Zorin OS 12: Linux-Distribution als Alternative zu Windows 10

Windows 10 punktet täglich mehr mit höheren Nutzerzahlen - aber nicht jeder ist bereit, das Betriebssystem zu nutzen. Dazu zählen insbesondere die, die großen Wert auf Quelloffenheit, Sicherheit und Datenschutz legen. Dafür ist ein Linux-System eine sinnvolle Alternative. mehr... Linux, Desktop, Os, zorin, Zorin OS 12 Bildquelle: Zorin OS Linux, Desktop, Os, zorin, Zorin OS 12 Linux, Desktop, Os, zorin, Zorin OS 12 Zorin OS

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"GNOME verwirren einen auf den Windows-Desktop eingestellten Nutzer von Beginn an" wenn so eine kleinigkeit schon ein unüberwindbares hindernis darstellt, sollte man generell die finger von linux lassen.

übrigens ist das ganze hier auch nur ein modifiziertes gnome.
 
@Mezo: Das stimmt wohl. Aber sind die Menschen echt so Windows-festgefahren, dass sie wie die Lemminge nichts anderes wollen, obwohl sie vielleicht für ihre Aufgaben auf anderen Systemen es leichter haben könnten.
 
@wingrill9: Ich hatte jetzt bis vor kurzem mal ein paar Wochen Linux (Erst Ubuntu, dann Mint) bei mir auf dem Rechner als einziges Betriebssystem.

Ich finde, dass ich es in keinerlei Hinsicht auch nur ansatzweise leichter hatte als unter Windows. Und das sage ich als jemand, der sich schon ein klein wenig mit Computern auskennt und gerne auch mal rumexperimentiert.

Mal davon abgesehen, dass ich gefühlt 100x in die Konsole musste um irgend etwas anzupassen (was unter Windows durchaus auch mit einigen Klicks zu bewältigen wäre), so hatte ich unter Ubuntu beispielsweise das Problem, dass der Mauszeiger eine Mausbeschleunigung hatte.

In den Mausoptionen gab es zwei Schieberegler zum Anpassen. Zeigergeschwindigkeit und Doppelklick-Geschwindigkeit. Unter Windows kann ich hier selbst mit Standard-Treibern wesentlich mehr anpassen (u.a. auch die unsägliche Mausbeschleunigung deaktivieren).

Ende vom Lied war: Laut einem Linux-Hilfe-Forum sollte ich per Konsole irgendeine Datei mit irgendwelchen Kommandos in einem bestimmten Ordner ablegen, damit die beim Start automatisch geladen werden und ich so die Mausbeschleunigung deaktivieren konnte. Nein halt, nicht deaktivieren - nur entsprechend umändern, dass sie kaum noch auffällt.

Ich mein: Was zu Hölle? Unter Mint war das einfacher. Da konnte ich per GUI alles einstellen und auch die Mausoptionen boten wesentlich mehr Möglichkeiten. Dafür hatte ich unter Mint das Problem, dass gefült bei jedem dritten Start die Anzeigetreiber nicht geladen werden konnten und so das System im Software-Modus lief. Ein Neustart behob das Problem dann zwar - aber sowas hatte ich unter Windows noch nie erlebt.

Dann kommt hinzu, dass Spiele unter Linux entweder gar nicht, oder nur eingeschränkt lafuen oder nicht mit allen Optionen. Die wenigen Spiele, die es auch explizit für Linux gibt, sind überschaubar und eigentlich nicht der Rede wert.

Der einzige "Komfortgewinn" war eigentlich nur, dass man sich um die Systemsicherheit nicht mehr so viele Gedanken machen musste. Aber ein wenig Brain.exe und ohne Admin-Konto in Windows unterwegs sein hilft da auch schon viel.

Also sorry... Linux mag an sich ein tolles Betriebssystem sein. Aber für den Otto-Normal-Anwender ist es einfach nach wie vor nichts. Auch wenn es Fortschritte gab in den letzten Jahren.
 
@RebelSoldier: Mag ich dir recht geben. Aber ich sehe auch, wenn ich mir jetzt ein Windows 10 aufsetze, dass ich da erstmal genauso herumfrickeln muss. Ich will bspw. die ganzen "Apps" los werden. Dazu muss ich befehle in die Powershell hacken. Die mausbeschleunigung ist seit XP nie komplett aus. Dafür muss ich in die Registry. Auch muss ich in der Registry rumfiuschen wenn ich das nervige OneDrive loswerden will. Und OneDrive an sich kann man auch nicht einfach so deinstallieren. Also wieder ab in die Konsole...
Ich habe auf beiden Systemen meine Probleme. Aber wenn es nur ums Surfen, Textverarbeitung und rudimentäre Bildbearbeitung geht, ziehe ich Linux doch gern vor. Da nehme ich aber dann doch lieber Solus OS.
 
@wingrill9: Die meisten Menschen "arbeiten" aber primär nicht mit dem OS, sondern mit Software welche darauf läuft. Ein paar shortcuts zu diesen Programmen und das OS ist quasi egal. Interessant sind dann lediglich die mitgelieferten Programme wie browser, mediaplayer oder auch file manager. Wer da ohnehin Drittanbitersoftware nutzt, von Firefox über Norton Commander-Klone oder andere Dinge, dem ist der Unterbau quasi egal. Denn er arbeitet ohnehin nicht damit wenn es mal so eingerichtet ist dass er per shortcut in seine Programme kommt.
Fakt ist auch dass viele Menschen mittlerweile auf Windows "geeicht" sind. Sie bekommen es bei ihrem 08/15-Rechner mitgeliefert, insofern zieht das Argument dass es die meisten Distris für lau gibt bei ihnen nicht. So, dann überzeuge mal den Normalo dass er sich extra umgewöhnen muss wenn er nach all der Umgewöhnung praktisch dasselbe hat: er klickt auf shortcuts zu seinen Programmen.
 
@Stamfy: Ist das nicht ein Widerspruch. Einerseits sagst du, dass der Unterbau, also das System egal ist, weil sie nicht mit dem System arbeiten... Andererseits sind nach deiner Meinung viele Menschen auf Windows "geeicht". Genau da ist der Ansatz wo ich sage, wieso muss es Windows sein? Nur weil alle Fliegen... Ich kann mir gut und gerne vorstellen, dass Neueinsteiger, wenn sie noch nie mit Rechner in Berührung gekommen sind, und sich dann mit Linux o.a. vertraut machen, dass sie dann eher "Linux-geeicht" werden. Das ist die Engstirnigkeit der meisten Menschen, sich mit Neuem auseinandersetzen zu wollen. Ich habe es getan und bin heutzutage mehr als froh. Warum sollten das nicht auch andere schaffen?
 
@wingrill9: warum sollten es nicht andere schaffen?? du hast es selbst gesagt: du wolltest es! und da liegt die Flinte im Korn, otto normal user kennt windows und ist damit glücklich, und solange nicht irgendwann mal eine Distri rauskommt, welche "out of the box" haar genau das selbe bietet und an der nix rumgefrickelt werden müsste, keine Treiberprobleme und die auf sämtlicher verfügbarer Hardware läuft und auch mit der schier unendlich großen Anzahl an Peripherie keine Probleme hat, erst dann können wir weiter darüber reden ob es dann auch die gewohnte Software gibt, die auch ohne Probleme funktioniert. Und sollte es dann irgendwann mal soweit sein, ... ach was red/schreib ich, das wird nie passieren.
 
@darkerblue: sag niemals nie. Windows Mobile war auch mal recht groß auf Organizern.

Und was heißt: ich wollte es... Öhm, es muss anders heißen: Ich habe es... ;-)
 
@wingrill9: windows mobile auf organizern? angepasste software auf angepasste Hardware. also in diesem Szenario wieder nur ein NISCHEN Produkt und keine Lösung für otto normal User.
 
@wingrill9: Das System ist ihnen dahingehend egal da sie keinen Anreiz haben von ihrem bestehenden System aus zu wechseln. Dass Windows in der breiten Masse der Bevölkerung ist, ist nun mal so. Das haben die dollen Linuxderivate Mitte/Ende der 90er verpennt als der consumer-Markt zum Massenmarkt wurde.
Und ja, einer der Gründe damals war dass Spiele nicht liefen da der PC damals Arbeitsgerät und Konsole war.
Linux ist derzeit eben der underdog. Linux ist nicht schlechter aber wenn die meisten Menschen Windows bereits haben muss man ihnen einen Anreiz geben zu wechseln. Und auch wenn die Kommandozeile wirklich kein Hexenwerk ist - sie ist nicht sexy und schreckt erstmal ab.
Ein Umstieg des OS ist mehr Arbeit als das bestehende System weiterlaufen zu lassen. Ergo muss man Gründe liefern warum man umsteigen soll. Und da bietet Linux viele Vorteile, welche Privatnutzer selten benötigen oder abrufen können. Anders ausgedrückt: was kann Windows nicht/schlecht weswegen sie wechseln sollten, in ihrem privaten Leben mit darin anfallenden Aufgaben?
Denn eines muss man auch sagen: Linux ist in vielen Distris ein gutes OS, das ist Win10 aber ebenfalls.
 
Ich würde generell Linux NIEMALS als alternative zu Windows 10 darstellen. Nicht weil Linux schlecht ist, sondern weil für den Otto Normal DAU einfach Linux nicht verständlich genug ist.
 
@testacc: Traust du ihm so wenig zu? Dann müssten ja alle Tablet-Systeme verwenden, weil die am einfachsten sind.
 
@wingrill9: Was hat iOS oder Android mit einem Linux-Desktop-OS zu tun (und jetzt komm mir nicht mit dem Kernel...)?
 
@RebelSoldier: iOS und Android sind doch wesentlich einfacher als Windows, Linux und OSX zu bedienen. Für viele reichen die Funktionen eines "mobilen" Systems aus. Und ich denke mir mal, dass sie nicht mal diese mobilen Systeme ausreizen können - aus Unkenntnis. Und dann sollen sie sich mit ausgewachsenen Desktop-Systemen herumschlagen? Und komme mir jetzt nicht damit, das Windows10 eine Tablet-Oberfläche anbietet. Dieser 2:1-Murks ist dennoch im Unterbau ein Desktop-System mit allem Vor- und Nachteil.
 
@wingrill9: Ich finde Android nicht einfacher als Windows in der Bedienung :) Und Linux ist definitiv weniger komfortabel als Windows, egal wie man es dreht und wendet. Dennoch nutze ich nebenher (und auf Servern) Linux an sich gerne, da es - je nach Einsatzzweck - eben ein sehr gutes OS ist. Nur auf meinem Main PC läuft weiterhin Windows, alleine schon wegen Games.
 
@wingrill9: die Leute, die ich täglich erlebe, definitiv ja.
 
@testacc:

Doch, Linux ist ein Ersatz für Win10, aber, nur für die, die bei XP oder Win7 gestoppt haben, also nicht umsteigen wollten auf Win8.x und auch nicht auf Win10 wollen.

Und es gibt derzeit tolle Linux Versionen, die auch keine Fragen offen lassen, z.B. Fedora Cinnamon und Workstation. Automatische einfache Konfiguration, Wine funkt und alles anpassbar. Bei mir einziger Minus, brauche eine Auflösung von 16 : 10. Damit hatte man aber auch unter Windows so einige Probleme.

Bei den ersten Linux-Varianten konnte man abdrehen, aber zu heute, nicht mehr zu vergleichen.

Zu Win7 und nicht einmal zu XP ist Linux aber eine Alternative, da ist Windows einfach besser .......... so lange es noch einigermaßen läuft.

ReactOS ist für mich eine Alternative, wenn die Versprechungen stimmen würden. Volle MS-Kompatibilität bezweifle ich nämlich noch gewaltig. Aber ich werde es mal die nächsten Tage austesten. Vielleicht ist es genau das. Wer weiß.

Aber so lange Win7 bei mir noch einigermaßen gut läuft, bleibt es, auch nun seit über einen Jahr ohne Updates.
 
@testacc: Ich würde gerne Linux als Main OS beutzen. nur es fehlen immer noch genug (AAA) Spiele. für gamer bleibt linux bis heute noch ein 2. system.
 
@testacc: Genau da liegt das Problem, du und viele Andere kennen einfach den Unterschied zwischen Alternative und Ersatz nicht.... Die OttoNormal DAUs, denen ich Linux eingerichtet hab, wollen gar nix anderes mehr, kommt aber auch drauf an, was die mit dem PC machen wollen.
 
@OttONormalUser: Ja aber man muss das schon genau hinterfragen was sie möchten, sonst stehen sie kurze Zeit später beim nächsten "Fachmann" vor der Tür und lassen sich wieder Windows installieren.
 
@PakebuschR: Das setz ich natürlich voraus, ich werde mich hüten Jemandem Linux aufzuzwingen ;)
 
@testacc: Der Otto Normal DAU hat auch unter Windows meist nicht das geringste mit dem Betriebssystem an sich zu tun. Das ist nur Mittel zum Zweck um seine Anwendungen zu starten.
Gerade für den Otto Normal Dau würde es absolut keinen Unterschied machen ob er Windows oder Linux nutzt. Doppelklick auf Browser und der Browser geht auf, Doppelklick auf Textverarbeitung und oh Wunder die Textverarbeitung geht auf etc. Mehr will und braucht der Otto Normal DAU auch nicht zu wissen.
 
@Shitfukker:
"um seine Anwendungen zu starten"
- nur starten diese dann nicht nach einlegen des Datenträgers,

"Doppelklick auf Textverarbeitung und oh Wunder die Textverarbeitung geht"
- schon aber es muss dann oft auch unbedingt MS Office sein,

daran scheitert es dann oft, wer natürlich nur im Browser auf FB rumklimpert dem reicht auch Linux.
 
@PakebuschR: Wenn einer Windows hat und nur auf FB rumklimpert, warum sollte er sich zusätzlich dafür ein ánderes Betriebssystem installieren?
 
@Chris Sedlmair: Wenn einer ein supportetes Windows hat macht es wenig Sinn aber wenn nicht kann es in einigen Fällen schon eine Alternative sein.
 
Als jahrelanger Linux-User (auch beruflich auf Desktop + Server) ist mir die Desktopumgebung weitestgehend egal - aktuell nutze ich GNOME auf Fedora 24 - solange ich mit der Windows-Taste (Stilecht mit Pinguin überklebt) ins Startmenü gehen kann und die ersten Buchstaben vom Programmnamen antippen kann. Das geht unter Windows genau so :)

Aber ja, der normale Computeruser ist schon überfordert, wenn nicht unten links ein Symbol für das "Menü" ist, was wiederrum die Programme aufruft. KDE macht dies gut, katapultiert sich im Moment aber durch zunehmende Instabilität selbst ins aus. Ich könnte keinem Umsteiger eine KDE-Distribution mit gutem Gewissen empfehlen. Kubuntu? Nein. Mein Arbeitskollege nutzt als Power-User Manjaro und ist damit sehr zufrieden, aber einem Einsteiger würde ich dies auch nicht empfehlen - man muss dann doch noch zu oft ins Terminal.

GNOME 3 ist perfekt, wenn man es sich mit ein paar Erweiterungen eingerichtet hat (finde es gut, dass es von Haus aus modular ist) - warum sollte es dann nicht auch eine gute Standardkonfiguration (GNOME + Erweiterungen + Style) für Einsteiger geben? Niemand sollte sich mit Extensions etc. am Basissystem rumärgern müssen, der nicht Spaß daran hat. Wenn es gut läuft, vielleicht eine gute Alternative!
 
@youcantstartvim: "- aktuell nutze ich GNOME auf Fedora 24 -"

Cinnamon hat die Menüführung. Workstation ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, hat man aber auch ruck zuck die Menüführung.

Cinnamon ist absolut empfehlenswert, egal für wen, hat nämlich irgendwie etwas frauliches ....... :-) ...... nein ich wollte nicht sagen, einfach gestrickt *rofl*

Workstation ist was Feines, im ersten Moment vielleicht verwirrend, aber sehr einfach zu Händeln.
 
@youcantstartvim: Ist natürlich alles mehr oder weniger Geschmackssache. In den letzten paar Monaten habe ich knapp 20 Distributionen (in VirtualBoxes) ausprobiert, Schwerpunkt KDE/Plasma und Wine.

"Sieger" (chick/flach, einfach, zuverlässig) wurde mit gutem Vorsprung Antergos KDE (nur 64bit) vor Mint KDE.

Nachteil Antergos: es aktualisiert sich nicht (wie Linuxüblich) automatisch.
Vorteil Antergos: es holt sich stets die wirklich aktuellen Versionen (z.B. von Wine).

Den gelegentlichen Klick auf "Software-Aktualisierungen" bekomme ich sogar als Window10User hin ;-)

Man sollte sich (meiner Meinung nach) Antergos 'mal anschauen (bevor man KDE quasi pauschal ablehnt).

Antergos KDE/Plasma kann ich guten Gewissens weiterempfehlen!

Das Manjaro (des Kollegens) finde ich auch recht brauchbar, hinkt bei Wine aber etwas hinterher ;-)
 
@d7pe: Welches Linux aktualisiert sich automatisch? Ich kenne keines.
 
Ich bin da etwas anders ran gegangen. Ich beschäftige mich mal hin und wieder mit Linux. Dort primär Ubuntu, Debian, Suse und Fedora. Aber auf Dauer ist das nix für mich. Warum? Weil sobald man tiefer in das OS einsteigt, man um die Konsole nicht herum kommt. Sei es die Installation eines Treibers, der kompiliert werden muss (Nvidia Grafikkarten Benutzer kennen das) oder erweiterte Netzwerkeinstellungen, die Linux ist ohne Konsole nicht wirklich zu gebrauchen. Jetzt hat man als ambitionierter Umsteiger die Wahl entweder man lernt etwas konsolensprech oder man geht wieder auf Windows zurück. Übrigends was in der Windows Welt immer so für Aufschrei sorgt, das bestimmte features weggelassen werden oder Programme nicht mehr unterstützt werden, ist in der Linux Welt auch vorhanden. Ich sage nur Compiz. Ich hatte mich so an den Desktopcube und den Fenstermanager gewöhnt und dann hat Ubuntu sein eigenes, seit 5 Jahren grottig laufendes Fenstermanagement system den Nutzer aufgezwängt. Gut das lässt sich ändern, aber der weg dahin, das das OS wieder benutzbar wird... Nichts desto trotz habe ich mir kleine Linux Eigenheiten bewahrt. so z.B. mehrere virtuelle Desktops (endlich hat MS da mal nachgezogen) und die Taskleiste am oberen Rand. Fazit. Linux schützt auch nicht vor vermeindlichen "Verbesserungen", der alleinige Umstieg erfordert sehr viel Geduld (die ich nicht habe), aber der Blick über den Tellerrand kann sich lohnen.
 
@robs80:

Ist nicht nur NVIDIA, auch ATI. Generell ist auch die Treiberinstallation nicht das Problem, die Auflösungen sind das Problem.

Und auch genau damit hatte Windows mit den Treibern bei beiden Herstellern teilweise Probleme. Mit Nvidia hatte ich bei einigen Grakas immer Probleme unter Windows, wie viele andere auch. Bei Ati ebenso bei einigen Grakas.

Aber siehst, wir unterscheiden uns doch nun, ich hasse die Taskleiste oben. Bei mir muss die unten sein. Ist halt der Blick auf die Dasdadur. Immer nach unten und dann sieht man gleich was in der Taskleiste los ist.

So unterschiedlich sind Menschen ......... echt übel ;-)
 
@robs80: Schau' Dir 'mal Antergos KDE/Plasma an (ist ein Arch Linux mit "rolling release"). Da gibt es manchmal schreibfrische Treiber :-)
 
@d7pe: Das problem sind die noveau treiber. Meine FX1800 schmiert mit denen nach ca 20 Sekunden ab und das System scheint eingefroren. Das Problem ist seit langem bekannt, aber wird nicht aus der Welt geschafft. Also über dual boot den passenden nvidia treiber runter laden und dann mit Init und den ganzen kladeradatsch versucht den nvidia Treier zu installieren. Antergos scheint ja die Nvidia Treiber zu beinhalten. klingt interessant. danke.
 
Der erste Satz ist ja schon der Brüller: " Windows 10 punktet täglich mehr mit höheren Nutzerzahlen - aber nicht jeder ist bereit, das Betriebssystem zu nutzen."! Siehe http://winfuture.de/news,94719.html
 
@Roger_Tuff: Toller Artikel im Link. Ich bin ja immer Fan von solchen Prozentangaben und Kuchendiagrammen. Die Begründung für die "stagnation" steht gleich im ersten Absatz. Windows 10 ist nicht mehr kostenlos, ergo werden WIN7 oder 8 Nutzer es nicht Kaufen solange es für deren OS noch support gibt. Da fällt schon mal ne Menge weg. Weiterhin sind "nur" 0,06% hinzugekommen. Was in der Windows Welt mal locker ein paar Millionen Lizenzen sind.
 
@Roger_Tuff:

Die Aussage ist sogar logisch in sich. Es werden nämlich auch noch weiter Neugeräte gekauft, aber auf Win7 und Win8 zurückgesetzt.
Und genau so stimmt die Aussage vortrefflich.

ich habe es hier von Anfang an geschrieben, Win10 ist Müll und wird den Weg von Vista nehmen und so sieht es derzeit aus. Wäre Win10 toll gewesen, auch ungeachtet der Datensicherheit, wäre es für umsonst sofort durch die Decke geschossen. Es war aber umsonst, im wahrsten Sinne des Wortes, völlig umsonst.

Und ja, zu Win7 wird nach Alternativen gesucht und auch das ist leicht zu erklären, weil man mit dem Abschießen von Win7 rechnen muss, zum "Wohle" für Win10 ........ *hüstel*

Nur, die Rechnung wird so nicht mehr für MS aufgehen, da es halt eben annehmbare Alternativen heutzutage gibt.
 
@Kruemelmonster: nun, da teilt nicht jeder deine Meinung. Aber das muss man ja auch nicht ?

Ich arbeite als IT Techniker im Privatkundenbereich und ich habe die Erfahrung gemacht das in meinem Kundenstamm Windows 10 weit höher angesehen ist als Windows 8.

Meiner persönlichen Meinung nach ist jeder 2. Releases von Windows gut.

Win 3.11 gut, Win 95 schlecht, Win98 gut, WinME schlecht, WinXP gut, Vista schlecht, Win7 gut, Win8 schlecht und Win10 gut.

In meiner Aufzählung habe ich mit Absicht Win8.1 nicht aufgezählt da es für mich (genau wie Win98 SE sowie WinXP Media Center) "nur" Updates sind.
 
@bluewonder81: tja und mmn war 98 und me ne Katastrophe, 2000 hast du ausgelassen. XP war was für Masochisten bis zum SP2, Vista war großartig wenn man denn eine Maschine aus der damaligen Zeit hatte und danach stagnierte es von der toll/schlecht Kurve - w8 war nämlich definitiv nicht schlecht, es war nur dir shell etwas unglücklich.
 
@Ludacris: 2000 habe ich ausgelassen, weil es zur WIN NT Reihe gehört hatte und nicht direkt für Privatnutzer bestimmt war. Erst ab XP wurde die NT sowie Win 9x (bzw. x86) Reihe vereint. Desweiteren habe ich schlicht keine Erfahrung mit Win NT 1 bis 4 sowie 2000 ;-) .

Vista lief Katastrophal langsam auf Standardrechnern. Erst als Vista 2 unter dem Namen Win7 auf dem Markt kam, war es geil :-P ;-) . Vista hatte einfach das Problem das es extrem ressourcenhungrig war.

Die PCs aus der XP Ära waren meistens nicht stark genug so das Vista einfach nicht flüssig lief. Die damals geforderten 2 GB Speicher zb. waren einfach noch nicht Standard.

Auch die Rechner (vorallem Notebooks) die damals zu erschwinglichen Preisen neu mit Vista 2006 auf dem Markt kamen, konnten kaum mit dem OS umgehen und waren brutal langsam.

Installierte man jedoch später dann Win7 auf den selben (vermeintlich schwachen) Geräten, liefen sie weit schneller. Und ja mir ist bekannt das MS bei Win7 Tricks angewand hat dass das OS schneller startet...

XP hat sich im Laufe der Zeit erst gebessert, ja aber es wurde letztendlich gut.

Was Win8 betrifft.. ist die usability (in diesem Fall auf einem Standardrechner, nicht Tablet) einfach schlecht, kommt es auch bei den Leuten nicht an.

Mag sein das Win8 unter der Haube gut war, aber das zählt für den Ottonormalanweder meiner Meinung nach nicht. Er sieht nur die Bedienung / Optik ;).

Ich persönlich finde Kacheln einfach grottenhässlich *g*.

Ich habe soviele Kunden in der Zeit von Vista und Win8 gehabt die darum gebettelt haben wieder XP / Win7 installiert zubekommen, weil sie sich einfach damit auskennen und die Systeme einfach liefen.

Mir ist aber auch klar das es ab und an einfach krasse Einschnitte bei Produkten geben muß damit sie sich weiterentwicklen. Sonst würden wir immer noch mit Windows 1.0 arbeiten müssen loool. Und manchmal kommen einfach Fehlschläge dabei raus die meist vom Nachfolger geändert / verbessert oder entfernt werden.

Geschmäcker und Meinungen sind verschieden, und das ist auch gut so :-)
 
@bluewonder81: Warum nicht gleich mit Begründungen zu den Aussagen? So kann man eine Diskussion beginnen.

Stimmt, Vista war für XP Rechner zu Ressourcenhungrig, auf Notebooks (ich war anno dazumals noch in der Schule jedoch hatte jeder sein Notebook dabei für den Unterricht) hab ich allerdings bei niemandem ein wirkliches Problem gesehen (sofern mind. 2 GB ram und dualcore CPU). Auch wenn damals manche Spiele unter XP merklich besser liefen hat mich nichts wieder zurückbewegen können - allein das Startmenü (ab Vista) ist um Welten angenehmer (meiner Meinung nach) als der Verzeichnisbaum unter XP.
Dass Windows 7 gut war, sind wir uns ja einig - jedoch bei Windows 8 muss ich eben Wiedersprechen. Ja die Kacheln sind einfach doof gewesen auf mittelgroßen Displays (das hat damals das Xbox One Dashboard besser gelöst gehabt) aber die Verbesserungen unter der Haube (Dateioperationsdialog (Kopieren, Verschieben, Löschen), taskmanager um mal 2 zu nennen) sind schon gold Wert.
 
@bluewonder81:

Meine Meinung braucht auch niemand zu teilen :-) niemand, es bleibt dann trotzdem meine Meinung.

Für mich ist und bleibt Win10 Müll und das ist einfach die Aufmachung zu Win7 gesehen. Für mich war aber schon Win8, 8.1 Müll, Auf Tablets, Phones aber schön. Was schon in sich alles aussagt. Ich habe es ja schon öfters geschrieben, Win10 auf Tablet könnte auch geil sein, aber nicht auf dem Desktop.

Genau diese Resonanz sieht man halt auch an den Zahlen der Verteilung der OS. Auch sieht man es hier am Thema, das nach Alternativen gesucht wird zu Win7 wenn es abgeschossen wird. Der Abschuss ist gegeben, wenn Win10 durchgedrückt werden soll. Nur dann, ansonsten wird Win7 weiterlaufen, wie heute auch XP noch läuft, mit fast 10 %. Also weit mehr als Apple auf dem Desktopbereiche und gleich zu Linux-Versionen. Das schafft heute noch XP. Es wird auch Win7 weiterlaufen, auch ohne Support.

Es gibt nur einen Haken, es war einmal w2k, das für XP "abgeschossen" wurde. Es war damals der Super-Gau mit den schlimmsten Virenbefall. Schon vorher lief Win2000 nicht mehr richtig im Netz. Heute läuft W2k ohne Probleme, sogar auf neue Kisten.
Du schriebst hier, du kennst w2k nicht. Es war das geilste, schnellste und einfachste OS aller Zeiten und war weit verbreitet.
Das gleiche haben wir mit Win7 nun und ja und einige rechnen mit genau dem Gleichen wie damals.

Nur wir haben heute halt andere Gegebenheiten, wir haben gut entwickelte Linux-Versionen, aber halt zu viele. Der Linux Dschungel ist undurchschaubar.
Dazu ReactOS, wenn das an Server 2008 angelehnt wird, oder schon ist, wäre die volle Alternative da, voll kompatible zu MS.
Genau deswegen, wird man es sich zweimal überlegen müssen, Win7 wirklich auslaufen zu lassen. MS könnte seine Monopolstellung nämlich dann verlieren, nicht an Linux!
Mich beschleicht bei ReactOS nur das alte XP-Project als Weiterführung, was schon damals MS unterband. Daher vermute ich noch große Streitereien.

Derzeit können wir aber noch nichts genaues sagen, was kommen wird. Nur eines sollte man genau betrachten, Win10 ist schon seit 2014 auf dem Markt! Umsonst sogar zum Upgraden da gewesen. Wenn das toll gewesen wäre, wäre es durch die Decke geschossen, eben wegen umsonst. Über Win7 und XP brauchten wir uns dann gar nicht mehr unterhalten.
Es ist aber genau das passiert, was ich schon unkte, Win10 bleibt im Vista-Bereich stehen. Das traf ein, genauso wie die Preise auf dem Grabbeltisch-Niveau kommen werden, wie bei Win8, 8.1. Auch das ist soweit.

Win10 ist ein Rohrkrepierer der obersten Güte, eben wegen umsonst und nur wenige wollten es.

Die Datensicherheit ist nur dazu ein Nebenprodukt, nicht so relevant, da viele mit Android schon richtig schmerzbefreit sind.

MS sollte mal wieder checken, das jedes System unterschiedliche Anforderungen hat. Eben Server, Desktop, Tablet, Handy brauchen unterschiedliche OS. Es geht nicht übergreifend.
Server hat längst Linux die Nase vorn
Handy, Tablet ebenso
und die Desktop-User verprellt man mit App-basierten Müll. Da kann ich mir dann auch Android auf den Desktop nageln.
 
@Kruemelmonster: "Dazu ReactOS, wenn das an Server 2008 angelehnt wird, oder schon ist, wäre die volle Alternative da, voll kompatible zu MS. "

muss ich mich ja selbst zitieren ..........

ReactOS ist auch nichts, instabil wie sonst was. Also auch keine Alternative.
Mehr Hype darum, als was wirklich drinnen ist. Dafür kann man XP nehmen, läuft wenigstens stabil :-)
Das Teil scheitert schon an Treibern und hängt sich auf, aber man schreibt es wenigstens noch hin, als Warnfenster. Nichts Vista oder Server 2008 like, eher Win95 like in den schlechtesten Zeiten.

Enttäuschend.
 
@Kruemelmonster: Ich schrieb das ich keine Erfahrung mit Win2k habe.. nicht das ich es nicht kenne ;-)

Wir hatten damals im Kundenservice alle Hände voll mit WinME zu tun, das ja parallel zu Win2k auf dem Markt kam. Damals war überall auf den Kisten WinME vorinstalliert, da kam mir von Berufswegen leider eben nie Win2k unter.

Auch nicht privat. Irgendwie schade...
 
@bluewonder81:

echt schade, w2k war Klasse. War das erste OS, wofür ich mir ein paar hundert Kilometer ans Auto band, um es billig bei Schiwi abzuholen.
Damals mit Abit BP6, war das genial. Die Kombi bekamst du damals nirgends, auch nicht die Leistung dahinter.

Ja, ich war auch mal so verrückt. ist aber schon ein bisschen her.

Eben mit Basic angefangen, über alle Systeme, auch Suse und alle Server-Systeme.
Repariere gerne Server, weil da so gerne ITler scheitern.

Ach ja, ReactOS ist auch Müll. Gestern voll umfänglich getestet, bin enttäuscht.

Es bleibt als Alternative nur Fedora übrig, ist besser als Mint.

Aber gegen Win7 keine Alternativ, nicht mal ansatzweise.

Undichtigkeit, Win7 32bit ist alles dicht zu riegeln, 64bit hat Lücken, die nicht mehr dicht zu riegeln sind. Macht sich irgendwas selbstständig. Habe den noch nicht erwischt. Vermute die Undichtigkeit von Anfang an. Warum ich auch nicht an Win7 wollte.
XP 64bit hat das gleiche Problem. Ich vermute, Big Brother is watching you.

Ist ja auch klar und ja ich verstehe auch die ITler hier, die Normalo-User wollen ein OS, was läuft, egal wie unter welcher Kontrolle und ihr wollt nicht immer nachfriemeln müssen. ich verstehe es ja.
Aber, ist es überhaupt den Kunden bewusst. Gute Frage.

Ich will ein sicheres System und werde meine HDDs nicht austauschen gegen SSD, um die Zugriffe nicht mehr zu hören.

Ich habe in meinem Haupt-PC, ein Dragon, alle Laufwerke als Wechsel, auch das OS (Server geschädigt), kann damit jedes OS schnell wechseln oder neu aufsetzen und kann damit jederzeit meine Daten real sichern.

O.K. bin damit kein Normalo, ist aber halt meine Erfahrung, auch nach diversen Daten Vernichtungen.
Und genauso wollte ich das, nicht so ganz, am liebsten 771 Quad MB, mit 4 Xeon Quad Core, daran bastel ich noch, als Desktop unter 400 Watt Netzteil.

Ja ich weiß, irre, aber irre Rentner brauchen Beschäftigung. :-)
 
diese Version hat viele bugs chrasht beim install bleibt bei ubuntu oder schaut euch deepin an oder mint sind die einfachsten linuxe
 
@winmann: Kann/muss ich leider bestätigen :-(
Da ich leidensfähig bin, habe ich es sechsmal (mit diversen Optionen beim Installieren) durchprobiert: der Installaler stürzte (zumindest immer zuverlässig) jeweils ab.

Zorin OS 12 scheint mir mehr eine Alpha- als Beta-Version zu sein.

Warum wird es auf Winfuture eigentlich ÜBERHAUPT schon erwähnt?
Weil heise.de vorher möglicherweise testet?
 
@d7pe: sie ist als final auf der hompage aber dieser bug ist schon seit der beta drin für mich unfähige leute die nur auf ubuntu aufbauen und es etwas verändern
 
@d7pe:die iso wurde gefixt nun läuft es bei mir ohnr crash und schaut echt gut aus
 
...dieses Flat-Design is zum Kotzen - daran "kann" ich mich nicht gewöhnen. Und jetzt auch noch das...
Linux hat sich von der Oberfläche (Desktop) seit den 90ern kaum verändert - wird mal Zeit, dass die was "ansprechendes" mit der Oberfläche machen - wir haben Ende 2016! Und alles is Flat??? lol - das darf ja nicht wahr sein...
 
@Zonediver: welches Linux nutzt Du? Je nachdem welchen Window-Manager du benutzt kannst Du auf ganz andere Oberflächen zurück greifen. Meines Wissens nach war unter Linux der erste 3D Desktop (Kube) vorhanden, dazu wesentlich hübschere und bessere Effekte beim öffnen/starten von Programmen usw. Inzwischen passen sich alle dem FLAT Design an, ob das hübsch ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
 
Ich betreibe einzig Linux Mint (18) Cinnamon auf meinem PC. Es ist bedienerfreundlich, intuitiv und vielseitig. Wenn man sich für Linux interessiert, sollte man sich natürlich darüber im klaren sein, das Linux nicht Windows ist. Man kann Linux optisch so anpassen das es Windows sehr ähnelt. Aber es ist ein OS das im inneren ganz anders arbeitet und ganz andere Konzepte verfolgt. Die Prioritäten sind ebenfalls ganz anders sortiert. Die Sicherheit liegt ganz vorne mit dabei. Statt Bitlocker gibts Luks, Luks arbeitet dabei aber gefühlt ähnlicher wie TrueCrypt. Ausserdem dürfte viele Linux Neueinsteiger verwirren das Linux keine Laufwerksbuchstaben verwendet sondern Laufwerke als Ordner an (fast) beliebiger Stelle im System einbinden kann. Ich schätze die vielen kleinen Details von Linux. Es gibt viele komfortable Features die es so bei Windows nicht gibt. Die Performance bei der Wiedergabe von 3D BluRays, Browser (Firefox) und ähnlichen Sachen ist ebenfalls besser. Linux ist schlanker und übersichtlicher als Windows. Das Problem ist für Linux-Neueinsteiger oft, das sie bei Windows angelernte Gewohnheiten auch bei Linux als Standard vorraussetzen. Wer umsteigen will, muss bereit sein sein gesamtes Wissen zu hinterfragen und gegebenfalls neu anzufangen. Wer dazu in der Lage ist, wird Linux nicht nur als eine halbherzige Alternative zu Windows erleben, sondern das ganze Potential erkennen die dieses Betriebsystem hat. Hardware die gleich Beginn an Out-Of-The-Box läuft, die Sicherheitsfunktionen die ein für Windowsuser ungekanntes Vertrauen schaffen, die Quelloffenheit die dieses Vertrauen nochmal verstärkt weil man sich sicher sein kann das dir der OS Programmierer nicht am PC über der Schulter zuschaut, intelligente und intuitive Features die es bei Windows schlicht nicht gibt ... man muss bereit sein sich auf Linux einzulassen. Und das nicht nur für einen Nachmittag bis man die Schnauze voll hat weil man nicht versteht was es mit /home auf sich hat oder wie man den Eigenen Dateien eine eigene Partition verpasst. Linux ist etwas gaz anderes als Windows. Es ist nicht besser oder schlechter ... es verfolgt eine ganz andere Philosophie. Wem Datensicherheit und Vertrauen wichtig sind, für den ist Linux genauso interessant wie dem Bastler der Anpassungen machen möchte die so detailliert mit Windows nicht gehen ... oder dem User der einfach nur einen funktionierenden Rechner haben will ohne sich weiter Gedanken drum zu machen. Wer aber seine vielen kleinen Tools benutzen will um seinen Rechner zurechtzubiegen und in ersterlinie damit zockt, der wird mit Windows besser dran sein. Bei Windows ist Datenschutz und Sicherheit allerdings bestenfalls nur als Illusion zu erwarten. Ich spiele nicht, daher nutze ich seit Jahren glücklich und erfolgtreich Linux. Und es wird Hardware unterstützt, wo sogar der Hersteller sagte, das sie nicht von Linux unterstützt werden würde. Statt den Treiber vom Hersteller zu bekommen, hat ihn die Community einfach selber geschrieben. Anstatt über Linux oder Windows zu bashen, sollte jeder dem anderem OS mal seine Chance geben und neugierig _dessen_ Vorteile entdecken ... und sich die Zeit lassen dieses OS auch verstehen zu lernen. Beide haben ihre Vorteile ... und eben Nachteile. Perfekt ist keines ... egal welches.
 
@0815unknown:

das hört sich so esoterisch an ....... :-)

Also echt, Linux ist auch nur ein Desktop-OS wie Microsoft.

Und, oh Wunder, unter Cinnamon habe ich genauso meine Laufwerke, wie bei MS. Genau darauf kam es mir nämlich an und den meisten.

Linux hat mehrere Desktop-Varianten und dazu noch Unterschiede von Anbieter zu Anbieter.
Dazu bitte damals nicht mit heute bei Linux vergleichen. Linux hat auch Sprünge hingelegt.

Mache den Spaß mal und ziehe von allen Anbieter, alle Live Installationen runter, schaue sie dir an. Ich habe es getan (irre der kerl :-)). Aber nur so kann man den ersten Vergleich überhaupt heutzutage ziehen.
Ich war als Alternative auch immer für Mint, Fedora abgetan. Dann Fedora als live ........ hhhmmm .......Cinnamon, Windows-like, dann richtig installiert und, Klasse. War jetzt Version 23. Das letzte mal hatte ich Fedora in der version 10 getestet.

Schaut euch das Neue an, es ist nicht mehr so kompliziert, wie Linux mal war und wenn ich das als oller Rentner hinkriege, sollten es Jünglinge locker richtig einfach zum laufen kriegen.

Nochmals, Linux, egal welche Variante ist aber keine Alternative zu Win7.

Aber, wir haben eine wohl bessere Alternative, dat russische OS, wenn das an Server 2008 nun angeglichen sein soll, dann wäre es eine echte Alternative zu Win7.
Aber ich trau dem Braten nicht, denn die erste Version erinnert mich stark an der Weiterführung des XP-Projektes. Das, was Microsoft unterbunden hat.
Genau daher traue ich dem Braten noch nicht.
 
@Kruemelmonster: Was meinst Du mit "russisches OS" abseits der Esoterik?
 
@d7pe:

reactOS

Esoterik, meinte ich zu dem Komment, ohne Absatz, wie Prediger
 
@0815unknown: Sehr gut. +1
 
@wingrill9: Die elend lange Baumstruktur der Ordner unter finde ich verwirrend, Laufwerksbuchstaben übersichtlicher.

Programme mit (z.B.) der Dateinamenserweiterungen sind mit *.exe leichter erkennbar.

Unter Linux scheint alles möglichwerweise ausführbar zu sein - unabhängig von der Dateinamenserweiterung :-(

JustMy2Cents
 
@d7pe: Naja, so ist das. Jeder wie er es gewohnt ist. Unter OS X vermisse ich auch kein bisschen dir veralteten Buchstaben. Wird Zeit, dass MS die mal langsam abschafft. Warum sollte man Laufwerke nicht dennoch gut unterscheiden können??
Selbst das Anzeigen der Datei-Endungen könnte man doch sicherlich irgendwo in den Einstellungen einrichten...
 
@0815unknown: Ja in Teilen wahr. Was ich aber immer bemängle an der "Community", man sollte man dann den Leuten denen Linux nicht gefällt auch keine Vorwürfe machen wenn Sie weiterhin Windows verwenden. Auch hier in der Open Source Community werden andersdenkende gebasht.
 
@robs80: Natürlich. Deppen gibt es überall. Fanboys halt. Die sind bloß laut, sprechen aber nicht für alle.
 
Ich habe ja schon ein paar Mal Linux als Alternativ-System installiert. Zum einen Ubuntu und dann später Mint. Mint fand ich anfangs eigentlich ganz gut. Doch wenn man mal ein bisschen herumbasteln will und Zusatzsoftware installieren möchte muss man ständig nachgoogeln welche Befehle man denn eingeben muss. Und hin und wieder haut das auch mal nicht hin. Im Endeffekt hab ich mir dadurch das System ruiniert. Irgendwann lief gar nix mehr richtig. Auch das Installieren eines AMD-Grafiktreibers machte enorme Probleme. Am Ende bin ich dann wieder zurück zu Windows.

Von der Oberfläche und der Bedienung her fand ich Linux Mint wirklich OK, wenn es nicht so kompliziert wäre neue Software zu installieren. Da vermisse ich einen Installer wie in Windows, wo man einfach die exe-Datei anklickt und dann schön durch Menüs geführt wird. Zwar gibt es das bei Linux auch, aber dann funktionierte es meistens nicht richtig.
Soweit meine Erfahrung, als Laie. *hust*
 
Ist das eigentlich Blasphemie oder Revolution, wenn WinFuture ("WindowsFuture") eine Alternative für Windows vorstellt? ;)
 
@xploit: WinFuture.de - Die ganze Welt der IT! *pfeif*
 
@xploit: win=gewinnen, future=zukunft. Bezüglich Windows ist Zorin 12 aber z.Zt. keine brauchbare Alternative.
 
@d7pe:

zu welchem Windows?
Zu Win10 ist selbst Win3.1 eine Alternative (nu war ich böse)

Zu Win7 ist Linux keine Alternative
 
@Kruemelmonster: Stimmt, warum mit Kanonennauf Spatzen schießen?

Win7 ist bei mir privat tabu gewesen.
Erstens lief VISTA optimal und zuverlässig, zweitens war es bei der Hardware dabei. Warum also Geld für Win7 ausgeben?

Habe auch mehrere Linux-Varianten durchprobiert. Keine konnte mich wirklich überzeugen.

Derzeit läuft ein Thinclient mit Q4OS fast im XP-Style.
Das Ding ist aber noch weit davon weg Windows zu ersetzen.

Darüber hinaus habe ich seit Win10 da ist auch keinen neuen Linux-Rundumblick mehr vorgenommen.
Alle 5 "großen" PC's laufen ohne gefrickel sauber und ohne Probleme mit Win10, dass zudem für mich den besten Desktoo am Markt liefert (Startseite auf Vollbild, alle Kacheln auf kleinste Größe).

Für jeden, der ansatzweise mehr wie Office oder Paint (Pinta) auf machen möchte ist bei Linux an der falschen Adresse, wenn er es einfach haben will und sollte nach IPad oder Android-Tablet schauen. Das ist meine Erfahrung. Jeder der gerne am System bastelt kann sich auch bei Win10 austoben ist aber auch bei Linux gut aufgehoben.

Meine nöchste Anschaffung wird ein Tablet mit Win10 PRO werden. Danach mal schauen, was Win10 PHONE nächstes Jahr so treibt.

Mein "dicker Hobel" ist 6 Jahre alt und min Win10 einfach flott.
 
@d7pe: Boah, geht gar nicht.

win = gewinnen -> Handysparte, da habe die sowas von gewonnen
 
wenn linux, dann "ubuntu gnome". das ist zumindest meine meinenugn.
 
@Mister-X: Wenn Linux, dann "Antergos KDE". Das ist aktuell meine Meinung ;-)
 
@d7pe: Wohl war. Nutze ich auch und das sehr gern.

Übrigens habe ich meiner Mutter 78 auf ihren Läppi Linux aufgespielt. Einzigster Hinweis von mir "Mach was du willst, du kannst nichts kaputt machen". Bei Windows wahr ich mir unsicher
 
Wenn es mit Charmsbar und Startscreen kommen würde, wär es gekauft. Leider ist die Zeit noch nicht reif für die Weiterentwicklung des Desktops.
 
Das Problem bleibt die Software. Leute die wirklich im Business tätig sind, brauchen das Office Paket, da führt kein Weg dran vorbei. Alleine schon wegen Outlook. Ich brauche zudem meine Adobe Programme, meine Bankingprogramme, ich muss meine Peripherie vernünftig ansprechen können (was mit Linux nicht geht, da keine Treiber) etc. - nicht das OS ist das Problem, sondern die grauenhafte Unterstützung durch Treiber und Firmen. Es ist schlichtweg keine Alternative für die meisten Leute, da das meiste auf Windows ausgerichtet ist. Ich könnte nichtmal meine Warenwirtschaft öffnen. Ich hab früher gerne mit Linux gearbeitet, aber es geht einfach nicht im geschäftlichen, daher bin ich seit drei Jahren wieder zurück bei Windows, nach einem halben Jahr bei OS X, was eine ähnliche Katastophe beim Treiber/Programmsupport ist.
 
@Dr_Doolittle: "Das Problem bleibt die Software. Leute die wirklich im Business tätig sind, brauchen das Office Paket, da führt kein Weg dran vorbei. Alleine schon wegen Outlook."

MS Office kann man unter Linux installieren, Outlook, Live Mail, nur alte Versionen.

Genau darum ging es mir nämlich auch, kriege ich das Paket unter Linux installiert. Es geht, die alten Versionen.

Outlook sollte man schon seit XP auf Live Mail umstellen. Ob man noch an diese alten Live Mail Versionen kommen kann, weiß ich nicht. Ich habe diese in meiner Asservatenkammer.

Es ist halt so, zu MS Office gibt es halt keine Alternative, egal wie viele es meinen. Das Problem sind die problemlose Übernahme der Vorlagen. Bei Textmaker ging es in den Altversionen. Alle anderen Alternativversionen können das nicht, bzw. dürfen es nicht.
 
@Kruemelmonster: Mit anderer Software geht es halt nicht, weil Microsoft was dagegen hat und seine noch aktuellen Pfründe ***sichern*** will.

Wer Software entwickelt, sollte damir auch Geld verdienen dürfen!
 
@d7pe:

Bitte genau lesen, es ging. Textmaker konnte es, deine selbst erstellten Vorlagen übernehmen von MS Office.

Aber Danke für deine Bestätigung das es mit anderen Programmen nicht geht, was man als Nutzer erschafft, Briefköpfe, Briefbögen, usw., deine eigenen, woran MS dann verdienen will.

verstehst du es jetzt ? lieb zwinker

mit Übergang zu Win10 ...... nun monatlich ....... och, bloß nicht bemerken
 
@Dr_Doolittle: Gerade auf Outlook kann man doch wunderbar verzichten. Bei Word und Excel sehe ich es ja noch ein, wenn jemand meint, dass es ohne nicht ginge. Aber Outlook?
 
@TiKu: Ich kann auf Outlook nicht verzichten, da wir weltweit damit arbeiten. Wir nutzen Outlook und Sharepoint Server, beides kannst du unter Linux nicht, da die Unterstützung fehlt. Zwar geht Sharepoint außerhalb von Edge, aber nur arg beschnitten und ohne online Zusammenarbeit.
 
@Dr_Doolittle: Okay, mit Sharepoint musste ich mich noch nicht herumschlagen, aber ich nutze bspw. Exchange mit Thunderbird (eMail, Kalender, Adressbuch, Aufgaben).
 
@TiKu: Es gibt wie gesagt keinen Ersatz für Outlook, was die Features angeht. Teambesprechungen, Planner Aufgaben, Listen, Termine, Archive, Dokumentenbibliotheken, etc. bekommst du mit Drittprogrammen nicht hin, wenn man mit Sharepoint arbeitet.
Dazu kommt, aber das ist persönlich, das mir Thunderbird einfach nicht gefällt. Das sieht so nach 2005 aus, das mag ich einfach nicht. Und soweit ich weiß gingen damit auch keine QuickSteps - aber das mag sich mittlerweile geändert haben?
 
Also ich muss sagen, der Artikel ist nicht ganz so richtig. Jedem, aber wirklich jedem, den ich mein Linux gezeigt habe, kam damit direkt klar. Die Leute sahen es zum ersten Mal und wussten direkt, wie man etwas startet. Sogar Programme wurden installiert. Das ganze mit Lubuntu, Xubuntu und nun mit Linux Mint (das beste überhaupt für mich). Die Leute kommen mit der Oberfläche klar, so dumm sie die nicht. Die ganze Menüführung (bis auf Ubuntu mit seinem Unity :P ) sind klar strukturiert und nahe zu selbsterklärend.
Das einzige, was immer noch die Leute abschreckt, sind die ganzen Konsolen-Befehle. Es gibt noch reichlich Sachen, die man eher per Konsole erledigt (was auch schneller ist) als über die Menüführung. Aber diese Sachen werden meistens erst dann benötigt, wenn man mit Linux nicht nur 1 - 2 Tage was zu tun hat.
 
@John Rambo: Man kann Sachen nur dann schneller über die Konsole erledigen, wenn man diese kennt. Kennt der 0815 Anwender aber nicht, der muss das intuitiv wie unter Windows haben, eine Systemsteuerung und fertig. Ist bei Linux und den ganzen Distris absolut unzureichend.
 
@Dr_Doolittle: Man kann sehr viel unter Linux über die GUI einstellen. Aber nicht alles (vermutlich). Für den Normalanwender ist m. M. nach Linux völlig ausreichend. Die Menüs sind selbsterklärend und für größere Probleme haben auch viele Windows-Anwender ihre Probleme. Bin damals, wo Win7 raus kam, umgestiegen und zufrieden.
Mit der Konsole dürften sie nicht so oft in Verbindung kommen. Wenn doch, was aber selten vorkommen sollte, dann wird es halt schwierig.

Natürlich sieht es in der Arbeitswelt anders aus, da die Firmen sich nicht mal eben umstellen können. Windows-Entwickler würden mit Mono unter Linux nicht weit kommen. Gibt aber auch Gegenbeispiele. Naja, bin zu müde um noch weiter das Thema zu erläutern :)
Ich mache meine Linux-Rechner aus und gehe morgen auf der Arbeit zu meinem Windows-Rechner.
 
@John Rambo: Wäre alles so selbsterklärend, wäre unsere Aktion mit Rechnern mit Linux (Mint, Elemntary) für einen günstigen preis nciht daran gescheitert, dass wir den Support nicht leisten konnten. Wir bekamen für die einfachsten Sachen Anfragen von unseren B2C Kunden. Die Realität sieht eben anders aus, als du es wahr haben möchtest, sorry.
 
@John Rambo:

güldet aber alles nur für die neueren Versionen, und genau da liegt der Hund begraben. Man testet nicht die neuen Versionen. Da sie einen überraschen könnten.

Konsole brauchst du quasi nicht mehr, (außer bei Ubuntu), es geht mittlerweile auch bei Linux übers Menu

Aber nochmals, für einen Win7-Nutzer ist das nur die Vorbereitung für den Super-Gau, wie damals bei w2k.

Linux ist so keine Alternative.
 
@Kruemelmonster: Natürlich ist Linux eine Alternative. Bin damals, wo Win7 (tolles OS übrigens) rauskam, komplett umgestiegen und zufrieden. Ich vermisse nichts. In der Arbeitswelt ist es sicherlich oft keine Alternative (Kosten, vorhandene Projekte, Entwicklung, etc.), aber Privat für die meisten (nicht alle!!!) völlig ausreichend. Man hat hier alles, was man braucht.
Ich kenne kaum jemanden, bei dem Linux nicht ausreichen würde.
Dennoch muss man sich früher oder später ein wenig damit auseinander setzen.

Man testet keine neuen Versionen, gut, warum wird eine neue Windows-Version direkt gekauft wie verrückt, anstatt mal einige Monate zu warten. Jedes neue EiPhone ist schnell weg. Spiele werden oft vorbestellt. Konsolenhersteller kommen nicht hinterher am Anfang. Es sind wenige die warten. Die meisten wollen doch mal ein neues Spielzeug haben (genau wie ich, ich installiere mir direkt die neuste Linux-Version).

Leider ist Linux an manchen Stellen immer noch kompliziert für einen Nicht-Profi. Wenn es zum Problem kommt, hängt man schnell in alten Foren herum und kämpft sich mit Befehlen durch, wo man nicht weiß, was passiert.
Trotzdem würde ich in meinem Freundeskreis vielen Linux empfehlen.
 
@John Rambo:

Zu Win7 ist Linux keine Alternative. Da ist Win7 um Galaxien besser. Wenn man Angst hat um Datenschutz, daher wandten sich schon zu Win7 einige ab, kann man die unter Win7 32bit alle ausmerzen.

Also auch das ist kein Grund.

der Grund auf Alternativensuche zu gehen, fängt erst da an, wenn Win7 das Schicksal ereilt wie damals w2k zum Wohle von XP (Übrigens läuft heute w2k wieder einwandfrei ;-) ).
Genau davor haben viele Schiss.

Es kann aber für alle noch viel schlimmer kommen ....... ReactOS ........ wenn die den Angleich zu Server 2008 hinbekommen, bzw. schon hinbekommen haben und das OS ist sicher, besteht eine Alternative zu Win7.

Dann wird sich Linux nur noch auf dem Serverbereiche beschränken und Microsoft müsste in sich gehen.

Es wurde genau das hier im Forum angesprochen, wenn es eine reale Alternative gäbe.

Sie könnte es gäben, voll MS-kompatibel.
 
@John Rambo: Das wirklich extrem Fiese an Linuxen ist, daß es viel weniger auflagen-/klicksteigernders Schlangenöl (für Softwarebesprechungen "Wie mache ich mein Linux schneller") gibt :-)
 
Habe jetzt keine Lust mehr, mich über ZORIN 12 (und Linux-Kritiken) aufzuregen.
 
Linux wird sich nicht durchsetzen, solange die Hard- und Software nicht mitspielen. Dieses wird auch solange nicht Passieren, bis es eine gemeinsame Schnittstelle wie DirectX gibt. Erkläre mal einen "DAU" warum seine Spiele CD nicht läuft oder warum er den Drucker nicht so benutzen kann wie unter Windows geschweige von der Grafikkarte.
 
@Alphawin: Wie erklärt man den DAUs denn, wenn sie auf W10 umsteigen, dass ihre Peripherie (ggf) nicht mehr mitspielt?
 
@OttONormalUser: Ich versuche es mal, so wie es mir mal erklärt wurde: "Alte Hardware, muss neu beschafft werden, weil der böse Hardwareproduzent wie z.B. Dell oder HP keine personellen Ressourcen mehr aufbringen möchte um einen 15 Jahre alten Laserdrucker mit einem aktuellen Windows 10 Treiber zu versehen und die geliebte seit 8 Jahren eingestellte Scannersoftware nun wirklich nicht mehr zu einem aktuellen OS passt." :-)
 
@robs80: Gut, und warum erklärt man dem DAU dann nicht einfach, daß Dell oder HP keine personellen Ressourcen aufbringen möchte um Linux Treiber zu schreiben?

Zumindest kann er dann die Entscheidung treffen sich Linux kompatible Hardware zu besorgen, oder eben auf Windows zu bleiben, bis man ihn "zwingt" sich was neues zu kaufen, er wird dann wenigstens nicht mehr Linux die Schuld in die Schuhe schieben ;)
 
@OttONormalUser: Und warum gibt es keine Apps für Windows Mobile? Richtig Marktanteil, Personelle Ressourcen aufwenden und Entwicklungskosten. Da wird der Kunde Richtung Android gedrängt weil es da so etwas gibt. Und was ist mit älteren Android Telefonen? richtig, genau wie im PC Markt werden diese Kastriert/ unbenutzbar gemacht, indem einfach der Zugang zum App store gekappt wird, oder die App nicht für die alte Android Version freigegeben wird. Die selben Spielchen also unter "Linux" wie auf dem PC Markt. :-)
 
@robs80: Richtig, mir ging es nur um die "Schuldzuweisung" die immer betrieben wird!
 
Achtung!!! Liebe Linux-Neulinge, wer bisher noch mit einem alten Windows unterwegs ist und es nicht geschafft hat auf Windows 10 umzusteigen, weil die Menüfarben oder der Menüaufbau die wesentlichen Änderungen sind, dem kann man vom Linux nur abraten. Es gibt nicht nur ein Linux, es gibt gefühlt tausend Linux'e. Aufgrund ihrer Oberflächen, Packetsysteme und weiss der Fuchs was ich noch alles aufzählen könnte sind die unterschiede deutlich grösser und fummeliger als der Unterschied zwischen Windows 7 und Windows 10. Wer auf eines der Linux-Betriebsysteme umsteigt, der muss sich dessen bewusst sein, das der Nachbar, Arbeitskollege oder Kind nicht mehr als erster Ansprechpartner in PC-Fragen verfügbar sind. Ihr müsst euch damit abfinden, euren Support aus Foren zu bekommen.
Ich kann euch nur raten, holt euch Windows 10 und spart euch die Zeit und die Nerven die ihr mit Linux verschwendet. Auch in der Linuxwelt gibt es Änderungen, diese fallen zeitlich, optisch und funktionel unterschiedlich aus, aber ich garantiere euch, dass man dann über die Angst bzw. die Bequemlichkeit über die Umstellung von Windows 7 zu Windows 10 nur schmunzeln kann. Anders ausgedrückt, das gefühlte Änderungs-Empfinden zwischen Win 7 und 10 ist kaum vorhanden, wenn ich mir das unendliche Linuxuniversum ansehe.
 
@psittacuz: Chapeau +1. Ich kann mitfühlen. Danke!
 
Ubuntu fork fuer 15 Euro? Go distrowatch.com and choose your poison for free!
 
@Synapsis: Dort bekommst Du auch nur die Core für lau. Die Ultimate musst Du trotzdem kaufen.
 
Das eigentliche Problem fängt schon im Artikel an, irgendein Linux mit Windows zu vergleichen ist Sinnlos und wiederspricht der Wirklichkeit!

Einige Linux-Distri sind in einzelnen Sparten durchaus gleichwertig mit einen Windowssystem, z.B. als Internet Plattform oder als Office Plattform, keine der Distris reicht aber an die Stabile-Multifunktionelle-Systemumgebung eines Windows heran!
Zumal im Vergleich auch das Softwareangebot von Drittanbietern für Linux noch überschaubar ist.

Das wird sich aber vieleicht spürbar "positiv" für den Nutzer verändern (Zeitraum offen), denn Microsoft entwickel viel Energie und Engagement, Linux schon auf Kernelebene für die eigenen Dienste Fit zu machen, dazu kommt noch der direkte Einfluss durch die Mitgliedschaft im Vorstand der Linux Foundation mit John Gossman (Corporate Vice President Microsoft).
Auch dürfte es nun sehr Nützlich sein ,das die Diskussionsfreudige / Streitfreudige Nutzer-Community, seit Anfang des Jahresvollständig aus den Entscheidungsprozessen ausgeschlossen ist und bleiben wird.

Was aus Linux in der Zukunft wird kann ich nicht sagen, aber als Alternative zu Windows taugt sehr wahrscheinlich nur die GUI und der Name.
 
Und noch so ein Linux was eine Alternative sein will aber bei weitem keine ist. Und das sag ich als Itler. Ich arbeite viel mit Linux aber ausschließlich im Serverumfeld. Dem Desktop habe ich schon sehr viele Chancen gegeben aber wenn ich es unkompliziert und kompatibel haben möchte, komme ich an Windows einfach nicht vorbei. Jedes System hat so seine Darseinsberechtigung und auch seine Stärken. Aber für Windowsuser sehe ich dort keine Alternative sondern ein Rückschritt. In anderen Bereichen ein Fortschritt. Ergo keien Alternative sondern eine Ergänzung auf dem Markt für andere Anwendungsgebiete.
 
Mich würde viel eher interessieren, welche Linux Distro mit einem Treiber für die Creative X-Fi Titanium HD PCIX daherkommt. Die letzte Mint Version nämlich nicht, aber es wäre die Distro meiner Wahl, würde sie meine Soundkarte unterstützen...
 
Büroserver, Gerätesynchronisation von der Workstation über Verwaltungsrechner und Tablets bis zu den Telefonen, Plotter und Großformatscanner im Netzwerk, Adobe CC, Office 365, CAD, Nvidia Quadro-Karten, Automatischer Bilderupload von der Systemkamera per Wlan...

Das geht vielleicht irgendwie alles. Aber ich hab mir seit Windows 3.11 so viele Nächte mit Problemen um die Ohren geschlagen (die seit Win 7 und jetzt mit Win10 der Vergangenheit angehören), daß ich weiß, das wir pleite sind, bis wir alles mit Linux am laufen hätte. Wenn überhaupt...

Auch wenn ich hier und da aus Neugier manchmal Linux ausprobiere, halte ich in einer produktiven Umgebung Linux für keine Alternative sondern für wirtschaftliches / infrastrukturelles Harakiri.

So schade das vlt auch ist.
 
Ist leider, zumindest bei mir, verbugt. Kann es nichtmal installieren. Habe es in eine vm geschoben (VirtuaslBox) nach dem Booten der live Umgebung und eingeben von nötigen Daten für die Installation bricht der Installer irgendwann ab. Erst Fehler "Gtk-Message: Failed to load module overlay-scrollbar" gefolgt von "Installationsprogramm abgestürzt". Im Crashreport steht nur das ubiquity ein Problem hat. Meldung: "Das ist kein offizielles Zorin-Paket". Auch mehrmaliges neu laden der ISO hat nichts gebraucht. Das sind unter Anderem die Gründe warum viele von Linux nichts wissen wollen. Kann ich gut verstehen! :/
 
@ROMSKY: wurde nun noch mal hochgeladen und gefixt
 
@winmann: werde es nachher nochmal testen.
 
@ROMSKY: bei mir lief es durch und läuft super :-)
 
@winmann: Ja, das gefixte ISO läuft nun und konnte alles ohne Probleme in der VM installieren. Nur die Fehlermeldung mit overlay-scrollbar bleibt, hat aber offensichtlich keine Auswirkungen auf das System.
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