FS.to: Groß-Aktion gegen Streamingportal - Polizei bezweifelt Erfolg

Auch illegale Streaming-Portale sind längst keine kleinen Angebote mehr, die auf einem angemieteten Billig-Server laufen und von drei Freunden betrieben werden. Das zeigte sich nun besonders klar, als gegen das in der Ukraine beheimatete FS.to ... mehr... Server, Datenzentrum, Hosting Bildquelle: SAP Server, Datenzentrum, Hosting Server, Datenzentrum, Hosting SAP

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Wow, ein Streaming-Server wurde abgeschaltet, sind nur noch weitere 2.932 Online. Jene, welche jetzt neu dazukommen noch nicht eingerechnet.

Solange man mit solchen Sachen mehr Geld einnehmen kann als mit ehrlicher Arbeit, solange wird dieses Spiel auch weitergehen.
 
@BartHD: Hast du da nicht ein paar Zahlen vergessen? :D
 
"Der dortige Branchenverband RIAA dürfte nun erst einmal ziemlich erleichtert sein - denn mit der Schließung des Angebotes traf es das größte Streaming-Portal dieses Landes. "

Hm.
Und warum nun genau ist der Branchenverband nicht selbst aktiv geworden?
Mussten doch nicht extra auf eine US-Anfrage warten....

Kann mir schwer vorstellen, dass dort wirklich nix war, was deren Mitglieder betroffen hat.
 
@tomsan: Die Erklärung ist eigentlich ganz einfach, denn die RIAA (Recording Industry Association of America) ist ein US-Branchenverrband und kein Ukrainischer. Das geht aus Herrn Kahles Text leider nicht eindeutig hervor.
 
@gandalf1107: Ahhhh.....ja, das erklärt es :D
Erklärt auch, warum mit die RIAA so bekannt vorkam! Hatte das tatsächlich falsch verstanden!
 
@tomsan: Die RIAA ist der amerikanische Verband = Hollywood (das "dortige" bezieht sich auf die US-Filmindustrie, während "dieses Landes" natürlich die Ukraine ist). Möchtest Du wirklich wissen, warum die nicht einfach (ohne Amtshilfeersuchen und PiPaPo) in der Ukraine tätig werden können?
 
@rallef: Ne, falsch gelesen. Dachte die RIAA sei ein ukrainischer Verband, der nur auf das "Go!" aus USA gewartet hat...

Aber moment mal! Einfach mal so in einem anderen Land tätig werden?
Naja, klingt schon ein wenig amerikanisch ;)
 
Die RIAA feiert es als Jahrhundert-Erfolg, die Polizei bleibt einfach realistisch.
 
Ich finde es schade...das die Jungs erwischt wurden.

Aber aus einem ganz anderen Grund, weil offenbar leider nur solche illegalen Dinge die Content-Industrie auf den Boden der Tatsachen holen kann.

Denn wenn, nur um ein Beispiel zu nennen, eine Musik-CD im Laden mit Cover und allem Pipapo 9,90.- kostet und der legale Download um 8,90.- angeboten wird, fühle ich als Kunde mich einfach nur verarscht.

Soll heissen, wenn Die mit preislich vernünftigen angemessenen Angeboten kommen würden, wäre solchen Dingen der Boden zum grössten Teil entzogen.

So wollen die aber nur ihre total überzogenen Pfründe absichern.

Zb. Schauspieler sind keine hunderte Millionen als Gage für Filme wert.

P.s.:

Bin zahlender Netflix,Maxdome und Amazon-Prime Kunde.
 
@garfield10000: Die Herstellung und der Vertrieb einer CD verursacht mehr Kosten als bei einer MP3, ein Preisunterschied ist daher eher logisch. Dennoch ist die Herstellung von CD und ein wenig bedrucktem Papier auch nicht mehr so kostenintensiv. Ich verstehe die Kritik hier nicht so richtig. Den Preisunterschied halte ich für angemessen und würde eine größere Differenz eher beanstanden.
Zu beklagen ist eher, daß oftmals nur MP3 als Format angeboten wird und kein FLAC oder ALAC!

Solange ein Schauspieler durch seinen Namen mehr einspielt als er kostet, wird er auch so viel bekommen. Warum sollte er es auch nicht tun?

Problematisch ist eher, daß es kein Rückgaberecht für Filme/Medien gibt. Ist die Folie aufgerissen wird es nicht mehr zurückgenommen. Genauso beim Kinobesuch, war der Film schlecht ist das Geld dennoch ausgegeben. Die Schwierigkeit die mangelnde Qualität von Filmen nachzuweisen ist natürlich gegeben, doch in Finnland beispielsweise gibt es die Möglichkeit für schlechte Konzerte sein Geld erstattet zu bekommen.
 
@bgmnt:
Diese Argumentation kann wohl niemand ausser dir selbst nachvollziehen.
Ein weiteres Beispiel; wie komme ich dazu als zahlender Kinokunde mir dort einen Vorspann ansehen zu müssen, das ich ausgerechnet (als zahlender Kunde, nochmals angemerkt) von der Content Industrie als potentieller Krimineller angesehen werde?
Die Spots mit "Raubkopierer sind Kriminelle" empfinde ich in dieser Situtation nur als Frechheit.
 
@garfield10000: Was ist an meiner Argumentation nicht nachvollziehbar?
Mit den Kinobesuch und der Werbung vorab hast Du völlig recht.
 
@garfield10000: Das geht doch 9,90 VS 8,90 ^^. Kürzlich bei Amazon gesehen: Download der CD 11,99. Als CD selber ebenfalls direkt von Amazon: 7,99.
 
Seien wir doch ehrlich. Ohne die illegalen Angebote gäbs heute kein Netflix, oder Spotify Und das ist in Deutschland unfassbar bescheiden und ein Schlag ins Gesicht für jeden. Weniger als ein Drittel des Inhaltes für die gleiche Summe der Amis. Dafür kann Netflix nicht unbedingt etwas, zeigt aber die Situation in Deutschland mit seinen extrem komplizierten Rechte und Verwertungsmechanismen. Und ich wüsste nicht, das es Künstler in Deutschland soviel besser hätten als anderswo.
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