Keine Game-Rückgabe bei Steam: Es wird teuer für Valve in Australien

Dem US-Unternehmen Valve, Betreiber der Online-Spieleplattform Steam, droht wieder einmal Ungemach. Dieses Mal hat sich das Unternehmen mit dem Verbraucherschutz in Australien angelegt und vor Gericht verloren. Bis zu drei Millionen australische ... mehr... Steam, Valve, Valve Steam Bildquelle: Valve Steam, Valve, Valve Steam Steam, Valve, Valve Steam Valve

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Richtig so. Wer in einem Land Geschäfte machen will, soll sich auch an dessen Gesetze richten. Wem das nicht passt soll dem Markt fern bleiben.
 
@Memfis: Und was ist, wenn die Gesetze des Ursprungslandes (zum Beispiel bei US-Firmen in den USA) und die Gesetze eines anderen Landes sich gegenseitig in die Quere kommen? Wesen Gesetze sollten dann gültig sein? Ich fände es besser wenn immer die Gesetze aus dem Land gelten würden, wo die Firma gegründet wurde und wo dessen Hauptsitz ist (Im Falle von US-Firmen würden dann in erster Linie US-Gesetze gelten. Bei deutschen Firmen wären es dann deutsche Gesetze, usw.).
 
@eragon1992: selten so ein unsinn gelesen , also soll ein Waffenhändler aus der USA dem zufolge Waffen an jedermann aushändigen wenn er im Deutschland ein Geschäft aufmacht ??
 
@Soulwing: Habe ich irgendwas über Waffenhändler geschrieben? Und das Waffen in Deutschland frei verkauft werden dürfen? Nein, habe ich eben nicht! Mit den Gesetzeskonflikten habe ich IT-Unternehmen gemeint, und keine Waffenhändler/Drogendialer oder sonstigen illegalen Dinge gemeint. Muss man euch wirklich immer alles vorkauen, damit ihr irgendwas versteht?
 
@eragon1992: Du darfst aber nicht mit zweierlei Maß messen. Wenn du Gesetze machst, die nur die IT betreffen, werden die spätestens vom EuGH kassiert. Über Drogen brauchen wir nicht reden (obwohl es Staaten gibt, wo sogar die in gewissen Mengen erlaubt sind). Waffen hingegen sind z.B. in den USA viel freier zugänglich und nicht illegal - hier schon eher. Genauso Ist es mit dem Rückgaberecht: hier pflicht, in den USA nicht. Naja so ganz schwarz-weiß ist es auch nicht, aber es geht um die abstrakte Darstellung von Gesetzen und Firmenorten. Du wirst auf jeden Fall ein Gesetz treffen, was im Gründungsland ein gewisses Recht vorgibt und dem im Zielland wiederspricht. Was besser ist, mag ich jetzt nicht zu beurteilen.
 
@eragon1992: Wie kann man nur so einen Quatsch schreiben?! Der Vergleich mit den Waffen war schon ganz richtig. Sozusagen genau auf den Punkt getroffen sogar.
 
@TeKILLA: Der Vergleich war einfach nur dämlich. Kann man von euch wirklich nicht erwarten, dass ihr selbst mitdenkt, um welchen Bereich es mir ging? Für euren mangelhaften Textverständis und logisches Denken: Setzen Sechs! Ich schrieb in erster Linie über den Verkauf von IT-Hardware und Software. Wenn die iranischen oder nordkoreanische Gesetze weltweit (auch in Deutschland) gelten würden, würdet ihr vermutlich auch auf die Barrikaden gehen. Die europäischen Datenschützer versuchen auch immer ihre Datenschutzbestimmungen der ganzen Welt aufzuzwingen.
 
@eragon1992: Um welchen Bereich es ging, ist irrelevant. Du DARFST da NICHT unterscheiden! Wessen Recht zählt, ist eine Grundsatz und gilt dann uneingeschränkt für alle Bereiche! Es wäre illegal, zwischen verschiedenen Branchen, z.B. IT, Waffen, Autos usw. zu differenzieren.
Entweder es zählt in allen Bereichen das Recht des Ursprungslandes oder des Ziellandes.
Und in der gesamten EU gilt: Es gilt das EU Recht, wenn sich das Angebot an EU Kunden richtet.
Australien sieht es genauso!
 
@Scaver: Aber, aber es geht doch nur um IT-Hardware und Software! das schreibt er doch in seinem ersten Post schon ganz klar und deutlich! Setzen, Sechs! ;-)

Mal im Ernst, eragon1992. Du schreibst in deinem ersten Post auf jeden Fall eine Sache eindeutig, und zwar:"Ich fände es besser wenn immer die Gesetze aus dem Land gelten würden, wo die Firma gegründet wurde und wo dessen Hauptsitz ist "

Was glaubst du denn wie schnell sich manche Länder da anpassen würden und die Gesetze so gestalten würden, dass hunderte Firmen sich dort gründen, nur damit die Gesetze aus diesem Land für die Firmen gelten, weltweit (das ist in etwa dann das gleiche wie aktuell mit den sogenannten Steueroasen).
Boah ist das ein Schwachsinn, sorry... aber mehr Blödsinn habe ich echt lange nicht mehr gelesen...
 
@Memfis: ich wünschte mir noch, dass ich meine spiele weiterverkaufen könnte.
 
@mTw|krafti: Du darfst deine Spiele frei weiterveräußern, wie du willst. Bei lizenzierten Spielen von anderen sieht es da schon anders aus...
 
@Zombiez: ne, ich meinte steam spiele. diese kann man nicht weiter verkaufen, weil sie account gebunden sind.
 
@mTw|krafti: Was gegen EU Recht verstößt. Leider hat hier noch keine entsprechend geklagt. Die o.g. Klage bezog sich auf InGame Inhalte und nicht auf die entsprechenden Games selber.

Ist auch der Grund, wieso ich Games, die ggf. später mal weiter verkaufen würde, niemals per Steam kaufen würde!
 
@Memfis: Dann brauchst du aber auch eine Möglichkeit zu checken aus welchem Land die Anfrage kommt. Was machst denn mit einem Australier der sich über VPN als Amerikaner ausgibt und dann kauft, gesetzt den fall du willst in Australien nichts verkaufen? Oder falls Geotargeting generell wegfällt, wie es eigentlich wünschenswert wäre?
 
@James8349: Es gibt zig Möglichkeiten heraus zu bekommen, wo ein Anwender wohnt. angefangen bei der Angabe der personenbezogenen Daten, dann das angegebene Zahlungsinstitut und nicht zuletzt über welches Land der Account normalerweise eingeloggt wird.
 
@Memfis: Das gilt vielleicht für einen Versandhandel. Aber nicht bei Steam. Bei Steam wird nix versand. Da kannst Daten angeben wie du lustig bist. Bezahlst über Paypal oder per Steam-Guthaben und gut is.
 
@James8349: Um wie lädst Du Steam Guthaben auf? In der Regel über dein Bankkonto oder Paypal. Und bei Paypal kannst Du keine Fake Daten eingeben, die werden nämlich mit Behörden DAten (in Deutschland mit der Schufa) abgeglichen! Und bei jeder Transaktion werden diese Daten vollständig an den Verkäufer weiter gegeben!
In dem Fall wird die Transaktion gar nicht erst zustande kommen oder es fällt auf und es gibt im Nachhinein probleme.
Und selbst wenn Du eine Zahlungsmöglichkeit hast, die auch das Land nicht identifiziert.... Du kannst dich nicht auf das Recht deines eigenen Landes berufen! Denn dazu müsstest Du angeben, dass Du falsche Angaben gemacht hast. Das widerspricht dem Vertragsrecht (in so ziemlich jedem Staat dieser Welt), wodurch der Vertrag sofort fristlos einseitig gekündigt werden kann... sprich sie dir den Account sperren dürfen und auch nichts zurück erstatten müssen.
Ganz im Gegenteil. In so einem Fall könnten sie noch eine ggf. in den AGB festgehaltene Vertragsstrafe verhängen und natürlich auch Schadensersatz einfordern.
 
@Scaver: Um bei Steam einen Account zu erstellen musst du ein paar Dinge tun: Einen Nutzernamen angeben, ein Passwort, eine eMail-Adresse und bestätigen das du älter als 13 bist und die Vertragsbedingungen gelesen hast. Was du nicht angeben musst ist: Ein Land, deine Adresse, deine Kontodaten oder deine Telefonnummer.

Und wer bitte lädt Steam-Guthaben mit Paypal auf? Dann kann man direkt mit Paypal zahlen, natürlich lädt man das Guthaben mit Guthabenkarten auf.

Ist also nix mit falschen Angaben, weil Steam keine verlangt.

Und nur mal so nebenbei: Die Schufa ist keine Behörde. Und eine Legitimationsprüfung der Bank erfolgt durch den Perso (oder PostIdent bei Online-Banken), nicht durch den Datenabgleich mit einer Behörde.
 
@James8349: Ganz einfach. Richtet sich das Angebot offensichtlich nicht an Kunden aus bestimmten Ländern, ist auch deren Recht nicht anzuwenden, wenn Bürger diese Länder über Umwege daran kommen.
 
@Scaver: Man kann den Spieß auch umdrehen: Wer als Kunde Gerichtsstand in der Heimat haben will, der geht einfach keinen Vertrag mit jemandem ein der Gerichtsstand im Ausland hat.

Bevor ich wegen irgendwelcher komischen Gesetze im Ausland jedes mal zur Legitimationsprüfung zur Post hetze wenn ich mich online irgendwo registriere, lass ichs lieber ganz. Denn dazu wird es kommen wenn die Firmen sich rechtlich 100% absichern wollen in einem bestimmten Land geschäftlich nicht tätig zu werden. Sonst kriegen sie noch eine Teilschuld aufgebrummt, weil sie nicht gründlich genug geprüft haben von wo aus der Account erstellt wird.
 
Warum können die Konsolenspieler ihre Spiele wieder verkaufen wenn sie damit fertig sind?
Beim PC geht das ja leider nicht. Wo ist der Unterschied?
 
@crashpat: Wenn ich mir im MS Store ein Spiel kauf kann ich es auch nicht weiter verkaufen. Wenn ich mir ein PC Spiel im MM kaufe ohne das es Online-Regestriert werden muss kann es genauso weiter verkauft werden.
 
@crashpat: Können sie das? Also ich hab etwa 30 Spiele im PSN Gekauft, wo genau kann ich davon jetzt welche Verkaufen?
 
@picasso22: Ich denke er geht von Spielen aus, die im Laden gekauft wurden.
 
@Scaver: Hab noch nie ein Steam Spiel im Laden gekauft. Trotzdem verlangt man ein wiederverkaufsrecht bei Valve aber bei Konsolen nicht?
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