Dauermangel: Deutschlands Firmen fehlen 51 000 IT-Spezialisten

Geht es um die Verfügbarkeit von IT-Spezialisten, leidet die deutsche Wirtschaft an einer chronischen Unterversorgung. Wie der Bitkom jetzt ermittelt hat, finden sich aktuell für 51000 Stellen im Bereich Software-Entwicklung, Administration & Co. ... mehr... IT-Branche, Statue, Kopf Bildquelle: W&V IT-Branche, Statue, Kopf IT-Branche, Statue, Kopf W&V

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iiiihihi - schon wieder ;-)
DANN BEZAHLT DIE LEUTE MAL ORDENTLICH - DANN WERDEN SIE SCHON KOMMEN!

Wenn ich die eierlegende Wollmilchsau möchte, mehrere Berufe zammmische, sowie 4-5 Programmiersprachen verlange, UND DANN € 1.800.- BRUTTO biete, dann darf ich mich ned wundern, wenn keiner kommt!
 
@Zonediver: Schau dir mal die Gehaltsstatistiken nach Berufsgruppen an. Und auch aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Berufe in der IT im Durchschnitt mit Sicherheit mehr erhalten als 1.800 € Brutto im Monat. Das ist bei weitem der abwegigste Grund.
 
@xploit: Sein Kommentar ist doch eindeutig als überspitzt zu erkennen. Die Richtung stimmt aber. Wenn die Unternehmen mehr zahlen würden hätten Sie die Stellen schon besetzt weil dann die Leute von der Konkurrenz kommen, man verdient ja mehr und wenn dann auch noch das Arbeitsumfeld stimmt rennen einem die Leute die Bude ein. Natürlich sind ca. 30% der Stellen nur Pseudostellen die nie besetzt werden sollen. Aber man muss doch "Nachweisen" das man unter Mangel leidet auf das man weitere Förderungen und Zuschüsse kassieren kann. Achja man könnte auch ein gewisses Risiko eingehen und nicht so extrem qualifizierte Leute einstellen (statt 23 Jahre alt, Master in der Informatik, 10 Jahre Berufserfahrung) doch mal einen 35 Jahre alten Arbeitnehmner aus der Umschulung zum Anwendungsentwickler/Fachinformatiker. Das will aber keiner, das Risiko darf, wenn überhaupt, das Amt tragen...sonst kann sich der Chef/Vorstand nachher nur noch 4 statt 5 Millionen als Bonus zahlen.
 
@xploit: Nein das stimmt nicht. Bei 2400.-€ Brutto ist meistens das ende der Fahnenstange erreicht.
Du darfst das nicht mit selbständigen ITlern verwechseln die ab 60.-€ die Stunde verlangen.
 
@LastFrontier: Durchschnittbei z.b. Fachinformatikern liegt bei 3700eur Brutto....
 
@ThreeM: Als personalverantwortlicher ITler kann ich dir sagen: Definitiv nein! Neue Stellen werden z.B. im öffentlichen Dienst mit 2200 besetzt, 2600 als bachelor! Max! Im Gegensatz zum alten itler, die teilweise ohne jede Ausbildung als Quereinsteiger wesentlich mehr verdienen, als es die neuen Kollegen jemals tun werden.
 
@LivingLegend: Die Zahlen denk ich mir nicht aus, die kommen von den Arbeitsagenturen. Berufseinszeiger liegen so um 2,6k jo, aber das ist auch stark Regionalabhaengig. Ich beziehe mich in dem Fall auf Norddeutschland
 
@ThreeM: Von der Arbeitsargentur? Merkste selber oder?....
 
@SUZChakuza: Nö, deckt sich ja mit meinen Erfahrungen.
 
@LastFrontier: Mit ziemlicher Sicherheit nicht....
 
@xploit: Bei uns in Österreich wird nach Kollektivverträgen bezahlt - hier drehen die Firmen es sich leider so wie sie es wollen, ich arbeite in einer Firma die nur Webentwicklung und ein klitzekleines bisschen Marketing macht -> sie bezahlen nach dem Kollektivvertrag der Werbebranche (der um gut 1000€/monat schlechter ist als der der IT). Würde ich entsprechend des Kollektivvertrags bezahlt werden würde ich derzeit mindestens 2.871€/monat bekommen. Als Einstiegsgehalt. Da ich aber mittlerweile auch schon einen Stufenaufstieg entsprechend des IT Kollektivs hinter mir hätte (hier gilt nämlich nicht die Arbeitszeit in einer Firma sondern gesamt) sollte ich 3.264€ bekommen - dem ist nur leider nicht so. Ich bekomm "gerade mal" 2300€ für 40 Stunden (was in relation sogar noch weniger ist, denn die soll Gehälter sind für 38.5 stunden berechnet.
 
@xploit: ich lieg sogar weit drüber, es kommt auch auf die Stadt und Region an wo man arbeitet. MeckPom bekommste die Hälfte als zum Beispiel in FFM Main.
 
@Zonediver: Bei uns schmeissen Sie mit Abfindung etliche Informatiker raus und Informatiker ist nicht der, der mit einer Maus umgehen kann,sondern der das studiert hat.
 
@d4n: Du hast sicherlich übersehen das Fachinformatiker (für Systemintegration / Anwendungsentwicklung) ein Ausbildungsberuf ist. Informatiker ist ein sehr weit gefasstes Berufsbild. Ein Teil der studierten Informatiker können nichteinmal die Komptonenten eines Mainboards in der Realität identifizieren dafür aber Programme schreiben die kein Normalsterblicher Administrator je überblicken könnte. Die Spezialisierungen sind in der Informatik sehr extrem daher finde ich es falsch das einfach so als "IT" zusammenzufassen.
 
@Nero FX: Fachinformatiker ist aber eben nur ein Facharbeiter, die Firmen wollen Informatiker also die es studiert haben. Das ganze natürlich zum Preis eines FI und das wie oben geschrieben mit Erfahrungen aus x anderen Berufe zusammen gemischt.
 
@Zonediver: Wahre Worte!!!! Um noch zu ergänzen... Verantwortlich für alles was nen Stecker hat... Ich lebe als Admin recht gut (neue Bundesländer), hier suchen die Unternehmen wie Zonediver bereits geschrieben hatte genau sowas, am besten mit abgeschlossenem Studium... :-/

Vielleicht denken noch zu viele Unternehmen (Handel, Produktion, Industrie), einfach nur das IT "nur" Kosten verursacht... SCHWACHSINN....
 
Genau 51000 die NICHT für 450 Euro arbeiten wollen.
 
@Es gibt sie doch: Da muss ich mal ein bisschen einhaken. Ich kenne viele, die sich eine modularere Arbeitszeit wünschen würden. Dieses ganz oder gar nicht in Deuschland ist einfach nicht mehr zeitgemäß.
Sowohl ein fairer Lohn als auch flexiblere Arbeitszeiten sind von Nöten um individueller auf die Menschen einzugehen. Es gibt Leute die wollen einen 450€ Job, bekommen ihn aber nicht weil Unternehmen sagen, das sie für die Paar Stunden niemanden brauchen. So vergrault man auch Kompetenzen.
 
@Es gibt sie doch: Hallo, wir die Eness suchen seit 2 Monaten einen Service Engineer in München. Leider ist noch KEINE einzige Bewerbung bei uns eingegangen. Somit liegt es schon mal nicht an der Bezahlung, da bisher nicht verhandelt wurde. Entweder ist unsere HR unfähig oder der Markt IST einfach leergefegt. Grüße vom IT Leiter.
PS: Wer interesse hat als ITler in die Energiebranche (Solar/Energiespeicher) zu wechseln, kann sich ja gerne bewerben.
 
@Gorxx: Wenn man lesen kann und in Wort und Schrift top ist, kann man auch einiges dazu lernen. Aber naja Schulnoten sind aussagekräftig, Zertifikate, wenn die Fehlen, ist man abgeschrieben. Aber hey nicht jeder kann mit dem POST etwas anfangen, außer er guckt in den Briefkasten, welcher nicht gemeint ist. ;) LG der IT-Freak ohne Studium und Hobby und weiteres :D
 
Übersetzung: Firmen bei über 51000 Stellen nicht bereit angemessene Gehälter zu zahlen. Verwunderung über Ablehnung von Hungerlohn bei hochspezialisierten Jobs nimmt nicht ab.
 
@Duglum: Hey Dulgum, anbei mein repost von gerade. Wir die Eness suchen seit 2 Monaten einen Service Engineer in München. Leider ist noch KEINE einzige Bewerbung bei uns eingegangen. Somit liegt es schon mal nicht an der Bezahlung, da bisher nicht verhandelt wurde. Entweder ist unsere HR unfähig oder der Markt IST einfach leergefegt. Grüße vom IT Leiter.
PS: Wer interesse hat als ITler in die Energiebranche (Solar/Energiespeicher) zu wechseln, kann sich ja gerne bewerben.
 
@Gorxx: Hey. :)
Vielleicht interessiert es Dich ja. Ich hab grad mal Spaßeshalber diese Stellenausschreibung angeschaut, bin ja schließlich aus München. :)
Lies Dir das doch mal durch und stell Dir vor du kennst Deine Firma nicht.
Aus der Ausschreibung geht für mich absolut NULL hervor was der Job überhaupt sein soll. Da steht nur allgemeines BlaBla von Konzepten und Lösungen. Bei den Qualifikationen steht dann programmierspezifisches und gleichzeitig was von Administration. Was denn nun, Entwickler (welche Sprache, was soll getan werden, etc.) oder Admin (Windows? Linux? Sonstwas? Oder doch eher Netz? Security? Wie groß ist die betreute Landschaft?).
Vmtl. würden sich bei einer klaren Jobbeschreibung mehr Leute melden. Das erwähnen von Benefits (Betriebsrente? Dienstwagen? Kostenlose Getränke/Essen? Home Office? Gleitzeit ohne Kernzeit? Urlaubsgeld/13./14. Gehalt? Urlaubstage?) kann auch nicht schaden.
 
@Duglum: Danke für Dein ausführliches Feedback. Das die Ausschreibung vage gehalten wurde, war Absicht. Hinsichtlich Benefits zur Firma, sind das konstruktive Vorschläge. Zurück zum Stellenprofil. Ein Service Engenier ist in erster Linie ein Schweitzertaschenmesser in einer Systemlandschaft. Sprich kann richtig viel aber nichts perfekt. Er sollte Administrieren können, Server und Applikationen. Windows, Mac und Linux. Und grundsätzlich programmieren können, um ggf. SQL Statements oder eine Batch erstelle zu können. Verständniss für Softwarearchitekturen und Systemlandschaft mitbringen um Probleme analysieren zu können und Lösungsvorschläge erarbeiten können. Und ja solche Leute gibt es und es sind keine Eierlegendwollmilchsäue. Denn wenn es spezifisch in in die Tiefe geht, müssen Sie sich das erarbeiten bzw. an einen Spezialisten abgeben. Ich erwarte niemanden der alles kann, aber vieles schon mal angefasst hat.
 
@Gorxx: Gern geschehen. Dann schreibt das Doch einfach (natürlich sprachlich aufgewertet) so in die Ausschreibung. Das würde für potentielle Bewerber vmtl. vieles vereinfachen. Ich z.B. wüsste dann direkt "Ah, die suchen einen Generalisten mit sehr breitem oberflächlichen Profil. Ich bin eher Spezialist, also nix für mich.". Ein Generalist würde vielleicht sagen "Top, genau mein Ding - denen würd ich doch gern meine Arbeitskraft verkaufen." :)
 
@Duglum: Ganz genau !
 
Schließe mich an!
 
@DocMAX: wem?
 
@Drachen: Das ist doch eigentlich egal. Wenigstens ist er nicht dagegen.
 
@dognose: Wogegen? Egal, ich stelle mich einfach mal mit an. Da fühlt man sich wie früher: "Oh, eine Schlange, gleich mal anstellen, vielleicht gibts ja Pfirsiche oder Melonen" :-)
 
@taiskorgon: Genau. Heute sind die Menschen einfach oft dagegen und keiner weiß wogegen. DocMax ist dafür und keiner weiß wofür. Ist doch schon positiver Behaftet :-)
 
Das andere Problem ist, alle wollen Spezialisten, keiner will sie ausbilden.... Wäre auch ne Idee, aber kostet ja wieder Geld und das hat ja keine Firma.
 
@AkiRa666: Und die frisch Ausgebildeten will auch keiner weil man will ja Spezialisten die mit 30 Jahren mind. 50 Jahre Berufserfahrung vorweisen müssen.
 
@AkiRa666: Und andersrum gehen die Leute direkt wenn es irgendwo 200€ mehr gibt.
 
Sorry, aber die Stellen muss mir jemand zeigen. Als FIAE krieg ich nicht mal nen Job...geht doch billiger mit Studenten und Praktikanten. ?
 
Dachte da kommen gerade Millionen illegal über die Grenze, mit zwei Gehirnen und viel gesünder als wir .. versteh ich jetzt nicht, finden sich darunter keine 51.000? Hat uns die Regierung etwa belogen?
 
@tripe_down: Deren Ausbildungen nicht anerkannt werden, die keine Arbeitserlaubnis bekommen und den Job nicht annehmen dürfen, die andere Bedingungen für die Einstellung nicht erfüllen...
 
@tripe_down: Ich betreue unter anderem eine Arzt Familie aus Syrien, sehr kompetente Leute aber was denen für Steine in den Weg gelegt werden um ihren Beruf ausüben zu dürfen ist echt nicht feierlich.
 
@JacksBauer: Hmm, ich kenne von zwei Ärztinnen die Aussagen über diese so kompetenten Ärzte aus Syrien. Da ist ein Rettungssanitäter besser ausgebildet und diese Leute bekommen Jobs in der Klinik und operieren da auch noch und wissen nicht mal, dass man Heparin geben muss, damit es keine Thrombose gibt. Außerdem werden Kolleginnen und Schwestern nicht respektiert und bekommen die Schuld zugeschoben, da es ja "nur" Frauen sind. Mögen schwarze Schafe sein, kenne aber nur solche Geschichten aus erster Hand, die Ärztinnen haben beide die Klinik gewechselt (in zwei unterschiedlichen Kliniken in Niedersachsen).
Die syrischen Flüchtlinge hier bekommen hier auf jeden Fall sehr schnell eine Arbeitserlaubnis und eröffnen auf den Dörfern kleine Geschäfte. An der Bildung mangelt es aber leider sehr vielen. Der Schulabschluss kommt mit Abstand nicht an unseren Stand heran und Medizin kann man nach 10 Jahren Schule binnen sechs Semester studieren in Syrien - das ist überhaupt nicht vergleichbar und sollten diese Ärzte ja so kompetent sein, warum behandeln die dann nicht in den Unterkünften ihre Landsleute?
Du kannst ja gerne mal in den Lehrplan schauen, eigentlich müsste jeder Syrer Englisch (ab der ersten Klasse) und Französisch (ab der dritten Klasse) sprechen bei einer absoluten Schulpflicht.
Ich habe syrische Studenten gekannt vor der Krise (aus reichen Familien), die hatten es schon schwer, da ihre Schulbildung ein Maschinenbaustudium nicht gerade erleichtert.
 
@otzepo: Genau so ist es....habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Das Schulsystem ist absolut nicht vergleichbar...weder bei den "höheren" Berufen ect. noch bei den "niedrigeren". Unsere Klinik hat sich von den Image oder Vorzeigeprojekten mit den Flüchtlingen wieder getrennt und nun etliche Bulgaren ect. eingestellt. Da ist das Schulsystem deutlich weiter und der Respekt gegenüber und für die Zusammenarbeit mit Frauen deutlich höher.
 
1. kann man solche Statistik-News nicht mal von der Redaktion ignorieren?! ich als IT'ler störe mich sehr daran!

2. der IT Spezialist gibt es nicht, Universalgelehrte sind ausgestorben.

3. Jeder IT'ler hat ein Grundwissen an Informatik, dann ein Spezialwissen in seinem Bereich, sei es eine Skriptsprache, oder Server etc.
 
@AlexKeller: 100 Punkte
 
@Memfis: warum nur 100?
 
@AlexKeller: "2. der IT Spezialist gibt es nicht, Universalgelehrte sind ausgestorben."

Du hast nie in einem Systemhaus gearbeitet?
 
@AlexKeller: 3! Quatsch! Als externer musste ich mich mit jedem Dreck beschäftigen.
 
Ja solche Infos kommen von Leuten die Rente mit 72 Klasse finden , aber ab 50 keinen mehr einstellen wollen :-)
 
@teufler: es soll auch kein mensch bis 70 arbeiten...es sollen nur die renten gekürzt werden, damit die unternehmer weiter abgaben sparen können...nur leider sind die rentner die bevölkerungsgruppe die fast zu 100% an den wahlen teilnimmt(egal ob senil, weil dann ein freundlicher wahlhelfer beim ausfüllen der briefwahlunterlagen hilft), weswegen das wort rentenkürzung natürlich der todesstoß für jegliche politische vereinigung sein dürfte...
 
@Rulf: im Angesicht des kommenden "Rentnerbooms" (Baby Boomer der 60er Jahre werden in 10-15 Jahren Rentner), macht man sich nicht nur bei den aktuellen Rentnern unbeliebt, wenn man die Renten kürzt.
 
@Wuusah: Also ich glaube schon das die Zukünftigen Rentner das verstehen würden. Die Aktuellen teilweise leider nicht. Muss man ja so sehen: Es wurde bis Kanzler Schröder immer gesagt die gesetzliche Rente ist für euch da. Da haben Viele drauf hingearbeitet und viel geopfert. Dann kam Herr "bester Putin und Maschmeyer Freund" Schröder und seine Regierung. Natürlich mag er Putin nicht aber da bekommt er neben seinen Pensionansprüchen noch ein paar €. Jetzt haben wir das "Problem" da die Zinsen rund 0% sind. Damit funktionieren die Privatwirtschaftlichen Vermögenanlagen nicht mehr. Das wäre mit einer (höheren) Umlagerente nicht passiert und wir hätten in der Rentenkasse mehr Reserven. Aber auch ein bedingungsloses Grundeinkoommen zwischen 800€ und 1200€ würde schon reichen und schon könnten wir 80% Der Renten, Arbeitsamt, Arge/Coba Bürokratie einsparen. Wer mehr als die 800-1200€ möchte kann ja gern selbst vorsorgen aber niemand muss in Armut leben egal wie alt.
 
und in deutschen schulen werden die it grundkurse gerade aus finanzgründen abgeschafft...auch weil die großen firmen, die sich jetzt am lautesten beklagen, weltmeister im steuervermeiden sind...die chinesen sind schon sehr erfolgreich dabei die scherben aufzusammeln...
 
@Rulf: Die Form in der IT Grundkurse angeboten werden, ist eh für die Katz, genau wie das gesamte Schulsystem in Deutschland.
 
@L_M_A_O: Für die Katz kann ich jetzt nicht sagen. Jede Berührung mit der IT ist ein Gewinn für die Jugend. Ob sich Kosten/Aufwand rechnen das hängt natürlich von der Organisation, Personal und der Ausstattung ab. Aber du kannst dich ehrenamtlich für nachschulische Aktivitäten melden und die interessierten Kinder an die IT heranführen wenn du mit den gebotenen nicht zufrienden bist. Viele werden dir (ggf. später) sehr dankbar sein.
 
@Rulf: Ich verstehe den Zusammenhang zwischen IT-Grundkursen an den Schulen und einer fundierten Ausbildung im Bereich IT nicht. Auch wenn "Timmy" in der 8 Klasse einen Grundkurs IT hatte bedeutet das doch lange nicht, dass er einen Job in der IT Branche findet?
 
@erso: Aber wenn Timmy in der 8. Klasse (viel zu Spät, Grundkurs = Grundschule) einen IT Grundkurs hatte findet er dort vielleicht seine Berufung/Interesse und kann sich darauf konzentrieren einen Beruf/eine Ausbildung in diese Richtung zu finden. Ohne Grundkurs wäre er vielleicht wie Papa Harz IVler auf Lebenszeit weil ihm keine Ausbildung die er vom Amt aufgedrückt bekommt gefallen hat.
 
@Nero FX: Nach dieser Denke bräuchte es Kochkurse, Malerkurse, Krankenschwesterkursr u.v.m.

Die schulische Ausbildung soll Basis sein, nicht Schnupperstunde. Ein IT-Kurs ist da viel zu speziell, genereller Umgang mit Computern: ok.
 
@dognose: Ich bin deiner Meinung. Aber es ist ja scheinbar das höchste Gut, das die Wirtschaft am laufen bleibt. Aus dieser Sicht muss zwangläufig ja eigentlich die Effektivität gesteigert werden und damit wäre ein Grundkurs in der Grundschule gar nicht so verkehrt um die Anzahl potenzieller Kandidaten zu steigern. Andererseits denke ich , das Kinder eher in den Sandkasten gehören und sich austoben, bevor sie sich eines Tages vom Bildschirm nicht mehr vom Monitor wegbewegen. Mensch oder Maschine? Während wir uns noch diese Fragen stellen ist sie woanders vielleicht schon längst entschieden.

https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article150798336/In-China-lernen-schon-Vorschueler-programmieren.html
 
ich habe von verschiedenen Job-Portalen den info-Letter abonniert, aus Interesse. keine Firma setzt die gleichen skills voraus, aber man muss alles können. ich hatte Glück, ich wurde sicher 7-8 Monate an den Systemen ausgebildet, musste aber versprechen, dass ich nicht schon nach einem Jahr die Fliege mache, trotz meinen schon ähnlichen Vorkenntnissen.
 
Ordentlich bezahlen dann klappt das auch!
Ich hatte Glück nach meinem Master in Informaik hab ich im selben Jahr in der Greencard Lotterie gewonnen. Bin dann in die USA. Die Vorstellungsgespräche sind deutlich anspruchsvoller aber die Jobs werden wenigstens anständig bezahlt. Klar die Jobs sind nicht so sicher wie in Deutschland aber seien wir mal ehrlich wenn die Firma will das du gehst dann gehst du. Arbeitszeit ist auf dem Papier auch mehr aber in den Firmen in denen ich bisher in DE gearbeitet habe hat sich auch niemand um Arbeitsueitgesetze gescherrt. Hier habe ich tatsächlich die Möglichkeit eine Familie zu gründen in einem schönen Haus zu wohnen und ein tolles Auto zu fahren.
 
Anscheinend ist die "Not" noch nicht groß genug sonst würden ja die Gehälter steigen. Oder hab ich die freie Marktwirtschaft da falsch verstanden?
 
@MOSkorpion: Voraussetzung für freie Marktwirtschaft ist, dass man sich in einer befindet. Man könnte auch rumheulen, bis der Staat mit Finanzspritzen eingreift. Das ist dann aber nicht mehr frei.
 
@MOSkorpion: Ja hast Du. Dieser Mehrausgabe beim Lohn muss auch eine entsprechende Einnahme gegenüberstehen.
 
@iPeople: Die Einnahmen finden für gewöhnlich auf anderen Kostenstellen statt und sind deswegen auch nicht interessant.
Wir sparen durch unsere werten Experten in Indien auch unmengen Geld im Support ein, daß bei uns die User wegen Kleinigkeiten oft ne halbe Stunde oder mehr nicht arbeiten können ist egal... weil andere Kostenstelle. ;)
 
@Johnny Cache: Support kostet Geld und bringt Not keines ein. Schlechtes Beispiel. Und nur weil die Kostenstelle eine andere ist, werden betriebswirtschaftliche Grundregeln nicht außer Kraft gesetzt.
 
@iPeople: Aber die Leute die mangels brauchbaren Supports nicht arbeiten Kosten auch weiterhin Geld ohne dafür eine Gegenleistung zu erbringen. Und das kostet unterm Strich eben mehr, weswegen genau diese klassische Milchmädchenrechnung viele Firmen einen Haufen Geld kostet.
 
@Johnny Cache: Wer als Einäugiger immer nur die Ökonomie im Blickfeld hat, muss sich nicht wundern, wenn NIEMAND für ihn arbeiten will ...

Ich habe 10 Jahre im Support (bis 2002) gearbeitet, gutes Geld verdient und bin dann in die Rezession geknallt. Auch war ich inzwischen schon 55 Jahre und damit für sogenannte Entscheider zu alt, gerade als Freelancer.

Auch heute noch könnte ich in der IT arbeiten, inzwischen bin ich 69 ... aber für 450 €uronen ganz sicher nicht. Immerhin war ich als Supporter auf Außendienstler spezialisiert und da schlägt sich jegliches Honorar als Schmerzensgeld nieder, von den langen Arbeitszeiten mal ganz ab gesehen.

Hier ist grundsätzlich UMDENKEN an gesagt, kann man nur nicht von Blödgesoffenen erwarten.
 
Das Problem ist doch, dass die Firmen bereits "fertige Leute" mit möglichst "20 Jahren Berufserfahrung, aber nicht älter als 30 Jahren" haben wollen und zudem sollen sie natürlich bereits alle Anforderungen an den Job erfüllen, damit man bloß keine Fortbildungen bezahlen muss. Das funktioniert nunmal nicht. Man muss sich eben auch die Mühe machen Leute auszubilden oder sich Frühzeitig um einen Nachfolger kümmern der dann eingearbeitet wird (und mit Frühzeitig meine ich je nach Branche nicht zwei Jahre, bevor der Alte in Rente geht, sondern eher vier-fünf Jahre)
 
@Memfis: besonders in der IT gibt es da die skurrilsten Fälle, wo längere Erfahrung mit einer Programmiersprache verlangt wird, als diese überhaupt existiert :)
 
Sollten denn nicht viele Ausländer aus Indien bei niedrigerer Entlohnung herbeigeschafft werden?
 
@Grendel12: Da müsste man erst einen Krieg in Indien anfangen um denen die Demokratie zu bringen. Problem: Indien ist bereits ein demokratisches Land.
 
@Memfis: Wer schert sich um details....Russland ist auch ne Demokratie und nach Bild und Springer Verlag eine Diktatur...wenns nur oft genug in den Medien kommt ist auch Indien eine Diktatur...wir schaffen das ;) :D
 
Kann ich gar nicht verstehen. Immer mehr Gymnasiasten mit Abi, die Universitäten quillen über. Aber da wird wohl mehr Spreu als Weizen dabei sein
 
@Postralf10: Ein IT'ler frisch von der Uni ist schlicht zu weit von den Vorstellungen der Unternehmen entfernt. Das beginnt schlicht mit der langjährigen Berufserfahrung :D
 
Wen wundert das ? Guckt man sich die Anforderungen der Firmen an, wird einem Schlecht.... Die Leute sollen am besten alles Können & das perfekt... Dann noch mind. 5-10 Jahre Beruferfahrung ect. Ist aber nicht nur in der IT-Branche so....
 
Komisch, immer wenn ich an einem Messestand nach einem Job frage, dann suchen die gerade niemanden.
 
Wenn man das mal um die zahllosen pro Forma-Stellenangebote bereinigt, die nur geschaltet werden, um Datenbanken mit möglichst vielen Profilen zu füllen, oder zu Werbezwecken - "wir suchen immer gute Leute" wirkt schließlich besser, als "immer noch Einstellungsstopp". Wenn man dann noch die zigfachen Ausschreibungs-Dummies und Kopien abzieht, mit denen sich zu jeder offenen Stelle ein Heer von Vermittlern und Head-Huntern zuschaltet - oft auch ohne beauftragt zu sein, denn wer einen Goldfisch findet, kommt ja vielleicht ins Geschäft ... dann bleiben von 51.000 vermutlich nur kaum ein paar hundert übrig
 
@call_me_berti: der beste Beitrag hier.
 
@Skidrow: tja, Danke ... und eigentlich könnte man noch ergänzen, dass es sich bei den tatsächlich vorhandenen Stellen meist um Outsourcing-Projekte handelt, wo die IT-Arbeitsplätze in D gerade abgebaut werden. Bevorzugt sucht man Selbstständige oder Leiharbeiter, um Festangestellte zu ersetzen, die noch während der Planung davongelaufen sind, oder die man voreilig vergrault/freigesetzt hat, noch bevor die Übergabe oder Ablösung der Altsysteme geklappt hat. Geboten wird grauenhaft schlechtes Arbeitsllima in einer sich auflösenden Abteilung, veraltete und durch undokumentierte Flickschusterei verkorkste IT-Landschaften, in die nichts mehr investiert werden darf, Erfolgsziel ist der Abbau der Kollegen und schließlich der eigenen Stelle ... Dass sich dafür kaum jemand findet und die Gehaltsforderungen an die Schmerzgrenze gehen, dass kann ja nun wirklich nur an dem schrecklichen Mangel an IT-Arbeitskräften liegen ;-)
 
@call_me_berti: Genau so sieht es aus.
 
Die Firmen möchten sich doch einfach nur aus einem größeren Pool an Bewerbern bedienen.
Wenn sich nur 20 qualifizierte Personen auf eine offene Stelle bewerben wird das doch direkt mit einem Mangel gleichgesetzt. Schließlich wird in Stellenbeschreibungen der perfekte Mitarbeiter beschrieben.
Dann wird schön bei der Regierung rumgeheult, damit man auch im Ausland nach noch günstigeren Sklaven suchen kann.
Z.B. gibt es den Wunsch ausländische Ingenieure für schlappe 30.000 Brutto einzustellen.
Dazu kommen unzählige unbezahlte Praktikanten.
Dazu kommt noch, dass viele Firmen einfach nicht mehr bereit sind, in den neuen Mitarbeitern Zeit und somit auch Geld zu investieren.
 
Sehe ich Ähnlich das ist genauso wie alle Speditionen Jammern das sie keine neuen Berufskraftfahrer finden, im ernst ich frag mich wieso sie sich da wundern und beschweren die BKF Ausbildung dauert 3 Jahre der ce Lappen kostet 15 - 20.000 Euro die die Spediteuere nicht zahlen können oder wie meistens nicht wollen, Arbeitszeiten jenseits von gut und Böse Gehalt wenns gut läuft 10 - 20 % über Mindestlohn. Wacht auf liebe Manager es kommen vom Bund keine CE Fahrer mehr nach da man den Schein nicht mehr überschreiben kann desweiteren zu euren Bedingen will das auch kaum noch Jemand machen, fahrt die Böcke selber fals ihr das überhaupt könnt dann wisst ihr mal wie belastend der Job sein kann.
 
Falls jemand aus Koblenz ist und einen IT-SYSTEMKAUFMANN mit sehr vielen Erfahrungen in diversen Bereichen sucht, Kontakt bitte.
 
Was ist mit all den syrischen , afghanischen, albanischen, türkischen, serbischen, eriträischen Ingenieuren die jetzt zu hunderttausenden gekommen sind. Hat sich Mercedes Benz die alle geschnappt oder war Till Schweiger schneller ? Wer zu spät kommt den bestraft das Leben.
 
@Tomato_DeluXe: Die haben alle mehrere Praktikumsstellen bei Daimler...danach kommt aber nichts mehr : http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/fluechtlinge-daimler-und-co-beschraenken-sich-auf-praktika-a-1074495.html . Komisch...werden wohl festgestellt haben das außer für "Halle fegen" die Fachkräfte für nicht viel mehr taugen...
 
Und wo sind die 51 000 Stellenangebote beim Arbeitsamt?.. oder Leihfirmen sind doch Jahrelang immer die gleichen.. erfundenen zahlen.

Bin Fachinformatiker - Anwendungsentwicklung und ab 35, wird man abgesägt, daher hab ich jetzt eine eigene Firma und Arbeite Nebenbei noch für Minijob bei einer anderen Firma mit, damit Vaterstaat.. Geld bekommt.

Und Status eierlegende Wollmilchsau wurde mir schon mit 35 Jahren vergeben, jetzt bin ich 42 Arbeitslosigkeit und Arbeit suchen in der Informatik , hab ich aufgegeben.

Jetzt suche ich die Kunden und die Arbeit beim Kunden selbst.
 
@XGuardian: Das ist auch der beste Weg. Das Problem ist erstmal das Netzwerk an Kontakten damit man sich mit den ersten Aufträgen über Wasser halte kann...hat man das schwimmt man quasi von selbst weiter.
 
@XGuardian: Das Problem ist hier weder die Bezahlung noch die fehlenden Stellenangebote. Der Grund ist, dass niemand die Leute selbst ausbilden bzw. einarbeiten will. Die Leute sollen am besten voll ausgebildet und mit 10 Jahren Berufserfahrung an die Tür klopfen. Aber selbst ausbilden oder einen im Arbeitsmarkt durchaus vorhandenen Facharbeiter auf den Arbeitsplatz schulen und spezialieren will kaum jemand. Und wenn man doch jemand findet, dann wird der erstmal für ein Durchschnittsgehalt und befristet eingestellt und dann soll er sich auch noch wohl fühlen.
 
Diese Bewerber fehlen ja nicht wirklich,die Stellen könnten von jetzt auf gleich besetzt werden.
Diese Nachricht bedeutet lediglich das es nicht genügend Bewerber auf ein Angebot gibt.
Schliesslich möchte sich jeder Personalchef die Rosinen aus dem Kuchen picken können.
Darum werden Jobangebote mit weniger als z.B 20 Bewerbern in diese Statistiken aufgenommen.
Ein Grund warum viele "Spezies" aus dem Ausland nach kurzer Zeit wieder abhauen. Sie wurden mit
Versprechungen hergelockt und finden nun keine Jobs. Diese Knappheit gibt es einfach nicht.
 
Vielleicht sollte man dabei auch beachten, dass die Arbeitsbedingungen für Informatiker in DE teilweise extrem den Bach runtergegangen sind in den letzten 10 Jahren. Kenne eine ganze Reihe von Informatikern, die nach mehreren Jahren Dauerstress, Fremd- und Selbstausbeutung irgendwann einfach zusammengebrochen sind. Burnout, nix ging mehr. So entstehen dann "dauer- oder immer wieder offene" Stellen, weil Mitarbeiter die Anforderungen gar nicht erfüllen können - und entweder die Stelle freiwillig wieder verlassen (wenn sie es sich leisten können) oder irgendwann zusammenbrechen.
 
@kingfisher: Ich arbeite mittlerweile im öffentlichen Dienst, und da lese ich jeden Tag nen Arbeitsschutz Newsletter und Anti Stress Therapie, trotzdem, aufgrund des Mangels an Leuten, sitzt man dann noch 3h Sonntags da und macht noch kram, damit die Arbeit erledigt wird. Bin da nicht alleine, kenne vielen dies so geht. Die ganze Dummschwabelei kotzt mich derart an mittlerweile, ich hab nur noch Hass.
 
Alle jammern se das se nix verdienen. Sobald einer aus dem Niedriglohn Bereich etwas sagt, wird ihm nahe gelegt doch etwas vernünftiges zu lernen.

Na? merkt jemand was?
 
@spackolatius: Mein Lieblingsspruch: Was vernünftiges lernen.
Dann backen alle ihre Brötchen selbst, bringen ihren Müll weg, Tapezieren selbst, setzen Steckdosen selbst, Bauen ihre Häuser selbst, kassieren an der Kasse selbst, putzen das Büro selbst, schneiden die Haare selbst, beziehen ihr Hotelbett selbst - die Liste ist unendlich.
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