Amazon muss In-App-Käufe von Minderjährigen zurückerstatten

Der Handelskonzern Amazon wurde von einem US-amerikanischen Bundesrichter dazu verurteilt, Kosten für sogenannte In-App-Käufe zu erstatten welche zuvor von Kindern ohne die Erlaubnis ihrer Eltern getätigt wurden. Ein von der Federal Trade Commission (FTC) ... mehr... Amazon, Logo, Logistikzentrum Bildquelle: DPA Amazon, Logo, Logistikzentrum Amazon, Logo, Logistikzentrum DPA

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Wir haben Ihr Geld Illegal erbeutet, erstatten es Ihnen aber in Gutscheinen, damit wir Ihr Geld behalten können. Das ist so wie Getränkemärkte die rumzicken wenn sie Pfandbons auszahlen sollen.
 
@Besenrein: Teilweise vergleichbar, mit Umtausch/Rückgabe von Waren bei Media Markt. Wollte einst ein Headset bei denen kaufen, habe vorab gefragt, ob ich es gegen die Erstattung des Betrages zurück geben kann. Die wollten aber nur einen Gutschein ausgeben. Da habe ich vom Kauf abgesehen.
 
@chris193: Das nennt man Kulanz, wenn der Händler vor Ort dir anbietet, die Ware gegen einen Einkaufsgutschein zurückzunehmen. Denn dazu ist er nicht verpflichtet. Davon abgesehen, bietet Media Markt mittlerweile - freiwillig - ein 14-tägiges Rückgaberecht für "Offline-Käufe" an.
 
@xploit: Das ist keine Kulanz, das ist Kundenservice. da aber eine große Merheit der Kunden auch die braunen Ausscheidungen des Verkäufers essen würde um 1,5% Rabatt zu bekommen, funktioniert ein derartiges Verhalten. Geiz ist eben Geil.
 
@Besenrein: Kulanz ist Teil des Kundenservice. Und welchen Zusammenhang gibt es zwischen "Ich will 1,5% Rabatt." und "Du darfst innerhalb von 14-Tagen vom Kauf zurücktreten."?
 
@xploit: Du hast Chris seinen Beitrag wohl nicht gelesen? wo wollte er 14 Tage lang testen?
 
@Besenrein: Doch habe ich. Er berichtet von der Rückgabe gegen einen Gutschein. Du schreibst von 1,5% Preisnachlass. Worauf willst du hinaus?
 
@xploit: Darauf das Kunden sich alles gefallen lassen, Hauptsache billig. Wenige inkompetente Verkäufer, Beratung immer in Richtung der marken die den Leuten einen Bonus zahlen, wenn man Verkäufer braucht sind keine da, nach dem Kauf ist man Bittsteller an der Warenausgabe. Normalerweise dürfte niemand mehr dort einkaufen, aber es ist ja billig, da verzichte ich auf Service und verzeihe alles. Wenn aber der Mitarbeiter in der Behörde nicht "Guten Morgen" sagt, dann beschwert man sich zuerst beim Bürgermeister und dann im Innenministerium.
 
@Besenrein: Kulanz heißt, dass der Verkäufer dir in Sachen entgegen kommt, wozu er gesetzlich aber nicht verpflichtet ist. Sprich er gibt dir FREIWILLIG einen Vorteile und nimmt für sich selber FREIWILLIG einen Nachteil in Kauf.

Was willst Du mehr an Kundenservice, wenn Du etwas bekommst, wozu der Verkäufer nicht verpflichtet ist und der Käufer nichts von hat.

Den rechtlich darf er ein zurück gegebenes Headset nicht noch mal verkaufen, zumindest nicht im Laden oder im Online Shop. Er kann es auch nicht an den Großhändler oder Hersteller zurück geben!

Wieso? Erneut ist der Verkauf gesetzlich verboten, da es sich bei Teilen des Headsets als Hygieneteile gelten (alles was die Ohren berührt, da Ohren Keime und Bakterien extrem stark verteilen). Diese müssen ausgetauscht werden laut Gesetz und das kann der Händler nicht.
Er kann es auch nicht an den Hersteller oder Großhändler zurück geben, da ja kein Mangel vorliegt. Ggf. nimmt der Hersteller es zurück, tauscht die Hygiene Parts aus und kann es dann wieder verkaufen. Das muss aber ´der Händler bezahlen bzw. bekommt weniger Geld zurück.

Alternativ verkaufen Händler solche Sachen auch gebraucht nun auf eBay. Das ist rechtlich erlaubt. Es muss halt eindeutig als Gebraucht gekennzeichnet werden.

So oder so, der Händler verliert Geld. Wieso sollte er das tun?
 
@Besenrein: Billig? Ich bekommen ALLES was es bei MediaMarkt, Saturn und Co. gibt online bei anderen Händlern günstiger, selbst inkl. Versandkosten!
Billig? MM und Co. sicher nicht. Da greift dein Argument nicht!

Und hier geht es im Kern auch um eine Sache, die der Verkäufer a) rechtlich nicht machen muss und b) es wenn nur freiwillig tun würde aber c) daraus einen großen Nachteil hätte.

Kunde mag (dem Sprichwort nach) zwar König sein, aber deswegen bekommt er noch lange nicht was er will, wann er will und wie er will und schon gar nicht zu seinen Bedingungen!
Rückgaberecht ist klar rechtlich geregelt. Hat man dieses nicht, kann man dem Händler keinen Vorwurf machen, dass er es nicht aus Kulanz von sich aus anbietet. Schließlich würde er bei Produkten wie Headsets nicht wenig Geld verlieren!
 
@xploit: Mir ging es damals nicht um Geiz oder Rabatt. MM hatten damals das Headset im Sortiment, testen (also den Klang, nicht der Tragekomfort) vor Ort ging laut Verkäufer nicht. Also wäre es ein Kauf ohne Möglichkeit des Tests gewesen. Bei dem Preis war mir dass aber ein unkalkulierbares Risiko. Das alternative Produkt gab es bei denen nicht, weshalb ich bei einem Fehlkauf darauf sitzen geblieben wäre. Dies sind die Gründe, dass ich seitdem beinahe ausnahmslos online bestelle.
 
@chris193: Mit dem Rabatt hab ich auch gar nicht angefangen... ;)
 
@chris193: Dein Vergleich hinkt. Wenn Du es zurückgeben willst, muss kein Händler etwas zurück nehmen. Wenn, dann geschieht das aus Kulanz und die Bedingungen darf alleine der Händler bestimmen.
Einen Anspruch auf Rückerstattung hast Du nur, wenn es a) vorher vertraglich vereinbart wäre oder b) es sich um einen Fall im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung handelt.

Ein Rückgaberecht in Läden besteht in DE grundsätzlich NICHT!
 
@Scaver: Siehe [re:2] chris193 am 13.11. 14:08
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