Baden-Württemberg streicht Geld: Informatik in der Schule kann weg

Ausgerechnet Baden-Württemberg, immerhin eines der finanziell recht gut aufgestellten Bundesländer, hat angeblich kein Geld, um seinen Schülern eine Informatik-Ausbildung zu ermöglichen. Erst wurde ein entsprechendes Pflichtfach versprochen - nun ... mehr... Schule, Lernen, Digitale Medien Bildquelle: Universität Paderborn Schule, Lernen, Digitale Medien Schule, Lernen, Digitale Medien Universität Paderborn

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Naja. Wer meint, mit PCs, wo noch immer Windows 2000/XP drauf ist, ernsthaft Informatik anbieten zu können, sollte erstmal eine zeitgemäße Basis dafür schaffen.
 
@Mexbuild: Wieso nicht?
 
@bloodhound: Dann kommt sowas raus, wie ich es erleben durfte - Informatik, erstes Semester, dritte Vorlesung oder so: "Und wann kommt eigentlich Word dran?" :D
 
@ckahle: xD Das hat wirklich jemand gebracht? Ich hätte mich weggeschmissen vor lachen.
 
@L_M_A_O: Ja, die Prof wollte eigentlich grad fortsetzen, uns die klare Überlegenheit funktionaler Programmierung zu demonstrieren und war erstmal etwas sprachlos. :D
 
@ckahle: Wenn das nicht beabsichtigt war von demjenigen ^^
 
@Scaver: Nö, die zwei tauchten letztlich nie wieder auf, nachdem ihnen klar geworden war, dass Informatik etwas anderes ist, als den Umgang mit Anwendungen zu lernen.
 
@ckahle: Auch wenn Word für hunderte Seiten lange Vorlesungsskripte sicherlich das falsche Tool ist, erachte ich die übergeordnete Fragestellung, also wie man seine Vorlesungen mitschreiben/dokumentieren soll, als eine im ersten Semester grundsätzlich berechtigte Frage, die eigentlich VOR dem Einstieg in den Stoff jedes einzelnen Faches und erst Recht vor den ersten Hausarbeiten geklärt werden sollte. Von Vorkursen in denen den Studenten eine allumfassende, zeitsparende, zuverlässiges Dokumentationssoftware für ihr Studium und die Abschlussarbeit nahegebracht wurde habe ich bis heute noch nichts gehört. Dabei ist man heute längst nicht mehr der einzigste Student mit einem Notebook in der Vorlesung, wie das zu meiner Studienzeit eher noch die Regel als die Ausnahme war.

Meine Praktikumskollegen im Studium konnten damals oft nicht einmal hinreichend mit einem Office-Paket umgehen und als ich dann LaTeX lernte, weil mir das Mitschreiben mit graphischen Office-Paketen wegen des Zeitverlusts durch die ständig trotz Short-Keys noch nötige Herumklickerei in Menüs und das manuelle Platzieren von Formeln und Zeichnungen im Text sehr unbequem und mit zu viel Arbeit verbunden schien, erklärten die mich für komplett verrückt und ich durfte die Ausarbeitungen dann komplett alleine mit LaTeX anfertigen, was der Gruppe gute Noten und mir sicherlich mehr Wissen eingebracht hat als dem Rest der Gruppe.

In Zeiten elektronischer Mitschriften wäre wohl ein Informatikkurs in der Tat erst einmal weniger wichtig als die Schüler/Studenten in ein in sämtlichen Fächern brauchbares, effizientes Dokumentationssystem einzuweisen. Ich bin mal gespannt, wie viele Generationen noch mit einem Stift gezielt Papier beschmutzen werden, bevor einer der Lehrenden begreift, das dies schon seit Jahrzehnten Praktiken aus dem Neandertal sind und man Mitschriften endlich direkt in den Computer eingeben sollte um auf die riesigen, schweren Leitz-Ordner im Unterricht verzichten zu können und die Mitschriften immer dabeihaben zu können ohne 10kg Papier auf dem Rücken rumschleppen zu müssen.

Grundsätzlich finde ich also die Frage nach Einweisung in ein Dokumentationssystem am Anfang des Informatikstudiums nicht falsch. Man sollte den zweiten Schritt nicht vor dem ersten machen. ;-)
 
@resilience: Halte ich für vollkommen übertrieben. Ein Student wird doch wohl bitte in der Lage sein eine Mitschrift anzufertigen. Wenn ihm Zettel und Papier zu oldschool ist, was ich übrigens bei mathematischen angelehenheiten und bei skizzen immer noch als das non plus ultra erachte, dann soll er sich halt schlau machen welche Lösungen gibt und sich darin einarbeiten. Gerade bei einem Studium an einer Universität ist immer Eigeninitiative gefragt. Mich kotzt die Tatsache an, dass die Leute immer öfter alles vorgekaut haben möchten ohne Dinge selbst behirnen zu müssen.
Und mit latex mitschreiben? Skizzen werden dann auch in Latex gemacht und mittels overpic beschriftet?
Also für mich geht nichts über Papier und Stift. Habe in meinem Elektrotechnik Studium kein einziges Mal mein Notebook für die Mitschrift mitgenommen. Auch keiner meiner Studienkollegen hat das gemacht. Formeleingabe und Skizzenerstellung sind viel zu unflexibel und langsam mittels word oder latex.
 
@Mexbuild: Ich verstehe zwar, was Du meinst. Aber nicht nur in den Schulen ist die Rechnerstruktur dürftig, sondern auch in vielen anderen Bereichen. Es kostet enorm viel Geld, was zurzeit von den Verantwortlichen lieber in andere Bereiche gesteckt wird.
Die gesamte "Informatikschwäche" in Deutschland ist chronisch, und es zeigt auch, dass Deutschland schon fast abgehängt ist.

Aber: Die Programmierbasics kann man sehr wohl noch auf Windows 2000 erklären. Wieso sollte solch ein Rechner dafür nicht genügen?
Das viel größere Problem sehe ich nicht in den PCs, sondern in geeigneten Lehrkräften. Denn so mancher Informatiklehrer versteht es vorzüglich den Schülern jedwedes Interesse am Fach zu vermiesen. Unnützer, langweiliger Kram, den kein Mensch interessiert.
 
@Aloysius: Das ist halt das Problem sowohl von Informatik als auch den naturwissenschaftlichen Fächern: Solange man in der freien Wirtschaft wesentlich mehr verdient und meist ordentliche Arbeitsbedingungen hat, landen in den Schulen abgesehen von wenigen Idealisten fast nur diejenigen, für die es nicht zu mehr gereicht hat.
 
@nicknicknick: Nicht unbedingt. Oftmals gehen Leute aus der Privatwirtschaft, nachdem sie schon etwas kohle gemacht haben, zum Lehrerberuf über. Da verdienen sie zwar weniger, haben aber auch weitaus weniger Stress. Ab einem gewissem Alter sind solche Dinge meist wichtiger als Geld.
 
@bloodhound: Ja so Leute soll es geben. Nicht wenige von denen bereuen es nach sehr kurzer Zeit, wenn sie mit der Realität im Job konfrontiert werden. Ich selbst hatte einen Lehrer, der als Quereinsteiger aus der freien Wirtschaft kam. Nach nicht einmal 2 Jahren war er wieder weg, weil er von dem Arbeitspensum, dem Lärm und der Verantwortung überfordert war.
 
@bloodhound: weniger Stress als Lehrer? Klar deshalb gibts ja in psychosomatischen Kliniken auch Sonder-Therapien für Burn-Out geplagte Lehrer...

Mit etwas Geld in der Hinterhand lässt es sich in der Freien Wirtschaft deutlich stressfreier agieren...
 
@Draco2007: Ich kann nur von meiner Warte aus sprechen. Ich habe in Österreich eine HTL besucht und unser Lehrpersonal war sicherlich nicht burn-out gefährdet. In der Privatwirtschaft haben ein paar aber häufig mehr als 80 stunden die woche gearbeitet. Gesund ist das sicher nicht.Burn-out gefährdet sind bei uns in Österreich eher die lehrer der unterstufe und nicht der höherbildenden schulen von denen ich spreche. Und diese lehrer haben wohl auch nie vorgehabt in die wirtschaft zu gehen, weil andere ausbildung. Dass diese nicht zu mehr leistung imstande gewesen wären, wage ich auch zu bezweifeln.
 
@Mexbuild: grundlagenverständnis und atürbeitsweise des rechenknechts ist systemunabhängig. Da die alten systeme ein gewisses mitdenken erfordern und man nicht im übermaß mit wizards for noobs zugeballert wird, dürfte der lerneffekt erheblich größer sein, als sich zb ne formel mit excel zusammenzuklicken, dessen syntax man nicht hinterfragt und einfach hinnimmt
 
@Mexbuild: Genau wegen solchen Leuten wie du brauchen wir Informatik als Pflichtfach.
Informatik kannst du auch mit einem Taschenrechner lernen.
Bei Informatik geht es in erster Linie um Mathematik und Logik.
Und ob du eine Entscheidungstabelle von Hnad auf Papier schreibst oder mit einemC64 ist dabei vollkommen shnurz.
Die technischen Geräte die für den Unterricht genutzt werden sollen, haben mit Informatik erst mal gar nichts zu tun. Sie sind nur Hilfsmittel zur Wissensvermittlung und werden erst mal nur bedient. Sie erleichtern die Arbeit, dienen der Effizienz und sonst erst mal gar nichts.
Tja - und solche Geräte kann mittlerweile selbst der dümmste nutzen.
Und Informatikersorgen dafür, dass dies auch möglich ist.
Informatik und Maschinenbau sind die schwierigsten und auch trockensten Studiengänge die wir haben; mit den höchsten Durchfallquoten.
Und wer in Mathe eine Niete ist bleibt eben Benutzer eines Werkzeuges und fertig.
Ich habe vor vierzig Jahren Algebra in der Schule gehabt und keiner konnte so richtig erklären, warum und wofür man das braucht. Erst als das mit den Computern losging habe ich geschnallt wofür dieser ganze Aufwand nötig war. Heute weiss ich, dass Mathenieten niemals Entwickler werden können. Weil du ohne dieses mathematische Wissen einfach auf die Schnauze fällst und vieles falsch machst.
 
@Mexbuild: "Computer Science is no more about computers than astronomy is about telescopes."
 
@Mexbuild: Ich würde sogar soweit gehen und die Kiddies vor MS-Dos setzen. Was bin ich froh diese Zeit noch miterlebt zu haben. Das ist ein Erfahrungswert der heute nicht mehr gelehrt wird, auch in Ausbildungen nicht und dennoch gebraucht wird.
 
@Mexbuild: wer sagt eigentlich, dass edv/ it im microsoftschen kosmos stattfinen muss? Ne handvoll raspis und micro sds und die erkundungstour geht los,
. Da lerne sogar ich alter hase was dazu und hab beim basteln spaß
 
@Mexbuild: Der RasPi ist zum Beispiel daraus entstanden, dass ein günstiges System für die Informatiklehre benötigt wurde.
 
DA fehlen mir echt die Worte, das kann doch nicht sein, dass ein so wichtiges Fach einfach eingestampft wird!?

Es gäben sicherlich sinnfreiere Lehrfächer die Kürzungen vertragen könnten ... *hust*Religion*hust* zum Beispiel, aber das ist sicherlich ein Tabu-Thema. Ich weiß noch wie lahm Religion damals war und das einzige interessante hatte mit Geschichte zu tun, was ja wiederum zum GEschichtsunterricht gehören müsste, naja.
 
@tapo: Religion ist wichtig. Warum sonst hätte der Papst seinen Segen für genmanipulierten Reis (Golden Rice) gegeben?
 
@PeterA: Ich verstehe das "-" bei dir nicht, den Sarkasmus konnte man doch rauslesen ;)
 
@tapo: das stimmt. Bei mir konnte man ihn scheinbar nicht rauslesen. Ich werde daran arbeiten.
 
@tapo: Vermutlich gläubige Christen. Die sind genauso schlimm wie die anderen... komischen... Leute die andere Wesen anbeten.
 
@tapo: Das beste an Religion war, dass man sich mit 14 Jahren abmelden konnte.
 
@Shadow27374: Naja Freistunde gab es trotzdem nicht. Und als Alternative Deutsch Förderunterricht mitmachen zu müssen, obwohl ich 2+ stand, war auch sinnlos!
 
@Scaver: Falsch, es ist zwingend Vorrausetzung gewesen, dass ein Lehrer Ethik unterrichten darf. War das nicht der Fall wie bei uns, wurde gedroht wir bekämen Deutsch o.ä. Was war? Alle in meiner Klasse haben sich nicht mehr getraut. Außer mir, ich hatte frei. Edit: Das war auf der Berufsschule, auf der "gewöhnlichen" Schule hatten wir als Ersatz Ethik. Dennoch besser als Religion, zumal die Lehrerin nur gequatscht hat über den Alltag.
 
@Scaver: "obwohl ich 2+ stand" Jetzt weiß ich, wieso es für eine 1 nicht gereicht hat :P
 
@Scaver: Bei uns wäre es Ethik gewesen, aber keiner hatte so recht Lust dann in die Ersatzstunde(n) nach 16Uhr zu gehen. ;)
Insbesondere, wenn an den Tagen immer ~13Uhr Schluss gewesen wäre.
 
@tapo: Oder Bildene Kunst... das Bullshit-Fach überhaupt
 
@tapo: Bloß nicht Religion streichen!
Das war das Fach in dem man seine Hausaufgaben noch rechtzeitig machen konnte. ^^
 
Wann gibt es endlich Medienkompetenz?
 
@wertzuiop123: Das ist die richtige Frage!
 
@wertzuiop123: Ich bin mir sicher, dass die Politik keine Medienkompetenz haben möchte. Die werden ja nicht den Ast absägen, auf dem sie selbst sitzen. Hoch lebe Deutschlands Exportüberschüsse, private Geldschöpfung und Wachstumszwang.
 
@wertzuiop123: Vermutlich gar nicht. Das ist doch für uns Deutsche alles Neuland. So schnell kann man so etwas nicht über's Knie brechen ;-)

Es ist schon ein Armutszeugnis, was in Deutschland bzgl. IT-Bildung abgeht. Kein Wunder, dass das Gros der IT-ler keine Ahnung hat, was sie wirklich tun. Wirklich gute Leute in DE zu finden, ist nahezu unmöglich. Und das liegt an vielen Schwachstellen im gesamten Bildungssystem, nicht nur bei den Schulen, auch bei den Unis, die z.T. extrem veraltetes Wissen lehren.
 
Der Fachkräftemangel ist Hausgemacht. Kann echt nicht sein so was. Naja damit bleibt das Thema Internet/Computer wohl ewig Neuland.
Und in ein paar Jahren gibt's dann den Aufschrei "Ja hätten wir.." ODER es muss dann auf einmal alles schnell schnell gehen, alles unüberlegt und undurchdacht - Milliardenverschwendet für nichts und wieder nichts.. DAS ist Deutschland - Regiert von alten Säcken die noch die Dinosaurier über die Weiden ziehen haben sehen.
 
@Feii: Es gibt keinen "Fachkräftemangel". Firmen wollen billige Top-Fachkräfte.
 
@wertzuiop123: 18Jahre alt, Lohn von 450€, 24/7 Arbeitszeit und nie krank, bereits top ausgebildet, bezahlt die Fortbildungen selbst und geht freiwillig, wenn die Firma einen neuen 18Jährigen findet. ;)
 
@wertzuiop123: so isses... und klar das sie dann nur demotivierte nicht wissbegierige leute erhalten..
 
@wertzuiop123: Das kommt wohl drauf an, wie man Fachkräftemangel definiert. Jemand der Informatik studiert hat und einfache Fragen aus der Informatik nicht oder nur sehr unzureichend beantworten kann, ist für mich keine Fachkraft, sondern höchstens eine Flachkraft.

Und leider haben wir deutlich mehr von diesen Menschen als von denen, die den Namen Informatiker wirklich verdient haben. Es reicht eben nicht, dass man nur Code-Schnipsel von CodeProjet oder aus der Google-Suche kopieren kann.
 
genau...wenn ich schon wieder höre das kein geld für bildung da ist, aber für flüchtlinge, platzt mir der kraken....

wie kann man nur so dumn sein!!!

die sollten das geld der dummen abgeordneten kürzen,damit geld da ist!!!!

freschheit sowas!!!
 
@DerZero: Der arme Kopffüßer ^^
 
@tapo: muhiiiiiiiiiiiiiiiii :D ich krach mich weg
 
@DerZero: nu lass den armen Kraken ausm Spiel, der kann weiß Gott nix für...zumal ich es für unwahrscheinlich halte das Flüchtlinge in unseren Breitengraden mit so was in Kontakt kommen werden, also das halt ich jetz mal für ausgeschlossen :P ^^...
 
@Tropicalia: Mit geld oder dem Kraken?
 
Das Streichen des Informatik-Unterrichts halte ich für eine gute Entscheidung, obgleich es sicher noch nutzlosere Fächer in der Schulausbildung, wie etwa Religion oder Geschichte gibt, die man vielleicht noch vor dem Informatikunterricht hätte streichen sollen, da sie den Schülern im späteren Leben noch weniger nützen.

Generell müssen die Schulpflichtigen ohnehin schon in den klassischen Schulfächern immer mehr Stoff in immer weniger Zeit bewältigen, da die heutige Schulausbildungszeit gegenüber der meiner Generation ja auch noch um ein Jahr verkürzt wurde (vermutlich wollte man noch ein Jahr früher mehr Arbeitslose auf der Straße stehen haben, damit man die Belegschaft der Arbeitsämter weiter aufstocken und so Arbeitsplätze schaffen kann ;-) ). Da macht es keinen Sinn, ihnen praktisches Wissen beizubringen, welches so schnell veraltet wie es das Wissen in der Informatik tut. Nicht so schnell veraltendes Wissen im Bereich der Informatik ist hingegen so theoretisch, dass es den meisten Schulabsolventen im späteren Leben ohnehin nicht weiterhilft, da wohl nur ein geringer Prozentsatz der Schulabgänger später ein Informatikstudium anstrebt, wo er noch einmal davon profitieren könnte.

Nach dem Studium ist dann oft selbst das Wissen aus dem Studium und erst recht das aus der schulischen Ausbildung davor schon wieder veraltet und man muss für die aktuellen Aufgaben im IT-Job ohnehin ständig neue Dinge lernen. Es macht also keinen Sinn jemanden Jahre vor seinem Abschluss/ersten Job in Informatik zu unterrichten, denn mit dem Wissen wird er, wenn er dann endlich im Job steht, nicht mehr viel anfangen können, wenn er sich nicht ohnehin die ganze Zeit zwischendurch aus eigenem Antrieb mit der Thematik beschäftigt.

Noch dazu wurde schon der Informatikunterricht zu meiner Schulzeit nur dazu verwendet die Schüler auf Produkte von Microsoft zu konditionieren, damit sie später im Job und auch im privaten Bereich nach diesen verlangen und damit Microsoft den Weg für gute Geschäfte ebnen, obwohl es gleichwertige Software oft auch kostenlos gibt und es ökonomisch sinnvoller wäre diese zu benutzen.

So wurde auch mir irgendwann als es die ersten Informatikkurse in Schulen gab das Arbeiten mit MS Office beigebracht, aber, damals ohne Internet in dem ich mich selbst hätte informieren können, wurde mir leider die Existenz von LaTeX von meinen Lehrern jahrlang verschwiegen, so dass ich in der Oberstufe in den naturwissenschaftlichen Fächern viel Zeit mit dem zeitraubenden manuellen Formatieren meiner Schriftstücke/Hausaufgaben und dem ebenfalls zeitraubenden Zusammenklicken von mathematischen Formeln im ineffizienten Formeleditor von MS Office verbracht habe, obwohl das in LaTeX viel schneller gegangen wäre und auch noch zu typographisch ansprechenderen Ergebnissen geführt hätte. Auch die damals gelehrte Programmiersprache Pascal habe ich später nie wieder verwendet. Auf so eine Ausbildung hätte ich gut verzichten können. Das war vergeudete Lebenzeit, was ich schon damals als Schüler bemerkte und den Informatikkurs abwählte sobald ich das konnte.
 
@resilience: Geschichte halte ich für besonders wichtig. Wie sonst soll man verstehen, was heutzutage alles falsch läuft, wenn man seine eigene Vergangenheit mit all ihren Fehlern nicht kennt?
 
@EdHunter712: Was hat die Menschheit denn bisher aus dem Geschichtunterricht gelernt?

Hexenverfolgungen aus dem Mittelalter lebten in neueren Epochen als Diskriminierung und Verfolgung sexuell Andersartiger weiter. Erst waren es die Homosexuellen, die gleichgeschlechtlichen Sex hatten, heute werden gar Pädophile, die gar keinen Sex haben sondern lediglich Bitfolgen auf ihrer Festplatte als Ersatzbefriedigung sammeln, gleich einer mittelalterlichen Hexenjagt verfolgt.

Kriege die früher auf Schlachtfeldern ausgefochten wurden, finden heute täglich im Internet und das sogar zwischen befreundeten Nationen statt.

Hinzu kommt die heutige Beleidigungskultur, in der auch Privatpersonen versuchen jede Kritik von einer anderen Person direkt als Beleidigung auszulegen und den Kritiker vor Gericht zu zerren, um sich an diesem zu rächen und zu bereichern.

Die Menscheit lernt ganz offensichtlich nichts hinzu. Wie auch ein bekannter deutscher Führer sucht die Menschheit sich immer noch irgendwelche Sündenböcke, versucht denen ihre Menschenrechte abzusprechen und sie nach Strich und Faden als Menschen zweiter Klasse fertigzumachen. Die Menschheit lernt exakt nichts durch Geschichtsunterricht. Aber auch rein gar nichts. Die Fehler aus der Geschichte kann jeder auch heute noch ganz ohne Geschichtsunterricht direkt in der Realität sehen, die ihn umgibt.
 
@resilience: Und woher hast du den Hintergrund deiner Aussage gelernt? War es wohl Geschichte?
 
@shriker: Zunächst einmal war ich in der Schule in Geschichte, Politik, Sozialwissenschaften, Religion und was es sonst noch so an nicht naturwissenschaftlichen und daher für mich eher uninteressanten Fächern gab immer nur körperlich anwesend und habe damals in Gedanken im Unterricht häufig an meinen privaten Projekten (Elektronikbasteln, Computer, Modelleisenbahn, Fahrrad und KFZ reparieren, Musik etc.) gearbeitet. Glücklicherweise war ich immer sehr gut darin die letzten paar Sätze des Lehrers trotzdem irgendwo aus dem Unterbewusstsein hervorkramen zu können, so dass die Lehrer immer ziemlich dumm aus der Wäsche guckten, wenn sie bemerkt hatten, dass ich dem Unterricht nicht folgte sondern mir Notizen zu anderen Projekten machte und mir dann unvermittelt eine Fangfrage stellten um mein Verhalten zu korrigieren/mir eine schlechte Note zu geben. Einige Lehrer haben mich 20 Jahre später beim Klassentreffen noch gefragt, wie ich das damals gemacht habe, an einer anderen Aufgabe zu arbeiten oder mit Schulkameraden zu quasseln und, anders als der Kamerad mit dem ich gequasselt hatte, trotzdem auf Nachfrage Teile des Stoffs rezitieren zu können. Möglicherweise bin ich ein wenig autistisch veranlagt und habe daher eine leicht erweiterte Wahrnehmung. Das heißt allerdings nicht, dass ich die Inhalte einer Geschichtsstunde jemals über die Stunde hinaus behalten hätte. Danach waren die uninteressant und mein Gehirn hatte offenbar immer Besseres zu tun als die detailliert abrufbar einzulagern, was zu nicht ganz so guten Noten in Geschichtstests führte. Nichts was jemals meine Versetzung gefährdet hätte, sonst hätte ich wohl doch irgendwann einmal vor einem Test gelernt, aber im starken Kontrast zu meinen üblichen Noten in naturwissenschaftlichen Fächern stehend.

Gelernt habe ich geschichtliche Zusammenhänge erst einige Zeit später, als ich längst keinen Geschichtunterricht mehr hatte, weil ich diese als nützlich zum Untermauern meines Standpunktes in Diskussionen ansah. Insofern habe ich mir mein Wissen über die Geschichte sehr selektiv (nach Nützlichkeit für eine Diskussion) und autodidaktisch beigebracht. Somit hat mir der Geschichtsunterricht in der Schule eigentlich nichts gebracht.

Um nun einen Vergleich zwischen der Geschichte und heute ziehen zu können, wie ich es in meinem Kommentar getan habe, ist etwas geschichtliches Wissen zwangsläufig nötig. Um zu erkennen was in unserer Gesellschaft schiefläuft brauche ich die Geschichte hingegen nicht, sondern bestenfalls die formulierten Menschenrechte bzw. das Grundgesetz.

Das es falsch ist, Leuten ihre (sexuellen) Freiheiten zu beschneiden oder gar Hexenjagten auf sie zu veranstalten, obwohl niemand anderes von deren Verhalten in seinen Freiheiten eingeschränkt, geschädigt oder zu etwas gezwungen wird, habe ich nicht aus Geschichtslektionen gelernt und ich habe auch kein emotionales Problem damit, wenn jemand Kritik an mir übt oder mich gar tatsächlich zu beleidigen versucht, wie das heute wohl eine große Masse an Leuten in unserer Gesellschaft hat, die dann gleich mit Anwalt und Co. droht.

Seit meinen Kindertagen hat es niemand mehr geschafft mich zu beleidigen. Ich habe dieses schwachsinnige, emotionale Verhaltensmuster nach meiner Kindheit abgelegt, da ich es irgendwann als peinlich für einen Erwachsenen empfand die beleidigte Leberwurst zu spielen, nur weil irgendwer Kritik an mir äußerte oder keinen Respekt mir gegenüber zeigte. Mir bricht kein Zacken aus der Krone wenn mich jemand kritisiert oder mich nicht respektiert und ich finde es bis heute äußerst befremdlich, wenn mir andere Menschen teilweise über den Zeitraum von Jahren haargenau erzählen können, wer sich wann und in welcher Weise beleidigend ihnen gegenüber geäußert hat. Haben die nichts Wichtigeres was sie sich merken müssten als diesen soziopathischen Unsinn, der sie im Leben nicht weiterbringt?

Wenn mich jemand versucht zu beleidigen merke ich mir nur, dass dem offenbar die sachlichen Argumente ausgegangen sind, ich die Diskussion somit offenbar vorzeitig gewonnen habe und er nun wohl ein emotionales Problem mit meiner Person hat und versuche ihm das Leben leichter zu machen, indem ich mit ihm nicht mehr diskutiere bzw. mich nach Möglichkeit von ihm fernhalte und ihn so zur Ruhe kommen lasse. Irgendwelche feindlichen Gefühle habe ich gegenüber solchen Opfern ihrer eigenen Emotionen nicht. Eher Mitleid.

Mich kann ruhig eine ganze Fussballmannschaft als A....loch bezeichnen. Das hält mein Selbstbewusstsein problemlos aus ohne das ich meine Mami bzw. ein Gericht dafür anrufen müsste, um mich auf dem Klageweg an den ,,Beleidigern'' zu rächen.

Das alles lehrten mich nicht die Geschichtslektionen in der Schule, sondern eigene Überlegungen, von denen viele deutsche Politiker offenbar trotz Geschichtslektionen noch keinen einzigen Gedanken nachvollzogen zu haben scheinen, da diese heute ungestraft das deutsche Volk gegen Minderheiten wie Rechte und Pädophile aufzuhetzen versuchen, wie es ehedem ein bekannter deutsche Führer gegen die Juden tat. Wie man sieht, machen auch Regierungen immer wieder dieselben Fehler, glauben dann immer noch sie wären damit im Recht und versuchen deshalb oft sogar die Verfassung bzw. das Grundgesetz ihres Landes zu ändern, wie es alle Diktatoren bisher getan haben um ihre Greueltaten gegen die Menschenrechte als rechtmäßig erscheinen zu lassen.

Um Schülern klarzumachen, was in unserer Gesellschaft schiefläuft, benötigt man keine Jahre an Geschichtsunterricht, sondern bestenfalls eine Doppelstunde mit Diskussionen zur aktuellen Situation unserer Gesellschaft und ihrer politischen Führung. Da kann man alle Fehler der Gesellschaft direkt an der Gegenwart zeigen ohne den Schülern tausende Jahre der Geschichte der Menschheit in die Schädel hämmern zu müssen.
 
@resilience: ich wollte dir nur kurz zeigen, das Geschichte nicht ganz so verkehrt ist und selbst du, der sie als nutzlos bezeichnet doch einiges noch in Hinterkopf hast. Klar ist für jeden irgendein Fach unwichtig, aber eben für jeden ein anderes. Schule soll keine Ausbildung sein, sondern Allgemeinwissen vermitteln. Mit den Zweigen und der Realschule und der Fächerabwahl in Gymnasium fängt die Spezialisierung erst so langsam an. Erst ab da kann man gewisse Fächer als "unnötig" ansehen, weil man so langsam merkt in was man gut ist und in welche Richtung es gehen soll. Ich will unser Schulsystem nicht verteidigen aber nicht alles ist schlecht. Aber Religion gehört mMn durch Etik ersetzt.
 
@resilience: Zu meiner Schulzeit galt Geschichte und Sozialwissenschaften als wichtiger Bestandteil des Abiturs. Falls diese nicht in der Oberstufe gewählt waren, musste ein zusätzlicher Kurs für die wichtigsten Inhalte gewählt werden.
 
@floerido: Jup. Ich musste diese damals ,,Zombiekurse'' genannten Kurse vor dem Abi auch wählen.
 
@resilience: Du hast vielleicht Pascal nicht mehr verwendet, aber die Grundkonzepte sind doch auch bei modernen Sprachen mit veränderter Syntax alle noch anwendbar oder nicht? Fand den Umstieg auf C++ zumindest nicht allzu schlimm und wenn du das mal halbwegs beherrscht kann dich doch keine Sprache mehr schocken.
Außerdem werden irgendwann die Cobol, Fortran oder eben Pascal Profis alle in Pension sein, ich denke da könnten sich diese Kenntnisse ganz gut bezahlt machen.
 
Gab es nicht erst vor kurzem die Meldung - man höre und staune - dass der Bund Geld für die technische Ausstattung von Schulen in die Hand nehmen möchte?

Bei grün regierten Ländern wundert doch nichts mehr. Aber Hauptsache die Schüler werden so früh, wie möglich, mit irgendwelchen sexuellen Schweinereien konfrontiert.
 
@EdHunter712: Es gibt kein einziges grün regiertes Bundesland.
 
@lutschboy: Und was ist dann der Krätschmer ? Er mag ja nicht sonderlich grün wirken, aber auch er wird sich Parteizwängen beugen müssen.
 
@EdHunter712: Das war nur Schmarn, hab ich auch gehört, aber wer weiß, 100+ Abgeordnete, Table Dance, leicht bekleidete frauen und genug Alkohol innerhalb 4 Wochen und das + ist wieder begradigt.... Oder?
 
Naja... es ist für mich auch die Frage, was da überhaupt so gelehrt wird. "Wie funktioniert Facebook?", "Wie nutze ich Google?" "Wie recherchiere ich auf Wikipedia?" Ich denke das können die Schüler auch so und vielleicht sogar besser als die Lehrer. "Wie funktioniert das Glasfaserkabel zwischen den USA und der EU?" spannend, aber wen interessiert sowas? Auch das mit der erwähnten Automobilindustrie, ist doch eher sehr speziell.
Wichtiger wären doch vielleicht die Themen Stalking, Mobbing usw., verantwortungsvoller Umgang mit den eigenen Daten, wenn ich hier auf WF irgendwo drauf klicke, wie kommt dann die Produktwerbung auf Facebook?, was sollte ich tun um im Internet objektive und seriöse Nachrichten zu erhalten, und was lieber nicht, und so weiter und so weiter. Ich finde Informatik auf Schulen zwar durchaus wichtig, allerdings eher in Bezug auf Themen wo die Wirtschaft insbesondere auch die Automobilindustrie gar nichts von hat. Auch ob vielleicht eher technisch versierte Lehrer da geeignet für sind, wäre auch so eine Frage.
Wenn der bisherige Informatikuntericht in Baden-Württemberg überwiegend in die technische Richtung geht, ja, dann fände ich andere Fächer auch wesentlich wichtiger.
 
Das ist einfach nur dumm. Leider wird BW von Grüne Pest regiert.
 
@Smilleey: Jo. Neulich noch eine Dokumentation über die Entstehung der Computer gesehen, wo die Grünen strikt die Nutzung von Computern verweigert haben - das war kurz vor Millenium.
 
@Smilleey: Was hat das mit der Partei zu tun die regiert? Ist es denn in anderen Bundesländern besser? Jede Partei macht Müll wo es nur geht in allen Bereichen. Das als typisch grün zu reduzieren finde ich rhetorisch recht schwach.
 
Hauptsache es ist genug Geld da um so einen Schwachsinn wie Religion im Unterricht zu verbreiten.
 
@da_mich*: aber du meinst nicht etwa die christliche Religion... ?gibts schon ewig nicht mehr... Neuer Trend Koran und Islam.... Warum,? guck dir unsere deutschen Frauen an mit Verschleierung..... Ein Albtraum....
 
Ehrlich gesagt die richtige Entscheidung. Als für einen bestimmten Fachbereich interessierten Menschen, ist man natürlich regelmäßig der Meinung, dass dieser Bereich viel zu kurz kommt. Egal, ob wir dabei von Biologie, Mathematik oder eben auch Informatik reden. Die Frage, ob eine Aufnahme in den Lehrplan erfolgen sollte, ist muss also losgelöst von den persönlichen Interessen sein (und ich glaube, daher wird an dieser Stelle auch keine vernünftige Diskussion entstehen - mit weeeeenigen Ausnahmen).
Wenn man nun also mal versucht, einen sinnvollen Inhaltsplan zu entwerfen, wird es schon schwierig. Würde man, nach und nach, wie bei z.B. Mathe, mit Grundlagen beginnen und über zwei oder drei Schuljahr hinweg das Niveau anheben, würde was passieren: Diejenigen, die sich ohnehin "seit klein auf" damit beschäftigen, wären wahrscheinlich auch im dritten Jahr von den Inhalten angeödet, weil "langweilig". Diejenigen, die kein Interesse an "IT" (i.w.S.) haben, wären hingegen angenervt, weil es sie schlicht nicht mehr interessiert, wie man "ein VBA programmiert", wie eine Mikroprozessor funktioniert oder oder oder...
... und wenn jetzt die Kritik kommt, dass ja eben einer dieser Punkte gar nicht in den Informatikunterricht gehört, dann kann er ja auch gleich die Antwort hinterher schieben, was denn dazu gehört. Denn: Will man nur anwendungsorientierte Softwarenutzung von Standardsoftware vermitteln (was wahrscheinlich ca. 85% der Leute vollkommen ausreichen würde) oder doch eher bis hin zur Programmierung (was die einen nicht interessiert und die Cracks (und die, die sich dafür halten) wären eh schon viel weiter, in einer anderen Sprache unterwegs oder was auch immer). Oder wie wäre es mit den Grundlagen der IT im mathematischen oder elektronischen Sinn? Oder doch lieber den Aufbau eines heutigen PCs? Oder...
Schlicht und ergreifend holt man damit niemanden wirklich ab oder gewinnt jemanden wirklich für "IT". Aber es kann natürlich hier jemand gerne den "Super-Inhaltsplan" posten und das Gegenteil beweisen; wobei wahrscheinlich schon der nächste Schreibende das dann ganz anders sehen würde... ;)
 
@LostSoul: Und was fangen 90% der Leute mit dem Wissen über Physik (Kernspaltung, Rerlativitätstheorie, etc) oder Chemie (Elektronenbindungen, Kohlenwasserstoffe, etc)?

Ein wirklichen Nutzen hat dieses Wissen nur für einen minimalen Bruchteil der Schüler. Mit den Grundlagen der Informatik, aber auch mit Medienkompetenz wäre hier meiner Meinung nach viel mehr gewonnen.

Es wird schon seit langem mal Zeit die Lehrpläne auf einen modernen Stand zu bringen. Und Informatik gehört nunmal zum Alltag.
 
Richtig so, denn man kann schließlich später auch ohne IT-Kenntnisse "Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft" werden.
 
verständlich...für die alten herren in der regierung, die noch mit tafel, kreide und rohrstock unterrichtet wurden ist das natürlich alles teufelsz...ähemm neuland...die haben ihr leben gelebt und wenn die jugend dann selber im berufsleben steht, sitzen sie sabbernd im altersheim und brauchen pfleger, und keine informatiker...
 
Find ich gut. Ohne Informatikunterricht wachsen genug DAUs nach, die man dann wieder supporten kann. Sowas erhält meinen Arbeitsplatz. Danke dafür.
 
Ja gut, man muss aber auch bedenken, dass bald 2% der BIPs in Militärausgaben fließen sollen. Da muss man schon mal Abstriche machen, um das Vaterland gegen äh wen noch mal zu verteidigen? Achja, Russland, die ihr Militärausgaben gekürzt haben.
 
Dann holen wir uns inder..... Wozu bildung, solange das einkommen für konsum reicht....
 
Ich frage mich ernsthaft wann die ersten Firmen ne eigene Schule aufbauen das sie sich richtige Fachkräfte sichern können. Hab so das gefühl das der "Pöbel" dumm gehalten werden soll.
 
Good old Germany ist bald nicht nur demographisch alt wenns so weiter geht...
 
Alle Schüler an allgemeinbildenden Schulen werden eine verbindliche Grundbildung in Informatik bekommen"
Was ist darunter eigentlich zu verstehen? Die Schüler zu guten Usern ausbilden, also das sie Office bedienen können? Das ist sehr wenig und würde mich auch nicht motivieren.
Meiner Meinung nach sollte Sinn und Zweck des Unterricht sein die Kinder die sich bis dato noch nicht aus Eigeninteresse mit der digitalen Technik beschäftig hat abzuholen und sie anzufixen. Nach dem Ikea Motto entdecke die Möglichkeit. Computer gibt es nicht nur zum Selbstzweck die können einen auch das Leben leichter machen.
Meine Ziehtochter (jetzt 10) hat sich z.B. das 3 dimensionale Konstruieren mit Minecraft beigebracht.
Nun wird mit CAD Software gearbeitet und hinterer kann sie es aus dem 3D Drucker holen.
Na gut Nippes, aber da motiviert. Es ist mal was anderes wenn die Oma kein Selbs gemaltes Bild bekommt sondern eine Skulptur die nicht von Thingiverse geladen wurde. Also selber machen wieder lernen. (Anspielung auf das klauen von Wikipedia)
 
Ich hoffe, das nun auch BW endlich mal schnallt, das die CDU und die Grünen sowieso, UNWÄHLBAR sind! Naja die nächste BTW kommt bestimmt....oder auch nicht(?)
 
Der "gute Bürger" soll ja auch nur einen IQ von 90 haben. Zu dumm um das Weltgeschehen zu kapieren aber ausreichend intelligent, um Steuern ohne Kommentare zu zahlen !
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