Pokémon Go: Verbraucherschützer erringen Sieg gegen Niantic Labs

Die deutschen Verbraucherschützer haben einen Sieg gegen den für den mobilen Hit Pokémon Go verantwortlichen Entwickler Niantic errungen. Nachdem man das US-Unternehmen wegen der Weitergabe personenbezogener Daten abgemahnt hat, haben ... mehr... App, Nintendo, Pokemon Go, Pokemon, Niantic Labs App, Nintendo, Pokemon Go, Pokemon, Niantic Labs App, Nintendo, Pokemon Go, Pokemon, Niantic Labs

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Besteht der Hype hier denn noch?
 
@-adrian-: Ich sehe kaum noch Leute. Einige Späteinsteiger sind aktuell noch dabei, andere können es wegen des investierten Geldes nicht lassen, wieder andere spielen es wie gewohnt nur nebenbei beim Pendeln mit dem Zug oder beim Schlendern durch die Einkaufspassagen - aber aktiv deswegen vor die Tür gehen tut wohl fast niemand mehr. Bis Level 20 war es einigermaßen interessant, aber dann wird es doch öde, weil es nicht mehr vorangeht. Nur Taubsis, Habitaks, Rattatas und anderer Mist. Keine Spieltiefe. Das Sammeln, was anfangs noch interessant war, weil man häufiger mal was neues gefangen hat oder entwickeln konnte, wird langweilig, weil es nichts neues mehr gibt oder es zu lange dauert und gefühlt tausende Taubsis braucht, irgendwie weiter zu kommen.

Und das m.E. schlimmste: die regional starken, unfairen Unterschiede. Auch ich habe ab Level 21 mal einen Blick auf eine der "Pokémaps" geworfen um zu schauen, ob in meiner Umgebung was interessantes zu fangen wäre. Fehlanzeige, nur Schrott. Die Anzahl der Arenen und Pokéstops lässt auch zu wünschen übrig - und dabei wohne ich noch nicht einmal ländlich. Düsseldorf Innenstadt sah schon besser aus, habe ich dann auch abgegrast - aber auch das war schnell erledigt. Und dann aus reiner Neugier mal einen Blick auf bekannte Orte in den USA geworfen, in meinem Fall Santa Monica Beach (weil die Pokémap das als Default-Location hatte). Kein einziges Taubsi, Habitak oder Rattata, dafür haufenweise seltene Pokémon, die ich hier noch NIE gesehen habe. Egal, wo man steht oder geht, mindestens 3 Pokéstops im Aktionsradius und mindestens 1 Arena auch. Also mal einen GPS-Faker angeschmissen... man kam mit dem Pokémon-Sammeln und Pokéstops abgrasen gar nicht hinterher. Während man ein Pokémon fängt, tauchen drei weitere auf...

Ich habe in wenigen Stunden in Santa Monica Beach mehr aufgelevelt und mehr neue Pokémon und deutlich seltenere Pokémon gefangen als in den Wochen davor hier in Deutschland, und das obwohl Düsseldorf Innenstadt auch schon ein "Paradies" für PoGo ist. Das war vor zwei, drei Wochen. Seitdem habe ich das Spiel nicht mehr angefasst, weil ich weiß, dass ich mich hier nur langweilen werde. Keine neuen Pokémon, keine Level-Ups, kein gar nichts. Man fühlt sich verarscht, wenn man weiß, dass die Unterschiede regional so extrem sind. Und vor allem weiß man endlich, woher die ganzen Leute in den Arenen ihre 2500 CP Dragorans etc. haben, die findet man hier nämlich nirgends. Und wenn man weiß, dass also wahrscheinlich fast alle dieser Leute in den Arenen cheaten, dann kann man es auch gleich sein lassen.

Das Spiel hätte Potential gehabt, aber mit den regional so krassen Unterschieden ist es ja nicht verwunderlich, dass die Leute irgendwann einen GPS-Faker nutzen - ohne ist halt kein Fortschritt möglich. Und GPS-Faker töten den eigentlichen Sinn den Spiels. Nach meiner virtuellen Santa Monica Beach-Reise bin ich jedenfalls geheilt. Idee top, Umsetzung flop.

Und die Cheater-Schreier hier: regt euch ab, bis Level 21 habe ich ehrlich gespielt. Und nach meinem Experiment mit dem GPS-Fake spiele ich ja nicht mehr. Von daher habe ich niemandem geschadet und werde es auch nicht.
 
@eN-t: Niantic hat das Potenzial, dass in diesem Spiel steckte so gründlich in den Sand gesetzt, dass es wirklich schon an Rufmord für das Pokemon-Universum grenzt. Vor allem hat man sehr grundlegende Dinge schlicht versäumt.

Was mich beispielsweise wirklich aufregt ist, dass es mit einem Fehler quittiert wird, wenn man den Radius einer Arena verlässt, während man kämpft. Wie oft saß ich schon an Bahnhöfen und Endhaltestellen, kämpfte in der Arena und die Bahn fuhr los und ich bekam dann nicht nur keine Punkte, sondern hatte besiegte / erschöpfte Pokemon, die es zu heilen galt. Gerade jetzt, wo es draußen nicht mehr so warm ist und man auch keine Lust mehr hat raus zu gehen um Pokemon zu fangen hätte Niantic reagieren müssen um das Spiel interessant zu halten.

Ich lass es ab und an noch mitlaufen, wenn ich ohnehin unterwegs bin. Extra rausgehen oder gar stehen bleiben mache ich nicht mehr. Bin Level 22, fast 23. Denke sehr viel weiter werde ich auch nicht kommen.
 
Ich habs seit Anfang Monat nicht mehr gespielt. Bin/War Level 27, Pokedex 129. Hat den Reiz verloren.
 
Seit gerootete Geräte gesperrt wurde, ist ein starker Rückgang zu verzeichen. Ich habs dann auch gelöscht. Ich lass mir doch nicht vorschreiben, was ich mit meinem Gerät zu machen habe.
 
Diese sogenannten Verbraucherschützer und Datenschutzbeauftragten gehören abgeschafft. Ich nutze Pokémon nicht und werde es auch nicht, aber wer es freiwillig tut, der muss mit den Konsequenzen leben. Das gleiche trifft auf Facebook & Co. zu. Verbraucherschützer sollten sich auf diejenigen Aspekte beschränken, die man selbst nicht beeinflussen kann, z. B. Vorratsdatenspeicherung, Überwachung öffentlicher Räume (in manchen Fällen angemessen, sollte jedoch nicht Überhand nehmen und zum Standard werden!) usw.
 
@regulator: du bist also nicht der Meinung, dass ein Unternehmen, welches HIER seine Produkte verkaufen möchte, sich an HIER (und nicht in Kalifornien) geltende Gesetze zu halten hat?
 
@Link: Bei digitalen Produkten sind die Ländergrenzen doch obsolet.
 
@regulator: als obsolet betrachten die Unternehmen die Grenzen aber auch nur solange sie dies zu ihrem Vorteil ausnutzen können. Und solange sie mit dieser Rosinenpickerei fortfahren, sehe ich keinen Grund, warum die Verbraucherschützer nicht genauso die Grenzen zum Vorteil der Verbraucher ausnutzen sollten.
 
@Link: Es wird Zeit für eine länderübergreifende Lösung. Zu welchen Auswüchsen dieses Denken führt, siehst du doch bei Netflix und dem Verbot, das Angebot, das in einem anderen Land angeboten wird, zu nutzen.
 
@regulator: Richtig. Nur damit diese Lösung nicht all zu sehr von Lobbyisten blokiert wird, müssen die Verbraucherschützer mit aller Kraft dafür sorgen, dass die Unternehmen durch die Grenzen möglichst viele Nachteile haben.
 
@regulator:

Diese Einstellung ist nicht richtig. Das die Verbraucherschützer sich auch darum kümmern ist genau richtig. Man kann das nicht darauf abwälzen dass die User sich selbst darum kümmern.
Für die meisten User sind Datenschutzerklärungen schlicht zu kompliziert und das Ausmaß nicht ersichtlich.

Pokemon war hier auch wieder ein gutes Beispiel. Das Programm hat unter anderem auch Kontaktdaten ausgelesen und diese auch weiter verwertet. Das betrifft aber auch Kontaktdaten von User die Pokemon nicht nutzen, sondern lediglich in deinen Kontakten stehen. Die werden nicht gefragt.

Ich finde es sehr gut wenn man solche Konzerne die Hände bindet. Nur weil die USA auf Datenschutz schei**en müssen wir es hier nicht auch noch tun.
 
Spielt das denn überhaupt noch jemand ?
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