Display für mobile Systeme mit einem Hundertstel des Stomverbrauchs

Der Stromverbrauch von Displays ist einer der Hauptfaktoren, die den Nutzungsumfang mobiler Systeme einschränken. Das soll eine neue Technologie nun ändern, die in Dresden entwickelt wurde. Sie soll vor allem dort zum Einsatz kommen, wo faktisch ... mehr... Display, Panel, OLED Bildquelle: Fraunhofer Display, Panel, OLED Display, Panel, OLED Fraunhofer

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Bei solchen News frage ich mich tatsächlich (vermutlich zu unrecht), warum die schlausten Köpfe so lange brauchen, um darauf zu kommen? Ich meine man versucht schon seid Jahren (Jahrzehnten?) den Stromverbraucht von Displays zu minimieren und setzt nicht an der offensichtlichsten Stelle an... Ich meine die Technik, dass nur die Bereiche in Bildern berechnet werden, die sich ändern, kommt doch auch schon bei der Komprimierung von Videos zum Tragen, und diese ist sicherlich über 10 Jahre alt. Aber vermutlich wird das seinen Grund haben. Ich freue mich auf stichhaltige Erklärungen :) Danke!
 
@Talkabout: Wenn ich das richtig verstanden habe, dann geht es hier nicht nur darum, bei den darzustellenden Daten weniger zu berechnen, sondern es geht auch darum, dass Pixel ihren Zustand eine Weile behalten können, ohne dass Strom anliegen muss. Bei OLEDs geht das ja bereits für schwarz, nun offenbar auch für farbige Pixel.
Zudem scheint die Lösung hier direkt im Displaycontroller zu sitzen und keine Anpassungen der HighLevel-Software zu erfordern. D.h. das Betriebssystem, die Apps etc. brauchen keine Logik, um nur die Bereiche zu rendern, die sich geändert haben. Das scheint der Display-Controller zu übernehmen. Klar, wenn die HighLevel-Software das auch noch macht, bringt es natürlich noch höhere Einsparungen.
http://invidis.de/2016/11/oled-technologie-stromsparende-datenbrille-mit-oled-mikrodisplay/
 
@Talkabout: nun... man müsste sich die Aktuelle Technik anschauen WIE Bildpunkte angesprochen werden.

Vom Prinzip hat man immer ein oder mehrere Arrays oder Matrixen...
Da mein Signalgeber aber nicht Millionen Ausgänge hat "schiebe" / "befülle" ich die Arrays und sende die Information an das Display. Die Bildpunkte wissen wo sie sind und welche Array Position (bei der Matrix das selbe nur 2 Dimensional) ihnen gehört. Da ein Vergleich (welche Farbe hatte ich) oder die Information (du bekommst ein Update) auch erst verarbeitet (was Rechenoperationen [Zeit / Energie] braucht) werden muss hat man bisher einfach die neue Information (Farbe) gesetzt.
Und genau das ist mein Stand... ich kann immer nur Bereiche neu laden...
Wie diese neue Technik funktioniert (ohne dass ich abfragen muss welche die alten Informationen sind oder vergleiche aufstellen muss), kann ich mir noch nicht vorstellen.
Aber dafür Sitzen da ja schon Wissenschaftler Jahrzehnte dran (und ich eben nicht ^^)

Aber auch wenn das jetzt auf unterster ebene EINFACH erklärt wurde, kann man sich SICHERLICH vorstellen, dass die ganze Problematik nicht soooo einfach ist.

Theoretisch bräuchte ich für jeden "Bildpunkt" eine eigene "Recheneinheit"...
 
Der letzte Absatz wirkt reichlich übertrieben. Gerade bei Datenbrillen (AR/VR) hat man doch durch geringste Kopfbewegungen sofort den Bedarf, das gesamte Display neu anzusteuern. Selbst bei Smartphones haut das meiner Meinung nach nicht hin, da auch dort etwa durch scrollen sofort große Teile des Bildschirms neu angesteuert werden müssen. Also die Einsparung von 200mW hin zu 2-3mW halte ich für sehr optimistisch.
 
@SouThPaRk1991: Naja, aber wie lange bist du mit Lesen an dem selben Bild beschäftigt? Da vergehen doch schon einige Sekunden. Wenn man bedenkt, dass die heutigen Display 60 mal in der Sekunde das bild refreshen, kommt da trotzdem einiges zusammen.
 
@!Mani!: machen sie nicht, aktivier mal die Bildschirmaktualisierung in den Entwickleroptionen bei Android, das System refresht auch nur die Teile die sich ändern und auch nur dann wenn sich was ändert, überträgt man gleiches auf den Bildschirmcontroller dürfte die Einsparung doch ordentlich sein wenn dieser weiterhin das Bild dauernd neu anzeigt.
 
@Cosmic7110: Android rendert nur das sich ändernde neu, ja. Der Controller des Display im Smartphone aber nicht. Das sind zwei getrennte Systeme.
Android überträgt die Daten an den Controller, der speichert sie zwischen und rendert sie immer wieder neu.
 
@Kubwa: ja hab ich doch geschrieben...
 
@Kubwa: Und genau da scheint die Lösung des FEP anzusetzen. Siehe [01][re:2]
 
Die sind helle, die Sachsen ...
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