Western Digital stellt seine ersten SSD-Modelle für Endkunden vor

Zu den Vorteilen von Solid State Drives (SSDs) muss man wohl nicht mehr viel sagen. Jeder, der ein Betriebssystem von einem derartigen Flash-Datenträger aus betreibt, weiß, dass der Geschwindigkeitsschub signifikant ist. Aktuell bieten alle großen Speichermedien-Hersteller SSDs an ... mehr... Ssd, Western Digital, Solid State Drive, WD Blue, WD Green Bildquelle: Western Digital Ssd, Western Digital, Solid State Drive, WD Blue, WD Green Ssd, Western Digital, Solid State Drive, WD Blue, WD Green Western Digital

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hm, wieso sollte ich mir dann nicht einfach die sandisk kaufen, die dazu noch günstiger ist? ^^
 
@Mezo: Unterm Strich macht man wohl nur das was schon länger zu erwarten war:
Man verkauft die Sandisk-Produkte mit neuer Firmware unter eigenem Label.
Vielleicht sind die hochwertiger und sandisk wird zur Low-Cost-Marke.
Durchaus möglich.
Aber ich bin mit meiner Sandisk-SSD durchaus sehr zufrieden und haben gegenüber der Samsung rund 50€ gespart (bei einer 480GB-SSD!).
 
@sandvik: joa hab von SanDisk glaub ich jetzt 7 Platten in meinen Rechnern von 64, 128 und 256ger und die älteste läuft seit 3 jahren. keine Probleme bisher gehabt. Mag sein das andere Schneller sind, ob das im Alltagsbetrieb wirklich den Aufpreis wert ist mag ich bezweifeln.
 
@Conos: @glaub ich jetzt 7 Platten in meinen Rechnern ? GLAUB ? Platten ? Du weist nicht was du in deinem Rechner hast :-) und denke mal du meinst SSD's
 
@Sir @ndy: >>glaub ich jetzt 7 Platten in meinen Rechnern ? GLAUB ? Platten ? Du weist nicht was du in deinem Rechner hast<<

Es hat nicht jeder nur einen Rechner in dem er jede einzelne Komponente auswendig kennt.

Ich weiß beispielsweise nicht einmal mehr genau wie viele Rechner/Notebooks ich habe, da es wohl insgesamt deutlich über 30 Stück sind.

Was Festplatten angeht ist die Situation bei mir noch unübersichtlicher:

Alleine in meinen drei Hochverfügbarkeits-RAID6-Festplattenarrays laufen 48 Festplatten deren Marken und Typen ich ohne nachzusehen schon nicht genau kenne. Was in meinen anderen Rechnern an Festplatten verbaut ist weiß ich noch viel weniger.

Was SSDs angeht habe ich allerdings derzeit nur eine: Die ist in einem Tablet-Convertible verbaut, welches öfter mal stärkeren Erschütterungen ausgesetzt ist und somit von einer SSD profitiert. Abseits der Erschütterungsfestigkeit haben SSD für mich keine Vorteile die ihren höheren Kaufpreis pro GB rechtfertigen würden, denn meine Betriebssysteme laufen ohnehin nicht von einem Datenträger, sondern direkt im Hauptspeicher, der viel performanter ist als jede SSD und somit kann eine SSD diese nicht sinnvoll beschleunigen.
 
@Sir @ndy: ker Denken ist nicht so dein Ding oder? das sollte natürlich "habe" heißen, vertipper+austovervollständigng. Ein intelligenter Mensch hätte das aus dem Zusammenhang rauslesen können.. aber ist halt nicht jeder :) Und ja ich weiß durchaus nicht auswending wenn in allen meinen Kisten rödelt, da manches davon seit mehren jahren läuft. Wozu auch? Es läuft....
 
@Mezo:

Ergänzung: Wieso soll man sich eine m.2 SSD mit dem Speed einer normalen Sata-SSD kaufen und damit den m.2 Port für eine wirklich schnelle SSD blockieren? Irgendwie sinnfrei! Ist ja nicht so, als würden aktuell fünf m.2 Ports auf jedem MB verfügbar sein.

Ich hab mir als Datengrab flott noch eine 850EVO1TB geholt und warte händeringend auf die 960PRO2TB. Wenn, dann einmal richtig, ich hab nur einen Steckplatz auf meinem 500€-Billigboard der Workstationkategorie mit 3.0x4 und den werde ich nur mit was wirklich schnellem bestücken.
 
@MahatmaPech: Herzlichen Glückwunsch. Es ist zwar wirklich absolut sinnfrei sich eine SSD als Datengrab anzuschaffen, selbst wenn man Geld scheißt, was bei dir offensichtlich der Fall zu sein scheint. Aber vielleicht wächst ja der Dödel proportional zum Geldwert des PC's?
 
@RaBbiZ: Unsinn. Vielleicht interessiert dich das ja bei deinem PC nicht, aber z.B. die Lautstärke ist auch ein starkes Argument gegen eine HDD. In meinem PC ist selbst eine recht leise WD Green locker 10x so laut wie alles andere. Mein PC ist komplett als Silent-PC ausgelegt, den man auch unter Volllast kaum hört. Nur die HDD rauscht und rattert vor sich hin.
Außerdem erspart man sich beim Einschalten des PCs und Aufwachen aus dem Standby die Anlaufzeit der HDD, auf die das BIOS/UEFI warten muss.
Ich kenne auch einen Musiker mit absolutem und sehr empfindlichen Gehör, den das Geräusch einer HDD aus dem Konzept bringt.
Die Lautstärke meines PCs ist mir jedenfalls genauso wichtig wie die Leistung, und darum ist mir das das Geld eben auch wert.
 
@mh0001: Ich habe nie etwas gegen SSDs allgemein gesagt. Es ist natürlich sinnvoll SSDs einzubauen, wenn ich sie nutze, man hat immer einen Mehrwert gegenüber HDDs.

SSDs allerdings als Datengrab zu verschwenden kann ich absolut nicht nachvollziehen. Die Vorteile der Geschwindigkeit und der Lautstärke sind bei Datengräbern doch eh hinfällig, ich meine: Wer lässt sein Datengrab die ganze Zeit laufen?
Einmal im Monat wird bei mir das Datengrab etwas gefüllt bzw. Dateien von ihm benötigt. Ich sehe hier keinen Mehrwert gegenüber HDDs gegeben. Ob ich jetzt einmal im Monat meinen PC ein paar Stunden länger laufen lasse, oder nicht, rechtfertigt nicht den höheren Preis der SSDs.
HDDs altern auch kaum wenn man sie ordentlich lagert und so selten anschließt.
Wirkt auf mich nicht gut durchdacht wenn man nicht Geld scheißt, wie schon oben erwähnt.
 
@mh0001: Also wenn du Festplatten tackern hörst, dann müssen das aber uralte Dinger sein. Ich höre meine HDD jedenfalls nicht.
 
@LastFrontier: Das nennt sich dann wohl Hörschaden. Denn das deine Festplatten geräuschlos sind, alle anderen jedoch nicht, ist schlicht unmöglich.
 
@mh0001: Du hattest auch noch nie eine Mac.
Aber auch bei meinen WIN-Rechnern höre ich keine HDD.
Ich habe in einem Tower 8 Festplatten drin. das wäre ja irre wenn ich die beim Arbeiten alle hören würde.
 
@LastFrontier: Es ist physikalisch schlicht nicht möglich, dass mit 7200 Umdrehungen pro Minute rotierende Scheiben keine Geräusche von sich geben. Das absolute Minimum, was das an Geräusch produzieren kann, ist die Luftströmung in der Festplatte (selbst wenn es keine Vibrationen und Zugriffsgeräusche gibt).
Diese machen sich durch ein permanentes Rauschen bemerkbar. Bei lauteren PCs hört man das nur, wenn man mit dem Ohr dicht an die Festplatte geht.

Mir geht es furchtbar auf die Nerven, weil mein PC ansonsten etwas im Bereich von <0,1 Sone macht. Die Festplatten jedoch >0,5 im Betrieb. Das hört man dann auch wenn man nicht mit dem Ohre dran klebt.
 
@mh0001: Dann solltest du dir ein Gehäuse für den PC zulegen, welches schallgedämmt ist und zusätzlich die Festplatten nicht mit demGehäuse verschraubt werden sondern auf Siliconschienen lagern.
Gibt es von be quiet ist aber nicht billig.
Wenn ich von meinem Rechner etwas höre, sind es bestenfalls die Lüfter. Die aber auch nur unter Volllast.
 
@LastFrontier: Habe ein komplett gedämmtes Fractal Design R3 - Gehäuse, die Festplatte (nur eine) ist natürlich entkoppelt. Die Lüfter sind 140mm Silent Wings 2 auf 600 u/min und nicht hörbar.
Trotzdem höre ich durch die Dämmung hindurch die Platte rauschen. Keine Vibrationen oder sowas, einfach Luftrauschen. Stöpsel ich die Platte aus, ist alles totenstill und ich kann nicht sagen, ob der PC noch läuft.
Bin ja deswegen extra von einer Seagate HDD auf eine WD Green mit nur 5400 u/min gewechselt, aber auch die hört man noch raus.
 
@RaBbiZ: Ich nutze eine SSD als Datengrab für meine Musik und Bilder Sammlung. Die kurzen Ladezeiten mag ich gar nicht missen und ist mir den Aufpreis wert.
 
Ohne Performance Werte kann man wenig Aussagen darüber machen ob die Dinger was taugen.
 
@R-S: Performance alleine ist nicht alles. Lieber hält die SSD etwas länger und ist dafür vielleicht in den Benchmarks etwas langsamer.
 
@BartHD: Das stimmt, kommt aber auch drauf an wie lange. 50 Jahre muss das Ding nicht halten. Normal kauft man sich spätestens nach 5 Jahren eh was neues weil es dann ein viel besseres Produkt zum gleichen Preis gibt.
 
@R-S: Naja... Ich habe noch über 10 Jahre alte Platten verbaut xD
 
@JacksBauer: Sind bei mir auch noch im Einsatz. Zwar eher passiv, aber leben noch.
 
@JacksBauer: lol
 
@JacksBauer: Die ist wohl in dem Schacht direkt neben dem Diskettenlaufwerk. ;)
 
@JacksBauer: >>Ich habe noch über 10 Jahre alte Platten verbaut xD<<

Ich habe noch über 30 Jahre alte Festplatten verbaut und die laufen noch gelegentlich. Die älteste täglich benutzte Festplatte bei mir stammt aus den 90er Jahren (immerhin 4GB groß!).

@moribund: Ein Diskettenlaufwerk habe ich in jedem PC außer in den neueren Notebooks. Für die habe ich externe Diskettenlaufwerke mit USB-Anbindung. Ohne Diskettenlaufwerk funktionieren einige Betriebssysteme die ich einsetze nicht.
 
@resilience: Ah ok.
Läßt sich das nicht über USB-Stick lösen?
 
@moribund: Ich habe einige Betriebssysteme, die schon bei der Installation ein Diskettenlaufwerk verlangen, weil sie mit keinem anderen Installationsdatenträger klarkommen. Das Windows sich vom USB-Stick installieren lässt gibt es auch noch nicht so lange.

Ich bin schon froh, wenn das BIOS in meinen Notebooks das externe USB-Diskettenlaufwerk erkennt und es älteren Betriebssystemen, die keinen USB-Treiber haben, als ,,normales'', d. h. per IDE-Controller angeschlossenes Diskettenlaufwerk unterzuschieben vermag und sich diese Betriebssysteme dann installieren und betreiben lassen.

Gebraucht werden diese alten Betriebssysteme beispielsweise immer noch für ältere EEPROM-Writer, die EEPROMS von Mainboards, SAT-Receivern und Co. mit Firmware beschreiben können, wenn die alte Firmware durch einen fehlerhaften Update/Flash-Vorgang defekt ist und das Gerät sich daher nicht mehr auf normalem Wege mit neuer Firmware beschicken lässt.
 
@R-S: Naja, ich habe meine 6 Jahre alte SSD ausrangiert, weil sie langsam mucken macht. Ansonsten hätt ich die wohl noch einige Jahre behalten. Vielleicht nicht mehr als Systemplatte, aber als zusatz Platte für Downloads und Spieleinstallationen.

Lebensdauer halte ich durchaus für wichtig.
 
@pcfan: ich sage nicht dass es unwichtig ist. Man braucht nur nicht erwarten dass die Sachen 50 Jahre halten. Es braucht eben die Richtige Mischung aus Lebensdauer, Performance und Preis.
 
@BartHD: Performance IST alles
 
@Riff-Raff: nein!
 
@BartHD: Womöglich meint er ja nur seine Form des vorführens einer Hüftschwung-Performance bzw. die Damenwelt durch (s)ein "(Herum)Tanzen" beeindrucken zu wollen ? *fg
 
@BartHD: Er hat doch recht. Ich kauf mir ne SSD weil ich speed will und net weil sie schön Bunt oder klein ist. Die Platte hier, ist von den Werten schlechter als ne Evo850. Somit fast ne totgeburt
 
@DerTigga: Neee, er meint ganz klar die Entwicklung seiner Wertpapiere... ;)

( http://www.aktien-kaufen-fuer-anfaenger.de/was-bedeutet-performance/ )
 
@Riff-Raff: Wenn Performance alles ist, frage ich mich, wieso noch jemand graphische Oberflächen bzw. Windows, MS Office, Software von Adobe etc. einsetzt? Solche Software verschwendet Systemressourcen ohne Ende. Beispielsweise ruckelte es beim Scrollen in nicht einmal hundertseitigen Dokumenten unter MS Word schon in den 90ern auf damaliger Hardware und das tut es heute auf aktueller Intel Core i7 Desktop-Hardware immer noch. Wie man mit so einer lahmen Software arbeiten kann, die aktuelle Hardware schon bei der Textverarbeitung derart ausbremst ist mir nicht klar. Die Zeit, die man durch solche Software an Arbeitszeit verliert kann die performanteste Hardware der Welt nicht wieder herausholen.

Ich arbeite mit Microsoft und Adobe-Produkten nur noch wenn es gar nicht anders geht, da es mich ärgert, wenn mich die Software beim Arbeiten ausbremst.
 
@resilience: auf deinem ruckel PC verschwendet das vielleicht Ressourcen.
Vielleicht ein besseres schreib Programm benutzen, wenn es nicht an deiner Hardware liegt. Nen i7, hast du auf jeden Fall nicht.
 
@resilience: Dann kauf dir einen Mac. Dort funktioniert das tatsächlich besser. hat schon seinen Grund warum Bildbearbeitung überwiegend auf Macs gemacht wird.
 
@Riff-Raff: >>Nen i7, hast du auf jeden Fall nicht.<<

Nein. Auf den beiden Workstations die ich besitze habe ich in der Tat keinen Core i7 -- da sind pro Workstation jeweils zwei Intel Xeon X5680 verbaut. Ich käme dort aber auch nie auf die Idee MS Word 2013 zu installieren, da dort auf einer Workstation Debian GNU/Linux und auf der anderen Windows Vista läuft. Auf dem Linux-System müsste ich dann mit Wine arbeiten, wobei ich nicht weiß ob neuere MS-Word-Versionen mit ihrem Kopierschutz darauf überhaupt noch laufen und auf Vista lässt sich Word 2013 nicht einmal installieren, da Microsoft die Nutzer offenbar durch eine gänzlich künstliche Beschränkung dazu zwingen wollte von Vista auf Windows 7 upzugraden und Word 2013 daher die Installation auf Vista von vorneherein ablehnt (Auch so ein Grund, warum ich Software von Microsoft meide: Ich lasse mich nicht so gerne zu etwas zwingen, dass unklug wäre und Vista ist besser ausgestattet als Windows 7. Warum sollte ich also wechseln?).

Aber auch wenn ich keinen i7 ,,habe'' bzw. besitze, heißt das nicht, dass mein Rechner auf der Arbeit keinen Core i7 hätte und der ist von Ende 2014 und auf diesem musste ich letztes Jahr einen über hundertseitigen Teilbericht zu einem Forschungsbericht mit diversen mathematischen Formeln, Tabellen, Abbildungen, automatisch generierten Verzeichnissen etc. verfassen, da in einer Kooperation meiner Hochschule mit einem Wirtschaftsunternehmen viele Teammitglieder weder mit LaTeX noch mit Adobe InDesign umgehen konnten und somit das gegenüber diesen Alternativen minderwertige Word der kleinste gemeinsame Nenner war.

Bei fast fertiger Arbeit in Word 2013 ruckelte das Scrollen auf dem 2014er Core i7 Rechner damals derart, dass ich bei letzten Korrekturen an verschiedenen Stellen häufiger über die gesuchte Seite hinwegscrollte, da diese schlichtweg nicht angezeigt wurde, weil Word 2013/die Hardware damit überfordert war sie darzustellen. Damit nicht genug: Beim Hineintippen von letzten Textänderungen mitten in der fast fertigen Arbeit hatte ich mit meinen nun wirklich nicht außergewöhnlichen 200 Zeichen pro Minute ein merkbares Input-Delay bis die getippten Buchstaben auf dem Bildschirm erschienen. Der Core-i7-Rechner auf der Arbeit schafft aktuelle 3D-Shooter mit über 60fps darzustellen, hat aber in Word Performance-Probleme beim Scrollen und Eingeben von Text. Das wäre lächerlich, wenn es nicht so ein trauriger Beweis von Microsofts Unfähigkeit wäre ihre aufgedunsene Software gelegentlich einmal einer Laufzeitoptimierung zu unterziehen.

Ich habe das Szenario damals auf dem Core-i7-Rechner eines Freundes mit Word 2013 und demselben und einigen anderen, längeren Word-Dokumenten reproduziert, weil ich das kaum glauben konnte. Gleiches Problem auf dessen Hardware. Es lag also nicht an meinem Rechner(-Setup) auf der Arbeit.

>>Vielleicht ein besseres schreib Programm benutzen, wenn es nicht an deiner Hardware liegt.<<

Wie sollte das an meiner Hardware liegen, wenn die keinen Defekt (ausgefallenen/ausgeschalteten Prozessor-Cache o.ä.) hat? Das ist Textverarbeitung, keine globale Wettersimulation. Textverarbeitung ging schon mit Rechnern die noch zu wenig Prozessorleistung hatten um auch nur MP3-Dateien abzuspielen.

Ein besseres Textverarbeitungsprogramm habe ich übrigens seit über 15 Jahren, konnte es für oben erwähnten Bericht aber nicht nutzen, da damals viele Teammitglieder nur mit Word umgehen konnten und ich deren Teilberichte dann erst in das Format meines Textverarbeitungsprogramms hätte umwandeln müssen um dann höchstselbst den Gesamtbericht aus allen Teilberichten zusammenzubasteln, wozu ich weder Zeit noch Lust hatte.

Mein ,,Textverarbeitungsprogramm'' (richtiger wäre die Bezeichnung ,,Textsatzsystem'') nennt sich LaTeX. Dort scrolle ich im Editor selbst in 500-seitigen Berichten mit mathematischen Formeln, Tabellen, Abbildungen, automatisch generierten Verzeichnissen etc. auf einem 12 Jahre alten Business-Notebook mit Pentium M Prozessor völlig flüssig und bei Änderungen mitten im Dokument mit meinen 200 Anschlägen pro Minute schläft der alte Pentium M vor sich hin. Mit Word 2013 könnte ich ein 500-seitiges Dokument auf dem Rechner vermutlich nicht einmal öffnen, geschweige denn flüssig darin arbeiten.
 
Schade finde ich es, dass die M.2 Modelle nur für SATA III gedacht sind. Jedenfalls liest sich das so in den Datenblättern. Das schränkt deren Einsatzgebiet doch etwas ein.
 
@DK2000: Warum? Sata 3 ist doch Standard heutzutage. Wer kein Sata 3 hat, sollte lieber mal das Board und andere Dinge upgraden, bevor er sich um eine M.2 gedanken machen sollte.

Man baut doch auch keinen Turbo in einen Trabbi ein.
 
@Riff-Raff: Ich bezog mich ausschließlich auf die M.2 Modelle und nicht auf SATA III im allgemeinen. Wenn man ein Board mit M.2 schon hat und dort der NVMe Standard über PCI Express unterstützt wird, dann will man da schließlich auch so eine passende SSD anschließen. Außerdem gibt es keine Garantie, dass am M.2 Anschluss auch wirklich SATA anliegt und selbst wenn SATA anliegt (was heutzutage eigentlich immer der Fall ist), heißt das noch lange nicht, dass man das SATA auch nutzen kann.
 
@DK2000: Du hast absolut recht. M.2-Sockel sollten heute alle mit NVMe angesprochen werden. Ist bedeutend schneller als SATA 3. Von daher finde ich die Speicherriegel mit SATA3-Kontroller eigentlich ne komplette Verarsche.
 
@DK2000: Yep, wobei der "normale consumer" mit seinen 0815 Proggis & games in einem Blindtest keinen Unterschied zwischen SATA III und PCI-E x4 merken wird.
 
@Aerith: ahja, heutzutage liegen viele Infos, die beim Gamestart geladen werden in gepackten Dateien und müssen daraus extrahiert werden. das klappt natürlich auf einer SATA SSD genauso flott wie auf einer echten m.2 mit etwa 7facher Leseleistung und rund 4facher Schreibleistung. /Ironie
 
@MahatmaPech: Ja tut es, da andere Prozesse die beim Laden ablaufen CPU abhängig sind und bei Verwendung einer SSD den eigentlichen Flaschenhals darstellen.

Ob das game nun in 7.2 Sekunden mit SATA lädt oder in 6.5 Sekunden von PCI-E dürften sehr wenige Menschen noch bemerken.
 
@Aerith: Ich hab es mal getestet, wie es sich auswirkt, beispielsweise BF4 von einer HDD oder SSD (Sata) zu laden. Der PC war in beiden Fällen derselbe: 5960x, 16GB ddr4-3000, 4x Titan, 1500W Enermax.

HDD: WeDi 1TB Black / SSD: 850EVO, 256GB

Server war jedesmal derselbe mit nur einer Map im Cycle (Golmud).

Während man mit der HDD quasi als letzter auf den Server kommt und eigentlich schon alle Bases/Flags eingenommen sind, kommt man mit der SSD rein, während bereits 5..10 Spieler in der Map "warten". Darauf angesprochen, was die als Platte nutzen, kamen neben RAID auch Aussagen wie eben m.2 ... damals gabs als Maximum die Samsung SM951.

Da die Spiele aktuell auch nur eine Richtung beim Speicherverbrauch kennen, kann man eigentlich nur mit schneller, größer, teurer kontern. Anders betrachtet kann ich das heute für teuer Geld gekaufte Maximum hoffentlich noch eine ganze Weile nutzen, auch wenn, es bereits Intel i7 9xxx geben sollte. Aber eine HDD ist heute schon eine Zumutung beim Backup. Bei Schreibleistungen um 100MByte/s dauert es alleine da schon mindestens 5Mal solange, wie mit einer SATA SSD.
 
@MahatmaPech: Ja wir reden aber von SSD -> SSD.
Und da läufst du in andere Flaschenhälse.

Vielleicht haben wir in 10 Jahren Prozessoren die 2GB/s+ in dem Zusammenhang sinnvoll verknacken können. Ich bezweifel es.

PCI-E SSDs sind daher eher für Leute interessant die zB mit 4K Videomaterial arbeiten.
Der Rest sollte lieber einen Fokus auf "mehr Platz" legen, denn wenn man ständig games von und auf die kleine, teure PCI-E SSD schaufeln muss (typischerweise von einer HDD) dann frisst das deutlich mehr zeit als wenn man sich einfach eine xTB große Sata SSD kauft und den Kram da liegen lässt.

Ich gebe dir aber in sofern Recht: HDDs (egal was man damit macht) nerven zunehmend. >.<
 
@Aerith: "Vielleicht haben wir in 10 Jahren Prozessoren die 2GB/s+ in dem Zusammenhang sinnvoll verknacken können. Ich bezweifel es. "

Wann lebst du? Aktuell kann selbst Arbeitsspeicher mehr als 2GByte/s verarbeiten. Von den Caches in CPUs scheinst du keinen Schimmer zu haben. Hier mal ein Link zu einem i7-2600@3,4GHz (nein, nicht meiner, ich besitze sowas nicht) http://www.memtest86.com/screenshots.htm

auf dem zweiten Bild erkennt man deutlich den L1 Cache mit 88118MByte/s und den L2 Cache mit noch 30917MByte/s und der RAM arbeitet bei 512MB Kapazität (wohl im Singlechannel) bei immerhin noch 14129MByte/s.

Wie war das also mit der Verarbeitung von 2GByte/s in einem Prozessor? Alleine der Hauptspeicher schafft also schon mal etwa das 7fache und ist aus der Generation von vor gut 5 Jahren, genauer Q1/11.

zum Punkt mit der Größe der SSD: Wieso hab ich wohl geschrieben, dass ich an der 2TB Version der 960Pro interessiert bin? Das ding kostet dann zwar vierstellig, aber ich hab dann 2TByte mit einer Anbindung von PCIe3.0x4. Da ist das Backup auf die SATA SSD mit 1TB (mein Datengrab) dann das langsamste. Und wie du selber anmerkst, macht das mit HDDs schon lange keinen Spass mehr.
 
@MahatmaPech: Unsere Systeme können keine 2GB/s auslasten. Weder beim laden eines games noch beim recodieren eines Videos wirst du jemals an diese Datenraten herankommen.

Der Prozessor muss dabei eben nicht nur Daten von A->B frachten. Da wären, wie du anmerkst, 2GB/s kein Thema. Er muss aber die Daten VERARBEITEN und allerlei berechnen. Das ist dann der Knackpunkt an dem eine PCI-E SSD anfängt auf den Prozessor zu warten.
 
@DK2000: das liest sich nicht nur so, das sieht man mit dem ersten Blick! M und B Key!

M und B Key: max 2 PCIe Lanes (Sata)

nur M Key: bis maximal 4 Lanes (PCIe3.0x4 und damit auch keine Bremse für eine Samsung 960PRO2TB)
 
@MahatmaPech: Ich weiß. ;)
 
@DK2000: ich sehe, wir verstehen uns! Thumbs up!
 
@MahatmaPech: Patriot hat doch auch jetzt ne M.2-SSD rausgehauen, die vom Datenblatt her die Samsung 960 schlägt. Jemand nähere Erfahrung mit dem Teil von Patriot gemacht oder ne Kauf- bzw. Nichtkaufempfehlung?
 
@SunnyMarx: da erwischst du mich kalt. hab gerade mal nach einer NVMe Patriot SSD gesucht und nur eine gefunden mit 480GB. Aber die kann nur 3000 bzw. 2200MB/s Lesen / Schreiben. Das sind etwa 960 EVO Werte. die 960 PRO liegt bei 3500 Lesen und ebenfalls 2200 Schreiben.

Ihr größter Vorteil aber ist die derzeit unschlagbare Kapazität von 2 TB. Man kann damit theopraktisch alle anderen Laufwerke aus dem PC verbannen und hat dennoch Platz bis zum Abwinken und den auch noch richtig schnell. Ich bräuchte also nur noch ein Gehäuse für maximal Mainboards mit SSI-EEB (für meine Dual Xeons) und ein Netzteil. Außerdem noch Platz für zwei 280er Radis und ich wär mit dem Hersteller im Geschäft.
 
@MahatmaPech: Also ich habe trotz meinem SSD M.2-Kärtchen noch vernünftige Magnetspeicher im System. Ich traue Flash soweit nicht, dass ich der Technik meine Daten anvertrauen würde. Da muss ich auf Intels 3D XPoint-SSDs warten, bis ich mich auf dieses Pferd traue. ;o) Soll ja nächstes Jahr erste Produkte geben. Und dann geht hier so richtig die Post ab. *lach*
 
@SunnyMarx: HDDs findest du bei mir nur noch in Servern und in den NAS. Server, weil ich keine SAS-SSD kaufen werde ^^ und NAS, Weil ich mit den dort liegenden Daten nicht zocke, das liegt alles lokal.
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