Designer toben sich aus: Das Web wird immer schwerer lesbar

Das Web wird zunehmend unleserlich. Die aktuellen Design-Trends sorgen zwar dafür, dass viele Seiten hübscher aussehen, doch für eine Reihe von Nutzern wird es so immer schwerer bis unmöglich, an relevante Informationen zu kommen - und um diese geht ... mehr... Auge, Mensch, Iris Bildquelle: Laitr Keiows (CC BY-SA 3.0) Auge, Mensch, Iris Auge, Mensch, Iris Laitr Keiows (CC BY-SA 3.0)

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Jep, ich kann dem Flat auch weniger abgewinnen als dem alten Design-Stil. Ich hoffe, dass letzterer wiederkommt :)
 
Die alten Design-Richtlinien gehen sowieso mehr und mehr flöten. Habe damals meine erste "Website" bei CompuServe gehabt, mit Mosaic upgeloadet. Da galt noch, maximal 3 Grafiken pro Seite, maximal 30 KB je Grafik. Okay, die Zeiten haben sich geändert, verstehe ich ja, aber was einem da manchmal vorgesetzt wird ist ja keine Information mehr, sondern lebendig gewordenes Grafik-, Media-, Video-, sonstwas Chaos. Und um die Info zu finden muss man sich durch unzählige Seiten hangeln und verzweifelt suchen. Und dann noch die ganze Werbung...
 
@DioGenes: Naja jetzt gibts dafür "SEO Tips" die besagen: Ein bild above the fold, alles zusammen above the fold maximal 13K groß (Above the fold = alles was man beim ersten besuchen ohne scrollen sieht, da aber auf Google optimiert mit einer "Auflösung von 800x600")
 
Designmässig, sprich Farblich u.s.w find ichs eigentlich gar nicht so schlimm.
Was mich viel mehr stört, ist, dass man nicht mehr weiss, wo welche Infos zu finden sind.
Entweder man scrollt eine halbe Stunde um die gewünschte Info zu finden oder man hangelt sich durch zig Links irgendwie zu der Info und findet sie bestimmt kein zweites Mal mehr.
Keine Ahnung, warum man nicht einfach wie früher ein vernünftiges Menu einbauen kann. :/
 
@glurak15: Da ist halt auch mit dem groß angekündigten HTML5 nix gekommen. Semantisch und so, alles nicht passiert.
 
@glurak15: Mal ganz abgesehen vom ewigen Scrollen, gibt es dann ja im schlimmsten Fall noch OverScroll oder wie die Frechheit heißt, dass man nichtsahnend zum Boden Scrollen will und plötzlich auf die Startseite geschmissen wird. Solche Seiten landen bei mir direkt auf der schwarzen Liste. Ich lass mir nicht vom Webentwickler vorschreiben, wann ich zurück zur Startseite will.
 
Was mich noch viel mehr nervt sind Webseiten, die auch am Desktop quasi auf mobil machen mit riesigen, bildschirm-füllenden und mitscrollenden Grafiken, bei denen in 50 PT eine halbe Zeile Text geschrieben steht.

Als Beispiele seien hier mal die Info-Seiten von Apple zum iPhone 7 (http://www.apple.com/de/iphone-7/ ) oder von Google zum Pixel (https://store.google.com/product/pixel_phone ) genannt.

Ist in meinen Augen einfach Platz- und Zeitverschwendung, wenn man einen Bildschirm jenseits der 20" vor einem stehen hat.

Automatisch startende Videos sind noch nerviger. Und wenn diese dann auch noch automatisch mit Ton starten, krieg ich einen regelrechten Kotzreiz.
 
@RebelSoldier: Korrekt. Und das findet man bei allen möglichen Arten von Seiten. Am schlimmsten aber bei Seiten die technische und dabei sehr komplizierte Geräte beschreiben sollen.
Man sollte den Webdesignern mal diese Seiten um die Ohren hauen! Vielleich merken sie dann welchen Mist die da produzieren!?
 
@RebelSoldier: Hier noch ein Beispiel, was mich auch extrem nervt:

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Könnte man auch endlich mal abstellen. :/
 
@ZerTerO: Mein AdBlocker erlaubt mir die recht einfache Konfiguration eigener Filter. Das hat dem Fenster ein Ende bereitet. ;)
 
@RebelSoldier: Wobei das mit dem automatisch startenden Video eigentlich vor 20 Jahren schon ein NoGo wurde als man auf jeder Seite eine Midi Datei vorgenudelt bekam.
 
@RebelSoldier: hier muss ich jetzt aber doch mal widersprechen. Sicher gibt es was Lesbarkeit angeht Verbesserungspotenzial an einigen Stellen im Netz.
Wenn man aber bewusst ein Produkt zum Verkauf bewerben möchte, macht es einen großen Unterschied ob das in 4chan-Manier mit Standard-HTMLTags und fast ohne CSS und Javascript passiert oder modern und groß aufbereitet.
Ich finde solche Seiten (gerne auch mit Bildern und Paralax-Scrolling) sehr ansprechend. Sie helfen dabei jedem Feature seinen Platz zur Erwähnung zu geben. Mit mobiler Seitenoptimierung hat das nichts zu tun!
Wenn man im Laden ein neues Handy kaufen möchte, macht es auch einen Unterschied in der Wahrnehmung ob da einfach Handy an Handy steht, vielleicht noch mit Diebstahlsicherung aufs Display gepappt oder ob die Geräte ähnlich wie in einem Apple-Store viel Platz auf großen Tischen bekommen. Ohne mich jetzt auszukennen würde ich behaupten, dass da auch psychologische Aspekte eine Rolle spielen und man da die Designer einfach mal machen lassen muss um ein Produkt möglichst gut verkaufen zu können.

Übrigens großes Negativbeispiel für Usability im ganz alten klassischen Stil: die eBay-Kontoseite in "mein eBay" zur Profilverwaltung. Völlig überladen, nicht intuitiv, der alte Stil halt. Hier würde etwas mehr Gliederung und strengere Design-Guidelines durchaus Sinn machen!
 
@JohnLocke94: Unter dem Gesichtspunkt etwas präsentieren zu wollen, stimme ich dir zu. Ich persönlich benutze das Internet und entsprechende Herstellerseiten jedoch eher um mich über ein Produkt zu informieren.

Auch auf den Detailseiten von Apple finden sich riesige Schriften, die mich einfach nur unnötig hoch und runter scrollen lassen und es mir erschwert, die Daten mit anderen Produkten zu vergleichen.

Und weil du das Beispiel eBay anbringst: Etwas aufgeräumt darzustellen heißt nicht, dass ich es unnötig groß machen muss mit riesigen Bildern und Schaltflächen.
Das mag für die Betrachtung am Handy noch ganz praktisch sein, am 24"-Monitor muss ich aber nicht solche Flatschen am Bildschirm haben.
 
Ganz schlimm finde ich die Übertriebenheit an Thumbnails. Immer mehr Newsseiten haben Seiten, wo es riesen sinnlose Thumbnails gibt, man im Artikel ewigkeiten scrollen muss um die Nutzlosen Bilder beseite zu schieben.
 
@kkp2321: hm, das kommt mir irgendwoher bekannt vor..
 
hat jetzt zwar nichts mit dem Web zu tun, sondern mit Office und Visual Studio, aber Microsoft hat auch versucht in Office 2013 und Visual Studio (version weiss ich gerade nicht mehr) diesen Weg zu gehen. Sind aber relativ schnell wieder von diesem Weg abgekommen, weil man damit echt nicht arbeiten konnte.
 
Also am meisten regen mich touch-websiten auf, bei denen alles übereinander angeordnet ist und man sich dumm und dämlich scrollt.
 
@Aerith: Genau und die werden immer mehr. Auch designtechnisch eine Katastrophe.
 
Am meisten nerven Webseiten die ganz offensichtlich auf mobile ausgelegt sind. Alles viel zu gross, auch die Schrift. Oft muss man endlos scrollen bis man an Informationen kommt die vorher auf der Startseite waren. Oder es wirkt unübersichtlich da zu viel Informationen vorhanden sind.

Ich verstehe den Trend zwar, aber es nervt wenn man die meisten Zeit im Web noch am normalen Desktop verbringt, wo der Surf-Komfort eben noch immer am höchsten ist.
 
@barnetta: Nö. Auf Desktop wäre eine Schriftgröße von grob gesagt 20pt sehr angenehm. Hier auch zwei Artikel dazu warum das gemacht werden sollte: https://medium.com/who-what-why/fonts-have-feelings-too-1523564d966c https://medium.com/attack-the-front/your-body-text-is-too-small-5e02d36dc902
 
@Ludacris: so große Schrift ist absolut fürchterlich.
Da bist du ja beim lesen ständig am Scrollen es gibt absolut nix nervigeres.
Wenn sie schon so Monster schrift wie in den Artikeln von dir verlinkt nutzen können se das auch gleich als Lauftext machen dann muss man sich net selbst per Mausrad ein Lauftext draus machen denn so ist das absolut grausam zu lesen.
 
@Ludacris: Alles über Fontgröße 12 ist völliger Overkill am Desktop. Was soll ich mit Größe 20? Soo kurzsichtig bin ich dann auch wieder nicht. :>
 
@Aerith: du hast bei einem FHD Display ~960px Platz im Body. Das sind bei 20px +10px linespacer 32 Zeilen. Bei einer contentbreite von 1600px hast du also (Daumen mal pi) Platz für 2500 zeichen - damit lässt sich schon so manches an Text platzieren.
 
@Ludacris: Will trotzdem nicht von Schrift für Halbblinde erschlagen werden.
 
@Ludacris: Sehe ich auch so, man kann so alles angenehm lesen. Aktuell habe ich daher den Zoom auf 140% gestellt, was auch den Vorteil bietet, dass der vergeudete Platz links und recht weniger geworden ist.
 
Früher gabs dafür alles in flash, das ist inzwischen wieder besser.
Aber dass es unleserlicher wird, ist wahr. Manchmal markiere ich Text mit der Maus um die Hintergrundfarbe zu ändern, damit mans besser lesen kann.

Zu starke Kontraste tun den Augen dann aber auch wieder nicht gut. Schwarz auf weiß ermüded einen, grad an beleuchteten Monitoren.

Theoretisch wäre grün auf Schwarz gut für die Augen, aber das ist dann doch ein wenig zu Retro ;-)
 
Ich schreibe weiß auf weiß. Der User kann den Text doch markieren und dann lesen.... Was für ansprüche die User heutzutage haben ;)
 
Das sag ich schon seit Jahren es wird immer unbenutzbarer.
Was mich z.B. nervt ohne ende ist diese umleiterei weil die Designer meinen besser wissen zu müssen was ich sehen will und was nicht.
Gehe ich auf die englische Seite will ich englisch und bei deutsch will ich deutsch.
Nur weil mein OS deutsch ist will ich nicht zwangsläufig die deutsche Seite sehen.
Nur weil meine IP sagt ich sitze in Deutschland muss ich noch lang kein deutscher sein.
Ne da kommen dann teilweise popups die mich fragen wo ich hin will die dann wieder nur funktionieren wenn cookies an sind.
 
@Paradise: soll er dich vorher anrufen und fragen welche seite geöffnet werden soll ? !!!!!
 
@skrApy: Die die ich aufrufe und sonst nichts. Gehe ich auf deren .com (oder was auch immer) dann will ich nicht nach .de umgeleitet werden.
Cookies brauchts auch nicht wenn man nur eine Domain nehmen will. Da macht man xyz.com/de/ oder von mir aus subdomains.

Ich hab mal gelernt das man sniffing zu lassen hat.
 
@Paradise: besuch die seiten doch gar nicht, wenn dir nix passt ? !
 
@skrApy: Genau - ich informiere mich in Zukunft nicht mehr über Technische Daten bei Herstellern und lose aus was ich brauche...
Oder glaube das was in Shops steht wo schon der 10te von 9 anderen das falsche abgeschrieben hat.

Was ist mit Treibern? Vor der Umstellung war die Intel Download-Seite mal toll und hat zuverlässig funktioniert.
 
@Paradise: Das mit den Automatismen kann ich gut nachvollziehen, und mich nervt das auch oft genug. Wenn ich XYZ.com angebe, dann WILL ich halt auch auf der US-Site landen, basta.

Deinen letzten Satz halte ich allerdings für eher unsinnig, denn was spricht dagegen, Cookies zuzulassen?
 
@DON666: Bei mir sind erst mal alle Cookies blockiert:
https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/cookie-whitelist-with-buttons/

Über tracking, Datenschutz und Privatsphäre (soweit das möglich ist) kann man allerdings streiten. Wer trotzdem etwas lesen möchte:
https://www.kuketz-blog.de/wir-sind-nur-noch-datenlieferanten-not-my-data-teil1/
 
@Paradise: Jo, weiß ich, sehe ich aber weit unkritischer, als Läden wie Facebook meine gesamten Realdaten direkt im Klartext anzuvertrauen. Die Cookies bieten mir ja auch einen ziemlichen Komfort, was ich jedes Mal merke, wenn ich mal meine Kiste neu aufgesetzt habe. Da merkt man dann (wenn's weg ist) erst bewusst, bei wie vielen Websites man Settings gemacht hat u. ä. Kann ich mit leben.
 
@DON666: Bei mir sind es eigentlich nur Logins wo ich Cookies brauche (Shops/Foren).
 
@DON666: Seit wann ist .com denn ne länderspezifische TLD?
Ich dachte immer das steht für "company"?
Und wenn ich ne deutsche Firma bin, kann ich auf der .com Seite auch deutsch schreiben, oder nicht?

Ja, es hat sich halt eingebürgert, dass .com normalerweise englischsparachig ist, weil halt die "internetsprache" mehr oder weniger English ist

Natürlich verstehe ich aber das Problem mit den automatischen Weiterleitungen durchaus. Und stimme dir auch generell zu. Nur .com ist halt kein gutes Beispiel. Wenn du aber die us webseite willst, dann solltest du es mal mit .us statt mit .com probieren.
 
@pcfan: Ach Menno, das war doch nur ein Beispiel... Es ging ja thematisch um die Zwangsumleitung auf die deutsche Seite, egal, was man da als URL eingetippt hat.
 
@Paradise: hehe, ja, grad in Italien gewesen und (fast) alles auf Italienisch bekommen....
 
@scar1: Du bist in Italien also musst du Italiener sein *lach

Nochn Tipp für Google. Ich hab in meinen Bookmarks:
https://www.google.com/webhp?lr=lang_en&hl=en&safe=off&pws=0/ncr

Denn bei Google bekommt man ja als Deutscher auch nicht was man will.
Bei suche nach CCleaner oder WinRAR ist nix mit offizieller Seite auf Seite 1 wo beim englischen Google diese gleich als erstes erscheinen.
Darum verwende ich zu 80% das englische Google.
 
@Paradise: Wenn ich bei Google.de ccleaner eingebe ist die erste Seite von piriform und das ist ja wohl der Entwickler von ccleaner.
 
@Odi waN: Bei mir schon immer: 1. chip 2. computerbild 3. heise 4. pc-magazin 5. pcwelt 6. softonic 7. filehippo 8. wikipedia

Edit: Ich hab grade mal "google.de" anstelle von "google.de/webhp?lr=lang_de&hl=de&safe=off&pws=0/ncr".
Ja da kommt piriform. Gut ich bleib trotzdem bei englisch und deutscher getrennter suche bei google :-)
 
@scar1: Ich war letzte Woche in Frankreich und jede Suche bei Google.DE brachte mir Seiten in französisch.
 
@Odi waN: Für deutsch sollte das das richtige sein:
https://www.google.de/webhp?lr=lang_de&hl=de&safe=off&pws=0/ncr
 
@Paradise: Ich verstehe, dass automatische Umleitungen manchmal recht nervig sein könnten.

Allerdings ist das Internet kein kleiner, beschränkter und lokaler Bereich sondern ein weltweit zugänglicher. Daher finde ich es durchaus sinnvoll, wenn die Website einen Nutzer entsprechend richtig begrüßt. Und das funktioniert nun mal anhand nur an der IP-Adresse.

Wichtig ist, dass die Website eine einfache Umschalt-Möglichkeit bietet (z.B. ganz oben am Rand einen entsprechenden Schalter) und sich im besten Fall diese Einstellung auch noch merkt (was aber nur per Cookie und/oder Kundenkonto funktionieren kann).
 
@RebelSoldier: Das funktioniert auch mit zwei unterschiedlichen URLs - da brauchts keine Cookies. Cookies werden bei mir beim schlissen vom Firefox gelöscht. Auch die Flash-cookies per BetterPrivacy.
 
Tja, Hauptsache schön. Das es an der Praxis vollkommen vorbei geht ist dabei egal - davon abgesehen, dass das "Flat"-Design ohnehin schon immer beschissen aussah.

Edit: Aber schön, dass sich Winfuture wenigstens weitestgehend treu geblieben ist (Ticker FTW!) was den Style angeht. Viele Newsseiten habe ich nach einem Redesign erst weniger und bald darauf gar nicht mehr besucht. Nur die Technik im Backend könntet ihr mal runderneuern.
 
@Memfis: Also ich finde, dass Flat mit großen fonts sehr edel aussehen kann.
 
Auch herrlich große Menüs die beim hover aufgehen und dann darf man die Maus erst mal sonst wohin schieben das es zu geht.
Oder die suche in einem hover Menü - bis die Maus im Feld ist, ist es wieder weg...
 
Webseiten werden auch immer komplexer, das schlägt sich auch in mehreren Dingen wieder z.B. der Geschwindigkeit. So unverständlich viele Blogs binden ihren Twitter-, Facebook-, Instagram- oder Flickrfeed ein, das schlägt sich auf die Ladezeit nieder und das nicht zu knapp. Hab damit letztens auf meinem eigenen Blog experimentiert, mein Blog ist allein mit dem nachladen eines einzigen Instagram Bild bei allen Geschwindigkeitsmessseiten wie Insight oder Gtmetrix mehr oder weniger durchgefallen. Aber auch unnötig viele Javascripts, Werbung etc. verlangsamen die Ladezeit drastisch. Hab dann einfach alle unnötigen Scripts aus meinem Blog entfernt bzw. wenn nötig komprimiert. Auch lade ich keine Daten mehr aus externen Quellen hinzu (außer mal ein eingebundenes Video, welches auf mobilen Geräten aber deaktiviert & durch ein direkten Link ersetzt wird), Bilder komprimiere ich mit jpegmini mühelos auf ein Viertel, manchmal sogar auf ein Fünftel der originalen Größe ohne ein Qualitätsverlust zu bemerken. So ist mein Blog von 2.3 Megabyte auf wenige hundert KB geschrumpft, und lädt jetzt so schnell das ich überall Bestnoten in der Ladezeit erhalte. Auch nervt mich dieses weiterleiten auf mobile Seiten, wenn ich mobil surfe, sehr. Da lädt erstmal zur Hälfte die Desktop Variante ehe die Seite merkt das ich mobiler Nutzer bin und lädt dann erst die mobile Variante, anstatt gleich auf Responsive zu setzen. Das finde ich sehr nervig. Oder Seiten wie Focus die jedes mal nachfragen, am besten mitten im Artikel, ob man denn die Seite auf Facebook geliked hat. Das ist alles mega Ressourcenfressend und mega nervig. Das Flat Design ansich ist nicht schlimm finde ich, wenn es denn gut gemacht ist. Ich setze selbst auf eines, achte aber das die Schrift sehr gut zu lesen ist, also verwende keine wirklich dünnen Fonts. Das Internet entwickelt sich immer mehr zu so ein Klickibuntiwerkzeug, zu viel Design für zu wenig Content, zu viel Werbung und niemand verschwendet ein Gedanken an die Ladezeit.
 
Die heutigen Designer sind weichgespühlte Bubis und Mädis, die nur in pastell oder irgend einem anderen kontrastarmen Matsch denken. Die sollte man mal zwingen, einige Tage mit ihren eigenen Designs zu arbeiten - da würden sie fallweise Augenkrebs bekommen ;-)
Und dieser Flat-Müll ist mittlerweile zu einer echten Krankheit mutiert...

Aber noch besser wird's dann, wenn - wie ich immer öfter bemerke - wichtige Info-Links plötzlich auf das unterste Ende der Seite verbannt werden und man ewig scrollen muß, bis man da unten ist, weil die ganze Seite zugemüllt ist mit Monsterbildern, die keine Information enthalten - WTF??? - wie in einem Kinderbuch mit "nur" Bildern - was für eine Entwicklung...
 
@Zonediver: Wir mögen besonders Pastellkreide, die knackt so schön beim Reinbeißen. Weichspüler nutze ich Vernell, weils so schön duftet.

Achso, meinst du mit Designer jetzt pauschal alle Designer, also:
Architekturdesign, Automobildesign, Transportation Design, Application Design, Corporate Design, Color Design, Datenbankdesign, Designmanagement, Fotodesign, Fernsehdesign, Gamedesign, Grafikdesign, Kommunikationsdesign, Interface Design, Inventionsdesign, Interaktionsdesign, Lichtdesign, Modedesign, Orientierungsdesign, Produktdesign, Industriedesign, Schmuckdesign, Sound Design, Service Design, oder einfach nur Webdesign?
 
@Jonas_D: Lies die News und du weisst, von welchen Designern die Rede ist.
 
@Islander: Hups, da versteht wohl jemand eine rhetorische Frage nicht? ;)
Bin halt kein Fan von oberflächlig, selbstgerechten Pauschalverurteilungen.

Ich mag Brause, und du? (Aber ich meine Cola)
 
@Zonediver: Noch nie war die "ende"-Taste so wichtig ;)
 
"..., dass dem Besucher relevante Informationen gut zugänglich gemacht wurden."

Wenn man die relevanten Informationen neben einem tollen Font oder super Kontrast denn überhaupt finden kann. Stöhrend ist für mich, dass die relevanten Informationen auf vielen Seiten sehr stark mit Werbung fragmentiert ist.
 
ssl-hype für jeden erdenklichen blödsinn (private homepages), fehleranfälliges und übertriebenes html5+javascript. es ist eine seuch geworden. mir gefällt das WWW um 2000 besser.
 
Manche Webseiten sind so Werbeverseucht dass man sie nicht mehr lesen kann, zumindest ohne Adblock. Das ist wohl das größte Übel, den diese "Designer" fabrizieren.
Dazu kommt für mich die Google Krankheit, was teils mit dem 1. Punkt zusammenhängt. Seiten werden speziell für Google hin optimiert, damit man im Ranking oben ist, und viele User durch die geschaltete Werbung Geld generieren. Diese Optimierungen gehen oft so weit dass die Seite auch nicht mehr gescheit nutzbar / lesbar ist. Hauptsache Google findet die Seite toll. Hatte da auch einen Shop betreut für den ich solche Optimierungen machen musste, trotz meiner Warnung, dass Google ja keine Produkte kauft, sondern die Nutzer. Die Seite wurde besser gefunden aber die Einkäufe sind eingebrochen, weil die User nicht mehr zurechtkamen mit dem Shop. Schön kaputtoptimiert.
Dazu kommt dass viele Seiten viele Scripte und Bilder drin haben, die die Ladezeit sehr erhöhen. 5 MB bei manchen Seiten, das kann man mobil z.B. vergessen.
 
vor allem gräuliche Schriften ohne Konturen und auf weissen Hintergrund sind tödlich fürs Auge!
im weiteren, bildschirmfüllende Bilder sind momentan ein riesen Trend, so 16/9 zu /10 Format
 
Hat das überhaupt was mit Webseiten und schick aussehen zu tun? Mal ein Beispiel aus einem komplett anderen Bereich, nämlich eBooks. Das Format ePub für eBooks ist HTML. Was sind die meistens eBooks? Belleristik, also reine Lesebücher, diese bestehen ja, bis auf das Titelbild, i.d.R. nur aus Text und auch nur dieser Text ist das wichtige an einem Lesebuch. Warum nimmt der Autor oder der Verlag also in vielen eBooks einen erheblichen Einfluss darauf, wie der Leser das Buch gefälligst zu lesen hat? Die Erklärung dass das nur deswegen passiert, weil irgendwelche Programme die Vorlage für das gedruckte Buch in eBook umwandeln, oder das die Verlage sich nicht mit eBooks auskennen, die genügt mir nicht. Die mögliche Begründung, wir müssen das so machen, wegen der Werbung, entfällt bei eBooks ja auch völlig. Ist bei eBooks das Problem also vielleicht HTML selber, so nach dem Motto, "Wenn wir es "nett" aussehen lassen können, dann müssen wir es auch unbedingt tun." Trifft dieses Problem auf Webseiten vielleicht auch zu? Die Webdesigner, IT Abteilungen usw. sehen sich irgendwie genötigt möglichst viel am Design rum zu fummeln, da HTML ja tausendfache Möglichkeiten bietet und die genutzt werden müssen.
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