Firefox und Chrome werfen schnüffelndes "Web of Trust"-Addon raus

Die Browser-Erweiterung Web of Trust trägt das Wort Vertrauen im Namen, doch genau das kann man dem Addon nicht nachsagen: Denn obwohl man behauptet, dass man personenbezogene Daten anonymisiert bzw. nicht detailliert erfasst, ist genau das ... mehr... Browser, Privatsphäre, Addon, Web Of Trust Bildquelle: WoT Browser, Privatsphäre, Addon, Web Of Trust Browser, Privatsphäre, Addon, Web Of Trust WoT

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Ich spüre eine Erschütterung der Macht. Die Ironie ist stark hier.
 
" Ich spüre eine Erschütterung der Macht. "

@crmsnrzl:

Liegt daran dass ich erkältet bin. :D
 
@Dark Destiny: mich erschüttert doch gar nix. :þ
 
@crmsnrzl: Ich frage mich schon seit einiger Zeit wie umfangreich die "anonymen" Profile bei Google wohl sind, sie schon seit Jahren dank der Suche, Analytics, den Ads und dem berühmten Google Cookie wohl generiert wurden...
 
@Knarzi81: Aaaacchh frag besser nicht. Die wissen mehr über uns als wir selber, da wir uns selber nie so auswerten wie die es können.
 
Ich hoffe die betroffenen werden auch irgendwie gewarnt. Liest ja nicht jeder IT News.
 
@JacksBauer: das is was anderes, meist ebend nicht, nur sehr medien wirksamme probleme schaffen es in den anderen medien als in den IT News, bei den allermeisten sachen stehen die user meist im regen
 
@JacksBauer: Dann müsste man auch vor Google Chrome warnen. Der Browser sendet alles an Google, selbst den Browser Verlauf.
 
@JacksBauer: Die Seiten die davor warnen landen dann auf dem WOT-Index. Da die Betroffenen das Plugin installiert haben, bekommen die dann eher eine Warnung vor den warnenden Sites, nicht vor dem Plugin ;->
 
Die WoT Macher sind Spaßvögel, wie wollen die bitte URLs / Browserverläufe anonymisieren, wenn man durch die aufgerufenen URLs fast schon direkt identifiziert werden kann ?

Die sollen einfach aufhören die Verläufe zu verkaufen. Das sie an den Verlauf kommen, liegt nun mal in der Hauptfunktion ihres Plugins begründet.
 
@gauron: Ja liegt an der kostenlos Mentalität so vieler. Sie wollen halt an Firmen so gut wie nüscht bezahlen, wollen dann aber ihrerseits von Firmen gut bezahlt werden. So einige Vertreter gibt es ja auch hier. Raus kommt dann sowas, wo dann der Preis bei was anderem liegt.
 
Ich komme nicht drumherum zu erwähnen, dass es bei meinem Lieblingsbrowser Opera auch bereits raus geflogen ist.
 
@unLieb: Als ob Opera mit seinem "kostenlosen" VPN nicht schnüffeln würde um das eigene Werbenetzwerk zu verbessern. ;)
 
@N3T: Und was hat das Eine jetzt mit dem Anderem zu tun? Meinst du Google kann keine Profile erstellen?
 
Bis auf wenige (glaubhafte) Ausnahmen, beteiligt sich doch jeder Netzakteur an der Ausspionage der Nutzer.
Deshalb überrascht es mich nicht das es passiert, ich erwarte es seit langen, was mir so einige Alluhut Empfehlungen einbrachte, eher überrascht es mich nur das es so Amateurhaft ans Licht kommt, ausgehend von WOT.
Auch bin ich überzeugt, das wir damit nur die "miefende Spitze des Eisberges" sehen!

Für mich das schlimmste ist, das ich selbst keine Lösung sehe, das 99,999999 % (mich eingeschlossen) der Nutzer einfach nicht nachvollziehen können was ihre Software "alles" macht, selbst dann wenn sie Regelmäßig es kontrollieren (z.B. einen Sniffer mitlaufen lassen) können sie nicht sicher sein das die Software nicht für die Zeit "Pausiert".

Wir brauchen sowas wie einen Digitalen Verbraucherschutz oder TÜV, der Regelmäßig Software Kontrolliert (ich meine eine wirkliche umfassende Analyse Populärer Programme) und ausgehend von der Kontrolle Empfehlungen für die Sicherheit abgibt, oder und ein eigenes Gütesiegel ausgibt mit dem die "guten" Softwarehersteller werben können (Aber nicht das was "DER" TÜV bisher leistet, das ist Verbrauchertäuschung).

Aber letztlich bleiben die meisten Nutzer der Industrie ausgeliefert, solange Webseitenbetreiber, vorsätzlich aus Geldgier oder aus Arroganz, die Tür zum Nutzer offenhalten!
 
@Kribs: Das Gegenteil ist, meines Erachtens, aber auch nicht viel besser, und hier bestehen eben auch größere Probleme. 1)Wie du richtig beschrieben hast, selber kontrollieren tut und kann das kaum einer. Dieses führt dann dazu, dass viele Benutzer irgendwas abschalten, etwas meiden, andere Suchmaschinen verwenden, was weiß ich. Ist das "Nutzererlebnis" da wirklich das selbe? Ich glaube nicht. Schau dir doch andere Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Messenger usw. mal an.
Oder in diesem Fall auch WoT. Dieses WebOfTrust, also eine Datenbank wo der Nutzer über Webseiten Informationen findet, ist ja generell eigentlich nicht so schlecht, jetzt schalten es viele Nutzer ab.
2) Wie auch jetzt bei diesem WebOfTrust und vielen andere Fällen, die Leute installieren sich "meine Daten gehören mir" und... Überraschung... in 3 Wochen gibt es genau über dieses ganz tolle Tool auf WF einen tollen Bericht. Viele Leute vertrauen den Firmen nicht, sondern lieber irgendwelchen Experten die zu irgendwas raten, obwohl sie in beiden Fällen es selber gar nicht kontrollieren.
3) Irgendwas unabhängiges? Tja... Spätestens dann wenn da irgendwie die Firmen Google, Facebook, Microsoft auftauchen, oder auch Anbieter von Viren- und Sicherheitssoftware, war es das mit der Glaubwürdigkeit, ungeachtet dem Wahrheitsgehalt. Irgendeiner staatlichen Organisation wird auch nicht viel Zugetraut. Wer also sollte das machen? Mir fällt da nicht viel ein, viele Personen auch nicht.
 
@Lastwebpage: Mir geht es nicht ums verbieten, sondern um die Kontrolle und das Empfehlen von Kontrollierten/geprüften Programmen, von einer "Vertrauenswürdigen" Organisation!

Tja, zutrauen würde ich es Mozilla, schließlich ist deren Spruch "Internet für Menschen, nicht für Profit".
Aber wie immer, scheitert es entweder am Geld oder am Willen, abgesehen von den Technischen und Personellen Ressourcen!
 
Wirklich ein guter Anfang, wann genau kommt der Rest auf die schwarze Liste?
Ist ja nicht so, dass WOT der Einzige ist. Vielmehr sind es eine Reihe von Addons (+Browser, +windowsbasierende Betriebssysteme, aber um die geht es hier ja nicht), die alles Mögliche nach Hause telefonieren.

Blabla "die Daten werden anonymisiert erhoben"... ach wirklich? Sagt wer? Keiner dieser Betreiber lässt sich in die Karten schauen. Viele sagen es, aber lassen dies nicht verifizieren, dass dem auch dauerhaft so ist. Der Verkauf der Privatsphäre fängt bei Bürgerämtern an und macht lange nicht im Wohnzimmer halt.
Ja auch wenn es ja "nur" für "bessere" Produktvorschläge (umgangssprachlich Werbung) ist, das hat schlicht kein Sch*ein zu interessieren.
 
Hinweis... leider geht das im Artikel irgendwie unter... die Frage ist hier nämlich auch, ob die Seite Web Of Trust die Datensammlung anlegt, oder die erwähnten WoT Addons. Laut Aussagen des Programmierteams eines Produktes, welches die Dienste der WoT Seite ebenfalls nutzt und die ich für vertrauenswürdig halte, ist letzteres der Fall.
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