E-Book-Absatz stagniert hierzulande - und es gibt klare Gründe

E-Books kommen hierzulande nicht von der Stelle. Während beispielsweise in den USA schon lange weit mehr elektronische Kopien verkauft werden, stagniert der Markt in Deutschland auf einem deutlich geringeren Niveau. Der Grund dafür ist schlicht das ... mehr... Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Bildquelle: Amazon Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon, Kindle, E-Book, E-Books, Bücher, Buch Amazon

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Ich kann den Dingern gar nichts ab,ich brauche beim lesen das Buch.Hab mir vor rund 2 Jahren eins gekauft,ich glaub ein oder zweimal benutzt und Anfang des Jahres verschenkt.
 
@King Julien: nun ja, ebook reader haben schon vorteile. allein die Volltextsuche, digitale Lesezeichen, Notizfunktion und dass das Buch einfach nicht einsauen kann, wenn man ein Kochbuch zb. in der Küche benutzt... bis hin zur flexiblen Schriftgröße und der frei wählbaren Schrift je nach Gewohnheit und eigenen Vorlieben.
 
@Rikibu: ich bin sogar noch in der örtlichen Bibliothek angemeldet.Leider hat die nur noch einmal die Woche für 5 Stunden offen.Vieleicht liegt es ja auch am alter,das die älteren ehen zum Buch greifen.
 
@King Julien: das wird es wohl sein, Methusalem.
 
@King Julien: Mein Vater ist 66 und liest schon sein Leben lang den halben Tag. Bei uns steht alles voll Bücher. Trotzdem hat er sich nun ein Tolino zugelegt nachdem er jetzt Jahrelang aufm Tab gelesen hat. eBooks gibt bei uns in der örtlichen Bibliothek auch umsonst - sollte woanders genauso sein.
 
@King Julien: Seit ich den Kindle Paperwhite habe, will ich gar kein Buch mehr haben. Schriftart und Größe ändern nach bedarf, schnell mal ein Buch mit Prime ausleihen wenn mir danach ist. Das einzige was ich vermisse ist halt, dass man das Buch ins Regal stellen kann wenn man es gelesen hat. Sieht ganz nett aus wenn man ein Bücherregal hat.
 
das ist in der Tat der größte Lacher, ein Papierbuch = 7% - das selbe Buch digital = 19% warum??? es soll so sein, dass das digitale Buch eine Dienstleistung sei und deshalb der hohe Mwst Satz fällig wird... aber ist ein Buch aus Papier dann keine Dienstleistung??? Auch soll es wohl rechtlich nicht möglich sein, zur gedruckten Ausgabe das pdf on top dazu zu geben... da fragt man sich, was die Lobbyvertreter der bücherlobby gemacht haben... haben sie zu wenige leute geschmiert? können die politiker gar nicht lesen? fragen über fragen...
 
@Rikibu: Das ist der gleiche Irsinn wie bei Onlinevideotheken (keine Streamingdienste im klassichen Sinn).

Wozu soll ich einen Film Online für 5€ ausleihen/kaufen und ihn mir in schlechterer Qualität auf den Rechner zu packen wenn ich die BD fürs gleiche Geld haben kann?
 
Das mit den Älteren ist so nicht richtig. In meiner Familie liest ein 86 Jähriger mit einem Tolino, eine 73 Jährige liest mit einem Kindle Paperwhite und Beide möchten es nicht missen.... Aber ist schon klar das "alte Industrien" gerne mit Gewalt an ihren Einnahmen festhalten und Lobby-Arbeit betreiben solange die Millionen dafür da sind, bzw. über Paperback reinkommen....
 
Ich hab auch gerade einer Bekannten (in Rente) einen Paperwhite organisiert. Sie liest gern damit und findet es auch nicht kompliziert. Sie kann für ihre Augen die Schriftgröße schön groß stellen, und so ein Gerät ich auch leichter als ein Buch, ist daher deutlich angenehmer. Auch hat man bei schwachen Lichtverhältnissen durch die Hintergrundbeleuchtung nicht das Problem in welcher Position zum Licht man am besten lesen kann damit man noch was sieht.
Das größte Hinternis ist aber auch der Preis. Ein reales Buch was man kauft und gelesen hat, kann man weitergeben, verleihen, verschenken oder verkaufen. Beim digitalen Buch war es das einfach (sofern man nicht DRM freie ePubs gekauft hat wie auf ebook.de, oder sie eben von diesem Schutz befreit). Zudem fällt bei einem ebook ja auch weder Lager noch Versandkosten an. Daher wäre ein günstiger Preis doch nur gerecht, zumal der Kunde ja auch für das Gerät bezahlt hat.
 
Wow ein Wunder. Sie geben freiwillig das Preis-Leistungsverhältnis an? Die lernen ja noch dazu.

Und ich dachte, dass jetzt wie immer die bösen Schwarzkopierseiten kommen, welche E-Books, Zeitungen und Co. für lau zum Download bieten.

Ich sehe es genauso. Wenn ein Ebook das gleiche kostet, wie ein gedrucktes Expemplar im Laden, dann ist es ja fast Wucher, wenn nicht Betrug.

Aber gibt ja leider genug Beispiele, bei denen der Kunde immer mehr selbst machen muss, immer weniger für den Hersteller an Arbeit anfällt, aber der Kunde das gleiche zahlt wie vorher.
 
@andi1983: Der "Betrug" nennt sich Buchpreisbindung.
 
@ThreeM: Ja - aber die Buchpreisbindung hat nichts mit der mehrwertsteuer zu tun. Denn diese wird willkürlich vom Staat festgesetzt und der Verkäufer hat nichts davon.

Hauptproblemwar und ist die Buchpreisbindung.Denn die Verlage setzen die Preise fürihre Produkte selbst fest.
Es ist daher schon als Abzocke zu empfinden, wenn die Verbreitung digitaler Inhalte wesentlich billiger als der Druck ist aber zu gleichen Preisen verkauft wird.
Als verbraucher das zu boykoztieren ist etwas schwierig. Wer kann/will schon auf Lesestoff verzichten.
Also bleibt uns nur der Weg des Terrors. Verbreiten wir diesenKontent solange kostenlos bis sie aufgeben.
 
Meine ganz persönliches Gründe, warum ich eBooks nicht ganz so toll finde. Dies sagt zwar nicht, dass gedruckte Bücher da immer besser sind, aber eBooks sind eben auch nicht ganz problemlos.
1) Wer hat denn überhaupt einen eBook Reader? Die einmal im Jahr einen Stephen King lesen wohl nicht. Doch wohl eher die, die mindestens 3 Stephen Kings im Monat lesen. Wie oft aber liest man ein Stephen King Buch? In den meisten Fällen doch aber höchstens einmal. Verschenken und weitergaben ist nicht, die Onleihe der Büchereien ist zwar schon nicht schlecht, aber wenn man nicht gerade einen Kindle von Amazon mit Kindle unlimted hat, geht das ganz schön ins Geld. (Skoobe funktioniert, meines Wissens, nicht auf eReadern)
2) Ein gedrucktes Buch, das kann man immer lesen. Man kann aber noch längst nicht alle eBooks lesen. Ich habe schon etliche gehabt, wo erst größere Nachbearbeitungen erforderlich waren, sonst hätte ich es wohl nach 10 Seiten weg gelegt. (Mal abgesehen davon, dass man IMHO eBooks auch gar nicht nachbearbeiten dürfte).
Nach meiner Meinung liegt der Grund hierfür im Format von eBooks.
Wenn es das Buch als PDF gibt, und der Author meint rechtbündig, 2 facher Zeilenabstand und Einrückung bei jedem Absatz wäre nett, ist das für den Leser vielleicht nicht ganz so nett. Bei ePub=HTML sieht das manchmal nicht viel besser aus. Bei einem reinen Lese-eBook (also keines mit vielen Grafiken oder so) ist das Format, welches der Author oder der Verlag erstellt hat, aber doch vollkommen unerheblich, dieses sollte durch den Leser wählbar sein oder, wenn man schon kein neues eBook Format einführen möchte, doch wenigstens so, dass es bei allen handelsüblichen eBook Readern selber einstellbar bzw. veränderbar ist.
Ich muss zugeben, ich habe auch ein paar wenige gedruckte Bücher, da ist die Formatierung vielleicht auch nicht ganz so gut, aber da stört es mich auch überhaupt nicht.
(Diese 12% Differenz, nein, die sind für mich das aller kleinste Problem)
 
Der Hinweis auf die unterschiedlichen Steuersätze ist irreführend. Diese Legt der Statt fest.
Hauptproblem ist die Buhpreisbindung. Dasmachen die Verlage selber und haben das dummerweise auch als Gesetz implementieren lassen.
Typischer fall von Kopfschuss (Suizid)
 
Würde das Geld an die Autoren gehen (die, welche die eigentliche Arbeit gehabt haben) würde ich sogar Geld bezahlen. Doch in digitaler Form nutze ich lieber Seiten wie Lul.to. - Game of Thrones habe ich zur Hälfte als Buch und die andere Hälfte als ebook gelesen. Zwar habe ich alle 10 Bände im Regal stehen, doch EXTRA noch etwas für die digitale Fassung zu zahlen sehe ich da auch nicht ein. Ich habe meinen Obulus geleistet und suche mir das Medium dann selber aus.

Ein Plus für freie Autoren ist jedoch die Selbstvermarktung im Internet. eBooks können schnell von jeder Webseite aus selbst verkauft werden, OHNE die Rechteparasiten mit durchzufüttern. Und ein gutes eBuch (egal ob Sachbuch oder Roman) muss keine 20 - 30 € kosten. Wenn es "nur" 2,-€ kostet kaufen auch MEHR Kunden das Teil. Der Preis bestimmt auch die Nachfrage.
 
Ein E-Book ist was anderes als ein Buch, als Viel und gern Leser benutze ich beides, auch wegen meiner schwächelnden Augen.

Als Sammler von Büchern steht für mich das reale Buch an erster Stelle, aber auch ein ganz Profaner Grund lässt mich das Buch vorziehen, an einen E-Book, das fast das gleiche kostet wie ein Buch, erhalte ich anders als am Buch nie das Eigentumsrecht, maximal eine Nutzungserlaubnis.

Solange dieser Umstand nicht angeglichen wird, ich also einen E-Book nicht weiterverschenken, weiterverkaufen oder vererben kann, solange sind E-Books ein "Hilfsmittel" für mich dem ich ansonsten keinen Wert zumesse!
 
@Kribs: Mit dem Kauf des Buchs bekommest du auch kein Eigentumsrecht des Werks, sondern nur des physischen Gegenstands. Vergleichbar mit Musik. Ob, ich jetzt wirklich physische CD's zuhause haben will, nur weil ich dann was physisch besitze...? Ich verstehe, dass die physische / gedruckte Variante eine emotionale(re) Bindung haben kann, aber da von Eigentumsrecht zu sprechen...? Naja... Den Punkt mit weiterverschenken stimme ich aber zu.
 
@Saiba: Natürlich hab ich ein Eigentumsrecht "nur" an dem Buch,
damit sind aber erweiterte Rechte die ich Digital nicht habe verbunden.
Zum einen den Wechsel des Eigentümers, zum anderen die >>Private<< Verwertung des Inhaltes.
Ich darf das Buch in Teilen oder im Ganzen zum >Privaten< Gebrauch Digitalisieren und oder Digitalisieren Lassen, erhalte an der daraus erstellten Datei /den Dateien kombiniert mit dem Buch wiederum ein Eigentumsrecht (nicht an der "Schriftstellerischen Leistung"), die ich zusammen (>NUR SO<) in das Eigentum eines anderen übergeben kann.

Für mich ist der Unterschied gewaltig, wobei jeder das anders sehen kann, als Sammler der das Feeling einer Bibliothek Liebt, der seine Schätze mit allen Sinnen erleben will, ist das nochmal was ganz anderes.
 
Liegt vielleicht auch daran, dass ich zum Lesen eines echten Buches kein zusätzliches elektrisches Gerät brauche.
 
@Der_da: Nun ja. Was heisst "zusätzliches" - in beiden Fällen, ob nun gedrucktes Buch oder e-Book, benötigst Du etwas in der Hand auf dem der Text, den Du liest, zu sehen ist.

Beim gedruckten Buch ist das halt der gebundene Stapel bedruckter Papierblätter. Insofern ließe Dein Satz sich auch umdrehen, dann lautete er in etwa "Liegt vielleicht daran, dass ich zum Lesen eines digitalen Buches keinen zusätzlichen Stapel bedruckter Blätter aus toten Bäumen brauche".

Es sei denn, der Schwerpunkt Deines Satzes liegt auf "elektrisch" - wenn jemand unbedingt elektrische Geräte meiden will, auch wenn dies bedeutet, dass er zum Lesen von Büchern anstelle eines einzigen elektrischen Geräts für alle Bücher für jedes Buch jeweils einen weiteren gebundenen Stapel Papierblätter benötigt, dann ist das eben so, handelt sich aber letztlich um eine sehr persönliche Präferenz (die wenigsten Leute dürften bei der Vielzahl an elektrischen Geräten, mit denen wir heutzutage umgeben sind, Probleme damit haben, ein weiteres zu nutzen).
 
@FenFire: Ja, der Schwerpunkt liegt in der Tat auf elektrisch. Da hat man ein Gerät, welches irgendwann kaputt geht, den Anforderungen nicht mehr entspricht, was nicht mehr aktualisiert werden kann, weil der Hersteller meint, es sei zu alt und man müsse sich ein neues kaufen ... man macht sich abhängig vom Anbieter. Und ganz nebenbei lese ich das Wilhelm-Busch-Album meiner Oma, welches 1965 gedruckt wurde.
 
Da sieht man aber mal die unterschiedliche Wahrnemung und wie man durch Artikel in eine gewisse Richtung gelenkt wird. Als vor einiger Zeit Amazon genau gegen diese Praxis angegangen ist, war Amazon der böse Bube, der ja unsere Grundfesten der Bücherindustrie durch pure Raffgier erschüttern wollte und die Autoren an den Rand des Ruins gebracht hätte. Jetzt wo es die Bitkom festgestellt hat, sind die Verlage und der Staat wieder Schuld (was ich auch finde). Aber als man das damals geäußert hat war man ja ein Amazon-Fanboy :-/
 
"Denn bei diesen fallen nicht nur die Druck- und Materialkosten weg, sondern auch Teile der Vertriebskette"

Und der grösste Vorteil/Nachteil:
Keiner Weitergabe an Freunde/ Familie. Kein Weiterverkauf/Kauf auf Flohmärkten.

Also ich nutzte meinen Kindle gern um im Bett zu lesen.
Nur scheue ich mich extrem für digitale, accountgebundene Bücher das gleiche zu berappen wie ein neues "richtiges" Buch. Zumal ich da auch selten bereit bin den Neupreis zu zahlen. Ich kann gern einige Zeit warten und es als Schnäppchen kaufen ;)
 
Mag sein dass der Preis ein Problem ist. Persönlich ist es aber eher der Fakt dass ein richtiges Buch schlicht immer noch angenehmer zum lesen ist (habe den Paperlight, vieleicht wäre der aller neuste Kindle da besser). Vieleicht wechsle ich irgendwann aber aktuell sind Bücher einfach angenehmer um über Stunden zu lesen.
 
Ebooks haben ein Problem: >50% der Bücher werden als Impulskauf, auch vielfach als Geschenk, gekauft und nie gelesen. Das kann der Download schwer leisten, da wird eher gekauft was gelesen wird, ...
 
Ich wundere mich immer, wie klein die epubs sind: 0,8 bis 3 MB pro Buch! Da sind bei mir schon die Kamera-Bilder größer.
Ich lese auf dem meinem 5,5'' Smartphone mit dem Moon Reader aus Hongkong und bin glücklich. Ich lese übrigens mit weißer Schrift auf schwarzem Untergrund. Und habe immer alle meine Bücher dabei...
 
ich bin in beiden Welten Zuhause.
bei eBooks gibt es nur zwei GROSSE Nachteile: 1. DRM, also personalisiert und nicht auslehn/-verkaufbar 2. beim PDF-DRM Anbieter Adobe muss man zuerst eine Adobe ID hinterlegen.
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