Mossul: Der erste Krieg im Livestream - Bilder allein reichen nicht

Kriege und bewaffnete Auseinandersetzungen sind traditionell etwas, das nur gefiltert und mit der passenden Propaganda zu den nicht direkt beteiligten oder betroffenen Menschen durchdringt. Das ändert sich gerade - und die vom Entertainment ... mehr... Krieg, IS, Islamischer Staat Bildquelle: Dabiq Krieg, IS, Islamischer Staat Krieg, IS, Islamischer Staat Dabiq

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"Das ändert sich gerade - und die vom Entertainment verwöhnten Nutzer sind teilweise enttäuscht."

Wow... einfach nur wow... Also da hab ich echt keine Worte mehr für.

I don't want to live on this planet anymore.
 
Die Überschrift empfinde ich als Schlag ins Gesicht. Einen Krieg, bei dem täglich Menschenleben auf dem Spiel stehen, nach seinem Unterhaltungswert zu bewerten ist unter aller Sau.
 
@bigspid: Die Überschrift bewertet gar nichts.
 
@ckahle: Die Überschrift ist absolut daneben. Wenn dir der Krieg per Youtube zu langweilig ist, fahr doch selbst hin und berichte Live. Vielleicht kommt dann etwas mehr Spannung bei dir auf...

Bei so einer "News" fehlen einem echt die Worte!
 
@Manny75: Ähm...wo bitte steht, dass irgendwo meine persönliche Meinung hingeschrieben ist? Lies bitte, was da steht. Danke.
 
@ckahle: also ich habe mir jetzt die Überschrift zehnmal nacheinander durchgelesen - und auch die "" machen die Sache nicht besser. Ich finde die Überschrift, den Artikel und die Sache, um die es geht, menschenverachtend und widerlich.

OK, immerhin die Überschrift wurde geändert.

Ob sie nun aber verständlicher ist - ich weiß nicht...zudem ist das Fakt schon nicht ganz richtig. Es hat bereits im Afghanistankrieg undokumentiere Streams gegeben.

Von daher - vielleicht nicht die schlechteste Idee, den gesamten Artikel wieder raus zu nehmen!
 
@Bengurion: Wie würdest du es denn besser erklären? Der Experte sagt es ja genau so. Und warum ist der Artikel menschenverachtend?
 
@ckahle: Habe ich gelesen. Und wenn die Überschrift nicht jemand anders für dich geschrieben hat, ist das deine Zusammenfassung zu der News. Von daher kommt man zu der Annahme, dass der Krieg für dich langweilig ist.
 
@ckahle: Bevor ich Dir diese Frage beantworte: ist diese Frage allen Ernstes ernstgemeint?
 
@Manny75: Aber wieso kommst du zu der Annahme, dass ich meine Meinung in Nachrichten reinschreibe? Es steht sogar als direktes Zitat drin, dass es sich um eine Erklärung von jemand anderem handelt. o.O
 
@Bengurion: Natürlich ist sie ernst gemeint. Kann ja sein, dass ich völlig danabenliege und der Kollege auch.
 
@ckahle: In einem Krieg, einem Angriff auf Mossul, vergleichbar dem Angriff auf Aleppo, fliegen Raketen, Granaten, Maschinengewehrsalven. Da explodieren Schädel, werden Körper zerfetzt, sterben Frauen, Kinder, junge und alte Menschen, wird Leben vernichtet.
Solange es noch nicht das Realitätsfernsehen gibt, wo die Kugeln dann auch aus dem Monitor fliegen und wahllos Zuschauer treffen können, ist es widerlich, sich an den Schmerzen, dem Leid, dem Tod von Menschen zu ergötzen, gemütlich dabei seine Zigarette zu rauchen oder am Kaffee zu schlürfen.
 
@ckahle: Habe ich ja gerade geschrieben. Man liesst eine Überschrift und diese ist eine Zusammenfassung der News, welche vom Redakteur kommt.

Wenn es ein Zitat ist, sollte man, gerade bei solch einem Thema, diese Information ganz an den Anfang des Berichts setzen und nicht nicht erst am Ende des Textes. Ausserdem setzt man Zitate nicht in Anführungszeichen? Letzteres hätte schon eine ganz andere Wirkung gehabt.
 
@ckahle: Ich glaube sie verstehen deine Überschrift nicht.
 
@Bengurion: In dem Artikel geht es aber nicht darum, ob der Redakteur Krieg supi findet. Es geht darum, das einfach so pure Livestreams ohne weitere redaktionelle Zuarbeit überhaupt nichts zum Verständnis beitragen.
 
@ckahle: Ich lese in einem Artikel über einen Livestream eines Angriffs auf Mossul, in dem jetzt im Moment im Minuten- vielleicht sogar im Sekundentakt Menschen sterben: "Schöne Aufnahme einer irakischen Landschaft, sehr entspannend, danke"
Ich erspare Dir und mir die Wiederholung des Zitats von Max Liebermann
 
@ckahle: Letzter Nachtrag: wie ich oben um11:24 schrieb, ist schon die erste Hälfte der Überschrift falsch, da es bereits während des Afghanistankrieges stundenlange undokumentierte Livestreams gegeben hat.

Damals wurde der Livestream von der US Army freigegeben, sicherlich, was Auswahl des Ortes und des Zeitraums alles andere als Garant für Freie Presse. Dieser berechtigte Vorwurf ist allerdings den jetzigen Verantwortlichen für diesen Livestream ebenso zu machen.
 
@Bengurion: Widerlich trifft es ganz gut.
 
@Bengurion: Wenn man Rosinen aus dem Zusammenhang reißt, wirkt es komisch. Stimmt.
 
@ckahle: Ich übe ja recht häufig Kritik, hier ist sie aber nicht angebracht. Finde den Artikel sehr gut und auch die Überschrift ist passend und weder clickbait noch verachtend. Sie berichten darüber das es heute Live Streams aus Kriegsgebieten gibt und beleuchten das verhalten der Zuschauer kritisch. Auch der Vergleich mit klassischen Nachrichten wird gezogen. Dafür haben Sie meiner Meinung nach kein Bashing sondern Lob verdient. Gern mehr solcher Artikel die Technik und Gesellschaft im Kontext setzt.
 
@ckahle:
"Es geht darum, das einfach so pure Livestreams ohne weitere redaktionelle Zuarbeit überhaupt nichts zum Verständnis beitragen."
Aha! Und deshalb nehmt Ihr das Thema Krieg" als Anschauungsmaterial, als gäbe es keine anderen Möglichkeiten!?
Und genau da entlarvt sich nämlich das Ganze: sensationserheischend aka Clickbait.
Wisst Ihr eigentlich noch, was die Zielsetzung von Winfuture mal war und immer noch sein könnte?
 
@luciman: "Aha! Und deshalb nehmt Ihr das Thema Krieg"

Nein, sondern weil diese Problematik bei Livestreams vom Almabtrieb nicht gegeben ist.
 
@crmsnrzl:
Q.e.d.!
Schon so abgestumpft, dass erst fliegende Leichenteile und verstümmelte Kinder Dir klarmachen, was bei etwas logischem Nachdenken Jedem klar sein sollte?
 
@luciman: Es geht darum, dass auch Livestreams so ohne weiteres eben nicht zum Verständnis beitragen. Egal ob mit fliegenden Leichenteilen und verstümmelten Kindern, oder ohne. Der Artikel weist u.a. darauf hin, dass zumindest ein Teil der Zuschauer die Sachlage völlig verkennt und an diese Streams herangeht wie an einen Action-Film. Beim Livestream vom Almabtrieb werden sicherlich auch viele gelangweilt sein oder die "Sachlage verkennen", aber beim Almabtrieb ist es völlig irrelevant.

Dieses Thema wird erst zum Thema, weil es sich um Livestreams aus Kriegsgebieten handelt und nicht um den Almabtrieb (exemplarisch).

"Schon so abgestumpft, dass erst fliegende Leichenteile und verstümmelte Kinder Dir klarmachen, was bei etwas logischem Nachdenken Jedem klar sein sollte?"
Nein, ich lese den Artikel gründlich.

Edit: Grammatik
 
@Bengurion: Menschenverachtend ist, dass die grosseMasse aber da Action sehen will. Ob da echte Menschen Sterben oder Schauspiler denPseudotod srterbenist doch egal.
Die Masse ist nun mak sensationsgeil. Sieht man doch schon an den Gaffern, wenns auf der Autobahn einen Unfall gibt.

Und für alle anderen denen es zu langweilig ist:wartet bis derKrieg vorbei ist. Danch gibts einen Drectors-Cut und schon hats wieder Action.
Der Artikel ist übrigens nicht Menschen verachtend. Er spiegelt nur wieder, wie die Menschheit wirklich tickt.
 
@ckahle: das "und er ist langweilig" ist eine Bewertung. Aber es wurde jetzt ja schon geändert. Danke.
 
Ich dachte schon das "Adam sucht Eva" die Skala nach unten sprengen würde. Aber wenn jetzt schon Zuschauer vor Kriegslivestreams sitzen und enttäuscht schreien das sie Blut sehen wollen... was soll man denn dazu noch sagen?
 
@Tomarr: Schöne neue Welt... Oder eher: Abgestumpfte neue Welt...
 
@DioGenes: Die Welt oder bessergesagt die Menschen waren schon immer so grausam.
 
@FuzzyLogic: Stimmt nicht. Damals ist man bei 'ner Hexenverbrennung noch zusammengekommen, hat gemeinsam gefeiert und sich hinterher am Lagerfeuer Geschichten erzählt. Die Häuser hat man danach niedergebrannt. Heute zündet man die Häuser an während die Leute noch drinnen sind. Oder Sprengt sie gleich direkt ins Nirvana. Denen bleibt nicht mal mehr Zeit mit sich in Reine zu kommen.

Nein, nein, früher war alles besser.

Früher, da gab's auch keine Livestreams, da ist man mit Krieg noch von Ort zu Ort gezogen. Wie beim Zirkus. Klar, man konnte das nicht erleben, wenn es einem gerade mal passte,. man musste warten bis der Kireg wieder da war. Aber dafür in 1A (unkomprimierter) Qualität, besser als UHD, TrueTheater und DTS-HD.
 
@crmsnrzl: "früher war alles besser"

Wer sowas glaubt, den kann man auf Grund massivster Unkenntnisse / fehlender Bildung in einer Diskussion nicht wirklich ernst nehmen.
 
@crmsnrzl: Ich muss zugeben, ich habe bis zum zweiten Absatz lesen müssen, um mir sicher zu sein, dass das Sarkasmus ist :D aber immerhin habe ich es erkannt...rw4125?
 
@rw4125: Stimmt schon, mein Text ist etwas komplex. FuzzyLogic hilft dir bestimmt weiter, wenn du nett fragst.
 
@FuzzyLogic: Gibt ein Bienchen für's Muttiheft. :)
 
@rw4125: Zumindest war früherdie Luft sauber und der Sex so eichtig schmutzig.
 
@DioGenes: Brot und Spiele ist nicht neu.
 
Die Fiktion wird von der Realität eingeholt: Krieg als Entertainment.

Für die Steigerung der Zuschauerzahlen muss noch Einiges nachgelegt werden, sonst sinken die Zahlen. Und erst bei einer massiven Steigerung ließe sich Werbung gewinnbringend plazieren. Z.B. für Babywindeln - neue Menschen, neue Soldaten braucht die Welt.

"Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte." (Max Liebermann - Des Teufels General)
 
@Bengurion: Stimmt, hoffentlich passiert in den Werbeblocks nichts aufregendes... Ich kann es nicht glauben. Nicht, dass da von den Kämpfern live gesendet wird, das gäbe ja noch die Möglichkeit unzensierte Bilder zu sehen, aber das Ganze dann als "Entertainment" zu betrachten... Oh Mann, mir wird schlecht...
 
@DioGenes: Dieses Entertainment hatten wir schon im Jugoslawien Krieg.
 
@Bengurion: "Die Fiktion wird von der Realität eingeholt"

Dabei haben einige Zuschauer doch gerade das bemängelt, dass die Realität eben doch nicht an die Fiktion heranreicht. Mangelnde Action und so.

Aber um bei "deiner" "Vision" zu bleiben:
>>Und der Deutsche Fernsehpreis 2017 für den besten Schauspieler geht an: Gefallener Nummer 4096 für seine Darbietung in 'Mossul Diaries: 'Id catch a granade for ya'!<<

Falls noch Bedarf:
https://www.amazon.com/Carebag-Vomit-Super-Absorbent-Count/dp/B0051AZZCM
 
@Bengurion: Das erinnert mich gerade irgendwie an Starship Troopers...
 
Das ist nicht das erste Mal, dass ich diese Beschreibung höre. Auch aus der Perspektive von Soldaten selbst habe ich schon Charakterisierungen des Kriegs in Richtung "Mischung aus quälender stundenlanger Untätigkeit, vermischt mit der Angst plötzlich unter Beschuss zu kommen.". Letzteres wird die Kamera schwer vermitteln können.

Ich finde solche Darstellungen wenig hilfreich. die Kameras sollten lieber direkt dorthin, wo die Frauen, Kinder, Alten nachdem ihre Stadt für wenige Wochen unter Beschuss kam, für Jahre ungeschützt, perspektivlos in halber Anarchie in riesigen Zeltstädten unter Hunger und Krankheit dahinvegetieren und die Veteranen an den Folgen, von dem, was man auf den Bildern nicht sieht, kaputt gehen. Dann können die Leute sich eher ein Bild dazu machen, was Krieg bedeutet.
 
@dpazra: Ja, es wird ja immer wieder verlangt, dass es Livestreams von allem Möglichen gibt. Hier zeigt sich ziemlich deutlich die Grenze. Denn bis auf wenige Ausnahmen kann niemand einfach so einordnen, was er da gerade sieht.
 
@ckahle: Die Leute erwarten vermutlich die Kampfszenen als Zusammenschnitt...
Wäre in der Tat auch <mal> "empfehlenswert" um sich ein Bild vom Krieg zu machen, aber jegliche Kommentare herum außer evtl was jetzt rein handlungstechnisch gerade passiert, wären aber absolut unpassend, da sie immer direkt zur Meinungslenkung eingesetzt werden.

So würde den Leuten zumindest in Erinnerung bleiben welch Leid Krieg bringt.... dummer Weise befürworten noch immer zu viele Menschen kriegerische Handlungen und es gibt dummer Weise immer noch zu viele, die sich freiwillig als politisch motivitiertes Kanonenfutter *pardon* Soldat melden.
 
Wie jetzt? Kein Geballer, kein Splatter, keine durch die Gegend fliegenden Gliedmaßen und kein Endgegner der 100te Treffer wegstecken kann?
 
@Memfis: Doch, doch. Je nach dem, auf welcher Seite man spielt, heißt der Endgegner z.B. Armata T-14.
 
Tja, jedes Imperium braucht sein Colosseum.

Wäre auch fatal, hätte der Mensch sich geändert.

Nun noch das Brot.
 
@moeppel: .. du meinst Bier.
 
Die Operation ist durch die verfehlte Politik von Obama und seiner früheren Außenministerien Hillary Clinton nötig geworden! Warum hat er denn veranlasst, dass die gesamten US-Streitkräfte zu einem auch noch vorher angekündigtem Termin den Irak verlassen? Erst dadurch konnte sich der IS dort ausbreiten. Heute wird versucht, den IS wieder zurückzudrängen (wohin eigentlich?) - mit Unterstützung der US-Streitkräfte. Eon Desaster, das seinesgleichen sucht und ein Schlag ins Gesicht für die Familien derjenigen Soldaten, die bei er Eroberung 2003 gefallen waren (unabhängig von der Frage, ob der Irakkrieg damals sinnvoll war oder nicht). Aktuell ist die Bundeswehr nur noch 20 km hinter der Front stationiert (Zur Ausbildung, ja, aber wer garantiert, dass sie nicht bei einem feindlichen Angriff getroffen werden kann?). Im September 2015 ist bereits ein deutscher Oberst im Irak zu Tode gekommen. Haben sich Obama und Hillary Clinton bei der Familie des Oberst entschuldigt?
 
@regulator: "Die Operation ist durch die verfehlte Politik von Obama und seiner früheren Außenministerien Hillary Clinton nötig geworden!" Warum verfehlt?
Die USA WOLLEN doch Krieg. Im Nahen Osten ist es ein Rohstoff/Finanzkrieg und zur Destabilisierung von Europa und Russland(EU-RUS-Konflikt).
 
@regulator:
Der wär auch so entstanden, nur eben vielleicht etwas später oder in einer anderen Region. Die USA wussten aber dass er entsteht. Sie wurden sogar vor dem Irakkrieg davor gewarnt, sogar noch vor viel schlimmeren, was jetzt erst in Fahrt kommt. Trotzdem haben sie es gemacht, weil sie es offensichtlich wollten. Das jetzt Obama in die Schuhe zu schieben, dass der IS entstanden ist, ist falsch. Wenn dann Bush, Cheney, etc.
Aber Auch Obama hat seine Kriege. Libyen und Syrien, Ukraine und Jemen wohl auch noch. Die sind sogar noch schlimmer.
 
@Freudian: Der Irakkrieg 2003 als solcher war natürlich einer der größten Fehler überhaupt, an dem Hillary Clinton aber auch beteiligt war, da im US-Senat für den Einsatz stimmte.
Die andere Sache ist aber die Frage, wie Obama und seine dann Außenministerin Hillary Clinton mit diesem, zugegebenermaßen schwierigen, Erbe umgingen. Und dazu kann man nur festhalten, dass sie darin gescheitert sind, die Voraussetzungen für eine Befriedung der Region zu schaffen. Daran war maßgeblich Hillary Clinton aus Außenministerien der USA beteiligt, da sie es nicht zustandegebracht hat, ein Abkommen mit der irakischen Regierung zu treffen.
Ich sage nicht, dass andere Nationen diese Aufgabe besser gelöst haben. So ist bekanntlich nach dem Abzug der Bundeswehr aus Kundus 2013 die Taliban wiedergekehrt. Die Regierung müsste da auch den Mut haben und ehrlich sagen: Wenn wir nachhaltig Erfolg haben wollen, müssen wir uns dort über den Zeitraum von vielleicht 40 Jahren engagieren.
 
@regulator:
Durch Kriege und Besetzung löst man da gar nichts. Erst recht nicht wenn man Extremisten unterstützt (Saudi Arabien, Sunnitische Extremisten) und sich dann wundert dass sie einem in den Rücken fallen bzw die die von ihnen dann angegriffen werden. Da muss man den Islam schon ein wenig verstehen. Die werden umso aggressiver und deren Extremismus stärker, je länger wir da bleiben. Aus dem Grund ist der Extremismus in Saudi Arabien auch so stark, weil die es absolut nicht abkönnen dass dort Amerikaner schon ewig stationiert sind und deswegen das Königshaus auch ständig am Seidenen Faden hängt und deswegen auch den Extremisten so oft nachgibt.

Abzug war die einzige Möglichkeit wieder langsam (!) Frieden in die Region zu bringen und die ihre Probleme selbst lösen zu lassen (die wir ja erst erschaffen haben und deswegen uns auch nicht mehr einmischen sollten). Aber wenn man dann wieder in Libyen einfällt, Syrien anfängt und in Jemen hilft, dann ist das alles für die Katz. Die lernen rein gar nichts aus Geschichte. Und das obwohl wir fast exakt das gleiche schon viele male hatten und es immer eine Katastrophe wurde.
Wie nennt man das doch gleich? Achja. Geisteskrank.
 
@Freudian: Ich schrieb doch bereits, dass der Irakkrieg ein großer Fehler war. Im Gegensatz zu Hillary Clinton, die als Demokratin in US-Senat für den Krieg gestimmt hat, hat Donald Trump vor der destabilisierenden Wirkung gewarnt. Aber man kann doch nicht aus einer instabilen Region die stabilisierenden Kräfte abziehen und hoffen, dass alles gut gehen wird. Wie naiv ist das denn? Durch die Politik von Obama und Hillary in Libyen - eine funktionierende Regierung zu stürzen ohne einen Plan für die Zeit danach zu haben - ist das Desaster komplettiert worden. Obama hat was gelernt? Eher nicht. Ginge es nach den USA wäre doch der syrische Staatspräsident auch schon gestürzt. Weder wäre damit der Bürgerkrieg vorbei noch die Region befriedet, im Gegenteil; man hätte einfach nur wieder ein Vakuum geschaffen.
 
@regulator:
Wenn man selbst die Destabilisierung verursacht hat, dann schon. Ich hab schon erklärt wieso. Unsere Präsenz da destabilisiert nur noch mehr. Irak selbst wurde von uns erschaffen und war von Anfang an zum scheitern verurteilt. Und? Draus gelernt? Nö. Nichtmal ansatzweise. Man will ums verrecken retten was nicht zu retten ist, nur um das Gesicht zu bewahren bzw. die Ressourcen zu sichern. Aber ich denke auch dass Israel da großen Einfluss hat. Die wären nämlich die gearschten, wenn die Muslime sich plötzlich wieder verstehen würden. Aber Israel ist ja auch unsere Schuld. Wie man es auch anschaut, nichts klappt was wir da anfassen.

Dass wir da abziehen ist somit nicht das Problem. Sondern dass wir uns immer wieder einmischen ist das Problem! Wie schon gesagt, dazu muss man den Islam schon etwas verstehen. Die Mentalität die dahinter ist. Aber die kennen die Amis. Die haben die besten Analysten in ihren Agencies, etc und dazu noch dutzende Fälle in der Geschichte die ihnen zeigen wie es geht und nicht geht. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass die das aus versehen immer wieder machen.

Assad wäre schon gestürzt, hätte Russland und Iran nicht eingegriffen. Sie versuchen nur das zu retten was die Amis mal wieder angestellt haben. Die Amis benutzen da ja auch nur ne Proxy-Armee weil ihre eigene Bevölkerung nie noch einem Einsatz zustimmen würde, und mittlerweile auch jeder weiß was die da tatsächlich machen, auch wenn die MSM nicht ums Verrecken drüber berichten. Die mussten ja schon beim letzten mal wieder wie Kriminelle lügen damit sie Unterstützung bekommen haben. Und selbst 1991 mussten sie lügen und manipulieren, was auch wieder bewiesen hat, dass sie da mitnichten rein sind um Kuwait zu helfen. Gerade da man mittlerweile weiß dass die USA kurz vor dem Einfall Saddam im Grunde gesagt haben dass es seine Angelegenheit ist, als er seine Absichten erzählte.
 
@regulator: "Die Operation ist durch die verfehlte Politik von Obama und seiner früheren Außenministerien Hillary Clinton nötig geworden!"

Die Operation ist durch die verfehlte Politik der USA nötig geworden, lange bevor Obama an die Macht kam. Diktatoren stürzen und Demokratie erzwingen. In welchen Land nach dem zweiten Weltkrieg hat es bisher geklappt?

"Aber Auch Obama hat seine Kriege. Libyen und Syrien, Ukraine und Jemen wohl auch noch. Die sind sogar noch schlimmer."

Obama hat aber aus seinem Fehler in Libyen gelernt. Etwas was die bisherigen Häuptlinge der USA nie geschafft haben...

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/eingestaendnis-des-praesidenten-obama-libyen-war-mein-groesster-fehler-14172815.html

Man kann nicht willkürlich in fremde Länder einfallen, dort alles in Schutt und Asche legen und dann auf bessere Zeiten hoffen. Demokratie funktioniert nicht von heute auf morgen und Diktatur ist noch immer besser als jahrelange Unruhen und Bürgerkriege.
 
@xexex: Letzterem stimme ich zu! Dass Obama was gelernt hat, bezweifle ich aber. Wieso unterstützt er dann irgendwelche Rebellengruppen in Syrien?
 
Ich finde übrigens die Darstellung im ersten Absatz hochproblematisch. Sie suggerieren eine Neutralität der Bilder und stellen sie gefilterter Propaganda gegenüber. Das ist mir viel zu unkritisch. Wenn die Peschmerga den Livestream veranstaltet, dann bestimmen sie auch, wo die Kamera läuft. An der Front vielleicht jetzt, wenn die Front in die Straßen verschoben wird, wird man sich sehr genau überlegen, wo sie mit in die Häuser kommt und wo nicht. Ob sie immer läuft, wenn irgendwo die "Beute", und damit meine ich nicht nur leblose "Güter", beansprucht wird, werden sie sehen. Wo sie hinguckt, wenn aus einer Front ein improvisiertes Gefangenenlager wird, ob sie bei Ad-Hoc-"Gerichtsverfahren", direkt auf dem Schlachtfeld laufen wird, werden wir sehen.

Dies sind Bilder, die von einem Kriegsteilnehmer geschaffen werden und das sollten wir bei der Bewertung nicht vergessen.
 
Leute, Leute... Wenn ihr Krieg sehen wollt schaut liveleak + Kaffee dazu. Menschen sind nun mal blutrünstig, lebt und sterbt damit!
 
@Shadow27374: Ich zähle mich nicht zu den blutrünstigen. Bin ich jetzt kein Mensch? Du solltest mal deinen Charakter und deine Gesinnung hinterfragen.
 
@DioGenes: Warum?
 
@Shadow27374: Nur mal so...
 
@DioGenes: Na ja, jedem das seine.
 
@Shadow27374: Hust...

http://tinyurl.com/j8fu24d
 
@Shadow27374: Dann schau dir den Livestream an, eignet sich dann für Typen deiner Gattung wohl gut, wenn der Server zum Onlineshooter mal down ist.... :(. Zu deinem Plural - was mich betrifft habe ich eine pazifistische Gesinnung, bin dadurch kein besserer Mensch, aber zähle auch nicht zur "Fangruppe" deiner lebensverachtenden Philisophie.
 
@Zwerg7: Warum sollte ich mir einen bereits als langweiligdeklarierten Stream ansehen? Gibt so viele unzensierte Videos im Netz bei dem man ALLES sieht.
 
@Shadow27374: Würde es dir denn gefallen, wenn deine Verwanden gefoltert, verstümelt oder auf brutale Art und Weise getötet/ermordet werden würden. Und das ganze noch live im Internet gestreamt werden würde?
 
@eragon1992: Nein.
 
Aleppo böse, Mossul gut.
 
Tja, die Wahrheit sieht eben deutlich anders aus als es uns die Medien weismachen wollen. Die Leute sollen mal darüber nachdenken anstatt sich von den Medien leiten zu lassen. Die zeigen uns ein-zwei Bilder bzw. Videos in denen es wirklich übel vorgeht und meinen dass es die ganze Zeit so ist. Ein paar falsche Behauptungen bzw. verdrehte Tatsachen obendrauf und das Leckerli für den Mainstream-Konsumenten ist fertig (einige User hier sollen sich ruhig angesprochen fühlen). Das was die Medien tun ist reine Panik-Macherei und nichts anderes. Wer der Gute und wer der Böse ist wird schon im Vornherein entschieden.

Über diese meine Behauptung will ich nicht diskutieren. Gebt mir ruhig Minuse wenn ihr wollt, oder versucht mich zu korrigieren - eine Antwort meinerseits wird es nicht geben.
 
@Ryou-sama: Und würden diese Mainstream-Medien nicht zusammenfassend das Grauen eines Krieges kurz festhalten, würdest Du und Deinesgleichen den Mainstream-Medien unterstellen, den Krieg zu verharmlosen. Es ist also eine Falschmeldung, wenn in böse Mainstream-Medien Krieg als übel dargestellt wird?

Logisch, dass Du über diese Deine abartige Ansicht nicht diskutieren willst.
 
@iPeople: Diese "Lügenpresse!"- und "Mainstream-Medien!"-Schreihälse haben doch eh keine Substanz hinter ihrem lauten Rumgepoltere, was erwartest du...
 
Mir wurde vor 12 Jahren in Afghanistan der Bauch und Rücken aufgeschlitzt, ich habe viele Kameraden leiden und sterben sehen, das es Leute gibt die das von Zuhause aus zur Unterhaltung sehen wollen finde ich absolut erbärmlich.
 
@JacksBauer: Macht aber Spaß und ganz ehrlich. Diejenigen die dort sind, sind selbst Schuld. Das gilt auch für dich, denn wärst du nicht dort gewesen, wäre dir das nicht passiert. Warum warst du dort? Urlaub -> selbst Schuld, Soldat? erst Recht selbst Schuld das sind nämlich ohnehin bezahlte Mörder.
 
@Shadow27374: Dein Horizont scheint tief liegend zu sein, wenn Dir keine andere Möglichkeit einfällt. Deines Erachtens halten sich also nur Urlauber und Soldaten in Kriegsgebieten auf ... soso .
 
@Shadow27374: Geh mal zum Arzt.
Oder werd schnellstmöglich erwachsen.
 
@Shadow27374: Sonst werden hier reihenweise Kommentare aus welchen Gründen auch immer entfernt, warum dieser nicht, den ich gerade beantworte?
 
@janilis: Warum sollte? Ist ja schließlich nichts was gegen irgendein Gesetz verstößt. Ich halte es nur für absolut bescheuert als Nicht-Afghane in Afghanistan zu sein. Das ist einfach selber Schuld. Nachtrag: Ich wünsche es niemanden, aber wenn man die Wahl hat nicht solche Orte bereisen zu müssen, ist es selber Schuld.
 
@JacksBauer: Darf ich mal Fragen wo du in AFG stationiert warst ?
 
@Gr-LANers Steffen: Er muss nicht unbedingt mit der BW dort gewesen sein, was vom Zeitraum her sowieso nicht so ganz hinhauen mag. Es gibt nicht nur Urlauber und Soldaten der ISAF. wer weiß welcher Gruppierung er zugehörte.
 
Es ist echt witzig, wie gezwungen hier einige die Aussage des Artikels und der Forenteilnehmer bewusst falsch verstehen wollen. Aber Hauptsache, man äußert seine Verachtung gegen über dem Krieg und diffamiert alle, deren Aussage nicht eindeutig der eigenen Meinung zu 100% übereinstimmt.

Mehr als 70 Jahre Antikriegslehren zeigen hier bei vielen Wirkung. Den Krieg als ganzes zu verteufeln ist zwar einfach. Doch andere Lösungen haben diese Gutmenschen aber auch nicht. Und sowohl die Spinner des IS, als auch der syrische Kriegsverbrecher al-Assad, wie auch Putin und auch die USA mit der Bush Regierung - Sie alle sind nun mal nicht bereit friedlich an einem Tisch über Möglichkeiten und Optionen zu reden und einen Konsens zu finden.

Krieg ist immer schlecht, ja, das stimmt. Doch solange es Menschen gibt, die mit Waffengewalt anderen ihren Willen aufzwingen wollen, solange wird es auch bewaffneten Widerstand geben, da verbale Argumente nicht mehr ausreichen.

Ich bin froh, dass ein bewaffneter Konflikt meiner Generation erspart geblieben ist. Doch wer sich mal intensiver mit der Geschichte des letzten Jahrhunderts beschäftigt hat, wird von selber darauf kommen, dass vieles einfach unvermeidlich war, weil es vollkommen ausreicht, dass nur einer nicht nach friedlichen Regel spielen will.

"live" bei der Rückeroberung der Stadt Mossul dabei zu sein, ist definitiv kein Popkornkino ala Hollywood. Aber mit Glück zeigt es auch mal Bilder, die uns die Medien nur gerne vorenthalten würden, weil sie nicht dem gewollten Bild unserer Regierung entsprechen würden.
Ich zumindest schaue es mir nicht an, da ich aufgrund meiner Geschichtsstudien über die Konflikte des 20. Jahrhunderts schon alles einmal gesehen habe. Hier ändern sich lediglich die Jahreszahlen.
 
@Kobold-HH:
Nicht uninteressant, was Du schreibst, aber eigentlich am Thema vorbei.

Hier geht es darum, ob das Kriegsgeschehen in Syrien (oder sonstwo) als Anschauungsmaterial geeignet ist, um deutlich zu machen, dass Stream-Bilder alleine nicht ausreichen.
Dafür muss ich nicht das Thema Krieg nehmen - das lässt sich auch auf weniger sensationslüsterne Art aufzeigen (erzeugt aber u. U. weniger Interesse/Klicks).
 
Mich interessiert, warum wurde/wird dieses Videomaterial online gestellt? Was ist die Motivation? Klar kann man hier eine Motivation reininterpretieren, aber warum genau wird dieses Material auf Youtube gestellt?
 
@erso: Im wesentlichen gibt es nur 2 Motive. Das Bedürfnis zu informieren (auch wenn es fehlgeleitet sein mag) und Klicks. Nahezu alle werden Ersteres sagen, aber die meisten würden lügen, wenn sie Letzteres verneinen.
 
Tja, gute Frage, was ist besser und funktioniert das? Ich denke nicht.
Wenn auf FB Tageschau oder der Webseite ein Bombenangriff gezeigt wird, kommt sofort "Warum zeigt ihr nicht ...?" irgendwann natürlich auch, wie immer "Staatsgelenkte Propaganda Medien" u.Ä.
Ich sage jetzt zwar nicht, dass alle Tagesschau Artikel wertneutral sind, z.B. wird sehr wenig negatives über Hillary geschrieben, aber dennoch ist sie einiges wertneutraler und seröser als vieles andere.
Wäre da ein unkommentierte Livestream nicht besser? Nein, eben nicht, weil dann bekommt der Zuschauer überhaupt keine Infos, oder er sucht sich die Infos, die seiner eigenen Meinung entsprechen.
 
Würde es gut finden, wenn die Kommentare hier gerade etwas besser moderiert und einige auch entfernt oder deutlich als sprichwörtliche Scheiße auch markiert werden. Siehe den "Geschatteten" weiter oben.... Mal so eben meine Meinung!
 
@janilis: Du möchtest also Meinungen unterdrücken? Ohne Witz, denk da mal drüber nach...
 
@Shadow27374: Hab Dich auch lieb! Auch wenn Du mächtig unqualifizierst rumtrollst!
 
@janilis: Tut mir leid für Dich, aber das hier ist alles mein voller Ernst. Wer in ein fremdes Land geht, bei dem bekannt ist, dass es dort gefährlich ist, darf sich nicht wundern wenn man dann "plötzlich" ne geöffnete Bauchdecke hat...
 
@Shadow27374: Tja, Du bist zu clever für mich.... Gegen Deine Klugheit und Weitsicht, sowie Welterfahrenheit und erschöpfende Lebensweisheit habe ich nichts aufzubieten.
Next Bundespräsident?
 
@janilis: Ich kann Dir nicht folgen. Oo
 
Oh man ey.... wenn ich das hier schon lese....youtube und echte Kriegsberichterstattung.....
Kannse sowieso vergessen!
Live Leak kann ich mir da schon eher antun.
Und glaubt mir, Krieg ist alles andere als Langweilig oder gar Spannend, es ist einfach nur Grauenvoll!!!
Hoffen wir lieber, das hier nicht auch noch irgendwann echte Bomben vom Himmel fallen.
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