Amazon foppt die Anleger und kehrt zur alten Geld-Strategie zurück

Amazon sorgt gerade dafür, dass die Anleger es sich auf keinen Fall gemütlich machen können und der Blutdruck oben bleibt. Lange lieferte das Unternehmen keine Gewinne und steckte alles in die Expansion. Dann wurde der tiefe Wunsch nach Profit ... mehr... Amazon, Logo, Versandhandel Bildquelle: DPA Amazon, Amazon Kindle Fire, Amazon Coins Amazon, Amazon Kindle Fire, Amazon Coins Amazon

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Solange das Geld für Amazon eingesetzt wird, und nicht von Bezos zur Finanzierung seiner unehrlichen Hetzkampagnen der Washington Post eingesetzt wird, ist alles in Ordnung.
 
Wie wäre es mit angemessenen Löhnen?
 
@Chris Sedlmair: Na "das" wirst bei Amazon wohl nicht mehr erleben...
 
@Chris Sedlmair: Das liegt einzig in der Hand des Konsumenten. Leider wird dieser seine Macht auf einem globalen, kapitalistischen Markt nicht ausspielen können.
 
@Chris Sedlmair: Verdient ein Amazonmitarbeiter echt so wenig das er mehr Lohn braucht oder sind es die Leiharbeiter die mehr Lohn haben wollen. Also welche Löhne sollen denn angepasst werden?!
 
@Chris Sedlmair: Da musst du doch etwas unterscheiden:

In Seattle arbeiten die besten Leute der Welt mit Top Gehältern. Dort wird Wissen eingesetzt, Technologien erforscht und der Grundstein des Profits gelegt. Dort gibt es 5 bis 7-stufige Bewerbungsverfahren (Bewerbung, Telefon 1, Telefon 2, Einladung Vorstellung, Assessment, Internship) um auch wirklich die Besten zu finden. Die spielen dort in einer Liga mit Google, Facebook, Apple.

Für uns sichtbar in Deutschland sind vor allem nur die großen Amazon-Lager mit Millionen von Pakerl und die vielen tausenden Pakerl-Schupfer, die möglichst ersetzbar sind und möglichst ohne Rechte möglichst billig das tun, was sie sollen.

=> Ein Unternehmen mit so viel Macht wie Amazon kann nur durch Hilfe des Staates gezwungen werden, hier Geld zu lassen. Die Mindestlöhne sind relativ gering, beim Steuern zahlen wurde zumindest in den letzten Jahren mehr weggeschaut als hingeschaut.

Sogar eine Gewerkschaft kann da wenig dagegen tun. Wird in der Weihnachtszeit gestreikt, wird im Februar in Tschechien (Grenze zu Deutschland) oder Polen halt wieder ein neues Lager mit weniger streikwilligen Pakerlschupfern gebaut und die Streiks des Folgejahres haben wieder weniger Effekt (bestärken möglicherweise sogar die Chefetage in Seattle, mehr in Tschechien zu investieren und weniger in Deutschland). Die Kunden merken davon nichts, weil halt statt 1 LKW alle 6 Stunden aus Frankfurt jetzt 1 LKW alle 3 Stunden aus Tschechien kommt und daher die Gesamtlieferzeit nur minimalst steigt...
 
@Hans3: Mir schon klar wie das läuft. Danke trotzdem für die anschauliche Beschreibung für die Leser. :)
 
@Chris Sedlmair: in den nächsten 10 Jahren werden wohl mehr Roboter als Menschen in den Lagerhallen beschäftigt sein
 
@Chris Sedlmair: Bei Amazon selber wird jeder Fair bezahlt. Wenn Du dich auf die "Skandale" berufst... die Leute sind alle nicht bei Amazon selber angestellt, sondern meist bei Subunternehmen oder über Personaldienstleister (Zeitarbeitsfirmen).
Hier zahl Amazon auch nicht weniger, als bei den eigenen Angestellten, teilweise sogar mehr! Allerdings geben die Subunternehmer und PErsonaldienstleister diese nicht weiter.

Ich habe auch mal für DHL im Auftrag von Amazon über einen Personaldienstleister gearbeitet. Da wurden über 20 € die Stunde für mich gezahlt. Das nicht mal die Hälfte bei mir ankam, dürfte klar sein.
Warum? Weil das Geld geht von Amazon an DHL, die wiederum behalten einen Teil und geben nur den Rest an den Personaldienstleister weiter... und dieser dann an mich. Brutto waren es glaub nicht ganz 10 €/Stunde.

Dafür kann und konnte aber Amazon nichts. Hab vor meiner aktuellen Festanstellung dort als Zeitarbeiter gearbeitet. Die haben etwas über 30 € die Stunde für mich bezahlt und auch hier hab ich nur knapp über 12 € bekommen.

Wenn man etwas verteufeln muss, dann ist es dieses Drecks Zeitarbeitssystem!
 
@Chris Sedlmair: Angemessene Löhne fände ich gut, die Lagerarbeiter meckern aber doch jetzt schon rum, dass sie ZUWENIG bekämen. Wenn man deren Löhne auf ein angemessenes Maß senken würde, wäre das Geschrei groß. Außerdem gibt es ja eh den Mindestlohn, weiter runter ginge also gar nicht.
 
tja shows ala grand tour wollen auch finanziert sein und auch wenn ich derartige riesenkonzerne eigentliche nicht mag, amazon macht eben vieles richtig im bereich kundenmanagement, so dass man kaum nein sagen kann, abgesehen von so manchen preisen
 
Amazon wird bald das mächtigste Unternehmen der Welt sein, die haben überall ihre Finger im Spiel.
 
@FuzzyLogic: Und? Irgendwer muss ja der mächtigste sein. Und bevor Google, Facebook oder Apple da stehen, habe ich doch lieber Amazon dort!
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