Schnelles Netz: Hinter der Großstadt-Grenze ist meistens Schluss

Wer zumindest die für die hiesigen Verhältnisse schnellsten Internet-Verbindungen nutzen will, sollte unbedingt in der Stadt wohnen bleiben. Schon kurz hinter den Grenzen der großen Metropolen muss man damit rechnen, nur sehr viel langsamere ... mehr... Internet, IT, Erde Bildquelle: Flickr Internet, IT, Erde Internet, IT, Erde Flickr

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"Natur, Ruhe und frische Luft: Vor der Großstadt-Grenze ist meistens Schluss"
oder
"U-Bahn: Hinter der Großstadt-Grenze ist meistens Schluss"...
 
@nicknicknick: also aktuell (Abbrennsaison) kann ich hier auf dem Land nicht gerade von frischer Luft reden. Die 50+ Generation hier im "Dorf" verbrennt einfach was ihnen in die Hände kommt. Trotz Wertstoffhof und co. Ansonsten verpessten Gülle und BioGas Anlage die Luft...Aber Internet haben wir trotzdem nur 6Mbit.
 
@Nero FX: Ein Tipp: Bei der Stadt/Gemeinde anrufen kann Wunder wirken. Bisschen soziale Ächtung ertragen gehört halt auch zum Landleben ;)
 
@nicknicknick: Als WG Zimmer Mieter der hier nicht gemeldet ist interessiert sich die Stadt/Gemeinde sicherlich nicht sonderlich. Davon abgesehen ist die Gemeinde so unfähig...Sie müssen gerade eine halbe Million für einen gescheiterten Breitbandausbau 2007/2008 zurückzahlen. Die WLAN Internet Firma hat sich die 500.000€ Fördergeld geschnappt und ist dann sauber in die Insolvenz gegangen ohne auch nur einen € zurück zu geben. Daher werden wir hier wohl noch 100 Jahre mit DSL6000 rumgurken denn Förderung wird es hier wohl nicht mehr gegeben.
 
@Nero FX: Wenn die Gemeinde Geldprobleme hat, dann sollte sie doch gerade an Strafgeldern für Ordnungswidrigkeiten Interesse haben.
 
@Nero FX: Wieso ziehst dann nicht einfach (wieder) in die Stadt, wenn es dir auf dem Land in deinem "WG-Zimmer" nicht passt? Kannst du es dir nicht leisten?

Aber kann ich mir schon vorstellen. Ein paar Wochen/Monate neu hingezogen, nichts passt und dann noch die alten Einwohner gleich anschwärzen wollen.

Sind dann die gleichen, denen das Mähen des Rasens zu laut ist, Kirchenglocken stören, oder der Hahn in der Früh.

>Ansonsten verpessten Gülle und BioGas Anlage die Luft

Ja echt schlimm diese Landwirte, die Nahrung "produzieren".

Wie stellt sich ein Stadtmensch bitte das Land vor?
Häuser und Gärten bleiben nicht einfach so schön, sondern müssen auch mal gepflegt werden auch unter Einsatz von Maschinen.
 
@andi1983: Die Stadt kann ich mir nicht leisten korrekt. Da können nur die Reichen wohnen. Als kleiner Angestellter keine Chance....naja neu hingezogen kann man nicht sagen, sind erschreckenderweise schon fast 5 Jahre....Die Landwirte und Nahrung produzieren? Sie verseuchen den Boden mit Nitrat (Wir in Deutschland sprengen damit jegliche EU Vorschriften), das hat nix mit Nahrung produzieren zu tun. Hier wird nur minimal Raps und Mais angebaut. Mais als Futter für die Kühe und Raps für BIO Diesel. ich hab hier noch nicht einmal einen Imker entdeckt. Und die Kühe produzieren wieder Milch (was sich nicht lohnt) und Gülle die dann auf den Akker muss. Die Felder dienen hier nur als Gülleverteilfläche(es gibt Vorschriften wieviel m² Fläche/Kuh vorgehalten werden muss, für Gülle). Sind fast nur Milchbauern hier. Da ist nix mit Weizen, Roggen etc. Keine Ahnung warum. Rasen mähen stört mich definitiv nicht. Aber das Verbrennen von behandeltem Holz, frischem, nassen Grünschnitt mit Altöl als Anzündhilfe und das bei einer Tiefdrucklage und 0 Wind schon.
 
@floerido: Das mag sein. Aber die Person zur "Prüfung" muss auch bezahlt werden. Des Weiteren erwarte doch nicht das ein Ordnungsamt Angestellter sich um 17 Uhr noch irgendwo hin (außer nach Hause) bewegt. Wenn er nicht sogar mit dem Verursacher verwand ist
 
Nur dass nicht alles außerhalb der 10 größten Städte "ländlich", "im Grünen" usw. ist.
Es gibt auch noch sehr, sehr vieles zwischen Köln und einer abgelegenen bayrischen Berghütte. Die brauchen keine UBahn aber warum sollten denn die zig Millionen Haushalte kein schnelles Internet brauchen?
Ich sag ja sogar dass 50-100mbits meist reicht und flächendeckend FTTH weder bezahlbar noch nutzbar ist, aber man lässt sie ja bei 6/16mibts um andere von 100 auf 400+ zu bauen die dann zu über 90% nur 50 buchen...
 
Hinter der Großstadt-Grenze? In vielen DE Metropolen sogar innerhalb der Stadt Grenze.
 
@Akkon31/41: so kenn ich das auch. innerhalb von Landeshauptstädten nur zwei MBit/s, während außerhalb der Großstadt fröhlich mit 16 oder mehr gesurft werden kann.
 
@Akkon31/41: Es gibt in Deutschland fast nirgendwo schnelles Netz!!! Download ist eine Sache, aber aufgrund der alten Technologie (DSL/VDSL/Kabel) in Deutschland, ist der Upload oftmals unsäglich schlecht. Für ein Privathaushalt ist der auch nicht ganz so wichtig, aber im Geschäftsumfeld ist das ein klarer Standortnachteil. Viele haben nur wenige MBit Upload (1-2), damit können Unternehmen oft nicht konkurrenzfähig arbeiten. Beispiel Ingenieurbüro: Da gibt es durchaus größere Datensätze, die an andere Firmen übertragen werden müssen. Für 50 GB Daten braucht man bei 1 MBit Upload mindestens 5 Tage, wenn sonst niemand das Netz nutzt!!! Bei 2 MBit Upload (wie bei DSL 16 weit verbreitet) sind es immer noch mehr als 2 Tage. Völlig indiskutabel. Wer jetzt glaubt, das sei Schicksal, der sollte sich mal in anderen Ländern umschauen. Dort wird vor allem Glasfaser ausgebaut und damit gibt es häufig deutlich schnelleren Upload, oft genauso hoch wie der Download. In zahlreichen Ländern sind 100 MBit Upload üblich, in mehreren Ländern gibt es auch schon Regionen mit 1000 MBit Upload.
 
Die 50 Mbit haben wir doch schon fast überall flächendeckend. Es ist z.B. wieder keine Technologie genannt und die 50 Mbit bringt laut Definition auch LTE.

Da LTE ein Shared-Medium ist steht den Kunden dann die volle Bandbreite nur am 30. Februar zur Verfügung.

Man sollte in diese Definition aufnehmen, dass die Anbindung beim Kunden nicht per Mobilfunk, sondern per Kabel realisiert werden muss.
 
Ich hab in Nürnberg vor 2 Jahren mal in so einem Digitalen-Niemandsland gewohnt, da ging gar nix!
Internet: Erst hieß es: DSL? Nö! Dann war irgendwann mal DSL-Light (380kb/s, Natürlich zum Vollpreis!)) möglich, allerdings nur mit täglich so ca. 10-20 Verbindungs- und Synchronisierungsabbrüchen.
Dann Umstieg auf LTE@Home, dasselbe Spiel... Kaum Empfang, Höllisch Teuer...
DVB-T: Pffff..... Empfang nur mit Sauteurer Verstärkerantenne möglich, und bei jedem Senderwechsel musste ich trotzdem noch zusätzlich die Antenne umstellen (Sat1: Fenster, ZDF: Schrank, usw...)
 
@karlo73: Du hast gerade für lustiges Kopfkino bei mir gesorgt (wegen DVB-T Antenne umstellen), obwohl das Thema eigentlich traurig ist. Danke dir dafür :)
 
In Wolfenbüttel wurde vor 3 Jahren zusammen mit htp der komplette Landkreis (ja auch die 50 Einwohner Dörfer) mit mindestens 32 Mb/s versorgt. Bei 90 % der Haushalte kommen sogar 50 Mb/s und bald 100 Mb/s an :)

Es geht also, wenn man einen willigen und fähigen Landkreis hat, der auch bereit ist bzw. in der Lage ist erstmal in Vorleistung zu gehen. Das waren bei uns ca. 10 mio. Euro. Weitere 3 mio. hat die Firma htp getragen.

Innerhalb von 2 Jahren war der komplette Landkreis (und der ist nicht gerade klein) versorgt.

Wie gesagt: Es geht also auch auf dem Ländle!

Gemeinden, die nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, müssen vom Bund unterstützt werden.
Bei den Milliarden, die täglich für Schwachsinn aus dem Fenster gefeuert werden, sollten die paar hundert Milliönchen als einmalige Investition wohl drin sein.
 
@Fekal: Jupp, zb mal eine bank nicht retten und die hunderte mrd in das land und die leute investieren
 
Wohne beschaulich außerhalb der Großstadt ( 75 Km ) nur 890 Einwohner hier!
:)
Habe einen von nuur 50 Anschlüsse auf VDSL 50 erhalten, mehr Haushalte anzuschließen ginge nicht ( Aussage Telekom) !
:(
Ich genieße es mit Smartphone per Wlan durch's WWW ZU FLITZEN !
PING -><- 32
DOWNLOAD 46 MB/s
UPLOAD 6,3MB/s
;)
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