Dokument weg & Drucker spinnt: 20 Arbeitstage gehen so verloren

Streikende Technik und eine unzureichende Organisation von Daten führt im Durchschnitt bei jedem Büro-Angestellten in Deutschland zu einem Verlust von satten 20 Arbeitstagen im Jahr. Viele Probleme könnten dabei mit kleinen, aber entscheidenden ... mehr... Entwickler, Programmierer, Büro Bildquelle: Hitachi Data Systems Hitachi / Flickr Entwickler, Programmierer, Büro Entwickler, Programmierer, Büro Hitachi Data Systems Hitachi / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Seit Windows 10 bestimmt auch noch sprunghaft angestiegen.
 
@Freudian: Hehe du warst zu schnell, das selbe wollte ich auch eben schreiben.
Inb4 "der Fehler sitzt vorm Rechner" geschwafel.
 
@Freudian: Wieso? Nicht sinnvoll abgespeicherte Dokumente im Netzwerk haben doch nichts mit Windows zu tun. Kollegen mit Linux können die auch nicht finden. Und beim Drucker, der nicht im eigenen Büro steht, manipulieren auch gerne mal die Kollegen rum - stellen z. B. einen Blumentopf auf das Ausgabefach... Hinterher will's keiner gewesen sein...
 
@regulator: Zb weil du ein Windows Update machst und dir neue Treiber aufgezwungen werden, die dir dein Drucker komplett unbrauchbar machen.
 
@Riff-Raff: Z.B. weil Du ja nicht jedes Update übernehmen mußt oder es sofort übernehmen mußt! Und schon passiert nix. Sooo einfach ist das! Dienste >>> Updates abschalten, und Ruhe ist. Und später ggf. Update übernehmen, wenn unter Kollegen / im Netz / auch Winfuture usw. KEINE negativen Nachrichten zum jeweiligen Update kommen. Soooo einfach ist das! Übrigens: Vor einem Update kann man sich bei Win 10 informieren, WAS !!! im Einzelnem upgedatet wird. Nur mal so als Hinweis.
 
@Kiebitz: Sag das mal einem Dau, vor allem mit der Home Edition. Viel Spaß.
Schon toll wenn man Updates komplett deaktivieren muss, damit man sowas nicht bekommt.
 
@Riff-Raff: Du !!! hattest das geschrieben und darauf hatte ich Dir geantwortet! Bist Du ein DAU ? Auch in der Home-Version läßt sich meiner Kenntnis / Erfahrung nach, die Update-Funktion ganz oder vorübergehend abschalten: Bei Updates zeitlich verschieben, bei Dienst ganz abschalten, eben wenn man will und so lange wie man will, also auch nur vorübergehend. Was soll also diesbezüglich an der Home-Version besonderes sein? Und von daher ist das mit dem Update aufgezwungen eben Quatsch, weils so nicht stimmt!
 
@Kiebitz: Ich bin sicher kein dau.
Gott sei Dank habe ich noch nie eine Home Edition benutzt, aber so kastriert wie diese sind würde es mich nicht überraschen, wenn man es eben nicht über Services.msc deaktivieren kann.

Ja diverse Updates können zurück gestellt werden und später installiert werden, aber dazu zählen doch keine Treiber Updates.

Also wie soll der Dau so etwas deaktivieren können, wenn er nicht mal weiß das es geht?
 
@Riff-Raff: Hmmmm? Und der soooo geliebte und oft zitierte "DAU" hat bei den Vorgänger-Versionen von Win keine Probleme gehabt. Und bei Unix, Linux und Co. auch nicht. Und bei MC OS auch keine Probleme für einen "DAU"? Naaaa?!

UND ich dachte immer, neue Treiber von Win10 kommen auch mit den Updates? Hmmmm? Wie kann denn ein Treiber durch Win 10 Update verändert bzw. ersetzt werden. ABER warst Du es nicht der weiter oben schrieb wortwörtlich: "...Zb weil du ein Windows Update machst und dir neue Treiber aufgezwungen werden..." ??? Aha! Also doch! Also doch sind / können Teiber ein Bestandteil von Win10 Updates sein. Dann ist es aber wohl doch so, kein Update übernommen wg. Zurückstellung bzw. wg. Deaktivierung in Dienste, auch kein anderer Treiber! Oder ?
 
@Kiebitz: man kann nicht alle Updates zurück stellen, was schreibst du denn da bitte. Lesen, dann antworten.
 
@Riff-Raff: Treiber Updates kann man (zugegeben mit einem Extra Tool von MS selber) sogar komplett abschalten, sogar in der Home Version!
dann bekommt man nur noch die "normalen" Updates, aber keine mehr für Treiber.
 
@Scaver: Extra Tools du sagst es.
 
@Riff-Raff: Richtig, aber trotzdem gibt es die Möglichkeit und es ist der offizielle Weg dafür.
Denn MS will nicht, dass DAUs, nur weil sie irgendwo was gelesen oder gehört haben, im System rumfummeln, aber denen die sich besser aus kennen und interessieren, trotzdem die Möglichkeit bieten.
Die Lösung finde ich daher nicht schlecht.
Denn ganz ehrlich, habe ich keine Ahnung und es geht etwas nicht, frage ich jemanden der sich damit auskennt (z.b. den IT Laden um die Ecke, Bekannte usw.) und die wissen dann, wie es geht!
 
@Scaver: Wenn das der Weg ist, den MS gehen will, dann gerne. Der Kunde, egal ob DAU oder nicht, will das aber nicht. Siehe Echos in Foren, News und Kommentaren.

Wenn man mit dem Kopf durch die Wand will, damit man mehr Daten sammeln kann und diverse Updates pushen kann, die Dinge enthalten die man nicht will, dann muss man eben auich mit schlechter Presse uind schlechten Kommentaren leben. Das Problem liegt dann bei MS und nicht beim Kunden.
 
@Riff-Raff: Die Echos sind aber nur ein kleiner Bruchteil aller Windows Nutzer. Die meisten interessiert das gar nicht und vom Rest gibt es viele, die damit gut leben können.
der kleine Rest ist immer am lautesten und den nimmt man auch am meisten war, aber die Masse macht das damit nicht aus. Und die müssen das dann hinnehmen.
Nicht installierte Updates verursachen viel mehr Probleme und auch gravierendere, als die neue Vorgehensweise.

Und MS hat damit keine Probleme. Auch werden die Nutzerzahlen dadurch nicht weniger. Der einzige Effekt ist, das Leute später auf Windows 10 wechseln. Aber wechseln wird irgendwann jeder, da man sonst technisch ausgesperrt wird (mit Windows 95-2000 kommt man auch nicht mehr ordentlich ins Internet!).
 
@Riff-Raff: NUN halten wir einfach mal fest: Du kannst mit und in Win 10 Ubdates zurückstellen / abstellen! Mit in Win 10 integrierten und vorhanden Mitteln! Ob Du das wahrhaben willst oder nicht! Wir halten insofern auch mal fest, Dir wird deshalb kein einziges Update aufgezwungen, wie Du weiter oben behauptest hast! Dir müßte damit auch kein Druckertreiber u.ä. zerschossen / verändert werden! Wir halten mal weiter fest, es geht mit ALLEN Versionen von Win 10! UND wir halten ergänzend weiter fest, Du lkannst Dich übdie Inhalte der Updates cvorab informieren bevor ! Du die zuläßt / ausführst.

Ob Du diesen Weg bezüglich der Update"verwaltung" gut, umständlich oder sonstwas findest, bleibt Dir überlassen. Aber bitte nicht etwas schreiben was nicht stimmt nach dem Motto geht nicht. UND bitte nicht schreiben / andeuten, andere (ich) hätten keine Ahnung. Denn für Dich gilt hier, "...was schreibst du denn da bitte. Lesen, dann antworten..."! Und noch besser, VORHER informieren! Danke und tschüß!
 
@Kiebitz: Es geht von Haus aus und ohne zusatz Tools nicht. Mehr muss man nicht festhalten.
 
@Riff-Raff: Tatsache ist: Es geht von Haus aus, von Win 10! aus, sehr wohl! Und es geht mit Win 10 eigenen Bordmitteln, mit in Win 10 integrierten Mitteln eben doch sehr wohl! Es werden keine Zusatztools von Fremdanbietern benötigt und kein Tool von ausserhalb Deines Win 10! Das muß man festhalten! Und was schreibst du denn da bitte nun noch immer wieder?! Lesen, informieren, anschauen, ausprobieren, dann schreiben! UND vielleicht auch mal hin und wieder Einsicht zeigen statt nur noch rumzumaulen. Nun endgültig: Danke und tschüssie!
 
@Kiebitz: Du liegst falsch
 
@Riff-Raff: Im Unternehmen sollten Updates generell über WSUS eingespielt werden.
 
@regulator: im Unternehmen ja. Windows 10 wird aber nicht nur in Unternehmen eingesetzt
 
@Riff-Raff: Das stimmt, aber im Artikel geht es um "Arbeitstage", also habe ich an Unternehmen gedacht. Als Privatperson ist es was anderes, aber man verliert keine Arbeitstage. Bei Home-Office und Selbstständigen ist es natürlich schwierig.
 
@regulator: es gibt auch leute die von zuhause aus arbeiten
 
@regulator: Selbständig und Home Office ist auch nichts anderes, wie im Büro.
Denn im Home Office ist rechtlich der AG verantwortlich und muss sich um die IT kümmern, wie auch im Büro.
Und Selbständige sind ja auch keine Privatpersonen während der Arbeitszeit und müssen sich dann entsprechende selber kümmern, jemanden dafür einstellen oder beauftragen.
 
@Freudian: Aber nicht so sehr wie dummes Bashing.
 
@crmsnrzl:
Du meinst also es ist "dummes Bashing" darauf hinzuweisen, dass durch Windows 10 nunmal viele Rechner bzw. deren wichtige Funktionen lahmgelegt wurden und werden?
Fanboy Logik...
 
@Freudian: Nein. Habe ich das gesagt?
 
@crmsnrzl: Nein, du hast gar nichts gesagt. Komplett unrelevantes Kommentar, mal wieder.
 
@Riff-Raff: Dass ich gar nichts gesagt habe, ist eine Lüge.
 
@Freudian: Bei mir und meinen Bekannten / Freunden nichts dergleichen passiert!

Und wenn Du schreibst an crmsnrzl "...Fanboy Logik...", schreibe ich an Dich gerichtet: Hater-Logik eben!
 
@Kiebitz:
"Bei mir ist nix passiert also ist alles in Ordnung, du Hater!".
 
@Freudian: Das mit dem Lahmlegen trifft in den meisten Fällen nur auf total veraltete Hardware zu. Und am Ende liegt die Schuld nicht bei Windows 10 bzw. Microsoft, sondern beim Hersteller der Hardware, der keine oder keine vernünftigen Treiber liefert.
 
@Freudian: Und dann kommen noch superschlauen BWL'ler die einem vorrechnen das:"9 Frauen ein Kind in einem Monat bekommen können." ;)
 
@LeBossu: Ohne Rechnung aber ja, können sie... Wenn 9 Frauen jeweils 1 Kind bekomme und zwar alle im selben Monat (oder alternativ innerhalb eines Monats), dann kann man das als "in einem Monat bekommen" interpretieren ;)
 
Meiner Erfahrung nach lassen sich viele Probleme auf die IT eines Unternehmens zurückführen.
Man reitet das tote Pferd immer weiter... .

Entsprechende Lösungen für eine Dokumentenablage, ein übersichtliches Wiki für die Mitarbeiter oder gar Programme zur Druckerverwaltung bzw. intelligente Endgeräte wie Drucker oder Kopierer gibt es schon ziemlich lange, wie es eben der Artikel auch hergibt.
Aber nur weil es sowas gibt und vermutlich im Betrieb auch irgendwo eingesetzt wird, steht es noch lange nicht jedem Mitarbeiter zur Verfügung.

Mir persönlich sind diese Zwangspause oft ganz Recht. Als Beispiel: Am Morgen den Rechner booten + Anmelden im Firmennetz dauert einfach ~10Minuten -> perfekte Zeit zum Kaffee holen.
...Ok trifft nur zu, wenn man nach Stunden bezahlt wird.
 
@erso: Letztendlich ist es nur eine Verlagerung der Kosten. Hier wird der Arbeitszeitverlust der Mitarbeiter aufgezeigt und letztendlich in Rechung gestellt. Neue (schnellere) Technik kostet auch Geld. Leider wird das oft gegen gerechnet und dann keine neue IT gekauft. Oder die Geschäftsführung ist der Meinung, das die IT-Kosten eh schon viel zu hoch sind und genau hier gespart werden muss. Das die "Kosten" dann an anderer Stelle wieder aufschlagen wird dann erst viel zu spät gesehen. Und wer ist dann wieder Schuld die IT-Abteilung die nur "den alten Scheiß" bereitstellt :-(...
 
@DarkKnight80: Mir fällt auf, dass ich es nicht genau genug formuliert habe. Ich bezog mich in Gedanken auf OpenSource (GPL, CPL, MIT, GNU) Lösungen. Hier wäre legentlich Arbeitszeit, die man so oder so zur Wartung alter Lösungen verbraucht der Aufwand.
Aktuelle Technik bekommt man höhstens am Geschäftsjahresende mit einer kühnen Gegenrechnung à la 2h pro Mitarbeiter pro Monat macht 19(Arbeitstage)*2h*20.000(Mitarbeiter)*35€(selbstverständlich Brutto) = 26.600.000€ Budget für neue Kopierer, die eben diese 2h einsparen :D.
 
@erso: Je nach Firma und Branche kann man viel über Open Source erzählen, aber bekommt keine. Im Gesundheitswesen beispielsweise gibt oft der Lieferant des Medizingerätes vor, welche Software damit zusammen arbeitet - und die wiederum ist viel zu oft ausschließlich für Windows zu haben. Ziemlich viel Software kann Excel- oder Worddateien erzeugen, womit man auch bei der Officesuite eher bei Microsoft als bei OS landet. Viele Systeme mit Benutzerverwaltung kannst du imemrhin in ein AD einklinken, aber nicht in ein beliebiges LDAP usw. usw. ...

Am Ende kannst du für den internen Support VNC einsetzen und für Archivdateien etwas Freies wie UltimateZIP o.ä. nutzen, aber bei allen wichtigen und teuren Softwareprodukten hat man nicht die Freiheit, sie durch Open Source usw. zu ersetzen.
 
@erso: Die Mitarbeiter müssen auch mit der IT und den Neuerungen umgehen können. Wenn jemand sich "wichtige E-Mails" lieber ausdruckt oder gar 100-und-mehr seitige Handbücher - trotz zwei aktuellen Monitoren am Arbeitsplatz, - einfach "weil man das schon immer so gemacht hat" oder "weil es besser ist" - dann: ciao papierloses Büro, ciao Kosten- und Zeitersparnis, ciao Zukunft.
 
@astafolo: Erinnert mich an einen ehemaligen Vorgesetzten von mir, dessen E-Mails ich - quasi so in Sekretärsfunktion - in Kopie erhalten habe. Telefon klingelt: "Da ist doch die E-Mail von xy gekommen. Drucken Sie die mal aus und bringen Sie sie mir vorbei. Wir müssen darüber reden."

Hab dann die Mail ausgedruckt (3 Seiten, auf der letzten war aber nur AGB-Geschisse, was automatisch immer mit angehangen wird an die Mails) und bin zu ihm rüber. Er liest sie sich noch mal kurz durch und dann haben wir drüber gesprochen.

Beim Rausgehen hat er dann den Ausdruck in den Papierkorb geworfen.

Tjoa... *schulterzuck*
 
@RebelSoldier: ich bekomme einen Anruf "sie haben mir doch vorhin das FAX geschickt...". Ich habe eine Mail geschickt und seine Sekretärin hat es ihm ausgedruckt.
 
@erso: meiner Erfahrung nach sind die IT-Mitarbeiter meist auch selber betroffen und möchten gern was verbessern, aber dürfen das nicht. Oder der IT-Leiter wurde als Vertrauter des Geschäftsführers eingestellt, hat aber eigentlich keine Ahnung und blockiert Upgrades aus Kosten- oder sonstigen Gründen. Und schließlich hat auch die IT Personalprobleme, weil der Vorstand die Stellenzahl nach irgendwelchen kuriosen Schlüsseln aus anderen Unternehmen berechnet oder was die da so für Vortsellungen hegen, und hat deswegen nicht die nötige Zeit, solche nur selten trivialen Upgradeprojekte mit all ihren Abhängigkeiten auch nur ordentlich vorzubereiten ....
 
@Drachen: Das Zeitfressende ist normalerweise nicht das Projekt selbst, sondern der darauf folgende betrieb. So ein Wiki ist schön und gut, aber spätestens nach 2 Monaten kann man sie vergessen, wenn man nicht wenigstens 3-5 Leute einstellt die in Vollzeit dafür verantwortlich sind sich um die Verwaltung und Aktualisierung zu kümmern. Ganz zu schweigen davon das der "Business-Angestellte"(völlig egal ob einfacher Angestellter oder Board-mitglied) es normalerweise nicht für nötig hält Einträge/Uploads auch entsprechend zu melden wenn man ihn dazu nicht zwingt.
 
"Streikende Technik und eine unzureichende Organisation von Daten führt im Durchschnitt bei jedem Büro-Angestellten in Deutschland zu einem Verlust von satten 20 Arbeitstagen im Jahr. "
Ohne Quellenangabe eine völlig wert- und haltlose Aussage. Einen Link zu der Studie sollte man schon noch platzieren können...
 
Kosten-Nutzen-Verhältnis ist bei diesen Stühlen im Video auch wieder extremst gegeben.
Schon das aufladen der Teile macht mehr Arbeit als wenn jeder seinen Stuhl einfach nur ran schieben würde oder als wenn einer einmal um den Tisch läuft.
 
@Paradise: Nicht nur das! Jeder schreit nach Energieeinsparungen, holen sich aber auf Grund solcher "Bequemlichkeiten" die Kosten selbst ins Haus.
 
Welch alberne Statistik. Gerade bei den Druckern sollte man erstens mal die Kosten für "always-on" dagegen halten und vergleichen. Zweitens braucht man in der realen Welt nur selten Ausdrucke wirklich unmittelbar - und diese seltenen Fälle sind i.d.R. ein Problem schlechter Vorbereitung für ein Event. Und drittens sind die neuen Drucker fast aller Hersteller so schnell, dass die Ausdrucke schon nach wenigen Sekunden nach dem Einschalten des Geräts heraus schießen. Wer da übers Jahr kumuliert auf 8 Minuten Wartenzeit kommt, sollte eher seine Arbeitsabläufe überdenken und ggf. steinalte Drucker mit minutenlanger Aufwärmzeit ersetzen, als über die verlorene Zeit zu lamentieren.

Das mit dem Dokumenten ist ein anderes Thema, hier würde vermutlich am besten ein Dokumentenmanagementsystem helfen, kombiniert mit dem Fleiß und der Disziplin, ausnahmmslos alle Dokumente zeitnah zu "verschlagworten". Abseits solcher DMS sind auch längere Dateinamen hilfreich und ein nicht zu tief geschachteltes Ablagesystem. Ich sehe auch 2016 noch oft und zahlreich Dateinamen mit irgendwelchen kryptischen Kürzeln, um die 8 Zeichen Länge von anno dunnemals ja nicht zu überschreiten ....
 
@Drachen: Ich glaube das die 8 Minuten auf Ämtern hier nicht langen...
Wie oft wird bei der Polizei eine Aussage aufgenommen die gedruckt und dann unterschrieben werden muss.
Aufm Sozialamt, Arbeitsamt usw siehts doch genauso aus.
 
@Paradise: Bei der Polizei mag das hinkommen mit dem oft zeitnahen Bedarf an einem Ausdruck, aber da muss die IT halt anders organisiert werden. Diese ominösen 8 Minuten müssen auch da nicht zusammen kommen, da läuft irgendwas grundverkehrt.
 
@Drachen: Na auf anderen Ämtern ist es auch Zeitnah. Da sitzt man ja auch während die es am PC ausfüllen um es dann auszudrucken um es einem auszuhändigen.
 
@Paradise: ja meinetwegen, aber Ämter sind ja nun auch nicht der Nabel der Welt und der Druckernutzung. Ordentliche IT und moderne Drucker machen diese 8 Minuten zu einem putzigen Märchen.
 
Umso häufiger ein Drucker benötigt wird, desto weniger muss dieser aufgewärmt werden, zumindest diese Zeit sollte somit wegfallen/minimiert sein.
 
Finde immer wieder lustig, was da so passiert, und was die Anwender so anrichten, und hinterher soll die Technik und der Admin Schuld sein.

Anruf beim "Helpdesk" in der 1-Mann-IT-Abteilung (also bei mir):

"Ich hab' ein Dokument geschrieben, 20 Seiten, da hab' ich 2 Stunden dran gesessen, und beim Speichern ist Word abgestürzt - wie komme ich an das Dokument, damit ich nicht nochmal 2 Stunden neu tippen muß?"

Admin sucht im Temp des Anwenderprofils hektisch das notgesicherte Word-Dokument (*.asd) - nichts zu finden.

"Haben Sie seit dem Word-Absturz irgendwas gemacht"

"Ich hab' den Rechner neu gestartet"

"Wieso das denn?"

"Ich dachte, dann kommt das Dokument zurück"

"Nein, so auf keinen Fall, Sie hätten mich besser sofort angerufen, da ist leider nichts mehr zumachen"

"Haben Sie denn keine Datensicherung"

"Von einem ungespeicherten Dokument? Nein."

"Aber Sie machen doch Sicherungen?"

"Ja, jede Nacht"

"Und warum können Sie mir das Dokument dann nicht zurückgeben"

"Weil es nicht gespeichert war"

"Und wenn es gespeichert gewesen wäre?"

"Wann ist das Dokument denn entstanden?"

"Heute"

"Ich sagte ja, jede Nacht, also alles von gestern. Alles von heute ist erst morgen in der Sicherung. Aber nur, wenn es gespeichert war"

"Ich hab' da mal was gegoogelt, haben wir Schattenkopien?"

"Ja. Unser Fileserver macht Schattenkopien. Tagsüber alle 2 Stunden. Von gespeicherten Dokumenten."

Die Diskussion könnte noch ewig so weitergehen. Seitdem schule ich die Anwender (manchmal in Härtefällen auch einzeln - wie Privatunterricht) ) für die einfachsten Dinge. Das hilft dann (manchmal). Beim obigen Beispiel habe ich den Leuten beigebracht, das Dokument schon zu speichern, BEVOR sie überhaupt das erste Wort schreiben. Und per GPO habe ich das Schnellspeichern alle 10 Minuten erzwungen. Seitdem kommt sowas wie oben nur noch extrem selten vor.

Dies von mir zum Thema "DAU". Es liegt tatsächlich oft auch an den Anwendern selber. Und es liegt dann aber auch in der Aufgabe der Arbeitgeber, ihre Leute schulen zu lassen, selbst für simple Dinge ist das oftmals sehr nützlich.
 
@departure: selbst Schuld, kenn sowas, kurze Antwort: Sorry aber die Daten sind weg. Ich wünschen Ihnen trotzdem einen schönen Tag
 
@Lon Star: falsch, Word hat eine Standard-Speicherung, die alle paar Minuten eine temporäre Wiederherstellungsdatei erstellt.
Wenn Word abstürzt sollte es ausreichen nur Word, also KEIN Dokument(!) zu starten, dann sollte auf der linken Seite eine Liste mit "Wiederherzustellende Dokumente" erscheinen.
Ähnlich ist es z.B. auch, wenn jemand "ausversehen" ein Dokument ungespeichert schließt:
Word 2010 -> Datei -> zuletzt verwendet -> "nicht gespeicherte Dokumente wiederherstellen" (ganz unten)
 
@tapo: falsch, das funktioniert nicht immer
 
@Lon Star: klar, ein Neustart oder das Öffnen eines anderen Dokumentes kann da schon dazwischen funken, aber wenn man das den Leuten erklärt haben die das bald intus. Wenn ich das so wie du machen würde wäre ich wahrscheinlich schon gefeuert worden.
 
@tapo: sry wer aber zu doof zum Speichern ist, selbst Schuld.
 
@departure: Über solche Anrufe und Fragen konnte man früher noch schmunzeln bzw. darüber lachen da diese eher selten vor kamen. Was mir auffällt ist das solche PEBCAK-Anfragen eher mehr werden, da die "Rechner an, Hirn aus" Mentalität wohl so langsam um sich greift und die These "Die Dummheit nimmt zu" nährt (Idocracy lässt grüßen).

Solche Geschichten lassen mich wirklich an der Menschheit zweifeln, denn anstatt es als gegeben hin zu nehmen und mit dem schreien des Dokumentes anzufangen, wird erst einmal zig Minuten mit Diskussionen und Schuldzuweisungen verplempert.

Schulungen hin oder her, aber von JEDEM Büro-Arbeitnehmer werden heute Office-Kenntnisse verlangt und in diesen sollte m.M.n. auch dazu gehören das man Dokumente auch speichert bzw. zwischenspeichert (erst recht wenn man längere Zeit daran gearbeitet hat).
Statt dessen werden hier wiederum Dinge an die IT-Abteilung abgegeben, welche sich eigentlich um wichtigere Dinge zu kümmern hätte, als so einen "banalen Scheiß".
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles