Irland wehrt sich vor Gericht gegen mehr Steuereinnahmen von Apple

Die irische Regierung will den Steuerstreit mit der Brüsseler EU-Kommission um die Steuerzahlungen Apples zu einer jahrelang währenden Auseinandersetzung vor Gericht eskalieren. Entsprechende Schritte soll der irische Finanzminister Michael Noonan ... mehr... Apple, Tokio, applestore Bildquelle: d. FUKA / Flickr Apple, Tokio, applestore Apple, Tokio, applestore d. FUKA / Flickr

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Ganz einfach, keine Subventionen, keine Finanzhilfen mehr. Wenn Irland auf soviel Geld verzichten kann, brauchen sie das der EU auch nicht.
 
1% von viel ist mehr als 50% von garnichts.
 
@MOSkorpion: Es geht am Ende Ja nicht um Irland. Durch diese Vergünstigungen hatten andere Länder das nachsehen. Das ist schlicht illegal. Ob Irland mehr oder weniger Steuereinnahmen hat, ist doch der EU egal. Hier geht es schlicht weg darum, etwas illegales rückgängig zu machen und nicht um das Ergebnis an sich.
 
@Scaver: Ja und wo willst du das enden lassen? Was ist mit Billig-Lohn-Ländern die haben ja auch einen Wettbewerbsvorteil?
 
@MOSkorpion: Dann könnte die EU (das meiste davon Deutschland), Apple ja direkt das Geld geben ohne den Umweg über Irland. Oder jeden anderen Unternehmen auch, wo soll das enden? Andere Billig-Lohn-Länder haben auch nicht solche Verflechtungen wie die EU Mitglieder untereinander. Sie Stehen in direkter Konkurrenz und nicht in einem Verbund.
 
@Scaver: Warum ist das Illegal? Soll jedes Land den selben Steuersatz haben? Das wäre gar nicht realistisch, nicht möglich und nicht umsetzbar.

EU hin oder her, aber soviel Souveränität ein paar Dinge selbst zu bestimmen sollte jedes Land wohl noch haben, auch wenn die EU das nat. gerne anders hätte.
 
@MOSkorpion: Wenn es denn wenigstens 1% gewesen wäre...
 
13 Mrd verschenken, aber dann bei der EU nach Finanzhilfen krähen. Ganz großes Kino!
 
@TiKu: Um 13 Mrd verschenken zu können, müssen die erstmal da sein. Wenn ich meinen Golf 1 mit abgelaufenen TÜV für 2000 Euro verkaufe, obwohl er mit neuem TÜV 3000 Euro wert ist, dann habe ich noch lange keine 900 Euro verschenkt. Die hat niemand bekommen, die haben nie existiert. 13 Mrd. einzufordern und danach keine Industrie mehr zu haben, bedeutete, die Zukunft zu verschenken.
 
@Der_da: Komisch, andere Staaten erheben Steuern und haben trotzdem Industrie.
 
@Der_da: Wenn du aber von jemanden 1000 € leihst und dann neuen TÜV machst und ihn dann dennoch für 2000€ verscherbelst und damit dem Unterbietest der dir 1000€ geliehen hat. Dann wird da vielleicht ein Schuh draus.

Und ja wenn du auf ein Potential verzichtest, was aber da wäre, dann ist das immer Verlust nämlich durch Verzicht. Und erst recht dann wenn andere deine Rechnung Zahlen.

Und die 13 Mrd. sind da, nämlich bei Apple. Und wäre diese Wettbewerbswidrige Subventionierung nicht, dann gäbe es Trotzdem ein Apple in Europa, und dort wo sie dann wären, wären dann auch diese 13 Mrd. gelandet. Und das wäre bestimmt auch da gewesen wo die Belastungen eh schon hoch sind, eben weil andere Finanziell unterstützt werden. Aber so Zockt man Europa 2 mal ab!
 
Diejenigen, die kein Problem in dieser Art der Subventionierung sehen, sollten sich folgendes Szenario einfach mal vorstellen. Ihr eröffnet in eurer Stadt ein Café und zahlt dafür alle möglichen Steuern und Abgaben und tragt damit auch zu Finanzierung der Infrastruktur bei. Nun kommt Starbucks, der seine zu versteuernden Einnahmen über diverse EU-Länder hin- und herschieben kann und letztlich kaum bis gar keine Steuern zahlt. Die unterbieten jetzt eure Kaffee-Preise, weil die sich das leisten können und treiben euch damit in die Pleite. Immer noch dafür?

Jetzt könnt ihr sagen, dann kopiert man halt das Modell von Starbucks und errichtet in Irland seine eigene Zentrale und macht genau dasselbe. Aber Pustekuchen, Irland ist nicht interessiert euch dieselbe Steuererleichterung zu gewähren wie Starbucks.

Daher vollkommen ok, dass die EU da tätig wird. Irland verhält sich m.M.n wie ein Parasit.
 
@Sonix2001: schon komisch wenn dann nur Brüssel ein Problem sieht und sonst keiner, außer den obligatorischen Wutbürgern. Und wenn Starbucks und Apple meine Preise unterbieten habe ich weitaus größere Probleme als weniger Steuerzahlungen an Irland.
 
@Sonix2001: Starbucks hat Standardpreise bzw der Franchisenehmer bekommt die Preise diktiert. Daher ist Dein nettes Szenario so nicht real.
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