Daimler zeigt erstes Serienauto mit kabellosem Laden von Qualcomm

Der Autobauer aus Stuttgart hat bereits im Vorjahr eine Kooperation mit dem Chiphersteller Qualcomm bekannt gegeben, im nächsten Jahr wird man das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit kaufen können. Die 2017-Version des S550e wird die Möglichkeit ... mehr... Laden, Mercedes Benz, Mercedes, Daimler, Mercedes-Benz, qualcomm halo Bildquelle: Qualcomm/Mercedes Laden, Mercedes Benz, Mercedes, Daimler, Mercedes-Benz, qualcomm halo Laden, Mercedes Benz, Mercedes, Daimler, Mercedes-Benz, qualcomm halo Qualcomm/Mercedes

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Sehr schön. In der S-Klasse debütierte schon häufig Großserientechnik der Zukunft.
 
@Speggn:
Interessant ist das eine S-Klasse einen Materialwert(sprich Einkaufspreis beim Zulieferer) von gerade mal 10.000-12.000€ hat.
 
@GRADY: Jupp, da holt sich Mercedes die Entwicklungskosten für die neuen Technologien wieder rein. Ein B2 Bomber Kostet in der Konstruktion ca 190 Millionen Dollar. Wenn man die Gesamten Programmkosten durch die Stückzahl teilt kommt man auf über 2 Milliarden Dollar pro Flugzeug. Sowas ist doch ganz normal.
 
@Speggn:
Klar, aber es ist dann wieder unterhaltsam anzusehen, wie alle über Apple, Samsung und co lästern, wenn die Materialkosten 1/4 des Gesamtpreises ausmachen ;)
 
@GRADY: Man kann nicht alles miteinander vergleichen. Ich möchte nicht wissen, was die Gewinnmarge auf ein "exklusives" in Flaschen abgefülltes Wasser ist. Oder alleine schon bei einem 0815-Adelholzener-Wasser... ;-)
 
Eine sehr Interessante Idee.
Finde es gut, dass die Autobauer langsam innovativ werden.
 
"...heute haben Daimler und Qualcomm angekündigt, dass der Mercedes-Benz S550e ab 2017 optional mit dieser Ladetechnologie ausgestattet sein wird."

"Wie viel die Ladematte kosten wird, ist bisher nicht bekannt, angesichts des Preises von 96.600 Dollar für das Auto sollte diese aber vermutlich auch noch drin sein."

Ist das nicht ein Widerspruch in sich?
 
@Ryou-sama: Verstehe nicht ganz, was du meinst. Was ich meinte ist, dass wer fast 100k für einen Wagen zahlt auch noch ein paar Taler für eine Ladematte übrigen haben wird...
 
@witek: Ach so, sorry. Ich dachte du meintest dass die Matte bei dem Preis schon mit inbegriffen sein sollte. Dann wäre es ein Widerspruch.
 
@witek: Die Frage stellt sich doch garnicht Warum sollte man das Auto mit dieser Option und dann ohne die Matte kaufen? Wird dann ja wohl dabei sein. Oder sind die 96k der Preis ohne diese Option?
 
@Jon2050: Weil es ein Hybride ist. Das heißt, dass du Strom nicht zwingend brauchst, um damit vom Fleck zu kommen. Zudem nehme ich stark an, dass auch herkömmlich per Kabel aufladbar ist (es gab weder bei Qualcomm noch bei Daimler eine Pressemitteilung). An sich sollten die genannten 96k mit Halo sein, aber die Ladematte ist wohl extra zu bezahlen.
 
und wie lange dauert das laden der Zukunft damit die Karre wieder ökologisch fahren kann ?
sind da nicht auch große Verluste drin,bei dem kabellosen Laden ?
 
@malocher: Bei so einem Konzept geht man natürlich davon aus, dass der Strom durch Solarenergie erzeugt wird, sonst wäre das ja Augenwischerei ^5.
 
@DON666: Solarenegie...damit bekommst du dein Auto nichtmal in 5 Tagen voll, leider.

Wenns gut läuft machst du 4000kwh im Jahr, sind gerade mal durchschnittlich 10kwh pro Tag, dann noch die Verlustleistung durch induktives Laden.

Ich wills um Gottes Willen nicht schlecht reden, aber es geht einfach noch nicht :(
 
@Xeroxxx: Wäre dennoch die einzig sinnvolle Form der Energiegewinnung für E-Autos, denn sonst lügt man sich schlicht die Taschen voll. Willste das mit "Bio"-Sprit erzeugen, der aus Palmöl gewonnen wird, oder was? Das Ding muss doch auch einen Sinn ergeben, sonst kann ich auch weiter mit meiner Uralt-Dieselkarre durch die Gegend eiern.
 
@DON666: Richtig, Solar ist aber weiterhin zu inefficient dafür. Bei einem Hybrid gehts vielleicht gerade so, aber so nen Tesla mit 90kwh Kapazität. Niemand wird sein Auto 2 Wochen laden.

Was meinst du warum der Tesla in Singapore nicht zugelassen ist? Richtig weil der CO² Footprint dort durch Strom größer ist, als durch Fossileenergien.
 
@Xeroxxx: Aber Solar bedeutet doch nicht zwingend, dass ich den nötigen Saft selbst auf meinem kleinen Hausdach produziere...
 
@DON666: Immerhin hätte man das CO² nicht mehr in der Innenstadt sondern zentral in einem Kraftwerk und es müsste nicht jeder seine eigene Verbrennungstechnik mit rostendem Auspuff und allem was dazugehört, mitführen. Ist also nicht völlig sinnlos auch wenn es noch nicht 100% erneuerbar ist, aber sollte natürlich schon immer mehr dort hingehen.
 
@DON666: Wie würdest du es lösen wollen? Riesen Solarparks bauen und am Ende 4 Autos am Tag damit laden können? Dann hast du wieder das Problem, dass du den Strom vor Ort bringen musst und das ist ebenfalls ein Problem. SAP z.B. kann am Standort in Waldorf nicht mehr als 10 Fahrzeuge aus dem Fuhrpark laden, da die Kapazitäten der Leitung nicht ausreichen. Diese Illusion mit "Ich kann mein Auto an jeder Straßenlaterne laden", bei 10 Fahrzeugen und 50A Ladestrom pro Fahrzeug geht das gerade noch. Bei 1000A glüht dir einfach die Leitung weg. Sprich das Problem ist Infrastruktur, die haben wir nicht.
 
@malocher: Ist doch eh vollkommen egal, es interessiert keinen. Sicher hat dieses kabelloses Laden Verluste, im Vergleich zu Stecker in die Steckdose, obwohl im Artikel was anderes steht, aber...
Mercedes S550 = 2300 kg. Ein Durchschnittsdeutscher, der sowieso zu 99% alleine durch die Gegend fährt wiegt 75 kg. Das macht dann einen Wirkungsgrad von hmmmh 5 bis 10%?
Ich sage ja nicht, dass alle irgendwelche chinesischen Plastik eAutos, wo nur eine Person reinpasst, fahren sollen. Nur bei den ganzen SUV, Kombis oder eben auch diese S550 Limousine, die derzeit größtenteils unterwegs sind, ich glaube da braucht man sich über Verluste und Ökologie, wie bei diesem Induktionsladen, keine großen Gedanken zu machen.
 
@malocher: steht da doch... 8kwh Akku bei 3.6kw ladestrom. geht man von unrealistischen 100% wirklungsgrad aus dauerts knappe 2,5 std wenn alles leer ist.

ist ja auch nur n Hybrid.
 
Ich überlege mir gerade, was z. B. mit einer Katze passiert die unter so ein Auto krabelt/rennt, wärend es gerade geladen wird?!
 
@DarkKnight80: https://www.youtube.com/watch?v=LxRvEfyFJu8 ;) Aber im Ernst, da wird nix passieren. So hoch sind die Felder da bei Weitem nicht. Es sei denn, die Katze hat einen Herzschrittmacher.
 
@DarkKnight80:
In der Ladematte ist ein Sensor eingebaut der sofort den Ladevorgang stoppt, sobald was in den Sensorbereich gelangt
 
@GRADY: Dann ist das Ende für so manchen schnurrenden Vierbeiner doch nicht gekommen und ich bin beruhigt. Danke für die Info :-)
 
@DarkKnight80: Naja, Katzen sind aber eine invasive Art, die wie eine Axt durch die heimische Vogel- und Kleintierwelt pflügt, von denen dürften die Leute sich sehr, sehr gerne viel, viel weniger anschaffen bzw. sie frei rumlaufen lassen.
 
@DON666: Das gilt auch für Trolle...
 
@Kobold-HH: Ui, wenn man in Deutschland was Wahres über Hauskatzen sagt, ist man also gleich ein Troll. Na gut, in diesem Fall kann ich damit leben, denn ich weiß, dass ich Recht habe.

Aber OT, lassen wir das.
 
bis die akkus abfackeln *träenenlach*
 
Ist das dieser Hybridmotor, der sensationelle 36 km Reichweite bei reinem Elektroantrieb schafft?
 
Ich stelle mir auf der Autobahn eine spezielle Spur von sagen wir 5 km wo ich mit 80 durchfahren würde so eine Art Induktion und haette danach wieder eine Reichweite von 50 km mehr, das waere doch mal ein Ansatz
 
Im ersten Quartal dieses Jahres war genau das schon Thema auf der Betriebsversammlung.

Für mich damals schon, das einzig sinnvolle Feature, welches, wenn überhaupt in jedes Elektroauto gehört.

Nur sollten diese "Matten" eben dann auch zeitgleich fest eingebaut in Parkplätzen von Supermärkten oder Parkhäusern eingebaut werden.

Ich durfte mal so eine B-Klasse probefahren. Es hat geschifft wie aus Eimern, an dem Tag als ich dran war.
Latschen zum Tankstellenparkplatz, 5min, war ja noch ok. Hat man 'nen Schirm mit.

Dann steckte dieses nasse, durchgesiffte Ladekabel zum Einen im Auto, über Laub verteilt die andere Seite im Stromkasten.

Mit einer Hand, die andere war ja am Regenschirm, war da erstmal gar nix mit entsöpseln. Also erstmal völlig dem Regen hingeben um dann das versiffte Ladekabel Schlußendlich lieblos in den Kofferaum zu werfen. Auf sauber aufwickeln, und aufräumen, hat man dann schon gar keine Lust mehr. Wehe man hätte jetzt einkäufe. Zum Glück hatte es keine 5 Grad Minus Außentemperatur.

Nach der Fahrt, das ganze Prozedere Rückwärts. Danke Nein.

Was unsere kluge Politik auch übersieht ist, daß die meisten Menschen eben nicht in einem eigenen kleinen Häuschen wohnt um mit dem Auto in die eigene Garage fahren zu können um es da mit Strom zu versorgen. Deswegen fruchtet auch die sinnlose Prämie nicht, was unsere Politiker gar nicht verstehen können, denn die wohnen ja alle im eigenen Häuschen und die Nanny macht schnell mal das Ladekabel dran.

Wenn Frau Dr. oder Tante Erna zum shoppen zum Lidl fährt, und auf einen QI-Lader fahren kann, dann könnte das mit den E-Autos noch funktionieren, aber Frau Dr. und Tante Erna machten sich mit Sicherheit nicht die Hände mit dem Kabel schmutzig.

Wenn man dann noch glaubt, daß Onkel Horst dann Samstags, die Getränkekisten aus dem Supermarkt vom Lade-Parkplatz in die Wohnung schleppen soll, merkt man, wie weit die Politik heutzutage zu denken vermag.

Davon abgesehen, eine endliche Ressource, wie das Rohöl durch eine Andere endliche Ressource zu ersetzen und diese als zukunftsträchtig zu verkaufen, erschließt sich mir nicht.
 
@Candlebox: Unsere Politik übersieht die Menschen in Mietwohnungen ohne feste Stellplätze nicht. Sie arbeiten schon jetzt intensiv daran, den unteren Einkommengruppen den Individualverkehr unattraktiv zu machen. Für die Führungs- und Finanzeliten, werden die Bus- und Bahnfahrer der Zukunft die sein, welche die S-Klasse-Mercedese durch ihre Steuern finanzieren. Die sollen gar nicht selbst die Straßen mit stinkenden Benzinkutschen verstopfen. Freie Fahrt für den Geldadel. Das Gesinde hat zur Seite zu treten.
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