20 Jahre T-Aktie: Erst Flop und jetzt auch noch Innovationsbremse

Heute vor 20 Jahren sollten zeitgleich die Deutschen ein Volk von Aktionären und ein Staatskonzern privatisiert werden. Mit großem Tamtam ging am 18. November 1996 die T-Aktie der Deutschen Telekom in den Handel - und entwickelte sich längerfristig zum ... mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Deutsche Telekom

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Schöner Artikel.
Manfred Krug, leider vor kurzem verstorben, hat damals diese "Volks-Aktie" in TV-Werbespots beworben. Neue Märkte nannte man das damals.
Er selbst hat diesen Werbedeal im nachinein immer als einen seiner größten Fehler bezeichnet.
Der damalige Hype und exorbitante Aufstieg der Aktie und Verlust vieler D-Märker der Kleinanleger und folgende Klagen, war wohl nur diesem TV-Spot geschuldet. Leider nicht bei YT gefunden
 
@Candlebox: Bei Aktienbesitz geht es im eigentlichen, ursprünglichen Sinne nicht um die andauernde Wertsteigerung, sondern um eine stabile jährliche Rendite. Die T-Aktie ist eine konstante Rendite-Aktie, keine Zockeraktie.Wer jedes Jahr 10% Wertsteigerung erwartet, wettet azch darauf, dass jedes Jahr die Wirtschaftsleistung und damit die dahinter stehenden Sachwerte um 10% anwachsen. Wie das bei endl.Resourcen funktionieren soll?
 
Zum Glück habe ich meine Telkomaktien nur geerbt. Haben dadurch zwar nicht mehr Wert pro Aktie aber ist halt eine kleine zusätzliche Rücklage solange die Telekom nicht ganz pleite geht, wovon ich mal nicht aus gehe.

Was mich nur wundert, wenn der Staat die Mehrheit der Aktien hat, warum besteht dann kein Interesse am Wachstum und Aktiensteigerung? Würde denen (denen weil ich mal davon ausgehe das in diesem Fall nicht wir mit Staat gemeint sind :P ) doch auch zugute kommen.
 
@Tomarr: Der Staat ist nur größter Einzelaktionär und hat nicht die Mehrheit der Aktien. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.
Und verrätst Du uns auch, wie Du Dir das Wachstum vorstellst? Und bitte, nicht den flächendeckenden Ausbau ins Spiel bringen. Das wäre zwar Wachstum in der Fläche, aber nicht wirtschaftlich.
 
@New_world_disorder: Naja, in dem Artikel kam es so rüber als wenn die Bremse darin liegt weil halt der Staat einen Großteil der Aktien hat.

Und Stichwort Bremse ist halt ausschlaggebend. Natürlich kann man jetzt nicht plötzlich alles flächendeckend ausbauen, aber man sollte halt langsam mal anfangen. Dazu kommt noch das von der Telekom generell recht wenog in neuere Techniken investiert wird. Ich weiß ja nicht wie genau die Telekom aufgebaut ist, aber innovativ sind sie nicht.

Sehr konservative Preise bei, ich sag mal konservatiever Leistung. Sie gehen irgendwie so gar kein Risiko ein mal zu sagen so wirds gemacht, das ist neu, das ist geil, das ist die Zukunft oder so. Es ist alles ein wenig wie der berühmte schwerfällige Dinosaurier.
 
@Tomarr: kein andere Provider wird behindert wenn er ausbauen will, nur tun das sehr wenige und auch nur in regional bergrenzten Gebieten, keiner will flächendeckend ausbauen!!! und wenn`s doch einer tut, gibts vom Staat den Investitionsschutz (Quasimonopol im ausgebauten Gebiet, kein weiterer darf da aus bauen und die Technik muß auch nicht an fremd-provider weiter vermietet werden) nur die Telekom sollte doch bitte überall und das möglichst gestern schon ohne weiße Flecken ausgebaut haben, zumal diese dann wiederrum daran gebunden ist, die neu installierte Technik zum schleuderpreis an andere Provider abzutreten, damit diese dann ihre Kunden versorgen können und wie die großen Helden dastehn. und selbst in Gebieten wo eigentlich schon einer ausgebaut hat und man als Kunde nur zu diesem wechseln müsste, wird auf die telekom geschimpft, weil man dann doch nicht zu seinem Lieblingsanbieter gehn kann (weil dieser nicht die eigentlich vor Ort verfügbare Bandbreite anbieten kann), sondern auf einen anderen festgenagelt ist!

und soviel unterversorgte Gebiete gibts nun wirklich nicht, meistens liegt es daran, das der Kunde der sich am meisten darüber aufregt zu faul ist mal nachzuforschen ob es nicht was besseres gibt, oder es wird sich auf aussagen des eigenen Betreibers verlassen das es nicht schneller geht, weil die Telekom noch nicht ausgebaut hat, gleichzeitig wartet der neue Betreiber, der ausgebaut hat, darauf das die Kunden ihm die Bude einrennen um zu wechseln!! (PS 1und1 ist so ein Anbieter der gerne auf das unvermögen der Telekom hinweist um von der eigenen UNFÄHIGKEIT abzulenken. dabei sind die reine Reseller ohne eigene Technik und immer auf Vorleistungen anderer angewiesen).
 
@darkerblue: Dass die Probleme von mehreren Seiten kommen will ichja gar nicht bestreiten. Nur wer ist nun wirklichSchuld an der Sache?

Einerseits ist die Telekom jetzt eine private Firma, trotzdem müssen sie teilen und haben darauf kein Bock, was ich auch verstehen kann. Andererseits haben sie die Telekom ja unter diesen Voraussetzungen privatisiert.

Aber die anderen sind ja auch nicht viel besser. Klar, keine der Firmen ist von der Wohlfahrt, aber innovation ist ja auch möglichkeiten zu finden gute Technik mit wenig AUfwand zu verbreiten. Und da gibt es doch bestimmt schon einige Techniken die es auch kleineren Dörfern ermöglicht schnell im Internet zu surfen.

Ich meine ichbin ja nicht in der Telekomunikationstechnik zuhause, vielleicht irre ich mich ja auch, aber mal abgesehen davon das sich das Übertragungsmedium geändert hat, was aber immer noch verbuddelt werden muss, hat sich nicht viel getan. Zumindest habe ich da so das Gefühl.
 
@Tomarr: Ja das war auch sicherlich so beabsichtigt von WF. Allerdings steht dort auch eindeutig "größte Aktionär des Konzerns", und das ist nicht gleichbedeutend damit, die Aktienmehrheit zu haben.

Flächendeckend ausbauen ist ein Minusgeschäft. Eine solche Investition ohne Rendite würde den Aktienkurs sinken lassen, was genau das Gegenteil von dem ist, was Du "Wachstum und Aktiensteigerung" nennst.

Ich weiß nicht, welche Preisliste Du eingesehen hast. Aber für einen VDSL50 inklusive TV und Receiver, Cloud, Mail, mobiles TV, Hotspot-Flat uvm zahlt man bei der Telekom derzeit 12 Monate 19,95, danach 39,95.
Welcher Anbieter bietet das Selbe für kleinerem Preis?
Ich war bei 1und1 und bin zur telekom gewechselt, da ich dort weniger zahle gemessen am Leistungsumfang, zumal ich bei 1und1 DSL-Probleme hatte, die seit dem Wechsel zur telekom nicht mehr auftraten.

Um nochmal den Ausbau zu thematiseren: Warum soll die telekom das allein stemmen?
 
@New_world_disorder: Soll sie ja gar nicht. Deswegen sage ich ja das es mehrere Faktoren gibt die das ganze Bremsen.

Ich verstehe ja auch nicht warum die Telekom ihren Ausbau teilen muss, ok, weil der Großteil des Netzes damals staatlich bezahlt wurde, aber das hat sich ja inzwischen im laufe der Jahre eher gegen null reduziert, und die anderen nicht.
 
IMO ein sehr tendenziöser Artikel! Wer FTTH haben will und bereit ist, dafür den entsprechenden Preis zu bezahlen, der bekommt es heute auch. Für durchsxhnittliche Nutze ist VDSL immer noch solide ausreichend. Ist mir doch egal, ob ich ne Glasfaser oder ein Kupferkabel habe, hauptsache die Geschwindigkeit stimmt. Bis auf eine kleine Gruppe Geeks denkt die Mehrheit der Bürger so und ist dementsprechend auch nicht bereit, für die Bedürfnisse dieser Gruppe mehr zu zahlen.
 
@nicknicknick: Die Industrie, die vielen Kleinen und Mittleren Betriebe brauchen die Bandbreite. Und das sind keine Geeks. Und es ist keine Ausrede mit Geld zu kommen, sogar Rumänien bekommt das hin.
Für was der Bürger derzeit Zahlt ist hauptsächlich Werbung und Fette Auszahlungen an "Investoren".
 
@Alexmitter: Die Industrie bekommt auch heute schon problemlos die Bandbreite, die sie benötigt, da sie dafür auch das nötige Kleingeld hat. In Rumänien gibt es erstens jede Menge überirdisch verlegte Kabel und zweitens sind viel weniger bürokratische Hürden zu nehmen und die Kosten für Erdarbeiten geringer. Drittens war dort vorher keine bzw. kaum brauchbare Verkabelung vorhanden, weshalb es natürlich sinnvoll sein kann, gleich Glasfaser zu verlegen. So wie das damals im Anschlussgebiet ja auch gemacht wurde, nur eben typisch deutsch ohne Sinn und Verstand.
Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich zahle für stabile 50/10 23 Euro im Monat und finde das ok.
 
@nicknicknick: "Die Industrie bekommt auch heute schon problemlos die Bandbreite, die sie benötigt, da sie dafür auch das nötige Kleingeld hat."
Ein kleiner betrieb hat aber nicht dieses Kleingeld, das kann sich die Großindustrie leisten, sonst keiner.

"In Rumänien gibt es erstens jede Menge überirdisch verlegte Kabel"
Richtig

"zweitens sind viel weniger bürokratische Hürden zu nehmen"
Falsch, auch in Deutschland ist das einfach, nur eine AG will nicht Investieren, sie will ihre "Investoren" "bezahlen".

"Drittens war dort vorher keine bzw. kaum brauchbare Verkabelung vorhanden"
Ist in DE auch nicht, oder willst du mir die Telefon Leitung ernsthaft als Brauchbar für Breitband verkaufen.

"Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich zahle für stabile 50/10 23 Euro im Monat und finde das ok."
Bei der Telekom? Ich währe froh gewesen wenn ich als Damaliger Kunde überhaupt Internet gehabt hätte, aber gut, Telefon ging dann nach einem Viertel Jahr.
Seit dem Kabel Deutschland, wohl auch eine AG aber da gibt's keine alternative wenn man nicht auf 100 Jahre Alte Technik Setzen will.
 
@Alexmitter: Wenn ein Betrieb sich die Kosten nicht leisten kann bzw. will, dann ist der Bedarf offensichtlich nicht groß genug. Und Kupferkabel auf der letzten Meile reicht mit den ganzen DSL+-Technologien für den heutigen Bedarf der meisten Nutzer aus. Alle anderen können sich wie schon gesagt Glasfaser legen lassen oder ihren Standort dahin verlegen, wo Glasfaser liegt.
 
@Alexmitter: Kabeldeutschland ernsthaft, die technik ist genau so alt und wird auch dort auf teufel komm raus ausgequetscht um ja nix investieren zu müssen, sieht man am mickrigen Upload und ausgebaut wird auch schon seit jahren nicht mehr (höchstens mal ein paar Rosninen (Neubaugebiete))

kleiner Betriebe haben nicht das nötige Kleingeld?? wofür brauchen die dann glasfaser?? für einmal im Jahr nen Lageplan runterladen?? kleine Betriebe haben gar nicht die Netzwerkstruktur nötig die Glasfaser sinnvoll nutzbar machen könnte (3 oder 4 PC`s und vielleicht ein netzwerkdrucker, aber hauptsache 1gbit/s Glasfaser Anschluß zum nulltarif haben) eh merkst du eigentlich noch was? klar gibts den einen oder anderen Betrieb der mehr benötigt, aber auch da ist es wie mit den Geeks, es gibt einfach zu wenige davon, das es einen Markt dafür gibt, welcher auch die nötigen Investitionen wieder reinspielt.

Rumänien?? wird hier wirklich ein Land mit deutschland vergleichen, wo verhältnismäßig wenig Leute pro qm leben, überlegt doch einfach mal was der GRÜNE dazu sagen würde, wenn hier plötzlich überall ÜBERLANDLEITUNGEN gebaut werden sollen. In Rumänien wird ein Dorf versorgt und die 2 Querulanten werden von der Dorfgemeinschaft nieder gehalten, damit dem Ausbau auch ja nix entgegen steht, versuch das mal in DE, so schnell hast du noch keine Beschwerde oder Klage wegen sonstwas am Hals und der von der Mehrheit gewünschte Ausbau wird von ein paar Hanseln blockiert, weil genau da wo der Mast stehen könnte irgend so ne olle Blume wuchert, welche unter Naturschutz steht.

Bürokratie?? hhmm wer darüber streiten will wo mehr Bürokratie herscht, soll sich das dann ausdrucken und den Hin---- damit abputzen, Bürokratie egal ob viel oder wenig ist nicht wirklich zielführend, und darüber zu streiten noch viel weniger.

Brauchbare Bandbreite über Kupferkabel: selbst in Neubauten wo es sich von Anfang an lohnen würde wenigstens ein Lehrrohr mit zu verlegen, schütteln die meisten Hausbesitzer den kopf und sind der Meinung das sowas niemand braucht, zumal Stand der Technik nach Jahren der Verfügbarkeit, mittlerweile wenigstens Cat-Kabel eingesetzt werden und auch Netzwerke zumindestens in rudimentärer Form im Neubau eingebaut werden. blöderweise setzen die meisten Elektriker den Knotenpunkt irgendwo im Keller oder einer Abstellkammer, also auch völlig sinnfrei. und zumal sich das nicht ändert, reicht das Kupfer völlig aus, mit VDSL und Vectoring bekommt der Kunden eine zur Zeit ausreichende Bandbreite ohne größere Ausgaben in den eigenen 4 Wänden tätigen zu müssen. und das gibt der Technik die möglichkeit weiter zu reifen und noch kleiner zu werden, so das das ganze irgenwann in einem Wandverteiler platz hat, der dann im keller hängt. und von dort hat der Kunde dann die Wahl. entweder wie bisher per Kupfer, oder dann doch per Glasfaser direkt in die Wohnung. überleg doch mal ein paar Jahre zurück, die Technik war so groß, da brauchte es ganze Gebäude, zwischenzeitlich passten die schon mal in einen eignen Straßenkasten, die Anschlüsse saßen dann daneben in einem anderen, mittlerweile wir nur noch ein kleiner Teil eines Straßenkasten belegt, so das der noch nicht mal groß umgebaut werden müsste. Glasfaser und Strom zum kasten legen, Bauteil rein und 96 DSL Anschlüsse können geschaltet und betrieben werden, jetzt das ganze noch auf die nötigen Anschlüsse pro Haus runterbrechen (im Schnitt müßte die kleinste Baugröße wenigstens 4 Anschlüsse bereitstellen können) und den Strom übernimmt der Kunde (sparrt auch wieder kosten für den Betreiber) (hhmmm obwohl will das überhaupt irgendeiner? den eigenen Strom für den Glasfaseranschluß bezahlen müssen) obwohl bei Kabelanschlüßen muß auch der Hausverstärker mit Kundenstrom betrieben werden (wird in Mehrparteienhäuser dann über die Nebenkosten umgelegt).

für den Moment halte ich die momentane Kuperkabel noch für völlig ausreichend, ich habe hier selbst einen 50MBit/s Anschluss und reize den bei weitem nicht aus, und wenn dann nur kurzfristig, und nein ich bin kein Singel, ist ein 4 Personen haushalt mit Teenager kids. von daher weiß ich wovon ich rede. Ich sehe das Problem mittlerweile ganz wo anders, die Seiten die ich im Internet ansurfe sind mittlerweile nicht mehr schnell genug angebunden um den Kundenandrang Herr zu werden, was bringt mir selbst eine 1GBit/s Anbindung, wenn die Gegenseite mit der Masse an Anfragen nicht mehr hinterher kommt, oder wenn ich nur mit 20 MBit/s downloade, weil mir der Server einfach nicht mehr zur Verfügung stellen kann, dann hab ich noch jede Menge Reserven, bringen tun die mir aber auch nichts.

und 50/10 für 23 Euro vielleicht nicht von der Telekom direkt, aber so viel teurer ist es dann auch nicht, wenn man Entertain und den Routermist (Speedport) rausrechnet, biste mit drei Roten Scheinen dabei, ábzüglich Märchensteuer kommste auf 23€ Netto.
 
@nicknicknick: "Wenn ein Betrieb sich die Kosten nicht leisten kann bzw. will, dann ist der Bedarf offensichtlich nicht groß genug."
Ja, wirtschaftliche Entwicklung einer ganzen Region, is doch nicht wichtig.

"Und Kupferkabel auf der letzten Meile reicht mit den ganzen DSL+-Technologien für den heutigen Bedarf der meisten Nutzer aus."
Wenn der Verteilerkasten im Wohnzimmer ist bekommt man auch Stabile Bandbreiten, stimmt natürlich, hast recht.
 
@darkerblue: "Kabeldeutschland ernsthaft, die Technik ist genau so alt und wird auch dort auf teufel komm raus ausgequetscht um ja nix investieren zu müssen"
Pest und Kolera, zumindest schaffen sie es einem wirklich Bandbreite, vom Router bis zum Backbone zu verschaffen.

"kleiner Betriebe haben nicht das nötige Kleingeld?? "
Richtig

"für einmal im Jahr nen Lageplan runterladen??"
Selbst viele Kleinere Unternehmen sind heute auf Internationale Arbeit angewiesen, da muss man dann auch zugriff weltweit haben.

"aber hauptsache 1gbit/s Glasfaser Anschluß zum nulltarif haben"
Wenn man nie Straßen gebaut hätte, sind ja viel zu teuer und richtig finanzieren tun sie sich ja auch nicht, auch voll unnötig.

"eh merkst du eigentlich noch was?"
Das sollte ich dich mal fragen

Ich les mir deinen restlichen schund nicht mal durch, das währe Zeitverschwendung.

Kleiner Tipp fürs nächste mal, Argumente sind eine gute alternative gegenüber dem beleidigenden ton.
 
@Alexmitter: Tja, hättest du den rest mal gelesen, da kommen durch aus noch Argumente. und bis auf das "eh merkst du noch was" habe ich versucht sachlich zu bleiben.
 
Dieser Vorfall hat die Ansicht der Deutschen gegenüber Aktien nachhaltig geprägt und dafür gesorgt, dass sie sich Jahr für Jahr wieder jeder Vernunft Milliarden durch die Lappen gehen lassen.
 
Ich weiß nicht, was an der Telekom-Aktie so schlecht gewesen eine soll. Ich habe damit immer nur Gewinn eingefahren. Sowohl durch die Dividende als auch durch den Aktienkurs selbst.

Das war meine erste selbst gekaufte Aktie überhaupt und ich habe die zum Ausgabekurs bekommen und dann als sie über 90DM ging mit knapp 10.000DM Gewinn verkauft, weil mir die Verdreifachung des Betrages reichte und ich zudem das Geld nun im Studium brauchte.

Als die Aktie dann irgendwann Mitte 2012 auf unter 8 Euro fiel, habe ich mich dann mal wieder mit Telekom-Aktien eingedeckt, weil ich etwas von meinem Spielgeld für die Börse parken wollte, die Zinsen auf Festgeld und ähnliches überall viel zu niedrig waren und ich dachte, dass die Telekom-Aktie allmählich reichlich unterbewertet ist und ich, selbst wenn der Aktienwert nicht besonders steigt, so zumindest im nächsten Jahr die Dividende abgreifen könnte. Da alle risikoreicheren Aktien zu der Zeit gut liefen, so dass ich das geparkte Spielgeld nicht brauchte um Verluste zu puffern und die Telekom-Aktie gelegentlich doch mal nach oben schwankte, habe ich das Geld einfach drin gelassen und immer schön Dividende kassiert bis ich dann in 2015 sah, dass der Aktienwert sich gegenüber meinem Kaufkurs verdoppelt hatte und der Zugewinn somit dem Gegenwert eines hübschen Einfamilienhauses entsprach. Dann bin ich erstmal wieder raus um den Gewinn mitzunehmen, weil ich mir nicht denken konnte, dass viele der anderen Aktionäre bei einer Kursverdopplung das nicht auch tun werden. Als sie dann steil weiter auf über 17 Euro stieg dachte ich erst ich hätte zu früh verkauft, aber dann kam sie zurück. Es nahmen also doch etliche Aktionäre ihren Gewinn mit.

Naja, im Moment ist sie noch nicht wieder richtig interessant. Vielleicht fällt sie ja bis zum nächsten Jahr noch ein wenig, dann würde ich die Dividende schon gerne nochmal mitnehmen. Das ist auf jeden Fall eine Aktie die man immer im Auge behalten sollte. ;-)
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