Securityforscher für radikale Änderungen: "Wir verlieren das Netz!"

Der renommierte Sicherheitsforscher Dan Kaminsky sieht durchaus ein gewisses Risiko, dass wir das Internet im Kern wieder verlieren, wenn es nicht gelingt, grundlegende Security-Probleme zu lösen. Orientieren sollte man sich seiner Ansicht nach am ... mehr... Betrug, österreich, Innenministerium, Online-Kriminalität, Internetkriminalität, Betrugsfälle, Telefonbetrug Bildquelle: Bundesministerium für Inneres Betrug, österreich, Innenministerium, Online-Kriminalität, Internetkriminalität, Betrugsfälle, Telefonbetrug Betrug, österreich, Innenministerium, Online-Kriminalität, Internetkriminalität, Betrugsfälle, Telefonbetrug Bundesministerium für Inneres

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"Das Internet ist aktuell kein sicherer Ort"

Ist es nie gewesen. Man kann seine Vorschläge sicherlich diskutieren. Nur Software wird nicht nur von Firmen erstellt.
 
Was für eine falsche Lösung für das Problem, Herr Kaminsky! Als ob die Medikamente und die Aufsichtsbehörden sicher wären! Ha, da irrt Herr Kaminsky! Die grossen Diebe und Betrüger sind von der Technik des Internet unabhängig. Das wird die Polizei und die Gerichte, und die sind dafür zuständig, sicher bestätigen. Nein, dickere Tresorschlösser und mehr Überwachungsrunden sind, wie im Leben außerhalb des Netzes, die Lösung! Und das Internet hat dafür schon viele neue Lösungen, eine ist z. B. die von Herrn Kaminsky verkaufte...
 
@maphil: ja die Politiker und seine Helfershelfer wie zB Gericht und co werden dir bestätigen dass sie auch ohne Internet Technik stehlen und betrügen können!
 
Da kommt der gute Mann "erst jetzt" drauf???
Fehlerhafte Software und löchrige Prozesse - Kreditkarten werden einfach per Post verschickt, nicht mal eingeschrieben - sind an der Tagesordnung. Man könnte fast glauben, dass manche Unternehmen das so wollen, vor allem Banken - da darf man sich nicht wundern, wenn was passiert und man nicht das nötige Fachwissen mitbringt.
 
"Das Internet ist aktuell kein sicherer Ort. Und was noch wichtiger ist: Die Werkzeuge, über die wir mit ihm interagieren sind ziemlich kaputt"

Sind wir doch mal ehrlich, auch die meisten Nutzer sind "kaputt" weil sie nicht mal im Ansatz einen technischen Verstand haben im Bezug zum Internet und es deshalb immer einfach wird diese DAUs übers Ohr hauen zu können bzw. auszuspionieren.

"Aktuell gebe es demnach einen Trend, dass die Nutzer in den USA eher ein Stück weit wieder aus dem Netz herausgehen und bestimmte Aufgaben lieber auf die althergebrachte Art erledigen."

Das sind die wenigen mit technischem Verstand die den Nutzen/Gefahr gegeneinander abwiegen und eben nicht jeden Furz im Internet veröffentlichen und sich aber gleichzeitig über den Überwachungsstaat aufregen.
 
Stimme ihm zu. Wird schwierig das umzusetzen aber ein unabhängiger security audit wäre gut.
 
Dir Vorlage ist nicht schlecht. Wir bräuchten noch eine Quarantäne: Wer Malware installiert, bekommt nur noch eingeschränkten Zugriff und muss erst die Malware entfernen, eher er ins offene Internet zurück darf.
 
Dass die Struktur, wie wir sie haben mehr nach einem Wochenendprojekt als nach gut geplanten Werken aussieht, ist klar. Und man kann sicherlich auch über einiges an Lösungen diskutieren.
Aber was der Mann da vorschlägt klingt so, als wolle er SÄMTLICHE Software vorher überprüfen lassen. Die größte Stärke der IT ist, dass es ein freier (damit meine ich nicht rechtsfrei) Ort ist, wo auch ein kleiner Hobbytüftler etwas basteln kann und das allen zur Verfügung stellen. So entstehen Innovationen, die zu gigantischen Firmen werden können. Google, Facebook um nur zwei zu nennen. Wenn sämtliche Software vorher extern überprüft werden müsse, wäre das vielleicht sinnvoll für große Firmen, würde aber viele Projekte im Keim ersticken, weil jemand, der nach der Arbeit ein paar Stunden in seiner Freizeit an seinem System arbeitet, nicht das Geld dazu hat. Hier könnte man mit einer Sensibilisierung anfangen. Bei großen Firmen, die kritische Systeme bauen bzw. anbieten (Routerhersteller, Soziale Netzwerke, Banken, ...) oder vergleichbaren Projekten (z.B. Linuxkernel, FreeBSD, Bind) kann man über derartiges nachdenken. Wobei bei den freien Projekten die Frage der Finanzierung des Audits bliebe.

Fazit: Für die verbreiten Implementierungen der zentralen Einrichtungen (z.B. DNS) oder großen Firmen vielleicht sinnvoll, aber nicht als generelle Forderung.
 
Der Vergleich hinkt doch. Er vergleicht einen Aufenthalt in freier Wildbahn (Internet) mit der Therapie einer Erkrankung (Medikamente). Korrekt wäre der Vergleich nur mit Aufklärung, Vorsorge und Impfung durch das Gesundheitswesen. Aber dabei käme nur zutage, daß man sich jederzeit und überall was einfangen kann, wenn man sich nicht an bestimmte Regeln der Hygiene etc. hält.
 
Vorbild Gesundheitswesen, selten so gelacht. Pharmkonzerne testen ihre eigenen Produkte. Behörden sind unterwandert. Wie kann der mann so weltfremd sein?
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