(Erst) die Hälfte der Welt: Rund 3,5 Mrd. Menschen sind online

Ob man das Glas nun als halb voll oder halb leer ansieht, darf diskutiert werden. Fakt ist: Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung wird zum Jahresende online sein. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Regionen sind aber noch immer gewaltig, ... mehr... Masse, Menschenmenge, Köpfe Bildquelle: James Cridland / Flickr Menschen, Masse, Leute, Menschenmenge, Köpfe Menschen, Masse, Leute, Menschenmenge, Köpfe James Cridland / Flickr

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Ja, und die restliche 3,5 Milliarden sind nicht online.
Die haben zwar nix zu essen, aber Internet scheint wichtiger zu sein als was zu essen, siehe die Pläne von solchen Vögeln wie Zuckerberg.
 
@marcol1979: Internet bedeutet auch Bildung. Die wollen sicher auch nicht für immer von unseren Fresspaketen abhängig sein.
 
@JacksBauer: Wie man in China aber auch gut sieht, ist es von einigen nicht gewünscht, dass sich die Menschen über (nicht offizielle) Quellen selber weiterbilden. Besonders ungebildete Menschen sind leichter zu steuern und glauben leichter die Lügen der Mächtigen. Und China ist nur eines von vielen Ländern, wo dies gilt. Selbst hier in Deutschland ist das "freie" Internet vielen ein Dorn im Auge - nur ist es hier (noch) nicht ganz so einfach, die Menschen von unzensierten Informationen fern zu halten. Aber man arbeitet mit Hochdruck daran.
 
@Kobold-HH: in Deutschland hat man das Problem nicht und glaubt einem gewissen Pack trotzdem so ziemlich alles ;)
 
@P-A-O: Ich denke, das "Pack" sitzt aber im Bundestag und nicht in Dresden auf der Straße. Und ich glaube denen nichts mehr. Dafür habe ich zu viele Lügen erlebt.
 
@Kobold-HH: die in Dresden meinte ich auch nicht damit. Um ehrlich zu sein empfinde ich in diesem Land alles bis auf hart Links oder Rechts als unwählbar. Nicht weil die so toll sind sondern weil alle anderen entweder direkt an der Macht, oder an einer Regierung beteiligt waren. Und die haben die letzten Jahrzehnte meiner Existenz nur bewiesen dass die weg müssen. Ob sich mit Links oder Rechts was ändert steht nicht fest, mit den anderen steht aber fest dass das so weiter geht. Politik von und für Eliten.
 
@P-A-O: Dann sind wir ja einer Meinung.
 
@marcol1979: Vielleicht glaubt er, dass die vielen Fotos von Essen auch schon helfen. ;)
 
@marcol1979: ... und ausserdem bieten immer mehr Onlinehändler den Versand von Nahrung an :P
Spaß beiseite, mit Internet haben auch weniger gut frequentierte Gegenden die Möglichkeit online Geld zu verdienen, sich Bildung anzueignen, und vielleicht sogar dadurch die Chance ihre Ernte zu verbessern etc., oder andere auf ihr Problem aufmerksam zu machen. Ergo, eigentlich ist es eine Möglichkeit, wie sie sich selbst helfen können. Natürlich nicht von heute auf morgen, aber halt in absehbarer Zeit.
 
@marcol1979: Eigentlich ist Internet meiner Meinung nach eine ziemlich gute Möglichkeit ihnen zu helfen. Es hilft ihnen Produkte einer größeren Anzahl von Endkunden anzubieten (oder überhaupt irgendwelchen) und dadurch bessere Preise zu erzielen. Dies führt Geld und somit Wirtschaft in ihrem Land. Wenn man jedoch nur ihre Infrastruktur ausbaut, dann können sie zwar billiger produzieren, da sie aber nur an einige wenige Firmen verkaufen können, reduziert das einfach nur die Preise ihrer Produkte (und hilft damit nur uns selbst). Diese Länder technologisch auf einen Stand zu bringen, in dem sie mit uns konkurrenzfähig sind, ist die einzige Lösung sie nicht dauerhaft von uns abhängig zu machen. Dass das sicherlich nicht Zuckerberg's Gründe sind dürfte wohl jedem klar sein.
 
@marcol1979:
Also besser Nahrung spenden, um die lokale Wirtschaft vollends einzustampfen und die volle Abhängigkeit zu fördern.
Solche Spenden ohne Voraussicht fördern das Leid.
Man fördert eine große Anzahl an Menschen die sich nicht allein ernähren können (die dann noch mehr leiden, wenn man nicht wieder Nahrung nach wirft).
Man muss den Leuten die Möglichkeit geben sich weiterzubilden (und ja die Weiterbildung kann man nicht direkt essen)
 
@marcol1979: Nicht jeder ohne Internet leidet Hunger.
 
@Alle: Und nicht jeder mit Internet nutzt es zur Bildung. ;)
Ich halte dieses Argument Internet=Bildung für etwas übertrieben. Ich meine damit noch nicht mal bestimmte Europäer, die sich nicht bilden wollen; mit Bildung meine ich hier sowas wie Allgemeinbildung, aktuelles Zeitgeschehen usw. und nicht z.B. Fremdsprachen; aber in vermeintlich ärmeren Erdteilen, ob das Internet zwangsläufig zu einer höheren Bildung führt; und ob diese höherer Bildung, wenn es sie denn überhaupt durchs Internet geben würde, zu etwas führt, in Einzelfällen vielleicht, aber so generell? Ich glaube es nicht.
 
Und da klingt es mal wieder "besser" als es wirklich ist. Diese 47% sind nicht online, auch jemand, der mal 10 Minuten im Monat in ein Internetcafé geht, ist nach dieser Statistik schon online.
In Afrika könnte man via Smartphone online sein, unsereins ist es auch, wenn er da hin fliegt - die Bevölkerung kann sich den Spaß aber nur sehr begrenzt leisten.

In den Statistiken sind immer nur "Internetnutzer" gezählt und hochgerechnet, Säuglinge und Gelegenheitsnutzer die dafür in die nächste Stadt fahren müssen, ohne Möglichkeit der Anbindung, werden bei solchen Zahlen außer Acht gelassen.

Wie viele Menschen sind denn im internetfähigem Alter? Da hat man mit den 3,5Mrd wohl eher eine Anbindung von 100%, wenn man die Statistik so dreht.
 
Sieht man ja was passiert, wenn immer mehr als Beispiel in Afrika ins Internet kommen.

Sie sehen Europa nur als großer Sozial und Warenkorb und wollen sofort ins nächste Boot, weil sie denken, dass man das alles kostenlos bekommt und auch teilhaben wollen, anstatt mal mit den Milliarden an Entwicklungshilfe ihr eigenes Land aufzubauen.
 
@andi1983: Welche Milliarden an Entwicklungshilfe? Die sind doch schon weg um die Zinsen zu bezahlen, die für geliehene Entwicklungshilfe drauf gehen und den Rest gibt es in Naturalien wie Tiere aus europäischer Massentierhaltung und Kleidung von der Kleidersammlung um deren Wirtschaft kaputt zu machen und nicht zu vergessen das patentierte Saatgut, das entweder steril ist oder aus sonstigen Gründen nicht die Ernte als Saatgut verwendet werden kann und die Pestizide, die man braucht bei diesem Saatgut. Dann verkaufen wir denen auch noch Waffen, damit die Ausbeutung komplett ist.
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