Jobs im öffentlichen Dienst vor Automatisierung nicht mehr sicher

Wann immer es um den Wegfall von Arbeitsplätzen durch die fortschreitende Automatisierung geht, dreht sich die Debatte vor allem um die Industrie-Produktion. Der öffentliche Dienst galt hingegen stets als sichere Bank - doch das ändert sich in den ... mehr... Künstliche Intelligenz, Ki, Gehirn, Denken, Kopf Bildquelle: Saad Faruque (CC BY-SA 2.0) Künstliche Intelligenz, Ki, Gehirn, Denken, Kopf Künstliche Intelligenz, Ki, Gehirn, Denken, Kopf Saad Faruque (CC BY-SA 2.0)

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Die einzige Intention der IT Industrie, ist die Vernichtung von Arbeitsplätzen, zugunsten Ihrer eigenen Interessen !
 
@SuperSour: Hmm ich denke dass es hier vor und Nachteile gibt. Ich habe es zumindest schon erlebt, dass bei Behördengängen unmotiviertes Personal Fehler macht oder Informationen einfach nicht zur Verfügung stellt. Umgekehrt gibt es natürlich auch Fälle wo ich mir wünsche das ein Mensch je nach Einzelfall auch mal außerhalb der Vorgaben handeln kann. Aber das ist wie immer extrem abhängig vom Einzelfall. Bsp.: Ich sehe nicht ein warum ich, wenn ich einen neuen Führerschein brauche 5-6 Stunden auf dem Amt verbringen muss nur weil es da nur 3 Hansel gibt die gemütlich ihr Standard Formular bearbeiten.
 
@Ripdeluxe: Wenn du glaubst, das dir eine KI helfen würde, hast du dich gewaltig geschnitten.
Und wenn du für eine Verlängerung deines Führerscheins eine KI brauchst, bist du selber schuld...
 
@SuperSour: wieso bin ich selber schuld? Ich gehe lieber zum Schalter gebe kurz ein was ich brauche und gut is. Warum soll ich Stunden lang warten weil ein unmotivierter Beamter 30 Minuten pro Person braucht um einen Bogen auszufüllen den ich allein an einem Terminal in 5 min ausfüllen kann?
 
@Ripdeluxe: "wo ich mir wünsche das ein Mensch je nach Einzelfall auch mal außerhalb der Vorgaben handeln kann."
Ich sage nicht, dass dies auch auf dich zutrifft, aber die meisten, die sich das wünschen, tun das nur, wenn es um ihre eigenen Angelegenheiten geht und fangen an zu meckern, wenn es um jemand anders geht. Genau hier wird mMn der Vorteil der Maschinen liegen: bei denen bekommt keiner einen Bonus fürs Heulen, jeder wird gleich behandelt. Vor dem Gesetz soll ja jeder gleich sein und die Menschen, die anhand von Gesetzen etwas entscheiden sollen sind der einzige Grund, wieso dies nicht der Fall ist, das sie leider in ihre Entscheidung all zu oft einen "Sympathiefaktor" einfliessen lassen.
 
@SuperSour: Besser als das Alkohol-produzierende und -verkaufende Gewerbe. Die vernichten ihre Kunden zugunsten ihrer eigenen Interessen. Oder diverse Industrien, wie Ölförderung. Die vernichten die Umwelt zugunsten ihrer eigenen Interessen.
 
@SuperSour: Arbeit und damit auch Arbeitsplätze sind nichts tolles oder erstrebenswertes sondern zum aktuellen Zeitpunkt ein leider notwendiges Übel. Anstrengungen davon endlich weg zu kommen sind sehr zu begrüßen.
Deine Aussage war absolut korrekt, allerdings entdecke ich da leicht negative Schwingungen, welche ich nicht nachvollziehen kann.
 
Sehr gut, dann werden hoffentlich Anträge/Bescheide etc. schneller bearbeitet. Gerade im öffentlichen Dienst bin ich persönlich unglaublich oft auf Unlust und Abweisung sowie Verzögerungen gestoßen.
 
@kffeee: Meine Rede. Manchmal habe ich den Eindruck, ich würde nicht gerade den Horst auf der anderen Tischseite mit meinen Steuern bezahlen, sondern müsste mich dafür entschuldigen, dass ich seine wichtigen Tätigkeiten (was auch immer es sein mag) zu unterbrechen wage, damit er mal seine verdammte Arbeit macht.
 
Ich hoffe nur, dass nicht wie im Text beschrieben, Lehrer dadurch ersetzt werden. Weil dann wären wir an dem Punkt, vor dem in 1984 gewarnt wird. "Wer die Vergangenheit beherrscht, beherrscht die Zukunft. Wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit."
 
@xerex.exe: Oder kürzer und verständlicher: Wissen ist Macht und Macht steuert Wissen.
 
@xerex.exe: Und wo wäre der Unterschied zu heutigen und gestrigen Schulen? Wenn es nach der Geschichte geht die ich Mal hätte lernen sollen, hat es im letzten Jahrhundert genau zwei Kriege gegeben. Das erscheint mir schon etwas arg selektiv.
 
@Johnny Cache: der unterschied wäre , dass du dann gar keine Möglichkeit hättest genau so zu denken. Woher solltest du sonst von Vietnam etc wissen?
 
@xerex.exe: Man müßte sich eben wie sonst auch selber informieren? Wie gesagt, zu meiner Zeit gab es in Geschichte im 20. Jahrhundert lediglich den ersten und den zweiten Weltkrieg, alle anderen sind noch nicht einmal mit nur einem Wort erwähnt worden.
Ob ich jetzt durch Lehrer oder Computer nichts lerne ist eigentlich Jacke wie Hose. Wenn überhaupt kann man Computern wenigstens keinen Vorsatz unterstellen, den Lehrern sehr wohl.
 
ohhhhh mein gott, was soll nur aus meinem Kollegen werden, der den halben Tag über mit den Füßen auf dem Tisch die Bild Zeitung studiert, wenn der durch einen computer wegrationalisiert wird...
 
@jann0r: die Bild ist schon vor ihm weg. Vielleicht treffen sich beide wieder im virtuellen Nirwana.
 
Sachbearbeiter braucht ohnehin kein Mensch. Ewig lahm, hauen einen immer noch gern in die Pfanne und dafür darf ich dann wochenlang auf Antwortschreiben warten. Es gibt nicht umsonst endlos viele Witze über schnarchlahme Beamte. Wenn Sachbearbeitung in Zukunft von Automaten erledigt wird, werde ich feiern.
 
@Kirill: Da Du vermutlich nicht die etlichen Regalmeter, die jährlich an Gesetzen und Verordnungen für Dich erlassen werden, durcharbeiten wirst, solltest Du froh sein dass andere das für Dich tun.

Das Leben in seiner Komplexität lässt sich nun mal nicht auf einem einseitigen Webformular unterbringen.

Übrigens gilt auch im öffentlichen Dienst, dass das Echo so aus dem Wald herausschallt, wie man selbst hineinbrüllt; ich jedenfalls bin bei meinen paar Behördengängen in den letzten Jahren (vom Einwohnermelde- über Straßenverkehrs-, Zoll- bis zum Finanzamt jedenfalls stets korrekt, zügig und höflich behandelt worden. Wenn Behörden überlastet sind, liegt das am wenigsten an der Unwilligkeit der Sachbearbeiter.
 
@rallef: Meine letzten Begegnungen mit Sachbearbeitern hatten nicht den Eindruck hinterlassen, dass die die Gesetze für mich durchlesen. Entweder, die lesen die Gesetze für sich selber durch (denn es schien, die würden das Geld, was mir zustehen würde, sich vom eigenen Geld absparen) oder gar nichts durchlesen, bis auf Arbeitsanweisungen. Automaten können das besser, als Menschen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

LEGO Mindstorms 31313 im Preis-Check