bluetooth Lautsprecher angeguckt und bei manchen waren 90 - 100% der Bewertungen genau solche. Alle samt 5 Sterne. In allen stand fast das gleiche.

Ich kann bei diesem Satz irgendwie nicht wirklich von "keiner Beeinflussung" ausgehen. Ok, dann wirds halt nicht gekauft. Aber es nervt trotzdem tierisch, wenn man jede Bewertung erstmal danach absuchen muss.
 
naja und die millionen bewertungen die es schon gibt ? fand amazon noch nie gut. egal wie der service ist. es war schon immer teurer als bei anderen seiten. man hatte schon immer eine schlechte übersicht. und die bewertungen sind ... naja das haben wir ja grad gelesen. ich kauf lieber jedes produkt ab nem gewissen wert immer wo anders als jedes mal mehr aus zu geben.
 
Amazon hat jetzt wieder das alleinige Monopol der gekauften Bewertungen. Amazon praktiziert mit dem Vinclub Betrug und Wettbewerbsverzerrung. Vine bzw. gekaufte Bewertungen, machen nur bei einem eigenen Listing Sinn. Der Verkaufsputch ist gigantisch, sobald eine Produktbewertung unter dem Listing steht (sowohl der Google als auch der Amazonalgoritmus springt darauf extrem an). Folglich hat nur Amazon bzw. eine Markenfirma (ohne weitere Händler unter dem Listing) ein Interesse daran, sofern man den Zusammenhang erkannt hat. Es macht ja keinen Sinn, etwas zu verschenken, wenn andere sich mit niedrigen Preisen in das subventionierte Listing mogeln. Amazon ist mit dieser Praxis angefangen. Die Amerikaner haben das ganz schnell verstanden und dann eigene Brands mit ähnlichen Produkten erfunden. Die bedienen sich auch Software und informieren sich und verteilen jobs wie: Bewertung schreiben, Bewertungen voten und in den social media Plattformen gegenseitig liken und sharen. Es ist jetzt auch Fakt, dass die amerikanischen und englischen Händler die deutschen Händler verdrängt haben aus Deutschland. Amazon hat die ausländischen Händler alle darauf geschult, wie sie die Umsatzsteuer hier in Deutschland umgehen können (Ware in Tschechien). Alles an Amazon ist Wettvewerbsverzerrung und total unfair. Amazon hat jetzt wieder das Monopol alleine Bewertungen einzukaufen und seine Händler weiter abzuhängen.
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