Überblick verloren: Bund hat unnötige IT-Ausgaben in Millionenhöhe

Die IT-Projekte des Bundes laufen alles andere als rund - so zumindest die erneute Analyse des Bundesrechnungshofs. Wie die Rechnungsprüfer in einer aktuellen Bemerkung mitteilen, werden jährlich Millionen Euro in ungenutzte IT-Infrastruktur ... mehr... Geld, Brennen, Feuer Bildquelle: k.a. Geld, Brennen, Feuer Geld, Brennen, Feuer k.a.

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Einerseits wär ich dafür dass Stromnetzte, Schienen und alles was Infrastruktur angeht dem Staat gehören sollte, aber wenn es dann solche tollen Planungen gibt wie hier in der IT zweifel ich dann doch immer daran.
 
@K-Ace: Eben. Der Staat beweist immer wieder, dass er nicht fähig ist, etwas sinnvoll aufzubauen und zu verwalten.
 
@iPeople: Das liegt daran, dass ihm die Kosten der Technik ansich meistens egal sind, bzw er sich einen Bären aufbinden lässt. Die Verwaltung dieser durch Fachleute dagegen darf nichts kosten, ergo hast du nur Pfeifen in solchen Positionen die keine Ahnung haben... Bezahlt man die richtigen Leute dafür, wird das auch funktionieren. Schau dir mal die Vergütungen für IT Fachleute durch den Bund an, du musst schon ziemlich behämmert sein da freiwillig anzufangen bei dem Bedarf auf dem freien Markt.
 
@Cosmic7110: Und genau deshalb bin ich froh, dass das Netz der Telekom unterstellt ist und nicht dem Staat .
 
@iPeople: aber auch nur weil die gegebenheiten eben für den arsch sind, würde der Bund entsprechende Experten einstellen ist eine INfrastruktur unter Bundeshand besser bedient und verlässlicher als in Privathand.
 
@Cosmic7110: Hätte könnte würde .... Konjunktiv war noch nie hilfreich
 
@iPeople: Such dir n anderen spielpartner, auf den Kindergarten hab ich keine Lust. Aus Kostensicht mag es besser sein, geht es um Verfügbarkeit ist es nachteilig wird die wirtschaftlichen Interessen überwiegen.
 
@Cosmic7110: Abgesehen davon würde ich als IT-Dienstleistung für den Bund auch so lang wie möglich brauchen weil der Bund es eh zahlt! Da gelten viele freier-Markt regeln einfach nicht :P
 
@Cosmic7110: Mit Deiner Ansicht hast Du vollkommen Recht! weil: 1. Letztlich bestimmen NICHT die behördeninternen (IT-)Fachleute, was und wie beschaft wird. 2. Das letzte Wort haben praktisch immer Politiker!

Z.B. Hard- / Software soll beschafft werden. Behördeninterne Fachleute machen bzw. wollen entprechende Vorschläge machen. Aber schon die Vorgaben des Haushaltsplans (also der mögliche Kostenrahmen) bremst sie ein. Sie dürfen nicht mehr ausgeben (wollen) als darin vorgesehen ist. Was darin vorgesehen ist bestimmen Stadträte, Stadtparlamente, Kreisage, Landesparlamente usw. vorab, eben Politiker!, beim Aufstellen / Genehmigen des Haushaltsplans. Da bestimmen die internen Fachleute NICHT !! mit! Bevor nun dann Hard-/Software beschafft werden kann, müssen nochmals Politiker wie vor ab einem bestimmten Kostenrahmen ( Höhe des Betrages, der endgültig verwendet werden darf) zustimmen oder sie lehnen das ganz ab oder kürzen das zusammen. Soooo - nun steht der arme Trottel von behördeninternen Fachmann mit den Ergebnissen daraus da und soll was damit machen. Läuft es dann nicht optimal oder gar nicht, ist natürlich der behördeninterne Fachmann, also die Verwaltung, Schuld und naatüüüürlich !!! nicht die Politik / der Politiker!

Warum das Ganze sooo läuft. Man kann den internen Fachmann natürlich nicht vertrauen. Man muß ihn kontrollieren. Man muß die letzte Entscheidungsgewalt und Entscheidungfreiheit behalten. Man ist die Politik. Nur die hat selbst keine Ahnung. Und wird selbst im laufenden Geschäftsbereich nicht kontrolliert. Z.B. welcher Politiker gerade aus welchem Grund seine Entscheidung trifft: Zum Wohle seines Wahlkreises, zum Wohle seiner Parteispendengebenden, zum Wohle seines zukünftigen Arbeitgebers (wo er diverse Posten bekommt), zum Wohle jener Unternehmen, wo er noch im Aufsichtsrat sitzt oder Teile seiner Freunde / Familie und...und... usw.. usw.

DAS war jetzt etwas ausführlich. ABER soooo und nicht anders ist der Ablauf von Beschaffungen und Ausgaben usw.

ICH bitte um Verzeihung! Aber nun noch kurz zu den Rechnungsprüfern. Auch das sind in der Regel keine Fachleute, sondern bestenfalls Verwaltungsleute, meist aber auch wieder politisch innitialisierte Personen. Z.B. waren die Präsidenten des Bundesrechnungshofes zuvor alles politische Beamte wie Staatssekretäre usw. UND sie werden von Politikern bestimmt. Z.B Anfang April 2014 verständigten sich die Fraktionsspitzen von Union und SPD auf Kay Scheller als Nachfolger von Dieter Engels im Amt des Präsidenten des Bundesrechnungshofes. ALSO die Rechnungsprüfer sind keine soooo über Allem und Jedem stehendes Wesen.

Entschuldigung für den langen Kommentar. Aber vielleicht kennen hier viele nicht wirklich die inneren Zusammenhänge. Ich komme aus der Verwaltung. Ich war Amtsleiter in einer Stadt. Ich "durfte" das alles persönlich erleben!
 
@Cosmic7110: Lieber Cosmic7110: Jaa! Die Pfeiffen sind Pfeiffen weil sie schlecht bezahlt werden und so keine Spitzenleute kommen. ABER Du übersiehst, vielleicht aus mangelndem Wissen bezüglich innerverwaltungsmäßigen und damit verbundenen politischen Einflüssen, übersiehst Du die Abläufe in den Entscheidungsprozessen. Selbst wenn man gute Leute gut bezahlen würde, die dürfen nichts entscheiden. Die Politik hat die letzte Entscheidung. Ob im Dorf oder im Bund. Sie entscheidet letztlich, was wann wie zu welchen Kosten gemacht wird.

Wenn Du magst, lese bitte mal weiter unten mein (leider notwendigerweise) etwas langen Kommentar bei [re:3] Kiebitz als Ergänzung zu dem Deinigen. Danke!
 
@Kiebitz: jo weiß ich, was war an meiner Aussage nun falsch? unsere Vertreter in Berlin oder halt die Entscheidungsträer vor Ort gehören auch zu den Leuten die in der Freien wirtschafts nichts werden würden, und jemand der da was ist geht nicht in die Politik....
 
@Cosmic7110: Du kannst lesen ? Dann lese noch mal bei [re:3] Kiebitz den ersten aller meinen Sätze, der da lautet: "... Mit Deiner Ansicht hast Du vollkommen Recht!...".

UND lese gleich danach bei [re:4] Kiebitz den ersten Satz:"...Jaa! Die Pfeiffen sind Pfeiffen weil sie schlecht bezahlt werden und so keine Spitzenleute kommen..."!

ALSO habe ich Dir zweimal !!! zugestimmt und NICHTS davon geschrieben, dass Deine Aussage falsch war - oder?!

ABER Du schriebst oben auch "...ergo hast du nur Pfeifen in solchen Positionen die keine Ahnung haben..."! Das war nicht richtig. Es gibt dort durchaus gute Leute, die aber durch die von mir geschilderten Umstände der ständigen politischen
Einflussnahme nicht zum Zuge kommen. ALSO nicht richtig >>> nur Pfeiffen dort!
Richtiger, besser >>> die Fachleute dort werden durch Pfeifen in der Politik gegängelt! DAS ist ein kleiner aber feiner Unterschied - oder?

Davon mal abgesehen, dass das ach so beliebte Spiel beim "Staat" alles in einen Topf zu hauen (öffentlichen Dienst, normales "Fußvolk" -auch Fachleute-, politische Beamte wie Bürgermeister, Staatsräte usw. UND die ganze Palette der Politiker usw.) und auch noch pauschal als unfähig und Pfeifen zu bezeichnen, ist billige, beliebte aber nicht wirklich der Sache / der Realität dienende Masche. Wer soooo argumentiert liegt grundsätzlich schon mal falsch. Ist aber natürlich weit einfacher als zu diferenzieren. UND um mal eine Differenzierung möglich zu machen, deshalb habe ich das oben mal ausführlicher dargestellt.

Du schriebst: "... jo weiß ich...". Mag vielleicht sein, aber ich glaube nicht wirklich, dass Dir die Abläufe wirklich in allen Details so bekannt sind. Wann immer ich mit Leuten diskutiere diesbezüglich, haben die keine detaillierten Kenntnisse zu den verwaltungs- / behördeninternen Abläufen. Woher hast Du die? Würde mich interessieren. Damit Du schrieben kannst "... jo weiß ich...".
 
@Kiebitz: ruhig ruhig :D Erfahrung in der Familie und selber tätig in einem Großkonzern mit vielen politischen Zügen, da ist es nicht anders.
 
@iPeople: Erschreckend und dabei sind sie für die Verwaltung, den Aufbau und Sicherung eines ganzen Landes verantwortlich...
 
@DarkKnight80: Ja , und jedes Mal aufs Neue scheitert der Staat daran.
 
@iPeople: Lieber iPeople, wer ist "der Staat"? Wer alles? Wer konkret? Wer im Einzelnen? "Der Staat" ist ein nichtssagender pauschaler Begriff in diesem Zusammenhang. Definiere mal genauer, was Du mit dem "Staat" meinst. Im weitesten Sinne wärest Du als Staatsbürger auch der Staat. Bist Du also nicht fähig ist, etwas sinnvoll aufzubauen und zu verwalten?!
 
@Kiebitz: Netter Versuch. Du weißt genau , was gemeint ist, also erübrigt sich dahingehend eine Erklärung meinerseits.
 
@iPeople: Danke für Dein Lob. Das baut mich enorm auf ;-)

ABER nochmal zu Deinem Kommentar: Das ach so beliebte Spiel beim "Staat" alles in einen Topf zu hauen (öffentlichen Dienst, normales "Fußvolk" -auch Fachleute-, politische Beamte wie Bürgermeister, Staatsräte usw. UND die ganze Palette der Politiker usw.) und auch noch pauschal zu schreiben, dass der "Staat" nicht fähig ist, etwas sinnvoll aufzubauen und zu verwalten, ist billige, beliebte aber nicht wirklich der Sache / der Realität dienende Masche. Wer soooo argumentiert liegt grundsätzlich schon mal falsch. Ist aber natürlich weit einfacher als zu differenzieren.

Insofern erübrigt es sich NICHT ! dahingehend, eine Erklärung Deinerseits abzugeben, wen Du (konkret) mit "der Saat" meinst!
 
@K-Ace: Und wenn Stromtrassen in privater Hand sind, wird sich jahrelang das Säckl vollgemacht, ohne in Infrastruktur zu investieren und dann wird rumgeheult, dass man den durch Windkraft, Solar usw. erzeugten Strom nicht durch die Netze transportiert kriegt, was widerum dazu führt, dass alternative Energien aufgrund der "wir lassen uns unseren Markt nicht kaputtmachen" Mentalität behindert werden. den aspekt des externen Zukaufs von Atomstrom, während wir hier die grüne Schiene fahren, muss ich auf Grund der dahinterstehenden Doppelmoral nicht weiter ausführen. alles eine Farce...
 
@Rikibu: Die Geschichte hat zwei Seiten, es bringt nichts wenn du investieren willst aber von allen seiten Torpediert wirst mit der Aussage "reicht doch"...

Selbst heute, wo man den Bedarf belegen kann, kämpfst du mit den gleichen leuten die Windräder fordern für ein paar Strommasten, die diese nicht haben wollen ;)
 
@Rikibu: ....und wenn in Infrastruktur investiert werden soll, wird rumgeheult, dass man den durch Windkraft, Solar usw. erzeugten Strom nicht durch die Netze transportiert kriegt, weil hier die Politiker und da die Bürger solche Trassen nicht bei sich in der Nähe haben wollen.

Atomstrom >> Nein danke! Trassen für Umweltstrom in meiner Nähe >>> Nein danke! AUCH das ist die Realität der Energiepolitik!
 
Zitat: "Bund hat unnötige IT-Ausgaben in Millionenhöhe"

Macht nichts! Zukünftige Seuererhebungen und entsprechende Rückzahlungsforderungen bügeln's ja wenigstens teilweise wieder aus. ...nicht wahr? Ist schließlich nichts Neues und die Methode hat sich bereits über Jahre hinweg bewährt. ;)
 
Nur ein paar Millionen für ungenutzte IT-Infrastruktur ist doch noch völlig Ok.
Ich erinnere mich da an ungenutzte Infrastruktur in der Nähe von Berlin, die Milliarden an Euro gekostet hat, an der immer noch gebaut wird und Millionen Euro jährlich an Wartung frisst.
 
@erso: Du hast natürlich Recht. Aber das Wort unbenutzbarer statt ungenutzter fände ich noch etwas passender ;-)
 
@erso: dort isses wohl auch so, wenn ich richtig informiert bin, dass dem "neuen" Flughafen auch eine Thermische Abwasserbehandlung fehlt. Diese ist aber beispielsweise notwendig, um in Quarantäne befindliche Personen unterbringen zu können. Ihre Abwässer müssen thermisch behandelt werden, damit keine Keime in das öffentliche Abwassernetz eingeleitet werden.

Diese Vorrichtung ist bei allen Flughäfen mit internationalen Flugverbindungen vorgeschrieben, wenn ich richtig liege.

Dass hier in der ungenutzten Liegenschaft auch andere Faktoren gegen deren Benutzung sprechen ist dabei nicht weniger mangelhaft. Auch die "Umsortierung" der Gates und die daraus resultierenden Menschenströme im Gebäude waren Voraussetzungen für Mietverträge. Aber dann fiel wohl jemandem auf, dass man die Flieger so nicht stellen kann und die Menschenströme gar nicht mehr an den entsprechenden Läden vorbeikommen. Damit sind natürlich auch wieder die Erschließungsbereiche (Treppen etc.) am falschen Platz.

Die sollten den Tempel einreißen und neu anfangen oder es am Besten gleich komplett aufgeben. Leipzig ist ja nicht weit weg.
 
wieso ist Steuerhinterziehung strafbar wenn das Vernichten von Steuergeldern ungesühnt bleibt? Kann mir das mal einer von den Idioten beim Bund, in der Politik oder beim Finanzamt erklären?
 
@LuckyDuke: Frag halt mal bei Frau Cheffin vont jantze Bundeswehrchen nach, Madame v.d. Leyen ? Glaube zwar nicht, das sie sich die Kugel geben wird deswegen, viel eher dürfte mal wieder ein Vorgänger von ihr Schuld sein..aber Versuch macht bekanntlich kluch... *g
 
@LuckyDuke: Weil kein Politiker ein GEsetz gegen sich selbst verabschieden würde. Sich selbst erhöhen sie die Diäten ja auch immer kräftig...
 
Wurden wohl nicht mehr gebraucht weil die Bespitzelung von Volk, Freund und Feind wohl nicht mehr so Populär ist wie zuvor :-)
 
@HolgerM5: Och du...wenns so weitergeht mit Trump bzw. "die Amis" ab demnächst deutlich weniger "liefern", weil sich von Nato bzw. Europa kräftig distanzieren...wer weiß, wie schnell da womöglich ein paar dieser eingemotteten Dinge hervorgekramt und in Betrieb genommen werden (müssen). *fg
 
Achja, das sind ja alles noch "nachvollziehbare" Verschwendungen. Wer hat sich nicht auch schonmal was gekauft, was dann nur in der Ecke liegt?

Man darf da nicht so genau nachsehen, sonst artet es in blankem Hass aus... Ein nicht näher benanntes, staatliches Unternehmen hatte am Jahresende zu viel Gewinn. Also lieferte man ab Dezember quasi kostenfrei an andere Länder (verbaut als Förderprojekte), damit der Gewinn runter kommt, und man auf eine "übliche Kapitalverzinsung", einen "verhältnismäßigen Gewinn" für ein öffentliches Unternehmen kommt. Auch bedeutet ein hoher Gewinn ja im nächsten Jahr weniger staatliche Gelder, denn "kostendeckende" Arbeit ist ja das Ziel - also raus die Kohle, schmeißt die Millionen durch den Club.
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